Eigenmarken gelten als des Online-Händlers neues Glück. Doch erfolgreich geeignete Produkte identifizieren, sourcen und vermarkten, will gelernt sein. Die fünfte Ausgabe des kostenlosen Online-Händlermagazins shopanbieter to go beleuchtet alle Aspekte der Königsdisziplin Handelsmarke und zeigt praxisnah auf, wie Online-Händler Eigenmarken gewinnbringend auf den Markt bringen.
Verstärkter Wettbewerb um die aktuell nur gering anwachsende Käuferschar und die damit verbundene Preisspirale nach unten führen zu höheren Marketingkosten und sinkenden Rohmargen. Kurzum: die Rendite ist im Keller. So gilt es (wie immer), geeignete Optionen zu identifizieren, um sich effizient zu positionieren und vom Wettbewerb deutlich zu differenzieren. Wie Eigenmarken und Kundenservice strategisch als wertvolle Instrumente zur Marktpositionierung und Kundenbindung eingesetzt werden können, zeigen die vielfältigen Praxisbeispiele, Tipps und Handlungsempfehlungen in der aktuellen Ausgabe des Online-Händlermagazins shopanbieter to go.
Heilsbringer Eigenmarke?
Der Online-Handel steckt schon länger im Dilemma, dass immer mehr Online-Anbieter dieselben Produkte anbieten. Eigene Handelsmarken können Online-Händlern wertvolle Wettbewerbsvorteile und üblicherweise höhere Gewinnspannen verschaffen.
Stephan Meixner von neuhandeln.de führt fünf Gründe für Eigenmarken auf:
- Eigenmarken führen aus der Vergleichbarkeit
- Eigenmarken können die Margen verbessern
- Schutz vor Direktvertrieb der Marken
- Eigenmarken führen aus der Lieferantenabhängigkeit
- Eigenmarken stärken die Kundenbindung
Doch sind Eigenmarken automatisch als Allheilmittel gegen den zunehmenden Wettbewerb zu sehen? Eigenmarke um jeden Preis? Wie komplex ist die Herausforderung Eigenmarke?
Es lauern eben auch eine Menge Fallstricke. Welche Risiken sind bei Eigenmarken zu beachten? Wie gelingt eine erfolgreiche Markenbildung und wie kann eine klare Positionierung umgesetzt werden? Wie etabliert man seine Eigenmarke langfristig? Mit welchen Schritten es gelingen kann, am Ende mit der eigenen Marke mehr zu verdienen, zeigt das Themendossier „Eigenmarken“. Anerkannte Experten in ihren Gebieten geben in diversen Praxisartikeln detaillierte Einblicke zu Markenbildung, Strategien, Sourcing und rechtlichen Aspekten. [Weiterlesen…] Infos zum Plugin Alles gut mit Eigenmarke?


Wer seinen Online-Shop vor mehreren Jahren aufgesetzt und eingerichtet hat, wird noch nicht damit gerechnet haben, dass im Jahr 2014 viele Kunden nicht mehr mit Desktop-PC oder Notebook, sondern per Smartphone und Tablet-PCs auf den Shop zugreifen. Folglich sind viele Shops nicht auf die Nutzung auf Geräten mit kleinen Displays mit Touchscreen-Steuerung ausgelegt. Dies im laufenden Betrieb nachzuholen, ist eine komplexe Aufgabe. Bevor es jedoch darum geht, den Shop für die mobile Nutzung zu optimieren, gilt es die Frage zu klären, welche Vorgehensweise man dafür wählt. 
Derlei Wachstumszahlen zeigen die Dringlichkeit auf, als Online-Händler den mobilen Zug nicht zu verpassen. Frank Hümmer, Head of Product Management bei Rakuten Deutschland, stellt ganz klar fest: „Heute kann es sich niemand mehr leisten, seinen Besuchern und Kunden keinen adäquaten mobilen Auftritt zu bieten. Die veröffentlichten Zahlen aus dem Markt sind hier Beweis genug.“
Die größte Herausforderung für den Onlinehandel ist es, immer am Puls der Zeit zu bleiben. Die technische Entwicklung, vor allem bei den Endgeräten, mit denen Kunden aufs Internet zugreifen, stellt alle Shopbetreiber vor immer neue Herausforderungen. Hier treffen wir auf mittlerweile völlig unterschiedliche Bedienkonzepte wie Smartphones, Tablets, Smart TVs, PCs und zukünftig auch andere Smart Devices. Die Frage bleibt, ob man für jede dieser Plattformen eigene Lösungen entwickelt, oder ob es gelingt, einen kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden und diesen zu etablieren. Hinzu kommen ständig neue Verordnungen und Gesetze, an die sich der Onlinehandel anpassen muss – was sehr ressourcenintensiv ist. Umso mehr, je mehr Plattformlösungen betrieben werden.