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Blog für den Onlinehandel

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Online Redaktion

Marktplatz-Monats-Mashup März 2020 – Corona-Chaos bei Amazon

14. April 2020 von Online Redaktion

Dieser Artikel wird Ihnen vorgestellt von: shopanbieter.de / Marcedo GmbH- Eigenanzeige -

Onlineshop verkaufenWir unterstützen E-Commerce-Unternehmer bei Kauf und Verkauf von Onlineshops, Amazon-Firmen und Internetportalen. Wir sind die Spezialisten dafür und vereinen langjährige E-Commerce-Erfahrung und das Know how aus über 65 Unternehmensverkäufen und -käufen. Wir beraten Sie im Vorfeld Ihrer Entscheidung zum Firmenverkauf, ermitteln den marktgängigen Wert eines Onlineshops und begleiten sie bis zum erfolgreichen Onlineshop Verkauf. Unser Honorar ist zu 100% erfolgsabhängig.

Jetzt informieren: Onlineshop verkaufen

Die Corona-Krise hat den deutschen Handel weiterhin fest im Griff. Doch im März hat sich ein Wandel bemerkbar gemacht: Überwog zu Beginn des Monats noch Chaos und Schockstarre, entstanden Mitte und Ende März erste Lösungsansätze, die auf einen Umgang mit der Krise abzielten. Neben Verbänden und Händler-Verbundgruppen taten sich hier auch die Online-Marktplätze hervor und präsentierten einen Strauß an Sonderkonditionen und Angeboten für von Covid-19 lahmgelegte Händler. Bei Amazon herrschte dagegen im März ein ziemliches Durcheinander: Widersprüchliche Aussagen, eine mangelhafte Kommunikation und ein sehr ärgerlicher Pricing-Bug setzte den ohnehin schon Corona-gebeutelten Händlern kräftig zu. Erst seit der letzten Märzwoche scheint der E-Commerce-Riese eine Strategie für den Umgang mit seinen Marktplatz-Partnern in der Krise gefunden zu haben.

Das Thema des Monats

Amazon FBA-Händler haben einen harten Monat hinter sich. Zuerst stoppte Amazon in Italien und Frankreich den Versand von nicht wesentlichen Produkten. Dann priorisierte der Marktplatz auch in Deutschland den Versand von sogenannten „Essentials“ – und verhängte gegen andere Produkte in den FBA-Lagern einen Annahmestopp. Als nächstes wurde bekannt, dass es in den FBA-Lagern aufgrund der Hygienebestimmungen kein 2-Mann-Handling mehr gibt – weshalb Produkte und Warenanlieferungen mit einem Gewicht von 15kg und mehr nicht mehr bewegt werden. Außerdem stellte Amazon seine Listings auf Preisvergleichseiten ein. Vor allem auf idealo.de finden sich fast keine Amazon-Angebote mehr – und von dem Trafficverlust sind nicht nur FBA-Händler, deren Waren neuerdings vier Wochen Lieferzeit haben, betroffen, sondern auch FBM-Versender, die in der Krise eigentlich besser verkaufen könnten. Und zuletzt macht den Händlern auch noch ein hartnäckiger Pricing-Bug zu schaffen, der zur ungerechtfertigten Löschung von tausenden von Listings führt. 

Fast noch schlimmer als die einzelnen Maßnahmen selbst ist für die betroffenen Händler deren mangelhafte Kommunikation seitens Amazons: Die meisten Neuigkeiten erfahren betroffene Händler eher zufällig, meistens durch entsprechende Händlerdiskussionen in den einschlägigen Facebook-Gruppen. Die offiziellen Amazon-Meldungen dazu tauchen im Seller Central oft erst Tage später auf – oder auch gar nicht, wie im Falle des Pricing-Bugs, für den Amazon seinen Händlern immer noch eine Erklärung schuldig ist. „Warum schweigt Amazon?“, fragte deshalb die Internetworld in einem bissigen Kommentar zur schlechten Kommunikationspolitik des Online-Marktplatzes.

Erst seit Ende des Monats scheint bei Amazon etwas mehr Klarheit über den Umgang mit Covid-19 zu herrschen. Seit einer guten Woche werden nicht-essentielle Produkte in den Amazon-Lagern teilweise wieder angenommen – darüber informierte der Marktplatz seine Händler vorab im Seller Central. Zudem konnte sich die Plattform endlich zu einem einigermaßen klaren Statement zum Umgang mit Corona-bedingten Performance-Einbrüchen auf Seller-Seite durchringen: „Angesichts der Auswirkungen von Covid-19 auf viele unserer Verkäufer haben wir Schritte unternommen, um die Effekte dieser Krise auf die Gesundheit Ihres Amazon-Accounts abzumildern, in dem wir unsere Richtlinien bezüglich der Versand-orientierten Performance-Metriken lockern.“ Besonders Corona-bedingte Versandverzögerungen oder stornierte Bestellungen würden bei der Bewertung der Account-Gesundheit berücksichtigt werden. FBA-Händler, deren nicht-essentielle Produkte aktuell verlängerte Lieferzeiten haben, will Amazon zudem entschädigen: In Deutschland, den USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, Polen und der Tschechischen Republik erlässt Amazon den Händlern unter anderem die FBA-Gebühren für zwei Wochen.

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Kategorie: Marktplätze, Marktplatzreport Stichworte: Marktplätze

FAQ Corona-Förderungen: Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Soforthilfe von Bund und Ländern

2. April 2020 von Online Redaktion

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Ulrike Regel von der DIHK ist derzeit ein häufiger Gast in den Facebook-Händlergruppen, in denen sie immer wieder geduldig erklärt, welche Förderungen und Soforthilfen Unternehmer, die von der Corona-Krise betroffen sind, jetzt beantragen können – und welche Voraussetzungen für die einzelnen Programme gelten. Auch im Ask me Anything mit shopanbieter.de stand sie Rede und Antwort. Hier die wichtigsten Antworten auf die häufigsten Fragen.

Wie ist die neue Soforthilfe des Bundes ausgestaltet?

Die Grundzüge der Bundeshilfen stehen mittlerweile fest: Bei Unternehmen mit bis zu 5 MItarbeitern gibt es 9.000 Euro Zuschuss, für Unternehmen mit bis zu 10 Mitarbeitern gibt es bis zu 15.000 Euro.

Können die Bundeshilfen mit den Länderhilfen kombiniert werden?

Ja, das geht, es darf aber keine Überkompensation geben. Insgesamt darf der Unternehmer nicht mehr Geld in Anspruch nehmen als ihm über die Bundeshilfe zustünde. Das geht oft mit einer eidesstattlichen Erklärung einher. Wie Bundes- und Länderhilfen miteinander verrechnet werden und welche Stellen dafür zuständig sind, ist noch nicht ganz geklärt.

Was sind „private liquide Mittel“, die vor Beantragung mancher Soforthilfen einzusetzen sind?

Das kommt auf die Länderdefinition an. Grundsätzlich geht es darum, für die Soforthilfen die Liquiditätslücke im Unternehmensbetrieb zu bestimmen. Also die Lücke zwischen den fürs Unternehmen anfallenden Kosten zu den aus dem Unternehmen generierten Einnahmen. Es geht nicht darum, die Altersvorsorge anzutasten oder die Rücklagen für die Betriebsrenovierung oder den Wareneinkauf. Auch Haus und Hof sowie die Entnahmen für den privaten Lebensunterhalt sind damit nicht gemeint. 

Was passiert, wenn die Liquiditätslücke geringer ausfällt als im Antrag angegeben?

Im Bundesprogramm steht nichts von einer eventuellen Rückzahlung. Bei den Landesanträgen kommt es auf den Einzelfall an. Die Soforthilfen gelten steuerlich gesehen allerdings als Einnahmen und müssen am Ende des Jahres normal versteuert werden. 

Können Solo-Selbstständige oder Freiberufler Soforthilfe beantragen?

Grundsätzlich ja. Bei Solo-Selbstständigen ist es allerdings oft nicht so einfach, Privat- und Firmenkosten voneinander zu trennen, deshalb ist die Liquiditätslücke oft nicht so leicht zu berechnen. Das Bundesprogramm dient dazu Betriebskosten aufzufangen. Wenn es keine Betriebskosten gibt, gibt es auch keine Zuschüsse.

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Kategorie: Corona Stichworte: Corona, Förderprogramme

Hilfe in der Coronakrise: Händlerbund schafft Gegenmittel zu Lieferengpässen

30. März 2020 von Online Redaktion

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Logo HändlerbundProfessionalisieren Sie Ihr Online-Geschäft – mit dem Händlerbund!
Der Händlerbund ist das 360°-Netzwerk für den E-Commerce und unterstützt Online-Händler bei der Professionalisierung ihres Geschäfts. Profitieren Sie von unseren Angeboten – von der rechtlichen Absicherung und Beratung von Online- und Plattformshops über Events und Weiterbildungsmöglichkeiten bis hin zu aktuellen Studien und News.

Jetzt informieren: https://www.haendlerbund.de/de/shopanbieter

Viele große Online-Player aus den Bereichen Lebensmittel, Heimwerkerbearf oder Technik profitieren dieser Tage von der Coronakrise. Doch vor allem kleine und mittelständische Online-Händler sind von starken Umsatzeinbrüchen aufgrund der geminderten Kaufkraft betroffen. Die Händlerbund Corona-Studie belegt, dass 55 Prozent von Ihnen bereits Anfang März deutliche Einbußen verzeichneten. Eines der größten Probleme aktuell: Es gibt massive Probleme auf bisherige Lieferketten zurückzugreifen. Oft ist auch unklar ob und wann die bestellten Waren verfügbar sein werden und eine Besserung der Lage ist nicht in Sicht.

Es ist besonders wichtig in dieser Krise ein Netzwerk zu schaffen und einen Partner an der Seite zu haben. Der Händlerbund beobachtet die Situation von Anfang an und unterstützt seine Mitglieder in dieser schwierigen Situation und baut deshalb jetzt ein offenes, kostenfreies Lieferantenverzeichnis auf.

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Kategorie: Corona, Sponsored Posts Stichworte: Corona, Sortimentssteuerung

AMA mit Ulrike Regele (DIHK): Welche Fördermittel helfen Händlern jetzt wirklich weiter?

26. März 2020 von Online Redaktion

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Rettungsschirm, Soforthilfen, KfW-Kredite, Förderprogramme: Die Politik hat in ihrem Bestreben, der von der Corona-Krise gebeutelten Wirtschaft beizuspringen, einen wahren Förderdschungel geschaffen. Welche Förderprogramme in welchen Bundesländern gelten und welche Hilfen für welche Unternehmen geeignet sind, weiß Ulrike Regele, Referatsleiterin Handel bei der DIHK. In unserem neuen kostenlosen Format „Ask me Anything“ steht sie am Montag, den 30.3.20, um 17 Uhr allen Teilnehmern Rede und Antwort aus alle Fragen rum Thema Corona-Förderung.

„Die Mitarbeiter aus allen IHKs Deutschlands arbeiten – vom Home Office aus natürlich – mit großer Leidenschaft daran, alle Informationen für Unternehmer, die unter der Corona-Krise leiden, zu sammeln, zu bewerten und verständlich aufzubereiten“, sagt Ulrike Regele sichtlich stolz auf ihr Team. Tatsächlich quellen die Websites der IHK nur so über vor Informationen rund um die Corona-Krise. Zu Recht, denn der Informationsbedarf der Unternehmen ist riesig. 

Deshalb konnten wir Ulrike Regele für unser neues „Ask me Anything“-Format gewinnen: Am kommenden Montag (30.03.20) um 17 Uhr geht es per Zoom-Meeting los. Alle Teilnehmer des kostenlosen AMAs können Ulrike Regele mit ihren Fragen rund um Soforthilfen, KfW-Kredite, Steuer-Stundungen oder regionale Förderprogramme löchern. 

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Kategorie: Corona Stichworte: Corona, Förderprogramme

Exklusivveranstaltung: Marken und Hersteller müssen heute David und Goliath gleichzeitig sein

4. März 2020 von Online Redaktion

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Früher waren die Rollen im Handel klar verteilt: Hersteller produzierten die Produkte und vertrieben diese über Großhändler und Importeure an die stationären Händler. Diese verkauften sie weiter an den Konsumenten. Der Händler sorgte auch für die Produktvermarktung, die Marken wiederum kümmerten sich um Markenaufbau und Markenführung.

Seit dieser guten, alten Zeit, in der die Verhältnisse klar und die Prozessketten im Handel linear waren, ist einiges passiert.

Der Wandel der Handelslandschaft setzt nicht nur die Händler, sondern zunehmend auch die Hersteller unter Zugzwang. Viele der bisherigen Handelspartner fallen weg, gelernte Prozessketten funktionieren nicht mehr, und neuer Wettbewerbsdruck aus unerwarteten Quellen nagt am Marktanteil. Diese Entwicklung wird sich in den kommenden Jahren eher noch verschärfen als entspannen. Markenhersteller müssen auf diese veränderte Handelswelt reagieren. 

Die von shopanbieter.de und plentymarkets organisierte Exklusivveranstaltung im kleinen Kreis, gewährt Einblicke aus der Praxis, mit welchen Strategien Markenhersteller den aktuellen Herausforderungen erfolgreich begegnen. Gleichzeitig bietet die Veranstaltung ausreichend Raum für Diskussionen, Austausch und Netzwerken mit den Referenten und anderen Teilnehmern.

Exklusivveranstaltung: Marken und Hersteller müssen heute David und Goliath gleichzeitig sein

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Kategorie: Veranstaltungen Stichworte: DTC

Verkaufsbörse: Solider Online-Shop im Outdoor-Bereich

3. März 2020 von Online Redaktion

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Anbietertext): Solider Online-Shop im Outdoor-Bereich mit hohem Automatisierungsgrad, 9 Produkten und großem Zukunftspotential zu veräußern. Zum Verkauf steht eine in 2016 gegründete Kapitalgesellschaft, welche unter einer geschützten Marke in der Kategorie Sport & Freizeit auf Amazon, sowie einem voll funktionsfähigem eigenen Online-Shop, verkauft (Links zu den Shops siehe unten).

Der retourenbereinigte Nettoumsatz der letzten 12 Monate beträgt gemäß BWA 266.070,27 €, bei einem EBITDA unter 10%, weshalb das Unternehmen günstig abzugeben ist. 

Insgesamt gehören Produkte zum Unternehmen. Dabei handelt es sich um Produkte in den Nischen Mountainbike, Wandern und Camping, welche gut miteinander harmonieren. Eines der 9 Produkte wird aktuell abverkauft, da der Erfolg mäßig war. Ein weiteres Einkaufsprojekt für ein hochpreisiges Komplementärprodukt mit viel Potential ist bereits vollständig ausgearbeitet (inkl. Herstellerfindung und ersten Samples).
Zwei neue Produkte konnten bereits durch einen soliden Deckungsbeitrag als High Potentials identifiziert werden, sodass dadurch das Betriebsergebnis langfristig aufgebessert wird. Für die Pflege des Unternehmens werden aktuell ca. 8 Stunden Arbeit im Monat investiert, da viele Prozesse automatisiert und ausgelagert sind. 

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Kategorie: Marktplatz Stichworte: Marktplatz, Verkaufsbörse

Marktplatz-Monats-Mashup Februar 2020 – Handeln in Zeiten von Corona

2. März 2020 von Online Redaktion

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Marktplätze beherrschen den deutschen E-Commerce – und wir reden hier nicht nur von Amazon und eBay. Was hat sich auf den großen und kleinen Plattformen getan, wie sieht die Marktplatz-Strategie erfolgreicher Händler aus und was hat Marktplatz-Händler im letzten Monat bewegt? Diese Fragen beantwortet ab sofort unser monatliches Marktplatz-Mashup. Die Themen im Februar: Neue Regeln auf ebay, neue Werbeoffensive bei Etsy, neue Marktplätze von Schuhe24, neues FBA-Programm für Amazon-Seller – und natürlich Corona, Corona, Corona. 

Das Thema des Monats

Die Anzahl der wegen des Corona-Virus abgesagten Messen und Kongresse steigt beinahe täglich. Der Mobile World Congress fand nicht statt, die ITB wurde gekippt, der Auto Salon in Genf wurde abgesagt, in Frankreich und der Schweiz wurden Großveranstaltungen generell verboten. Auch die Fibo, die Eisenwarenmesse, die Light + Building, die Metav und viele weitere Veranstaltungen in Deutschland wurden abgesagt oder verschoben (eine aktuelle Übersicht aller abgesagten Veranstaltungen finden Sie hier. 

Covid-19 dominiert die Diskussionen in den Händler-Foren, und auch auf den großen Marktplätzen sorgt das Virus für Aufregung: Einige Wochen lang erzielten Händler auf ebay und Amazon hohe Gewinne mit völlig überteuerten Medizinprodukten wie Atemschutzmasken oder Sterilisationsmitteln. Ende Februar schoben die Marktplätze dann dieser Krisen-Gewinnlerei den Riegel vor. Nicht ohne Druck von außen: Die italienische Finanzpolizei führte mehrere Razzien in den Niederlassungen von ebay und Amazon durchund beschlagnahmte dabei Dokumente und Computerdaten. Amazon wiederum drohte seinen Händlern unverhohlen mit Suspendierung, wenn sie sich nicht an die Richtlinie zur angemessenen Preisgestaltung hielten. 

Auf Amazon geben Seller derweilen weniger für Advertising aus – um Verkäufe zu verringern und so die schwindenden Lagerbestände zu strecken, hat Bloomberg von mehreren US-Sellern erfahren. Das ist einige von mehreren Möglichkeiten im Umgang mit Corona-bedingten Lieferengpässen. Über andere Ideen sprachen wir mit Stefan Grimm von Restposten.de im shopanbieter.de-Podcast.

Auch das Geschäft der Schnäppchen-App Wish, Heimstatt zahlloser chinesischer Billig-Anbieter, leidet unter dem Virus, so ein Bericht der Wirtschaftswoche. Der Lagerbetrieb von Wish sei durch die Pandemie „erheblich eingeschränkt“, neue Kundenbestellungen werden aktuell vorübergehend angehalten. 

Marktplatz-News

eBay hat sein jährliches Update für gewerbliche Händler vorgelegt. Damit wird die schon 2018 angekündigte neue Zahlungsabwicklung in den nächsten Monaten für die meisten ebay-Händler verpflichtend. Außerdem soll im März die lang geforderte Rechteverwaltung für ebay-Seller-Konten kommen, mit der Händler Mitarbeiter für die Verwaltung des ebay-Accounts autorisieren kann, berichtet t3n. Überarbeitet wird zudem das Preisvorschlagstool, mit dem man interessierten Besuchern eines Angebots Preisvorschläge schicken kann. Ab April steht zudem eine Überarbeitung der Gebührenstruktur an.

Zum 1. April 2020 tritt auf allen europäischen Amazon-Marktplätzen das „FBA New Selection Program“ in Kraft. FBA-Händler, die neue ASINs zum Amazon-Katalog hinzufügen, können sich die ersten 50 verkauften Artikel dieser ASINs kostenlos bei Amazon lagern – unter bestimmten Voraussetzungen. ->shopanbieter.de

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Kategorie: Marktplätze Stichworte: Marktplätze

ECC FORUM 2020: Content. Commerce. ONE Community

27. Februar 2020 von Online Redaktion

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Der E-Commerce-Event der Extraklasse findet 2020 schon zum 8. Mal statt und wird am 25. und 26. März erstmalig in der Halle Tor 2 in Köln durchgeführt. Auch zum diesjährigen ECC FORUM erwarten die Organisatoren wieder zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt. Die Veranstaltung bietet ihnen viele wissenswerte Informationen, lehrreiche Vorträge und konstruktive Diskussionen rund um den Handel im digitalen Zeitalter. 

Für die Aktualität der Themen sorgen hochkarätige Top-Speaker mit spannenden Impulsen aus der Praxis. Zusätzlich gibt es interessante Market- und Customer-Insights sowie vielfältige Möglichkeiten des individuellen Austausches und des Networkings.

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Kategorie: Veranstaltungen

Multikanal-Strategie: desiary.de und das große Marktplatz-Experiment

25. Februar 2020 von Online Redaktion

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desiary.de, Online-Anbieter für Innenausstattung und Wohnaccessoires, hat in diesem Jahr Großes vor. Fast 30 Prozent des Gesamtumsatzes erwirtschaftet das 7-köpfige Team um Gründerin Julia Ritter aktuell auf Amazon. 2020 soll sich dieser Umsatzanteil wachstumsbedingt auf andere Marktplätze verschieben. desiary.de listet bereits zusätzlich auf ebay, ist mitten im Onboarding-Prozess bei Otto und Rewe, steht in Verhandlungen mit Wayfair und denkt über eine Präsenz bei Bol.com nach. 

Julia Ritter, Gründerin und Geschäftsführerin des Innenausstattungshandels desiary.de, ist in der Branche seit zwei Jahren ein Begriff, und meistens ist ihr Name direkt mit ihrem Sieg bei Amazons Förderprogramm „Unternehmerinnen der Zukunft“ 2018 verbunden. Doch die Vorzeige-Amazone will sich keinesfalls nur auf Amazon konzentrieren. „Vor fast drei Jahren habe ich auf der K5 zum ersten Mal gehört, dass über 50 Prozent der Deutschen ihre Produktsuche bei Amazon starten – und dass man diese Kunden über andere Marketing-Kanäle gar nicht mehr erreicht“, erinnert sich Ritter. „Da war mir klar, dass ich mich nicht nur auf den eigenen Online-Shop konzentrieren kann, sondern auch Amazon bespielen muss.“ 

Das Amazon-Geschäft lief, auch dank der Coachings aus dem UdZ-Förderprogramm, gut an und brachte es schnell auf einen Anteil am desiary.de-Gesamtumsatz von 40 Prozent – vor allem, weil sich Ritter die Internationalisierungsmöglichkeiten des Pan-EU-Programms schnell zunutze machte. Trotzdem bleibt die Unternehmerin wachsam. „Amazon ist für Händler toll, solange alles reibungslos läuft“, so Ritter. „Aber es lauern eben auch viele Gefahren, wie eine lang anhaltende Kontosperrung oder der chinesische Wettbewerb, der auch in meinem Segment immer stärker wird. Wenn man sich in eine zu starke Abhängigkeit zu nur einem Vertriebskanal begibt, egal, welcher das ist, ist man immer angreifbar.“

Erst das Backend fit für die Marktplatz-Strategie machen

Deshalb lautet Ritters Motto für 2020: Kanaldiversifizierung. Dafür hat desiary.de sich zuerst Backend-seitig vorbereitet: Der Shop migrierte zu Shopware und implementierte das ERP von plentymarkets, um von den vielen Marktplatz-Schnittstellen des Anbieters zu profitieren. „Technisch gesehen hat diese Umstellung erstaunlich reibungslos funktioniert“, lacht Ritter. „Ich hatte deutlich Schlimmeres erwartet.“ 

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Kategorie: Businessplanung, Marktplätze Stichworte: Businessplanung, Marktplätze, UdZ, Women in E-Commerce

Studienaufruf: Controlling in der E-Commerce-Praxis

24. Februar 2020 von Online Redaktion

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Wie erfassen Online-Händler eigentlich ihre Unternehmenszahlen? Wie genau wissen sie über den Deckungsbeitrag I und II ihrer Produkte Bescheid? Wie behalten sie den Überblick über die Kosten verschiedener Lieferantenwege? Und: Welche Tools helfen ihnen dabei? Diese Fragen will erstmals eine wissenschaftliche Studie klären. Auf Online-Händler, die an der Studienumfrage teilnehmen, wartet eine attraktive Belohnung – natürlich geht es um Controlling.

Die Ostfalia-Hochschule will das Thema Controlling im Online-Handel erstmals wissenschaftlich untersuchen – klar, dass shopanbieter.de da als Mit-Initiator dabei ist. Aber auch die AHAG Unternehmensberatung, Internet World, plentymarkets und Shopware fanden das Thema spannend genug, um die Studie nach Kräften zu unterstützen. Kein Wunder, schließlich geht es darum, erstmals mittels einer wissenschaftlich orientierten Befragung herauszufinden: Wie viel wissen Online-Händler eigentlich über ihr eigenes Geschäft? Welche Controlling-Zahlen erfassen sie – und welche Tools nutzen sie dafür? Und, ganz wichtig: Was bringt Controlling eigentlich unterm Strich? Sind Unternehmen, die ins Controlling investieren erfolgreicher als andere?

Dies Fragen will die Hochschule durch eine Befragung von Online- und Multichannelhändlern klären. Die anonyme Umfrage dauert etwa 10 bis 15 Minuten, die Ergebnisse werden nach Unternehmensgrößen klassifiziert. 

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Kategorie: Businessplanung, Studien & Märkte Stichworte: Businessplanung, Controlling, Studie

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