Aktuelle News

Rückblick: die wichtigsten Urteile und Gesetze im August 2015

Von: | 1. September 2015 | Recht & Datenschutz
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Mit dem Ende des Monats August neigt sich auch ein heißer Sommer dem Ende zu. Von einem Sommerloch war jedoch zumindest im IT-Recht nichts zu spüren. Das lag daran, dass auch im vergangenen Monat wieder zahlreiche spannende Gerichtsurteile die Runde machten und den Online-Handel auf Trab hielten. Es ist Zeit, noch einmal auf den August zurückzublicken.

Widerrufsrecht – Wie kann gewerblicher von privatem Kauf unterschieden werden?

Im Gesetz ist ein sog. Widerrufsrecht für Verbraucher verankert. Um in den Genuss dieses viel genutzten Rechtes zu kommen, wird auch bei gewerblichen Käufen hin und wieder „geflunkert“ und ein privater Kauf behauptet. Meist wissen Händler nicht, wie sie in solchen Fällen reagieren sollen und können.

In einem aktuell entschiedenen Fall des Amtsgerichts Bonn stritten sich ein Händler und ein Kunde um die Beratung und anschließende Installation einer Alarmanlage – und das Bestehen eines Widerrufsrechtes. Da der Termin zur Vorführung der Alarmanlage am Wohnhaus stattfand, sprach nach Meinung des Gerichts alles für einen privaten Kauf. Auch die Rechnungsstellung an die Geschäftsadresse und damit die Begehung eines steuerrechtlichen Deliktes hatte letztlich keinen Einfluss. Der Kauf als Verbraucher stand für das Gericht fest (Urteil vom 08.07.2015, Az.: 103 C 173/14).

Vorsicht bei Werbung mit „OUTLET“

Der deutsche Schnäppchenjäger verbindet mit den Worten „Outlet“ oder „Factory Outlet“ einen besonders günstigen Verkauf von Markenwaren direkt vom Hersteller. Gängigste und äußerst beliebte Vertriebsform ist dabei der Verkauf in einem Outlet-Center auf der grünen Wiese. (Weiterlesen…)

 

Schutz vor Google Penaltys

Von: | 1. September 2015 | Marketing
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Der organische Suchmaschinen-Traffic zählt für die meisten Online-Shops zu den wichtigsten Besucherquellen, wie wir gerade erst wieder berichteten. Eine Google Penalty lässt die Sichtbarkeit eines Shops rapide absinken, was Besucher und folglich auch Umsatz kostet. Grund genug, um sich rechtzeitig vor einer Penalty zu schützen.

Wer mit seinem Online-Shop bei relevanten Suchanfragen auf den Top-Positionen gelistet ist, kann sich über jede Menge Besucher freuen, von denen anschließend möglichst viele zu Kunden konvertieren. Gute Google-Rankings sind also bares Geld wert. Nur ein Bruchteil der Suchmaschinen-Nutzer macht sich die Mühe, sich auch noch die Treffer auf den Seiten 2 und 3 anzuschauen.

Da die Rankings so wertvoll sind, ist es kein Wunder, dass viele Online-Händler und Website-Betreiber versuchen, beim Positionsklettern etwas nachzuhelfen. Nur die wenigsten halten sich beispielsweise strikt an die Google-Vorgabe, Do-Follow-Links zu kaufen. Solche Links, möglichst von renommierten Websites, sind für das eigene Ranking nach wie vor extrem wichtig. (Weiterlesen…)

 

Internationalisierung mit Open Source-System PrestaShop

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(Sponsored Post): Im Online-Handel herrscht harter Wettbewerb, der im Laufe der letzten Jahre immer härter geworden ist – im Kampf um Kunden, Verkäufe und Marktanteile. Mittlerweile können nur die Online-Shops überleben, die mit den E-Commerce-Trends gehen und zu 100% kundenorientiert agieren. Obendrein sollten Shop-Betreiber auf Internationalisierung setzen. In der Regel besteht im Ausland eine bessere Wettbewerbs-, Kosten- und Margenstruktur, die den Online-Händlern die Chance bietet, Umsätze zu steigern und Wettbewerbsvorteile zu sichern. Dies haben nicht nur internationalen Wettbewerbsanalysen eindrucksvoll belegt.

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Doch die Expansion ins Ausland ist eine Herausforderung und benötigt eine genaue Planung und ausgeklügelte Strategie sowie eine perfekt funktionierende technische Grundlage. Hier bietet das Open Source-Shopsystem PrestaShop mit seinem einfachen Einstieg in den E-Commerce eine passende Lösung und zahlt sich insbesondere bei internationalen Projekten aus. Der Grund dafür ist die auf Open Source basierende Strategie von PrestaShop und der damit verbundenen globalen Community aus Entwicklern, Agenturen, Partnern und natürlich den Händlern.

Bei PrestaShop existieren für nahezu alle relevanten Sprachen fertige Sprachpakete und in der Regel sind Erweiterungen für landesspezifische Dienstleister wie Payment, Logistik, Online Marketing oder Käuferschütz verfügbar. Dies bedeutet für den Händler einen schnelleren Roll-out von Ländershops und eine einfachere Adaption an die lokalen Anforderungen. Dabei steht immer das Ziel im Vordergrund, dem Endkunden das gleiche Einkaufserlebnis zu bieten, dass er von einem lokalen Shop gewohnt ist. Die Grundlage hierfür schafft PrestaShop durch seinen umfassenden Addon-Store mit über 5000 Erweiterungen – von Templates bis zur ERP-Anbindung – welche ständig erweitert werden. Um dabei die internationale Entwickler-Community zusätzlich zu unterstützen, hat PrestaShop vor wenigen Wochen einen Integration Fund in Höhe von $1 Million initialisiert. (Weiterlesen…)

 

Basiswissen E-Commerce: Jetzt Zertifikat zum E-Commerce Operator erwerben!

Von: | 31. August 2015 | Pressemitteilungen
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(Pressemitteilung) Kassel, 27.08.2015 – Der E-Commerce Operator geht am 23. und 24. September 2015 in die zweite Runde. An diesen beiden Seminartagen wird jeweils von 9-17.00 Uhr in Kassel Basiswissen für E-Commerce Einsteiger vermittelt. Das Seminar und der sich daran anschließende Test ist die Voraussetzung zur Erlangung des Zertifikats zum E-Commerce Operator, das vom Handelsverband Deutschland (HDE) verliehen wird. (Weiterlesen…)

 

Internet-Verbote sind verboten!

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Internet-Verbote sind verboten – BVOH begrüßt lang erwartete Entscheidung des Bundeskartellamts gegen Asics

BVOH: Ein wichtiger Sieg im Kampf gegen Herstellerbeschränkungen

(Pressemitteilung) Berlin, 27.08.15 – Das Bundeskartellamt in Bonn stellt in einer lang erwarteten Entscheidung klar: Marktplatzverbote und Beschränkungen des Internetvertriebs sind rechtswidrig. Die Entscheidung des Kartellamts bedeutet für die Onlinehändler, dass sie ihre Waren in Zukunft ungehindert über Online-Marktplätze, wie Amazon, eBay oder Rakuten, sowie Preis-Suchmaschinen vertreiben dürfen. Mit ihrem heutigen Machtwort schließt die Bonner Behörde ein fast drei Jahre dauerndes Ermittlungsverfahren mit einer wegweisenden Entscheidung ab. „Eine gute, eine wichtige, eine richtige Entscheidung des Bundeskartellamts. Das führt zu mehr Rechtssicherheit für den Onlinehandel. Viele deutsche Gerichte werden diese Entscheidung als Grundlage ihrer Rechtsfindung nutzen. Dafür haben wir jahrelang gearbeitet“, sagt Oliver Prothmann, Präsident des Bundesverband Onlinehandel e.V. (BVOH).

Die vom Kartellamt verbotenen Beschränkungen hatte der Sportartikelhersteller Asics in seinen Vertriebsbestimmungen vorgesehen. Beschränkungen und wie man als Händler die Entscheidung des Bundeskartellamts sinnvoll für sich nutzen kann, ist ein wichtiges Thema auf dem „Tag des Onlinehandels“ den der BVOH am 9. September 2015 in Berlin veranstaltet. Der BVOH diskutiert mit dem Bundeskartellamt und der zuständigen EU-Kommission über diese Beschränkungen im Onlinehandel. (Weiterlesen…)

 

Praxisratgeber: E-Commerce Frameworks und E-Commerce as a Service

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Branchenexperten bemängeln bereits seit einigen Jahren, dass ambitionierte E-Commerce-Unternehmen viel zu häufig von starren Shopsystemen ausgebremst würden. Moderne Lösungen wie Commercetools oder Spryker versprechen mit ihren neuen Technologieansätzen agilere Systeme, um sich im Vorfeld nicht zu sehr festlegen zu müssen, sondern schnell auf neue Begebenheiten reagieren zu können. Der kostenlose Praxisratgeber der E-Commerce-Agentur CYBERDAY GmbH und shopanbieter.de bietet einen praxisnahen Überblick der Einsatzgebiete, Vorteile und Vergleich dieser neuen Technologien im E-Commerce. Zudem erfahren Online-Händler, was Experten und Lösungsanbieter in spannenden Interviews zu E-Commerce Frameworks und E-Commerce as a Service (EaaS) sagen – mit praktischen Tipps und Handlungsempfehlungen.

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Früher war alles einfacher. Produkte wurden in den Online-Shop eingestellt und dort auch verkauft. Heute gibt es dagegen eine Vielzahl von Kanälen wie Preisportale und Marktplätze, sowie eine steigende Zahl an Devices wie Desktop, Tablet oder Smartphones. Die Rede ist von Multi-, Omni- und Crosschannel.

Dieses Kettenkarussell dreht sich künftig noch wesentlich schneller. E-Commerce wird in einigen Jahren nochmals deutlich komplexer sein als heute. Diese neue Vielfalt stellt Lösungsanbieter vor ganz neue Herausforderungen. Sie müssen wesentlich flexibler sein, neue Module und APIs für automatisierte Prozesse in die Verkaufsportale integrieren und die Daten an den verschiedenen Verkaufsorten verarbeiten können. Auch die intelligente Verknüpfung von Content und Produkt- oder Contentinformations-Management-Systemen wird immer wichtiger. Hier sind flexible, moderne Technologien gefragt, welche sich derzeit bereits als Frameworks oder E-Commerce as a Service (EaaS) zu etablieren beginnen. Simon Huck, Geschäftsführer der Münchener E-Commerce-Agentur CYBERDAY GmbH, kann dies bei einem Blick in seine Auftragsbücher bestätigen:

„Ambitionierte Händler fragen bei der Evaluierung einer neuen Shop-Software immer häufiger nach Lösungen wie Commercetools.“

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OLG Hamm bestätigt: „angehängte“ Amazon-Händler haften für unzutreffendes Produktbild

Von: | 28. August 2015 | Marketing
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Amazon-Händler haben technisch keinen Einfluss auf die Gestaltung des Marktplatzes, müssen für rechtswidrige Darstellungen aber dennoch haften. So erging es kürzlich einem Sonnenschirmverkäufer, der wegen der Verwendung eines irreführenden Produktbildes von einem Konkurrenten abgemahnt und letztendlich auch erfolgreich gerichtlich in Anspruch genommen wurde.

Beim „Anhängen“ auf Amazon ist Vorsicht geboten

Ein Amazon-Händler, der sich an bereits bestehende Angebote „anhängt“, macht sich die entsprechenden Inhalte zu eigen, so die gängige Spruchpraxis zahlreicher Gerichte. Das gilt auch für das Produktbild, das von dem Amazon-Händler hochgeladen wird, der den Artikel (mit derselben EAN bzw. GTIN) zuerst eingestellt hat. Entspricht das Foto nicht dem konkreten Angebot des nachfolgenden Verkäufers, etwa, weil es mehr oder etwas anderes zeigt, als tatsächlich verkauft wird, liegt eine irreführende geschäftliche Handlung im Sinne des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) vor.

Lieferumfang muss mit Artikelbild übereinstimmen

So entschied im konkreten Fall schon in erster Instanz das Landgericht (LG) Arnsberg (Urt. v. 05.03.2015, AZ: 8 O 10/15). Das Urteil wurde nun vom Oberlandesgericht (OLG) Hamm bestätigt (Urt. v. 04.08.2015, AZ: I-4 U 66/15). Der Fall betraf einen Sonnenschirmhändler, der sich an ein bereits bestehendes Angebot bei Amazon anhängte. (Weiterlesen…)

 

plentymarkets Roadshow im September: Cloud-Commerce-Events in drei Großstädten

Von: | 27. August 2015 | Pressemitteilungen
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In München, Köln und Berlin stellt die plentymarkets GmbH das neue, modulare plentymarkets Enterprise-Resource-Planning-System (ERP) vor.

(Pressemitteilung) Kassel, den 26 August 2015 – Jüngst hat plentymarkets den Relaunch seines ERP-Systems bekanntgegeben – es ist jetzt modular aufgebaut und schafft die perfekte Verbindung von E-Commerce und Cloud Computing. Damit hebt plentymarkets seine jahrelange Erfahrung als Cloud-Commerce-Dienstleister auf das nächste Level.

Welche Vorteile der Produkt-Relaunch den aktuellen und zukünftigen plentymarkets Kunden bietet, erklärt das Unternehmen auf der plentymarkets Roadshow, die im September in München, Köln und Berlin Station machen wird. Dies sind die Termine für die plentymarkets Roadshow: (Weiterlesen…)

 

Shop Corner: Was man von Zalando lernen kann

Von: | 27. August 2015 | Marketing
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Zalando ist in vielerlei Hinsicht ein Vorbild – da lohnt sich auch der SEO-Blick. Was macht Zalando in Bezug auf SEO alles richtig? Wie kann man sich dort als Shop-Betreiber inspirieren lassen?

Mit „Schrei vor Glück“ begann die Erfolgsstory von Zalando als Online-Shop für Schuhe und Mode. Innerhalb nur weniger Jahre hat sich das Unternehmen in den Top 10 der deutschen Online-Shops etabliert. SEO war mit Sicherheit einer der wichtigen Kanäle, die von Zalando sehr ernst genommen und professionell betrieben werden. Deshalb gibt es in dieser „Shop Corner“ einen Blick auf das, was Zalando in Bezug auf SEO alles macht – und was man daraus lernen kann.
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idealos Direktkauf-Funktion für alle Händler

Von: | 26. August 2015 | Vertrieb
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Vor gut einem Jahr berichteten wir als erste, dass das Preisvergleichsportal idealo sich unserer Meinung nach auf den Weg macht, ein echter Marktplatz zu werden. Und im Mai diesen Jahres bewerteten wir die Tests der Plattform mit einem Direktkauf-Button als einen Schritt in genau diese Richtung. Allerdings standen wir da mit unserer Einschätzung noch recht allein da – selbst idealo dementierte diese Vermutung -, und in den Kommentaren wurde eine solche Entwicklung als aus Händlersicht eher schädlich und absurd abgetan.

Nun zeigt sich, dass die bislang nur testweise angebotene Direktkauf-Option in ein festes Feature umgewandelt wurde, wie Stephan Meixner auf neuhandeln.de letzte Woche berichtete. Demnach steht die Möglichkeit, Produkte im Portal mit einem Direktkauf-Button anzubieten, ab sofort jedem Händler offen.

Fokus auf kleinere Händler verloren

Ursprünglich hatte idealo mit der Direktkauf-Option vor allem kleinere Händler im Auge. So zitierte Meixner idealo letztes Jahr:

“Wir bei idealo haben uns mit diesem Projekt als Ziel gesetzt, an dieser Stelle eine Chancengleichheit unter all unseren Partnershops zu schaffen und richten die Funktionalitäten dieses neuen Features ausdrücklich an den Bedürfnissen kleinerer Onlinehändler aus.”

Auch unserer Meinung nach böte der Kaufbutton den Effekt, dass unbekanntere Onlineshops vom Vertrauen profitieren könnten, welches Kunden der Preisvergleichsplattform entgegenbringen. So könnte der Button helfen, bei der Neukundengewinnung die Vertrauenshürde zu nehmen.

Allerdings gab es hierzu auch kritische Stimmen, die davor warnten, “kleineren Händlern mehr Bordmittel an die Hand zu geben – schließlich werden dadurch ja wiederum direkt die Big Player benachteiligt” (Stephan Meixner).

Screenshot von idealo.de

notebooksbilliger.de ist einer der Shops, die die Direktkauffunktion von idealo bereits nutzen.

Tatsächlich zeigte sich aber zwischenzeitlich, dass auch größere Anbieter Interesse an der Direktkauf-Funktion haben. So befindet sich beispielsweise auch notebooksbilliger.de unter der laut neuhandeln.de zweistelligen Zahl Händler, die diese Option bei idealo.de aktuell nutzen.

Die Motivation hierfür dürfte darin liegen, dass man durch den Direktkauf eine Abkürzung bietet, die die Recherche- und Vergleichsphase des Kunden merklich verkürzen kann. (Weiterlesen…)