Der aktuelle Tipp des Versandhausberaters thematisiert Bestellabbrüche im Checkout-Prozess. Wer hier denkt, alltägliche Zahlungsarten wie beispielsweise Nachnahme müssten nicht erklärt werden, irrt womöglich. Zumindest legt dies eine Studie aus den USA nahe…
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Wie Zahlungsformulierungen Response beeinflussen
Es ist eine alte Versandhandelstechnik, große Preise klein zu machen. Gerade exerziert Otto sie wieder im Wohntrends-Katalog, wo neben den vollen Preisen bei Hero-Produkten in deutlicher Preisgestaltung nur die monatliche Rate genannt wird.
Aus Amerika kommt jetzt eine interessante Erkenntnis von Paul Myers. Er hatte in einem Standard-Onlineshop auch die Paypal-Zahlungsoption – eigentlich in Amerika dank eBay eine beliebte Zahlungsweise. Er stellt jedoch fest, dass häufig bei der Auswahl der Zahlungsweise (auf eine e-Mail-Werbung hin) viele den Bestellprozess abbrachen. Neben verschiedenen Varianten der Zahlungsaufforderung testete Myers auch den Hinweis, dass man auch ohne Paypal-Konto zahlen könne, und erläuterte in einfacher Schritt-für-Schritt-Technik die Alternative.
Ergebnis: Die Abbruchquote sank um 50 % – die Umsätze verdoppelten sich.
Bei uns ist Paypal nicht unbedingt die erste Wahl. Dennoch kann man einfache Lehren aus dem Beispiel ziehen:
- Glauben Sie nicht, dass alle Empfänger wissen, wie z.B. Nachnahme funktioniert.
- Glauben Sie nicht, dass alle Empfänger die Vorteile der unterschiedlichen Zahlverfahren kennen.
- Testen Sie jeden Schritt im "Check-out-Prozess": Myers Beispiel zeigt, welche Bedeutung so eine nicht werbliche, sondern eher vertrieblich oder rein technische Angelegenheit bekommen kann….
Herzlich aus Hürth
Nicola Straub


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