Aktuelle News

Amazons „Unternehmer der Zukunft“ – die Sieger: Madam Jordan startet mit handgemachten Babytragen in den internationalen Vertrieb

Von: | 9. November 2017 | Unternehmer der Zukunft
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Die Händler, die beim Amazon-Förderprogramm „Unternehmer der Zukunft“ ausgezeichnet wurden und erst kürzlich mit ihren Coaches (zu denen auch ich gehöre) durch Seattle reisen durften, sind allesamt besondere Unternehmerpersönlichkeiten, die ich gerne in loser Folge genauer vorstellen möchte. Über Stephanie Oppitz von der „Windelmanufaktur“, die in der Kategorie „Markenbildung“ zusammen mit ihrem Coach Jörg Kundrath ausgezeichnet wurde, habe ich ja bereits berichtet. Heute geht es weiter mit Christiane Jordan und ihrem Kinderwaren-Shop „Madame Jordan“. Das Berliner Unternehmen belegte den ersten Platz in der Kategorie „Export“.

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In ihrem Atelier am Prenzlauer Berg fertigen Christiane Jordan und ihre Mitgründerin Antje Rudolph in Handarbeit Premium-Babytragen aus ökologisch und fair produzierten Stoffen. Auch Tragetücher, Kinderbekleidung und Accessoires gehören zum Sortiment. Beim Verkauf im Stationärgeschäft, aber auch über den eigenen Onlineshop legen sie viel Wert auf Beratung, um die richtige Babytrage für jeden zu finden und individuell anzupassen. Mit der Teilnahme am Amazon Förderprogramm sollten die eigene Zielgruppe erweitert und neue Käufergruppen angesprochen werden. Beides gelang vor allem durch eine konsequente Ausrichtung auf die internationalen Märkte: Unter Begleitung ihres Coaches Klaus Forsthofer von MarktPlatz1, konnte das Duo mehr als 60 Produkte auf internationalen Web-Marktplätzen listen, darunter in Frankreich, Spanien, Italien und Großbritannien – die USA folgen in Kürze. Der eigene Onlineshop bietet Kunden neun Sprachen. (Weiterlesen…)

 

Amazon UdZ Siegerreise: Globaler Marktplatz, lokale Herausforderungen

Von: | 20. Oktober 2017 | Unternehmer der Zukunft
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Die Reise mit meinen Mentees aus dem Amazon-Förderprogramm „Unternehmer der Zukunft“ ist nach einem persönlichen Zwischenstopp in Vancouver nun zu Ende. Die Tage in Seattle erlaubten uns ein paar wirklich interessante Einblicke in die Denkweise des weltgrößten E-Commerce-Konzerns – und einen wirklich internationalen Erfahrungsaustausch mit anderen Marketplace-Händlern.

Zum Beispiel beim „Global Selling Workshop“, zu dem auch alle Erstplatzierten des deutschen Wettbewerbs und ihre Coaches (also auch meine Wenigkeit) eingeladen waren. Dort trafen wir auf Nick Dennisen, Vice President Marketplace Business bei Amazon. Er machte uns ziemlich klar, was Amazons Ziel ist: absolut globale Ausrichtung – jeder Händler soll seine Waren möglichst überall verkaufen können.

Kein Wunder: Schließlich sind die Marketplace-Händler der Schlüssel zu Amazons Erfolg: Mehr als 50 Prozent des Verkaufsvolumens auf den weltweiten Plattformen von Amazon stammt mittlerweile von externen Verkäufern. Deshalb sollen die Seller auch Zugriff auf immer mehr Amazon-Programme wie Amazon Business, Amazon Dash, Amazon Sparabo, Amazon KeywordsearchAds und so weiter bekommen.

Noch einen Hinweis auf die Bedeutung der Händler für Amazon betont mein Coach-Kollege Klaus Forsthofer von Marktplatz1: „Amazon Indien hat erstmals nur als Marktplatz gestartet und wird also ausschließlich von Händlern bespielt„. Ein spannender Punkt – und durchaus ein Anlass für gesundes Händler-Selbstbewusstsein.

Nach dem Gespräch mit Dennisen wurde es ganz konkret: Im Gespräch mit zwei US-amerikanischen Händlern konnten sich unsere deutschen Mentees intensiv über Unterschiede und Herausforderungen in verschiedenen internationalen Märkten austauschen. Da sich alle Teilnehmer sowohl in Sachen Sortiment als bei den adressierten Märkten stark von einander entschieden, verlief das Gespräch sehr offen – daran konnte auch die eine oder andere Sprachbarriere nichts ändern.

Howard Chen, Global Operations Manager beim Hundekamera-Anbieter „Tomofun“, berichtete beispielsweise, dass es unschicklich sei, Hunde in Großbritannien lange allein zu Hause zu lassen. Das erschwere den Verkauf von Hundekameras, die dem Besitzer Kommunikation mit seinem Vierbeiner auch von unterwegs ermöglichen.

Stephanie Oppitz von der Dresdener „Windelmanufaktur“ erzählte, dass sich ihre Stofftaschentücher in Großbritannien großer Beliebtheit erfreuten, in Italien jedoch auf geringes Interesse stießen – ebenfalls aus kulturellen Gründen. (Weiterlesen…)

 

Amazons „Unternehmer der Zukunft“ – die Sieger: Wie die Windelmanufaktur auf Amazon gegen Pampers und Co. besteht.

Von: | 13. Oktober 2017 | Unternehmer der Zukunft
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Über meine Teilnahme am Amazon Förderprogramm „Unternehmer der Zukunft“ für Kleinunternehmer als Coach für den „Freudentaler Kinderladen“ habe ich ja schon öfter berichtet. 5 Monate lang wurden im Rahmen des Programms insgesamt 23 Unternehmer, unterstützt von Mentoren aus der Branche, beim Auf- und Ausbau ihres Online-Geschäfts unterstützt.

Mittlerweile ist das Programm abgeschlossen und Amazon hat Unternehmer in den vier Kategorien „Von Offline zu Online“, „Export“, „Markenbildung“ und „Marktplätze“ mit einem Hauptpreis ausgezeichnet. Diese Unternehmer wollen wir in loser Folge vorstellen.

Los geht’s mit Stephanie Oppitz, Inhaberin des Dresdner Stoffwindel-Herstellers Windelmanufaktur und Gewinnerin in der Kategorie „Markenbildung“. Sie ist natürlich auch bei der derzeitigen Gewinnerreise zu Amazons Hauptquartier in Seattle dabei. Bei einem Besuch eines Amazon Logistikzentrums in Tacoma entdeckte sie interessante Parallelen zwischen ihrem kleinen Betrieb und den Amazon Logistikzentren.

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Doch zurück zu ihren Erfahrungen während des Amazon Förderprogramms. Kurz vorweg:  Oppitz und ihr 11-köpfiges Team verkauft Produkte rund um nachhaltige Familien- und Frauenhygiene – beispielsweise Stoffwindeln, Wickelunterlagen, Stilleinlagen oder Stoffbinden. Die Windelmanufaktur vertreibt ihr Sortiment über den eigenen Webshop, ein Atelier in Dresden – und, seit der Teilnahme am Förderprogramm, auch über Amazon.

Im Rahmen des Förderprogramms wurde ihr als Coach Jörg Kundrath von Kavaj, ein absoluter Amazon-Spezialist, an die Seite gestellt. Die beiden kommunizierten über Slack sowie über Online-Videomeetings und nahmen gemeinsam Maßnahmen wie Produktanzeigen und Keyword-Kampagnen auf Amazon und Facebook sowie Influencer-Marketing und Pressearbeit in Angriff.

Außerdem brachten sie einen Stoffwindelberater als Erweiterung des Kundenservices auf die Straße. „Die Windelmanufaktur hat ihre bestehende Marke für Stoffwindeln ausgebaut und bei weiteren Zielgruppen bekannt gemacht“, so Amazons Begründung für den Hauptpreis in der Kategorie „Markenbildung“. Wir haben Stephanie Oppitz und Jörg Kundrath zu ihrer erfolgreichen Zusammenarbeit befragt. (Weiterlesen…)

 

Amazon UdZ: Reise mit den Kategoriesiegern in die Amazon-Hauptstadt Seattle

Von: | 12. Oktober 2017 | Unternehmer der Zukunft
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Im Juni wurden die vier Kategoriesieger des Amazon Förderprogramms „Unternehmer der Zukunft“ ausgezeichnet. Neben Madame Jordan, der Windelmanufaktur und Ordeo wurde auch mein Mentee, der Freudentaler Kinderladen, in der Kategorie „Von Offline zu Online“ ausgezeichnet.

Damit prämierte Amazon den vorbildlichen Unternehmergeist von Geschäftsführer Tobias Gellhaus, der sich wirklich Hals über Kopf in die Zusammenarbeit mit mir gestürzt hat – und den Fakt, dass der Freudentaler Kinderladen, der ohne E-Commerce-Vorkenntnisse in das Programm gestartet war, nach nur fünf Monaten bereits mit einem Online-Anteil am Gesamt-Umsatz von 30 Prozent da stand.

Der Lohn der Mühen? Die Kategoriesieger und ihre Mentoren wurden zu einer Reise ins Amazon-Hauptquartier nach Seattle eingeladen – und vergangenen Montag ging es los. Auf unst wartet nach dem Flug um die halbe Welt ein volles Programm: Unter anderem besuchen wir eines der Amazon-Logistikzentren, in dem Lagerroboter zum Einsatz kommen. (Weiterlesen…)

 

Amazon Förderprogramm: Deutschlands „Unternehmerinnen der Zukunft“ gesucht!

Von: | 15. September 2017 | Unternehmer der Zukunft
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Bildquelle: bigstock.com/dolgachov

Der Verband deutscher Unternehmerinnen, Women in Digital – das Netzwerk für Frauen in der Digitalwirtschaft – und Amazon starten die zweite Runde des Förderprogramms „Unternehmer der Zukunft – lokal und um die Welt“ – dieses Mal nur für Unternehmerinnen.

Das Programm soll Geschäftsführerinnen und Inhaberinnen kleiner Unternehmen mit bis zu 20 Mitarbeiter dabei helfen, ihr digitales Geschäft im Onlinehandel auf- oder auszubauen – aus eigener Kraft, mit Unterstützung von Experten-Coaches. Auf der Agenda von „Unternehmerinnen der Zukunft“: das stationäre Geschäft mit E-Commerce erweitern, Export an Kunden auf der ganzen Welt über digitale Infrastrukturen und die Etablierung der eigenen Marke in der Online-Welt.

„Zehntausende von Frauen geführte Unternehmen wachsen erfolgreich, schaffen tausende Jobs und bringen die deutsche Wirtschaft voran. Coaching, Wissenstransfer und Vorbilder helfen, dass viele weitere Unternehmerinnen die digitale Wirtschaft als Wachstumschance nutzen“, sagt Stephanie Bschorr, Präsidentin des Verbands deutscher Unternehmerinnen.

„‚Unternehmerinnen der Zukunft‘ soll neue Vorbilder schaffen: Frauen, die ihre Unternehmen in Kraftwerke für digitalen Handel, Export und Markenaufbau transformieren – und damit viele andere Unternehmerinnen inspirieren, den Schritt in den digitalen Handel zu wagen“, sagt Tijen Onaran, Gründerin von Women in Digital, dem führenden Netzwerk zur Förderung von Frauen in der Digitalwirtschaft. (Weiterlesen…)

 

Die vier Kategoriesieger der Amazon Initiative Unternehmer der Zukunft überzeugen hochkarätige Jury

Von: | 30. Juni 2017 | Unternehmer der Zukunft
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Die Möglichkeiten des Internets nutzen, die Grundlagen schaffen und in fünf Monaten das eigene E-Commerce- und Export-Geschäft auf- oder ausbauen – darum ging es bei der Initiative „Unternehmer der Zukunft“ von Amazon und Wirtschaftswoche.

23 kleine Unternehmer nahmen unter Begleitung erfahrener Coaches ihre individuelle E-Commerce-Herausforderung in Angriff, setzten eigens entwickelte Maßnahmenpläne in die Tat um und haben ihre digitale Geschäftsentwicklung beschleunigt. Gestern wurde die Initiative in einer Abschlussveranstaltung und Preisverleihung nun abgeschlossen.

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Die Jury (u.a. Ralf Kleber, Jochen Krisch und Kai Hudetz) machte meine Mentees, den Freudentaler Kinderladen zum Sieger in der Kategorie Von Offline zu Online. Hier wurden diejenigen Teilnehmer bewertet, die erstmals in den Online-Vertrieb gestartet waren und ihren stationären Laden online unterstützen wollten.

Das Team des Freudentaler Kinderladens, das von mir als Coach begleitet wurde, hat in kurzer Zeit ein Online-Sortiment entwickelt, drei zusätzliche Absatzkanäle im Internet geschaffen und exportiert online ab sofort in 24 Länder. Heute erzielt der Kinderladen bereits über 30 Prozent seines Gesamtumsatzes online. Und noch viel besser: Sie haben sich eine herausragende Ausgangssituation für die Zukunft erarbeitet.

An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an den Laudator Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln, für seine kurzweilige Rede.

Madame Jordan aus Berlin belegte den ersten Platz in der Kategorie Export. Hier ging es darum, über das Internet Kunden im Ausland zu erreichen. In ihrem Berliner Atelier fertigen die beiden Gründerinnen von Madame Jordan in Handarbeit Premium-Babytragen aus ökologisch und fair produzierten Stoffen.

Unter Begleitung ihres Coaches Klaus Forsthofer von MarktPlatz1 konnte das Duo mehr als 60 Produkte auf internationalen Internet-Marktplätzen listen, darunter in Frankreich, Spanien, Italien und Großbritannien – die USA folgen in Kürze. Den Anteil von Exporten am Umsatz konnte Madame Jordan auf 30 Prozent ausbauen und sich zudem eine Kundenzufriedenheit von knapp fünf Sternen erarbeiten. (Weiterlesen…)

 

Amazon Business: Auch B2B-Händler setzen auf „Unternehmer der Zukunft“

Von: | 28. Juni 2017 | Unternehmer der Zukunft
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Gastartikel: Beim Förderprogramm „Unternehmer der Zukunft“ sind auch eine Reihe von Unternehmen vertreten, deren Fokus auf dem Handel mit B2B-Kunden liegt. Sie sehen sich mit einer doppelten Herausforderung konfrontiert: Neben dem Einstieg oder dem Ausbau des Online-Geschäfts verkaufen sie auf Amazon auch erstmals schwerpunktmäßig an Endkunden. Mit dem Ende 2016 gestarteten Service Amazon Business soll es den B2B-Händlern aber erleichtert werden, auch auf Amazon ganz gezielt Geschäftskunden zu adressieren. Denn der Service bildet nicht nur einen speziellen B2B-Bereich innerhalb des Marktplatzes Amazon, sondern kommt mit Features wie automatischer Rechnungstellung, speziellen Business-Preisen und Mengenrabatt auch den speziellen Bedürfnissen vonGeschäftskunden entgegen.

„Unternehmer der Zukunft“ Rene Neumann von ordeo.de, Nils Bellmann von Beschläge aus Hamburg, Gustl Leibfried von Leibfried und Heiko Ibert von Ibert Solutions (von oben links im Uhrzeigersinn) nutzen Amazon Business.

„Unternehmer der Zukunft“ Rene Neumann von ordeo.de, Nils Bellmann von Beschläge aus Hamburg, Gustl Leibfried von Leibfried und Heiko Ibert von Ibert Solutions (von oben links im Uhrzeigersinn) nutzen Amazon Business.

„Wir sind überzeugt, dass Amazon Business Erfolg haben wird“, erklärt Nils Bellmann vom „Unternehmer der Zukunft“-Teilnehmer Beschläge aus Hamburg. „Funktionen wie das Einstellen von Mengenrabatten sind einfach nutzbar und bieten gute Vorteile für die B2B-Kunden, die in immer größerer Anzahl Amazon nutzen“. Beschläge aus Hamburg ist Händler und Hersteller von hochwertigen Tür- und Fenstergriffen. Das Unternehmen aus der Hansestadt hat seine Produkte im Internet bisher nur über den eigenen Onlineshop vermarktet. „Amazon hat eine große Reichweite im Online-Handel. Deshalb haben wir uns nachdem wir durch die Wirtschaftswoche von dem Programm erfahren haben, zur Teilnahme an „Unternehmer der Zukunft“ entschlossen.“ Die bisherigen Erfahrungen mit den Verkäufen auf Amazon machen Nils Bellmann zuversichtlich, dass man gute Chancen in der Marketplace-Kategorie Baumarkt hat. Zusätzliches Potenzial verspricht er sich von Amazon Business, das Beschläge aus Hamburg seit Mitte Mai nutzt: „Ich denke, dass wir damit internetaffine Handwerker noch besser erreichen können.“ (Weiterlesen…)

 

Amazon UdZ: „E-Commerce ist die Zukunft“ – Management-Profi startet auf Amazon noch einmal durch

Von: | 20. Juni 2017 | Unternehmer der Zukunft
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Gastartikel: „Meine früheren Weggefährten werden langsam alt, während ich mitten in einer neuen Aufgabe stecke, die mir viel Spaß macht“, berichtet Jochen Hastedt mit Genugtuung. Der 63-Jährige blickt auf eine beachtliche Karriere zurück, deren bisheriger Höhepunkt die Tätigkeit als Vorstand bei der französischen Gesellschaft des Kosmetikkonzerns Schwarzkopf war. Der Manager lebte damals auf der île St. Louis, einer kleinen Insel mitten in Paris. Diese Erinnerung kultiviert Hastedt heute im Namen seiner Firma L´Ile, mit der er umweltschonende Reinigungsmittel unter der Marke biolil auf den Markt bringt.

Früher Vorstand bei Schwarzkopf, heute einer von 23 „Unternehmern der Zukunft“ – Jochen Hastedt aus Hamburg

Früher Vorstand bei Schwarzkopf, heute einer von 23 „Unternehmern der Zukunft“ – Jochen Hastedt aus Hamburg

„Schon während meiner Zeit in Frankreich hatte ich das Gefühl, ich mache mich danach noch einmal selbstständig“, erzählt Hastedt. „Und so kam es auch: Nach meiner Rückkehr nach Deutschland machte ich mich daran, L´Ile aufzubauen.“ Inspiriert durch einen befreundeten Chemiker setzte sich der Manager das Ziel, mit einer Reihe biologischer Reinigungsmittel eine Alternative zu den „Chemiekeulen“ zu schaffen, die in den Supermärkten die Regale dominieren. Zunächst startete Hastedt mit Reinigern für den Industriebedarf. Aus einem Workshop mit Chemikern, Marketingspezialisten und Industriedesignern entstand dann die Marke biolil, die es bald ins Sortiment einer überregionalen Supermarktkette schaffte.

Als biolil nach einem Wechsel in der Einkaufsabteilung der Kette ausgelistet wurde, kam das Förderprogramm „Unternehmer der Zukunft“ für Jochen Hastedt genau zur richtigen Zeit. „Nach der Zusage für das Programm habe ich noch einmal investiert, um biolil mit Hilfe einer bekannten Werbeagentur komplett zu überarbeiten“, erklärt der Unternehmer stolz. (Weiterlesen…)

 

Amazon UdZ: Mit selbst entwickelten Produkten zum Erfolg

Von: | 13. Juni 2017 | Unternehmer der Zukunft
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Gastartikel: Olaf Böttger von Wollwarm und Petra Böhm von Bömmels Spiel und Schreibwaren verbindet nicht nur die Teilnahme am Förderprogramm „Unternehmer der Zukunft“. Beide haben langjährige Erfahrung im stationären Handel mit Spielwaren. Und beide haben beschlossen, auf Amazon Marketplace ein neues, selbst entwickeltes Produkt einzuführen, das sich deutlich von ihren bisherigen Angeboten unterscheidet.

„Unternehmer der Zukunft“-Teilnehmer Olaf Böttger vertreibt über Amazon Hausschuhe aus natürlicher Schafwolle.

„Unternehmer der Zukunft“-Teilnehmer Olaf Böttger vertreibt über Amazon Hausschuhe aus natürlicher Schafwolle.

Wollwarm produziert Produkte aus natürlicher Schafwolle. Die Marke ist zweites berufliches Standbein für Olaf Böttger, der daneben seit 25 Jahren in der Niederlausitz als Spielwarenhändler tätig ist. Wollwarm-Hausschuhe und -Sitzauflagen bietet Böttger bereits seit einigen Wochen bei Amazon an, nun kommt noch ein eigens im Rahmen von „Unternehmer der Zukunft“ entwickeltes Hundebett dazu. „Das Spielwarengeschäft ist sehr saisonal“, berichtet Olaf Böttger, „deshalb habe ich nach Produkten gesucht, die ganzjährig verkaufbar sind.“ Auf das Thema Schafwolle kam der Spielzeughändler über ein befreundetes Ehepaar an seinem Zweitwohnsitz in Polen.

„Die beiden stellen Produkte aus hochwertiger Merino-Schafwolle her und werden ihr Geschäft bald aus Altersgründen verkaufen. Wir haben uns darauf geeinigt, dass ich den Betrieb weiterführe und schon jetzt mit Innovationen für neuen Schub sorge.“

Die stark wärmende Schafwolle ist allerdings ebenfalls eher ein Produkt für eine bestimmte Jahreszeit. Olaf Böttger hat sich deshalb mit der Frage beschäftigt, welche saisonunabhängigen Produkte sich aus dem Material herstellen lassen und gut über Amazon zu vermarkten sind. „Wir sind dabei auf Artikel für den Jagdbereich, für Outdoor-Sport und das Sanitätshausgeschäft gekommen.“ Mit Hilfe von Analyse-Tools wurde zudem eine weitere Marktlücke identifiziert, die Wollwarm nun mit Priorität angeht: Hundebetten aus Schafwolle.

„Wir haben das Produkt in Handarbeit entwickelt, eine klare Zielgruppe definiert und uns um eine gute Kalkulation bemüht. Schließlich haben wir das Produkt für den Versand optimiert – und aussagekräftiger Content wie zum Beispiel ein Erklärvideo soll es dann rundum erlebbar machen“, berichtet Olaf Böttger. Nun ist alles kurz vor der Marktreife und der Spielwarenhändler hofft, bis zum Ende von „Unternehmer der Zukunft“ noch gute Erfahrungen mit dem Verkauf des neuen Produkts sammeln zu können. (Weiterlesen…)

 

Förderprogramm „Unternehmer der Zukunft“: Händler machen große Schritte auf dem Weg zum digitalen Erfolg

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(Pressemitteilung): Vom Ausbau der Produktpalette bis zum Export: Mit Hilfe von renommierten Coaches entwickeln über 20 kleine Unternehmen ihre digitalen Geschäftsideen im E-Commerce.

Bildquelle: amazon.de/ presse

Bildquelle: amazon.de/ presse

Die 23 kleinen Unternehmen, die vor 120 Tagen in das Förderprogramm „Unternehmer der Zukunft“ von Amazon und WirtschaftsWoche gestartet sind, gehen in den Endspurt beim Auf- und Ausbau ihres Online-Geschäfts. Die Teilnehmer arbeiten aktuell mit ihren E-Commerce-Coaches an der Umsetzung ihrer Ziele.

Auf der Agenda stehen unter anderem:

  • Export: Der Duisburger Knüllermarkt – Spezialist für Deko-Artikel und Wohnaccessoires – möchte seine Produkte künftig auch im europäischen Ausland verkaufen und bereitet dafür mit seinem Coach Bernhard Bruck, Head of Affiliate & Product Data Marketing bei Project A Ventures, „Versand durch Amazon“ vor. Das heißt, dass die Produkte des Händlers in einem Logistikzentrum von Amazon gelagert und von dort international verschickt werden.
  • Erweiterung Produktpalette: Olaf Böttger von Wollwarm aus Calau in der Lausitz vertreibt Pantoffeln aus Schafwolle und hat mit seinem Coach Peter Höschl, Blogger und Betreiber des E-Commerce-Blogs shopanbieter.de, eine Erweiterung der Produktpalette erarbeitet. Um sein Geschäft ganzjährig erfolgreich zu betrieben, plant er Sommerartikel sowie Outdoor- und Jagdbekleidung.
  • Start Online-Geschäft: Jochen Hastedt, ehemaliger Schwarzkopf-Vorstand in Frankreich hat im Alter von 63 Jahren die L‘ Ile GmbH in Hamburg gegründet. Seitdem werden unter der Marke biolil umweltschonende Reinigungsprodukte für Haushalt und Industrie produziert und vertrieben. Bevor Hastedt mit dem Verkauf auf Amazon gestartet war, hatte er sich insbesondere mit Preisen beschäftigt und einen kompletten Produkt-Relaunch seiner Haushaltsserie vorgenommen.
  • Erweiterung Unternehmensabläufe: Dennis Leißing von Berufsbekleidung Leißing aus Ibbenbüren im Münsterland möchte seine Produkte ab sofort über das Internet auch an Endkunden verkaufen. Dazu müssen viele Unternehmensabläufe auf Online-Handel umgestellt und deutlich mehr Artikel im Lager vorgehalten werden.

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