Vor zwei Tagen meldete uns "Karl" per Kommentar, dass ebay nun in Deutschland den Paypal-Zwang eingeführt habe:
eBay mag in Australien aufgeben, heute schlägt eBay in Deutschland zu. (…)Ab heute nachmittag soll ich Paypal zwangweise bei neuen Angeboten nutzen.
Bei ihm wurde dies noch mit "zu wenig Verkäufen" begründet – nachdem man gerade erst einen Sekt überreicht hatte mit Glückwünschen zu seinen vielen Verkäufen*. Bei anderen Händlern poppte seit Montag aber auch der Hinweis auf, dass nur noch Paypal eingesetzt werden dürfe – und zwar teilweise mit unverschleierter Begründung:
"Wir aktualisieren unsere Grundsätze zu akzeptierten Zahlungsmethoden und machen dadurch Transaktionen für eBay-Mitglieder noch sicherer. Die Grundsätze schreiben vor, dass alle Verkäufer PayPal als Zahlungsmethode in ihren Angeboten anbieten müssen."
[Weiterlesen…] Infos zum Plugin ebay und Paypal-Zwang: „uuups“?

Wie Peter bereits berichtete, hat eBay eine neue Gebührenstruktur erfunden: Privatverkäufer sollen keine, professionelle eBay-Händler teilweise geringere Einstellgebühren zahlen. Im Gegenzug steigen die Verkaufsprovisionen, was den Verkauf über eBay in der Summe für viele teurer macht.
EBay-Verkäufe sind oftmals für eine der betroffenen Parteien ungünstig, so wird in Versteigerungen (noch immer) oft ein im Vergleich zum Wert der verkauften Produkte recht hoher Preis erzielt. Mancher Käufer möchte dann gern vom Kaufvertrag zurücktreten… In Österreich ist dies nun einem Autokäufer gelungen, weil er von der "laesio enormis" Gebrauch machte – und