Aktuelle News

Einspruch: Vergesst eBay nicht!

Von: | 17. Oktober 2016 | Einspruch
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eBays Kampf gegen Amazon schien für manche verloren. Doch das Blatt könnte sich wenden, bzw. war nie so, meinen einige Marktplatz-Experten.

In den vergangenen Jahren hat eBay ordentlich auf die Mütze bekommen, bzw. musste scheinbar tatenlos zusehen, wie Amazon mit neuen Innovationen scheinbar immer müheloser davonzog. Die ganze Branche spricht scheinbar nur noch davon, wie man auf Amazon am erfolgreichsten verkaufen kann. Oder was man Amazons Dominanz entgegensetzen kann. Sogar auf der letztwöchigen Neocom 2016 gab es kaum einen Vortrag, der sich nicht mit Amazon beschäftigte. 

Selbst schuld, meinen einige. Schließlich hieß es bei eBay jahrelang nur: „Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln“. Mal waren sie Flohmarkt, dann wollten sie gewerblichen Verkäufern und Marken eine professionelle Plattform bieten, nur um etwas später wieder den Flohmarkt-Charakter zu betonen. Alles was angepackt wurde schien nur halbherzig oder gar nicht zu Ende gebracht zu werden. Und die Liste der Punkte auf der Unzufriedenheits-Skala von eBay-Händlern schien ständig  länger zu werden.

Soweit zumindest die Außenwahrnehmung. Das ist ja aber immer so eine Sache. Insgesamt konnte man aber durchaus den Eindruck gewinnen, dass sich Amazons volle Konzentration auf den Kunden in überdurchschnittlich hohe Wachstumszahlen auszahlt, während sich eBay selbstzufrieden vor allem mit sich selbst beschäftigt.  Als mache Amazon alles richtig und eBay alles falsch.

ebay-fotolia-ddgriggDie letzten Tage und Wochen lassen nun jedoch auch den Außenstehenden aufhorchen. Einerseits kündigt eBay selbst einige Neuerungen an, die in die richtige Richtung zu mehr Kundenkonzentration und Händlerunterstützung gehen. Andererseits springen einige Marktplatz-Experten dem Marktplatz-Pionier verbal massiv zur Seite.

eBays Weg zu mehr Kundennutzen und Händlerunterstützung

Bereits vor drei Monaten wurde bekannt, dass eBay mit seinem Top Pick ein Pendant zu Amazons Buy Box startet. Einhergehend mit der Ankündigung die Strukturierung seiner Produktdaten zu verbessern. Zumindest Zweiteres ist ein wichtiger Schritt zu mehr Kundennutzen. Auch wenn Händler damals monierten, dies führe nur dazu, dass eBay zur Amazon-Kopie verkomme, darf man Eines nicht vergessen: Alles was Umsatz bringt, ist schön. Für das Einkaufserlebnis der Kunden sind strukturierte Daten nun mal wichtig. Immerhin geht eBay ja einen etwas anderen Weg bei der Darstellung, wie nun bekannt wurde.

So bietet eBay dem Besucher verschiedene Einstiegsmöglichkeiten in ihre Produktwelt, siehe auch das Beispiel http://www.ebay.de/sch/Nikon-Digitalkameras/31388/bn_1383/i.html. EBay möchte nämlich erkannt haben, dass Konsumenten nicht ausschließlich nach den günstigsten Preisen suchen, sondern auch andere Kriterien bei der Produktsuche haben. Dies würde ich an dieser Stelle mal so unterschreiben.

Gleichzeitig erlauben es strukturierte Daten, eBay passgenauere Marketing-Maßnahmen und die Möglichkeiten zum Cross- und Upselling zu verbessern.

Außerdem hat eBay vor einigen Wochen damit begonnen, Produktbewertungen einzuführen. Auch dies ein wichtiger Punkt zu mehr Kundennutzen, sind diese doch ein wichtiger Anhaltspunkt zur Kaufentscheidung. Heute gibt es bereits mehr als 500.000 Produktbewertungen auf dem deutschen eBay-Marktplatz. Auch hier werden Kritiker bemängeln, dass dies nur von Amazon abgekupfert sei. Aber lieber gut kopiert als schlecht selbst gemacht. (Weiterlesen…)

 

Ebay Q&A: Händlerbund sucht eure Fragen

Von: | 7. Juni 2016 | Pressemitteilungen
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(Pressemitteilung): Ebay will seinen Händlern unter die Arme greifen. Zwar gibt es demnächst eine Live-Webinar-Reihe und eine gut gefüllte Infoseite für gewerbliche Verkäufer, doch soll das noch nicht alles sein. Ebay und die OnlinehändlerNews rufen deswegen Händler dazu auf, Fragen rund um das Thema Handel auf Ebay zu stellen, die Ebay dann in einem Q&A beantwortet.

question-Gerd_Altmann-pixabEbay will seine Händler beim Handel über den Marktplatz noch stärker unterstützen und hat sich deshalb überlegt, ein zusätzliches Questions & Answers (Q&A) zu veröffentlichen. Dabei sollen aber keine selbstausgedachten Fragen beantwortet werden. Ganz im Gegenteil!

Aus diesem Grund rufen und Ebay und die OnlinehändlerNews Ebay-Händler dazu auf, ihre Fragen zu stellen. Egal ob über Twitter, Facebook oder E-Mail (info@onlinehaendler-news.de). Die OnlinehändlerNews-Redaktion wird die gesammelten Fragen anonymisiert an Ebay weiterleiten. Ebay wird aus der Masse der Fragen die dringendsten und wichtigsten herausfiltern, zusammenfassen und diese dann in dem Q&A beantworten.

Lasst euch die Chance nicht entgehen und nutzt die Möglichkeit, Ebay mit euren Fragen zu bombardieren.

 

Neuerungen bei eBay und Amazon: Händler müssen ihren Geschäftsbetrieb anpassen

Von: | 28. April 2015 | Recht & Datenschutz
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protectedshops-logoGastartikel: Seit dem 12.3.2015 gelten für Amazon-Händler neue Vorgaben bei der Warenrücksendung und auch eBay führt seit Anfang März 2015 einen neuen Rückgabeprozess ein, der für die Verkäufer verpflichtend wird. Für die betroffenen Händler heißt das nicht nur, dass sie ihre Geschäftsprozesse anpassen müssen, sondern auch Widerrufsbelehrung und Co.

Neuerung bei Amazon: lokale Rücksendeadressen oder Zahlung der Rücksendekosten

Amazon hat zum 12.03.2015 neue Richtlinien eingeführt, die einigen Händlern das Leben schwer machen dürften. Zweck ist es, den Warenkauf beim Online-Riesen für den Verbraucher noch vorteilhafter zu machen und so neue Kunden anzulocken oder „alte“ zu halten. Betroffen sind alle Marketplace-Händler, die ihre Waren von Staaten außerhalb desjenigen Landes versenden, dessen Marktplatz sie nutzen.

Lokale Retourenstellen in jedem Land, dessen Marktplatz genutzt wird

Amazon verpflichtet seine Marketplace-Händler dazu, in jedem Land, dessen Marktplatz sie nutzen (Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Vereinigtes Königreich – UK), eine lokale Rücksendeadresse einzurichten. Das ist dann kein Problem, wenn nur über eine Amazon-Plattform verkauft wird. Denn als Rücksendeadresse kann der Firmensitz dienen.

Kleines Beispiel: Der deutsche Amazon-Händler, der über „amazon.de“ verkauft, kann seine deutsche Geschäftsadresse für Retouren nutzen. Gleiches gilt für den englischen Verkäufer, der seine Artikel über „amazon.c.o.uk“ vertreibt usw.

Alternative: Übernahme der Rücksendekosten

Werden die Waren aber aus einem anderen Land versendet oder nutz der Händler mehrere Plattformen, besteht Handlungsbedarf. Betreibt ein Unternehmer beispielsweise einen deutschen und französischen Amazon-Shop (über „amazon.de“ und „amazon.fr“), muss er sowohl eine Rücksendeadresse in Deutschland als auch in Frankreich für seine jeweiligen Kunden anbieten. Tut er das nicht, muss er die Rücksendekosten für die Retoure ins Ausland übernehmen.

Gleiches gilt für Händler, die zwar nur einen Marktplatz nutzen, ihre Waren aber aus einem anderen Land versenden. Soll die Rücksendung an eben dieses ausländische Versandlager erfolgen, muss der Unternehmer die Kosten tragen, sofern er keine Anlaufstelle für Retouren in demjenigen Land zur Verfügung stellt, dessen Marktplatz er nutzt. (Weiterlesen…)

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Rechnungskauf jetzt auch bei eBay: Was Händler wissen sollten

Von: | 27. April 2015 | Recht & Datenschutz
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Sie ist beim Kunden sehr beliebt – die Rechnung.

Nun kommt auch beim Internetauktionshaus eBay die neue Zahlart. Zunächst steht sie nur vereinzelten Händlern zur Verfügung, doch nach und nach soll sie auch von anderen eBay-Händlern nutzbar sein. Welche Zahlungsarten aktuell möglich sind, sieht ein Händler in seinem Verkäuferkonto. Ebenso kann die Zahlungsart hier auch ausgeschlossen werden.

Der Ablauf ist recht einfach. Beim Kauf erhält der Händler sein Geld direkt von Paypal, die Rechnung folgt per Mail oder im Paket. Der Kunde zahlt anschließend an Paypal. So übernimmt das Online-Bezahlsystem das Ausfallrisiko.

Besonders wichtig für Händler, die den Rechnungskauf anbieten möchten, ist die Anpassung der AGB für den eBay-Handel. Käufer müssen darüber belehrt werden, dass die Entgeltforderung beim Kauf an Paypal (Europe) abgetreten wird und dass Paypal eine Bonitätsprüfung durchführt.

Tipps und ein umfassendenes Hinweisblatt zum Thema, finden Sie auf den Seiten des Händlerbundes.

Für Mitglieder des Händlerbundes besteht außerdem die Möglichkeit, sich ihre AGB-Einstellungen im Mitgliederbereich konfigurieren zu lassen.

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Neuauflage des Handbuchs Vertrieb über Marktplätze jetzt kostenlos runterladen

Von: | 22. April 2015 | Tipps & Tricks
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Die enorme Reichweite der etablierten Marktplätze ist genauso wenig weg zu diskutieren, wie die Tatsache, dass alleine über Amazon mittlerweile wohl beinahe jeder zweite Euro über die Online-Ladentheke rollt. Der enormen Wachstumsraten wegen schätzen Branchenkenner, dass Amazon seinen Anteil am deutschen E-Commerce-Umsatz schon bald auf 60 – 70 Prozent hochschrauben könnte. Nicht jeder Online-Händler muss seine Produkte über Marktplätze verkaufen. Doch jeder Händler benötigt eine Marktplatzstrategie und muss prüfen, wie er mit dieser Dominanz der Marktplätze umgeht und sich im Markt klar positioniert.

Unser kostenloses Handbuch für den Vertrieb über Marktplätze, wurde jetzt aktualisiert und um weitere, neuen Daten und hilfreiche Tipps ergänzt!

Der Ratgeber bietet nicht nur einen praxisnahen Überblick über Chancen und Vorteile von Online-Marktplätzen, sondern auch wertvolle Experten-Tipps und Insights für ein besseres Ranking in den Marktplätzen und damit mehr Umsätzen.

Meinung der Redaktion: Muss man gelesen haben!

Link zum kostenlosen Ratgeber

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Wie geht es mit Magento weiter?

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Gastartikel: Seit Ende letzten Jahres wird über die Zukunft von eBay diskutiert. Im Verlauf dieser Diskussion wurde auch die Position von Magento kritisch gesehen. Das Thema ist dabei kein reines Pressephänomen, sondern auch in der E-Commerce-Branche selbst angekommen. Wird Magento verkauft? Wie geht es mit Magento 2.0 weiter? Der folgende Artikel mit Einsichten aus dem Magento-Agenturumfeld bringt Licht in die Angelegenheit.

Magento wird nicht abgestoßen

Um zuerst mit einem Missverständnis aufzuräumen: Magento Inc. wird nicht einzeln von eBay verkauft. Gegebenenfalls aber ebay Enterprise, unter dessen Dach Magento recht autark operiert. eBay Enterprise wiederum ist ein Geschäftsbereich der eBay Inc. Bevor mit dieser eBay-Tochter der Bereich Großkunden/E-Commerce an den Markt geht, steht aber zuerst einmal der Börsengang von PayPal an.
Die neue Struktur wird dann folgendermaßen aussehen:

struktur_magento_ebay_Quelle_netz98
(Weiterlesen…)

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eBay-Händler aufgepasst: Neue Abmahnungen wegen (angeblich) veralteter Widerrufsbelehrung im Umlauf

Von: | 18. Februar 2015 | Recht & Datenschutz
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protectedshops-logoGastartikel: Bereits kurz nach der Umsetzung der Verbraucherrechte-Richtlinie (VRRL) in deutsches Recht am 13.6.2014 ist es zu einer Abmahnwelle gekommen, die einzig den Zweck verfolgen konnte, die Gesetzesänderungen auszunutzen, um das schnelle Geld zu machen. Nun sind erneut Abmahnungen im Umlauf, die diesen Anschein erwecken.

Abmahnungen durch die Bonodo UG

Derzeit werden verstärkt Abmahnungen durch die Bonodo UG (haftungsbeschränkt) an eBay-Händler versendet und diese zur Zahlung von 87,60 € innerhalb von 72 Stunden aufgefordert. Kommt der Betroffene der Aufforderung nicht nach, behält sich der Abmahner nicht nur vor, einen Anwalt einzuschalten und gerichtliche Schritte einzuleiten, sondern auch die Abgabe einer Unterlassungserklärung zu fordern.

Aus verschiedenen Gründen sollten diese Schreiben kritisch betrachtet und der Betrag in keinem Fall ohne anwaltliche Beratung voreilig gezahlt werden. (Weiterlesen…)

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Neue Haftungsfalle für eBay-Händler

Von: | 27. Januar 2015 | Recht & Datenschutz
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protectedshops-logoGastartikel: In letzter Zeit häufen sich Urteile zu der Frage, ob Händler, die ihre Waren über Marktplätze wie eBay oder Amazon verkaufen, für Verstöße und Fehler haften, die von den Plattformbetreibern begangen werden. Die schlechte Bilanz: ja, das tun sie. Erst waren es veraltete UVP-Preise bei Amazon, dann die „tell-a-friend“-Funktionen bei eBay und Amazon, nun Darstellungsfehler bei Verwendung bestimmter Browser bei eBay. Allen Entscheidungen ist gemein, dass die Marketplace-Händler keinen Einfluss auf den wettbewerbsrechtlichen Verstoß hatten, diesen also nur hätten vermeiden können, wenn sie den Marktplatz gemieden hätten. Dennoch wurden sie von den Gerichten in die Verantwortung genommen.

Wie wir an dieser Stelle bereits berichteten, haften Amazon-Händler für die Weiterempfehlungsfunktion, die automatisch in jedes Angebot eingefügt wird. Auch gegen eBay-Händler hat es entsprechende Abmahnungen wegen der der „tell-a-friend“-Option gegeben.

„Tell-a-friend“-Option ist unzulässige Werbung

Über die Weiterempfehlungsfunktion können Besucher Freunden bestimmte Artikel empfehlen. Dazu geben sie die Empfänger-E-Mail-Adresse ein und versenden ein vorgefertigtes Schreiben. Als Absender erscheint aber nicht der Empfehlende selbst, sondern eine eBay- bzw. Amazon-Adresse. Da im Inhalt der E-Mail auf das konkrete Produkt aufmerksam gemacht wird, stufen Gerichte diese Empfehlungen als Werbung ein, die ohne ausdrückliche Einwilligung des Adressaten wettbewerbswidrig sind. Eine entsprechende Einwilligung liegt schon deshalb nie vor, weil der Verkäufer weder weiß noch beeinflussen kann, an wen die Empfehlung gesendet wird.

Händler haften für den Verstoß

Hinzu kommt, dass die „tell-a-friend“-Funktion von den Marketplace-Händlern nicht deaktiviert werden kann. Dennoch erhielten sie Abmahnungen und wurden gerichtlich zur Unterlassung verpflichtet. Begründet wurden die Entscheidungen damit, dass Unternehmer den Vertriebsweg für ihre Produkte frei wählen können, sie dann aber auch sicherzustellen haben, dass der Verkauf rechtskonform erfolgt. Konsequenterweise müssten eBay- und Amazon-Händler den Verkauf über die Plattformen also einstellen, um der gerichtlichen Unterlassungsvorgabe gerecht zu werden.

Nachbesserung bei „tell-a-friend“ seitens eBay

Um den Warenverkauf über eBay nicht gänzlich unattraktiv zu machen, hat das angeschlagene Unternehmen auf die Urteile reagiert und seine „tell-a-friend“-Funktion abgeändert. Nunmehr erfolgt die Versendung der Artikelempfehlungen über den E-Mail-Account des Empfehlenden selbst. Dieser erscheint folglich als Absender, weshalb keine unzulässige Versendung von Werbe-Mails seitens eBay oder seiner Händler mehr vorliegt. Dadurch ist eine Abmahngefahr beseitigt worden.

Neue Abmahnquelle

Leider hat sich postwendend eine neue aufgetan, die den eBay-Verkäufern aktuell das Leben schwer machen könnte. So hat das Landgericht (LG) Leipzig in seinem Urteil vom 16.12.2014 (AZ: 1 HK O 1295/14) die Marketplace-Händler auch für technische Fehler seitens eBay in die Verantwortung genommen. (Weiterlesen…)

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Neue Option bei eBay: „nicht mehr vorrätig“

Von: | 8. Januar 2015 | Vertrieb
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eBay sagt Transaktionsmängeln bei Angeboten der Kategorie Gültig bis auf Widerruf den Kampf an. Mit der Option „nicht mehr vorrätig“ will der Online-Marktplatz diese Mängel reduzieren. Die neue Funktion bringt Händlern viele Vorteile, sie birgt aber auch eine Kostenfalle.

Die Vorteile im Überblick:

(Weiterlesen…)

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Rückblick: die wichtigsten Urteile und Gesetze im November 2014

Von: | 3. Dezember 2014 | Recht & Datenschutz
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Mit welchen Konsequenzen eBay-Händler beim vorzeitigen Abbruch einer eBay-Auktion zu rechnen haben, war im November gleich Gegenstand zweier Urteile. Für Aufsehen sorgte auch eine Nachricht der Wettbewerbszentrale, die berichtete, dass auch Amazon wegen Wettbewerbsverletzungen verurteilt wurde. Die weiteren Meldungen aus der „Rechtswelt“ im November haben wir hier für Sie im Überblick.

Schadensersatz für abgebrochene eBay-Auktion

Wussten Sie, dass eine bereits begonnene eBay-Auktion nur unter strengen Voraussetzungen vor ihrem Ablauf abgebrochen werden kann? Grundlage hierfür sind keine „echten“ Gesetze, sondern die eBay-Grundsätze, die genau regeln, wann eine eBay-Auktion vorzeitig und ohne Folgen abgebrochen werden kann. Scheinbar bestehen hier Unklarheiten, denn gleich zwei Urteile legten dem „Abbrecher“ einen Schadensersatz auf.

Als zeitlich erstes Gericht stellte das Oberlandesgericht Hamm klar, welche Folgen ein vorzeitiger und anhand der eBay-Grundsätze grundloser Abbruch einer Auktion haben kann: der Inhaber des Accounts schuldet demjenigen einen Schadensersatz, der zum Zeitpunkt des Abbruchs Höchstbietender war, denn zwischen den Parteien ist ein wirksamer Kaufvertrag zustande gekommen (Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 30.10.2014, Az.: 28 U 199/13).

Kurze Zeit später entschied sogar der Bundesgerichtshof über einen ähnlich gelagerten Fall. Das höchste deutsche Zivilgericht urteilte, dass ein Verkäufer, der keinen triftigen Grund zur vorzeitigen Beendigung der Auktion hat, mit dem zum Zeitpunkt des Abbruchs Höchsbietenden einen Kaufvertrag schließt (Urteil vom 12. November 2014, Az.: VIII ZR 42/14). Da im deutschen Recht der Grundsatz „Vertrag ist Vertrag“ gilt, macht der Verkäufer sich ggf. schadensersatzpflichtig, wenn er diesen dann nicht erfüllt, d.h. die Ware nicht liefert.

Fazit: Für Online-Händler soll dieses Urteil eine Warnung sein: Bevor eine eBay-Auktion gestartet wird, sollte sich der Verkäufer der Folgen bewusst sein. Hat die Auktion bereits begonnen, darf sie nur in ganz bestimmten Fällen wieder beendet werden (z.B. Diebstahl, Zerstörung). Andernfalls droht wie in den Urteilen ein Schadensersatz. (Weiterlesen…)

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