Aktuelle News

Was Online-Händler vom stationären Buchhändler Osiander lernen können

Von: | 16. Oktober 2014 | Local heroes
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Kassenzonen-Blogger Alexander Graf interviewt in schöner Regelmäßigkeit stationäre Händler zu deren IST-Situation und Zukunftsaussichten. Die resultierenden Erkenntnisse sind meist auch für Online-Händler sehr aufschlussreich. Diese Woche wurde nun ein Interview mit Christian Riethmüller, Geschäftsführer der regionalen Buchhandelskette Osiander, veröffentlicht.

Sehr interessant, wie Osiander auf die Veränderungen des Einkaufsverhaltens seiner Kunden „Zielkauf findet im Internet statt, wer schmökern und bzw. oder dabei unser angeschlossenes Café besuchen möchte, kauft bei uns.“ reagiert. Riethmüller stellt auch fest, dass Kunden heute wesentlich informierter sind und diese entsprechend weniger Beratung benötigen.

Den Umsatzverschiebungen ins Internet begegnet er natürlich auch mit einem eigenen Onlineshop. Bedeutungsvoll sind meines Erachtens für Onlinehändler jedoch folgende Aspekte seiner Reaktion auf das Internet: (Weiterlesen…)

 

Nicht jeder sagenumwobene Multichannel-Effekt zieht

Von: | 8. Juli 2014 | Local heroes
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Multichannel wird ja nach wie vor als die einzige Zukunft des Handels prognostiziert. So würde der Konsument künftig nicht mehr unterscheiden, ob er online oder stationär kauft. Irgendwie, muss also jeder Händler online, wie auch lokal vertreten sein. Sehe ich etwas entspannter, macht aber nichts. Dennoch bin ich ein großer Freund, von stationären Konzepten, für Online-Händler. Siehe unsere diversen Artikel zu Popup-Stores, Shop-in-store-Konzepten und überhaupt unseren vielen Praxisbeispielen aus unserem Buch „Local heroes„.

Aber man bricht sich ja keinen Zacken aus der Krone, wenn man zugibt, dass nicht alles für jeden funktioniert. Dachte sich auch Wilke Stroman, Gründer und Geschäftsführer von Sparhandy.de. Mit 218 Millionen Umsatz, weit über 100.000 Bestellungen im Jahr und mehr als 140 Mitarbeiter, gehört Sparhandy.de zu den größten Online-Händlern in Deutschland. Dieser berichtete im Interview mit Locationinsider nun freimütig, über seine Erfahrungen mit deren stationäres Standbein.

In ihrem Flagship-Store, zieht Sparhandy eigentlich alle Register des klassischen Multichannels. Die Kunden, können im Laden ihre Online-Bestellung abholen und erhalten überhaupt dieselben Preise wie im Onlineshop von Sparhandy.de. Gleichzeitig, inszeniert der Laden gezielt Beratungsmöglichkeiten und die Verkäufer agieren quasi selbstverständlich mit Unterstützung von Tablets. – ein Vorzeige-Mulitichannel-Händler also, möchte man meinen. (Weiterlesen…)

 

Ausführliches Interview mit PopUp Berlin: Die einfachste Art stationäre Konzepte zu testen

Von: | 19. Mai 2014 | Local heroes
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Seitdem wir vor knapp fünf Jahren über den ersten Popup-Store des Streetfashion-Onlineshops Frontline berichteten, ist zu diesem Thema nicht mehr allzu viel passiert.

Klar, Frontline hat dieses Konzept seitdem ein paar Mal wiederholt und auch andere Pure Player nutzen diese Form der stationären Inszenierung vereinzelt. So nutzt Urbanara, ein Onlineshop für Wohnaccessoires, derzeit für fünf Monate rund 30 Quadratmeter Ladenfläche an der Shopping Mall „Bikini Berlin“ am Berliner Zoo.

Blickt man dagegen einmal in andere Länder, nimmt sich der aktuelle Umfang hierzulande jedoch mehr als spärlich aus. So hat der 2012 gegründete, amerikanische Gewerbeimmobilien-Vermittler Storefront erst kürzlich für seine Expansionspläne 7,3 Mio. Dollar Investorenkapital eingesammelt.

Auch die Händler in Großbritannien sind bei diesem Thema schon deutlich weiter. So haben sich dort, neben dem führenden Vermittler ‚We Are Pop Up’, bereits weitere Anbieter und eine Infrastruktur für Popup-Stores etabliert. Popup Staff vermittelt beispielsweise speziell für Popup Stores einsetzbares Verkaufspersonal. (Weiterlesen…)

 

Stationäres Geschäft verkauft im Laden Produkte von Onlinehändlern

Von: | 31. Oktober 2013 | Local heroes
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In unserem Buch Local Heroes hatten wir etliche Beispiele dafür skizziert, wie auch stationäre Händler vom Internet profitieren können. Eine der aufgeführten Ideen waren Shop-in-Shop-Konzepte, mittels derer lokale Händler ihr Sortiment quasi beliebig breit erweitern können. So könnte ein Weinhändler in seinem Geschäft einen Showroom für Weingläser integrieren. Die Ausstellungsstücke selbst stammen dabei von einem Partner-Onlineshop. Gekauft wird dann via Tablet im Onlineshop des Partners.

Diese Idee wird nun von einem Rewe-Markt in Hungen umgesetzt: mit monatlich wechselndem Sortiment verkauft der Markt Produkte aus Online-Warenangeboten. Als erste Aktion werden ausgewählte Modelle des Online-Shops koffer24.de via der Cross-Channel-Plattform von storeplus angeboten. (Weiterlesen…)

 

eBay engagiert sich stärker im local commerce

Von: | 24. Oktober 2013 | Local heroes
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Nicht nur wir, sondern auch eBay glaubt an den stationären Handel und weitet sein Engagement dahingehend aus. So hat eBay im vergangenen Oktober den für iPhone, Android und Desktop Web verfügbaren Service eBay Now eingeführt, der es Käufern ermöglicht, sich Produkte aus lokalen Geschäften in nicht mehr als einer Stunde liefern zu lassen. eBay Now ist ein Element in einer umfassenderen Strategie des Online-Marktplatzes, seine Aktivitäten im Bereich Local Commerce zu forcieren und Händler dabei zu unterstützen, neue Technologien zu nutzen, um damit mehr Kunden zu erreichen und die Umsätze zu erhöhen.

„Heute erwerben die Menschen etwa 75 Prozent von dem, was sie kaufen, in Geschäften vor Ort – innerhalb von 15 Meilen ihres Wohnorts“, so Devin Wenig, President eBay Marketplaces. “Der traditionelle Handel wird nicht verschwinden. Aber er wird sich verändern, und dadurch entstehen innerhalb des 10 Billionen US-Dollar starken gesamten Handelsmarkts enorme Möglichkeiten.” (Weiterlesen…)

 

SEO-Faktoren für lokale Unternehmen

Von: | 26. August 2013 | Local heroes,Marketing
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Der bekannte SEO-Dienstleister Moz (ehemals SEOmoz) veröffentlichte jüngst unter Experten eine Umfrage zu den wichtigsten Rankingfaktoren für lokale Suchen. Auffallend in den letzten Monaten ist der konstante Anstieg von Einblendungen lokaler Suchergebnisse in der organischen Suche bei Google, sowie der weiter steigende Anteil an Suchanfragen über mobile Geräte. Die vorgestellten Umfrageergebnisse bzw. Rankingfaktoren sollen haben lt. Moz insbesondere Moz das Ziel lokalen Kleinunternehmern, die nur über wenig Zeit verfügen, zu helfen, ihre Marketinganstrengungen/-aktivitäten zu priorisieren.

Umfrageergebnisse

Generelle Ranking-Faktoren

Als generell wichtigster Rankingfaktor für lokale Suchergebnisse gelten unter Experten die Inhalte des Google Places-Eintrags (19,6%). Gefolgt von den sog. On Page-Signalen der eigenen Website (18,8%). Anbei eine Übersicht der gesamten Verteilung:

19,6% Google Places-Eintrag (Kategorie, Suchbegriff im Titel, lokale Nähe etc.)
18,8% Onpage-Signale (Suchbegriffe im Titel, Domainauthorität etc.)
16,0% Externe lokale Signale (Häufigkeit der Nennungen bei „lokalen“ Seiten wie qype etc.)
14,4% Links (Bewertung der eingehenden Links, Ankertexte, Domainauthorität etc.)
10,3% Bewertungsignale
8,3% Personalisierung
6,3% Soziale Signale (Google+, Twitter, FAcebook etc.)
6,1% Userverhalten (Klickrate, Klicks über Handy, etc.) (Weiterlesen…)

 

eBay: neue Serviceoptionen für den stationären Einzelhandel

Von: | 19. August 2013 | Local heroes
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In der ersten von mehreren „eBay Hours“ Presseveranstaltungen hat das Unternehmen Einblicke in seine Strategie gegeben, lokale Händler zu unterstützen. Mit drei neuen Optionen möchte eBay den Wettbewerb für Einzelhändler in der „Revolution“ der Handelswelt konkurrenzfähig gestalten.

Termingebundene Zustellung mittels eBay Now

eBay Now, welches vergangenen Oktober eingeführt wurde, ist ein lokaler „Same Day Delivery“ Service (Service mit Auslieferung am selben Tag). Seit dem 8. August können Benutzer nun über die App für sie komfortable, termingebundene Warenanlieferungen nutzen.

Laut David Ramadge, Direktor von eBay Now, arbeitet die Mehrheit der Nutzer von 9 bis 17 Uhr. Trotz der Vorteile unmittelbarer Lieferung möchten Kunden in manchen Fällen ihre Warenlieferung zu Zeiten zugestellt bekommen, in denen sie wissen, dass sie zu Hause sind oder in ihrer Freizeit.

Die aktuellen Neuigkeiten wurden nach dem Start von eBay Now in verschiedenen Städten bekannt gegeben, darunter New York City und San Francisco, für die nahe Zukunft ist der Service auch für Chicago und Dallas geplant. (Weiterlesen…)

 

Google Shopping zeigt jetzt auch in Deutschland stationäre Händler an

Von: | 9. August 2013 | Local heroes
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In den USA bietet Google bereits seit über zwei Jahren Produktdaten und -Verfügbarkeit von Handelsketten in Echtzeit an. Heute habe ich dies das erste Mal in Deutschland gesehen, siehe Screenshots am Ende des Artikels. Ein Grund mehr für stationäre Händler sich endlich intensiv mit den Möglichkeiten des Internets auseinanderzusetzen um mehr Kunden in seinen Laden zu bekommen.

So wird, laut einer Studie des ECC Handel, bereits jeder dritte Kauf (2011: 23 Prozent) im stationären Handel online vorbereitet. Diese Käufe entsprechen rund 50 Prozent der Umsätze in stationären Geschäftsstellen. Gleichzeitig wird „Mobile“ ein immer größer werdendes Thema. Auch dies kann dem stationären Handel nur in die Hände spielen. Umgekehrt gehen übrigens nur rund 11 Prozent der Käufe in Online-Shops eine stationäre Informationssuche voraus.

Screenshot-Folge (Original-Größen können mit Mausklick angezeigt werden)

google-lokale-suche-1-1

google-lokale-suche-2-1

google-lokale-suche-3-1

Unter dem Motto „Local Heroes“ veröffentlicht shopanbieter.de in regelmäßiger Folge Beispiele für die gelungene Verknüpfung von Onlinehandel und stationärem Geschäft. Ergänzt werden diese ausführlichen Artikel von kürzeren Nachrichtensplittern.

Denn wir glauben an den stationären Handel. Er muss nur endlich aus den Puschen (und das meinen wir so!) kommen und das Internet nicht als Gefahr sondern als auch Chance verstehen. Wichtiger Impulsgeber sind hierfür möglicherweise die unter „Local Heroes“ vorgestellten Unternehmen und Ideen.

 

Barzahlen liefert stationären Händlern neue Kunden aus dem Internet frei Haus

Von: | 5. August 2013 | Local heroes
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Der neue Zahlungsanbieter Barzahlen hat es sich zum Ziel gesetzt, Kunden das Online-Shopping mit Bargeld zu ermöglichen und beschert dabei ganz nebenbei Einzelhändlern zusätzliche Kunden in den Filialen.

Mit Barzahlen erhält der Kunde bei Bestellabschluss im Online-Shop einen Zahlschein, den er sich ausdruckt und mit zu einem Einzelhandelspartner von Barzahlen nimmt. Dort wird der Zahlschein an der Kasse gescannt und der Kunde zahlt seinen Einkauf in bar. Die Kasse überträgt die Zahlungsbestätigung in Echtzeit an den Online-Shop, der die Ware daraufhin sofort versenden kann. Der positive Nebeneffekt dieses Verfahrens – und vermutlich der Grund warum große Filialisten wie die dm-drogerie märkte Barzahlen-Partner sind – sind Kunden von verschiedensten Online-Shops in den Filialen, die direkt vor Ort vom Sortiment des Einzelhändlers überzeugt werden können.

Prozess_Barzahlen_Small

Aktuelle Barzahlen-Partner sind die dm-drogerie markt GmbH, sowie in einem Pilotprojekt die Berliner Filialen von mobilcom-debitel. Gerade erstere sind bisher nicht für ausgedehnte E-Commerce-Aktivitäten bekannt. Erst kürzlich kündigte dm die Partnerschaft mit Amazon, wo dm seine Eigenmarken online vertrieb. Als Grund wird das Nicht-Erreichen der Umsatzerwartung angeführt. Der Webshop mache kaum mehr als eine durchschnittliche Filiale. (Weiterlesen…)

 

Stationäre Händler und Katalogversender verlieren weiter an Boden

Von: | 2. August 2013 | Local heroes
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Der Branchenreport „Online-Handel 2013“ des IFH Köln verdeutlicht die dominante Stellung der Internet-Pure-Player, wie Amazon oder Zalando, auf dem Online-Markt. Obwohl aktuell noch alle Online-Vertriebsformen wachsen können, wird der Verdrängungswettbewerb laut der IFH-Experten zukünftig deutlich zunehmen. Aktuelle Hochrechnungen zeigen bereits jetzt einen leichten Rückgang der Marktanteile von Herstellern, stationären Händlern und Katalogversendern Online.

Internet Pure Player und Stationäre Händler Online bedienen Großteil der Nachfrage

Den größten Umsatz und das stärkste Wachstum erzielten 2012 Unternehmen, die ihre Produkte ausschließlich über das Internet vertreiben. Die sogenannten Internet Pure Player sichern sich mit einem Anteil von 35,4 Prozent am Online-Handel das größte Stück vom Kuchen – dicht gefolgt von den stationären Händlern Online (29,3 %). Online-Katalogversender, wie Otto oder Baur, können nach weiteren Umsatzeinbußen nur noch knapp 24 Prozent Online-Anteil auf sich vereinen.

„Anders als es sich vor kurzem noch andeutete, konnten die Stationären Händler Online das Wachstum der Pure-Player nicht nachhaltig bremsen. Umgekehrt ist es sogar so, dass erste Pure-Player im Gebiet der stationären Händler wildern und ihr Online-Angebot durch Filialen ergänzen“, so Hansjürgen Heinick, Senior Consultant am IFH Köln. Der Spielwarenhändler myToys.de beispielsweise ist stationär bereits stark vertreten.

Wie sehr Internet Pure Player tatsächlich auch dem stationären Handel Marktanteile streitig machen können, bleibt abzuwarten: „Die Kanalvorteile, die die Internet Pure Player online gegenüber anderen Anbietern haben, können die stationären Händler offline ebenfalls ausspielen“, so Heinick weiter. (Weiterlesen…)