Aktuelle News

Vertrauen im Onlinehandel: Mit diesen Trust-Signalen werben Europas Onlineshops

Von: | 5. März 2015 | Studien & Märkte
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Die Seriosität und Qualität eines Onlineshops zu beurteilen ist für Nutzer nicht immer leicht. Um dem entgegenzuwirken, setzen viele Händler gezielt vertrauensbildende Maßnahmen wie Gütesiegel oder Kundenbewertungen auf ihrer Homepage ein. Sie dienen als Orientierung für neue oder zögerliche Shopbesucher und sind längst ein fester Bestandteil des europäischen E-Commerce.

Deutschlands größter Preisvergleich idealo wollte wissen, welche vertrauensbildenden Maßnahmen am häufigsten auf der Homepage zum Einsatz kommen und hat Onlineshops aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien und Polen untersucht*. Die Auswertung zeigt erstaunlich große Unterschiede zwischen den Ländern und kann auch das Klischee vom sicherheitsbesessenen Deutschland nur zum Teil bestätigen. (Weiterlesen…)

 

Beim Versandapotheker aponeo.de gehen 20% der Orders telefonisch ein

Von: | 19. Februar 2015 | Tipps & Tricks
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Ich rate allen Händlern ja immer wieder, ihre Telefonnummer prominent im Onlineshop einzublenden. Alleine schon als vertrauensbildende Maßnahme. Genauso wie sie auch Ihre Über uns-Seite nicht vernachlässigen sollten. Hier gehört eine Beschreibung des Unternehmens, eine Historie und Bilder des Teams und wenn vorhanden des stationären Geschäfts rein. Leider verhallen meine Worte noch viel zu oft in des Online-Händlers Ohren, wie das Echo am Königssee – klingt schön, aber irgendwann ist es weg.

phone-260409_640In einem Interview mit Kassenzone, erläutert aponeo.de-Gründer Konstantin Primbas nun u.a., dass jede fünfte Bestellung in seiner Versandapotheke (Jahresumsatz 2014: 36 Mio. netto) übers Telefon eingeht. Dies liegt natürlich vor allem darin begründet, dass viele aponeo-Kunden altersbedingt nicht unbedingt als Digital natives zu bezeichnen sind. Aber eines können sie, nämlich telefonieren. Auch klar, dass nicht jeder Onlineshop eine vergleichbare Altersstruktur hat. Ist aber egal, es gibt tausend Gründe seine Telefonnummer prominent einzubinden.

Mir fallen aber nur zwei ein, die dagegen sprechen:

  1. Sie sind Amazon oder ähnlich groß
  2. Sie wollen keinen Umsatz machen

 

 

Mehr Verkäufe mithilfe der „Über uns“-Seite

Von: | 7. August 2013 | Usability
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Viele potenzielle Kunden erreichen Ihren Online-Shop über eine Suchmaschine, einen Eintrag in einem Web-Verzeichnis oder einen Link in einem Newsletter oder einem anderen Werbemedium. Und während Shop-Betreiber selber bestens mit ihrem eigenen Unternehmen und Shop vertraut sind, ist dieser für den neuen Besucher zunächst einmal nur ein Auftritt eines völlig fremden Anbieters. Alarmiert von den zahlreichen Berichten über betrügerische Machenschaften im Internet und über die unseriösen Praktiken zweifelhafter Geschäftsleute reagieren viele Nutzer zunächst mit Misstrauen auf einen unbekannten Shop.

Bevor sie sich grundsätzlich überhaupt für einen Einkauf entscheiden, wollen diese Verbraucher möglichst viele Informationen über den betreffenden Shop einholen und prüfen, ob sie dem Anbieter vertrauen können. Wenn eine entsprechende Seite angeboten wird, dann führt der erste Klick der misstrauischen Konsumenten meist auf die „Über uns“-Seite. Hier erwartet der Besucher vor allem Aufklärung über die folgenden Fragen:

  • Mit wem habe ich es in diesem Online-Shop überhaupt zu tun?
  • Welche Kennzeichen sprechen dafür, dass ich dem Betreiber vertrauen kann?
  • Aus welchem Grund sollte ich ausgerechnet hier einkaufen?

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Google Trusted Stores

Von: | 20. Juli 2012 | Marketing
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Vor kurzem angekündigt, und schon sind sie online: Die Google Trusted Store Services haben sich mittlerweile allen US-Händlern geöffnet. Zur Erinnerung: Google Trusted Stores ist vom Konzept her sehr ähnlich zum Trusted Shops Gütesiegel*: Händler müssen zeigen, dass sie in der Regel zuverlässig und pünktlich liefern, Kunden können sich bei Differenzen bei der Streitschlichtung helfen lassen etc.

Versprechen gegenüber den Kunden recht vage

Anders als bei Trusted Shops aber will Google diese Option nur „manchen“ Kunden bei Kaufabschluss anbieten. Und wie die Konfliktlösung aussieht, wenn auch nach Moderation von Google keine Einigung mit dem Händler zustande kommt, ist auch vage gehalten: Es kann eine vollständige Kaufpreiserstattung geben, ein recht darauf hat aber offenbar kein Kunde. So schreibt Google (Hervorhebung durch mich, (1)): (Weiterlesen…)

 

Vertrauensbildende Maßnahmen steigern den Umsatz

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(Gastartikel): „Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste!“ – dieses Sprichwort bewegt in Deutschland auch viele Verbraucher, wenn sie online einkaufen. Das legt zumindest die repräsentative Studie „Der Internet-Zahlungsverkehr aus Sicht der Verbraucher“ (IZV10) nahe, die vom E-Commerce-Center Handel am Institut für Handelsforschung, die Fachhochschule Frankfurt am Main und der PaySys Consultancy GmbH durchgeführt wurde. (Weiterlesen…)

 

17. EC-Forum „Vertrauen im E-Commerce“

Von: | 12. April 2010 | Veranstaltungen
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Im letzten Jahr feierte das ECC Handel sein Jubiläum mit einer grandiosen „Ausgabe“ seiner Veranstaltungsreihe „EC-Forum“: Einen ganzen Tag gewährten Praktiker Einblick in ihre Projekte und öffneten ihre Erfahrungsschatz-Truhen, während das ECC Handel sein wissenschaftliches Know-how hinzufügte. Und weil das so gut war, legt das ECC Handel dieses Jahr nach:

Das 17. EC-Forum findet am 17. Juni 2010 wieder als Ganztages-Veranstaltung im Kölner Holiday Inn statt. (Weiterlesen…)

 

Und Gütesiegel wirken doch…!

Von: | 12. Dezember 2008 | Usability
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Schon früher hatten wir bedauert, dass es keine unabhängigen Studien über die Wirkung von Gütesiegeln gibt und sogar ein eigenes Testszenario vorgeschlagen. Jetzt gibt es eine wissenschaftliche Untersuchung zum Thema. Allerdings mit einem anderen Versuchs-Set-up als von uns vorgeschlagen: Das ECC-Handel testeste für die Studie "Die Effektivität vertrauensbildender Maßnahmen im E-Commerce" das Verhalten von repräsentativ ausgewählten Testkäufern mittels "simulierter Käufe" (siehe Kasten). Im Test waren der Einfluss von Gütesiegeln (Trusted Shops versus Geprüfter Online-Shop) und Internet-Zahlungsverfahren ("Giropay" versus "Clickandbuy").

Die Ergebnisse fasst ECC-Handel so zusammen:

Sowohl die Zahlarten, als auch die Gütesiegel wirken positiv – in der simulierten und stark isolierten Umgebung des Test sogar massiv positiv:

  • Trusted Shops: 43,4 % mehr Käufe
  • Geprüfter Online-Shop: 22,8 % mehr Käufe
  • Giropay: 15,4 % mehr Käufe
  • Clickandbuy: 51,3 % mehr Käufe

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Wann Kunden bei Shops misstrauisch werden

Von: | 3. November 2008 | Marketing
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Die Internet World Business veröffentlichte heute eine 10-Punkte-Liste, welche Faktoren in Onlineshops die Kunden misstrauisch machen (sollten). Die enthält Selbstverständlichkeiten wie lückenhafte Anbieterkennung oder fehlende Verschlüsselung, über die man (hoffentlich) ja kein Wort mehr verlieren muss.

Aber die Liste enthält auch Hinweise, über die selbst ernsthafte Händler durchaus einmal nachdenken sollten. Beispiele:

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Mangelnde Seriosität: Onlineshopper brechen Bestellvorgang ab

Von: | 28. November 2006 | Marketing
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Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Sicherheits-Dienstleisters VeriSign unter 1.500 E-Shoppern aus aller Welt. Demnach haben 60 Prozent aller Befragten aus Europa bereits einmal eine Bestellung abgebrochen, weil ihnen der besuchte Shop nicht seriös genug erschien. Unter den deutschen Internetkunden liegt dieser Anteil sogar bei 64 Prozent.

Gefunden im Blog vom InternetHandel -> hier geht es zum Artikel.

 

Vertrauen der wichtigste Grund für eine Kaufentscheidung?

Von: | 21. November 2006 | Marketing
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Die GfK-Gesellschaft für Konsumforschung stellte, jüngst auf dem Pangora
E-Commerce Kongress, erstmals seit Jahren eine Trendwende beim Verbraucherverhalten fest. Die Qualität der Produkte tritt wieder stärker in den Vordergrund. Es geht also zumindest etwas weg von der reinen Preisfixierung. Weiter wurde festgestellt, dass die Konversionrate bei den Internetnutzern unverändert bei 42% liegt. Nur knapp jeder Zweite der sich im Netz also über Produkte informiert, kauft auch online.

Auf besagten Kongress wurde auch darüber diskutiert, welche Punkte wichtig sind um den Kunden zum Kauf in seinen Shop zu bringen. Als die drei wichtigsten Gründe wurden unisono Vertrauen, Vertrauen und nochmals Vertrauen angeführt. Naja, ganz so einseitig war es nicht, wurde aber doch von allen an erster Stelle genannt.
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