Nur 7 Prozent mehr DHL-Pakete in 2014 – wer also verschickt den zweistelligen E-Commerce-Wachstum?

Von: | 12. März 2015
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Wie DHL gestern bei der Präsentation des Geschäftsberichts berichtete, ist deren Paketvolumen 2014 in Deutschland um sieben Prozent gestiegen.

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Dieser DHL-Wachstum passt gut zur damaligen Prognose des Bundesverbandes Internationaler Express- und Kurierdienste e.V. (BIEK). Dieser erwartete in seiner KEP-Studie 2014 für das vergangene Jahr, ein um 5,5 Prozent (2013: 9,1 Prozent) höheres B2C-Sendungsvolumen ihrer Partner wie DHL, Hermes oder DPD.

Interessant, dass der bevh vergangene Woche genau diese 7 Prozent Wachstum beim Onlinehandel mit Waren im Jahr 2014 ermittelte.

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Bereits letztes Jahr vermuteten wir ja stagnierende Wachstumszahlen für unsere Branche auf hohem Niveau. Mit dem, mehr oder weniger, hauptsächlichen Gewinner Amazon. Zumindest die Top1000-Shops können anscheinend nicht mithalten.

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Wer verschickt den Wachstum?

Doch nach wie vor ist die Branche uneins, wie stark der Online-Handel denn nun tatsächlich wächst. Olaf Groß, vom shopbetreiber-blog, spricht die Tage gar von einem Krieg der Zahlen und berichtet u.a. von folgenden Branchenspekulationen:

Es sei zu vermuten, dass es auf Mitgliederseite auch Interessen gebe, die Kluft zwischen Branchenwachstum und eigenem Unternehmenswachstum nicht zu groß werden zu lassen.

Wenn dem nun aber so ist und E-Commerce in Deutschland nach wie vor zweistellig wächst, stellt sich mir die Frage wer die vielen zusätzlichen Pakete denn verschickt.

DHL war es wohl nicht, dann wäre deren Paketversand sicherlich ebenfalls zweistellig gewachsen. Hermes, DPD & Co. waren es auch nicht, wenn man der KEP-Prognose glauben darf. Und Drohnen gibt es noch nicht.

Wird doch wohl nicht etwa alles Click & Collect gewesen sein? 😉

Nicht Umsatz, sondern Rendite machen den Shop schön

Letztlich ist es für die allermeisten Händler aber auch nachrangig, um wie viel Prozent ihr Wachstum letztes Jahr ausgefallen ist. Wichtiger ist doch, dass Gewinn in der Kasse bleibt. Und der wächst bekanntermaßen nicht immer mit dem Umsatz mit.

Wie dies jedoch verhältnismäßig einfach gelingt, erfahren Sie kommenden Dienstag, den 17.3., und am Vorabend der Internet World Messe, dem 23.3., bei unserem kostenlosen Netzwerk-Treffen. Hier erhalten Sie kostenlos wertvolle Tipps von Experten zum E-Commerce Controlling, der professionellen Preis- sowie Sortimentssteuerung und obendrauf noch einen Barista-Crashkurs. Alle Informationen dazu hier.

Vorgestellt wird unter anderem folgendes Dashboard eines Controlling Tools. Das Dashboard in der Grafik zeigt den Erfolg von AdWords auf Sortimentsebene. Hier sieht man auf einen Blick, dass sich die Bewerbung der Produktgruppe Mineralwasser kaum mehr lohnt, da Umsatz und die Marge unter Berücksichtigung aller(!) Kosten stark gesunken sind.

Sinnvoller wäre es, das Mineralwasser-Budget in die Produktgruppe Saft umzuschichten, da sowohl Umsatz als auch Marge in den letzten zwölf Monaten stark gestiegen sind. Selbstverständlich könnte man sich die Ergebnisse auch noch für die einzelnen Artikel auswerten.

Auf diese Weise lässt sich sehr leicht rausfinden, welche Sortimente mit welchen Marketingkanälen funktionieren. Und das tut nicht nur der Konversionsrate gut, sondern auch dem Marketingbudget.

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Autorenfoto bewegt sich seit 1997 beruflich im Internethandel, gilt als E-Commerce Experte und verfügt über große gelebte Praxiserfahrung. Er ist Autor mehrerer Fachbücher und einer Vielzahl von Fachartikeln zu allen Aspekten des Onlinegeschäfts. Heute berät und begleitet er vor allem mittelständische Unternehmen im E-Commerce.
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