SAM® Stil Art Möbel: Die Transformation vom stationären Anbieter zum Onlineshop

Von: | 27. Januar 2017
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(Pressemitteilung): Die Möbelbranche muss sich auf eine Konsolidierung des Marktes einrichten: Denn die einstigen Vorbehalte vieler Konsumenten hinsichtlich des Kaufs von Möbeln über das Internet weichen dem Bedürfnis nach Komfort.

Die Branche, die im Online-Handel lange eine ungeordnete Rolle spielte, gerät zunehmend unter Druck. Viele stationäre Möbelhändler – besonders die kleinen – sind existenzgefährdet. SAM® Stil Art Möbel steht exemplarisch für eine gelungene Transformation vom Möbelhaus zum erfolgreichen Onlineshop. Die Shopsoftware kommt dabei vom Anbieter Gambio und ebnete dem Unternehmen den Weg ins Internet-Business.

Der Internethandel stellt nach der Textilbranche und dem Buchhandel nun auch die Möbelbranche auf den Kopf. Jedem dritten der rund 30.000 deutschen Möbel- und Einrichtungsgeschäfte droht bis 2020 das Aus. Dies prognostiziert das Handelsforschungsinstitut ECC in einer Studie zum Thema „Digitalisierung im Möbelhandel“.

Immer mehr große Online-Anbieter wie Otto und Home24 erobern den Markt. Laut Experten ist es nur eine Frage der Zeit, bis das Internetgeschäft dem stationären Möbelhaus völlig den Rang abgelaufen hat. Insbesondere die kleinen stationären Einrichtungshäuser blicken besorgt in die Zukunft – aber auch die klassischen Möbelhausketten und Branchenriesen müssen umdenken. Einige arbeiten bereits an Umstrukturierungen. So stabilisiert beispielsweise Ikea derzeit sein Internetstandbein und verstärkt sein Omnichannel-Konzept mit Pick-up-Points.

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board_Gerd_Altmann_pixabay_Vom existenzbedrohten Möbelgeschäft zum expandierenden Online-Händler

Auch SAM® Stil Art Möbel zählte zu den kleinen bedrohten Möbelgeschäften. Carsten Spiegler, E-Commerce-Manager und Gründungsmitglied von SAM® Stil Art Möbel, erklärt: „Als ich im Jahr 2007 zu SAM® Stil Art Möbel stieß, war die Insolvenzabwicklung des zuvor stationären Möbelhandels in vollem Gange und das Unternehmen im Umbruch. Die vorausgegangenen Jahre hatten gezeigt, dass die Kunden in dem bestehenden Einzugsgebiet, also in den kleineren Gemeinden, immer mehr dazu tendieren, ihre Möbel in den riesigen Möbelpalästen und Einkaufsmeilen der nahegelegenen Großstädte oder im Internet zu erstehen. Die vorherige Tendenz, dem kleineren Möbelhändler vor Ort einen Besuch abzustatten, nahm immer weiter ab.“

Das Unternehmen stand seinerzeit vor der Wahl, Insolvenz anzumelden oder den Sprung ins Internet zu wagen. Der stationäre Möbelhändler entschied sich für den Wandel zu einem E-Commerce-Anbieter. Binnen kürzester Zeit entwickelte sich daraus ein profitabler Online-Shop. Der Erfolg basiert unter anderem auf den Alleinstellungsmerkmalen: Ein damals ausschließlich aus Eigenmarken bestehendes Angebot (heute gibt es zusätzlich auch kleine Fremdmarken) und sehr kurze Versand- und Reaktionszeiten. Das Unternehmen, das mit zwei Mitarbeitern gestartet war, verzeichnet heute rund 70 Beschäftigte und einen zweistelligen Millionenumsatz.

Shop ist nicht gleich Shop: Der Auftritt ist entscheidend

Eine wesentliche Rolle für die erfolgreiche Etablierung des Onlineshops spielte auch die technische Umsetzung. In den ersten ein bis zwei Jahren basierte der Shop auf dem System PX-Webshop – hier stieß man jedoch schnell an Grenzen. Nach einer Evaluierungsphase standen Gambio und Magento zur Auswahl. SAM® Stil Art Möbel betraute Gambio mit der Realisierung, da die Anforderungen der betreuenden Agentur mit dem System am spezifischsten umgesetzt werden konnten.

„Wichtig waren für uns zunächst eine einfache Handhabung und intuitive Bedienung. Ein anderer zentraler Punkt war die optimale Verknüpfung mit unserer Abwicklungssoftware“, erklärt Carsten Spiegler und fährt fort: „Das komplette System ist durchdacht aufgesetzt und wurde nicht nur für Anwender mit technischem Know-how oder einer Ausbildung in dieser Sparte konzipiert. Da Schnelligkeit und Flexibilität im Online-Handel unabdingbar sind, war es von Vorteil, dass sich die Mitarbeiter schnell einfinden konnten. Die Geschwindigkeit und der damit einhergehende Zeitvorteil gegenüber anderen Mitbewerbern hat uns eindeutig geholfen, unsere jetzige Marktposition zu erreichen.“

Zudem ermöglicht das System durch die hohe Flexibilität die kostengünstige Umsetzung neuer Ideen. Da sich der Markt ständig verändert, ist dies zur Bewältigung der Veränderungen für SAM® Stil Art Möbel essenziell. Carsten Spiegler erläutert: „Jeden Monat gibt es neue Skripte oder Features, die von unseren Verantwortlichen ausprobiert und realisiert werden. Hierzu zählen beispielsweise die innerhalb von wenigen Wochen entstandenen 360°Grad-Ansichten von einigen Badezimmerräumen und in 3D erstellte Videosequenzen.“

Agieren, wo die Kunden sind – statt stagnieren

Dass das Internetgeschäft den stationären Handel zunehmend verdrängt, ist kein vorübergehender Trend, sondern ein logischer und unaufhaltsamer Evolutionsschritt. Das Bedürfnis, am finalen Einsatzort der Möbel – nämlich dem eigenen Zuhause – inspiriert zu werden und von dort den Kauf auslösen zu können, wächst. Denn dem Kunden präsentiert sich im Internet eine gigantische Angebotspalette, aus der er bequem auswählen kann, ohne sich mit dem Transport von schwerer, sperriger Ware zu belasten. Dies entspricht den heutigen Einkaufspräferenzen der Konsumenten. Daher gilt es für Marktteilnehmer, sich rechtzeitig auf den Wandel einzurichten und die Vorteile aus stationärem und digitalem Handel zu kombinieren.

Hinweis: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung, die 1:1 übernommen wurde. Pressemitteilungen werden von uns weder auf sachliche Richtigkeit und Vollständigkeit überprüft, noch spiegeln diese unsere Meinung wider oder werden von uns inhaltlich bewertet.
Autorenfoto besteht aus einem Team von Redakteuren, die für uns schreiben und Artikel einstellen.
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1 Kommentar

  1. Ja.. der Möbel EH muss sich neu erfinden, wobei heute zu über 90% nur s.g. Boutique / Mitnahmeartikel wirklich über das Internet verkauft werden. Mir ist kein Fall bekannt, wo die Couch, das Schlafzimmer, die Küche – bei allen zur Verfügung stehenden Konfiguratoren – ONLINE arrangiert & gekauft wurde. Kunden wollen heute immer noch die Couch, den Tisch etc. anfassen. Möbel-EH ist nach wie ein Umfeld wo Emmotionen eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Und diese lassen sich aktuell sehr schwer über das Internet transportieren. Auch Themen wie z.B. „Augmented Reality“ etc. sind schon angetestet worden…mit nur sehr mäßigem Erfolg. Muss sich der Möbel EH anpassen? Sicherlich ja, aber dann m.E. eher in der Durchgängigkeit transparenter (mobil / internet gesteuerter) Prozesse wie z.B. Reklamationshandling, Order-Status, Konfigurationen von variantenreichen Artikeln, ggf. eigene SET-Zusammenstellungen etc.

    Kommentar by Nino — 27. Januar 2017 @ 12:24

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