Aktuelle News

Was im E-Commerce und im Internet fehlt

Von: | 8. März 2016 | Bunte Kiste
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3D plentymarkets Jahrbuch des E-Commerce 2015Wanted: Ideen für den Online-Handel. Genau diese Ideen haben viele E-Commerce-Experten im plentymarkets Jahrbuch 2015 preisgegeben. Andere Befragten behielten ihre Ideen lieber für sich, zum Beispiel für das nächste Startup wie Johannes Altmann, Geschäftsführer der Shoplupe GmbH: „Das verrate ich nicht, denn ich werde sicherlich noch irgendwann die Idee brauchen, um zu gründen.“ Auch Dirk Dreher, Programmierer und Gesellschafter von akspiele oHG und Shopmind, hält sich lieber zurück: „Wenn ich dazu eine Idee hätte, würde ich zum Patentanwalt gehen.“

Der Riese Amazon

Andere Experten waren offenherziger und ließen sich nicht lange bitten: „Die größten Lücken sehe ich noch in der Logistik. Sowohl in Angeboten für den Händler als auch in Bezug auf die Zustellung beim Endkunden: C2C, Same Day Delivery, Kühlkette und Verpackungsmüll“, sagt Roland Fesenmayr, Gründer und Geschäftsführer von OXID eSales AG, und fügt hinzu: „Wenn wir hier noch einen Schritt vorankommen, dann werden noch mal viele auf der Hand liegende Geschäftsmodelle fliegen. Nicht umsonst fließt in dieses Segment im Moment massiv Kapital.“

Genau an diesem benannten Logistik-Problem arbeitet Amazon intensiv. Jeff Bezos hat den Online-Shop im Oktober 1995 offiziell eröffnet. Im Folgejahr setzte Amazon bereits 15,7 Millionen US-Dollar um. Allein im vierten Quartal 2015 hat der E-Commerce-Riese 35,7 Milliarden Dollar Umsatz erwirtschaftet. Das US-Unternehmen ist breit aufgestellt und arbeitet zum Beispiel seit dieser Woche für Lebensmittel-Lieferungen mit der britischen Supermarktkette Morrisons zusammen. Amazons Prime- und Pantry-Kunden sollen in Großbritannien zukünftig Morrisons-Produkte kaufen können.

Diese Online-Übermacht gefällt Stefan Hamann, Gründer und Vorstandsmitglied der shopware AG, gar nicht: „Speziell im E-Commerce fehlt mir vor allem eine europäische Alternative zu Amazon. Der US-amerikanische Generalist hat für meinen Geschmack einen viel zu großen Stellenwert in unseren Breitengraden.“ Einzig die Otto Group kommt vielleicht noch an Amazon heran. Das Hamburger Handelsunternehmen setzte vergangenes Jahr allein in Deutschland 4,4 Milliarden Euro um – ein Plus von 10 Prozent. Vom Sortiment ist Otto aber lange nicht so breit aufgestellt wie Amazon. (Weiterlesen…)

 

Die deutsche E-Commerce Logistik 2015 in Zahlen

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Eine zentrale Anforderung an den E-Commerce ist eine funktionierende Logistik. Dabei geht es natürlich nicht nur darum, den Kunden zufriedenzustellen, auch wirtschaftlich muss die Lieferlösung der Zukunft sein. Denn genau daran arbeitet die Branche gerade fieberhaft. Die Internet World Messe hat die wichtigsten aktuellen Kennzahlen rund um die deutsche E-Commerce Logistik gebündelt und in einer Infografik zusammengefasst. Die Grafik gibt Aufschluss über Anforderungen und Erwartungen der deutschen Konsumenten, liefert einen Überblick über die interessantesten Zukunftslösungen und zeigt die größten Herausforderungen der Logistik-Branche.

Zunehmendes Paketaufkommen, Landflucht und ein allgemein steigendes Verkehrsaufkommen in den Städten erfordern neue Logistik-Konzepte und Ideen. Von den 2,8 Milliarden Paketen, die 2015 durch die deutsche Kurier-, Express- und Paketbranche in Deutschland verschickt werden, sind Expertenschätzungen zufolge rund 1,3 Milliarden dem E-Commerce zuzurechnen. Die Mehrheit der Paketflut wird dabei von DHL-Fahrern ausgefahren – und zwar zu den Kunden nach Hause.

Durchschnittlich zwei bis drei Prozent aller Pakete kommen wieder zurück. Im Modehandel sind es sogar deutlich mehr – hier liegt die Retourenquote bei 36 Prozent der Bestellungen bei mehr als 20 Prozent. Den Händler kostet ein retournierter Artikel durchschnittlich bis zu zehn Euro. Dabei wünscht sich der deutsche Online-Kunde ein einfaches und bequemes Retouren-Management. Für fast alle Web-Shopper ist zudem wichtig, dass Retouren versandkostenfrei sind und Rücksendeetiketten vom Versender bereitgestellt werden. Ein verlängertes Rückgaberecht und die Möglichkeit, Retouren in Filialen abzugeben, sind den meisten Konsumenten dagegen weniger bis gar nicht wichtig.

Der deutsche Online-Shopper stellt heute hohe Anforderungen an eine kundenorientierte Logistik: Rund die Hälfte der Konsumenten bricht daher Bestellungen ab, wenn die Lieferservices ihren Erwartungen nicht entsprechen. Hauptgründe sind zu teure Portogebühren, zu lange Lieferfristen, fehlende Lieferzeitgarantien sowie das Fehlen der bevorzugten Lieferoption. Seitens der Händler werden vor allem die Einhaltung der Lieferzeitversprechen und die Beschleunigung der Logistik-Prozesse als größte Herausforderung gesehen.

Insgesamt zeigt sich, dass der deutsche Konsument mit dem Status Quo der E-Commerce Logistik in Deutschland ganz zufrieden ist. Same-Day-Delivery ist für die meisten Online-Shopper reine Zukunftsmusik, und sie sind kaum bereit, für einen derartigen Service Mehrkosten in Kauf zu nehmen. Zudem erwarten sie eher Termintreue als eine 24-Stunden-Lieferung. (Weiterlesen…)

 

Die E-Commerce-Welt trifft sich zum Jahresauftakt in Bonn – Online-Handels-Awards für die Top-Shops

Von: | 5. Dezember 2014 | Veranstaltungen
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(Pressemitteilung): Das neue Jahr startet für den Online Handel mit einem Feuerwerk aus aktuellen Trends und Informationen. Auf dem 11. Online Handels Kongress am 21. und 22. Januar im Kameha Grand Hotel Bonn werden, neben ersten Prognosen für das Jahr 2015, die Digitalisierung des Alltags und die Zukunft des E-Commerce im Mittelpunkt von Vorträgen, Workshops und interaktiven Veranstaltungsformaten stehen.

Ein Highlight des zweitägigen Kongresses, der von Management Forum der Verlagsgruppe Handelsblatt ausgerichtet wird, ist wieder die Verleihung des Deutschen Online-HandelsAwards an die bestbewerteten Shops. Präsentiert werden die Ergebnisse einer aktuellen Befragung von 10.600 Konsumenten zu ihrem Online-Shopping-Verhalten im Auftrag des ECC Köln. Die Preisverleihung findet zum Abschluss des ersten Kongresstages im glanzvollen Ambiente des Kameha Grand Hotels in Bonn mit anschließender After-ShowParty statt.

Statt auf theorielastige Vorträge setzt der Online Handels Kongress auf interaktives Lernen. Exklusiv an Händler wenden sich die neuartigen „Clinics“, in denen Experten und Teilnehmer gemeinsam arbeiten. Zur Auswahl stehen zwei „Clinics“ zu den Trend-Themen „Akquisition Marketing“ und „Emotionalisierung und Personalisierung“. In diesen Workshops analysieren die Teilnehmer mit den Spezialisten unter anderem die eigenen Websites, Online-Shops, Apps und Landingpages.

Als Referenten konnten hierfür einige der renommiertesten Spezialisten aus den USA gewonnen werden: Pete Borum, Gründer und CEO der Social Network Marketingagentur Reelio, erklärt wie Content Marketing in einer fragmentierten Web-Welt funktioniert. Weitere Online-Handels-Spezialisten aus den USA sind Alexandre Winter, Gründer der Location-Bewertungs-Agentur placemeter.com, und Andy Katz-Mayfield, Mitbegründer des New Yorker Startups Harry’s mit exklusiven Angeboten für die Rasur. (Weiterlesen…)

 

Bringt Pinterest den Durchbruch im Social Commerce?

Von: | 8. Februar 2012 | Studien & Märkte
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Auch wenn der Spiegel den Dienst bisher nur unter dem Gesichtspunkt des Urheberrechtsklaus sehen mag, sorgt Pinterest derzeit allerorts für helle Begeisterung. So berichtet Techcrunch aufgeregt, dass Pinterest die Schallmauer von 10 Millionen monatlicher Unique Visitors schneller als jede andere Webseite zuvor durchbrochen habe und wird andernorts bereits über spektakuläre Monetarisierungsoptionen spekuliert.

pinterest

Pinterest, das sich noch in der Beta-Phase befindet, ist eine digitale Foto-Pinnwand, auf welcher Nutzer eine Sammlung ihrer Lieblingsbilder („Pins“) aus dem Netz anlegen können. (Weiterlesen…)

 

Neue Studie belegt, dass Shops effizienter werden müssen

Von: | 8. September 2009 | Usability
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Coremetrix hat eine Auswertung von "aggregierten Coremetrics Benchmark-Daten" (mehr Infos zu Datenbasis und -Umfang wird leider nicht gegeben) vorgenommen und daraus Änderungen im Einkaufsverhalten von Onlinekunden festgestellt.
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