Aktuelle News

Amazons „Unternehmer der Zukunft“ – die Sieger: Madam Jordan startet mit handgemachten Babytragen in den internationalen Vertrieb

Von: | 9. November 2017 | Unternehmer der Zukunft
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Die Händler, die beim Amazon-Förderprogramm „Unternehmer der Zukunft“ ausgezeichnet wurden und erst kürzlich mit ihren Coaches (zu denen auch ich gehöre) durch Seattle reisen durften, sind allesamt besondere Unternehmerpersönlichkeiten, die ich gerne in loser Folge genauer vorstellen möchte. Über Stephanie Oppitz von der „Windelmanufaktur“, die in der Kategorie „Markenbildung“ zusammen mit ihrem Coach Jörg Kundrath ausgezeichnet wurde, habe ich ja bereits berichtet. Heute geht es weiter mit Christiane Jordan und ihrem Kinderwaren-Shop „Madame Jordan“. Das Berliner Unternehmen belegte den ersten Platz in der Kategorie „Export“.

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In ihrem Atelier am Prenzlauer Berg fertigen Christiane Jordan und ihre Mitgründerin Antje Rudolph in Handarbeit Premium-Babytragen aus ökologisch und fair produzierten Stoffen. Auch Tragetücher, Kinderbekleidung und Accessoires gehören zum Sortiment. Beim Verkauf im Stationärgeschäft, aber auch über den eigenen Onlineshop legen sie viel Wert auf Beratung, um die richtige Babytrage für jeden zu finden und individuell anzupassen. Mit der Teilnahme am Amazon Förderprogramm sollten die eigene Zielgruppe erweitert und neue Käufergruppen angesprochen werden. Beides gelang vor allem durch eine konsequente Ausrichtung auf die internationalen Märkte: Unter Begleitung ihres Coaches Klaus Forsthofer von MarktPlatz1, konnte das Duo mehr als 60 Produkte auf internationalen Web-Marktplätzen listen, darunter in Frankreich, Spanien, Italien und Großbritannien – die USA folgen in Kürze. Der eigene Onlineshop bietet Kunden neun Sprachen. (Weiterlesen…)

 

Amazon UdZ Siegerreise: Globaler Marktplatz, lokale Herausforderungen

Von: | 20. Oktober 2017 | Unternehmer der Zukunft
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Die Reise mit meinen Mentees aus dem Amazon-Förderprogramm „Unternehmer der Zukunft“ ist nach einem persönlichen Zwischenstopp in Vancouver nun zu Ende. Die Tage in Seattle erlaubten uns ein paar wirklich interessante Einblicke in die Denkweise des weltgrößten E-Commerce-Konzerns – und einen wirklich internationalen Erfahrungsaustausch mit anderen Marketplace-Händlern.

Zum Beispiel beim „Global Selling Workshop“, zu dem auch alle Erstplatzierten des deutschen Wettbewerbs und ihre Coaches (also auch meine Wenigkeit) eingeladen waren. Dort trafen wir auf Nick Dennisen, Vice President Marketplace Business bei Amazon. Er machte uns ziemlich klar, was Amazons Ziel ist: absolut globale Ausrichtung – jeder Händler soll seine Waren möglichst überall verkaufen können.

Kein Wunder: Schließlich sind die Marketplace-Händler der Schlüssel zu Amazons Erfolg: Mehr als 50 Prozent des Verkaufsvolumens auf den weltweiten Plattformen von Amazon stammt mittlerweile von externen Verkäufern. Deshalb sollen die Seller auch Zugriff auf immer mehr Amazon-Programme wie Amazon Business, Amazon Dash, Amazon Sparabo, Amazon KeywordsearchAds und so weiter bekommen.

Noch einen Hinweis auf die Bedeutung der Händler für Amazon betont mein Coach-Kollege Klaus Forsthofer von Marktplatz1: „Amazon Indien hat erstmals nur als Marktplatz gestartet und wird also ausschließlich von Händlern bespielt„. Ein spannender Punkt – und durchaus ein Anlass für gesundes Händler-Selbstbewusstsein.

Nach dem Gespräch mit Dennisen wurde es ganz konkret: Im Gespräch mit zwei US-amerikanischen Händlern konnten sich unsere deutschen Mentees intensiv über Unterschiede und Herausforderungen in verschiedenen internationalen Märkten austauschen. Da sich alle Teilnehmer sowohl in Sachen Sortiment als bei den adressierten Märkten stark von einander entschieden, verlief das Gespräch sehr offen – daran konnte auch die eine oder andere Sprachbarriere nichts ändern.

Howard Chen, Global Operations Manager beim Hundekamera-Anbieter „Tomofun“, berichtete beispielsweise, dass es unschicklich sei, Hunde in Großbritannien lange allein zu Hause zu lassen. Das erschwere den Verkauf von Hundekameras, die dem Besitzer Kommunikation mit seinem Vierbeiner auch von unterwegs ermöglichen.

Stephanie Oppitz von der Dresdener „Windelmanufaktur“ erzählte, dass sich ihre Stofftaschentücher in Großbritannien großer Beliebtheit erfreuten, in Italien jedoch auf geringes Interesse stießen – ebenfalls aus kulturellen Gründen. (Weiterlesen…)

 

Amazons „Unternehmer der Zukunft“ – die Sieger: Wie die Windelmanufaktur auf Amazon gegen Pampers und Co. besteht.

Von: | 13. Oktober 2017 | Unternehmer der Zukunft
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Über meine Teilnahme am Amazon Förderprogramm „Unternehmer der Zukunft“ für Kleinunternehmer als Coach für den „Freudentaler Kinderladen“ habe ich ja schon öfter berichtet. 5 Monate lang wurden im Rahmen des Programms insgesamt 23 Unternehmer, unterstützt von Mentoren aus der Branche, beim Auf- und Ausbau ihres Online-Geschäfts unterstützt.

Mittlerweile ist das Programm abgeschlossen und Amazon hat Unternehmer in den vier Kategorien „Von Offline zu Online“, „Export“, „Markenbildung“ und „Marktplätze“ mit einem Hauptpreis ausgezeichnet. Diese Unternehmer wollen wir in loser Folge vorstellen.

Los geht’s mit Stephanie Oppitz, Inhaberin des Dresdner Stoffwindel-Herstellers Windelmanufaktur und Gewinnerin in der Kategorie „Markenbildung“. Sie ist natürlich auch bei der derzeitigen Gewinnerreise zu Amazons Hauptquartier in Seattle dabei. Bei einem Besuch eines Amazon Logistikzentrums in Tacoma entdeckte sie interessante Parallelen zwischen ihrem kleinen Betrieb und den Amazon Logistikzentren.

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Doch zurück zu ihren Erfahrungen während des Amazon Förderprogramms. Kurz vorweg:  Oppitz und ihr 11-köpfiges Team verkauft Produkte rund um nachhaltige Familien- und Frauenhygiene – beispielsweise Stoffwindeln, Wickelunterlagen, Stilleinlagen oder Stoffbinden. Die Windelmanufaktur vertreibt ihr Sortiment über den eigenen Webshop, ein Atelier in Dresden – und, seit der Teilnahme am Förderprogramm, auch über Amazon.

Im Rahmen des Förderprogramms wurde ihr als Coach Jörg Kundrath von Kavaj, ein absoluter Amazon-Spezialist, an die Seite gestellt. Die beiden kommunizierten über Slack sowie über Online-Videomeetings und nahmen gemeinsam Maßnahmen wie Produktanzeigen und Keyword-Kampagnen auf Amazon und Facebook sowie Influencer-Marketing und Pressearbeit in Angriff.

Außerdem brachten sie einen Stoffwindelberater als Erweiterung des Kundenservices auf die Straße. „Die Windelmanufaktur hat ihre bestehende Marke für Stoffwindeln ausgebaut und bei weiteren Zielgruppen bekannt gemacht“, so Amazons Begründung für den Hauptpreis in der Kategorie „Markenbildung“. Wir haben Stephanie Oppitz und Jörg Kundrath zu ihrer erfolgreichen Zusammenarbeit befragt. (Weiterlesen…)

 

Amazon UdZ: Reise mit den Kategoriesiegern in die Amazon-Hauptstadt Seattle

Von: | 12. Oktober 2017 | Unternehmer der Zukunft
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Im Juni wurden die vier Kategoriesieger des Amazon Förderprogramms „Unternehmer der Zukunft“ ausgezeichnet. Neben Madame Jordan, der Windelmanufaktur und Ordeo wurde auch mein Mentee, der Freudentaler Kinderladen, in der Kategorie „Von Offline zu Online“ ausgezeichnet.

Damit prämierte Amazon den vorbildlichen Unternehmergeist von Geschäftsführer Tobias Gellhaus, der sich wirklich Hals über Kopf in die Zusammenarbeit mit mir gestürzt hat – und den Fakt, dass der Freudentaler Kinderladen, der ohne E-Commerce-Vorkenntnisse in das Programm gestartet war, nach nur fünf Monaten bereits mit einem Online-Anteil am Gesamt-Umsatz von 30 Prozent da stand.

Der Lohn der Mühen? Die Kategoriesieger und ihre Mentoren wurden zu einer Reise ins Amazon-Hauptquartier nach Seattle eingeladen – und vergangenen Montag ging es los. Auf unst wartet nach dem Flug um die halbe Welt ein volles Programm: Unter anderem besuchen wir eines der Amazon-Logistikzentren, in dem Lagerroboter zum Einsatz kommen. (Weiterlesen…)

 

Amazon Förderprogramm: Deutschlands „Unternehmerinnen der Zukunft“ gesucht!

Von: | 15. September 2017 | Unternehmer der Zukunft
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Bildquelle: bigstock.com/dolgachov

Der Verband deutscher Unternehmerinnen, Women in Digital – das Netzwerk für Frauen in der Digitalwirtschaft – und Amazon starten die zweite Runde des Förderprogramms „Unternehmer der Zukunft – lokal und um die Welt“ – dieses Mal nur für Unternehmerinnen.

Das Programm soll Geschäftsführerinnen und Inhaberinnen kleiner Unternehmen mit bis zu 20 Mitarbeiter dabei helfen, ihr digitales Geschäft im Onlinehandel auf- oder auszubauen – aus eigener Kraft, mit Unterstützung von Experten-Coaches. Auf der Agenda von „Unternehmerinnen der Zukunft“: das stationäre Geschäft mit E-Commerce erweitern, Export an Kunden auf der ganzen Welt über digitale Infrastrukturen und die Etablierung der eigenen Marke in der Online-Welt.

„Zehntausende von Frauen geführte Unternehmen wachsen erfolgreich, schaffen tausende Jobs und bringen die deutsche Wirtschaft voran. Coaching, Wissenstransfer und Vorbilder helfen, dass viele weitere Unternehmerinnen die digitale Wirtschaft als Wachstumschance nutzen“, sagt Stephanie Bschorr, Präsidentin des Verbands deutscher Unternehmerinnen.

„‚Unternehmerinnen der Zukunft‘ soll neue Vorbilder schaffen: Frauen, die ihre Unternehmen in Kraftwerke für digitalen Handel, Export und Markenaufbau transformieren – und damit viele andere Unternehmerinnen inspirieren, den Schritt in den digitalen Handel zu wagen“, sagt Tijen Onaran, Gründerin von Women in Digital, dem führenden Netzwerk zur Förderung von Frauen in der Digitalwirtschaft. (Weiterlesen…)

 

Amazon UdZ: Erfolgreich im Onlinehandel ohne großes Anfangskapital

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Seit dem 31. Januar läuft nun das auf fünf Monate ausgelegte Amazon-Förderprogramm ›Unternehmer der Zukunft‹. Da das erste Mal, war und ist dieses Förderprogramm ein Projekt, bei dem niemand so recht wusste, was auf ihn zukommen würde. Dies betrifft nicht nur die beteiligten Händler und Coaches, sondern sicherlich auch Amazon selbst. Doch obwohl das Programm noch zwei Monate läuft, kann man schon jetzt konstatieren, dass es ein voller Erfolg werden wird.

Dies liegt einerseits an der professionellen Art und Weise, wie Amazon die Händler mit ihren Trainings unterstützt, vor allem aber auch am großen Engagement seitens der Händler und Coaches. Dennoch kann man jetzt auch schon festhalten, dass nicht alle Händler im gleichen Maße erfolgreich sein werden. Zumindest nicht, würde man den Erfolg rein am Umsatz festmachen – was aber auch nicht vorrangiges Ziel des Programms ist. Vielmehr geht es darum, bei den Händlern die Grundlagen zu schaffen und so beim Start in den Onlinehandel zu unterstützen. Die Händler haben auch unterschiedliche Ressourcen, in diesem Fall Zeit und Know-how, zur Verfügung. Und manch einer hat ganz einfach mit erheblichen Startproblemen zu kämpfen, für die er nichts kann.

Aber festhalten kann man: Unterm Strich werden alle Händler wertvolle Erkenntnisse aus dem Programm gewonnen haben. Eine Erfolgsgarantie gibt es nicht und es kann auch ein Erfolg sein, wenn ein Händler feststellt, dass es im Onlinehandel für ihn erst einmal langsamer vorwärts geht – warum auch immer – und er nicht zigtausend Euro für diese Erkenntnis investieren musste, sondern das im Rahmen des Förderprogramms erfahren konnte.

Stationär geht online steil

Mit seinen Fortschritten im E-Commerce sehr zufrieden, wird sicherlich mein Mentee Freudentaler Kinderladen sein. Auch er hatte, wie vermutlich die meisten anderen Teilnehmer ebenfalls, durchaus mit Widrigkeiten zu kämpfen. Anfangs stand sogar zu befürchten, dass der Onlinehandel für ihn nicht funktionieren würde. Doch der Reihe nach:

Der Freudentaler Kinderladen ist ein kleiner Babymarkt zwischen Stuttgart und Heilbronn. Daran angeschlossen ist eine Vermietung für ausgewählte Kindersitze und Babyschalen. Der Verleih wird insbesondere als Akquise- und Marketinginstrument für die regionale Kundschaft eingesetzt. Die einzig praktische E-Commerce-Erfahrung hatten die Freudentaler bisher mit dem Verkauf der aussortierten Vermietprodukte über eBay vorzuweisen.

 

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Herstellereinschränkungen drohten das Projekt früh scheitern zu lassen

Allen Tatendrangs und Unternehmertums meiner beiden Ansprechpartner, in persona des Inhabers Tobias Gellhaus und seiner Auszubildenden Maddie Kurzenberger, zum Trotz, wussten wir Anfangs nicht so recht, ob wir sie online jemals zum Fliegen bringen würden. Denn für deren wichtigste Produkte – bzw. Topseller – erlauben die Hersteller entweder keinen Verkauf über Marktplätze oder die Margen sind ob des hohen Wettbewerbs schon so im Keller, dass es sich ganz einfach nicht lohnt.

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Amazon UdZ: „Für den Online-Erfolg braucht es Geduld“

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Gastartikel: Im Interview berichtet Coach Patrick Hallinger über seine Erfahrungen bei „Unternehmer der Zukunft“, dem Förderprogramm von Amazon und Wirtschaftswoche, in dessen Rahmen er anderen kleinen Unternehmen hilft, ihr Online-Geschäft auf- oder auszubauen.

Patrick Hallinger in seiner Genuss Manufaktur

Patrick Hallinger in seiner Genuss Manufaktur

„E-Commerce made in Bavaria“, könnte der Untertitel dieses Gesprächs lauten – schließlich kommen nicht nur Sie, sondern auch Ihre beiden Mentees aus Bayern. Was sind neben der gemeinsamen Herkunft die jeweiligen Besonderheiten ihrer Unternehmergeschichten?

Patrick Hallinger: Ich finde es spannend, dass wir alle unterschiedliche Startpunkte haben: Hofladen Kratzer hat bisher noch gar nicht online verkauft, sondern hat nur eine Webseite – eine sehr schöne – für das Hofladengeschäft. Hier muss man schauen, welche Möglichkeiten für welche Produkte sich überhaupt im Internet ergeben. Bavariashop betreibt bereits seit 1998 neben dem stationären Geschäft einen Onlineshop und ist damit schon gut platziert. Allerdings wurden Online-Marktplätze bisher nur sehr wenig genutzt und bieten auch in der Internationalisierung des Geschäfts gute Chancen. Ich selbst betreibe mit Hallingers Genuss Manufaktur mehrere Filialen, doch haben wir in den vergangenen Jahren einige Geschäfte geschlossen und verlagern den Schwerpunkt zunehmend auf den Onlineshop – weil sich hier ein besseres Kosten-Nutzen-Verhältnis erzielen lässt, als im stationären Handel. (Weiterlesen…)

 

Amazon UdZ: „Die Erfahrungen aus den Coachings sind für uns Gold wert“

Von: | 24. April 2017 | Unternehmer der Zukunft
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Gastartikel: Markus Miklautsch von Stilmelange ist Teilnehmer im Förderprogramm „Unternehmer der Zukunft“ von Amazon und WirtschaftsWoche. Unterstützt von Coach Jens Wasel, Gründer von KW-Commerce, arbeitet Miklautsch am Ausbau seines Online-Geschäfts. Im Interview berichten beide, wie sie zusammenarbeiten.

Markus Miklautsch in seiner Stilmelange Werkstatt (Foto: Hans Hochstöger, Wien)

Markus Miklautsch in seiner Stilmelange Werkstatt (Foto: Hans Hochstöger, Wien)

Herr Miklautsch, Stilmelange verkauft seit 1998 Tür- und Küchengriffe im Landhausstil über das Internet. An Erfahrung mangelt es Ihnen also nicht. Was macht die Teilnahme an „Unternehmer der Zukunft“ so interessant für Sie?

Markus Miklautsch: Ich bin zunächst einmal froh, dass Amazon.de mit Stilmelange ein österreichisches Unternehmen ausgewählt hat, zumal noch aus einer eher strukturschwachen Region. Unser Umsatz über Amazon ist mit rund acht Prozent noch recht gering. Deshalb hoffe ich, dass wir durch „Unternehmer der Zukunft“ zusätzliches Know-How über das Verkaufen auf dem Amazon Marketplace und die Markenbildung im Internet bekommen, um diesen Anteil zu steigern. Außerdem erwarte ich von der Teilnahme an dem Programm einen Push für die Internationalisierung unseres Geschäfts. (Weiterlesen…)

 

Amazon-Förderprogramm „Unternehmer der Zukunft“: Mit Windeln auf Wachstumskurs

Von: | 2. März 2017 | Unternehmer der Zukunft
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Ein Familienurlaub an der Ostsee öffnete Stephanie Oppitz die Augen: Da in der Ferienanlage der Müll gesammelt wurde, merkte die Mutter von drei kleinen Kindern mit einem Schlag, wieviel Müll tagtäglich durch Wegwerfwindeln entstand – für die ökologisch bewusste Dresdnerin ein Unding. „Da wir uns auch sonst um einen nachhaltigen Lebensstil bemühen, dachte ich mir: Das muss doch anders gehen.“ Stephanie Oppitz erinnerte sich an ihre Kindheit in der DDR, wo Stoffwindeln zum Standard gehörten. Über einen Verein ließen sich tatsächlich alte Stoffwindeln auftreiben, die mit der Zeit durch Windeln neuer Hersteller ersetzt wurden, die sich ebenfalls des Themas angenommen hatten. Doch die Erfahrungen blieben zwiespältig: „Wir hatte nicht nur viel weniger Müll, sondern unseren Kindern taten die Stoffwindeln auch sichtlich gut. Doch der Umgang mit den Windeln blieb schwierig und es fiel irre viel Wäsche an.“

Amac Garbe-www-ein-satz-zentrale_300x200Also begann die ausgebildete Architektin damit, an der Entwicklung eigener Stoffwindeln zu tüfteln. Schließlich kam
Stephanie Oppitz auf ein dreiteiliges Prinzip aus Außen- und Innenwindel sowie einer Saugeinlage, die als einziger Bestandteil regelmäßig ausgetauscht und gewaschen werden muss. Über Newsgroups und Foren stieß die Dresdnerin auf immer mehr Mütter, die ebenfalls an dem nachhaltigen Windelkonzept interessiert waren. Zum Jahreswechsel 2012/13 war es schließlich soweit: Stephanie Oppitz machte mit ihrer Windelmanufaktur auch beruflich ernst mit dem Thema Stoffwindeln. Die Entscheidung erwies sich als voller Erfolg: In Ihrem Dresdner Atelier beschäftigt die junge Unternehmerin inzwischen neun Mitarbeiterinnen. Von Anfang an war dabei der Verkauf über die eigene Webseite der wichtigste Vertriebsweg für die Windelmanufaktur. (Weiterlesen…)

 

„Unternehmer der Zukunft“ – das Förderprogramm jetzt per Video verfolgen

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Seit heute kann man auf der neuen „Unternehmer der Zukunft“-Video-Seite den Teilnehmern des Amazon Förderprogramms beim Auf- oder Ausbau ihres Online-Geschäftes über die Schultern schauen.

Die Initiative von Amazon hilft kleinen Händlern dabei, digital durchzustarten – als Coaches unterstützen dabei erfolgreiche Amazon Verkäufer, wie bspw. KW Commerce, Chal-tec oder KAVAJ,  sowie Experten, u.a. von Project A und Wortfilter.de. Über drei Monate hinweg bieten wir den Teilnehmern kostenlose Hilfe.

Eines der Videos zeigt das Kickoff-Event der Initiative. Dazu trafen sich Ende Januar 2017 Vertreter von 23 teilnehmenden Händlern am Amazon Standort in den Berliner Krausenhöfen, um eine erste Einführung in das Förderprogramm zu erhalten. Auf der Agenda standen Vorträge – unter anderem vom FlixBus-Gründer Daniel Krauss –, Trainings von den „Unternehmer der Zukunft“-Coaches und ein Besuch des Amazon Logistikzentrums in Brieselang.

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Natürlich waren auch Vertreter von Amazon vor Ort, darunter der Initiator des Förderprogramms und Director Händlerservices Amazon Deutschland, Markus Schöberl.

„Kleine Unternehmen sollten Risikobereitschaft zeigen“, sagte er bei der Veranstaltung. „Als Pioniere in ihren Bereichen werden die Unternehmer auch mal Fehler machen“, erklärte er weiter. „Das Programm hilft ihnen dabei, die Kosten des Scheiterns zu minimieren und ihr Wachstum zu beschleunigen.“

Anm. d. Red.: Der Autor ist einer der Coaches des Amazon Förderprogramms.