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Warum Geiz anderswo gar nicht so geil ist: Studie beweist erhebliche Preisunterschiede im internationalen Online-Handel

Von: | 4. Juli 2017 | Internationalisierung
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Warum im eigenen Vorgarten bleiben, wenn das Gute liegt – gleich nebenan: So könnte das Händler-Fazit aus einer aktuellen Studie von Pepper.com zum internationalen Preisniveau im Online-Handel lauten. Denn der mörderische Preiskampf, sei es mit der Konkurrenz aus der gleichen Liga oder mit dem übermächtigen Amazon, ist in anderen Ländern bei weitem nicht so erdrückend. Ein Blick über die Grenzen kann sich also für jeden Händler lohnen.

Business

So günstig wie in Deutschland ist Online-Shopping fast nirgends, berichtet Internetworld. Für die Analyse haben Tester der Social-Commerce-Gruppe Pepper.com 240 Produkte aus 15 Warengruppen ausgewählt und die zugehörigen Preise von Amazon in Deutschland, China, Mexiko, Kanada, Italien, Großbritannien, Spanien, Frankreich, USA, Indien und Japan miteinander verglichen.

Das Ergebnis: Durchschnittlich 59 Euro hätten deutsche Konsumenten für eines der getesteten Produkte ausgeben müssen – knapp sieben Euro weniger als der internationale Durchschnitt. Durchaus erschütternd: Nur in China gibt es die gleichen Produkte zu noch günstigeren Preisen (Durchschnittspreis: 51,41 Euro) als in Deutschland. Andere Staaten wie Italien (63,68 Euro), Großbritannien (64,19 Euro), Spanien (64,53 Euro), Frankreich (65,01 Euro), und die USA (68,28 Euro) erfreuen ihre Händler mit einem deutlich höheren Preisniveau.

Am oberen Ende der Preisskala liegen Indien (83,88 Euro) und Japan (102,80 Euro). Besonders ins Gewicht fiel die deutsche „Geiz ist geil“-Mentalität in den Kategorien Drogerie/Körperpflege und Sportartikel – da unterboten die bundesdeutschen Billigheimer sogar das durchschnittliche Preisniveau des Schwellenlands China. Etwas moderater fällt das deutsche Preisniveau dagegen in den Kategorien Computerhardware, Herrenmode, Koffer und Taschen, Modeschmuck, und Videospiele aus.

Pepper.com Preisvergleich Online-Shopping

Die deutsche Schnäppchen-Jägerei wird besonders offensichtlich, wenn man die Durchschnittspreise in den einzelnen Ländern in Relation zu den dort herrschenden Durchschnittsgehältern setzt. Demnach hätten chinesische Konsumenten für eines der getesteten Produkte durchschnittlich 8,76 Prozent ihres monatlichen Brutto-Gehalts zahlen müssen – deutsche Kunden dagegen nur 1,72 Prozent. (Weiterlesen…)

 

GER-ITA: Im E-Commerce-Vergleich „gewinnt“ Deutschland gegen Italien

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Ausschnitt aus der GER-ITA-InfografikAnlässlich der laufenden Europameisterschaft im Fußball haben die E-Commerce-Experten von Lengow die Kerndaten der E-Commerce-Märkte in den Ländern zusammengestellt, deren Nationalmannschaften im Viertelfinale aufeinander treffen: Die Anzahl der Onlineshopper, die Pro-Kopf-Ausgaben, die Nutzung mobiler Geräte etc. wurden dabei als Spielzüge umgedeutet. Das Spiel Deutschland gegen Italien geht aus E-Commerce-Sicht dabei dann 3:2 aus, Frankreich gewinnt gegen Island (und hier müsste man sagen, erstaunlicherweise „nur“) 3:0 und eine Begegnung von Portugal und Polen endete aus Onlinehandels-Sicht anders als beim gestrigen Langstreckenspiel mit einem Ergebnis von 3:1 für Polen!

Das mag nicht weltbewegend sein und geht natürlich nicht tief genug, um eine echte Recherche von Marktdaten für eine Internationalisierungstrategie zu ersetzen. Nett ausgedacht und unterhaltsam ist umgesetzt es aber allemal. Und damit sind diese Infografiken auch ein schönes Beispiel dafür, dass man aufmerksamkeitsstarke aktuelle Ereignisse als wirksame Aufhänger für so ziemlich alle Themen nutzen kann – solange man ein nur eine gute Idee hat.

Herzlich aus Hürth
Nicola Straub

 

Risikoarm in neue Märkte: Salesupply und metoda machen die Internationalisierung planbar

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(Pressemitteilung)Damit die Internationalisierung nicht zum unkalkulierbaren Risiko wird, bietet Fulfillment-Spezialist Salesupply mit der Internationalen EAN-Analyse eine datenbasierte Entscheidungsgrundlage für den expansionswilligen Online-Handel an. Aufstrebende Unternehmen können so ihr Risiko minimieren, denn mit einer datengetriebenen Expansionsstrategie bleiben unschöne Überraschungen weitgehend aus.

flaggen_James_DeMars_pixabay_250Ist der Heimatmarkt erst einmal erobert, lockt im Online-Handel die Internationalisierung als logischer nächster Schritt. Neue Märkte versprechen mehr Umsatz und höhere Gewinne. Leichtfertig sollte die Internationalisierung allerdings nicht angegangen werden. Sind die relevanten Marktkennzahlen wie Preise und Angebote oder die Wettbewerbssituation unbekannt, kann die Internationalisierung schnell zu einem kostspieligen Abenteuer werden. Wer erfolgreich international durchstarten will, benötigt daher detaillierte Informationen aus den potentiellen Zielmärkten. Die beiden E-Commerce-Spezialisten Salesupply aus Duisburg und metoda aus München schließen die weißen Flecken auf der E-Commerce-Landkarte und stehen dem Online-Handel mit einem innovativen Serviceangebot zur Seite. Die Internationale EAN-Analyse von Salesupply kartographiert zuverlässig Zielmärkte und Produktkategorien und macht die Internationalisierung mit validen Marktfakten planbar. So wird sichtbar, wo sich der Einstieg wirklich lohnt. (Weiterlesen…)

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Interview mit Trutz Fries zu kostenlosen E-Book „Amazon FBA“

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Abenteuer Amazon: Trutz Fries ruht sich nicht auf seinem kostenlosen Amazon FBA Excel-Rechner für Produktkalkulationen aus. Der Kölner Unternehmer hat kürzlich erst ein ebenso kostenloses E-Book mit dem Titel AMZCONAmazon FBA“ veröffentlicht. Das Werk umfasst 124 Seiten und zeigt die nötigen Schritte von der Produktrecherche bis zur Bewerbung mittels Pay-per-click. Fries veranstaltet am 8. April 2016 in Köln außerdem Deutschlands erste Konferenz zum Thema „Verkaufen auf Amazon„. shopanbieter.de hat mit Trutz Fries über Amazon FBA und sein neues E-Book gesprochen:

1. shopanbieter.de: Was genau versteht man unter Amazon FBA?

Fulfillment by Amazon FBAUnter FBA („Fulfillment by Amazon“) versteht man die Durchführung von Lagerung, Versand und Retourenabwicklung der Produkte durch Amazon selbst. Händler lagern in diesem Fall die eigenen Produkte bei Amazon ein. Im Falle einer Bestellung wickelt Amazon selbstständig den Versand ab. Artikel, die via Amazon FBA verschickt werden, verfügen über eine höhere Kaufwahrscheinlichkeit im Vergleich zu Produkten, bei denen der Versand über den Händler selbst abgewickelt wird. Dies hat zwei Gründe: Erstens trauen Kunden Amazon eine schnellere, zuverlässigere Lieferung zu, in einigen Ballungsgebieten kann diese sogar taggleich erfolgen. Zweitens zahlen Kunden, die über eine Prime-Mitgliedschaft verfügen, bei FBA-Produkten keine Versandkosten.

2. Was müssen Nutzer von Amazon FBA beachten?

Für Lagerung und Versand erhebt Amazon eine Gebühr, die zum Großteil von den Abmessungen und dem Gewicht der Sendung abhängt. Amazon unterscheidet hier grob zwischen Standard- und Übergrößen, wobei letztere sowohl im Versand wie auch in der Lagerung deutlich teurer sind. Für Übergrößen gibt es zudem Beschränkungen in der Anzahl der Sendungen, die man bei Amazon einlagern kann. Produkte, deren Gurtmaß 3 m oder Gewicht 30 kg überschreitet, kommen für FBA nicht in Frage. Für Produkte, die eine hohe Umschlagzeit haben, lohnt sich FBA nicht, da Amazon abschreckend hohe Langzeitlagergebühren erhebt. Auch für sehr günstige Produkte lohnt sich FBA in der Regel nicht, da Amazon diese als „Plus-Produkte“ behandelt und nur dann verschickt, wenn das Gesamtvolumen der Bestellung 20 Euro überschreitet. Darüber hinaus hat Amazon einige Produkte vom „Versand via Amazon“ ausgeschlossen.

3. Für wen lohnt sich Amazon FBA und für wen lohnt es sich ausdrücklich nicht?

Amazon ermöglicht es Teilnehmern am FBA-Programm, Artikel ohne großen Aufwand in das europäische Ausland zu versenden. Zudem kann die Logistik von Amazon auch genutzt werden, wenn Artikel über andere Marktplätze verkauft werden („Multichannel“-Option).
Es profitieren daher insbesondere Unternehmen von FBA, die entweder von einer höheren Kaufwahrscheinlichkeit profitieren wollen, über kein eigenes Lager verfügen, schnell neue Märkte erobern oder flexibel Lagerkapazitäten hinzunehmen wollen. (Weiterlesen…)

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PrestaShop für Entwickler und Agenturen

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(Sponsored Post): E-Commerce-Entwickler schätzen seit jeher Open Source-Systeme, da diese Freiheiten in der Entwicklung von innovativen Funktionalitäten und Modulen bieten, die andere Systeme in der Regel nicht leisten können. Denn der freie Quellcode ist nicht nur „free“ im Sinne von kostenfrei, er kann von Entwicklern auch frei – den eigenen Anforderungen nach – genutzt und verändert werden.

Aber auch Entscheidern scheint die Freiheit von Kosten der Open Source-Lösung zunächst als einer der wichtigsten Faktoren. Open Source-Systeme bieten diesen jedoch auch handfeste strategische Vorteile, wie Unabhängigkeiten, Flexibilität, Innovation und oft eine hohe Internationalität.

PrestaShop international führendes Open Source-Shopsystem

Zur Implementierung, Konfiguration, Gestaltung etc. greifen Shop-Betreiber dann in der Regel auf Agenturen zurück, die sich entweder auf das jeweilige Open Source-Shopsystem spezialisiert haben oder diesen Kunden bereits seit vielen Jahren betreuen und nun vor der Aufgabe stehen, ein geeignetes Shopsystem zu evaluieren und sich darin einzuarbeiten. So kommt es, dass auch Kreativagenturen plötzlich vor der Aufgabe stehen, ein Shopsystem betreuen zu müssen.

Wie beispielsweise die Agentur Scholz & Volkmer, die seit 20 Jahren interaktive Anwendungen für meist große Unternehmen wie Coca Cola, Lufthansa oder Deutsche Bahn entwickeln. Diese setzen auch für ihren in Eigenregie betriebenen lokalen Marktplatz KIEZKAUFHAUS auf PrestaShop, einem international führenden Open Source-Shopsystem. Mittlerweile zählt das Unternehmen aus Frankreich mehr als 250.000 Online-Shops, die die kostenfreie Software nutzen. PrestaShop wird weltweit in 65 Sprachen und 160 Ländern als Shopsystem eingesetzt und gilt damit aktuell als eine der internationalsten E-Commerce-Lösungen auf dem Markt.

Fabian Kretschmer, der seit 2013 als Entwickler bei Scholz & Volkmer tätig ist, begründet die Entscheidung für PrestaShop in einem Interview für den Praxisratgeber Open Source-Shopsysteme wie folgt:

„Nach einer gründlichen Evaluierung der Anforderungen an ein Shopsystem kamen eine Handvoll quelloffener Shopsysteme zur Auswahl. Diese wurden anhand der Funktionalitäten, die bereits „out of the box“ verfügbar sind, verglichen und zusätzlich darauf geachtet, dass diese möglichst angenehme Design-Patterns für etwaige Erweiterungen bieten. Aufgrund eines recht straffen Timings kam der Aspekt einer geringen Einrichtungsdauer für ein lauffähiges Grundsystem dazu. Nach Betrachtung all dieser Kriterien entschieden wir uns für PrestaShop und sind damit auch sehr zufrieden.“

(Weiterlesen…)

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Internationalisierung mit Open Source-System PrestaShop

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(Sponsored Post): Im Online-Handel herrscht harter Wettbewerb, der im Laufe der letzten Jahre immer härter geworden ist – im Kampf um Kunden, Verkäufe und Marktanteile. Mittlerweile können nur die Online-Shops überleben, die mit den E-Commerce-Trends gehen und zu 100% kundenorientiert agieren. Obendrein sollten Shop-Betreiber auf Internationalisierung setzen. In der Regel besteht im Ausland eine bessere Wettbewerbs-, Kosten- und Margenstruktur, die den Online-Händlern die Chance bietet, Umsätze zu steigern und Wettbewerbsvorteile zu sichern. Dies haben nicht nur internationalen Wettbewerbsanalysen eindrucksvoll belegt.

wettbewerb-international

Doch die Expansion ins Ausland ist eine Herausforderung und benötigt eine genaue Planung und ausgeklügelte Strategie sowie eine perfekt funktionierende technische Grundlage. Hier bietet das Open Source-Shopsystem PrestaShop mit seinem einfachen Einstieg in den E-Commerce eine passende Lösung und zahlt sich insbesondere bei internationalen Projekten aus. Der Grund dafür ist die auf Open Source basierende Strategie von PrestaShop und der damit verbundenen globalen Community aus Entwicklern, Agenturen, Partnern und natürlich den Händlern.

Bei PrestaShop existieren für nahezu alle relevanten Sprachen fertige Sprachpakete und in der Regel sind Erweiterungen für landesspezifische Dienstleister wie Payment, Logistik, Online Marketing oder Käuferschütz verfügbar. Dies bedeutet für den Händler einen schnelleren Roll-out von Ländershops und eine einfachere Adaption an die lokalen Anforderungen. Dabei steht immer das Ziel im Vordergrund, dem Endkunden das gleiche Einkaufserlebnis zu bieten, dass er von einem lokalen Shop gewohnt ist. Die Grundlage hierfür schafft PrestaShop durch seinen umfassenden Addon-Store mit über 5000 Erweiterungen – von Templates bis zur ERP-Anbindung – welche ständig erweitert werden. Um dabei die internationale Entwickler-Community zusätzlich zu unterstützen, hat PrestaShop vor wenigen Wochen einen Integration Fund in Höhe von $1 Million initialisiert. (Weiterlesen…)

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Ratgeber: Mehrwertsteuern und der grenzüberschreitende Onlinehandel in der EU

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Gastartikel: Die neuen Mehrwertsteuergesetze der EU sind in diesem Jahr in Kraft getreten. Aber was hat sich eigentlich für wen verändert? Für Anbieter, die ins europäische Ausland verkaufen, gibt es eine Reihe Dinge, auf die man nun besonders achten muss. Wir fassen die wichtigsten Regeln, Hintergrundwissen und Tipps für Sie zusammen.

Offene Grenzen, freier Verkehr von Waren und Dienstleistungen: Die Europäische Union und ihr Einheitsmarkt scheint ein wahres Mekka für Onlinehändler und Anbieter von Dienstleistungen. Das positive Handels-Klima in der EU hat sich vor allem durch die Harmonisierung vieler Gesetze sowie eine sich kontinuierlich verbessernde Infrastruktur für Telekommunikation und Logistik entwickelt. So haben sich die Voraussetzungen für Onlinehändler im letzten Jahrzehnt stark verbessert. Die Mehrwertsteuer jedoch unterscheidet sich in vielen Ländern, und oftmals ist es die Aufgabe des Verkäufers, herauszufinden welcher Steuersatz in dem anderen Mitgliedstaat für seine Produkte oder Dienstleistungen zutrifft. Hinzu kommt das in vielen Ländern darüber hinaus noch individuelle, ermäßigte Steuersätze gelten nach deren nationalem Recht.

Für wen ändert sich nun etwas?Mwst EU Ecommerce
Verkaufen Sie Güter online im Ausland? Dann ändert sich nichts für Sie. Sie müssen nach wie vor Ihre Mehrwertsteuer gemäß der europäischen Mehrwertsteuerregelung für den Distanzhandel berechnen und abführen. Mehr dazu unter Punkt 1 in diesem Artikel. Verkaufen Sie elektronische Dienstleistungen wie zum Beispiel Musik-und Filmdownloads, Software, Onlinekurse oder Apps an private Kunden? Dann müssen Sie ab sofort die Mehrwertsteuerregelung des Landes anwenden in dem sich ihr Kunde befindet. Für Verkäufer an Geschäftskunden gilt nach wie vor die Umkehrung der Steuerschuldnerschaft, d.h. der Rechnungssteller berechnet keine Mehrwertsteuer. Die Veränderung betrifft also vor allem Verkäufer von elektronischen Dienstleistungen ins Ausland. Mehr dazu unter Punkt 2 in diesem Artikel.

Warum trifft die Regelung dann Unternehmen wie Amazon und Ebay, die doch größtenteils Waren verkaufen?
Amerikanische Riesen wie Amazon und Ebay haben sich bei der Eröffnung ihrer europäischen Hauptsitze für Luxemburg entschieden, da dort ein sehr niedriger Mehrwertsteuersatz von 3 Prozent auf digitale Dienstleistungen gilt. Für den Verkauf von etwa Ebooks ist dies sehr günstig. Dieser Vorteil fällt unter der neuen Regelung weg. Ab jetzt müssen die Steuersätze des Landes angewendet werden wo der Verbraucher ansässig ist. In Spanien zum Beispiel beträgt die Mehrwertsteuer für Ebooks 21 Prozent. Darüber hinaus hat Amazon lediglich seinen luxemburgischen Hauptsitz als Verkäufer von Produkten registriert – die britische Niederlassung etwa ist offiziell nichts weiter als ein „logistischer Dienstleister“. Die in Großbritannien abzutragende Umsatzsteuer fiel demnach stets extrem klein aus. Während Länder wie Frankreich und Großbritannien schon lange gegen dieses „Steuerdumping“ gewettert haben, war dies für Luxemburg eine Goldgrube: 2013 wurden bei einem BIP von 43 Milliarden Euro ganze 950 Millionen Euro allein durch E-Commerce Mehrwertsteuern eingenommen. Die EU hat diesem Spiel nun ein Ende bereitet.
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So läuft der E-Commerce in Österreich und der Schweiz

Von: | 5. November 2014 | Internationalisierung
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Pneus oder Ribisel-Marmelade: Was sich in Deutschland online verkaufen lässt, geht auch in Österreich. Nur manchmal eben unter anderem Namen.

Unsere europäischen Nachbarn kaufen gern in ausländischen Onlineshops – und dabei mit Riesenabstand am allerliebsten in deutschen Webshops. Warum also nicht einfach ins deutschsprachge Ausland internationalisieren? Schließlich ist das doch wohl die leichteste Übung…

Die Idee ist gut, wie die Marktzahlen aus Österreich und der Schweiz zeigen. Aber so ganz ohne ist die „Mini-Internationalisierung“ dann doch nicht. Denn auch wenn die Sprache in der Grundstruktur die gleiche ist: Die selbe Sprache spricht man dort dann doch eben nicht. Hinzu kommen wie bei jeder anderen Internationalisierung zudem die Besonderheiten bezüglich Rechtsrahmen, Logistik, Steuern, Zoll etc. pp. (Weiterlesen…)

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Zahlungsmittel im europäischen E-Commerce

Von: | 14. Oktober 2014 | Internationalisierung,Payment
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idealo hat untersucht, welche Bezahlmöglichkeiten in europäischen Onlineshops angeboten werden und wie sich die Länder dabei voneinander unterscheiden. Hierfür betrachtet idealo die Top50-Onlineshops seiner internationalen Preisvergleichsseiten in Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien, Spanien und Polen. Neben der europaweiten Verbreitung von Standardzahlungsmitteln wie Kreditkarte oder PayPal zeigt die Auswertung auch einige bemerkenswerte Unterschiede zwischen den Ländern auf.

Kreditkarte und PayPal führen das Zahlungsmittelangebot in Europa an

1-zahlungsmittel_deVon den beobachteten Zahlungsarten sind nur fünf in allen Ländern der Studie vertreten: Kreditkarte, Debitkarte, E-Payment-Anbieter, Vorkasse und erstaunlicherweise auch die Ratenzahlung. Ihre Verbreitung unterscheidet sich jedoch enorm von Land zu Land. Während beispielsweise die Zahlung per Vorkasse in nahezu jedem polnischen Shop (96 Prozent) möglich ist, bietet kaum ein britischer Shop (4 Prozent) diese Zahlungsoption an.

Europaweit am stärksten verbreitet sind die Zahlung per Kreditkarte und via E-Payment-Diensten. Als einzige der betrachteten Zahlungsoptionen werden sie von mehr als 70 Prozent Shops in jedem untersuchten Land angeboten. (Weiterlesen…)

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Deutsche eBay-Händler verkauften 2013 in 210 unterschiedliche Länder

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(Pressemitteilung): Beim Online-Marktplatz eBay gewinnt der grenzüberschreitende Handel weiter an Bedeutung. Im vergangenen Jahr verkauften Händler bei eBay in Deutschland in 210 verschiedene Länder, darunter auch exotische Ziele wie Bahrain, Kirgisistan, Tuvalu und Swasiland. Am liebsten kaufen unsere europäischen Nachbarn in Deutschland: Die Top 10 Exportziele befinden sich alle auf dem europäischen Kontinent.

Österreich und die Schweiz waren im Jahr 2013 die wichtigsten ausländischen Absatzmärkte für deutsche eBay-Händler, gefolgt von den westlichen Nachbarn Niederlande und Frankreich. Im Mittelfeld der Top 10 liegen Italien, Dänemark und Polen. Auf den Rängen acht bis zehn folgen die Käufer aus Belgien, Tschechien und Luxemburg.

Am spendabelsten zeigten sich 2013 die polnischen und tschechischen eBay-Nutzer beim Einkauf in Deutschland – sie gaben durchschnittlich das meiste Geld pro Artikel aus. Dahinter liegen die Dänen und Belgier gefolgt von Konsumenten aus den Niederlanden, Italien und Österreich. Den achten bis zehnten Platz belegen Frankreich, Luxemburg und die Schweiz. (Weiterlesen…)

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