Aktuelle News

Presseschau KW37: Mond-Reichweiten bei Facebook, frische Millionen für Lesara, die neue EHI-Liste und ein Kaufhaus ohne Ware

Von: | 18. September 2017 | Presseschau
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Newspaper Press Run EndWillkommen zum Wochenrückblick von shopanbieter.de! Diese Woche gibt es alternative Fakten von Facebook, dessen Anzeigen mehr Menschen erreichen, als es tatsächlich gibt. Dafür sammelt Lesara ganz harte Fakten im Millionenbereich ein und hat große Expansionspläne. Die neue EHI-Liste der 100 größten deutschen Online-Shops liefert die übliche Mischung aus geschätzten und realen Fakten ohne Marktplatz-Umsätze, die dennoch eine gute Orientierung über den deutschen Online-Markt bietet.

 

Die Themen der Woche

Werbeanzeigen auf Facebook sollen ja eine großartige Reichweite haben. Mitunter sind die Werte aber nicht nur großartig, sondern schier unglaublich: Wie Heise Online berichtet, hat das australische Fachmedium Adnews herausgefunden, dass das soziale Netzwerk in einigen Ländern eine höhere Reichweite hat, als Menschen in den Ländern leben. So soll die Werbung auf der Plattform nach offiziellen Angaben rund zwölf Millionen deutsche Tweens (20-29 Jahre) erreichen. In Deutschland leben aber nur 9,2 Millionen Menschen in diesem Alter. Für andere Länder werden ähnliche Mondwerte angegeben. Und Facebook? Das erklärt, dass es sich bei den Angaben um Schätzungen handele, die nicht zum Vergleich mit der Bevölkerungsstatistik gedacht seien.

 

Einen Umsatz von 27,4 Milliarden Euro erwirtschafteten die deutschen Top 100 E-Commerce-Händler im vergangenen Jahr mit physischen Gütern, so die Studie „E-Commerce-Markt Deutschland 2017“ vom EHI Retail Institute. Ein Großteil fällt erneut auf die Top 3: Amazon.de (8,1 Milliarden Euro), Otto.de (2,7 Mrd. Euro) und Zalando.de (1,1 Mrd. Euro). Sie erzielen gemeinsam rund 12 Milliarden Euro Umsatz, das entspricht rund 44 Prozent des Gesamtumsatzes der Top 100. ->Etailment

 

Das Berliner Hype-Start-up Lesara hat eine weitere Finanzierungsrunde abgeschlossen und dabei 40 Millionen US-Dollar von neuen und bestehenden Investoren aus den USA und Großbritannien eingesammelt. Das frische Kapital soll in die strategische Entwicklung und die Expansion nach Schweden, Dänemark, Spanien, Belgien und Großbritannien gesteckt werden, berichtet FasionUnited.

 

Amazon.de bietet Prime-Kunden ab sofort eine kostenlose Babybox mit Produkten zum Ausprobieren an. Die Box ist in einer Auflage von 10.000 Stück verfügbar – also nur solange der Vorrat reicht. Enthalten sind zum Beispiel Artikel von Herstellern wie HiPP, Munchkin und NUK, insgesamt sollen die Warenproben einen Wert von über 30 Euro haben.

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Presseschau KW 36: DHL liefert für andere aus, Amazon startet Mode-Eigenmarke, ebay denkt über neue Suche nach

Von: | 11. September 2017 | Presseschau
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Newspaper Press Run EndWillkommen zum Wochenrückblick von shopanbieter.de! In der KW35 ist das Sommerloch definitiv vorbei: Erst ärgerte die DHL die Konkurrenz mit einem Pilotprojekt in Köln und Bonn, bei dem der Paketdienstleister neue Wege findet, um Hermes und Co. auf der letzten Meile die Arbeit wegzuschnappen. Dann startete Amazon mit großem Getöse seine eigene Modemarke „Find“ in Europa. Und ebay überlegt, das Weihnachtsgeschäft ein bisschen spannender zu machen, indem man kurz vor knapp eine neue Suchfunktion einführt. Ich hoffe, Sie sind alle gut erholt aus dem Urlaub zurück gekommen…

 

Die Themen der Woche

Die DHL will auf der letzten Meile jetzt auch die Pakte der konkurrierenden Paketdienstleister zustellen. In Rahmen eines Pilotprojekts in Köln und Bonn können Kunden eine Bestellung von einem anderen Paketdienst an eine „Wunschdepot-Adresse“ liefern lassen – und von dort aus übernimmt dann die DHL die Zustellung bis zum Kunden. Dafür müssen die Endkunden allerdings eine Extragebühr auf den Tisch legen.  ->Onlinehändler-News

 

Amazon macht Ernst in Sachen Mode: Seit letzter Woche ist unter Amazon.de/find die Herbst- und Winterkollektion der hauseigenen Modemarke „Find“ zu entdecken. Parallel dazu hat der Online-Marktplatz eine breit angelegte Werbekampagne für seine Eigenmarke in Deutschland, England, Frankreich und Spanien gestartet.

 

Welches Potenzial haben eigentlich Chatbots, der aktuelle heiße Sch…, der in der Branche so fleißig diskutiert wird und der beispielsweise in der Kundenkommunikation von Zalando, Lufthansa oder der Sparkasse schon zum Einsatz kommt? Bis jetzt ist die Ablehnung gegen die automatisierten Berater auf Kundenseite jedenfalls noch hoch, wie eine aktuelle Studie von YouGov zeigt.

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Presseschau KW 35: Amazon baut neues Logistik-Zentrum in Polen, Facebook verliert als Trafficbringer für Online-Shops an Bedeutung

Von: | 4. September 2017 | Presseschau
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Willkommen zum Wochenrückblick von shopanbieter.de! In der KW 35 gab Amazon den Bau eines neuen Logistikzentrums in Polen nahe der deutschen Grenze bekannt und Google ging einen Schritt auf die EU-Kommission zu und legte erste Vorschläge zu einer kartellrechtlich unbedenklichen Nutzung von Google Shopping vor. Und eine Studie von Aufgesang zeigt, wo der Traffic für Online-Shops eigentlich herkommt.

 

Die Themen der Woche

Ottos Miet-Programm Otto Now scheint gut zu laufen: Seit dem Start vor 9 Monaten wurde die Zahl der ausleihbaren Produkte von 80 auf 140 erhöht. Auch die einzelnen Sortimente wurden deutlich vertieft und die Miet-Konditionen ausgeweitet. Am meisten nachgefragt sind laut Otto Kaffee-Vollautomaten, Fernseher und Fitness-Geräte. Besonders erfreulich für Otto: Mit dem Miet-Service erreicht der Versender häufig Neukunden, die bisher noch nicht auf otto.de bestellt haben. >>>neuhandeln

 

Das Logistik-Startup Seven Senders hat eine Finanzspritze von 6,5 Millionen Euro erhalten. Zu den Investoren gehört auch René Köhler, Gründer von Internetstores (Fahrrad.de). Seven Senders versteht sich als zentrale Anbindungsplattform für lokale Paketdienstleister in ganz Europa. >>>deutsche-startups

 

Amazon baut im polnischen Kolbaskowo nahe der deutschen Grenze ein neues Fulfillment-Zentrum. Das Bauwerk soll 161.500 Quadratmeter umfassen und wird etwa 96 Millionen Euro kosten. 1.000 neue Arbeitsplätze sollen in dem Zentrum entstehen. >>>Panattoni Europe

 

Vendor oder Seller: Beide Amazon-Programme für Marketplace-Händler haben ihre Vor- und Nachteile. etailment gibt detaillierte Antworten auf die Frage, ob Seller die Einladung ins Vendor-Programm annehmen sollten – oder besser nicht.

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Presseschau KW34: Kartellamt vs. exklusive Vertriebskooperationen, Neues von Otto.now, Shoepassion im Interview mit Kassenzone

Von: | 29. August 2017 | Presseschau
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Willkommen zum Wochenrückblick von shopanbieter.de! In der KW 34 gibt das Bundeskartellamt vielen Online-Händler Grund zur Hoffnung: Der oberste Kartellwächter Andreas Mundt sieht es nämlich kritisch, dass manche Hersteller Händlern den Online-Vertrieb ihrer Produkte einerseits verbieten, andererseits aber exklusiv für denselben Online-Vertrieb mit Amazon zusammenarbeiten. Außerdem gibt es Einblicke in Ottos Miet-Commerce-Modell und eine Analyse zur Eigenmarkenstrategie von Amazon.

 

Die Themen der Woche

Dem Bundeskartellamt sind exklusive Vertriebskooperationen zwischen Marken-Herstellern und großen Internetplattformen wie Amazon ein Dorn im Auge, berichtet die FAZ. Immer wieder komme es vor, „dass große Hersteller Einzelhändlern den Online-Vertrieb über fremde Plattformen generell verbieten“, aber selbst mit Plattformen wie Amazon zusammenarbeiteten. Kartellamtspräsident Andreas Mundt verlangt eine Umkehr der Beweislast. Hersteller dürften den Online-Verkauf über Drittplattformen dann nur noch untersagen, wenn sie dafür stichhaltige Gründe anführen könnten.

 

Das Miet-Commerce-Portal Otto Now macht dem Hamburger Mutterkonzern viel Freude, verriet Otto-Sprecherin Linda Klein gegenüber neuhandeln. Deshalb wurde die Zahl der ausleihbaren Produkte von 80 auf 140 erhöht. Auch die Konditionen wurden überarbeitet, so können Kunden jetzt Produkte drei, sechs, 12 oder 24 Monate lang ausleihen. „Im Vergleich zu Kunden von Otto.de ist der Now-Kunde jünger und männlicher“, so die Sprecherin. „Unter den „Mietern“ befinden sich häufiger neue Kunden, die bisher nicht auf otto.de bestellt haben.“

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Presseschau KW 33: Facebook Marketplace kommt nach Deutschland, Martin Sinner verlässt MediaMarktSaturn, Paydirekt probiert‘s mit Zwangsregistrierungen, Tipps für den Umgang mit Account-Sperrungen bei Amazon

Von: | 21. August 2017 | Presseschau
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Willkommen zum Wochenrückblick von shopanbieter.de! In der KW 33 hat Facebook seinen virtuellen Flohmarkt „Marketplace“ nach Deutschland gebracht und dürfte damit in der ebay-Zentrale Heulen und Zähneklappern ausgelöst haben. Paydirekt wiederum ist über das Heulen und Zähneklappern schon hinaus und greift jetzt zu rabiaten Mitteln, um seine Nutzerzahlen endlich hochzukriegen. Und auf Internetworld gibt’s ein paar unangenehme Wahrheiten über den Umgang von Amazon mit auffälligen Händlern zu lesen.

 

Die Themen der Woche

Facebook bringt seine eigene Kleinanzeigen-Plattform „Marketplace“ nach Deutschland und 16 andere europäische Ländern. Über das Tool können Facebook-Nutzer gebrauchte Waren zum Verkauf anbieten oder in ihrer Umgebung nach gebrauchten Artikeln suchen. Die Plattform ist vor zehn Monaten in den USA, Australien und Großbritannien gestartet und verzeichnet bereits 550 Millionen Besucher pro Monat. Gebühren werden für die Nutzung des Marktplatzes nicht fällig, Facebook finanziert auch diesen Service über Werbeanzeigen. Da darf sich ebay Deutschland aber warm anziehen. ->Spiegel Online

 

Ein Online-Händler wurde vor Gericht abgemahnt, weil er eine zusammengefasste Darstellung all seiner Bewertungen, zusammengetragen von ausgezeichnet.org, in seinem Shop veröffentlichte. Dabei wurde die Formulierung „3.282 Bewertungen von mehreren Portalen“ verwendet. Die könne aber von Konsumenten falsch verstanden werden, argumentierte das Gericht – denn die Darstellung wirft die Bewertungen des Online-Shops sowie des Ebay-Shops und der Amazon Marketplace in einen Topf. Eine Bewertung sei aber nur in Zusammenhang mit einer konkreten Verkaufsseite aussagekräftig. Mark Steier hat die Einzelheiten des weitreichenden Urteils.

 

Martin Sinner hat die MediaMarktSaturn-Gruppe verlassen. Sinner war im Herbst 2014 zum Geschäftsführer der Group-internen Electronics Online Group aufgestiegen, in der MediaMarktSaturn die Aktivitäten seiner Online-Pureplayer bündeln wollte. Rund um den Elektronik-Versender Redcoon sollten weiter Online-Shops entstehen; aus den Plänen wurde aber nicht viel, wie neuhandeln zusammenfasst.

 

Der Niedergang von Paydirekt ist aktuell schmerzhaft mitanzusehen: Weil die Registrierungen der Bankkunden bei dem Online-Bezahldienst bisher weit hinter den Erwartungen zurückbleiben, zieht die an Paydirekt beteiligte Sparkassen-Finanzgruppe jetzt andere Saiten auf. Onlinebanking-Kunden zahlreicher Sparkassen bekommen derzeit eine Nachricht in ihr elektronisches Postfach mit der sie automatisch Paydirekt-Nutzer werden, falls sie nicht bis Anfang November widersprechen. Bist Du nicht willig, so wirst Du halt zwangsregistriert. Ob das hilft? ->BargeldlosBlog

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Presseschau KW 32: a mit Innovationen, e testet weiter, r holt auf und R steigt – vielleicht – aus dem Grab. Willkommen in der Gerüchteküche…

Von: | 14. August 2017 | Presseschau
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Newspaper Press Run EndWillkommen zum Wochenrückblick von shopanbieter.de! Diesmal gibt es nicht nur Pressehäppchen, sondern es wird auch ein wenig bei Facebook genascht. Aus Gründen. In der KW 32 wird’s persönlich: Amazon Custom ermöglicht Produktpersonalisierungen – und funktioniert bereits. Außerdem gibt es nun die Amazon Stores für Marken auch in DE. Die wichtigste Meldung aus dem a-Betrieb war jedoch die Streichung der Mindestgebühr. Die e-Konkurrenz nervte wieder mit Layout-Tests *gähn*. Dafür gab es diese Woche auch Interessantes vom Konkurrenten r. Und – Überraschung, auch vom Konkurrenten R!

Die Themen der Woche

„Auf den ersten Blick sieht das Ganze sehr gut aus.“ berichtete diese Woche Stefan Serrer in einer Facebookgruppe über die neue Personalisierungsfunktion Amazon Custom Beta. Amazon hat hier offenbar einen kleinen Technik-Transfer von der eigenen Handmade-Plattform vorgenommen. Und was soll man sagen: der neue Online-Konfigurator funktioniert tatsächlich gut, wie man an seinen gravierbaren Bleistiften ausprobieren kann. Wermuthstropfen: Bisher kann man wohl leider nur auf Einladung mitmachen…

Noch mal Amazon, noch mal neu in DE: Amazon Stores für Marken – wer solche ordentlich angemeldet hat, kann seine Markenprodukte jetzt hübscher präsentieren. So kommen endlich auch Seller in den Genuss ansprechender Produktpräsentationsmöglichkeiten. Das ist schön. Im doppelten Wortsinne.

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Presseschau KW31: Schock für ebay-Händler (schon wieder), Amazon mit Rossmann, doppeltes Bitcoin & warum Kunden unzufrieden sind

Von: | 7. August 2017 | Presseschau
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Newspaper Press Run End Willkommen zum Wochenrückblick von shopanbieter.de! In der KW 31 geht es bei eBay drunter und drüber (ja noch mehr als sonst) und Bitcoins gibt es jetzt gleich zweimal – also nicht doppelt so viele Bitcoins, sondern zwei Bitcoin-Arten. Amazon erfindet weitere Logistik-Lösungen und gewinnt Rossmann für Amazon now. Und eine Studie findet heraus, dass Kunden sich in Bewertungen am häufigsten über „schlechten Service und schlechte Qualität“ beschweren. Ach so?

Die Themen der Woche

ebay ist ja ein echter Spezialist darin, seine Händler auf Nervenstärke zu testen: Regeländerungen, Aus- und Umbau, Forcierung der Serviceanforderungen… Diese Woche wurde zwischenzeitlich plötzlich das Impressum der Händler nicht mehr angezeigt. Ein Aufschrei ging durch alle Foren, dachten doch die meisten Händler zunächst, dass das jetzt wieder eine gewollte Layout-Änderung wäre. So von wegen, „Kontaktdaten der Händler noch weiter verschleiern“. Es war dann aber doch „nur ein Bug“, versicherte eBay.

Kein Bug, sondern gewollt: Bitcoin hat sich aufgespalten. Jetzt gibt es Bitcoin und Bitcoin Cash. Erste wurde behutsam erneuert, um die Architektur den gewachsenen Anforderungen anzupassen. Das reichte einigen Leute aber noch nicht und sie erstellten mit Bitcoin Cash ihren eigenen, ganz abgelösten Fork. Gewonnen hat dabei erst einmal das klassische Bitcoin, das einen Höhenflug hinlegte, während der neue Bruder einen massiven Wertverlust verdauen muss, wie die FAZ beschreibt. Als Händler kann man sich jetzt also gleich zweimal gegen die Integration von Bitcoins als Zahlungsmittel entscheiden. Oder vielleicht ja auch dafür?

Amazon erfindet weiter an Logistiklösungen: Nach Drohnenlieferungen, eigener Air-Cargo, Unterwasser-Lagerstätten, Kofferaum-Zustellung etc. gibt es diese Woche die Paketstation für das Mietshaus. Was für eine erfrischend bodenständige Idee. Ach, und die Drohnen sollen intelligenter werden. So intelligent, dass sie fleißig Daten sammeln können, die man verkaufen kann – weiß die Internetworld. Und was gibt es sonst so von Amazon? Frische Meldung von Amazon prime now: Man habe Rossmann gewinnen können – zumindest testweise – kolportiert WuV unter Hinweis auf die Lebensmittelzeitung.

Fleißig Daten gesammelt haben auch die Studienautoren der für 4Sellers angefertigten Langzeitstudie „Nie wieder! – Negativen Bewertungen auf der Spur“: 14.295 Bewertungen für 748 eBay-Shops in 34 Kategorien über 303 Tage wurden ausgewertet. Die Kernerkenntnis: Am häufigsten regen sich Kunden über fehlerhafte oder zu langsame Lieferung auf, gefolgt von qualitativen Defiziten der Ware. Gut, das ist jetzt kein so überraschendes Ergebnis. Aber wenn man genauer hinschaut, ergeben sich Einblicke in die unterschiedlichen Erwartungen und Gemüter der Kunden in den einzelnen Produktkategorien => PDF zur Studie bei 4SELLERS.

 

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„Ein per se-Verbot des Vertriebs über Internet-Plattformen wäre auch künftig nicht erlaubt“ – bevh analysiert Plädoyer des EU-Generalanwalts im Fall „Coty“

Von: | 3. August 2017 | Presseschau
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Pressemitteilung: Die im Plädoyer des EU-Generalanwalts Nils Wahl geäußerte Einschätzung, dass die im konkreten Fall streitige Klausel nicht unter das Kartellverbot fällt, lässt sich nach Analyse des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel e.V. nicht als Legitmation eines per se-Verbots des Vertriebs über Marktplätze und Plattformen im Internet interpretieren.

Generell dürfen Hersteller Händlern den Onlinevertrieb von Waren nicht verbieten. Das ist wettbewerbsrechtlich unzulässig.

Ob das auch für die bislang umstrittenen Vertriebsverbote im Onlinehandel auf Marktplätzen und Plattformen gilt, wird erst das für den Spätsommer erwartete Urteil des EuGH im Fall „Coty“ zeigen. Folgt der Europäische Gerichtshof wie üblich dem Generalanwalt in seiner gestern dargelegten Position, ist Maßstab, ob solche Beschränkungen für alle Händler gleichermaßen gelten und wegen der Besonderheiten, wie auch dem Prestige der betroffenen Waren wirklich erforderlich sind. (Weiterlesen…)

 

Presseschau KW30: Keine Kaufempfehlung für Zalando-Aktie, Bildersuche auf ebay, Otto kooperiert mit paydirekt, Facebooks Marktplatzfunktion kommt nach Deutschland

Von: | 31. Juli 2017 | Presseschau
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Newspaper Press Run End Willkommen zum Wochenrückblick von shopanbieter.de! In der KW 30 hat sich das kriselnde Bezahlsystem paydirekt das Schwergewicht Otto als Referenzkunden gekauft und ebay eine neue Bildsuchfunktion integriert. Außerdem sickerte durch, dass Facebooks Flohmarktfunktion wohl bald nach Deutschland kommt. Und einige Branchenexperten spekulieren, dass Zalando eventuell ein Problem mit seinem Aktienkurs bekommen könnte.

Die Themen der Woche

ebay hat seine mobilen Suchmöglichkeiten erweitert. Über die Funktion „Image Search“ können Shopper ein Foto ins Suchfeld ziehen. ebay listet dann Produktvorschläge auf, die dem Bild ähneln. Mit „Find it on ebay“ können User URLs aus sozialen Plattformen wie Pinterest kopieren und auf ebay dazu passende Produkte suchen. ->Onlinehändler-News

Endlich mal wieder eine Erfolgsmeldung vom fast schon für tot erklärten Paypal-Konkurrent der deutschen Banken. Otto kooperiert mit Paydirekt. Andererseits: Otto hatte ja auch mal – es Ruhe in Frieden – das Bezahlsystem Yapital. Was Otto da gelernt hat: Nur Bahres ist Wahres. Deshalb lässt sich der Versender den Einstieg laut „Süddeutsche Zeitung“ teuer bezahlen: 10 Millionen Euro für IT-Unterstützung und etwa 3 Millionen Euro für Werbung.

In den USA bekommen gerade Tausende Marketplace-Händler ein Angebot, dass sie nicht ablehnen können: Amazon will ihre Produkte zum vollen Verkaufspreis übernehmen und damit sein internationales Sortiment aufstocken, berichtet CNBC.

Bittere Nachricht für viele Marktplatzhändler: Der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) hält es für zulässig, wenn Anbieter von Luxusartikeln seinen autorisierten Einzelhändlern den Vertrieb seiner Produkte über Plattformen Dritter untersagen. Entzündet hat sich das Thema am Fall des Kosmetikriesen Coty, der seinen Händlern bestimmte Vertriebsplattformen untersagen will, wenn diese nicht zum Markenimage passten. Der Europäische Gerichtshof folgt in der Regel den Empfehlungen des Generalanwalts. ->BVOH

Haben Sie schon mit den Vorbereitungen fürs Weihnachtsgeschäft angefangen? Bei Cyberport stehen schon die Weihnachtsbäume im Logistikzentrum, erzählt Geschäftsführer Helmar Hipp im Interview mit Internetworld.

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Presseschau KW28: Alibaba will Logistikzentrum in Bulgarien bauen, Amazon drängt an die Ladenkasse, erste Einzelheiten zu Zalandos Mitgliederprogramm Zalando Zet

Von: | 24. Juli 2017 | Presseschau
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Newspaper Press Run EndWillkommen zum Wochenrückschlick von shopanbieter.de! In der KW28 wurden die Expansionspläne von Alibaba Richtung Europa deutlich konkreter. Amazon versucht sich an einem stationären Payment-System. Von Zalando gab es erste Einblicke ins neue Mitgliederprogramm Zalando Zet. Und auf vielen Portalen wurde lebhaft über das Bewertungssystem respektive die Bewertungsflaute diskutiert.

 

Die Themen der Woche

Es ist der logische nächste Schritt für die Umsetzung von Alibabas Europa-Plänen: Der chinesische E-Commerce-Riese verhandelt derzeit über den Bau eines Logistikzentrums in Bulgarien. Da die Meldung, aus der t3n zitiert, aus einem offiziellen Statement der Regierung stammt, dürften die Verhandlungen schon weit gediehen sein. Sollte das Logistikzentrum gebaut werden, könnten Waren von dort in den gesamten EU-Raum versendet werden.

 

Amazon hat in den USA das neue Feature Amazon Pay Places eingeführt. Damit können Kunden auch an der stationären Ladenkasse bezahlen. Erster Partner ist die Restaurant-Kette TGI. Um stationär mit Amazon bezahlen zu können, müssen Kunden die mobile App des E-Commerce-Giganten installiert haben. ->Techcrunch

 

Zalando steht wohl kurz vor der Einführung seines neuen Treue-Programms, berichtet die Welt. Ähnlich wie bei Amazon Prime sollen Kunden für die Mitgliedschaft bei Zalando Zet einen festen Betrag bezahlen und dafür von bestimmten Privilegien profitieren. Die Teilnahme in den ersten drei Monaten ist kostenlos, danach kostet die Jahresmitgliedschaft moderate 19 Euro. Vorteile sind kürzere Lieferzeiten ohne Aufpreis und persönliche Stilberatung.

 

Der Chef des Bundeskartellamts Andreas Mundt hat sich gegen individuelle Preisanpassungen in Online-Shops ausgesprochen. „Wenn ich nicht weiß, was die anderen für ein Produkt bezahlen und die Preise von Person zu Person, von IP-Adresse zu IP-Adresse unterschiedlich sind, haben wir keine oder zumindest ganz andere Vergleichsmöglichkeiten als dies heute der Fall ist“, so Mundt. Auch 60 Prozent der Kunden wünschen sich laut einer Studie des NRW-Verbraucherministerium einheitliche Preise. ->Onlinehändler-News

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