Presseschau KW 47: Zahlen zur Abmahnpraxis, Probleme aller Art bei Amazon, europäische Kunden dürfen nicht mehr ausgeschlossen werden

Von: | 27. November 2017
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Newspaper Press Run EndWillkommen zum Wochenrückblick von shopanbieter.der! In der KW47 hat die EU-Kommission ein neues Regelpaket vorgelegt, mit dem die Rechte der europäischen Online-Käufer gestärkt werden sollen. Übersetzt für Online-Händler heißt das: Es wird nicht mehr möglich sein, ausländische Käufer vom Kauf auszuschließen. Bei Amazon haben die technischen Probleme in dieser Woche nicht die Händler, dafür aber die Kunden erwischt. Und sämtliche Apotheken-Partner wurden vorübergehend aus dem Verkäuferportal geworfen. Außerdem veröffentlichte Trusted Shops spannendende Zahlen: Mehr als jeder zweite Shop-Betreiber wurde in den vergangenen 12 Monaten mindestens einmal abgemahnt – Sie auch?

 

– Die Themen der Woche –

Der EU-übergreifende Einkauf soll in Zukunft die Regel werden. Ein entsprechendes Gesetzespaket der EU will die Rechte der inter-europäischen Kunden stärken. So wird es Händlern künftig nicht mehr möglich sein, ausländische Käufer von ihren Angeboten auszuschließen, teilte die EU-Kommission am Dienstag mit. ->Spiegel Online

Nach monatelanger Vorbereitung hat die DHL für die Einzelhändler aus der Bonner Innenstadt und dem näheren Einzugsbereich einen lokalen Online-Marktplatz freigeschaltet. Rund 90 City-Kaufleute machen zum Start mit, berichtet der General-Anzeiger Bonn.

Der Insolvenzverwalter von Unister, Lucas Flöther, soll mehr als 100 Millionen Euro von Google zurückfordern, berichtet die Internetworld. Damit würden Geschäfte von Unister zwischen Zahlungsunfähigkeit und Insolvenzantrag angefochten. Es gebe gerichtsfeste Belege, dass Unister bereits 2014 zahlungsunfähig war, den Insolvenzantrag aber bis 2016 verschleppte.

Auch die Großen können mal irren: Weder als Fleek noch wie zuletzt als „Fleek by Zalando“ fand Zalandos Fleek-App so rechten Anklang. Jetzt hat der Mode-Versender das Aus der App bekanntgegeben, meldet Exciting Commerce.

Auf 300 Millionen Menschen wird Chinas Mittelklasse in den kommenden zehn Jahren anwachsen, prognostizieren Marktforscher. Elena Gatti, Managing Director DACH von Azoya, erklärt auf Internetworld.de, wie der Cross-Border-Online-Handel nach China funktioniert.

 

– Die Diskussion der Woche –

Was ist eigentlich los bei Amazon? Nach den Auszahlungsproblemen für Händler gab es letzte Woche neue Pannen beim weltgrößten Online-Marktplatz. Erst waren aufgrund eines technischen Fehlers mit einem Schlag alle Versandapotheken aus dem Verkaufsportal ausgeschlossen. Dann mussten aufgrund einer IT-Panne Kunden nach Reklamationen und Rücksendungen viel länger als sonst auf ihr Geld warten.

 

– Die Zahl der Woche –

Mehr als jeder zweite Shop-Betreiber ist in den letzten zwölf Monaten mindestens einmal abgemahnt worden. Abmahnvereine bedrohten damit zunehmend die Existenz der Händler, so das Fazit der Studie „Abmahnungen im Online-Handel“ von Trusted Shops. ->via Internetworld

2.300 Mitarbeiter an sechs großen deutschen Amazon Logistik-Standorten traten am Black-Friday-Wochenende in Streik. Ob die Kunden was davon gemerkt haben? ->Euronews

 

– Die Zukunft der Woche –

Amazon will mit seinem Sprachassistenten hoch hinaus. Im Gespräch mit t3n erklärt Amazons Alexa-Chef Al Lindsay, wohin die Reise gehen soll – nämlich zu einem smarten Computer à la Star Trek.

Autorenfoto besteht aus einem Team von Redakteuren, die für uns schreiben und Artikel einstellen.
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