Wird versandkostenfreie Lieferung zum MUSS?

Von: | 20. November 2012
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Wer sich derzeit aufmerksam durch die Blogospäre liest, muss davon ausgehen, dass „Same day delivery“ künftig „State of the art“ sein und vom Kunden geradezu gefordert werden wird. Ohne die Lieferung der bestellten Ware am selben Tag wird demzufolge im Onlineshop nichts mehr gehen.

Auch wenn jetzt wieder ein schönes Buzzword in den Ring geworfen wird, ganz falsch ist dies sicherlich nicht. Haben die großen Versender von Amazon bis Zalando erst damit begonnen Same day delivery anzubieten, tritt ein gewisser Gewöhnungseffekt ein und die Erwartungserhaltung des Kunden steigt.

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Genau dieser ist ja verantwortlich dafür, dass man ohne einer versandkostenfreien Lieferung seiner Waren kein Bein mehr auf den (Online-)Boden bekommt. Sagt bzw. hört man so immer wieder. Schließlich sei es der Kunde ja mittlerweile von den großen Anbietern so gewöhnt und erwarte dies auch bei Hinz & Kunz.

Aber ist das wirklich so oder ist das Thema versandkostenfreie Lieferung möglicherweise nur in bestimmten Sortimenten und Wettbewerbssituationen ein Thema?

In diesem Zusammenhang fällt mir der Vortrag eines kleinen Teeversenders (immerhin sechsstelliger Jahresumsatz), der eigenen Verlautbarungen hinsichtlich Versandkosten alles ausführlich durchgetestet hat – versandkostenfrei, mit Versandkosten unterschiedlicher Höhe, Versandkostenfrei-Grenze nach oben und unten, etc.

All seine Testszenarien hatten letztlich keine Auswirkung auf die Konversionsrate und Warenkorbhöhe (relevant wegen der Tests mit der Versandkostenfrei-Grenze).

Jetzt sind Sie dran.

Wird versandkostenfreie Lieferung zum MUSS für alle Online-Shops werden?

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Autorenfoto bewegt sich seit 1997 beruflich im Internethandel, gilt als E-Commerce Experte und verfügt über große gelebte Praxiserfahrung. Er ist Autor mehrerer Fachbücher und einer Vielzahl von Fachartikeln zu allen Aspekten des Onlinegeschäfts. Heute berät und begleitet er vor allem mittelständische Unternehmen im E-Commerce.
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4 Comments

  1. Ich finde das jedem Kunden klar sein sollte das der Versand nun mal Geld kostet. Und wer seine 4-Sinne beieinander hat weiß auch das diese Kosten bei Versandfreien Lieferungen in den Warenpreis kalkuliert werden. Kaufe ich also mehr als 1-2 Produkte lege ich im Grunde am Ende noch drauf.
    Aber soweit denkt Otto-Normalverbraucher leider nicht.
    Wie hat ein bekannter Geschäftsmann mal gesagt: Die Kunden wollen beschissen werden, sie wollen es nur nicht merken.

    Kommentar by Dennis — 20. November 2012 @ 16:17

  2. Kannst du sagen um welchen Teeversender es sich handelte?

    Peter Höschl Antwort vom November 21st, 2012 21:15:

    Sorry, aber ich weiß nicht ob das von diesem Versender gewünscht ist.

    Kommentar by Konrad — 21. November 2012 @ 21:05

  3. […] einer Umfrage von shopanbieter.de zur Frage “Wird versandkostenfreie Lieferung zum MUSS für alle Online-Shops werden?” […]

    Pingback by TOP 20 Versandhändler und Ihre Versandkosten | Mag-tutorials.de — 3. Mai 2013 @ 09:49

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