Aktuelle News

Sieben Strategien für den Verkauf von Onlineshops

Von: | 21. September 2016 | Businessplanung,Marktplatz
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Lizenz: CC0 Public Domain, geralt @ pixabay

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Heute erschien ein sehr gut recherchierter Artikel bei ibusiness für Online-Händler, die sich mit dem Gedanken tragen, ihren Online-Shop (irgendwann) zu verkaufen. Wir durften dafür unsere geballte Erfahrung rund um den Verkauf von Online-Shops einbringen.

Unsere Verkaufsbörse gibt es nun bereits seit 2008. Wie kürzlich aufgegriffen, ist in den letzten Monaten die Zahl der zu verkaufenden, professionell geführten Online-Shops mit einem Jahresumsatz von mindestens einer Million Euro stetig gestiegen.

Bestes Beispiel ist eine aktuelle Verkaufsofferte für einen Deko-Shop mit aktuell 7,5 Mio. Jahresumsatz. Disclaimer: Der Verkauf wird von uns bzw. unserem M&A-Berater begleitet.

Wir machten diese Anhäufung, umsatzseitig interessanter Online-Shops, vor allem an der sog. Wachstumsfalle fest. Für einen Artikel bei ibusiness haben wir dies noch etwas konkretisiert und verschiedene Verkaufsgründe skizziert:

  1. Der Shop lohnt sich langfristig nicht mehr.
  2. Die notwendigen Investments für weiteres Wachstum sind nicht zu stemmen.
  3. Der Besitzer verkauft aus Altersgründen.
  4. Der Betreiber will sich den Lohn für seine Mühen auszahlen lassen.
  5. Der Shop ist nicht das Kerngeschäft des Besitzers.

Im ibusiness-Artikel werden auch, sehr ausführlich, sieben Strategien für den erfolgreichen Verkauf aufgeführt. Allein dies macht den Artikel sehr lesenswert für jeden Shop-Betreiber. Denn seien wir uns doch mal ehrlich: Irgendwann trägt sich doch jeder mal mit dem Gedanken sein Unternehmen zu verkaufen. (Weiterlesen…)

 

SEO-Controlling für Online-Shops

Von: | 15. Juli 2016 | Businessplanung
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Google ist die wichtigste Traffic-Quelle für wohl fast alle deutschen Online-Shops. Deshalb ist eine hohe Sichtbarkeit bei den organischen Suchergebnissen bares Geld wert. Um die zu gewährleisten, gehört die permanente Suchmaschinenoptimierung eines Shops (SEO) zu den bedeutendsten Aufgaben. Doch wie lässt sich messen, um die Optimierungsmaßnahmen tatsächlich von Erfolg gekrönt waren?

Kaufleute haben konkrete Zahlen immer am liebsten. Man investiert 1.000 Euro in Werbemaßnahme A, lockt damit 500 zusätzliche Kunden in den Shop, die dort für 5.000 Euro einkaufen. Abzüglich Wareneinsatz und direkter wie indirekter Kosten bleibt ein Plus von 1.500 Euro übrig. Die Kampagne war ein Erfolg!

Solch eine konkrete Kosten-Nutzen-Rechnung ist bei der Suchmaschinenoptimierung eines Online-Shops schwierig. Auch hier wird zwar in der Regel eine Agentur beauftragt, die für einen Betrag X den Shop durchleuchtet, Optimierungsmaßnahmen vorschlägt und durchführt – doch der Erfolg lässt sich hier nicht so leicht messen.

Warum? Eine einfache Ursache-Wirkung-Rechnung lässt sich bei der Suchmaschinenoptimierung nicht durchführen.

Der Wunsch, Veränderungen messen zu können, ist verständlich und im Grundsatz auch richtig. Bei der Suchmaschinenoptimierung gibt es aber kaum KPIs, die „actionable“ sind. Das liegt u. a. auch daran, dass es niemals ein einzelner Faktor ist, der das Ranking ausmacht“, erklärt Markus Hövener, Gründer und Head of SEO bei Bloofusion.

So wirken sich entsprechende Veränderungen in der Google-Sichtbarkeit und bei wichtigen Keyword-Rankings nicht sofort aus, sondern oft erst Wochen oder Monate später. Wenn es dann Veränderungen gibt, lässt sich meist nicht exakt definieren, ob dafür die Optimierungen verantwortlich waren, andere flankierende Maßnahmen oder aber Updates des Google-Algorithmus. (Weiterlesen…)

 

Shop-Controlling: Nicht nur an der Oberfläche kratzen

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Das Shop-Controlling vieler Onlinehändler beschränkt sich darauf, Besucherzahlen, die Umsatzentwicklung und die Conversion Rate im Auge zu behalten. Allesamt ohne Frage wichtige Werte – doch damit kratzt man nur an der Oberfläche. Optimierungspotenzial findet man nur, wenn man weiter in die Tiefe geht. Unser kostenloses Webinar am Freitag, den 22. Juli, zeigt wie es jedem Online-Händler gelingt, zum kennzahlengesteuerten Unternehmen zu werden.

Controlling gilt in solch einer dynamischen, schnellen und sich ständig verändernden Branche wie dem E-Commerce so ein bisschen wie ein Relikt aus längst vergangenen Zeiten. Nichts, womit man sich länger aufhalten will als unbedingt nötig. Und so stellen sich viele wahrscheinlich auch Controller als biedere Spaßbremsen vor, die sich im stillen Kämmerlein durch riesige Papierberge wühlen.

Eines stimmt an dem Vorurteil schon mal definitiv nicht: Papierberge sind es heutzutage nur noch selten – gearbeitet wird mit einer professionellen Controlling-Software. Und Controller sind alles andere als Buchhalter, die sich „nur“ um die korrekte Kontierung von Zahlen kümmern.

Vom Naturell her müssen sie abenteuerlustige, zumindest neugierige Typen mit hohem Forscherdrang sein. Schließlich ist eine Kennzahl lediglich der Ausgangspunkt einer mitunter tatsächlich abenteuerlichen Entdeckungsreise. Bei der es lange Zeit so scheint, als gäbe es kein Ziel und jede neu geöffnete Tür würde lediglich einen Raum mit vielen weiteren Türen verbergen.

Was damit gemeint ist: Controller müssen Zahlen analysieren, mit anderen Zahlen vergleichen und interpretieren. Sie müssen Defizite aufdecken, Optimierungspotenziale finden, nach Ursachen für Fehlentwicklungen suchen und anhand von Daten Empfehlungen zur Marketing- und Sortimentssteuerung geben. Und das alles nur anhand von nackten Zahlen!

Die vier Dimensionen des Shop-Controllings

Damit das Controlling im E-Commerce diese Ziele erreichen kann, genügt es nicht, bei der Betrachtung der Unternehmenszahlen an der Oberfläche zu kratzen. Stattdessen gilt es, mehrdimensional zu denken. So müssen für ein effektives Controlling vier Dimensionen miteinander verwoben werden:

  1. Ertrag / Kosten
  2. Auftragsherkunft
  3. Sortiment
  4. Zeit

Doch was genau ist mit diesen Dimensionen gemeint?

Ertrag / Kosten: In dieser ersten Dimension werden die Umsatzerlöse und die entstandenen Kosten protokolliert und unter die Lupe genommen. Für sich alleine haben diese Zahlen jedoch noch keine relevante Aussagekraft zur Entwicklung des Unternehmens und zu möglichen  Optimierungspotenzialen.

Auftragsherkunft: Ein genaueres Bild zur Lage des Unternehmens ergibt sich dadurch, indem man die zweite Dimension hinzuzieht: die Auftragsherkunft. Erträge erwirtschaftet ein Onlinehandel durch Umsatzerlöse. Der zweite Schritt des Controllings besteht jetzt darin, zu überprüfen, wie sich diese Verkaufserlöse zusammensetzen – wo sie her kommen! Mögliche Quellen können beispielsweise SEA-Kampagnen, Preisportale oder auch extern angebundene Online-Marktplätze sein. So bekommt der Händler einen Überblick darüber, welche Marketingkanäle für das Unternehmen die größte Bedeutung haben.

Sortiment:  Handlungsempfehlungen lassen sich anhand der Daten aus diesen beiden vorgestellten Dimensionen aber immer noch nicht ableiten. Hierfür ist es nötig, die eigenen Sortimente mit in die Analyse einzubeziehen. Dass ein Marketing-Kanal hohe Kosten verursacht, aber nur geringe Erträge erwirtschaftet, muss schließlich nicht heißen, dass man diesen Kanal komplett kappen sollte.

Ein Beispiel: So erzielt möglicherweise ein unterdurchschnittlich laufender Kanal bei einzelnen Sortimenten hervorragende Ergebnisse. Und andersrum ist vermutlich auch der bestlaufende Marketingkanal in einigen Produktgruppen oder zumindest für einzelne Artikel zu teuer.

Zeit: Mit diesen drei Dimensionen ergibt sich für Onlinehändler schon ein deutlicheres Bild, wo Optimierungspotenzial zu finden sein könnte. Ein vollständiges Bild bekommt man jedoch erst zu sehen, wenn man auch die vierte Dimension dazu nimmt: die Zeit. Gemeint ist damit, dass man nicht nur aktuelle Zahlen überprüft und analysiert, sondern diese mit Zahlen aus der Vergangenheit vergleicht. Nur so lassen sich nämlich Trends aufspüren und Ursachenforschung bei Problemen betreiben – beispielsweise Antworten auf die Frage finden, warum ein Marketing-Kanal bei einer Produktgruppe auf einmal nicht mehr funktioniert. Solche Trends und Problemquellen blieben unentdeckt, wenn man das Controlling auf die aktuellen Zahlen beschränken würde. (Weiterlesen…)

 

Jetzt für ein kostenloses Shop-Coaching bewerben

Von: | 6. Juli 2016 | Businessplanung
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shop-coaching-150x150Thomas Ottersbach vom Portal e-commerce-vision.de lädt zur nächsten Runde seines Shop-Coachings ein. Wie der Name vermuten lässt, wird der ausgewählte Online-Shop in verschiedenen Disziplinen gecoacht. Dabei wird er gemeinsam mit seinen Partnern (wir sind mit unserer neuen Seite renditemacher.de als Controlling-Partner dabei) den Shop vorab analysieren und dann einen Plan entwickeln, mit dem er dem Shop zu mehr Umsatz verhelfen möchte.

Damit auch tatsächlich zählbare Ergebnisse entstehen können, ist das Shop-Coaching auf insgesamt sechs Monate ausgelegt. Beim Shop-Coaching wird in regelmäßigen Abständen offen und transparent über Maßnahmen, Entwicklungen und next steps bei ecommerce-vision.de berichtet.

Damit soll bewiesen werden, dass man bereits mit wenigen Maßnahmen größere Veränderungen einleiten kann. Die Erfahrung zeigt, dass es oftmals an Mut und Know How bei vielen kleineren Shopbetreibern fehlt.

Ein spannendes Projekt, das wir sehr gerne unterstützen werden!

Alle Infos, bspw. zu den Inhalten des Coachings, dem Ablauf und den Voraussetzungen gibt es hier.
(Interessenten sollten sich aber beeilen, da die Bewerbungsfrist nur bis 21. Juli läuft.)

 

Kostenloses Webinar: So erzielen Sie mehr Gewinn vom Umsatz

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UNSER WEBINAR AM 22. JULI 2016. WICHTIGE INFORMATIONEN FÜR ENTSCHEIDER

Gerade für E-Commerce-Unternehmen ist Controlling äußerst wichtig, um Entscheidungen und Maßnahmen kennzahlenbasiert treffen zu können. Die richtigen Kennzahlen und Sichtweisen auf das Zahlenwerk helfen die passenden Maßnahmen und Handlungsableitungen zu treffen. Dabei ist es aber essenziell, die richtigen Fragen zu stellen, um nicht die falschen Entscheidungen zu treffen.

In diesem Webinar erklären wir:
(durch die Themen wird sehr praxisnah mit etlichen Beispielen geführt!)

  • Die vier Dimensionen bei der Jagd nach der Wahrheit
  • Wie man die richtigen Fragen stellt, um die passenden Antworten zu erhalten
  • Was die wichtigsten Kennzahlen sind und wie man sie ermittelt

Wann?

++ UPDATE ++

Der großen Anzahl an Anmeldungen wegen, haben wir uns entschlossen einen zweiten Termin anzubieten. Nur so können wir gewährleisten, auf möglichst alle Teilnehmerfragen, während des Webinars, eingehen zu können.

Freitag, den 22. Juli 2016, 10-11 Uhr
Freitag, den 22. Juli 2016, 11.15 – 12 Uhr

Zielgruppe:
Shop-Betreiber, E-Commerce Manager, Marketingleiter und sonstige Entscheider

Jetzt kostenlos und unverbindlich zum Webinar anmelden

Moderatoren

Peter Höschl bewegt sich seit 1997 beruflich im Internethandel, gilt als E-Commerce Experte und verfügt über große gelebte Praxiserfahrung. Er ist Autor diverser Fachpublikationen und mit shopanbieter.de, Beitreiber eines der bekanntesten E-Commerce-Portale in Deutschland. Außerdem, berät und begleitet er, vor allem, mittelständische Unternehmen im E-Commerce Controlling.  peter-hoeschl-76-100
Tom Budiscak leitet die Abteilung Business Development & Consulting Services der plus-IT GmbH und berät seit 2003 Unternehmen im Bereich IT-gestütztes Informations- und Wissensmanagement. Die plus-IT entwickelt und implementiert unter anderem Business Intelligence-Lösungen zur Unternehmenssteuerung. Zu ihren Kunden zählt die plus-IT einige der Top 500 Unternehmen Deutschlands, sowie kleine und mittelständische Unternehmen.  tom-budiscak-75-100

Jetzt kostenlos und unverbindlich zum Webinar anmelden

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Kennzahlen sind wie Zombies, keiner möchte sie um sich haben

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Controlling gilt als staubtrockene Materie und Kennzahlen sind wie Zombies. Keiner möchte mit ihnen zu tun haben. Dabei ist ein aussagekräftiges Controlling das A und O im E-Commerce. Das Problem ist nur, dass die wenigsten Online-Händler wissen, wie sie dabei vorgehen sollen. Die elfte Ausgabe des kostenlosen Online-Händlermagazins shopanbieter to go zeigt anhand von Praxisbeispielen auf, wie Online-Händler zum kennzahlengesteuerten Unternehmen und damit erfolgreicher werden.

zombie-woman-Fotolia-zea_leDer Online-Handel ächzt unter zu geringen Margen und dem Problem, sein Geschäft profitabel betreiben zu können. Dabei hat die Branche, unserer Beobachtung nach, in der Regel kein Margenproblem. Viele Online-Händler haben schlicht und ergreifend ihre Zahlen nicht im Griff. Und deshalb laufen ihnen die Kosten davon.

In Zeiten ständig steigender Umsätze fiel dies auch nicht weiter auf. Konnte diese Lücke durch die laufenden Mehreinnahmen doch lange Zeit kaschiert werden. Jetzt ist die Zahl der Internetnutzer jedoch gesättigt und der Wettbewerb deutlich schärfer geworden. Dies hat zur Folge, dass die Umsätze meist nicht mehr ausreichend schnell wachsen, um die zu hohen Kosten zu kompensieren. Umso wichtiger daher, seine Kosten in den Griff zu bekommen.

Online-Händler sind im Controlling überfordert

Der typische Shopbetreiber ist ein sehr guter Einkäufer und Verkäufer oder er ist E-Commerce-Experte. Aber Kaufleute sind die wenigsten. Dies hat zur Folge, dass sie ihre Zahlen vernachlässigen. Dabei ist es nicht so, dass sie nicht wollten. Aber sie wissen nicht wie.

Diese Unwissenheit führt dazu, dass Kennzahlen wie Zombies behandelt werden. Möglichst nur aus der Ferne beziehungsweise bestenfalls oberflächlich sehen. Das aktuelle operative Geschäft scheint stets dringlicher zu sein. Doch diese Handhabe führt für die Online-Händler in eine Sackgasse, aus der sie keinen Ausweg mehr finden. (Weiterlesen…)

 

Online-Händler haben ein Finanzierungsproblem

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insolvency-593750_640Aus vielen Händlergesprächen hört man heraus, dass sich diese in einer Wachstumsfalle befinden. Die Geschäfte laufen gut und es wären reichlich Potentiale vorhanden. Beispielsweise über eine Internationalisierung oder Sortimentsvertiefung und -erweiterung. Nur fehlt es an den Finanzmitteln dieses Wachstum, insbesondere zur Lagerfinanzierung, zu stemmen.

Auch im Zusammenhang mit unserer Verkaufsbörse hören wir als Verkaufsgrund oft, dass die Unternehmer vor der Entscheidung stünden zu wachsen um das jeweils vorhandene Marktpotential auszuschöpfen oder zu verkaufen. Da für Wachstum jedoch das Geld fehle und manchmal auch ganz einfach die Kraft es noch weiter alleine zu stemmen, würde der Online-Shop dann schweren Herzens verkauft werden.

Dabei gibt es durchaus Investoren (oft Family Offices oder solvente Privatpersonen), die gezielt in das risikoarme, da gut kalkulierbare E-Commerce investieren möchten. Seit Kurzem bringen wir daher, gemeinsam mit einem M&A-Partnerunternehmen, das über das notwendige Netzwerk verfügt, passende Online-Shops mit diesen Interessengruppen zusammen.

Obwohl vor noch nicht einmal zwei Monaten, still und leise, gestartet, ist dieses Angebot bereits auf Interesse einiger guter Shops gestoßen. Die ersten Shops mit Umsatz zwischen 5 – 15 Mio. haben wir jetzt unter die Fittiche genommen. Wir sind gespannt, wie sich dieses Investorenthema bei uns weiterentwickelt.

Later Stage-Fond für wachstumsstarke Online-Händler

Dennoch frage ich mich schon lange, warum es noch keine darauf spezialisierten Fonds zur Finanzierung solcher zukunftsfähigen Online-Händler gibt.

Aber während ich mich dies lediglich im stillen Kämmerchen fragte, hat Jochen Krisch von Exciting Commerce nun laut darüber nachgedacht. Und verlauten lassen, dass es wohl schon fortgeschrittene Überlegungen zu einem solchen Fond gibt.

In seinem hörenswerten Podcast Exchanges #138: Der Online-Handel ohne Kapitalzugang durchleuchtet er auch die aktuelle IST-Situation und erläutert warum VCs derzeit kein Geld in E-Commerce-Themen stecken und stattdessen lieber andere Themen aufblasen. (Anm. d. Red.: Bis die meisten Akteure wieder platzen). (Weiterlesen…)

 

Markteinführung in etablierten Märkten – Fehlermuster im E-Commerce wiederholen sich

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Immer wieder versuchen Unternehmen vorrangig über monetäre Anreize Produkte und Services in bereits gesättigte Märkte mit starkem Wettbewerb zu etablieren. Dabei kann anhand der Beispiele Mpass, Yapital, Meinpaket und nun Masterpass ein bemerkenswert stabiles Muster an Fehlern bei Marketingaktivitäten im Zuge von Markteinführungen mittels Rabatten festgestellt werden. Insbesondere vor der fehlenden Nachhaltigkeit der Marketing-Maßnahmen muss gewarnt werden.

Auf Mpass folgt Yapital folgt Masterpass – Wo ist der Mehrwert im gesättigten E-Commerce-Markt?

success-ramdlon-pixabayDer Vertrieb von Produkten in gesättigten Märkten ist wohl einer der schwierigsten. Disruptives Potential und nachhaltiger Mehrwert für die Kunden sind hier mehr oder minder die Voraussetzung, um die Chance einer erfolgreichen Markteinführung zu gewährleisten. Bei der Betrachtung vorhandene Leistungsversprechen in der Praxis, z.B. von Masterpass, stellt man fest, dass ähnlich wie Yapital und Mpass kein in der Praxis spürbarer Mehrwert gegenüber den etablierten Wettbewerbern, wie z.B. Paypal geschaffen wird.

Marketingausgaben sind stets auf die schnelle Übernahme von Marktanteilen ausgerichtet. In den seltensten Fällen ist diese jedoch nachhaltig, was die weiteren Abschnitte zeigen.

Gutscheine im E-Commerce zur Markteinführung von Services ohne Mehrwert nicht nachhaltig

Sowohl Mpass als auch Yapital nutzten zur Neukundengewinnung den Checkout von Onlineshops und Marktplätzen wie Rakuten, in dem ein prozentualer oder absoluter Rabattbetrag an die Zahlung mit der eigenen Zahlungs-Service gekoppelt wurde. Dies hat jedoch den Effekt, dass in erster Linie schnäppchenbewusste Käufer angelockt wurden und nicht etwas bereits registrierte Kunden, die zufällig im Check-Out auf die neue Zahlungsart aufmerksam wurden und den aufwändigen Registrierungsprozess durchlaufen hatten.

Ohne aus den Fehlern und Folgen von Mpass und Yapital gelernt zu haben, arbeitet aktuell Masterpass nach einem ganz ähnlichen Modell mit dem Elektronikversender Notebooksbilliger.de zusammen. Nach einem ähnlichen Muster wird man auch hier beobachten können, dass sobald die marketingfinanzierte Ersparnis im aufwändigeren Checkout-Prozess seitens der Käufer wegfällt, der Nutzen und die bequeme Abwicklung für die Kunden wieder unmittelbar in den Vordergrund rückt. Ohne gewichtige USPs oder mit zeitaufwändigeren Zahlungsabläufen im Vergleich zum Wettbewerb im Checkout bricht die Verwendung neuer Payment-Anbieter jedoch unmittelbar nach Einstellung der Anfangsrabatte ein, was bei Mpass und Yapital beobachtet werden konnte.

Markteinführung von Payment-Lösungen – Zusätzliche Einnahmequelle für Onlineshops

Als Marktbeobachter stellt man sich konsequenter weise die Frage, warum die Anpreisung von neuen Paymentanbietern mittels Rabatten durch die Onlineshops noch propagiert wird, zumal die auftretenden Effekte durchaus bekannt sind. Die Markteinführung von neuen Payment-Anbietern wird Onlineshop-seitig v.a. deshalb begrüßt, weil die Marketingbudgets der Zahlungsanbieter schlicht zu einer – für die Onlineshop – kostenfreien Traffic und v.a. Umsatzsteigerung und Steigerung der Conversion Rate führen.

In E-Commerce-Bereichen wie dem gesättigten Markt des Onlinepayments bleibt dabei die Nachhaltigkeit der Markteinführung auf der Strecke. Erschwert werden Markteinführungen wie nun Masterpass zusätzlich durch die Weitergabe von Paymentkosten an die Kunden bei der Payment-Wahl im Check-Out Prozess, die bei vielen großen Shops wie Notebooksbilliger oder Cyberport mittlerweile Standard ist. (Weiterlesen…)

 

Umfrage: Wie kennzahlengesteuert ist Ihr Unternehmen – Mitmachen und gewinnen

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Aufmerksame Leser unseres Portals haben vermutlich bereits mitbekommen, dass wir uns seit ein paar Jahren intensiv mit dem Thema Controlling im E-Commerce auseinandersetzen. Sei es in einzelnen Artikeln, Ratgebern, kleineren Tools wie unserer Shopbewertung oder seit Neuestem einem Controlling-Tool, welches wir gemeinsam mit einem BI-Unternehmen auf den Markt geworfen haben. Dieses hatte seinen Marktaufschlag vor vier Wochen beim plentymarkets-Kongress. Aktuell unterstützt die Standardlösung auch nur plentymarkets-Händler. Weitere ERP-Lösungen und Shopsysteme, wie Shopware oder Magento, kommen demnächst dazu. Zusätzlich werden aktuell nur noch Individual-Lösungen angeboten. Doch um das Controlling-Tool soll es heute nicht gehen.

Umfrage

Heute möchten wir für die nächste Ausgabe unseres kostenlosen Online-Händlermagazins wissen, wie kennzahlengesteuert Ihr Unternehmen bereits geführt wird. Und vor allem welche Ihre wichtigsten Kennzahlen sind und welche Fragestellungen Sie am meisten umtreiben. Bitte nehmen Sie sich fünf Minuten Zeit und gewinnen Sie einen von fünf iTunes-Gutscheinen im Wert von je 25 Euro.

Sie helfen uns sehr damit und wir danken es Ihnen zumindest mit einem kostenlosen lesenswerten Magazin. Auch in dieser Ausgabe wird dann sicherlich wieder der ein oder andere kostenlose Tipp für Ihren Erfolg im Online-Handel dabei sein.

Hier geht es zur Umfrage

Die Umfrage geht bis 30. April 2016. Unter allen Teilnehmern werden fünf iTunes-Gutscheine zu 25 Euro verlost. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

metoda Repricing-Barometer: Amazon zieht im Februar an

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(Pressemitteilung): Amazon hat den Winterschlaf im Februar beendet. Im metoda Repricing-Barometer für den vergangenen Monat haben die Repricing-Aktivtäten der Plattform für einen deutlichen Ausschlag nach oben gesorgt. Die Preise fluktuierten beim Marktführer in den vergangenen vier Wochen nochmals deutlich stärker als zuvor. Die Führungsposition im metoda Repricing-Barometer hat Amazon.de damit verteidigt und ausgebaut.

Doch auch der Wettbewerb war nicht untätig. Um den zweiten Platz hinter Amazon lieferten sich Plus.de und Allyouneed.com ein spannendes Duell auf hohem Repricing-Niveau. Im weiteren Feld springen zum Ende des Winters die ersten Schritte eines bis dato eher unauffällig agierenden Handelsriesen ins Auge: Otto.de hat offenbar den Erfolgsfaktor Repricing für sich entdeckt und seine Preise im Februar einer messbar höheren Fluktuation unterworfen. In den Top-5 wurden die Positionen durchgetauscht, während einige bislang unauffällige Marke beim Repricing eine Schippe zugelegt haben.

Mit dem Repricing-Barometer misst E-Commerce-Marktforscher metoda monatlich die Repricing-Aktivität im deutschen E-Commerce. Wer spielt sich im Markt mit einer besonders variablen Preisstellung in den Vordergrund, wo liegen Potentiale brach? Basis der Auswertung sind die auf Preissuchmaschinen eingestellten Angebote; dabei werden mehrere Millionen Datenpunkte erfasst und ausgewertet. Im Februar war der Markt von zwei gegenteiligen Entwicklungen gekennzeichnet: Während die Repricing-Tätigkeit auf Amazon.de nochmals zugenommen hat, agierte der Wettbewerb vielfach zurückhaltender als noch im Januar. Es gibt aber auch klare Gewinner und Aufsteiger!

Nachdem sich Amazon.de bereits im Januar mit deutlichem Abstand die Krone in der Monatsauswertung gesichert hatte, ist der Marktführer auch im Februar ungeschlagener Repricing-König. Tatsächlich fluktuierten die Preise im Februar gar noch stärker als im schon sehr aktiven Vormonat. Mehr als 3.386.000 Preisanpassungen wurden für die Plattform Amazon.de auf Preissuchmaschinen erfasst. Besonders preisvolatil zeigten sich dabei im Februar die Produktkategorien PC/Notebook, Unterhaltungselektronik und Beauty. Annähernd 20 Prozent aller für Amazon.de gemessenen Preiskorrekturen entfielen z.B. auf das wettbewerbsintensive Geschäft mit stationären und tragbaren Computer-Systemen. Generell sind dies Produktbereiche, die im intensiven Wettbewerb stehen. Die strategische Preisstellung, die datenbasiert eine am Wettbewerb ausgerichtete Preisoptimierung erlaubt, verspricht in einem solch anspruchsvollen Marktumfeld besonders gute Ergebnisse und unmittelbar spürbar bessere Umsätze und Gewinne. (Weiterlesen…)