Aktuelle News

Schuldig oder nicht schuldig: Dominiert Google Shopping wettbewerbswidrig gegenüber anderen PSM?

Von: | 2. Oktober 2017 | Marketing
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Es war die Branchen-Nachricht der letzten Woche: Google wird seine hauseigene Produktsuchmaschine Google Shopping umstrukturieren. Der Suchdienst wird als eigenes Unternehmen ausgegliedert und wird damit zukünftig gleichberechtigt mit anderen Produktsuchmaschinen (PSM) um die Anzeigenfelder im Produkt-Fenster der Suchergebnisse mitbieten, die derzeit entweder als prominentes Fenster oberhalb der organischen Suchergebnisse oder rechts davon angezeigt werden.

Google Shopping Platzierungen-500x217

Quelle aller Bilder: Searchmetrics

Google Shopping-Konkurrenten wie Idealo oder Billiger.de dürften die Ankündigung wie einen Sieg feiern. Schließlich reagiert der Suchmaschinen-Primus damit auf die Rekordstrafe von 2,42 Milliarden Euro, zu dem die EU-Kommission das Unternehmen im Juli 2017 verdonnert hatte. Die Begründung damals: Google hat mit der prominenten Platzierung der Google-Shopping-Ergebnisse seiner eigenen Suchmaschine einen unzulässigen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen PSM verschafft.

Aber: Stimmt das denn? Hat Google Shopping in Sachen Sichtbarkeit wirklich gegenüber den Wettbewerbern deutlich profitiert, wie die EU argumentiert? Um eine Antwort auf diese strittige Frage zu finden (die EU-Kommission sagt ja, Google sagt nein und hat die Aufhebung des Urteils beantragt), die letztlich darüber entscheiden wird, ob Google die Rekordstrafe zahlen muss oder nicht, hat sich der SEA-Spezialist Searchmetrics einmal die Visibility-Zahlen der letzten Jahre ganz genau angesehen – und die Ergebnisse sind alles andere als eindeutig, wie die Internetworld schreibt.

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Idealo, Ladenzeile und Co: Welche Zukunftschancen haben Preisvergleichs-Modelle?

Von: | 28. September 2017 | Marketing
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Axel Springer will seine Mehrheitsbeteiligungen an den Preisvergleichportalen idealo.de und Ladenzeile.de (bzw. dessen Mutterunternehmen Visual Meta) nun doch behalten, berichtet meedia mit Verweis auf unternehmensinterne Kreise.

Bildquelle: bigstockphoto.com/ wsf-b

Bildquelle: bigstockphoto.com/ wsf-b

Durchaus eine Überraschung, hatte sich doch der Chef des Medien-Konzerns, Matthias Döpfner, schon im Frühjahr dieses Jahres nach möglichen Käufern für die Beteiligungen auf die Suche gemacht. Über die Gründe für den abgeblasenen Verkauf lässt sich nun trefflich spekulieren: Hat Axel Springer einfach keinen Käufer gefunden, der seine ambitionierten Preisvorstellungen (die Rede war von über 300 Millionen Euro für beide Firmen) erfüllen wollte – oder billigt das Medienunternehmen den Preisvergleichern doch eine bessere Zukunft zu als viele kritische Stimmen aus der Branche?

Grundsätzlich hat Axel Springer mit seinen Beteiligungen (jeweils rund 75 Prozent) in den letzten Jahren gute Geschäfte gemacht: Im letzten verfügbaren Jahresabschluss wies Idealo einen Umsatz von rund 70 Mio. Euro und einen EBIT von rund 30 Mio. Euro aus. Ladenzeile.de brachte es im selben Jahr auf einen Umsatz von 37 Mio. Euro und einen EBIT von rund 14 Mio. Euro. (Weiterlesen…)

 

Kampf um die Produktsuche: Wie sich Google Shopping gegen Amazon positioniert

Von: | 20. Februar 2017 | Vertrieb
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Google hat 2016 nicht nur ausführlich an seiner Adwords-Strategie geschraubt. Auch bei Google Shopping gab es viele Änderungen, die die Suchmaschine für Händler um einiges attraktiver machen – und sie im Kampf gegen Amazon stärker machen sollen.

Der Deutschen liebsten Produktsuchmachine heißt schon seit einer ganzen Weile nicht mehr Google, sondern Amazon. Schon 2015 startete ein Drittel der deutschen Internetnutzer ihre Produktsuche direkt bei Amazon – nur knapp halb so viele gaben ihre Suchanfrage im Suchfeld von Google ein. In den USA gehört die Krone der Produktsuche schon länger Amazon. Aktuellen Studien zufolge sind es dort bereits mehr als 50 Prozent.

Doch wenn man sich die zahlreichen Änderungen, die Google an seinen Adwords, dem Format der organischen Suchergebnisse und vor allem an Google Shopping im letzten Jahr vorgenommen hat, genauer ansieht, wird klar: Die weltgrößte Suchmaschine ist nicht bereit, den Kampf um die lukrative Produktsuche einfach so verloren zu geben.

Google Shopping ist seit letztes Jahr in den SERPs deutlich präsenter.

Google Shopping ist seit letztes Jahr in den SERPs deutlich präsenter.

„Der Kampf zwischen Google und Amazon verläuft zwischen mehreren Fronten“, meint auch Alexander Dieser, Head of SEA bei der SEA-Agentur netzeffekt.

Searchmetrics via Nutzeffekt

Searchmetrics via Nutzeffekt

„Einerseits kämpfen die beiden Giganten um die Einbindung möglichst vieler Händler. Hier ist Amazon zwar mit seinem Marketplace-Programm deutlich im Vorteil. Aber Google hat 2016 angefangen, direkte Schnittstellen für den Produktexport ins Google Merchantcenter für die großen Shopsysteme anzubieten. Google will den Händler die Nutzung von Google Shopping also so leicht wie möglich machen.

Der zweite Kampf verläuft um die Nutzung durch die Endkunden. Auch hier ist Amazon bisher im Vorteil: Selbst wenn über Google gesucht wird, zieht beispielsweise eine Textanzeige von Amazon den Traffic sofort auf Amazon.de ab, wo die Kunden dann ihre Recherche fortsetzen. Nicht umsonst ist Amazon einer der größten Adwords-Kunden in Deutschland.“

Dem versucht Google eine deutliche Aufwertung seines Produktvergleichs Google Shopping entgegenzusetzen. So werden seit 2016 Google Shopping-Anzeigen in den Suchergebnissen deutlich häufiger angezeigt; auch zu generischen Suchanfragen, die nicht direkt auf ein Einkaufsbedürfnis schließen lassen, werden jetzt Google Shopping-Anzeigen eingeblendet. (Weiterlesen…)

 

Plant Google einen “jetzt kaufen”-Button für Google Shopping? (Glosse)

Von: | 19. Dezember 2014 | Bunte Kiste
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Weihnachtszeit, Küchenzeit. Das gilt offenbar auch für die Gerüchteküche. Aktuell begab sich das Wall Street Journal in dieselbe und rührte eine Meldung zu Google Shopping zusammen:

Google plant einen „Buy now“-Button für die bei Google Shopping gelisteten Angebote. Und zusätzlich einen PRIMEA Service für kostenlose Lieferungen binnen zwei Tagen. Damit würde Google empfindlich in Amazons Reich eindringen, sind sich die Kommentatoren einig.

Im Grunde ist das jedoch eigentlich keine wirklich aufregende Nachricht, wenn man die Entwicklung von Google Shopping von den „Froogle“-Anfängen bis heute betrachtet. Die Entwicklung hin zu einer Shoppingplattform läuft bei Google bereits seit langem – überraschend ist daher eher, wie langsam Google diese Entwicklung vorantreibt. Denn anhand der seit Jahren gesammelten Daten, kombiniert mit der Nutzer-Reichweite sollte der Gigant leichtes Spiel haben, in den E-Commerce einzusteigen. Wenn nur nicht die Einnahmen aus den Adwords so hoch und so wertvoll wären. Und das Image, „die Guten“ zu sein. Als „Böser“ dagegen könnte man ja einfach die Konkurrenz herunterwerten und in den Suchergebnissen stets ein wenig unterhalb der eigenen Angebote listen. Fertig wäre der Lack. Aber als „Guter“ kann man sich so etwas leider nicht erlauben…?

Ich weiß nicht, wieso mir jetzt gerade „Amazon“ einfällt, aber wo wir schon dabei sein: (Weiterlesen…)

 

Erfolgreiche Insider-Strategien für Preisportale

Von: | 27. Oktober 2014 | Marketing,To go
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Das Marketing über Preissuchmaschinen scheint auf den ersten Blick aufgrund der unbekannten Kosten unkalkulierbar zu sein, und die Preisportale nur nomadisierende Schnäppchenjäger anzuziehen. Viele Online-Händler scheuen sich daher, in diesen Marketing-Kanal zu investieren. Doch mit dem passenden Marketing-Controlling lässt sich die für viele Internetnutzer wichtige Anker- und Filterfunktion der Preisportale erfolgreich in rentable Konversionsraten umwandeln. Andreas Wellensiek ist E-Commerce Consultant bei der IT-Beratungsgesellschaft Lynx Consulting Group und betreibt zusätzlich eigene Portale und Blogs, wie zum Beispiel den werbefreien Preisvergleich Wir-Lieben-Preise. In diesem Zusammenhang beschäftigt er sich intensiv mit dem Markt für Preisportale und -suchmaschinen.

In einem Interviewgespräch für unser Magazin erläutert er, dass es für Preissuchmaschinen im Google-Umfeld immer schwerer wird und warum es sich für Online-Händler dennoch lohnt, dieses Marketinginstrument intensiv zu nutzen. Einen Auszug des Interviews finden Sie hier.

Preisportale ziehen kaufwillige Internetnutzer an

Gibt es Sortimente, die sich besonders für die Vermarktung über Preisportale eignen?

Es eignen sich grundsätzlich alle Produkte, es ist eher eine Frage der Philosophie, der Marketingstrategie und des Budgets. Sicherlich sind technische Produkte besonders geeignet, auch aus den Bereichen Bekleidung und Wohnen sowie mit Freizeitartikeln lassen sich über Preisvergleiche gute Umsätze erzielen. Wir hatten bei Wir-Lieben-Preise jedoch auch schon Verkäufe von Luxusuhren, Fahrrädern und ganzen Blockhütten für mehrere Tausend Euro.

Diese Portale sind ja nicht nur Preis- sondern auch Produktsuchmaschinen. Der Vorteil von Preissuchmaschinen im Vergleich zur Google Websuche ist für Internetnutzer, dass sie nur Onlineshops finden, bei denen sie das Produkt auch wirklich kaufen können.

Wer aber sein Sortiment für Preisportale reduzieren will, sollte ggf. Produkte nicht listen, für die es eine Preisbindung gibt (insbesondere Bücher) bzw. bei denen der Händler weiß, dass seine Preise nicht wettbewerbsfähig sind. Oder aber er pusht nur seine Top-Seller über diese Portale, um über den höheren Absatz noch bessere Einkaufspreise aushandeln zu können. Dann kann man z.B. beim Zubehör bzw. bei anderen Produkten etwas teurer sein und versuchen, über Cross-Selling im Margenmix eine gute Rendite zu erzielen.

Folglich bleibt es für den Online-Shopper dabei: Wer recherchiert und vergleicht kann oft Geld sparen. Für Händler bedeutet es m.E. weiterhin in so vielen Preissuchmaschinen und Marktplätzen wie möglich gelistet zu sein, am besten mit einem jeweils auf das Portal ausgerichtetem Sortiment. Außerdem ist die eigene Online-Vermarktung des Shops wichtiger denn je. Also gutes Shop-Konzept, Nutzer- und Google-Freundlichkeit, faire Preise und vernünftige Sichtbarkeit in sozialen Netzwerken. (Weiterlesen…)

 

Bei diesen Sortimenten lohnen sich Preisvergleicher am meisten

Von: | 22. Oktober 2014 | Marketing,To go
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Das Online-Shoppingportal Hitmeister.de, mit über 13 Mio. Produkten von etwa 5.000 Händlern und mehr als 1,5 Mio. Kunden einer der größten deutschsprachigen Marktplätze, wertete für die aktuelle Ausgabe unseres Magazin auch diesen Monat wieder seine Besucherströme in einer Langzeituntersuchung aus (Betrachtungszeitraum: 01.08.2013 – 31.07.2014).

Während die erste Auswertung aufzeigt, in welchen Hitmeister-Kategorien Endkunden am häufigsten über Preisvergleichsportale kommen, geht es in der zweiten Auswertung um die durchschnittlichen Kosten je Besucher über Google Shopping.

Für Preisportale gelten üblicherweise fest vereinbarte Klickpreise, die jedoch kategorienabhängig voneinander abweichen können. Anders bei Google Shopping – hier werden die Anzeigenplätze, wie auch von Google AdWords bereits bekannt, mehr oder weniger „versteigert“.

Daher ist es für Online-Händler natürlich interessant zu wissen, wo die durchschnittlichen Klickpreise seines Sortiments in Google Shopping liegen. (Weiterlesen…)

 

LG Hamburg: Google Shopping-Produktdarstellung nur bei kostenlosem Versand rechtskonform

Von: | 17. Juli 2014 | Recht & Datenschutz
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Bei Google Shopping werden die Produkte in der Galerieansicht lediglich mit ihrem Verkaufspreis dargestellt. Die hinzukommenden Versandkosten dagegen zeigt Google dem Nutzer erst an, wenn dieser mit der Maus über die Produktdarstellung fährt. Wer bislang damit keine Probleme hatte – schließlich sind die Versandkosten ja lange vor dem „in-den-Warenkorb-legen“ sichtbar, wurde nun vom Landgericht Hamburg eines Besseren belehrt.

Die Richter „entschieden, dass Verkaufsanzeigen bei „Google Shopping“ gegen die Vorgaben der Preisangabenverordnung verstoßen, wenn die zusätzlich zum Endpreis anfallenden Versandkosten lediglich im Rahmen eines so genannten Mouse-Overs angezeigt werden“, so die IT-Recht Kanzlei. Der Urteilstext (AZ. 315 O 150/14) liegt leider noch nicht vor.

Offenbar erkannte das Gericht jedoch einen Verstoß gegen § 1 Abs. 6 PAngV: Da die Versandkosten nur via Mouseover sichtbar wurden, seien sie entgegen den Vorschriften der PAngV NICHT „leicht erkennbar und deutlich lesbar oder sonst gut wahrnehmbar“. (Weiterlesen…)

 

Google-Shopping-Fallstudie zeigt auf: Doppelter Umsatz und verbesserte Kosteneffizienz durch innovativen Ansatz

Von: | 3. Juni 2014 | Marketing
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(Pressemitteilung) Emsdetten, 3. Juni 2014 – Die Online-Marketing-Agentur Bloofusion hat auf ihrer Unternehmens-Website eine kostenlose Fallstudie zum Download bereitgestellt. Die Fallstudie zeigt auf, wie der Umsatz der Google-Shopping-Kampagnen eines Kunden durch die Segmentierung von Suchanfragen verdoppelt und die Kosteneffizienz um ein Drittel verbessert werden konnten.

Wer als Versandhändler in Google präsent sein will, kann dafür Google Shopping nutzen. Diese Funktion, die ehemals kostenlos unter den Namen „Google Produktsuche“ und „Froogle“ genutzt werden konnte, ist seit Februar 2013 kostenpflichtig. Die Abrechnung erfolgt über Googles Werbeplattform Google AdWords; abgerechnet wird wie bei AdWords üblich auf Klick-Basis. „Google Shopping kann für viele Versandhändler sehr wichtig in Bezug auf den Umsatz sein. Um hier profitabel arbeiten zu können, ist es aber erforderlich, über den Standard hinauszudenken und eine moderne Architektur für Shopping-Kampagnen zu nutzen. Das ist vor allem für Shop-Betreiber interessant, die sehr viele Markenprodukte verkaufen“, so Martin Röttgerding, Head of SEM bei der Bloofusion Germany GmbH. (Weiterlesen…)

 

4 Tipps wie Online-Händler besser von Googles Produktsuche profitieren

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(Pressemitteilung): Heute schließt Google die Umstellung von Google Shopping ab. Die zuvor kostenfreie Nutzung auf Händlerseite gehört damit der Vergangenheit an. Online-Händler müssen daher stärker als zuvor auf die Optimierung ihres Auftritts in der Produktsuche achten. Anhand des Anzeigenbildes, des Anzeigentitels und der Kampagnen-Struktur zeigt die Hamburger Performance-Marketing-Agentur eprofessional auf, wie Händler versteckte Potenziale in ihrer Google-Shopping-Kampagne aufdecken können. (Weiterlesen…)

 

Die neuen Feed-Anforderungen von Google

Von: | 16. Mai 2013 | Marketing
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Die Internetkapitäne haben sich die die neuen Feed-Anforderungen für Produkte von Google einmal genauer angesehen und einige Attribute gefunden, die einen genaueren Blick Wert sind. Aktionsbedarf dürfte für viele Händler beispielsweise bei der Bildgröße bestehen: Denn Produktfotos wünscht sich diese nun mit mindestens 800×800 Pixeln. Auch wenn diese Größe derzeit noch gar nicht angezeigt wird – offenbar hat Google hier ja vor, eine größere Anzeige zu ermöglichen. Wenn dies dann aufgeschaltet wird, möchte sicherlich kein Händler die eigenen Bilder in einem Viertel der Größe der Mitbewerbern sehen…

Bisher gab es oft Probleme beim Einpflegen von individuell gebundelten Artikeln oder Eigenproduktionen ohne einschlägige Kennungen. Hier bietet Google nun ein neues Attribut „Kennzeichnung existiert“ oderauf Englisch „identifier_exists“, das in solchen Fällen das Einfordern der vorgeschriebenen Kennzeichen wie EAN abschaltet. (Weiterlesen…)