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1. März 2010

Die Marktlage im Februar: Einzelhandel pessimistisch, Onlinehandel optimistisch

Der aktuelle ifo-Geschäftsklimabericht (vom 23.02.10) erkennt eine deutlich abgekühlte Geschäftslage im Einzelhandel: “Die Einzelhändler berichten von einer erheblich schlechteren Geschäftslage als im Januar. Auch ihr Ausblick auf die Geschäfte in der nahen Zukunft fällt wesentlich trüber aus als bislang.”.

Laut GfK-Konsumklimastudie für Februar 2010 ist die Anschaffungsneigung der Konsumenten gegenüber dem Vormonat allerdings nur geringfügig gesunken:

Die rückläufige Konjunkturerwartung sowie die wenig positiven Impulse für die Einkommenserwartungen drücken im Februar leicht die Kauflaune. Mit 24,2 Punkten zeigt sich der Indikator zwar nach wie vor sehr robust und büßt gegenüber dem Vormonat nur 1,2 Punkte ein.

e-KIX_Februar 2010 - Klick vergrößertRobuster zeigt sich nur der Onlinehandel. Zwar rechnen die im Rahmen des e-KIX Februar 2010 befragten Händler ebenfalls mit einem schwächeren Monat, insgesamt aber geht die Mehrheit noch immer von einem positiven Jahresverlauf aus (siehe Chart – Kick vergrößert).

Herzlich aus Hürth
Nicola Straub

Zu den Indices:
__”Das ifo Geschäftsklima basiert auf ca. 7.000 monatlichen Meldungen von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes, des Bauhauptgewerbes, des Großhandels und des Einzelhandels.”
__GFK Konsumklima-Index: “Die Ergebnisse sind ein Auszug aus der Studie ‘GfK-Konsumklima MAXX’ und basieren auf monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden.”
__e-KIX: Der im Januar 2010 erstmalig erhobene ECC-Konjunkturindex Handel in Zusammenarbeit mit Tradoria und Trusted Shops (e-KIX) basiert auf Prognosen deutscher Online-Händler zur aktuellen Situation und prognostizierten Entwicklung des deutschen Online-Handels anhand des eigenen Online-Umsatzes.


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Abgelegt unter: Studien & Märkte — Tags:, — nicola @ 12:05

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1 Kommentar »

  1. Könnte es vielleicht am besonders schönen Wetter im Februar gelegen haben, das gerade dazu verleitete zu Hause zu bleiben? Ich schätze, die Bereiche Bekleidung, Spiele und Handarbeiten dürften neben den Schnee- und Wintersportsachen, am meisten von dem Wetter profitiert haben.

    Kommentar von Martin H. — 1. März 2010 @ 14:07

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