Aktuelle News

Die vier Kategoriesieger der Amazon Initiative Unternehmer der Zukunft überzeugen hochkarätige Jury

Von: | 30. Juni 2017 | Unternehmer der Zukunft
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Die Möglichkeiten des Internets nutzen, die Grundlagen schaffen und in fünf Monaten das eigene E-Commerce- und Export-Geschäft auf- oder ausbauen – darum ging es bei der Initiative „Unternehmer der Zukunft“ von Amazon und Wirtschaftswoche.

23 kleine Unternehmer nahmen unter Begleitung erfahrener Coaches ihre individuelle E-Commerce-Herausforderung in Angriff, setzten eigens entwickelte Maßnahmenpläne in die Tat um und haben ihre digitale Geschäftsentwicklung beschleunigt. Gestern wurde die Initiative in einer Abschlussveranstaltung und Preisverleihung nun abgeschlossen.

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Die Jury (u.a. Ralf Kleber, Jochen Krisch und Kai Hudetz) machte meine Mentees, den Freudentaler Kinderladen zum Sieger in der Kategorie Von Offline zu Online. Hier wurden diejenigen Teilnehmer bewertet, die erstmals in den Online-Vertrieb gestartet waren und ihren stationären Laden online unterstützen wollten.

Das Team des Freudentaler Kinderladens, das von mir als Coach begleitet wurde, hat in kurzer Zeit ein Online-Sortiment entwickelt, drei zusätzliche Absatzkanäle im Internet geschaffen und exportiert online ab sofort in 24 Länder. Heute erzielt der Kinderladen bereits über 30 Prozent seines Gesamtumsatzes online. Und noch viel besser: Sie haben sich eine herausragende Ausgangssituation für die Zukunft erarbeitet.

An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an den Laudator Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln, für seine kurzweilige Rede.

Madame Jordan aus Berlin belegte den ersten Platz in der Kategorie Export. Hier ging es darum, über das Internet Kunden im Ausland zu erreichen. In ihrem Berliner Atelier fertigen die beiden Gründerinnen von Madame Jordan in Handarbeit Premium-Babytragen aus ökologisch und fair produzierten Stoffen.

Unter Begleitung ihres Coaches Klaus Forsthofer von MarktPlatz1 konnte das Duo mehr als 60 Produkte auf internationalen Internet-Marktplätzen listen, darunter in Frankreich, Spanien, Italien und Großbritannien – die USA folgen in Kürze. Den Anteil von Exporten am Umsatz konnte Madame Jordan auf 30 Prozent ausbauen und sich zudem eine Kundenzufriedenheit von knapp fünf Sternen erarbeiten. (Weiterlesen…)

 

Amazon Business: Auch B2B-Händler setzen auf „Unternehmer der Zukunft“

Von: | 28. Juni 2017 | Unternehmer der Zukunft
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Gastartikel: Beim Förderprogramm „Unternehmer der Zukunft“ sind auch eine Reihe von Unternehmen vertreten, deren Fokus auf dem Handel mit B2B-Kunden liegt. Sie sehen sich mit einer doppelten Herausforderung konfrontiert: Neben dem Einstieg oder dem Ausbau des Online-Geschäfts verkaufen sie auf Amazon auch erstmals schwerpunktmäßig an Endkunden. Mit dem Ende 2016 gestarteten Service Amazon Business soll es den B2B-Händlern aber erleichtert werden, auch auf Amazon ganz gezielt Geschäftskunden zu adressieren. Denn der Service bildet nicht nur einen speziellen B2B-Bereich innerhalb des Marktplatzes Amazon, sondern kommt mit Features wie automatischer Rechnungstellung, speziellen Business-Preisen und Mengenrabatt auch den speziellen Bedürfnissen vonGeschäftskunden entgegen.

„Unternehmer der Zukunft“ Rene Neumann von ordeo.de, Nils Bellmann von Beschläge aus Hamburg, Gustl Leibfried von Leibfried und Heiko Ibert von Ibert Solutions (von oben links im Uhrzeigersinn) nutzen Amazon Business.

„Unternehmer der Zukunft“ Rene Neumann von ordeo.de, Nils Bellmann von Beschläge aus Hamburg, Gustl Leibfried von Leibfried und Heiko Ibert von Ibert Solutions (von oben links im Uhrzeigersinn) nutzen Amazon Business.

„Wir sind überzeugt, dass Amazon Business Erfolg haben wird“, erklärt Nils Bellmann vom „Unternehmer der Zukunft“-Teilnehmer Beschläge aus Hamburg. „Funktionen wie das Einstellen von Mengenrabatten sind einfach nutzbar und bieten gute Vorteile für die B2B-Kunden, die in immer größerer Anzahl Amazon nutzen“. Beschläge aus Hamburg ist Händler und Hersteller von hochwertigen Tür- und Fenstergriffen. Das Unternehmen aus der Hansestadt hat seine Produkte im Internet bisher nur über den eigenen Onlineshop vermarktet. „Amazon hat eine große Reichweite im Online-Handel. Deshalb haben wir uns nachdem wir durch die Wirtschaftswoche von dem Programm erfahren haben, zur Teilnahme an „Unternehmer der Zukunft“ entschlossen.“ Die bisherigen Erfahrungen mit den Verkäufen auf Amazon machen Nils Bellmann zuversichtlich, dass man gute Chancen in der Marketplace-Kategorie Baumarkt hat. Zusätzliches Potenzial verspricht er sich von Amazon Business, das Beschläge aus Hamburg seit Mitte Mai nutzt: „Ich denke, dass wir damit internetaffine Handwerker noch besser erreichen können.“ (Weiterlesen…)

 

Amazon UdZ: „E-Commerce ist die Zukunft“ – Management-Profi startet auf Amazon noch einmal durch

Von: | 20. Juni 2017 | Unternehmer der Zukunft
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Gastartikel: „Meine früheren Weggefährten werden langsam alt, während ich mitten in einer neuen Aufgabe stecke, die mir viel Spaß macht“, berichtet Jochen Hastedt mit Genugtuung. Der 63-Jährige blickt auf eine beachtliche Karriere zurück, deren bisheriger Höhepunkt die Tätigkeit als Vorstand bei der französischen Gesellschaft des Kosmetikkonzerns Schwarzkopf war. Der Manager lebte damals auf der île St. Louis, einer kleinen Insel mitten in Paris. Diese Erinnerung kultiviert Hastedt heute im Namen seiner Firma L´Ile, mit der er umweltschonende Reinigungsmittel unter der Marke biolil auf den Markt bringt.

Früher Vorstand bei Schwarzkopf, heute einer von 23 „Unternehmern der Zukunft“ – Jochen Hastedt aus Hamburg

Früher Vorstand bei Schwarzkopf, heute einer von 23 „Unternehmern der Zukunft“ – Jochen Hastedt aus Hamburg

„Schon während meiner Zeit in Frankreich hatte ich das Gefühl, ich mache mich danach noch einmal selbstständig“, erzählt Hastedt. „Und so kam es auch: Nach meiner Rückkehr nach Deutschland machte ich mich daran, L´Ile aufzubauen.“ Inspiriert durch einen befreundeten Chemiker setzte sich der Manager das Ziel, mit einer Reihe biologischer Reinigungsmittel eine Alternative zu den „Chemiekeulen“ zu schaffen, die in den Supermärkten die Regale dominieren. Zunächst startete Hastedt mit Reinigern für den Industriebedarf. Aus einem Workshop mit Chemikern, Marketingspezialisten und Industriedesignern entstand dann die Marke biolil, die es bald ins Sortiment einer überregionalen Supermarktkette schaffte.

Als biolil nach einem Wechsel in der Einkaufsabteilung der Kette ausgelistet wurde, kam das Förderprogramm „Unternehmer der Zukunft“ für Jochen Hastedt genau zur richtigen Zeit. „Nach der Zusage für das Programm habe ich noch einmal investiert, um biolil mit Hilfe einer bekannten Werbeagentur komplett zu überarbeiten“, erklärt der Unternehmer stolz. (Weiterlesen…)

 

Amazon UdZ: Mit selbst entwickelten Produkten zum Erfolg

Von: | 13. Juni 2017 | Unternehmer der Zukunft
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Gastartikel: Olaf Böttger von Wollwarm und Petra Böhm von Bömmels Spiel und Schreibwaren verbindet nicht nur die Teilnahme am Förderprogramm „Unternehmer der Zukunft“. Beide haben langjährige Erfahrung im stationären Handel mit Spielwaren. Und beide haben beschlossen, auf Amazon Marketplace ein neues, selbst entwickeltes Produkt einzuführen, das sich deutlich von ihren bisherigen Angeboten unterscheidet.

„Unternehmer der Zukunft“-Teilnehmer Olaf Böttger vertreibt über Amazon Hausschuhe aus natürlicher Schafwolle.

„Unternehmer der Zukunft“-Teilnehmer Olaf Böttger vertreibt über Amazon Hausschuhe aus natürlicher Schafwolle.

Wollwarm produziert Produkte aus natürlicher Schafwolle. Die Marke ist zweites berufliches Standbein für Olaf Böttger, der daneben seit 25 Jahren in der Niederlausitz als Spielwarenhändler tätig ist. Wollwarm-Hausschuhe und -Sitzauflagen bietet Böttger bereits seit einigen Wochen bei Amazon an, nun kommt noch ein eigens im Rahmen von „Unternehmer der Zukunft“ entwickeltes Hundebett dazu. „Das Spielwarengeschäft ist sehr saisonal“, berichtet Olaf Böttger, „deshalb habe ich nach Produkten gesucht, die ganzjährig verkaufbar sind.“ Auf das Thema Schafwolle kam der Spielzeughändler über ein befreundetes Ehepaar an seinem Zweitwohnsitz in Polen.

„Die beiden stellen Produkte aus hochwertiger Merino-Schafwolle her und werden ihr Geschäft bald aus Altersgründen verkaufen. Wir haben uns darauf geeinigt, dass ich den Betrieb weiterführe und schon jetzt mit Innovationen für neuen Schub sorge.“

Die stark wärmende Schafwolle ist allerdings ebenfalls eher ein Produkt für eine bestimmte Jahreszeit. Olaf Böttger hat sich deshalb mit der Frage beschäftigt, welche saisonunabhängigen Produkte sich aus dem Material herstellen lassen und gut über Amazon zu vermarkten sind. „Wir sind dabei auf Artikel für den Jagdbereich, für Outdoor-Sport und das Sanitätshausgeschäft gekommen.“ Mit Hilfe von Analyse-Tools wurde zudem eine weitere Marktlücke identifiziert, die Wollwarm nun mit Priorität angeht: Hundebetten aus Schafwolle.

„Wir haben das Produkt in Handarbeit entwickelt, eine klare Zielgruppe definiert und uns um eine gute Kalkulation bemüht. Schließlich haben wir das Produkt für den Versand optimiert – und aussagekräftiger Content wie zum Beispiel ein Erklärvideo soll es dann rundum erlebbar machen“, berichtet Olaf Böttger. Nun ist alles kurz vor der Marktreife und der Spielwarenhändler hofft, bis zum Ende von „Unternehmer der Zukunft“ noch gute Erfahrungen mit dem Verkauf des neuen Produkts sammeln zu können. (Weiterlesen…)

 

Förderprogramm „Unternehmer der Zukunft“: Händler machen große Schritte auf dem Weg zum digitalen Erfolg

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(Pressemitteilung): Vom Ausbau der Produktpalette bis zum Export: Mit Hilfe von renommierten Coaches entwickeln über 20 kleine Unternehmen ihre digitalen Geschäftsideen im E-Commerce.

Bildquelle: amazon.de/ presse

Bildquelle: amazon.de/ presse

Die 23 kleinen Unternehmen, die vor 120 Tagen in das Förderprogramm „Unternehmer der Zukunft“ von Amazon und WirtschaftsWoche gestartet sind, gehen in den Endspurt beim Auf- und Ausbau ihres Online-Geschäfts. Die Teilnehmer arbeiten aktuell mit ihren E-Commerce-Coaches an der Umsetzung ihrer Ziele.

Auf der Agenda stehen unter anderem:

  • Export: Der Duisburger Knüllermarkt – Spezialist für Deko-Artikel und Wohnaccessoires – möchte seine Produkte künftig auch im europäischen Ausland verkaufen und bereitet dafür mit seinem Coach Bernhard Bruck, Head of Affiliate & Product Data Marketing bei Project A Ventures, „Versand durch Amazon“ vor. Das heißt, dass die Produkte des Händlers in einem Logistikzentrum von Amazon gelagert und von dort international verschickt werden.
  • Erweiterung Produktpalette: Olaf Böttger von Wollwarm aus Calau in der Lausitz vertreibt Pantoffeln aus Schafwolle und hat mit seinem Coach Peter Höschl, Blogger und Betreiber des E-Commerce-Blogs shopanbieter.de, eine Erweiterung der Produktpalette erarbeitet. Um sein Geschäft ganzjährig erfolgreich zu betrieben, plant er Sommerartikel sowie Outdoor- und Jagdbekleidung.
  • Start Online-Geschäft: Jochen Hastedt, ehemaliger Schwarzkopf-Vorstand in Frankreich hat im Alter von 63 Jahren die L‘ Ile GmbH in Hamburg gegründet. Seitdem werden unter der Marke biolil umweltschonende Reinigungsprodukte für Haushalt und Industrie produziert und vertrieben. Bevor Hastedt mit dem Verkauf auf Amazon gestartet war, hatte er sich insbesondere mit Preisen beschäftigt und einen kompletten Produkt-Relaunch seiner Haushaltsserie vorgenommen.
  • Erweiterung Unternehmensabläufe: Dennis Leißing von Berufsbekleidung Leißing aus Ibbenbüren im Münsterland möchte seine Produkte ab sofort über das Internet auch an Endkunden verkaufen. Dazu müssen viele Unternehmensabläufe auf Online-Handel umgestellt und deutlich mehr Artikel im Lager vorgehalten werden.

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Amazon UdZ: Nach 200 Jahren Erfahrung im Handel, steigt das Schuhhaus Willer in den E-Commerce ein

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Mehr als 200 Jahre Erfahrung im stationären Handel – darauf kann das Schuhhaus Willer im nordrhein-westfälischen Kalletal zurückblicken. Seit acht Generationen kümmert sich Familie Willer um das Schuhwerk der Menschen in dem 15.000-Einwohner-Ort. Das bedeutet viel Kompetenz, aber auch langjährig gewachsene Strukturen und Prozesse. Im Rahmen des Förderprogramms Unternehmer der Zukunft von Amazon hat sich Juniorchef Jan Willer nun auf die Fahnen geschrieben, auch im Internethandel Fuß zu fassen. Vor allem im Logistikbereich sieht sich das traditionsreiche Schuhhaus dabei mit einigen Herausforderungen konfrontiert.

„Zurzeit sind wir damit beschäftigt, für unser Warenwirtschaftssystem geeignete Schnittstellen zu finden, um unsere Produkte automatisiert auf Amazon zu bekommen“, berichtet Jan Willer. Die Zeit dafür sei es wert. „Denn wenn wir uns jetzt fit für das Internet machen, haben wir einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen aus der Branche.“

Schuhhändler Jan Willer – hier mit einer Mitarbeiterin in seinem Geschäft in Kalletal.

Schuhhändler Jan Willer – hier mit einer Mitarbeiterin in seinem Geschäft in Kalletal.

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Amazon UdZ: Erfolgreich im Onlinehandel ohne großes Anfangskapital

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Seit dem 31. Januar läuft nun das auf fünf Monate ausgelegte Amazon-Förderprogramm ›Unternehmer der Zukunft‹. Da das erste Mal, war und ist dieses Förderprogramm ein Projekt, bei dem niemand so recht wusste, was auf ihn zukommen würde. Dies betrifft nicht nur die beteiligten Händler und Coaches, sondern sicherlich auch Amazon selbst. Doch obwohl das Programm noch zwei Monate läuft, kann man schon jetzt konstatieren, dass es ein voller Erfolg werden wird.

Dies liegt einerseits an der professionellen Art und Weise, wie Amazon die Händler mit ihren Trainings unterstützt, vor allem aber auch am großen Engagement seitens der Händler und Coaches. Dennoch kann man jetzt auch schon festhalten, dass nicht alle Händler im gleichen Maße erfolgreich sein werden. Zumindest nicht, würde man den Erfolg rein am Umsatz festmachen – was aber auch nicht vorrangiges Ziel des Programms ist. Vielmehr geht es darum, bei den Händlern die Grundlagen zu schaffen und so beim Start in den Onlinehandel zu unterstützen. Die Händler haben auch unterschiedliche Ressourcen, in diesem Fall Zeit und Know-how, zur Verfügung. Und manch einer hat ganz einfach mit erheblichen Startproblemen zu kämpfen, für die er nichts kann.

Aber festhalten kann man: Unterm Strich werden alle Händler wertvolle Erkenntnisse aus dem Programm gewonnen haben. Eine Erfolgsgarantie gibt es nicht und es kann auch ein Erfolg sein, wenn ein Händler feststellt, dass es im Onlinehandel für ihn erst einmal langsamer vorwärts geht – warum auch immer – und er nicht zigtausend Euro für diese Erkenntnis investieren musste, sondern das im Rahmen des Förderprogramms erfahren konnte.

Stationär geht online steil

Mit seinen Fortschritten im E-Commerce sehr zufrieden, wird sicherlich mein Mentee Freudentaler Kinderladen sein. Auch er hatte, wie vermutlich die meisten anderen Teilnehmer ebenfalls, durchaus mit Widrigkeiten zu kämpfen. Anfangs stand sogar zu befürchten, dass der Onlinehandel für ihn nicht funktionieren würde. Doch der Reihe nach:

Der Freudentaler Kinderladen ist ein kleiner Babymarkt zwischen Stuttgart und Heilbronn. Daran angeschlossen ist eine Vermietung für ausgewählte Kindersitze und Babyschalen. Der Verleih wird insbesondere als Akquise- und Marketinginstrument für die regionale Kundschaft eingesetzt. Die einzig praktische E-Commerce-Erfahrung hatten die Freudentaler bisher mit dem Verkauf der aussortierten Vermietprodukte über eBay vorzuweisen.

 

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Herstellereinschränkungen drohten das Projekt früh scheitern zu lassen

Allen Tatendrangs und Unternehmertums meiner beiden Ansprechpartner, in persona des Inhabers Tobias Gellhaus und seiner Auszubildenden Maddie Kurzenberger, zum Trotz, wussten wir Anfangs nicht so recht, ob wir sie online jemals zum Fliegen bringen würden. Denn für deren wichtigste Produkte – bzw. Topseller – erlauben die Hersteller entweder keinen Verkauf über Marktplätze oder die Margen sind ob des hohen Wettbewerbs schon so im Keller, dass es sich ganz einfach nicht lohnt.

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Amazon UdZ: „Für den Online-Erfolg braucht es Geduld“

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Gastartikel: Im Interview berichtet Coach Patrick Hallinger über seine Erfahrungen bei „Unternehmer der Zukunft“, dem Förderprogramm von Amazon und Wirtschaftswoche, in dessen Rahmen er anderen kleinen Unternehmen hilft, ihr Online-Geschäft auf- oder auszubauen.

Patrick Hallinger in seiner Genuss Manufaktur

Patrick Hallinger in seiner Genuss Manufaktur

„E-Commerce made in Bavaria“, könnte der Untertitel dieses Gesprächs lauten – schließlich kommen nicht nur Sie, sondern auch Ihre beiden Mentees aus Bayern. Was sind neben der gemeinsamen Herkunft die jeweiligen Besonderheiten ihrer Unternehmergeschichten?

Patrick Hallinger: Ich finde es spannend, dass wir alle unterschiedliche Startpunkte haben: Hofladen Kratzer hat bisher noch gar nicht online verkauft, sondern hat nur eine Webseite – eine sehr schöne – für das Hofladengeschäft. Hier muss man schauen, welche Möglichkeiten für welche Produkte sich überhaupt im Internet ergeben. Bavariashop betreibt bereits seit 1998 neben dem stationären Geschäft einen Onlineshop und ist damit schon gut platziert. Allerdings wurden Online-Marktplätze bisher nur sehr wenig genutzt und bieten auch in der Internationalisierung des Geschäfts gute Chancen. Ich selbst betreibe mit Hallingers Genuss Manufaktur mehrere Filialen, doch haben wir in den vergangenen Jahren einige Geschäfte geschlossen und verlagern den Schwerpunkt zunehmend auf den Onlineshop – weil sich hier ein besseres Kosten-Nutzen-Verhältnis erzielen lässt, als im stationären Handel. (Weiterlesen…)

 

Amazon UdZ: „Die Erfahrungen aus den Coachings sind für uns Gold wert“

Von: | 24. April 2017 | Unternehmer der Zukunft
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Gastartikel: Markus Miklautsch von Stilmelange ist Teilnehmer im Förderprogramm „Unternehmer der Zukunft“ von Amazon und WirtschaftsWoche. Unterstützt von Coach Jens Wasel, Gründer von KW-Commerce, arbeitet Miklautsch am Ausbau seines Online-Geschäfts. Im Interview berichten beide, wie sie zusammenarbeiten.

Markus Miklautsch in seiner Stilmelange Werkstatt (Foto: Hans Hochstöger, Wien)

Markus Miklautsch in seiner Stilmelange Werkstatt (Foto: Hans Hochstöger, Wien)

Herr Miklautsch, Stilmelange verkauft seit 1998 Tür- und Küchengriffe im Landhausstil über das Internet. An Erfahrung mangelt es Ihnen also nicht. Was macht die Teilnahme an „Unternehmer der Zukunft“ so interessant für Sie?

Markus Miklautsch: Ich bin zunächst einmal froh, dass Amazon.de mit Stilmelange ein österreichisches Unternehmen ausgewählt hat, zumal noch aus einer eher strukturschwachen Region. Unser Umsatz über Amazon ist mit rund acht Prozent noch recht gering. Deshalb hoffe ich, dass wir durch „Unternehmer der Zukunft“ zusätzliches Know-How über das Verkaufen auf dem Amazon Marketplace und die Markenbildung im Internet bekommen, um diesen Anteil zu steigern. Außerdem erwarte ich von der Teilnahme an dem Programm einen Push für die Internationalisierung unseres Geschäfts. (Weiterlesen…)

 

Amazon UdZ: Wie awiwa den Export seiner Öko-Reiniger vorbereitet

Von: | 13. April 2017 | Unternehmer der Zukunft
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Den Unterschied zwischen Reinigungsmitteln auf chemischer und solcher auf mikroorganischer Basis zu erklären, ist gar nicht so leicht. Grob vereinfacht gesagt treiben chemische Mittel Verunreinigungen zusammen und kapseln sie ein, Mikroorganismen fressen sie hingegen. Der Vorteil dabei: Anstatt giftiger Chemikalien bleibt nur Wasser und Sauerstoff übrig – die Umwelt profitiert. Was sich Laien schwer vorstellen können, ist Alltag für das Familienunternehmen awiwa aus Burbach im Siegerland. 2006 entstand das Unternehmen für umweltfreundliche Reinigungsmittel, heute steht das Team aus 14 Mitarbeitern vor einer neuen Herausforderung: Wie kann man die Produkte nach ganz Europa exportieren?

awiwa beim Unternehmer der Zukunft-Coaching (v.l.): Dennis Leißing (Leißing Handels GmbH), Nico Stöckel (Chal-Tec), Catherine Demeulemeester (awiwa), Lukas Winkel (awiwa), Peter Chaljawski (Chal-Tec)

awiwa beim Unternehmer der Zukunft-Coaching (v.l.): Dennis Leißing (Leißing Handels GmbH), Nico Stöckel (Chal-Tec), Catherine Demeulemeester (awiwa), Lukas Winkel (awiwa), Peter Chaljawski (Chal-Tec)

Dass es sich dabei nicht nur um eine Träumerei handelt, das wissen die Winkels: Ein eigener Internet-Vertrieb oder gar eine eigene Logistik sind Dank Online-Infrastrukturen wie bei Amazon nicht mehr nötig – der internationale Handel ist oft nur noch eine Übersetzung der Produktbeschreibung entfernt. Trotzdem war der Anfang nicht einfach. „Für viele ist das Internet doch so, als ob man vor einem weißen Blatt sitzt und jemand sagt: Mach da mal ein Kunstwerk draus“, erklärt Lukas Winkel, der Sohn des Gründers, der als Sales Manager im Familienunternehmen arbeitet.

Dass die Winkels sich einmal mit dem europaweiten Vertrieb von Reinigungsmitteln beschäftigen würden, war nicht ausgemacht, denn begonnen hatte die Geschichte des Unternehmens in der Garage der Familie. Achim Winkel entwickelte dort das erste Reinigungsmittel, damals beobachtete Sohn Lukas das Treiben noch aus einiger Entfernung. Erst später, 2016, Winkel Senior war schon in ein Bürogebäude gegenüber gezogen, stieß auch der Sohn dazu.

Er war es auch, der das Thema Online-Marktplätze angehen wollte. Dafür suchte Lukas Winkel nach Unterstützung, letzten Dezember kam dann „das schönste Weihnachtsgeschenk“, wie er es nennt: awiwa wurde nach erfolgreicher Bewerbung als einer von 23 kleinen Händlern – mit weniger als 20 Mitarbeitern – ausgewählt, Teil des „Unternehmer der Zukunft“-Förderprogramms von Amazon und WirtschaftsWoche zu werden. Seit Ende Januar werden die Teilnehmer von E-Commerce-Experten begleitet, die ihnen beim Auf- und Ausbau des Online-Geschäfts behilflich sind. (Weiterlesen…)