Aktuelle News

metoda E-Commerce-Index: Im Zeichen des Prime Days

Von: | 9. August 2017 | Studien & Märkte
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Pressemitteilung: Kein Sommerloch, dafür Amazon Prime Day – das war der Juli 2017 im deutschen E-Commerce. Seit drei Jahren veranstaltet der Marktführer die sommerliche Schnäppchenparade, die alljährlich für neue Verkaufsrekorde sorgt. In diesem Jahr war es am 11. Juli soweit. In der Monatsbilanz wirkt der Prime Day allerdings weit länger nach.

In der Nachfrageanalyse für den metoda E-Commerce-Index hat der Prime Day 2017 tiefe Spuren hinterlassen. 14 von 15 Kategorien verzeichneten eine steigende Nachfrage. Das sommerlochbedingte Juni-Zwischentief ist angesichts der positiven Juli-Ergebnisse fast vergessen. Ironischerweise macht ausgerechnet die Hit-Kategorie „Garten“, die seit dem Frühjahr der Nachfrage-Star im Sortiment ist, den Prime-Day-Sprung nicht mit. Stattdessen schießen Produktkategorien wie „Auto“ (+22 Punkte), „Elektronik“ (+21 Punkte) und „Bürobedarf & Schreibwaren“ (+20 Punkte) nach oben.

Dank Prime Day erreicht der metoda E-Commerce-Index im Juli 1.732 Punkte. Damit war der vergangene Monat der bis dato nachfragestärkste im E-Commerce-Business 2017.
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Marktplatzreport: Amazons Marketplace-Händler verkaufen häufig mit Verlust

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Auf Amazons Marktplatz tobt der Preiskampf. Die Händler versuchen mit aller Macht, in die berüchtigte Buybox zu kommen. Nur das sorgt in der Regel für Umsatz. Die Folge: Viele Händler verkaufen ihre Produkte mit Verlust, wie der Repricer SellerLogic nun herausgefunden hat.

Die letzten Jahre hat Amazons Marktplatzgeschäft noch mal deutlich zugelegt. Immer mehr Händler entdecken Amazon als starken Umsatzbringer. Etablierte genauso wie Neueinsteiger. Abhängig vom Produkt kann es daher mitunter zig Anbieter geben. Den Umsatz heimst meist jedoch nur derjenige Händler ein, der in der berühmt-berüchtigten Buybox steht. Dies führt zu einem Hauen und Stechen unter den mitbietenden Händlern. Entscheidend dafür, wer den Platz an der Sonne ergattert, ist neben Faktoren wie Lieferzuverlässigkeit und Händlerbewertung, vor allem der Preis. Nicht verwunderlich daher, dass die Händler vor allem über den Preis versuchen, sich bei Amazon zu differenzieren.

Jedes fünfte Produkt spielt nicht einmal die Fixkosten ein

Unglücklich nur, dass dies stets zulasten der Marge geht. Der Repricer SellerLogic hat nun herausgefunden, dass sogar etwa jedes fünfte Produkt auf Amazons Marketplace mit Verlust verkauft wird. Auf Basis von knapp 584.000 Produkten untersuchte SellerLogic die Margensituation bei seinen Händlern und brachte erstaunliches zutage, wie das folgende Chart belegt.

Erläuterung zum Chart: Händler haben in SellerLogic die Möglichkeit, ihre Einkaufspreise und Kosten zu hinterlegen. Anhand dieser Angaben kann SellerLogic die Marge nach Abzug aller Amazon-Gebühren, Versandkosten und sonstigen unmittelbar mit dem Verkauf entstehenden Kosten ermitteln. Zu beachten ist ggf. noch, dass SellerLogic die Marge als Aufschlag auf den Einkaufspreis ermittelt. Bei der üblichen Vorgehensweise, die Marge auf den Verkaufspreis zu ermitteln, würde der prozentuale Wert noch deutlich niedriger liegen.

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9. E-Commerce Geschäftsklimaindex: E-Commerce im Sommerloch – plentymarkets Händler stellen sich gegen den Trend

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Pressemitteilung: Wie bereits in den beiden Vorjahren lässt die positive Stimmung im E-Commerce auch 2017 in der Sommerumfrage nach, und der plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex sinkt auf 64,93 Punkte. Das Ergebnis bleibt dennoch weiterhin deutlich im positiven Bereich zwischen 50 und 100 Punkten (*). Betrachtet man hingegen nur das Ergebnis der plentymarkets Händler in der Auswertung, so stellen sie sich gegen den Trend: Ihr Stimmungswert steigt auf 69,19 Punkte.

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Die Analyse des 9. plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex lässt erkennen, dass vor allem die aktuelle Lage von den Händlern weniger positiv eingeschätzt wird als noch in der vorigen Umfrage. Der Anteil der Händler, die ihre Lage positiv bewerten, sinkt von 42% im Frühjahr auf 33% in der aktuellen Erhebung. Mehr Teilnehmer als zuletzt beurteilen ihre momentane Situation als schlecht: Hier steigt der Anteil von 15% auf 20%. Demgegenüber bleiben die neutralen Stimmen bei einem Prozentsatz von 46% gegenüber 43% in der letzten Umfrage beinahe gleich.

Insgesamt geht die Stimmung also leicht zurück. Dennoch lässt sich weiterhin sagen, dass mit 55% eine Mehrheit der Händler den nächsten 6 Monaten optimistisch entgegenblickt. (Weiterlesen…)

 

Weiteres Umsatzplus im Online-Handel – Steigerung von 11,1 Prozent im 1 Halbjahr 2017 gegenüber Vorjahr

Von: | 19. Juli 2017 | Studien & Märkte
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Pressemitteilung:  Die aktuellen Zahlen für das 2. Quartal 2017 der großen Verbraucherstudie des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) bestätigen weiterhin einen enormen Wachstumskurs im Interaktiven Handel. Als starker Wachstumstreiber des Handels legt der Online-Handel für das 1. Halbjahr 2017 insgesamt mit einem Plus um 11,1 Prozent im Vergleich zum 1. Halbjahr 2016 zu.

Bildquelle: bigstock.com/rbgranados

Bildquelle: bigstock.com/rbgranados

Zwischen April und Juni 2017 brachten die Verbraucher dem Online-Handel 2017 13.972 Mio. EUR inkl. USt (2. Q. 2016: 12.464 Mio. EUR inkl. USt) Brutto-Umsatz. Im gesamten Interaktiven Handel (Online- und klassischer Versandhandel) kauften im 2. Quartal 2017 die deutschen Verbraucher Waren für 15.011 Mio. EUR inkl. Ust (2. Q. 2016: 13.672 Mio. EUR inkl. USt). Demnach hat der Onlinehandel einen Anteil von 93 Prozent am Gesamtumsatz des Interaktiven Handels. Die digitalen Dienstleistungen wie elektronische Tickets, Downloads, Hotelbuchungen etc. verzeichnen einen Umsatz von 4.153 Mio. EUR inkl. USt (2. Q. 2016: 3.654 Mio. EUR inkl. USt) und damit ein Umsatzplus von 13,7 Prozent. (Weiterlesen…)

 

metoda E-Commerce-Index: Urlaubszeit bremst Onlinekonsum

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Pressemitteilung: Ist das schon das Sommerloch? Im Juni hat der metoda E-Commerce-Index auf breiter Front nachgegeben. Mit schwachen Zahlen macht der Start in die Ferienzeit das kurze Zwischenhoch aus dem Mai vergessen. Weil die Nachfrage in Kategorien wie „Beauty“, „Drogerie“ oder auch „Baumarkt“ im Vergleich zum Vormonat stark nachgelassen hat, fällt der metoda E-Commerce-Index im Juni um fast 100 Punkte. Selbst das Boom-Segment „Garten“ lässt im Sommerloch Federn. Allein die Kategorie „Sport & Freizeit“ schafft etwas Stabilität und hält das Vormonatsniveau. Im Schnitt aller Kategorien ist ein Minus von 5,66 Punkten zu verzeichnen. Die Reise- und Ferienzeit setzt der E-Commerce-Nachfrage in Deutschland also gehörig zu.

Fünf Bundesländer haben sich bereits im Juni in die großen Sommerferien verabschiedet. Und auch wenn die bevölkerungsreichen Länder Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg erst Mitte/Ende Juli folgen werden, wirkt sich der frühe Ferienbeginn in Bremen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bereits auf die Nachfrage im E-Commerce aus. Der metoda E-Commerce-Index musste im Juni einige Rückschläge wegstecken und konnte daher die positiven Entwicklungen aus dem Monat Mai nicht konservieren. Stattdessen weist der Index mit einem Minus von 97 Punkten im Monatsvergleich das Sommerloch im E-Commerce anhand messbarer Parameter nach. (Weiterlesen…)

 

ECC-Studie: Jeder zehnte Amazon-Käufer shoppt ausschließlich bei Amazon

Von: | 26. Juni 2017 | Studien & Märkte
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Wenn Sie lesen möchten, wie groß genau das Damoklesschwert mit Namen Amazon ist, das über der deutschen Handelslandschaft hängt, dann sei Ihnen die aktuelle Studie „Cross-Channel – Quo Vadis?“ des ECC Köln empfohlen. Die Forscher haben im März 1.500 Konsumenten darüber befragt, wie sie sich zu einem bevorstehenden Online-Kauf informieren und wo sie den Kauf abschließen.

Die „Amazonisierung des Handels“ beginnt, wie die Studie zeigt, schon beim Grundstock für die Kaufentscheidung: Knapp 58 Prozent der befragten Konsumenten nutzen Amazon vor dem Kauf als Entscheidungshilfe und Produktsuchmaschine. Der Trend dürfte sich in den kommenden Jahren noch verstärken: Fast zwei Drittel der befragten Smart Consumer, also jenen meist jüngeren Konsumenten, für die das Smartphone die zentrale Rolle im Alltag spielt, haben sich vor dem Onlinekauf bei Amazon informiert. 83 Prozent davon interessieren sich in dieser Informationsphase für die Preise, die der E-Commerce-Gigant zu bieten hat, zwei Drittel lesen die Amazon-Kundenbewertungen zum gesuchten Produkt. Für ein Drittel der Konsumenten sind die Informationen aus den Amazon-Bewertungen sogar kaufentscheidend.

„Vor allem die Orientierungsfunktion bei Preisen und Marken hat vielfältige Konsequenzen für Händler und Hersteller. Onlinepreise, die weit über den Amazon-Preisen liegen, sind schlichtweg im Netz nicht konkurrenzfähig. Das Markenthema ist vor allem für Hersteller wichtig, die sicherstellen wollen, bei den Kunden präsent zu sein“, erklärt Dr. Eva Stüber, Leiterin Research & Consulting am IFH Köln. Dem ist nicht zu widersprechen. (Weiterlesen…)

 

Über 50 Prozent der idealo-Nutzer beginnen ihre Produktrecherche mobil

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Jahrelang hieß es in der Branche: »Nächstes Jahr kommt der große Durchbruch für Mobile Commerce«. Und dann kam er doch nicht. Bis es am Ende dann keiner mehr hören konnte. Es war zwar allen klar, dass es in die Richtung geht, wir wussten jedoch nicht, wann es damit endlich losgehen würde, vor allem aber nicht, dass es dann so schnell, so steil gehen würde.

Datenvolumen des Internet-Traffics über mobile Endgeräte weltweit in den Jahren 2014 bis 2016 sowie eine Prognose bis 2021 (in Exabyte pro Monat). Quelle: Statist / Cisco Systems

Datenvolumen des Internet-Traffics über mobile Endgeräte weltweit in den Jahren 2014 bis 2016 sowie eine Prognose bis 2021 (in Exabyte pro Monat). Quelle: Statist / Cisco Systems

Vielleicht ist dies der Grund, warum sich nach wie vor viele Händler damit schwertun, ihren Onlineshop auf das geänderte, mobile Konsumentenverhalten auszurichten.

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Möglicherweise fehlen den meisten aber auch ›einfach nur‹ die finanziellen und personellen Ressourcen, um sich auf die rasanten Veränderungen – auch in technischer Hinsicht – einzustellen.

Gestern waren es Smartphones und Tablets, heute ist es Voice Commerce à la Amazons Alexa oder Bestellungen über das Cockpit des Autos. Morgen ist es vielleicht VR-Commerce und Shoppen über die Litfaßsäule.

Doch bleiben wir beim Heute. Derzeit ist es der Mobile Commerce, der die Händler fordert. So ist es nicht mehr nur die junge Generation, die alles Mobil macht, sondern auch die ältere gebraucht mehr und mehr das Smartphone, als Endgerät zum Shoppen.

Dafür nutzen sie mehr und mehr ausschließlich Shopping-Apps. Beispielsweise Zalando für Mode und Amazon sowie idealo für den Rest. Ich verstehe zwar nicht, wie man seine Selbstbestimmung für die Bequemlichkeit so aufgeben kann, muss ich aber auch nicht. Schließlich bin ich, genauso wenig wie andere, das Maß aller Dinge. Beziehungsweise: Dies ist wohl ganz einfach deren Art von Selbstbestimmung.

Vor allem ist für die Händler ja nicht wichtig, was ich denke, sondern was ihre Käufer wünschen. Und die wollen heute nun mal mobil shoppen, wie verschiedenste Zahlen eindrucksvoll belegen. So spricht nicht nur Zalando davon, dass ihr Mobile-Anteil bei über 50 Prozent liegt. (Weiterlesen…)

 

Zukunfts-Check: Onlinehändler bis 2,5 Mio Jahresumsatz wachsen überdurchschnittlich

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Unser kürzlich gestarteter Zukunft-Check bringt Erstaunliches zutage: Onlinehändler mit einem Jahresumsatz unter 2,5 Mio. Euro haben die vergangenen drei Jahre deutlich über dem Branchendurchschnitt zugelegt.

Seit einem Monat bietet unser Zukunfts-Check eine wertvolle Orientierung für Onlinehändler. Das kostenlose Tool ermittelt die Zukunftsaussichten von Onlineshops, weist auf Probleme im aktuellen Geschäft hin und gibt konkrete Handlungsanweisungen für Verbesserungen. Zusätzlich erfahren Onlinehändler, wie sie im Vergleich zur Branche stehen. Der Zukunfts-Check kann anonym erstellt werden.

Die bisherigen 275 Teilnehmer erzielen überwiegend einen Umsatz von weniger als 2,5 Mio. Euro. Lediglich jeder Zehnte erreicht mehr, insgesamt 2,5 % der Teilnehmer erzielen einen Jahresumsatz höher als 10 Mio. Euro.

Eine erste Auswertung der Zahlen bringt jedoch Erstaunliches zutage. So wuchsen 60 % der Teilnehmer in den vergangenen drei Jahren durchschnittlich jährlich um mehr als zehn Prozent. Fast 45 % aller Teilnehmer wuchsen im Schnitt sogar über 20 % im Jahr. Lediglich knapp 15% konnten nicht wachsen und betrübliche 7,3 % gaben an, die letzten drei Jahre, ein Negativwachstum verzeichnet zu haben.

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Verkaufsbörse: Zahl der zu verkaufenden Onlineshops sinkt

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Wie jedes Jahr haben wir wieder die Offerten unserer Verkaufsbörse für Onlineshops ausgewertet. Besonders auffallend ist dabei, dass der Anteil der zu verkaufenden Shops mit einem Jahresumsatz zwischen einer und zweieinhalb Mio. Euro stark angestiegen ist und es weiterhin keine Indikation für die schon seit Jahren erwartete Marktbereinigung gibt.

Auch im vergangenen Jahr kam es zu keinen verstärkten Verkäufen von Onlineshops in unserer Verkaufsbörse. Im Gegenteil, die Anzahl der Verkaufsofferten lag, wie bereits im Vorjahr, zehn Prozent unter den Höchstständen von 2013 und 2014.


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Dasselbe Bild zeichnet sich übrigens auch für das laufende Jahr ab. So ist die Anzahl der angebotenen Onlineshops in den ersten drei Monaten gegenüber dem Vorjahr sogar leicht gesunken. Und das, obwohl unsere Verkaufsbörse auch wegen verschiedener Publikationen in anderen Fachmedien laufend bekannter wird.

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Auffallend ist jedoch, dass letztes Jahr der Anteil der zu verkaufenden Shops mit einem Jahresumsatz zwischen einer und zweieinhalb Mio. Euro stark angestieg. Dies ist eine Unternehmensgröße, die wir bereits seit Jahren als prädestiniert für die Wachstumsfalle sehen. Diese Shops werden relativ professionell geführt und sind in den letzten Jahren solide bis überproportional gewachsen. Mögliche Potenziale wurden ausgereizt, sofern es die vorhandenen Bordmittel und Ressourcen zuließen. (Weiterlesen…)

 

Test der Händlerstimmung: Wie lief der Start ins Jahr 2017?

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Pressemitteilung: In der Umfrage zum achten plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex richtet sich der Blick auf die Stimmung im Onlinehandel nach dem ersten Quartal 2017 / Unter allen Teilnehmern wird diesmal ein Gewinn im Wert von 1000,- € verlost

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Mit dem 8. plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex führt plentymarkets in Kooperation mit Skrill und shopanbieter.de die Analyse zur Selbsteinschätzung kleiner und mittelgroßer Unternehmen weiter: Wie schätzen sie ihre Lage nach dem ersten Quartal 2017 ein und wie ist die Stimmung für die nächsten 6 Moante?

Machen Sie mit und helfen Sie uns bei dieser Analyse: https://de.research.net/r/8-plentymarkets-E-Commerce-Geschaeftsklimaindex-PM (Weiterlesen…)