Button-Lösung: „Kaufen“ konvertiert besser als „zahlungspflichtig“

Von: | 27. Juli 2012
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Pflichten sind keine schöne Sache, sondern lästig und unbeliebt. Und die Aufforderung zu Zahlen macht die Sache noch unschöner. Kunden möchten darum nicht „zahlungspflichtig bestellen“, wie ein A/B-Testing von Explido herausgefunden hat:

Eigenanzeige

Kennzahlen sind wie Zombies
... keiner möchte mit ihnen zu tun haben.


Doch Kennzahlen können auch sexy sein!

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Für die Shops von Margarete Steiff und Conrad Electronic wurden die drei im Rahmen der Buttonregelung zugelassenen Beschriftungen für den Bestellbutton getestet. Und dabei kam heraus, dass die Beschriftung „zahlungspflichtig bestellen“ am meisten Bestellabbrüche verursachte, die Wortwahl „Kaufen“ die wenigsten. Allerdings gilt auch hier, dass die Shopzielgruppe ausschlaggebend ist.

So war es im Conrad-Shop den Kunden mehr oder minder egal, ob der Button „Kaufen“ oder „kostenpflichtig bestellen“ lautete, bei Margarete Steiff aber lag „Kaufen“ deutlich vorn, wie die internetworld beschreibt.

Herzlich aus Hürth
Nicola Straub

Autorenfoto widmet sich 1998 beruflich dem E-Commerce. Seit 2004 arbeitet sie freiberuflich als Beraterin für Webkonzepte und Onlinemarketing sowie Autorin für Artikel und Ratgeber (auch Ghostwriting) und Pressetexte. Besonders gern betreut sie Websites ganzheitlich von der Planung über die Realisierung bis zur fortlaufenden Content-Pflege und gibt Ihre Erfahrung in regelmäßigen Workshops zu Marketingthemen weiter.
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4 Comments

  1. Hier ist doch weniger die Beschriftung des Buttons ausschlaggebend als vielmehr der Wegfall des oberen Kaufbuttons auf der zusammenfassnden Seite. Viele Kunden finden den Button nun überhaupt nicht mehr, was vermehrt zu Nachfragen und Kaufabbrüchen führt.
    Denn die Pflicht ALLE kaufentscheidenden Informationen oberhalb des Buttons anzuführen sorgt dafür, daß der Button nahezu immer unterhalb des sichtbaren Browserfensters zu liegen kommt.

    Kommentar by Dr. Andreas Kremser — 31. Juli 2012 @ 09:41

  2. Dank der Buttonlösung sind die Conversion-Tests der letzten Jahre hinfällig. Ich bin der Meinung, dass dennoch jeder Online-Shop selbst testen muss, welcher Button am besten funktioniert. Eine allgemeinverbindliche Aussage, welcher Text besser funktioniert, kann es nicht geben bei unterschiedlichen Zielgruppen.

    Kommentar by Markus — 31. Juli 2012 @ 17:09

  3. Sorry, aber ich halte diese Button-Lösung für keine sinnvolle. Gab es überhaupt so viele Fälle, wenn die Kunden ihre Einkäufe nicht bezahlt haben? Ehrlich gesagt, kaum zu glauben. Aber jetzt beklagen sich alle Shopinhaber immer wieder, dass sie die Kunden verlieren, denn diese haben entweder keinen Button gefunden, oder eine abschreckende Überschrift des Buttons gesehen.

    Kommentar by Olja — 9. August 2012 @ 15:58

  4. Richtig blöd wird’s für Touristikunternehmen, denn hier reicht „buchen“ eben nicht aus:

    Kommentar by NicoleZ — 10. August 2012 @ 11:04

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