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Einspruch: Die große Marktbereinigung juckt mich nicht

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Im Markt der Pure Player wird es aufgrund extrem niedriger Margen zur Konsolidierung und zum Shake out kommen. 90 % der heute am Markt aktiven Pure Player werden nicht überleben.“ So lautete im Juni 2014 eine These von ECC Köln und Mücke, Sturm & Company. Schuld sei eine viel zu hohe Dichte an Konkurrenz. Ohne Kanalexcellenz und klaren USP sei ein Überleben schwierig.

Zugegeben, die These, dass neun von zehn der Online-Händler pleite gehen würden, habe ich nie für bare Münze genommen. Viel wichtiger fand ich die dahinterliegende Kernaussage, dass reine Kistenschieber, die nur Ware einkaufen und verkaufen, so gut wie keine Überlebenschance haben. Aber das war schon lange klar und auch bereits in den Jahren vor 2014 von uns und anderen proklamiert. Von dem her fand ich diese gewagt anmutende Aussage auch gut. Quasi als weiteren Warnschuss vor den Bug der Online-Händler, sich endlich zu positionieren und zu professionalisieren.

Die Weltuntergangspropheten des E-Commerce

Weniger gut fand ich, was sich daraus entwickelte. Klar wurde diese These, gekürzt auf die Bild-Schlagzeile „90% der Online-Händler werden sterben“, in der Folge gerne und oft von der Fachpresse zitiert.

Und klar wurde sie in genügend PowerPoint-Folien, Blogbeiträgen und Unternehmens- bzw. Leistungsbeschreibungen gerne wiederholt. Manchmal ganz so, wie in früheren Zeiten die Weltuntergangspropheten durchs Land zogen, um ihre Botschaft zu verkünden. Wobei – oh großer Zufall und welch ein Glück – Rettung oder zumindest Erlösung mit Hilfe dieser Propheten immer noch möglich war.

Die Hutschnur platzte mir jedoch erst kürzlich, als ich in irgendeiner Fachzeitschrift über irgendjemanden las, dass er überzeugt sei, in den nächsten Jahren würden 90% aller Online-Händler sterben. Wahrscheinlich setzte er sogar das Wort „mindestens“ vor die Zahl. Also eher zehn von zehn. Oder sogar noch mehr.

Jetzt mal ganz ehrlich – wenn der ECC diese These aufstellt, ist das eine Sache. Wenn andere – aus welchen Gründen auch immer – auf diese These verweisen, ist das auch eine Sache. Wenn jetzt aber Lolek und Bolek, Hinz und Kunz dies als ihre Weisheit verkaufen, wird es für mein Empfinden gefährlich. Denn dann scheint dieses spekulative, mögliche Szenario wieder einmal zur unumstößlichen Wahrheit zu werden. Genauso wie die angebliche uneinholbare Übermacht Amazons. Doch darüber habe ich mich ja bereits an anderer Stelle ausgelassen.

Juckt mich!

Mein bald 13-jähriger Sohn würde jetzt sagen: „Juckt mich nicht“. Aber ihn juckt ja, altersbedingt, überhaupt und generell gerade (angeblich) vieles nicht. Mich hingegen juckt es schon. Vor allem immer mehr das dumpfe, weil völlig ungeprüfte, Nachplappern, dass in Zukunft in den meisten Branchen nur noch Platz für zwei große Player sei, im Zweifelsfall für Amazon + 1. Zudem würden nur noch kleinere Nischenanbieter ihren Platz finden.

Das juckt mich auch deswegen, da sich Online-Händler von der Aussicht, nur jeder Zehnte habe eine Zukunftschance, anscheinend tatsächlich beeinflussen lassen. Zumindest bestätigten mir etablierte Händler, dass sich manch Branchenkollegen seitdem fragen, ob sie gleich aufgeben oder die wenige Zeit bis zum sicheren und scheinbar unvermeidlichen Exitus noch durchhalten sollen.

Ich gehe durchaus davon aus, dass so manch Online-Händler noch die Segel streichen wird. Ich denke auch, dass es mehr als früher sein werden bzw. eine überfällige Konsolidierung bereits im Gange ist. Diese dürfte jedoch vor allem kleine und kleinste Händler betreffen. Oder etwas vereinfacht ausgedrückt: Die Nebenerwerbs-Shops mit wenigen zehntausend Euro Umsatz funktionieren nicht mehr. Diese haben sich aber in Wirklichkeit noch nie gelohnt. (Nachtrag: Auch hier wurde ich zwischenzeitlich schon eines besseren belehrt. Man sollte eben nie „nie“ sagen.  Andererseits bestätigen Ausnahmen ja auch die Regel.)

Ich habe aber, ehrlich gesagt, wieder einmal keine Ahnung, wie viele Online-Händler es am Ende treffen wird. Ich glaube aber definitiv nicht, dass wir von einer großen Marktbereinigung sprechen werden. Und dass wir von den 90% sehr, sehr, sehr weit weg sind und auch bleiben werden. Aber wissen tue ich es nicht. Doch wie schon mal in einem anderen Artikel erwähnt habe: Die gute Nachricht ist, dass es andere auch nicht wissen können. (Weiterlesen…)

 

Wie man ein Amazon Marketplace Business verkauft

Von: | 13. Januar 2016 | Businessplanung
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Wenn es um den Verkauf eines Onlinegeschäfts ging, war in unseren Artikeln bisher ja vor allem die Rede von Onlineshops. In einigen Fällen ist jedoch auch eine Amazon Verkäuferkonto von dieser Transaktion betroffen. Manche Händler verkaufen auch ausschließlich erfolgreich über Amazon, möchten dieses Geschäftsfeld nun jedoch verkaufen.

Um ein Amazon-Händlerkonto erfolgreich zu verkaufen, ist eine Menge Kleinarbeit im Vorfeld notwendig und der Händler muss herauszufinden, was sein Geschäft Wert und was ein fairer Preis ist. Soweit also wie gehabt und von uns bereits vielfach beschrieben. Einen wertvollen Anhaltspunkt bietet auch hier unser Praktikerverfahren zur Ermittlung eines Schätzwertes.

Interessanter an dieser Stelle ist jedoch die Fragestellung, was  Amazon von dem Ganzen hält.

Auf der einen Seite versteht Amazon, dass ein Händler Bewertungen und Kunden-Feedback mit viel Mühe aufgebaut hat, die für den neuen Amazon-Marktplatz-Interessenten wertvoll sind. Und das ohne viel Zeit aufzuwenden oder die Prozesse und das Know-how erst zu entwickeln, um diese Art von Kunden-Input zu bekommen.

Auf der anderen Seite möchte Amazon, dass jeder Händler es sich erst einmal verdient, die „Buy Box“ zu erwerben. Dies wird typischerweise durch anfängliche starke operative Leistung und das rechtzeitige Erfüllen von Aufträgen erreicht, obwohl dies auch mit der Verwendung von „Fulfillment by Amazon“ schnell erreicht werden kann.

Amazon will also, dass jeder neue Händler eines Verkäuferkontos bei Null anfängt und sich das Geschäft selbst erarbeitet – und das auf Grundlage der eigenen Leistung und nicht der des Vorbesitzers.

Das Ziel ist es auch, einen neuen, leistungsschwachen Anbieter zu vermeiden, der das Konto mit Buy Box Qualifikationen, ausgezeichneter Verkaufshistorie und Feedback einfach übernimmt. Aber genau diese Qualifikationen, die Verkaufshistorie und Bewertungen machen ein Händler-Konto für den Kauf so attraktiv. (Weiterlesen…)

 

Ein optimaler Lagerbestand als Schlüssel zum Erfolg

Von: | 5. Januar 2016 | Businessplanung
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Das Sortiment ist im E-Commerce eine Variable von hoher Bedeutung für Erfolg oder Misserfolg. Gut sortierte Fachhändler führen schnell einige Tausend Posten. Nicht alle davon zählen zu den lukrativen Schnelldrehern – sehr zum Leidwesen des Handels. Doch das Potential vermeintlicher Ladenhüter ist häufig höher als gedacht. Mit den richtigen Entscheidungen und Maßnahmen kann auch wenig nachgefragten Produkten neues Leben eingehaucht werden. Wir haben mit der metoda GmbH, eine einer der weltweit führenden Anbieter für Echtzeit-Marktforschung im E-Commerce, darüber gesprochen wie datengetriebene Sortimentsplanung gelingt, ohne dabei die Marge zu opfern.

Der Ladenhüter von heute ist der Absatzhit von morgen

Mit Ladenhütern abfinden muss sich heute kein Anbieter mehr. Die alte Weisheit, dass auf jeden Topf auch ein Deckel passt, hat selbstverständlich auch im Online-Handel ihre Gültigkeit und womöglich wurde dem passenden Kunden schlicht das richtige Angebot noch nicht unterbreitet. Doch den Preis an die Nachfrage anzupassen ist eine hohe Kunst, die schnell zulasten der Marge geht. Abhilfe schafft die moderne Datenanalyse. Sie stellt inzwischen auch dem Handel den Markt in einer zuvor nicht möglich gewesenen Transparenz dar. Anbieter wie der Münchner E-Commerce-Marktforscher metoda GmbH versprechen eine bessere Steuerung für mehr Umsatz und sichere Margen. Metoda-CEO Stefan Bures weiß: „Zu hohe Lagerbestände sind im Online-Handel nicht Ausnahme, sondern die Regel.“ Dass liegt auch daran, dass Trends und Trendprodukte zu erkennen im schnelllebigen Online-Business mehr erfordert, als das Bauchgefühl oftmals hergibt.

Bures empfiehlt eine gesunde Mischung. Denn selbstverständlich sind Marktkenntnis und das Verständnis davon, wie der eigene Kunde tickt, nach wie vor wichtige Richtlinien, die kein Händler völlig außer Acht lassen sollte. Doch wer sich darauf allein verlässt, steht häufig im Regen und droht, im Wettbewerb unterzugehen. „Unsere Marktforschung zeigt, dass der Online-Fachhandel im Schnitt lediglich 20 Prozent der jeweils aktuellen Topseller anbietet“, sagt Bures.

Ganz anders sei es bei Amazon.de: Über das eigene Sortiment und die Marketplace-Angebote kommt der Münchner Riese in den meisten Produktkategorien auf eine Abdeckung von nahezu 100 Prozent der jeweils relevanten Topseller.

Echte Topseller im Online-Fachhandel unterrepräsentiert

Ob ein solch hoher Wert für den selbstständigen Einzelhändler realisierbar ist, hängt sicherlich immer auch an der Umsatzgröße und den zur Verfügung stehenden Ressourcen ab. Signifikante Steigerungen bei Umsatz und Ergebnis sind aber laut Bures in jedem Fall möglich, wenn das Sortiment der tatsächlichen Nachfrage angepasst wird. Zunächst sollte der eigene Lagerbestand analysiert werden, um zu sehen, was die tatsächlichen Umsatzhits sind und wo über die Preisstellung womöglich mehr Agilität hineinzubekommen ist.

Lagerbestand-Analyse-small

Die Grafik zeigt, dass ein recht schmaler Korridor den optimalen Mix aus Lagerwert und Tagesumsatz festlegt. Hier liegen die tatsächlichen Verkaufshits, die eine gesunde Balance aufweisen und gute Erträge liefern. Bei Produkten oberhalb dieser Grenze sollte der Lagerbestand reduziert werden. (Weiterlesen…)

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Video-Interview mit aktueller Markteinschätzung und letzte Tipps für das Weihnachtsgeschäft

Von: | 26. November 2015 | Bunte Kiste,Businessplanung
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Letzte Woche war ich bei plentymarkets in Kassel zu Besuch. Deren CHRO Steffen Griesel hat die Gelegenheit gleich genutzt und mich für ein Interview vor die Kamera geschoben. Gut so, hatte ich keine Zeit nervös zu sein wie sonst üblich vor Vorträgen und so öffentlichen Sachen.

Dann soll es sich aber auch jemand ansehen. Wer also wissen möchte, was ich innerhalb von 6:45 Minuten zur aktuellen Markteinschätzung zu sagen habe, welche sofort umsetzbare Tipps für das Weihnachtsgeschäft ich habe und worauf sich die Besucher meines Vortrags beim plentymarkets Kongress im Februar 2016 freuen dürfen bitte hier entlang: plentymarkets-Interview mit Peter Höschl

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Der vermutlich einfachste Kniff um Konversionsrate, Umsatz und Gewinn zu steigern

Von: | 11. November 2015 | Businessplanung
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Für 80 Prozent der deutschen Online-Kunden ist der Preis der wichtigste Faktor bei der Kaufentscheidung. Folglich gehört das Pricing zu den entscheidenden Kriterien für den Erfolg im Online-Handel. Und die Aufgabe ist komplexer, als manche vielleicht denken mögen. Manchmal versprechen nämlich höhere Preise eine bessere Conversion Rate als niedrige!

Mit dem Thema Pricing müssen sich Online-Händler zwangsläufig immer wieder befassen. So entscheidet schließlich der Preispunkt darüber, ob man zu den günstigsten Anbietern auf Preisportalen gehört und auf diesem Weg Neukunden gewinnen kann. Und da die Wettbewerber ständig ihre Preise ändern, muss man auch selbst permanent seine eigenen Preise überprüfen.

Eine noch größere Bedeutung gewinnt das Pricing, wenn Online-Händler auf hochfrequentierten Marktplätzen wie Amazon und eBay ihre Waren zum Verkauf anbieten. Hier hat meist nur der günstigste Anbieter die Chance auf Umsatz – es sei denn, die Händler, die den eigenen Preis unterbieten, haben die Ware nicht mehr vorrätig. Hier gilt es also, ständig die Preise und die Warenverfügbarkeit der anderen Marktteilnehmer zu beobachten und entsprechend zu reagieren. So wird der Preis so niedrig wie nötig angesetzt, aber auch so hoch wie möglich – und natürlich nie unter dem Selbstkostenpreis. Da bei großen Sortimenten kaum manuell auf jede Marktbewegung reagiert werden kann, setzen immer mehr Online-Händler auf automatisch agierende Pricing-Tools.

Pricing im Online-Shop

Im Online-Shop gelten in Bezug auf das Pricing hingegen andere Regeln. Zwar ist natürlich auch hier aufgrund von Online-Preisvergleichen der Wettbewerb mit anderen Händlern ein Faktor, aber bei weitem nicht der einzige. So entscheiden sich schließlich viele Shop-Besucher spontan zum Kauf eines Produkts – ohne vorher einen detaillierten Preisvergleich zu starten. Und bei diesen Kunden gelten bezüglich des optimalen Preispunkts auf einmal völlig andere Regeln. Wer nämlich meint, dass der günstigste Preis automatisch die beste Conversion Rate verspricht, irrt sich!

Der Marketing-Experte Travis Nichols hat in einer Studie untersucht, wie sich unterschiedliche Preise auf die Conversion Rate auswirken. Dabei wurden glatte Preise (2 Dollar) mit sogenannten Reizpreisen (1,99 Dollar) verglichen. Das Ergebnis war bemerkenswert. So erzielt beispielsweise der Preis von 1,99 US-Dollar eine Conversion Rate von 5,2 %, während 2 Dollar nur 2,39 % erreichte. Das Ergebnis war auch bei anderen Vergleichen immer dasselbe: Reizpreise schneiden auch im Online-Handel besser ab als glatte Preise. Doch warum ist das so? Die Antwort darauf liefert Stefan Stefanov, Marketing Manager bei TaraSoft: „Auf den ersten Blick macht man die 9 im Preis für diese positiven Ergebnisse verantwortlich. Doch auch wenn die 9 damit zusammen hängt, ist der Grund für diese positiven Ergebnisse jedoch ein ganz anderer: die linksstehende Zahl.“

Warum funktionieren Reizpreise?

Preispsychologie im E-Commerce (Weiterlesen…)

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Die richtige Amazon-Strategie – drei Händler, drei Meinungen

Von: | 8. Oktober 2015 | Businessplanung
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medienpartner-neocomDas Kongress-Programm der NEOCOM bot gestern sehr interessante Themen. Unter anderem eine Podiumsdiskussion zur Frage „Amazon – Freund oder Feind?“.

Die Meinungen bzw. Strategien der Gesprächsteilnehmer (Jan-Dieter Schaap / Parfümerie Douglas GmbH, Hartmut Deiwick / Versandapotheke APONEO, Ernst Trapp / EMP Merchandising, Achim Himmelreich /BVDW) bei der Frage „Amazon: Ja oder Nein?“ hätten unterschiedlicher nicht sein können.

Douglas sieht derzeit für sein Sortiment noch keine Notwendigkeit, auf Amazon vertreten zu sein. So ist Amazon zwar sicherlich ständig auf der Watchlist, der Wettbewerb habe sich in ihrem Sortiment jedoch die letzten Jahre kaum verändert. Nach Einschätzung von Douglas tue sich Amazon nach wie vor schwer, emotionale Produkte zu verkaufen. Wenn Vertrieb über „Marktplätze“, so sieht Schaap andere Plattformen für Douglas als relevant, die näher am Lifestyle dran sind.

EMP Merchandising wiederum vertreibt offensichtlich insbesondere Eigenmarken, die der „Adaption“ durch Amazon ungefährdet sind, und Artikel, die eh schon bei Amazon (Eigenhandel oder Marketplace) gelistet sind.

APONEO hingegen bietet alle Produkte auch auf Amazon an. Letztlich müsse man auch keine Angst vor „Datentransfer“ haben. Schließlich könne man getrost davon ausgehen, dass Amazon eh alle Daten bereits hat. Vermutlich bezog sich diese Aussage jedoch vor allem auf die eigene Branche, Sortimente.

APONEO stellt auch fest, dass Markenbildung bei Amazon nicht möglich sei. So wurden einige  Produkte, Sortimente im ersten Schritt nicht über die Marke aponeo, sondern eine andere Marke bzw. Auftritt verkauft. Nachdem auf APONEO umgestellt wurde, seien die Umsätze jedoch nicht gestiegen (Anm. d. Red.: Insofern etwas verwunderlich, da der Name „APONEO“ vielen tatsächlich ein Begriff sein dürfte).

Gleichzeitig ziehe die Marke Amazon sehr stark. So würden Produkte, die im eigenen Online-Shop günstiger zu haben seien, dennoch über Amazon gekauft.

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shopanbieter.de bietet Praktiker-Tool zur konkreten Wertermittlung eines Online-Shops

Von: | 21. September 2015 | Businessplanung,Marktplatz
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Bisher war es beinahe unmöglich, eine zuverlässige Antwort auf die Frage „Was ist mein Online-Shop eigentlich wert?“ zu erhalten. Eine konkrete Wertermittlung ist aufwendig, kostenintensiv und oft nur notwendig, wenn es bei umsatzstarken Online-Shops um den Verkauf oder Gespräche mit Banken und Investoren geht. shopanbieter.de, das Zentralorgan des deutschen Online-Handels, hat nun ein Praktikerverfahren entwickelt, welches Online-Händlern eine schnelle Einschätzung zum möglichen Marktwert ihres Online-Shops erlaubt.

Über die Verkaufsbörse von shopanbieter.de, dem Zentralorgan für den deutschen Online-Handel, wurden in den letzten Jahren weit über 250 Online-Shops kostenlos zum Verkauf angeboten. Die Verkaufsbörse gilt im E-Commerce als bekanntester Umschlagplatz für Online-Shops. Bei den Verkaufsofferten gibt es die verschiedensten Umsatzgrößen, Branchen und Verkaufsmotive. Doch eine Frage eint alle Händler: „Was ist mein Online-Shop wert?

Nils Seebach, Mitgründer des Beratungsunternehmens eTribes, hat kürzlich in einem Vortrag die beiden dafür wichtigsten Faktoren sehr gut zusammengefasst: „Zahlen, Zahlen, Zahlen und die richtige Story, warum der Onlineshop so interessant ist bzw. wo das Potential liegt.

shopanbieter.de-Betreiber Peter Höschl bestätigt diese Einschätzung und ergänzt: „Ein Online-Shop ist grundsätzlich so viel wert, wie ein Käufer bereit ist zu zahlen. Aber je ausführlicher und transparenter das verfügbare Zahlenmaterial, desto höher der erzielbare Verkaufspreis!“  (Weiterlesen…)

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Der Wert eines Produkts ist subjektiv

Von: | 19. August 2015 | Businessplanung
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Wie bereits öfter angemerkt, muss man nicht immer der günstigste Anbieter sein um zu gewinnen. Nicht nur beim Wecken des „Haben wollen“-Impuls, sondern auch beim Preis kann man sich Aspekte des Neuromarketings zunutze machen. Ein gutes Beispiel dafür liefert auch das Praxisbeispiel in der aktuellen (siebte) Ausgabe unseres kostenlosen Online-Händlermagazins shopanbieter to go. In diesem Beispiel geht es darum, bereits mit kleinen Preiskorrekturen (nach oben oder unten) den Absatz deutlich zu steigern. So ist aus der Wahrnehmungs- und Verhaltensforschung bekannt, dass einige Preise effektiver als andere sind. Und wir sprechen hier nicht von billiger gegenüber teurer!

Sehr interessant in diesem Zusammenhang ist auch eine aktuelle Infografik vom Gutscheinportal Vouchercloud.de. Darin werden einige Beispiele, Studien und Experimente vorgestellt welche belegen mit welchen Reizwörtern oder Tricks die Wahrnehmung des Konsumenten bei der Frage „Was ist der Wert der Ware“ beienflusst wird bzw. kann.

Exemplarisch nur zwei Beispiele aus der Infografik. Da bereits in der jeweiligen Grafik ausreichend erklärt, ohne Worte. Hier geht es zur kompletten Infografik mit allen Beispielen.

Beispiel 1

preis-wert-1

Beispiel 2

preis-wert-2

 

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Wollen Sie wissen was Ihr Onlineshop wert ist? – wir verlosen kostenlose Shopbewertungen

Von: | 12. August 2015 | Businessplanung
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anzeige-shopbewertungBisher war es beinahe unmöglich, eine zuverlässige Antwort auf die Frage „Was ist mein Onlineshop eigentlich wert?“ zu erhalten. Eine konkrete Wertermittlung ist aufwendig, kostenintensiv und oft nur notwendig, wenn es bei umsatzstarken Online-Shops um den Verkauf oder Gespräche mit Banken und Investoren geht. In den meisten Fällen genügt jedoch eine solide und valide Schätzung.

Daher haben wir unsere Erfahrung aus über 250 in unserer Verkaufsbörse veröffentlichten Verkaufsofferten und einer Vielzahl an Gesprächen mit Online-Händlern, Steuer- und Unternehmensberatern, sowie spezialisierten M & A-Beratern in ein Praktikerverfahren zur Shopbewertung gebündelt. Dabei bewerten wir die wichtigsten Finanzzahlen, wie Umsatz, Rohertrag und EBIT genauso wie Sättigungsgrad der Branche und einige ausgewählte Kennzahlen im E-Commerce.

Bei unserem Praktikerverfahren haben wir strikt darauf geachtet, so viele Zahlen wie nötig und so wenige wie möglich abzufragen, um ein aussagekräftiges Bild zu erhalten. Als oberste Prämisse galt hierbei: Nur Zahlen berücksichtigen die jeder Online-Händler aus dem Stegreif oder mit nur sehr wenigen Handgriffen selbst ermitteln kann.

Wir verlosen unter unseren Lesern zehn kostenlose Shopbewertungen. Bei Interesse einfach bis spätestens 20. August eine Mail an info@shopanbieter.de schicken mit Betreff „Verlosung kostenlose Shopbewertung“. Die zehn Gewinner erhalten dann den Gutscheincode und URL zur Teilnahme und weiteren Infos.

Disclaimer: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Gutscheincode den unsere Gewinner erhalten, ist bis 31. August 2015 gültig.

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Das ist der wichtigste und einfachste Hebel für mehr Umsatz und vor allem Rendite

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Der Online-Handel hat sich aufgrund wachsender Bedeutung und zunehmendem Wettbewerb zu einen dynamischen Markt entwickelt. Auch die Erwartungen der Online-Kunden sind stark gestiegen. Als wichtiges Kaufentscheidungs-Kriterium gilt nach wie vor der Preis. Doch den passenden Preis festzusetzen, ist für Online-Händler nach wie vor ein Buch mit sieben Siegeln. Denn einfach nur den günstigsten Preis anzubieten, bringt zwar mehr Umsatz, aber nicht automatisch mehr Gewinn. Die siebte Ausgabe des kostenlosen Online-Händlermagazins shopanbieter to go zeigt praxisnah auf, welche Faktoren bei der Festsetzung des richtigen Preispunktes zum Erfolg führen.

Umsatzsteigerung und Optimierung der Shop-Funktionen – oft drehen sich die Gedanken der Online-Händler in der knappen Zeit neben dem Alltagsgeschäft um Themen wie diese. Doch als Basis des großen Ganzen wäre erst mal am wichtigsten, den optimalen Verkaufspreis herauszufinden. Denn die passende Preisstrategie entscheidet über den wirtschaftlichen Erfolg.

Der Preis entscheidet über Erfolg und Misserfolg

Es führt kein Weg daran vorbei: Um langfristig und erfolgreich mehr Marge und Gewinn zu erwirtschaften, müssen Online-Händler den optimalen Verkaufspreis finden.

Kurz und knapp sollten drei Fragestellungen den optimalen Preis bestimmen:

  1. Welchen Preis muss ich verlangen, um mein Geschäft rentabel führen zu können?
  2. Welche Preise kann ich verlangen, um wettbewerbsfähig zu bleiben?
  3. Welcher Preis ist aus Kundensicht der Beste?

Der Deckungsbeitrag des gesamten Warenkorbes muss pro Einkauf betrachtet werden. Und auch das Markenimage eines Shops spielt eine wichtige Rolle für die Preisstrategie. Auch gilt es, auf die wechselnden Marktgegebenheiten zeitnah zu reagieren.

Erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe, welche Strategien Experten erfolgreich einsetzen, um das Potential des Pricings profitabel einzusetzen. (Weiterlesen…)

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