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Starke Anbindung für erfolgreichen Autoteilehandel über Amazon

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(Pressemitteilung): Amazon greift die Automotive-Branche an. Mit der AmazonIntegration von Speed4Trade gelingt der erfolgreiche OnlineTeilehandel auf der Plattform des Marktplatzriesen.

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Eine interessante, aktuelle Marktstudie von eTribes analysiert, wie es um den Kfz-Teilehandel bestellt ist. Der Marktplatz Amazon erweitert seine Vormachtstellung um den Automotive Aftersales-Market. Warum dieser Schritt logisch erscheint und wie Händler und Hersteller mit einer starken Marktplatz-Anbindung und integrierten Prozessen als Gewinner dieser Entwicklung hervorgehen.

Die aktuelle eTribes-Studie “Knut im Stau”* nimmt die Automotive-Branche in Deutschland ins Visier. Dabei wird deutlich, dass ein populärer „Online-Big-Player“ im Autoteilehandel an Fahrt aufnimmt: Amazon. Das Interesse des Markplatzriesen aus Seattle ist unbestritten. In den US-Online-Markt für Autoteile ist Amazon 2015 mit der Plattform „Amazon Automotive“ eingestiegen. Der Zeitpunkt scheint günstig gewählt, denn Marktverschiebungen zugunsten von Online-Händlern haben bereits stattgefunden. In Deutschland haben in den letzten 12 Monaten mehr als sechs Millionen Kunden Ersatzteile, Zubehör oder Reifen online gekauft. Das sind eine Million mehr als 2014. Mehr denn je werden online Preise verglichen, die Kundentreue ist gering.

Amazon gibt im eCommerce den Ton an: Weckruf für Teileanbieter

Ein Weckruf für Kfz-Teilehändler, -hersteller und Werkstätten. Im preisdominierten Online-Zeitalter hat Amazon das Zeug dazu, die Vormachtstellung einzunehmen. Die Chance besteht darin, Amazon als Verkaufskanal in das eigene Business zu integrieren und dadurch an seinem Erfolg zu partizipieren. Amazon gibt im eCommerce den Ton an. Der Marktplatz verfügt über mehrere Kundenvorteile auf dem Markt, darunter das Kundenbindungsprogramm „Amazon Prime“, das u.a. mit schnellen Versandzeiten einen reizvollen Bestellgrund liefert. Die Anbieter selbst stärken ihr Leistungsportfolio u.a. mit technischem Service, Kundendienst oder der Logistik des Online-Riesen. Daher war der Zeitpunkt für Automotive-Teilehändler nie günstiger, um als Amazon-Verkäufer zu starten, bevor es andere tun. Ein Pluspunkt für die „ersten“ Verkäufer: Noch nicht im AmazonProduktkatalog gelistete Artikel einstellen und damit Aufmerksamkeit erregen. Dazu Wolfgang Vogl, Director Business Development bei Speed4Trade: „Je früher ein Verkäufer einsteigt, desto höher sind seine Verkaufschancen und Margen. Und gerade in nicht-fahrzeugspezifischen Produkten steckt großes Absatzpotential. Das können typische Verbrauchsgüter und Schnelldreher wie Motoröle oder Pflege- und Reinigungsmittel sein.“

Wie gelingt der erfolgreiche Teilehandel über Amazon?

Bleibt die Frage, wie Händler und Hersteller am erfolgreichsten einsteigen. Der professionelle Amazon-Teilehandel steht und fällt mit ausgereifter Integration und durchgängigen, automatisierten Prozessen. Durch diese erübrigt sich das manuelle Handling über das Backend. Speed4Trade CONNECT ist die auf umfangreiche, datengetriebene Produktsortimente ausgelegte eCommerce-Software für den Automotive Aftersales-Market. Die Softwarelösung bietet Schnittstellen zu den größten Marktplätzen der Welt und agiert im Zusammenspiel mit dem ERP-System (z.B. SAP). Die Amazon-Integration mit Speed4Trade CONNECT ermöglicht ein automatisiertes Listing und Abrufen von Aufträgen. Zudem übergibt die Softwarelösung auch die KBA-Nummern, anhand derer Amazon eine Fahrzeugverwendungsliste erstellt – ein essentieller Bestandteil fahrzeugspezifischer Teile. Dank unterstützter Länderplattformen und MultiAccount-Fähigkeit sind Händler optimal auf Internationalisierung und Expansion ausgerichtet.

Amazons Angriff fordert Agilität von den Kfz-Teile-Anbietern. Und ist es heute noch Amazon, ist morgen vielleicht schon ein anderer Online-Marktplatz, Anbieter oder die eigene Plattform das „Maß der Dinge“. Deshalb ist ein Partner, mit dem Herausforderungen mit Hilfe digitaler Lösungen gemeistert werden können, heute wie morgen wichtig. Unabhängig davon, wer auf den Markt drängt.

Über Speed4Trade

Speed4Trade liefert erstklassige digitale Lösungen für den internationalen OmniChannel-Commerce im Automotive Aftersales-Market. Das Softwarehaus mit 90 Mitarbeitern und einschlägiger Automotive-Expertise versteht sich als Integrationsspezialist für Verkaufsprozesse auf allen Kanälen: Online, Mobile und am Point of Sale. Seit mehr als 10 Jahren vertrauen dem etablierten Branchenführer renommierte Ersatzteile- und Reifenhändler, Autohausgruppen, Werkstattketten, Filialisten und Hersteller. Diese profitieren von einem Gesamtpaket aus Beratung, Konzeption, Umsetzung und Integration in die bestehende Systemlandschaft. Speed4Trade-Kunden erhalten damit ein solides Fundament für deren profitable plattformgestützte B2C- und B2B-Handelsstrategien.

www.speed4trade.com

*Quelle „Knut im Stau“, Studie zur Digitalisierung der Automotive-Branche:
www.knutdigital.de

 

plentymarkets begeistert mit Ceres – dem galaktisch schnellen Webshop auf dem 10. Online-Händler-Kongress

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(Pressemitteilung): Die plentymarkets GmbH feierte das 10. Jubiläum des beliebten Online-Händler-Kongresses im Kongress Palais in Kassel. Unter dem Motto “Ein kleiner Schritt für dich. Ein großer Schritt für dein Business.” entführte plentymarkets in spaciger Atmosphäre in eine neue Dimension des E-Commerce, wo Online-Händler viele bahnbrechende Neuerungen erwarten.

Traditioneller Startschuss mit der Keynote von CEO Jan Griesel

In jedem Jahr eröffnet Gründer und CEO Jan Griesel den Kongress mit seiner Keynote mit einem Rückblick auf die Entwicklungen des vergangenen Jahres und den Visionen für das kommende.

Der neue Plugin-Store plentyMarketplace läutet für plentymarkets Händler eine neue Ära ein: Das plenty_presse-350x233E-Commerce-ERP wird dank Plugins auf der Basis neuester Technologien individueller, flexibler und schneller – so zum Beispiel mit dem neuen Plugin Ceres – ein theme-fähiges, galaktisch schnelles Shop-Template, das in Sachen Design und SEO-Kompatibilität keine Wünsche offen lassen wird. Für eine nutzerfreundliche Usability des neuen Shops entwickelt plentymarkets zusammen mit der Agentur ONEDOT. “plentyFlow” – einen selbsterklärenden Konfigurator, der die Content-Pflege des neuen Shops zu einem Kinderspiel machen wird. Standardmäßig mit ElasticSearch ausgestattet, wird die Auslieferung und Darstellung von Artikeldaten im neuen Shop um ein vielfaches einfacher und schneller – mit ElasticSearch ist für einen kompletten Datensatz nur eine einzige Abfrage nötig, wodurch es wesentlich schneller als SQL, ganz einfach skalierbar und auch für sehr große Shops geeignet ist. Die Schnelligkeit des neuen Shops wird in Zukunft ebenfalls durch Cloudfront unterstützt werden. Mit diesem Netzwerkservice werden alle statischen Inhalte eines Shops extrem schnell ausliefert.

Das neue Dream-Trio in Sachen Datenaustausch besteht aus dem ElasticSync Plugin von plentymarkets, synesty und dem Wiener Startup excodata. Jan Griesel berichtet in seiner Keynote von dieser Kooperation, die Großes erwarten lässt: die Optimierung des Austauschs von Daten z.B. für den Bestands- oder Preisabgleich, Auftrags- und Kundendaten zwischen Warenwirtschaft, CRM und externen Anbindungen wie Adwords oder Preissuchmaschinen. (Weiterlesen…)

 

Verkaufsbörse: Hochprofitables E-Commerce-Unternehmen für Elektrofahrräder (4,25 Mio. Umsatz)

Von: | 29. März 2017 | Marktplatz
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Wrfel mit Brse(Anbietertext): So sieht E-Commerce mit Zukunftspotential aus: Nach innen perfekt organisiert, starke Alleinstellungsmerkmale, hohe Profitabilität und nicht zuletzt ein nach wie vor positiver Markt mit langlaufenden Wachstumsperspektiven.

Das Unternehmen besetzt kompetent und konsequent die große Nische „Elektrofahrräder“ und deckt alle Facetten des Themas ab.

Zwischen 50 und 60 Prozent des Umsatzes entstehen mit Eigenmarken oder mit Artikeln, die es nur hier gibt. Cleverer Einkauf im In- Ausland ermöglicht gute Margen. Trotz sehr guter Vorarbeit bestehen weiterhin große Potentiale Das bisherige Managementteam steht auf Wunsch noch für eine Übergangszeit zur Verfügung.

  • Markteintritt 2010, ca. 17 Mitarbeiter
  • Online-Vertrieb von Elektrofahrrädern und Zubehör
  • Umsätze 2016: 4,25 Mio. €; Prognose 2017: 4,9 Mio. €
  • Sehr gute Profitabilität, Ebitquote zum Umsatz >10%, weiter steigend.
  • Deutliche Alleinstellungsmerkmale
  • Über 1,8 Mio. Besucher p.a.
  • Proprietäre Tools für optimales Content- und Bestandsmanagement
  • Internationale Einkaufsbeziehungen
  • Umfangreiches Know How für E-Commerce und Produkt
  • Verkaufspreis: 2.100.000 €
  • Sharedeal

Kontaktaufnahme und Anfragen an elektrobike@shopanbieter.de werden automatisiert an den Verkäufer weitergeleitet.

Anmerkungen der Redaktion: Die Kontaktaufnahme kann formlos erfolgen, muss jedoch die kompletten Kontaktdaten und idealerweise eine kurze Unternehmensdarstellung (2-3 Sätze) enthalten. Auf diese Weise kann sich der Verkäufer von Ihrer Seriosität überzeugen.

Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um einen Anbietertext handelt. Wir konnten die Angaben weder überprüfen, noch ist die Veröffentlichung des Angebots auf shopanbieter.de als Empfehlung unsererseits zu verstehen.

 

Chatbots im Einsatz: Kundenservice per Roboter

Von: | 28. März 2017 | Artikel & Interviews
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Tommy Hilfiger, H&M, Douglas, Allyouneedfresh, Sephora und vielen andere haben ihn schon: einen eigenen Chatbot. Die intelligenten Mini-Programme sind seit einem guten halben Jahr in aller Munde und haben schon für einige aufregende Marketing- und Branding-Kampagnen gesorgt. Aber sind Chatbots auch für Online-Händler interessant? Unter Umständen schon, meint Antonia Ermacora, Gründerin und Geschäftsführerin von chatShopper.

Der Chatbot TMY.GRL von Tommy Hilfiger: Chatten über Mode, Models und das Wetter – aber bloß nicht über Politik.

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Der Chatbot TMY.GRL von Tommy Hilfiger: Chatten über Mode, Models und das Wetter – aber bloß nicht über Politik.

Chatbots – diese intelligenten Mini-Programme, die eine Unterhaltung mit ihren Nutzern führen können und aus einer angeschlossenen Datenbank Antworten auf Fragen aus allen möglichen Bereichen geben – sind derzeit in aller Munde. Eine gute Zusammenfassung des aktuellen Diskussionsstands lesen Sie beim Agenturblog von CYBERDAY.

Eine Frage stellen sich aktuell viele Händler, angesichts des medialen Hyps um die kleinen, gesprächigen Programme: Ist das denn auch was für mich? Antonia Ermacora, Gründerin und Geschäftsführerin des Chatbot-Anbieters chatShopper, antwortet im Brustton der Überzeugung: Jein.

 

Wie ist die Idee zu chatShopper entstanden und warum glaubt Ihr an Chatbots?

Antonia Ermacora: Ich hatte im April 2015 die Idee zu einem Shopping-Service per Chat. Zusammen mit meinem Co-Founder Matthias haben wir per WhatsApp Produkte verkauft. Der Service kam sehr gut bei den Nutzern an, vor allem im Modebereich, sodass wir uns im September 2015 damit selbstständig gemacht haben.

Die Nachfrage war so groß, dass im Oktober schon fünfzehn Studenten für uns gearbeitet haben und die Wartezeit für eine Antwort teilweise bei einer Woche lag. Es war sehr schnell klar, dass die Nachfrage für solch einen Service da ist, aber die Skalierung stellte uns vor ein Problem. Die Konversion Rate war mit 9 Prozent von Angeboten zu Käufen im Vergleich zu Onlineshops recht gut, für einen menschlichen Beratungsservice jedoch zu gering. Im November 2015 hatten wir daher den ersten Prototypen eines Chatbots gebaut und konnten recht schnell erkennen, dass dies eine Skalierungsmöglichkeit sein könnte.

Seit Frühjahr 2016 gibt es keine Menschen mehr im Beratungsprozess und unser Chatbot „Emma“ ist für die Produktsuche verantwortlich. Emma hat bisher über 30.000 Nutzeranfrage beantwortet. Da sie zur Spracherkennung auf Machine-Learning basiertes NLP (natural language processing) setzt, benötigten wir recht viele Daten, um sie zu „trainieren“, weshalb wir deutlich länger benötigt haben, als ursprünglich geplant, um den aktuellen Stand zu erreichen.

 

Wo kommen Chatbots im E-Commerce aktuell bereits zum Einsatz?

Ermacora: Es gibt bereits Chatbots im E-Commerce für verschiedene Zwecke z. B. von Tommy Hilfiger „TMY.GRL“, der Bot war zur NY Fashion Week im Einsatz, Sephora „Virtual Artist“ um Lippenstifte an einem eigenen Bild zu testen, der Douglas Valentinstags-Bot konnte passende Geschenke und Tipps zum Valentinstag suchen, mit dem Chatbot von ok konnten Coupons offline eingelöst werden und H&M hat schon länger einen Bot auf dem Messenger Kik, um Produkte zu entdecken.

Es beschäftigen sich aktuell viele Händler und Hersteller aktiv mit dem Thema, um entweder die Produktsuche zu ermöglichen oder auch Serviceanfragen automatisiert zu beantworten. (Weiterlesen…)

 

So erzielen Online-Händler höhere Erträge mit einfachen Maßnahmen

Von: | 27. März 2017 | Veranstaltungen
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Viele Online-Händler haben mit niedrigen Umsatzrenditen zu kämpfen. Selbst die meisten Big Player der Branche erwirtschaften bestenfalls Renditen im niedrigen einstelligen Prozenzbereich. Beim Ertrag zählt jeder Euro. Unser kostenloses Experten-Webinar Lager- und Sortimentsoptimierung oder „Im Lager liegt das meiste Geld rum“ am 4. April 2017 zeigt, wie sich mit kennzahlengestützter  Sortiments- und Lagerplanung nicht nur der Ertrag, sondern auch die Liquidität, deutlich steigern lassen.

Das Sortiment ist im E-Commerce eine Variable von hoher Bedeutung für Erfolg oder Misserfolg. Gut sortierte Online-Händler führen schnell einige Tausend Posten. Nicht alle davon zählen zu den lukrativen Schnelldrehern – sehr zum Leidwesen des Handels. Die Folge: Das Lager bindet viel zu viel Kapital mit Produkten die sich im Verhältnis zu schlecht verkaufen.

Wir hatten schon vor einiger Zeit skizziert, wie sich ein zu hoher Lagerbestand abbauen lässt. Unten eine beispielhafte Lagerwertanalyse eines typischen mittelständischen Online-Händlers. Jeder Punkt der Grafik repräsentiert ein Produkt im Lager. Das Chart bildet den Lagerwert an der vertikalen Achse, sowie den Umsatz an der horizontalen Achse ab.

Bildquelle: metoda, ein Spezialist für Echtzeit-Marktanalysen

Bildquelle: metoda, ein Spezialist für Echtzeit-Marktanalysen

Je weiter rechts sich ein Punkt befindet, desto höher der Umsatz. Desto höher darf auch deren Lagerwert sein. Die Realität sieht aber leider ganz anders aus. Eine große Anzahl von Produkten, die einen hohen Lagerwert darstellen, werden nur selten nachgefragt. Dieser hohe Lagerbestand muss dringend abgebaut werden, weil unnötig Kapital gebunden wird. Preisaktionen könnten hier ein probates Mittel sein.

Gleichzeitig sind einige stark nachgefragte Produkte aber nur in unzureichender Menge im Lager zu finden. Nachfrage und Lagerbestand stehen hier in keinem guten Verhältnis. Für den Einkauf sollte das ein Alarmsignal sein. Denn wenn die Topseller aufgrund fehlender Lieferfähigkeit nicht angeboten werden, geht der Kunde zur Konkurrenz. (Weiterlesen…)

 

FairCommerce Initiative mit 40.000 Unterstützern für Fairness im Online-Handel

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(Pressemitteilung): Die Initiative FairCommerce wurde vom Händlerbund ins Leben gerufen und setzt sich gegen Abmahnmissbrauch und für den fairen Wettbewerb ein. Die Initiative hat bereits 40.000 Online-Händler als Unterstützer im Rücken. In weniger als zwei Jahren hat FairCommerce viele Meilensteine erreicht und nimmt jetzt das nächste Ziel in Angriff.

Gegen Abmahnmissbrauch im Online-Handel

Abmahnungen unter Mitbewerbern sind im deutschen Online-Handel weit verbreitet. Die aktuelle Händlerbund-Studie zeigt, dass jeder vierte Online-Händler im vergangenen Jahr eine Abmahnungen erhielt. Ursprünglich dienten sie als rechtliches Mittel, um Rechtsverstöße schnell und günstig aus der Welt zu schaffen. Oft mahnen Konkurrenten sich jedoch gegenseitig für relativ kleine Fehler ab. Das Ergebnis sind hohe Kosten und unnötiger Aufwand. Mit der Teilnahme an der FairCommerce Initiative erklären Online-Händler sich bereit, zuerst persönlich Kontakt mit dem Mitbewerber aufzunehmen bevor eine Abmahnung ausgesprochen wird. (Weiterlesen…)

 

Online-Marktplätze: Welche Plattformen lohnen sich für Shopbetreiber noch?

Von: | 23. März 2017 | Vertrieb
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EBay, Otto.de, Home24, Real – Marktplätze jenseits von Amazon gibt es viele. Ob sie sich als Plattform zur Präsentation der eigenen Produkte eignen, müssen Online-Händler von Fall zu Fall entscheiden.

Die erdrückende Übermacht von Amazon auf dem deutschen E-Commerce-Markt ist hinreichend bekannt; rund 40 Prozent des Gesamtumsatzes laufen über den Tisch des US-amerikanischen Retail-Riesen. Etwa die Hälfte davon dürften schätzungsweise Marktplatz-Umsätze sein. Damit ist der Amazon Marketplace ein Traffic- und Umsatzbringer, an dem kein Online-Händler in Deutschland vorbeikommt. Soweit die Fakten.

Aber was ist mit den Dutzenden von größeren und kleineren Marktplätzen, die sich hinter dem Platzhirschen einreihen? Da gibt es ja noch die Generalisten-Marktplätze, wie eBay, Real.de (ehemals Hitmeister), Idealo, Plus.de oder Otto.de. Außerdem nimmt die Zahl der großen und kleinen Online-Shops, die sich mit der Anbindung externer Handelspartner zu vertikalen Marktplätzen aufbohren, beinahe täglich zu – einige Beispiele wären Zalando, Home24, GartenXXL, Hess Natur oder Mirapodo.

Für Shop-Betreiber stellt sich also die Frage: Welche Marktplätze – abgesehen von Amazon – können mein Geschäft voranbringen? Diese Frage stand auch im Zentrum einer intensiven Podiumsdiskussion auf der Internet World mit Vertretern von eBay (Denis Burger, Senior Director Seller Growth), Real (Gerald Schönbucher, Geschäftsführer von real Digital Services), Idealo (Geschäftsführer Jörn Rehse) und Etsy Deutschland (Arne Erichsen, Country Manager DACH).

Mit dem eigenen USP im Kampf gegen Amazon

Alle Diskutanten versuchten auf die teils harten Fragen von Moderator und Wortfilter.de-Betreiber Mark Steier (Originalzitat: „Butter bei die Fische, Leute, welche Daseinsberechtigung haben Eure Plattformen angesichts der Übermacht von Amazon überhaupt noch?“) mit den jeweils eigenen Alleinstellungsmerkmalen ihrer Plattformen zu argumentieren.

So präsentierte Denis Burger präsentierte eBay als Plattform mit hoher Reichweite, die im Gegensatz zu Amazon nicht mit seinen Händlern konkurriere, sondern ihnen bestmögliche Bedingungen für den Verkauf bereitstellen wollte. Gerald Schönbucher argumentierte mit der starken Marke von Real, von der die ehemaligen Hitmeister-Händler im Zuge der Fusion noch deutlich profitieren würden.

Arne Erichsen wiederum verwies auf die hohe Emotionalität seiner Plattform, mit der sie sich vom Vintage-Bereich von eBay deutlich abgrenzen würde. Etsy setze auf Stärke in der Nische, so der Country Manager DACH. (Weiterlesen…)

 

EuGH: Keine Zusatzkosten bei 0180-Nummern bei Service-Hotlines mehr

Von: | 22. März 2017 | Recht & Datenschutz
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protectedshops-logoGastartikel: Der EuGH hat in einer aktuellen Entscheidung festgelegt, dass Anrufe bei Kundenhotlines nicht mehr kosten dürfen als Anrufe bei einer Festnetz- oder Mobilfunknummer. Zumindest wenn es bei dem Anruf des Kunden um Fragen geht, die seinen Vertrag mit dem Unternehmen betreffen.

Der Entscheidung des EuGH (Urteil vom 02.03.2017) liegt ein Rechtsstreit zu Grunde, in dem ein Online-Händler, der Elektro- und Elektronikartikel vertreibt, auf seiner Webseite eine kostenpflichtige 0180-Nummer eingerichtet hatte, die für den Kundenservice verwendet wurde. Ein Anruf bei dieser Nummer kostete 14 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz und maximal 42 Cent pro Minute aus dem Mobilfunknetz. Die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs sah darin eine unlautere Geschäftspraxis.

Die Wettbewerbszentrale war der Auffassung, dass mit der Geschäftspraxis gegen § 312 a Abs.5 S.1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) verstoßen wurde.

Danach darf für einen Anruf bei einer Kundenservice-Hotline keine höhere Gebühr anfallen als das „Entgelt für die bloße Nutzung des Telekommunikationsdienstes“. (Weiterlesen…)

 

Shop Usability Award 2017 im Jubiläumsjahr

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Zum 10. Mal wird dieses Jahr wieder nach den besten Online-Shops in Deutschland gesucht. Schon seit 2008 wird der Shop Usability Award® für nutzerfreundliche und innovative Online-Shops in 12 Kategorien plus 5 Sonderkategorien verliehen. 2015 zeichnete die Zeitschrift t3n den Shop Usability Award® als den renommiertesten, deutschen e-Commerce Award aus.

Initiator des Awards ist Geschäftsführer des Usability Dienstleisters Shoplupe® Johannes Altmann, der auch in diesem Jahr wieder das who is who der deutschen e-Commerce Landschaft in der Jury versammelt hat, um von der Professionalität, Neutralität aber vor allem durch die Relevanz im Markt zu überzeugen.

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2017 hat das Team von Shoplupe® einen innovativen Prüfkatalog ausgearbeitet, der seines Gleichen sucht. 34 Kriterien werden vom Expertenteam bewertet, anschließend werden Testbestellungen bei den nominierten Shops durchgeführt. Kern des gesamten Prüfverfahrens sind 4 Bausteine: Attraktivität, pragmatische Qualität, hedonische Qualität und Dienstleistungsqualität. Aus den besten Shops ergeben sich die Nominierten, die anschließend der Fachjury übergeben werden. (Weiterlesen…)

 

Amazons Händler laufen eBays Powersellern im Wachstum davon

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Auswertungen der Multichannel-Lösungsanbieter Afterbuy und plentymarkets belegen eindrucksvoll, dass sich Marktplatz-Händler bei Amazon die letzten beiden Jahre über deutlich höheren Wachstum freuen konnten, als bei eBay.

Kürzlich haben wir ja Amazons Geschäftsbericht 2016 aufgeschlüsselt. Dabei bestätigte sich die Entwicklung der letzten Jahre, dass Amazons Retailgeschäft mit 10,8% (2015) bzw. 12,4% (2016) „lediglich branchenüblich“ wächst. Was aber auf diesem Umsatzniveau schon bemerkenswert genug ist.

Da jedoch Amazons Marktplatz-Händler, wie auch schon die Jahre zuvor, in beiden Jahren mit 22,5% (2015) bzw. 24,2% (2016) stark überproportional zugelegt haben, werden mittlerweile schon etwa 17,25 Mrd. Euro Außenumsatz über Amazons Webseite erzielt.

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Die Praxiszahlen der beiden mächtigen E-Commerce-Lösungsanbieter Afterbuy und plentymarkets bestätigen unsere Berechnungen. So wuchs der Außenumsatz deren Online-Händler bei Amazon insgesamt ebenfalls in dieser Größenordnung.

Amazon-Marketplace-Händler wuchsen bis zu dreimal so stark wie eBay-Powerseller

Interessant sind deren Auswertungen aber auch im Vergleich zwischen Amazon und eBay. Hier hatten Amazons Marketplace-Händler die beiden letzten Jahre die Nase deutlich vorn. EBay-Powerseller konnten da nur hinterherhecheln, wie das folgende Chart eindrucksvoll belegt.

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Um möglichst aussagekräftige Zahlen zu erhalten, wurden nur Umsätze von Händlern berücksichtigt die jeweils die gesamte Betrachtungszeit (01.01.14 – 31.12.15 bzw. 01.01.15 – 31.12.16) auf dem jeweiligen Marktplatz aktiv waren. Das Vorgehen sollte somit sehr sicher sein. Hinweis: Es handelt sich um eine kumulierte Darstellung der Datenquellen. (Weiterlesen…)