Aktuelle News

Facebook-Digest KW 45: Amazon im Neugestaltungs-Rausch, Kunden aus der Hölle (und dem Himmel), lohnende Hartnäckigkeit und wenig Arbeit für viel Gewinn.

Von: | 15. November 2017 | Presseschau
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Facebook-DaumenWillkommen zum Facebook-Digest der KW 45/46, in der man sich Sorgen machen muss, dass der Welt die Programmierer und Sysadmins ausgehen. Denn Amazon bastelt munter herum, erfindet lauter Neues und erweitert nebenbei auch noch sein Portfolio. Dabei ist doch auch eBay noch voll im Umbau! Wer soll da denn noch die bevorstehende Welteroberung für Alibaba stemmen? Also so rein technisch? Außerdem geht es in dieser Woche um Höllenkunden und ihr Gegenpart und wir erfahren, wie man den Wert eines Schrottautos auf 150 TAUSEND US-Dollar pusht. Und dass wir alle viel zu viel arbeiten.

Badges, Backends & Borderless

Amazon hat was Neues: „Amazon’s Choice“. Seit zwei Tagen patscht die Plattform ein Badge mit dieser Beschriftung auf jede Menge Angebote. Und die machen dann Verkaufssprünge. Für manche sogar dermaßen, dass sie ihr Angebot deaktivieren müssen! Wie es funktioniert, machen die Kommentare hier ganz gut klar. Sehen können das Badge aber nur Android-Nutzer, Applenutzer (noch) nicht – dabei sind die doch die zahlungskräftigere Klientel, heißt es immer…

Grenzen waren gestern, ab sofort liefert Amazon alle FBA-Bestellungen auf amazon.de Pan-Europäisch aus. Wer das nicht will, kann ja widersprechen. Oder umgekehrt: Wer nicht widerspricht, kann sich schon einmal mit Themen wie Lieferschwellen und Steuer auseinandersetzen. Das gibt schöne Lesestunden im festlichen Advent!

Apropo Auslieferungen: Hier wird gestreikt, dort kippen Laster um. Da lässt man doch besser mal Privatleute die Lieferungen übernehmen: Amazon Flex. Ob das klappt?

Nicht so richtig klappt es dafür im Backend. Dass die Berechnung der Quote fehlerhafter Lieferungen zuletzt selbst „fehlerhaft“ war, wird mittlerweile offen eingestanden. Dass derzeit Markeninhaber unter einer Reorganisation der Marken-Registrierung leiden, noch nicht. Aber der Marktplatz will ja demnächst auch „in Versicherungen machen“. Vielleicht kann man sich dann dort auch gegen Marktplatz-Willkür versichern lassen?

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Presseschau KW 45: Fabel-Umsätze am Single’s Day, Weihnachtsgeschäft verschiebt sich immer mehr in die Cyber Week, deutsche Logistik steht wegen E-Commerce vor der Belastungsgrenze

Von: | 13. November 2017 | Presseschau
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Newspaper Press Run EndWillkommen zum Wochenrückblick von shopanbieter.de! In der KW 45 musste sich manch ein Beobachter die Augen reiben angesichts von 25,3 Milliarden US-Dollar, die Alibaba an einem einzigen Tag (!), nämlich dem chinesischen Shopping-Event Single’s Day, umgesetzt hat. Aber auch in Europa verschiebt sich das klassische Weihnachtsgeschäft der Online-Händler immer mehr in Richtung der US-amerikanischen Schnäppchen-Tage Black Friday und Cyber Monday. Und da die deutschen Logistiker dieses Jahr offenbar noch mehr als bisher mit der weihnachtlichen Paketflut zu kämpfen haben, ist das vielleicht gar nicht so schlecht – für Händler und Kunde. Denn ein Ende November bestelltes Geschenk wird es wohl auf jeden Fall rechtzeitig unter den Baum schaffen.

 

Die Themen der Woche

Wenn man sich als deutscher Online-Händler mal so richtig klein fühlen will, kann man sich die Single’s Day-Bilanz von Alibaba anschauen. 25,3 Milliarden US-Dollar wurden allein am 11.11. über die Plattformen des chinesischen Online-Riesen umgesetzt. Da kriegt nicht nur Mark Steier den Mund kaum noch zu.

Der Marktplatz-KIX von ECC Köln und eBay nimmt Black Friday und Cyber Monday unter die Lupe und zeigt unter anderem: Die zweite Novemberhälfte, in der die Aktionstage stattfinden, wird wichtiger für den Weihnachtsumsatz der Onlinemarktplatzhändler. Sechs von zehn Befragten, die an der Cyber Week teilnehmen, haben dadurch ihre Gesamtumsätze in der Weihnachtszeit erhöht. Jeder vierte Marktplatz-KIX-Teilnehmer befürchtet aber, die Cyber Week gehe zunehmend auf Kosten des restlichen Weihnachtsgeschäfts. ->Wortfilter

Rakuten möchte auch ein wenig Prime-Feeling bieten und sortiert seine Satelliten nun in den „Club Rakuten“. Für 19,90 Euro jährlich gibt es kostenlosen Hin- & Rückversand, mehr Superpunkte auf alle Einkäufe, Rakuten.tv und exklusive Shopping-Aktionen.

Amazon.com experimentiert im US-amerikanischen Weihnachtsgeschäft aktuell mit dem Pricing. Der Marktplatz hat die Preise einiger Produkte, die von Drittanbietern verkauft werden, eigenmächtig gesenkt. Die betroffenen Händler bekommen dennoch den von ihnen geforderten Preis, Amazon erstattet ihnen die Differenz. Offenbar reagiert das Unternehmen damit auf den herrschenden Preisdruck; Walmart versucht sich gerade recht aggressiv über den Preis gegenüber Amazon zu positionieren. Händler, die nicht wollen, dass Amazon an ihrem Pricing herumspielt, müssen per Opt-Out-Verfahren aussteigen. ->Onlinehändler-News

Seit rund sechs Monaten ist Amazon Fresh auf dem deutschen Markt aktiv. Peer Schader vom Supermarktblog zieht nach zehn Bestellungen Bilanz. Sein Ergebnis: In Sachen Liefergeschwindigkeit zum verlangten Lieferpreis absolut unschlagbar, kostenlose Ersatzartikel, problematische Warenverfügbarkeit, massive Preisschwankungen, chaotische Abrechnung. Alles in allem eine Kampfansage mit viel Luft nach oben.

Die Debatte um die Steuervermeidung durch asiatische Online-Händler, die in Deutschland verkaufen, zieht weiter Kreise. Letzte Woche diskutierten darüber auch die EU-Finanzminister bei ihrem Treffen in Brüssel. 50 Milliarden Euro, die der EU jährlich an nicht abgeführter Mehrwertsteuer entgehen, sind ja nicht gerade Peanuts. Eine Entscheidung fiel aber wieder nicht, der Vorschlag der EU-Kommission blieb umstritten. ->Saarbrücker Zeitung

Bis zum Black Friday, dem inoffiziellen Startschuss ins Weihnachtsgeschäft, sind es noch fast zwei Wochen hin, aber schon im Vorfeld sorgt der Termin für Streit: Die Internetseite black-friday.de, die an dem Schnäppchen-Tag besonders günstige Angebote verschiedener Online-Händler listet, hat eine Einstweilige Verfügung gegen die „Super Union Holdings Ltd.“, die Markeninhaberin der Marke Black Friday, und deren Lizenznehmerin Black Friday GmbH erwirkt. Es ist die nächste Runde in einem seit über einem Jahr andauernden Markenrechtsstreit. ->Wortfilter

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Facebook-Digest KW 44: Endlich erste Auszahlungen, dafür Lieferprobleme. Und Annahmestop. Und DHL down. Wie man Pakete korrekt verklebt, wie das Arbitrage-Geschäft läuft und mehr…

Von: | 8. November 2017 | Presseschau
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Facebook-DaumenWillkommen zum Facebook-Digest der KW 44/45: Amazon zahlt endlich aus. An die Händler, aber auch an die Kunden. Dafür bestehen erhebliche Probleme bei den Lieferungen, was sich in entsprechendem Unmut bei den Kunden niederschlägt. Überhaupt hat nach vielen Wochen voller eBay-Jammerei aktuell Amazon praktisch die volle Meldungshoheit. Man muss schon wirklich suchen, um etwas zu eBay zu finden, und dann stolpert man sogar über echte Erfolgsmeldungen. Ansonsten ‚hängt‘ aber gerade vieles: Annahmestop in vielen Amazon-Lagern und das DHL-Portal ist auch gerade mal wieder tot. Zeit für ein gutes Buch – oder unseren Facebook-Digest!

Amazon zahlt wieder aus…

Endlich gehen die Auszahlungen bei Amazon wieder. Die Verschwörungstheorien stapelten sich ja auch mittlerweile. Ist das vermutete Liquiditätsloch bei dem Giganten nun gestopft? Halfen die Berichte in den Massenmedien? Hat Bezos Aktienverkauf etwas damit zu tun? Häuft Amazon Gelder an wegen der Klage bezüglich der „Black Friday“-Markenverletzung? Oder waren wirklich die deutschen Feiertage der Auslöser für eine umfassende Technikpanne?

Egal, wichtig ist, dass das Geld wieder fließt, vor allem erst einmal an die Kunden und dann auch an die Händler (Wortfilter, Amazon-SEO), selbst ohne „maschinengeschriebenen Brief“.

Zumal es eh noch nicht bedeutet, dass wieder alles „gut“ ist. Manche Auszahlungen scheinen noch immer zu hängen und allgemein kann man wohl nur dazu raten, die Buchungen genau zu überprüfen, denn bei manchen Händlern fehlen einzelne Buchungen – oder auch die kompletten Kontodaten.

…aber liefert nicht vernünftig

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Presseschau KW44: Hellofresh startet an der Börse, Media-Saturn wächst online um fast 24 Prozent, Auszahlungsprobleme bei Amazon dauern weiter an

Von: | 6. November 2017 | Presseschau
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Newspaper Press Run EndWillkommen zum Wochenrückblick von shopanbieter.de! In der KW44 hat das Branchendebüt von Hellofresh ein gutes Ende gefunden; bei einer Bewertung von 1,7 Milliarden Euro sammelte der Kochboxen-Versender 318 Millionen Euro an frischem Kapital ein. Gute Zahlen hat auch Media-Saturn vorgelegt, das Online-Geschäft ist kräftig gewachsen. Dafür müssen Amazon-Seller aktuell auf die richtigen Zahlen auf dem Konto länger warten als gewohnt: Der Marktplatz hat seit über einer Woche Auszahlungsprobleme und verärgert die Händlerschaft zusätzlich durch eine miese Kommunikationspolitik.

 

Die Themen der Woche

Hellofresh ist im zweiten Anlauf erfolgreich an der Börse gestartet. Der Aktienpreis erfüllte mit 10,25 Euro die Erwartungen und das Rocket-Startup sammelte 318 Millionen Euro ein. Die Bewertung lag bei 1,7 Milliarden Euro. Durchaus ein gutes Ergebnis für den Kochboxen-Versender, der im Zuge der Börsen-Unterlagen offenlegte, dass ein Kunde sein Abonnement satte 12 Monate lang laufen lassen muss, um die Kosten für seine Akquise wieder einzuspielen. ->Wirtschaftswoche

 

Media-Saturn hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2,5 Milliarden Euro online umgesetzt, 23,9 Prozent mehr als im Vorjahr. 44 Prozent der Online-Bestellungen werden in den Filialen abgeholt. Der Online-Shop zählt täglich 3,2 Millionen Besucher. ->Exciting Commerce

 

Lokale Marktplätze wie die Online City Wuppertal ziehen zwar großes Medienecho in den einschlägigen Branchenblättern nach sich – wirtschaftlich gesehen sind sie aber ein Flop. Das beweisen erneut aktuelle Zahlen vom Projekt in Wuppertal: Ganze 1.000 bis 1.300 Euro werden dort monatlich umgesetzt – von allem 60 vertretenen Händlern zusammen! Das Land Nordrhein-Westfalen will in den nächsten zwei Jahren 350.000 Euro in die Online-City stecken, um sie mit mehr Marketing doch noch zum Erfolg zu führen.

 

Wie verwandeln Online-Shops am besten Besucher in Käufer? Best-of-Commerce hat zehn Beispiele gelungener Sales-Promotions zusammengestellt. Mit dabei sind das Gutschein-Marketing von Contorion, die Bestell-Erinnerung von Wunschfutter und die mit-scrollende Buy-Box von Saturn.

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Facebook-Digest KW 43: Praxistest: Wie sich Preisänderungen auf den Umsatz auswirken, Was tun wenn der Lieferant pleite geht, Wie komme ich bei Otto in den Katalog? u.v.a.

Von: | 1. November 2017 | Presseschau
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Facebook-DaumenWillkommen zum Facebook-Digest der KW 43: Die vergangenen sieben Tage gab es verschiedene interessante Diskussionen auf Facebook. Erfreulicherweise ging es dabei nur selten um des Händlers (Un)Liebling Amazon. Stattdessen kamen einige Themen hoch, die zur Abwechlsung nicht direkt mit Marketing und Verkauf zu tun haben. Aber lesen Sie selbst.

Otto finden wir gut

So ging es bei den Multichannel Rockstars um die Frage, ob es sich lohnt bei Otto zu listen und wie man es schafft aufgenommen zu werden. Abhängig vom Modell, können die Gebühren höher als gewöhnlich sein. Dann hat man mit dem Endkunden aber wohl nichts zu tun. Das macht alles Otto. Auch das ganze Marketing, Retourenabwicklung usw. ist dort inklusive. Und hier geht es zum sehr interessanten Diskussions-Thread.

Was tun wenn der Lieferant pleite geht

Und weiter geht es mit den spannenden Diskussionen. Ein Thema dabei ging letzte Woche um die Frage was man tun sollte, wenn der Lieferant insolvent geht, aber noch eine Bestellung bei diesem offen bzw. die Ware gerade eingegangen ist. Soll man diese zurückschicken oder muss man dabei befürchten dann weder Geld noch Ware wiederzusehen? Gefunden bei Wortfilter.

Liquiditätsplanung

Kommen wir zur Kür eines jeden Kaufmanns, zumindest eines jeden Händlers: der Liquiditätsplanung. Im Diskussionsthread wird klar, dass hier, wenn sie denn gemacht wird, stets Excel als Hilfsmittel an die Hand genommen wird. Auch wenn es erstmal aufwendig ist, lohnt sich eine Planung auf jeden Fall. Und wenn es nur Basis für die Entscheidung Skonto zu nutzen oder nicht, ist. Wird übrigens häufig nicht in Anspruch gemommen, dabei lohnt sich Skonto zu nutzen immer, auch wenn man dafür seinen Kreditrahmen in Anspruch nehmen muss. Ein schönes Kalkulationsbeispiel gibt es hier. (Weiterlesen…)

 

Presseschau KW43: Amazon dominiert den US-E-Commerce, DHL passt Geschäftskunden-Verträge an, Ebay sucht Händler des Jahres

Von: | 30. Oktober 2017 | Presseschau
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Newspaper Press Run EndWillkommen zum Wochenrückblick von shopanbieter.de! Die KW43 wird auf allen Kanälen von Amazon dominiert. Der größte Webhändler der Welt legt beeindruckende Zahlen fürs dritte Quartal vor und wird 2017 fast 44 Prozent des gesamten US-amerikanischen Online-Umsatzes auf sich und seinen Marketplace vereinen. Außerdem wird der kostenlose Prime-Lieferdienst auf Geschäftskunden ausgeweitet, während sich in den USA Amazon-Pakete dank eines intelligenten Türschlosses wie von selbst in die Wohnung des Kunden legen. Damit geht es dann dem Kunden endgültig wie dem Händler: Egal wo man auch hinschaut – Amazon ist schon da.

 

Die Themen der Woche

Amazon hat seinen kostenlosen Prime-Lieferdienst auf Geschäftskunden in den USA und Deutschland ausgeweitet, berichtet t3n. Mit Business Prime Shipping können alle registrierten Nutzer eines Amazon Business-Kontos (also etwa alle Mitarbeiter einer Firma) die kostenlose 2-Tage-Lieferung nutzen, ohne selbst Prime-Kunde zu sein. Der Jahrespreis für die Lieferoption richtet sich nach der Anzahl der Nutzer eines Business-Kontos.

 

Amazon testet aktuell wieder einige Neuheiten in Sachen Design. Dazu gehören neben einer veränderten Startseite mit deutlichem Fokus auf das Prime-Angebot auch eigene Filter für Prime-, Pantry- und Spar-Abo-Produkte. Die Internetworld hat die Sichtungen der vielen kleinen Tests zusammengefasst.

 

Ex-Amazonians sind immer spannende Gesprächspartner, weil sie einzigartige Einsichten in einen notorisch verschlossenen Konzern zu erzählen haben. Das trifft auch auf Felix Gassmann zu, der sich fast eine Stunde lang mit Ali von eBakery zu diversen Marktplatzthemen unterhalten hat. Prädikat Sehenswert!

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Facebook-Digest KW 42: Immer wieder Amazon, eBay ist auch dabei und wie immer geht es ums Geld und die Kunden

Von: | 25. Oktober 2017 | Presseschau
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Facebook-DaumenWillkommen zum Facebook-Digest der KW 42: Die letzten 7 Tage war es vergleichsweise ruhig in den verschiedenen Facebook-Gruppen bzw. fanden wir nicht soviel spannend.

 

Und täglich grüßt Amazon

In der Presse wird Amazon ja rauf und runter gejodelt. Täglich gibt es mehrere Nachrichten zu Deutschlands größtem Händler und Marktplatz. Die Händler wissen aber mitunter noch mehr als die professionell schreibende Zunft. Beispielsweise dass Amazon vermutlich auch bald in der Türkei präsent sein wird. So hat ein findiger Händler oder Dienstleister bspw. bei den Entwicklerschlüssel-Verwaltungen die Domain: sellercentral.amazon.com.tr entdeckt. Ein anderer wusste vom gerüchteweisen Bau eines Logistiklagers zu berichten. Gefunden bei den Multichannel Rockstars.

In einem anderen Beitrag wird diskutiert, wie man sich gegen Händler wehren kann, die sich an die eigene ASIN dranhängen.

 

eBays will Bild- und Produktdatenrechte, erlaubt aber Ausnahmeregelungen

Bekanntermaßen eifert eBay derzeit ja fleißig Amazon nach. So wollen sie jetzt auch von Händlern die Nutzungsrechte auf deren Bilder und Produktdaten. Unabhängig davon, dass man dies als Händler generell nicht gut findet, ist es unmöglich wenn man Handelsware verkauft und die Rechte darauf gar nicht besitzt. Hat jetzt auch eBay gemerkt und erlaubt Ausnahmeregelungen. Wie dies geht schildert ein Händler bei Wortfilter.

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Presseschau KW 42: Zalando macht auf Kosmetik, ebay liefert gute Zahlen, Amazon bringt deutsche Marken nach China und die Diskussion um Mobile Only

Von: | 23. Oktober 2017 | Presseschau
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Willkommen zum Wochenrückblick von shopanbieter.de: In der KW42 zeigt sich einmal mehr, dass sich im Online-Kosmetikmarkt gerade eine Menge tut. Zalando will ab Frühjahr Beauty-Produkte verkaufen und Otto partnert mit L’Oreal. Daneben hat ebay gute Quartalszahlen abgeliefert, aber trotzdem an der Börse verloren. Außerdem startet Amazon gerade mit 400.000 deutschen Markenprodukten den Angriff auf China. Und Gerrit Heinemann sorgt einmal mehr für den Aufreger der Woche.

 

Die Themen der Woche

Zalando wird ab Frühjahr in das Beauty-Geschäft einsteigen, kündigte Co-Vorstand Rubin Ritter im Rahmen der Bekanntgabe der Quartalszahlen zum 3. Quartal an. Und Otto verkauft ab sofort fünf Marken von L’Oreal. Im Kosmetikmarkt ist gerade richtig Musik drin, meint die Internetworld.

 

eBay hat seine Zahlen zum 3. Quartal veröffentlicht und die Erwartungen der Analysten leicht übertroffen, berichtet Wortfilter. Der Online-Marktplatz erzielte einen Umsatz von 2,4 Mrd. US-Dollar, das gesamte Marktplatz-Umsatzvolumen lag bei 21,7 Mrd. US-Dollar. Das Ergebnis erfüllte mit 0,48 US-Dollar pro Aktie die Erwartungen. Dennoch sank die ebay-Aktie nachbörslich um knapp 5 Prozent.

 

Amazon will den chinesischen Markt nicht Alibaba oder JD.com überlassen und bringt deutsche Produkte nun auch nach China. 400.000 Produkte umfasst das Angebot des „China Global Store“. Damit will Amazon vom hohen Markenvertrauen der Chinesen in deutsche Produkte profitieren. ->Faz.net

 

Schon vorletzte Woche war in Händlerforen davon zu lesen, dass Amazon seine Styleguides rigoroser durchsetzt. Jetzt berichtet die Textilwirtschaft: Der Marktplatz räumt bei den Listings in den Kategorien Bekleidung und Accessoires gerade kräftig auf. Unternehmen, die sich nicht an den „Styleguide“ halten, werden künftig aussortiert.

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Facebook-Digest KW 41: Fehlende Strafen & neues Layout bei Ebay, dafür straft jetzt Amazon ab. Real läuft einfach, ein Trick verspricht Hilfe nach Verspätungsabsturz und am Ende bleibt: Zu viel Geld!

Von: | 18. Oktober 2017 | Presseschau
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Facebook-Daumen

Willkommen zum Facebook-Digest der KW 41: Diese Woche sind die Sonderschichten für die Ebay-Änderungen erledigt. Das versprochene Abstrafen der Angebote, die die neuen Regeln nicht einhalten, bleibt allerdings (noch?) aus. Ärgerlich. Dafür sind die Listings jetzt besser. Also gruppierter. Ok, „besser“ ist dann auch eher „Ansichtssache“ (das Wortspiel muss einfach sein).

Zum Ausgleich der fehlenden Ebay-Abstrafungen hagelt es solche jetzt von Amazon. Zur Durchsetzung alter Regeln, erst einmal nur bei viel zu langen Titeln. Das reicht aber für neue Sonderschichten bei Multichannel-Händlern. Dabei haben manche beim Marketplace gerade ganz andere Probleme, unerklärliche Umsatzeinbrüche beispielsweise – oder auch „selbstgemachte“. Aus denen kommt man mit einem Trick evtl. schneller wieder heraus. Dann ist es ja auch schön, wenn man am Jahresende Geldprobleme hat – also im Sinne von „zu viel Geld übrig“.

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Presseschau KW 41: Ebay gruppiert ähnliche Angebote, Ikea flirtet mit Online-Marktplätzen, JD.com kann Luxus besser als Amazon und der deutsche E-Commerce wächst 2017 voraussichtlich um 11 Prozent

Von: | 16. Oktober 2017 | Presseschau
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Willkommen zum Wochenrückblick von shopanbieter.de! In der KW41 geht Ebays neue Suchfunktion an den Start und das DHDL-Wunder „ProtectPax“ schlägt nach einem Höhenflug unsanft auf dem Boden der Abmahn-Tatsachen auf. Außerdem scheint sich bei Ikea ein Strategiewechsel in Sachen E-Commerce anzukündigen. Auf Amazon Marketplace-Händler, die zu ausführliche Produkttitel verwenden, kommt eine Menge Änderungsarbeit zu. Und der deutsche E-Commerce generiert weiterhin stabile Wachstumsraten; die Konsolidierungstendenzen in einigen Branchen sind aber unübersehbar.

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