Aktuelle News

Facebook-Digest KW 45: Amazon im Neugestaltungs-Rausch, Kunden aus der Hölle (und dem Himmel), lohnende Hartnäckigkeit und wenig Arbeit für viel Gewinn.

Von: | 15. November 2017 | Presseschau
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Facebook-DaumenWillkommen zum Facebook-Digest der KW 45/46, in der man sich Sorgen machen muss, dass der Welt die Programmierer und Sysadmins ausgehen. Denn Amazon bastelt munter herum, erfindet lauter Neues und erweitert nebenbei auch noch sein Portfolio. Dabei ist doch auch eBay noch voll im Umbau! Wer soll da denn noch die bevorstehende Welteroberung für Alibaba stemmen? Also so rein technisch? Außerdem geht es in dieser Woche um Höllenkunden und ihr Gegenpart und wir erfahren, wie man den Wert eines Schrottautos auf 150 TAUSEND US-Dollar pusht. Und dass wir alle viel zu viel arbeiten.

Badges, Backends & Borderless

Amazon hat was Neues: „Amazon’s Choice“. Seit zwei Tagen patscht die Plattform ein Badge mit dieser Beschriftung auf jede Menge Angebote. Und die machen dann Verkaufssprünge. Für manche sogar dermaßen, dass sie ihr Angebot deaktivieren müssen! Wie es funktioniert, machen die Kommentare hier ganz gut klar. Sehen können das Badge aber nur Android-Nutzer, Applenutzer (noch) nicht – dabei sind die doch die zahlungskräftigere Klientel, heißt es immer…

Grenzen waren gestern, ab sofort liefert Amazon alle FBA-Bestellungen auf amazon.de Pan-Europäisch aus. Wer das nicht will, kann ja widersprechen. Oder umgekehrt: Wer nicht widerspricht, kann sich schon einmal mit Themen wie Lieferschwellen und Steuer auseinandersetzen. Das gibt schöne Lesestunden im festlichen Advent!

Apropo Auslieferungen: Hier wird gestreikt, dort kippen Laster um. Da lässt man doch besser mal Privatleute die Lieferungen übernehmen: Amazon Flex. Ob das klappt?

Nicht so richtig klappt es dafür im Backend. Dass die Berechnung der Quote fehlerhafter Lieferungen zuletzt selbst „fehlerhaft“ war, wird mittlerweile offen eingestanden. Dass derzeit Markeninhaber unter einer Reorganisation der Marken-Registrierung leiden, noch nicht. Aber der Marktplatz will ja demnächst auch „in Versicherungen machen“. Vielleicht kann man sich dann dort auch gegen Marktplatz-Willkür versichern lassen?

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Digitalisierung endet nicht bei Maschinen, sondern bei uns Menschen selbst

Von: | 14. November 2017 | Pressemitteilungen
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Pressemitteilung: Unter dem Titel “Digital Relationship ging es beim 4. A-COMMERCE Day um die Digitalisierung der Wirtschaft, des Handels aber auch um die zukünftigen Möglichkeiten der menschlichen Aufrüstung durch Implantante und eine somit permanente Vernetzung. Dies wurde auch sehr bildlich durch das Live-Upgrade des A-COMMERCE Geschäftsführers Stephan Grad durch Dr. Patrick Kramer, Geschäftsführer von Digiwell auf der Bühne vorgezeigt – somit gibt es nun auch in Österreich einen Chief Cyborg Officer.

Mit weiteren 10 Keynotes, insgesamt 18 Basic & Advanced Workshops, einer Podiumsdiskussion, 30 Ausstellern, einer Chatbot-Area, einer Virtual Reality Station, 500 Besuchern, 6 Anton Award Siegern und mehr als 400 Photobox Bilder ist der A-COMMERCE Day das einflussreichste Event im Bereich E-Commerce in Österreich.

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Am 09. November 2017 war es zum 3. Mal soweit, der A-COMMERCE Day machte Wien für einen Tag zur E-Commerce Hauptstadt Europas. Das WHO-is-WHO der Szene verwandelte die MGC Messe Wien zu DEM Szene-Treffpunkt. Und neben einer eigenen Keynote-Stage Area und dem gut besuchten Ausstellerbereich, gab es Highlights wie den “Chatbot-Spielplatz” und die Virtual Reality Station. Noch vor der offiziellen Fahrzeugvorstellung präsentierte Denzel Gumpendorf mit den brandneuen BMW X3 und BMW X6 die Zukunft am Automarkt.

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Net&Work – Händlerbund E-Commerce Messe setzt klaren Fokus

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Pressemitteilung: Der Händlerbund eröffnet das Jahr 2018 mit der Messe Net&Work. Die erste hauseigene E-Commerce Messe findet am 17. Februar 2018 in den Dortmunder Westfalenhalle statt. Das Besondere: Netzwerken steht im Fokus wie bei kaum einer Veranstaltung dieser Art.

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Netzwerken und Branche stärken

Zwei Netzwerk-Lounges, eine Experten-Lounge, Schulungsbereiche und sechs Themenwelten bieten Platz für intensive Gespäche. Während sich auf der Haupt- und Nebenbühne namhafte Experten wie eCommerce Rockstar Michael Atug präsentieren, bieten Themenwelten maßgeschneiderte Informationen zu Logistik, Payment, Shopsystemen, Online-Marketing, Marktplätzen und Internationalisierung. Branchenkenner wie Johannes Altmann (Shoplupe), Jan Griesel (plentymarkets), Hannes Rogall (ratenkauf by easyCredit) oder Henning Heesen (Sales Supply) sind als Speaker vor Ort. Teilnehmer haben die Möglichkeit, sich aus dem großen Angebot ihre individuelle Agenda zu erstellen, eine interaktive Messe-App unterstützt den Austausch zu Referenten und Teilnehmern am Messetag. (Weiterlesen…)

 

Presseschau KW 45: Fabel-Umsätze am Single’s Day, Weihnachtsgeschäft verschiebt sich immer mehr in die Cyber Week, deutsche Logistik steht wegen E-Commerce vor der Belastungsgrenze

Von: | 13. November 2017 | Presseschau
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Newspaper Press Run EndWillkommen zum Wochenrückblick von shopanbieter.de! In der KW 45 musste sich manch ein Beobachter die Augen reiben angesichts von 25,3 Milliarden US-Dollar, die Alibaba an einem einzigen Tag (!), nämlich dem chinesischen Shopping-Event Single’s Day, umgesetzt hat. Aber auch in Europa verschiebt sich das klassische Weihnachtsgeschäft der Online-Händler immer mehr in Richtung der US-amerikanischen Schnäppchen-Tage Black Friday und Cyber Monday. Und da die deutschen Logistiker dieses Jahr offenbar noch mehr als bisher mit der weihnachtlichen Paketflut zu kämpfen haben, ist das vielleicht gar nicht so schlecht – für Händler und Kunde. Denn ein Ende November bestelltes Geschenk wird es wohl auf jeden Fall rechtzeitig unter den Baum schaffen.

 

Die Themen der Woche

Wenn man sich als deutscher Online-Händler mal so richtig klein fühlen will, kann man sich die Single’s Day-Bilanz von Alibaba anschauen. 25,3 Milliarden US-Dollar wurden allein am 11.11. über die Plattformen des chinesischen Online-Riesen umgesetzt. Da kriegt nicht nur Mark Steier den Mund kaum noch zu.

Der Marktplatz-KIX von ECC Köln und eBay nimmt Black Friday und Cyber Monday unter die Lupe und zeigt unter anderem: Die zweite Novemberhälfte, in der die Aktionstage stattfinden, wird wichtiger für den Weihnachtsumsatz der Onlinemarktplatzhändler. Sechs von zehn Befragten, die an der Cyber Week teilnehmen, haben dadurch ihre Gesamtumsätze in der Weihnachtszeit erhöht. Jeder vierte Marktplatz-KIX-Teilnehmer befürchtet aber, die Cyber Week gehe zunehmend auf Kosten des restlichen Weihnachtsgeschäfts. ->Wortfilter

Rakuten möchte auch ein wenig Prime-Feeling bieten und sortiert seine Satelliten nun in den „Club Rakuten“. Für 19,90 Euro jährlich gibt es kostenlosen Hin- & Rückversand, mehr Superpunkte auf alle Einkäufe, Rakuten.tv und exklusive Shopping-Aktionen.

Amazon.com experimentiert im US-amerikanischen Weihnachtsgeschäft aktuell mit dem Pricing. Der Marktplatz hat die Preise einiger Produkte, die von Drittanbietern verkauft werden, eigenmächtig gesenkt. Die betroffenen Händler bekommen dennoch den von ihnen geforderten Preis, Amazon erstattet ihnen die Differenz. Offenbar reagiert das Unternehmen damit auf den herrschenden Preisdruck; Walmart versucht sich gerade recht aggressiv über den Preis gegenüber Amazon zu positionieren. Händler, die nicht wollen, dass Amazon an ihrem Pricing herumspielt, müssen per Opt-Out-Verfahren aussteigen. ->Onlinehändler-News

Seit rund sechs Monaten ist Amazon Fresh auf dem deutschen Markt aktiv. Peer Schader vom Supermarktblog zieht nach zehn Bestellungen Bilanz. Sein Ergebnis: In Sachen Liefergeschwindigkeit zum verlangten Lieferpreis absolut unschlagbar, kostenlose Ersatzartikel, problematische Warenverfügbarkeit, massive Preisschwankungen, chaotische Abrechnung. Alles in allem eine Kampfansage mit viel Luft nach oben.

Die Debatte um die Steuervermeidung durch asiatische Online-Händler, die in Deutschland verkaufen, zieht weiter Kreise. Letzte Woche diskutierten darüber auch die EU-Finanzminister bei ihrem Treffen in Brüssel. 50 Milliarden Euro, die der EU jährlich an nicht abgeführter Mehrwertsteuer entgehen, sind ja nicht gerade Peanuts. Eine Entscheidung fiel aber wieder nicht, der Vorschlag der EU-Kommission blieb umstritten. ->Saarbrücker Zeitung

Bis zum Black Friday, dem inoffiziellen Startschuss ins Weihnachtsgeschäft, sind es noch fast zwei Wochen hin, aber schon im Vorfeld sorgt der Termin für Streit: Die Internetseite black-friday.de, die an dem Schnäppchen-Tag besonders günstige Angebote verschiedener Online-Händler listet, hat eine Einstweilige Verfügung gegen die „Super Union Holdings Ltd.“, die Markeninhaberin der Marke Black Friday, und deren Lizenznehmerin Black Friday GmbH erwirkt. Es ist die nächste Runde in einem seit über einem Jahr andauernden Markenrechtsstreit. ->Wortfilter

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Media-Saturn im Click&Collect-Rausch: Was sind 44 Prozent Abhol-Quote in Zukunft wert?

Von: | 10. November 2017 | Artikel & Interviews
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Letzte Woche vermeldete die Media-Saturn-Mutter Ceconomy ihre Geschäftszahlen für das Jahr 2016/2017. Der Bericht ging breit durch die Presse – als weitgehend neutrale Zusammenfassung der Zahlung sei ein Artikel von Matthias Hell auf Channel Partner empfohlen. Die Eckdaten – 22,2 Mrd. Euro Gesamtumsatz (flächenbereinigtes Wachstum +1,9 Prozent), 2,4 Milliarden Euro Online-Umsatz (+23,9 Prozent), 10,9 Prozent Online-Anteil am Gesamtumsatz (Vorjahr: 8,9 Prozent) – lassen wie üblich je nach Sichtweise des Betrachters reichlich Raum für Spekulation.

Gastartikel: Vor allem eine Zahl hat in den Kommentaren zur entsprechenden Meldung auf Exciting Commerce die Gemüter erregt: 44 Prozent der Online-Bestellungen in den Web-Shops von Media-Markt und Saturn werden in den Filialen der Elektronikketten abgeholt. Einen „Offenbarungseid für Online-Strategie von Media-Saturn“ nennt Jochen Krisch die hohe Selbstabholerquote.

Die Konzentration auf die Abholquote als Frequenztreiber für die Filialen zeige, dass Media-Saturn eine Strategie für eine größtenteils vom Online-Kanal bestimmte Zukunft fehle. Mein Kollege Peter Höschl hält dagegen:

„Folgende mögliche Interpretationen fallen mir zur Click&Collect-Quote von Media-Saturn spontan ein. Erstens: Ohne Click & Collect würden Media-Saturn 44 Prozent weniger Onlineumsatz machen. Dann wäre die Onlinestrategie gescheitert.

Zweitens: Die Kunden lieben Stationär, wollen aber, aus welchen Gründen auch immer, nicht in den Laden gehen. In diesem Fall läge Media-Saturn mit ihrer Konzentration auf den stationären Kanal richtig, online füllt nur eine Lücke, bis die Filialen wieder attraktiv genug sind, um die Kunden direkt anzuziehen.

Oder drittens, Media-Saturn hat es geschafft, Online und Offline perfekt zu verweben, dann wären sie die wahren Helden des E-Commerce bzw. Omnichannels. Jede dieser drei Interpretationen ist ohne Erläuterung bzw. weiterer Ausführung und/oder Fakten nichts wert, sondern füttert nur die Freunde der vorgefassten Meinungen.“

Click-and-Collect wird von den Kunden angenommen

Versuchen wir also mal einen Blick über die vorgefassten Meinungen hinweg und schauen wir uns die diese spannende Click&Collect-Zahl etwas genauer an: Einer aktuellen Studie von YouGov zufolge scheint Media-Saturn in Sachen Click&Collect voll im Trend zu liegen.

Von über 8.000 befragten Kunden aus Deutschland, Frankreich, Schweden und Großbritannien haben 42 Prozent in den letzten 12 Monaten Online-Bestellungen im Laden abgeholt. Unter deutschen Kunden fällt die Click&Collect-Begeisterung der Studie zufolge geringer aus: 28 Prozent der Befragten haben diese Möglichkeit in den letzten 12 Monaten genutzt.

Media-Saturn feiert die hohe Abholer-Quote in seinem Geschäftsbericht als Erfolg: Die Verknüpfung zwischen Online und Offline funktioniere, der Abholservice locke Online-Käufer in die Filialen und erhöhe damit Frequenz und Cross-Selling-Absätze auf der Fläche.

Die YouGov-Zahlen bestätigen diese Interpretation teilweise: 28 Prozent der europäischen (und 32 Prozent der deutschen) Click&Collect-Kunden haben im Rahmen der Abholung in der Filiale noch ein weiteres Produkt gekauft, rund 10 Prozent haben sich im Laden zumindest mal umgesehen.

Rund ein Viertel der Abholer schnappt sich nur seine Bestellung und macht sich direkt wieder auf den Heimweg. Damit scheinen die Cross-Selling-Verkäufe rund um Click&Collect-Käufen zwar kein absoluter Umsatzbrüller zu sein, aber zu vernachlässigen sind sie auch nicht.

Das scheint durchaus für eine positive Zukunft für Click&Collect-Modelle zu sprechen. Andererseits muss man sich natürlich fragen: Warum nehmen die Kunden den Weg ins Geschäft auf sich, anstatt sich die Ware nach Hause liefern zu lassen? Antwort darauf liefert beispielsweise die Zeitreihenstudie des eWeb Research Center der Hochschule Niederrhein, die die Beweggründe für Click&Collect abfragt. 34 Prozent der Befragten gaben dabei an, dass sie mit der Abholung die Versandkosten sparen wollen.

Wer jetzt über die knausrigen Kunden die Stirn runzeln will: Zumindest Media-Saturn langt bei den Versandkosten  tatsächlich ordentlich zu. Deshalb glaubt Geriet Heinemann, Leiter des eWeb Research Centers: „Ich gehe davon aus, dass sich bei dem Wegfall von Versandkosten die Selbstabholerquote bei Mediamarkt-Saturn schnell halbieren würde.

Allerdings sind die Versandkosten nur ein Teil des Problems, meint Kai Hudetz vom IFH Köln: „Warum ist die Abholung für diese Kunden vorteilhafter als die Haustürzustellung? Wir sehen in unseren Studien zwei relevante Gründe dafür: Erstens, können Kunden damit vielfach Liefergebühren sparen. Zweitens kann die Abholung im Laden für bestimmte Kunden bequemer sein als die Haustürzustellung, zum Beispiel, wenn sie zur Lieferzeit nicht zu Hause wären, aber auf dem Heimweg von der Arbeit am Geschäft vorbeikommen.

Denn ganz abgesehen von den Kosten funktioniert das vor allem in Großstädten aktuell übliche Zustellungssystem – beim Rentnerpärchen im Hochhaus klingeln und dort alle Pakete abgeben, die die berufstätigen Online-Besteller nicht selbst entgegen nehmen können – ja nicht wirklich gut.

Und nichts nervt Online-Kunden mehr, als für ihre Bestellung zu den Öffnungszeiten der Postfiliale Schlange stehen zu müssen. Packstationen oder Paketkästen könnten das Problem in Zukunft entschärfen; noch scheint die Abholung im Ladengeschäft – das im Gegensatz zur Post oder zum Paketshop meist bis 20 Uhr geöffnet hat – zumindest bei Retailern mit breitem Filialnetz (wie Media-Saturn) für viele Konsumenten eine praktische Alternative darzustellen. (Weiterlesen…)

 

Idealo-Direktkauf: Umsatztreiber für kleine und mittelständische Händler

Von: | 10. November 2017 | Marketing
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Zahlreiche Studien und Statistiken belegen: Das mobile Zeitalter hat längst begonnen. Schon heute werden laut einer Analyse von Cisco Systems weltweit 7 Exabyte an mobilen Daten produziert – monatlich! Und diese Zahl vervierfacht sich Prognosen zufolge alle drei bis vier Jahre. Die Zeit, die Konsumenten heute mit ihrem Smartphone verbringen, ist allein im letzten Jahr um 69 Prozent gestiegen.

Bildquelle: © bigstock.com/tashatuvango

Bildquelle: © bigstock.com/tashatuvango

Für kleine und mittelständische Retailer stellt dieser Wandel oft ein Problem dar; aber wie gehen die großen Player mit dem mobilen Zeitalter um? Werfen wir mal einen Blick auf idealo. Die im Jahr 2000 gegründete Preisvergleichs- und Shoppingplattform ist aktuell in 6 Ländern aktiv, beschäftigt rund 700 Mitarbeiter und begrüßt alleine in Deutschland auf seiner Website jeden Monat rund 15 Millionen Nutzer. Diese vergleichen dort die Preise von über 330 Millionen Angeboten.

Das bisherige Hauptgeschäft von idealo war klassische Lead-Vermittlung: User fanden ein ansprechendes Angebot für ein gesuchtes Produkt auf der Website von idealo und wurden mit einem Klick in den Shop des jeweiligen Anbieters weitergeleitet. Pro Klick und/oder Kauf verdiente idealo eine Provision. Seit 2015 hat der Preisvergleicher dieses Geschäftsmodell allerdings um idealo Direktkauf erweitert: Damit können Besucher den Kauf eines gesuchten Produkts direkt auf der idealo Seite mittels eines Kauf-Buttons abschließen.

Das beschleunigt vor allem den Kaufprozess in der idealo App enorm: Statt auf die mehr oder weniger mobil optimierte Website des Verkäufers weitergeleitet zu werden, schließt der Kunde den Kauf in der idealo App ab und spart damit viel Zeit. Die Zahlung wird ebenfalls in der App via Kreditkarte, Paypal oder Sofortüberweisung abgewickelt. (Weiterlesen…)

 

Review Speed4Trade FUTURE DAYS: Handelsplattformen einfach anbinden

Von: | 9. November 2017 | Pressemitteilungen
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Pressemitteilung:  Speed4Trade verkündet bei Partnerevent Öffnung seiner Middleware. Partner können relevante Handelsplattformen selbst im Sinne eines starken Ökosystems anbinden. Speed4Trade lud Ende Oktober zu den FUTURE DAYS ein. Die Teilnehmer erfuhren bei der bisher größten Veranstaltung des Softwarehauses von der neuen „Open Platform Strategy“, bei der Speed4Trade seine Middlewarelösung Speed4Trade CONNECT öffnet. Partnerunternehmen wird dadurch ein selbstständiges Anbinden von Online-Handelsplattformen ermöglicht.

Torsten Bukau, Head of Partner Management bei Speed4Trade, bei seinem Eröffnungsvortrag für die FUTURE DAYS.

Torsten Bukau, Head of Partner Management bei Speed4Trade, bei seinem Eröffnungsvortrag für die FUTURE DAYS.

Zu den FUTURE DAYS am 24. und 25. Oktober 2017 konnte Speed4Trade doppelt so viele Teilnehmer wie beim Vorjahrespartnerevent „ERP Partner- und Entwicklertag“ begrüßen. Rund 50 Partnerunternehmen aus dem Umfeld ERP- und Shopsysteme, Handelsplattformen und Online-Shop-Agenturen hatten sich in der Firmenzentrale in Altenstadt eingefunden. Vertreten waren namhafte Unternehmen wie idealo, Check24 oder Tyre24. Auf dem Programm standen Fachvorträge und Workshops zu Strategie, Vertrieb & Beratung sowie Entwicklung. Für die rund 15 Fachvorträge und Workshops fungierten namhafte Partner sowie Mitarbeiter aus den eigenen Reihen als Speaker. Den Fokus der FUTURE DAYS legte der eCommerce-Softwarehersteller auf Themen, die in der Online-Handels-Branche derzeit in aller Munde sind: Open Platform und Plattformökonomie. (Weiterlesen…)

 

Amazons „Unternehmer der Zukunft“ – die Sieger: Madam Jordan startet mit handgemachten Babytragen in den internationalen Vertrieb

Von: | 9. November 2017 | Unternehmer der Zukunft
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Die Händler, die beim Amazon-Förderprogramm „Unternehmer der Zukunft“ ausgezeichnet wurden und erst kürzlich mit ihren Coaches (zu denen auch ich gehöre) durch Seattle reisen durften, sind allesamt besondere Unternehmerpersönlichkeiten, die ich gerne in loser Folge genauer vorstellen möchte. Über Stephanie Oppitz von der „Windelmanufaktur“, die in der Kategorie „Markenbildung“ zusammen mit ihrem Coach Jörg Kundrath ausgezeichnet wurde, habe ich ja bereits berichtet. Heute geht es weiter mit Christiane Jordan und ihrem Kinderwaren-Shop „Madame Jordan“. Das Berliner Unternehmen belegte den ersten Platz in der Kategorie „Export“.

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In ihrem Atelier am Prenzlauer Berg fertigen Christiane Jordan und ihre Mitgründerin Antje Rudolph in Handarbeit Premium-Babytragen aus ökologisch und fair produzierten Stoffen. Auch Tragetücher, Kinderbekleidung und Accessoires gehören zum Sortiment. Beim Verkauf im Stationärgeschäft, aber auch über den eigenen Onlineshop legen sie viel Wert auf Beratung, um die richtige Babytrage für jeden zu finden und individuell anzupassen. Mit der Teilnahme am Amazon Förderprogramm sollten die eigene Zielgruppe erweitert und neue Käufergruppen angesprochen werden. Beides gelang vor allem durch eine konsequente Ausrichtung auf die internationalen Märkte: Unter Begleitung ihres Coaches Klaus Forsthofer von MarktPlatz1, konnte das Duo mehr als 60 Produkte auf internationalen Web-Marktplätzen listen, darunter in Frankreich, Spanien, Italien und Großbritannien – die USA folgen in Kürze. Der eigene Onlineshop bietet Kunden neun Sprachen. (Weiterlesen…)

 

Facebook-Digest KW 44: Endlich erste Auszahlungen, dafür Lieferprobleme. Und Annahmestop. Und DHL down. Wie man Pakete korrekt verklebt, wie das Arbitrage-Geschäft läuft und mehr…

Von: | 8. November 2017 | Presseschau
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Facebook-DaumenWillkommen zum Facebook-Digest der KW 44/45: Amazon zahlt endlich aus. An die Händler, aber auch an die Kunden. Dafür bestehen erhebliche Probleme bei den Lieferungen, was sich in entsprechendem Unmut bei den Kunden niederschlägt. Überhaupt hat nach vielen Wochen voller eBay-Jammerei aktuell Amazon praktisch die volle Meldungshoheit. Man muss schon wirklich suchen, um etwas zu eBay zu finden, und dann stolpert man sogar über echte Erfolgsmeldungen. Ansonsten ‚hängt‘ aber gerade vieles: Annahmestop in vielen Amazon-Lagern und das DHL-Portal ist auch gerade mal wieder tot. Zeit für ein gutes Buch – oder unseren Facebook-Digest!

Amazon zahlt wieder aus…

Endlich gehen die Auszahlungen bei Amazon wieder. Die Verschwörungstheorien stapelten sich ja auch mittlerweile. Ist das vermutete Liquiditätsloch bei dem Giganten nun gestopft? Halfen die Berichte in den Massenmedien? Hat Bezos Aktienverkauf etwas damit zu tun? Häuft Amazon Gelder an wegen der Klage bezüglich der „Black Friday“-Markenverletzung? Oder waren wirklich die deutschen Feiertage der Auslöser für eine umfassende Technikpanne?

Egal, wichtig ist, dass das Geld wieder fließt, vor allem erst einmal an die Kunden und dann auch an die Händler (Wortfilter, Amazon-SEO), selbst ohne „maschinengeschriebenen Brief“.

Zumal es eh noch nicht bedeutet, dass wieder alles „gut“ ist. Manche Auszahlungen scheinen noch immer zu hängen und allgemein kann man wohl nur dazu raten, die Buchungen genau zu überprüfen, denn bei manchen Händlern fehlen einzelne Buchungen – oder auch die kompletten Kontodaten.

…aber liefert nicht vernünftig

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Presseschau KW44: Hellofresh startet an der Börse, Media-Saturn wächst online um fast 24 Prozent, Auszahlungsprobleme bei Amazon dauern weiter an

Von: | 6. November 2017 | Presseschau
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Newspaper Press Run EndWillkommen zum Wochenrückblick von shopanbieter.de! In der KW44 hat das Branchendebüt von Hellofresh ein gutes Ende gefunden; bei einer Bewertung von 1,7 Milliarden Euro sammelte der Kochboxen-Versender 318 Millionen Euro an frischem Kapital ein. Gute Zahlen hat auch Media-Saturn vorgelegt, das Online-Geschäft ist kräftig gewachsen. Dafür müssen Amazon-Seller aktuell auf die richtigen Zahlen auf dem Konto länger warten als gewohnt: Der Marktplatz hat seit über einer Woche Auszahlungsprobleme und verärgert die Händlerschaft zusätzlich durch eine miese Kommunikationspolitik.

 

Die Themen der Woche

Hellofresh ist im zweiten Anlauf erfolgreich an der Börse gestartet. Der Aktienpreis erfüllte mit 10,25 Euro die Erwartungen und das Rocket-Startup sammelte 318 Millionen Euro ein. Die Bewertung lag bei 1,7 Milliarden Euro. Durchaus ein gutes Ergebnis für den Kochboxen-Versender, der im Zuge der Börsen-Unterlagen offenlegte, dass ein Kunde sein Abonnement satte 12 Monate lang laufen lassen muss, um die Kosten für seine Akquise wieder einzuspielen. ->Wirtschaftswoche

 

Media-Saturn hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2,5 Milliarden Euro online umgesetzt, 23,9 Prozent mehr als im Vorjahr. 44 Prozent der Online-Bestellungen werden in den Filialen abgeholt. Der Online-Shop zählt täglich 3,2 Millionen Besucher. ->Exciting Commerce

 

Lokale Marktplätze wie die Online City Wuppertal ziehen zwar großes Medienecho in den einschlägigen Branchenblättern nach sich – wirtschaftlich gesehen sind sie aber ein Flop. Das beweisen erneut aktuelle Zahlen vom Projekt in Wuppertal: Ganze 1.000 bis 1.300 Euro werden dort monatlich umgesetzt – von allem 60 vertretenen Händlern zusammen! Das Land Nordrhein-Westfalen will in den nächsten zwei Jahren 350.000 Euro in die Online-City stecken, um sie mit mehr Marketing doch noch zum Erfolg zu führen.

 

Wie verwandeln Online-Shops am besten Besucher in Käufer? Best-of-Commerce hat zehn Beispiele gelungener Sales-Promotions zusammengestellt. Mit dabei sind das Gutschein-Marketing von Contorion, die Bestell-Erinnerung von Wunschfutter und die mit-scrollende Buy-Box von Saturn.

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