Aktuelle News

Verkaufsbörse: Zahl der zu verkaufenden Onlineshops sinkt

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Wie jedes Jahr haben wir wieder die Offerten unserer Verkaufsbörse für Onlineshops ausgewertet. Besonders auffallend ist dabei, dass der Anteil der zu verkaufenden Shops mit einem Jahresumsatz zwischen einer und zweieinhalb Mio. Euro stark angestiegen ist und es weiterhin keine Indikation für die schon seit Jahren erwartete Marktbereinigung gibt.

Auch im vergangenen Jahr kam es zu keinen verstärkten Verkäufen von Onlineshops in unserer Verkaufsbörse. Im Gegenteil, die Anzahl der Verkaufsofferten lag, wie bereits im Vorjahr, zehn Prozent unter den Höchstständen von 2013 und 2014.


anzahl-verkaufsofferten-jahresvergleich

Dasselbe Bild zeichnet sich übrigens auch für das laufende Jahr ab. So ist die Anzahl der angebotenen Onlineshops in den ersten drei Monaten gegenüber dem Vorjahr sogar leicht gesunken. Und das, obwohl unsere Verkaufsbörse auch wegen verschiedener Publikationen in anderen Fachmedien laufend bekannter wird.

anzahl-verkaufsofferten-q1

Auffallend ist jedoch, dass letztes Jahr der Anteil der zu verkaufenden Shops mit einem Jahresumsatz zwischen einer und zweieinhalb Mio. Euro stark angestieg. Dies ist eine Unternehmensgröße, die wir bereits seit Jahren als prädestiniert für die Wachstumsfalle sehen. Diese Shops werden relativ professionell geführt und sind in den letzten Jahren solide bis überproportional gewachsen. Mögliche Potenziale wurden ausgereizt, sofern es die vorhandenen Bordmittel und Ressourcen zuließen. (Weiterlesen…)

 

Amazons Händler laufen eBays Powersellern im Wachstum davon

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Auswertungen der Multichannel-Lösungsanbieter Afterbuy und plentymarkets belegen eindrucksvoll, dass sich Marktplatz-Händler bei Amazon die letzten beiden Jahre über deutlich höheren Wachstum freuen konnten, als bei eBay.

Kürzlich haben wir ja Amazons Geschäftsbericht 2016 aufgeschlüsselt. Dabei bestätigte sich die Entwicklung der letzten Jahre, dass Amazons Retailgeschäft mit 10,8% (2015) bzw. 12,4% (2016) „lediglich branchenüblich“ wächst. Was aber auf diesem Umsatzniveau schon bemerkenswert genug ist.

Da jedoch Amazons Marktplatz-Händler, wie auch schon die Jahre zuvor, in beiden Jahren mit 22,5% (2015) bzw. 24,2% (2016) stark überproportional zugelegt haben, werden mittlerweile schon etwa 17,25 Mrd. Euro Außenumsatz über Amazons Webseite erzielt.

e-commerce-markt-amazon-2014-2016

Die Praxiszahlen der beiden mächtigen E-Commerce-Lösungsanbieter Afterbuy und plentymarkets bestätigen unsere Berechnungen. So wuchs der Außenumsatz deren Online-Händler bei Amazon insgesamt ebenfalls in dieser Größenordnung.

Amazon-Marketplace-Händler wuchsen bis zu dreimal so stark wie eBay-Powerseller

Interessant sind deren Auswertungen aber auch im Vergleich zwischen Amazon und eBay. Hier hatten Amazons Marketplace-Händler die beiden letzten Jahre die Nase deutlich vorn. EBay-Powerseller konnten da nur hinterherhecheln, wie das folgende Chart eindrucksvoll belegt.

amazon-ebay-wachstum-2015-2016

Um möglichst aussagekräftige Zahlen zu erhalten, wurden nur Umsätze von Händlern berücksichtigt die jeweils die gesamte Betrachtungszeit (01.01.14 – 31.12.15 bzw. 01.01.15 – 31.12.16) auf dem jeweiligen Marktplatz aktiv waren. Das Vorgehen sollte somit sehr sicher sein. Hinweis: Es handelt sich um eine kumulierte Darstellung der Datenquellen. (Weiterlesen…)

 

metoda E-Commerce-Index fällt um 86 Punkte

Von: | 14. März 2017 | Studien & Märkte
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(Pressemitteilung): Der neue metoda E-Commerce-Index misst, wie sich die Nachfrage im deutschen E-Commerce entwickelt. Als Grundlage zieht E-Commerce-Marktforscher metoda die Absatzdaten der insgesamt 1.500 nachfragestärksten Produkte auf Amazon.de heran. Anhand der Schwankungen in den Amazon.de-Hauptkategorien zeichnet der metoda E-Commerce-Index die Nachfrageentwicklung nach.

Den Basiswert 100 bildet die Nachfrage in den Kategorien aus dem Januar 2017. Zusammengefasst stellt also ein Indexwert von 1.500 das exakte Nachfrageniveau aus dem Januar 2017 dar. Somit lässt der übergeordnete Indexwert die aktuelle Nachfrageentwicklung über ein breites Produktangebot erkennen. Die Detailauswertung im Kategorie-Index verdeutlicht hingegen die Entwicklung der Nachfrage in den einzelnen Kategorien. Sie zeigt u.a. saisonale Trends, Moden und Hits. Zur Berechnung des E-Commerce-Index werden über die Marktforschungslösung Market Genius mehrere Millionen Bestellvorgänge monatlich erfasst und analysiert.

Infografik_E-Commerce-Index_02_2017

Mit der ersten regulären Ausgabe lässt der metoda E-Commerce-Index die große Vorfreude der Deutschen auf den bevorstehenden Frühling erkennen. Um gleich 14 Punkte ist die Nachfrage in der Kategorie „Garten“ im Februar gesprungen. Mit diesem Ergebnis hat sich die Kategorie von der allgemeinen Marktentwicklung abgekoppelt und sticht mit dem stark positiven Nachfrageverlauf aus allen anderen Kategorien heraus.
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Prognostizierte E-Commerce-Umsätze im Vergleich

Von: | 13. März 2017 | Studien & Märkte
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Auf der „Trend Arena“ der Internet World Messe diskutierten die wichtigsten Marktforscher erstmals gemeinsam am runden Tisch, wie der digitale Handel treffgenau vermessen werden kann. Bei der Podiumsdiskussion ging es auch um die Frage, wie groß der deutsche E-Commerce nun wirklich ist.

 Vergangenen Dienstag moderierte ich die Podiumsdiskussion ›Weg mit dem Zahlensalat‹ in der TrendArena auf der Internet World. Dabei waren die Verbandsvertreter des BEVH (Martin Groß-Albenhausen, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer), HDE (Stephan Tromp, Hauptgeschäftsführer), EHI (Lars Hofacker, Leiter des Forschungsbereichs E-Commerce), das IFH (Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer) sowie Prof. Dr. Gerrit Heinemann (Leiter des eWeb Research Center an der Hochschule Niederrhein) und Jan Griesel (CEO des Shopsystem-Anbieters plentymarkets).

Marktzahlen sind Leitplanken für die Branche

Um ihre digitale Handelsstrategie verlässlich planen zu können, brauchen Unternehmen verlässliche Marktdaten. Die aktuell verfügbaren Marktzahlen weichen je nach Herausgeber jedoch mitunter deutlich voneinander ab. Die Umsatzzahlen der Verbände sind umsatzsteuerbereinigt nahezu identisch. Alles Friede, Freude, Eierkuchen also, möchte man meinen. Da aber jeder ›E-Commerce-Umsatz‹ anders definiert, kommt letztlich doch wieder immer ein ganz anderer Wert heraus.

Das alles hilft dem Händler nicht weiter, wenn er Branchenzahlen als Entscheidungshilfe nutzen möchte. In der Diskussion ging es daher einerseits darum, Transparenz in die verschiedenen Methoden zu bringen und anderseits zu erörtern, wie man mit den Herausforderungen bei der Umsatzzuordnung nach Handelskanälen besser umgehen kann. Dieses Problem wird mit zunehmender Verschmelzung der Kanäle ja nur noch größer.

Schauen wir uns einmal an, wie hoch jeder Studienherausgeber den E-Commerce-Umsatz ansetzt und wie sich die einzelnen Zahlen zusammensetzen. Da dem EHI naturgemäß die 2016er Zahlen erst spät vorliegen, haben wir auch die Zahlen des Vorjahres (2015) aufgenommen.

 

e-commerce-umsatz-uebersicht

 

Wie wir sehen, sind die ersten Zeilen mit den Umsatz- und Wachstumszahlen nahezu identisch. Aber dann wird es interessant! Die einen haben Retouren bereits rausgerechnet, die anderen nicht. Wichtiger ist jedoch die Frage, welche Güter überhaupt berücksichtigt werden. Die einen bewerten E-Books und Downloads, die anderen zusätzlich noch Veranstaltungstickets, Bahnreisen und Mietwagen. Ganz andere beziehen gar nichts davon ein. Da beginnt dann das Tohuwabohu. (Weiterlesen…)

 

38,5% des E-Commerce-Umsatzes liefen 2016 über Amazons Tisch

Von: | 28. Februar 2017 | Studien & Märkte
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Kürzlich veröffentlichte Amazon seine Geschäftszahlen für 2016. Neben den Jahresumsätzen von 12,78 Mrd. Euro liegen erstmals Zahlen für einzelne Sparten vor, die sehr gute Rückschlüsse auf das Handelsgeschäft ermöglichen.

Seitdem Amazon Anfang Februar seinen Geschäftsbericht für 2016 veröffentlichte, laufen die Rechenschieber wieder heiß: Wie viel Umsatz machte Amazon vergangenes Jahr in Deutschland?

Die letzten Jahre arteten die Zahlenspiele ja immer mehr aus. Dass Amazon den deutschen Online-Handel beherrscht, scheint bei einigen klare Sache zu sein. Mancherorts wird von mind. 50%, teilweise gar schon von einem 75%-igen Anteil fabuliert. Mit Verlaub: Das ist bestenfalls Kokolores.

Was wir wissen

Leider gibt der Geschäftsbericht immer noch keine Zahlen auf das Handelsgeschäft in Deutschland her. Aber immerhin wissen wir nun etwas mehr, kombiniert mit anderen bekannten Daten und Aussagen, gibt es ein sehr gutes Bild:

  • Amazons Gesamtumsatz weltweit 135,987 Mrd. US-$
    davon Retail (Eigengeschäft)             91,431 Mrd. US-$ (67,2% vom Gesamtumsatz)
    davon TP (Third-Party)*                      22,993 Mrd. US-$ (16,9% vom Gesamtumsatz)
    * Zu den TP-Umsätzen gehören Händlerprovisionen, Fulfillment sowie Versandkosten und andere Dienstleistungen für Händler.
  • Amazons Gesamtumsatz in D 14,148 Mrd. US-$ (12,78 Mrd. €)
    dies sind 10,4% des weltweiten Umsatzes
  • 50% der bestellten Artikel kommen von Marketplace-Händlern

 

17,186 Mrd. € Amazon GMV

So weit, so einfach. Gemeinsam mit Mark Steier von wortfilter.de, haben wir uns nun durch die Zahlen geackert. Zur Ermittlung von Amazons GMV (Außenumsatz) in Deutschland, mussten wir mit zwei Unbekannten arbeiten:

  • Wir wissen nicht, wie sich der Gesamtumsatz auf die einzelnen Bereiche, wie Retail, verteilt. Diese werden sicherlich nicht 1:1 zu den weltweiten Zahlen sein.
  • Wir wissen zwar, dass 50% aller verkauften Artikel von Marketplace-Händlern stammen, wissen aber nicht, was das für den Umsatz bedeutet, denn 50% verkaufte Artikel sind nicht gleich 50% Umsatz.

Für die Berechnung von Amazons GMV in Deutschland gehen wir dennoch davon aus, dass sich der Umsatz proportional zum weltweiten Umsatz verhält und zugleich Marketplace-Händler 50% des Umsatzes erzielen. Dies ist nicht ganz richtig, die Unschärfe ist u. E. aber vernachlässigbar bzw. zumindest realistischer, als alle anderen Berechnungen, die in der Blogosphäre derzeit kursieren. Das ergibt folgendes Bild:

  • Amazons Gesamtumsatz in D 12,78 Mrd. €
    davon Retail (Eigengeschäft)             8,593 Mrd. €   (67,2% vom Gesamtumsatz)

Dann erzielten die Marketplace-Händler in Deutschland ebenfalls 8,593 Mrd. € Umsatz, was sich auf insgesamt 17,186 Mrd. € aufsummiert.

Ich hatte die letzten Jahre ja bereits Hochrechnungen zu Amazons Umsatz angestellt. Damals lagen mir dafür noch keine aufgefächerten Zahlen vor. Interessant ist nun, dass eine Fortschreibung der „alten“ Zahlen, mit völlig anderer Herangehensweise, auf beinahe denselben Wert käme.

Seinerzeit kam ich für 2014 auf einen GMV von 11,95 Mrd. €. Wenn ich nun die Wachstumszahlen aus dem Chart etwas weiter unten nehme, käme ich bei dieser Berechnungsmethode auf

2014    11,95 Mrd. €

2015    13,87 Mrd. € (+16,1%)

2016    16,37 Mrd. € (+18,0%).

Bei zwei völlig unterschiedlichen Berechnungsmethoden liegen wir bei den Ergebnissen also nicht einmal 5% auseinander.

Amazons Anteil am gesamten E-Commerce Umsatz

Vergangene Woche veröffentlichte der bevh seine Zahlen für 2016 und kommt bei seinen, mittels Befragung von 40.000 Personen ermittelten, Zahlen auf einen E-Commerce-Umsatz für 2016 von 44,68 Mrd. € netto.

Kurzer Hinweis: Der bevh selbst weist grundsätzlich nur Brutto-Umsätze aus. Dieser Wert lag für 2016 bei 52,74 Mrd. € (+12,5%). Zieht man davon 18% USt. (nicht alle Artikel werden mit 19% besteuert) ab, kommt man eben auf die 44,86 Mrd. € Nettoumsatz. Auch hier ist noch kurz zu erwähnen, dass die bevh-Umsätze natürlich nicht zwingend der letzten Wahrheit entsprechen müssen.

Auf Basis der bevh-Zahlen ergibt sich nun, dass Amazon mit seinem eigenen Handelsgeschäft 19,25% des gesamten E-Commerce-Umsatzes erzielt und weitere 19,25% die Marketplace-Händler beitragen.

 

e-commerce-markt-amazon-2014-2016

 

Stationärer Handel wächst in 2016

Von: | 14. November 2016 | Studien & Märkte
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Der HDE prognostiziert dem Einzelhandel für dieses Weihnachtsgeschäft ein Umsatzplus von 3,9 %  gegenüber dem Vorjahr. Natürlich profitiert der Online-Handel mit 12 % Wachstum überproportional davon. Doch auch die Umsätze im stationären Handel werden demnach um immerhin 2,7 % gegenüber 2015 steigen.

Der HDE prognostiziert dem Einzelhandel (online und stationär) für das gesamte Jahr 2016 ein Wachstum um 2,5% auf dann 485,7 Mrd. Euro. Dabei soll das Weihnachtsgeschäft deutlich stärker, nämlich um 3,9% ansteigen.

hde-umsaetze-2016

Größter Profiteur wird wieder einmal der Online-Handel sein, der dem stationären Geschäft dadurch weiterhin Umsatzanteile abknöpft. Interessant ist aber auch, dass dieser es ebenfalls noch schafft zu wachsen. In 2016 immerhin um 1,7 %.

 20152016+/-
Einzelhandel gesamt473,9 Mrd. €485,7 Mrd. €+ 2,5 %
Online-Handel39,6 Mrd. €44,0+ 11,0 %
Stationärer Handel434,2 Mrd. €441,7 Mrd. €+ 1,7 %
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zanox Fashion Trendbarometer Frühjahr 2016: Content und Social Media geben den Ton an beim Onlineshopping

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Pressemitteilung: Das Performance Marketing Netzwerk wertet die Daten tausender Bestellungen aus und zeigt Fashiontrends des Jahres.

Die Damen zeigten sich mutig im Fashionfrühling 2016. Glitzernde Schuhe sowie bunte und gemusterte Kleidung landeten in den Warenkörben der Deutschen Internetkäuferinnen. Männer kleiden sich eher klassisch in schwarz, weiß, grau und blau. Vor dem Kauf informieren sich Nutzer gern über neue Trends. Blogger und Social Media werden immer beliebter als Inspirationsquelle für Onlineshopper.

Das zanox Fashion Trendbarometer zeigt aktuelle Tendenzen im Deutschen Modemarkt. Das führende Europäische Performance Marketing Netzwerk hat zum dritten Mal die Bestelldaten vieler Mode Online Shops ausgewertet, um Insights in das Kaufverhalten von Onlineshoppern zu geben. zanox ergründet unter anderem Trends in verschiedenen Kategorien sowie geschlechterspezifische Besonderheiten und untersucht die Bedeutung der unterschiedlichen Publishermodelle für Kaufentscheidungen. (Weiterlesen…)

 

Millionengeschäft EM: Der Ball rollt im E-Commerce

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Pressemitteilung: Seit 10. Juni wetteifern die besten Fußballer Europas um den Coupe Henri-Delaunay. Die Europameisterschaft in Frankreich ist das mediale und sportliche Highlight des Frühsommers. Und natürlich beansprucht König Fußball derzeit auch im E-Commerce besondere Aufmerksamkeit. Der Online-Handel bietet eine riesige Bandbreite an Fanartikeln feil, Marktführer Amazon.de verkauft die Originaltrikots der verschiedenen Nationalmannschaften seit Wochen täglich hundertfach. Seit Turnierstart hat Amazon Trikots für über eine Millionen Euro an den Fan gebracht. Während hierzulande selbstverständlich vor allem das deutsche Jersey stark nachgefragt ist, mischen auch andere Nationen kräftig mit. Wer auf Amazon.de seine Titelchancen wahrt, zeigt die Marktanalyse von metoda.

Nachdem die Achtelfinals inzwischen ausgetragen sind, hat sich in Frankreich die Spreu vom Weizen getrennt. Die Titelfavoriten Deutschland, Frankreich und Italien haben sich bislang keine Blöße gegeben. Geheimfavorit Belgien sowie das Überraschungsteam aus Island schreiben derweil bei dieser EM ihre ganz eigene Erfolgsgeschichte. Während zumindest aus deutscher Sicht auf dem Spielfeld also alles nach Plan läuft, hat E-Commerce-Marktforscher metoda den Zwischenstand im Online-Handel unter die Lupe genommen. Quasi zur EM-Halbzeit zeichnet die Analyse ein detailliertes Bild, das auch die Titelhoffnungen der verschiedenen Landsmannschaften widergibt.

Gänzlich unabhängig vom Turnierausgang erlebt Amazon.de eine sehr erfolgreiche Europameisterschaft. Der E-Commerce-Marktführer bietet neben Trikots und Fahnen eine breite Palette an Fanartikeln an, die für reichlich Umsatz sorgen. Für die vorliegende Untersuchung hat sich metoda auf die Originaltrikots der teilnehmenden Länder konzentriert. Die Messung startete am 23. Mai und somit fast drei Wochen vor dem ersten Anstoß. Erfasst wurden 17 von 24 teilnehmenden Nationen. Einige Länder, wie etwa Irland, Albanien oder Ungarn, fehlen, weil das entsprechende Trikot zum Turnierstart nicht im Angebot von Amazon.de geführt wurde. Andere, weil schlicht keine Nachfrage gemessen werden konnte. (Weiterlesen…)

 

Konversionsraten nach Branchen und Marketingkanälen

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Der deutsche Online-Handel hat im ersten Quartal des laufenden Jahres einen fulminanten Start hingelegt. So konnte der Umsatz um 17,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesteigert werden. Doch nicht alle Branchen konnten zulegen.

Im ersten Quartal 2016 hat der deutsche Online-Handel  12,011 Mrd. Euro umgesetzt. Das ist das Ergebnis einer großangelegten Konsumentenbefragung  des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh), bei der über 40.000 Privatpersonen zu ihrem Einkaufsverhalten im Online- und Versandhandel befragt wurden.

Diese Steigerungsrate von 17,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erinnert an die Boom-Jahre des vergangenen Jahrzehnts und widerspricht allen Unkenrufen, dass der deutsche Online-Handel seinen Zenit so langsam erreicht hätte.

Diese Warengruppen konnten besonders zulegen

Der bevh hat in seiner Studie auch die einzelnen Warengruppen unter die Lupe genommen. Dabei zeigen die Ergebnisse, dass nicht alle Branchen von dem Boom profitieren konnten.  Deutliche Zuwächse verzeichnete die Warengruppe Lebensmittel – wenn auch noch auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. So wurden im ersten Quartal 2016 195 Mio. Euro online mit Lebensmitteln umgesetzt. Im Vorjahreszeitraum waren es 158 Mio. Euro, was einer Steigerung von 23,4 Prozent entspricht.

Endgültig im Online-Zeitalter angekommen ist auch die Warengruppe Möbel, Leuchten und Dekoration, wo nach 696 Mio. Euro in Q1 2015 jetzt schon 869 Mio. Euro umgesetzt werden konnten. Ein ähnliches Plus zeigt sich bei der Warengruppe Computer, Zubehör, Spiele und Software, wo eine Steigerung von 680 Mio. Euro auf 890 Mio. Euro verzeichnet werden konnte. Das entspricht einem Wachstum von satten 30,9 Prozent!

Bei solchen Rekordzahlen verwundert es fast schon, dass die gesamte E-Commerce-Branche „nur“ um  17,7 Prozent zulegen konnte. Eingetrübt wurde das Gesamtergebnis dadurch, dass nicht bei allen Warengruppen positive Zahlen vermeldet werden können.

Als größter Verlierer präsentiert sich die Warengruppe „Bücher und Ebooks“, de von 1,026 Mrd. Euro auf 907 Mio. Euro fiel. Das entspricht einem deutlichen Minus von 11,6 Prozent. Abwärts ging es auch in den Warengruppen Spielwaren, Bürobedarf und Tierbedarf.

Wann ist eine Conversion Rate gut?

Unabhängig davon, welche Warengruppen man selbst vertreibt, ist es für jeden Onlinehändler eine existenziell wichtige Aufgabe, für eine möglichst hohe Conversion Rate im Shop zu sorgen. Doch woher weiß man, ob die eigene Conversion Rate gut ist, oder nicht? Wir haben die Conversion Rates von über 300 Online-Shops unterschiedlicher Größen und Branchen untersucht und sind dabei zu bemerkenswerten Ergebnissen gekommen. (Weiterlesen…)

 

Wie viele Mitarbeiter beschäftigt die E-Commerce-Branche?

Von: | 14. April 2016 | Studien & Märkte
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Bild: CC0 Public Domain, AquilaSol @ pixabay

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Wie die Internet World Business in Ihrem heutigen Newsletter informierte, weist das Statistische Bundesamt 14.205 Versand- und Internet-Händler für das Jahr 2014 aus. Das ist natürlich Blödsinn.

Dafür kann aber das Statistische Bundesamt eher weniger etwas. Diese berücksichtigen meines Wissens nur Unternehmen deren Geschäftszweck im Handels- oder Gewerberegister entsprechend angegeben ist. Zumindest so ähnlich, wurde es mir mal erklärt.

Von daher durchaus nachvollziehbar, dass sie so daneben liegen. Sie können sich aber ja auch schlecht auf die teilweise abenteuerlich anmutenden Hochrechnungen und Spekulationen unserer Branche beziehen. Auch wenn diese möglicherweise gar nicht mal so falsch liegen.

Dass unsere Branche aber immer noch statistisches Brachland ist, macht viele Dinge nicht einfacher. Beispielsweise das Gewicht des Online- und Versandhandels in Politik und Öffentlichkeit angemessen darzustellen. Auch deshalb sind wir meist nach wie vor auf Umfragen und Hochrechnungen angewiesen.

bevh erhebt die Anzahl der Beschäftigten im Online- und Versandhandel in Deutschland

Der bevh möchte jetzt bspw. in einer Umfrage wissen, wie viele Menschen in unserer Branche beschäftigt sind. Auch dies sind Zahlen, die in der politischen und öffentlichen Diskussion dringend benötigt werden.

Die Befragung dauert keine fünf Minuten und könnte uns allen helfen.

Link zur Umfrage: https://de.surveymonkey.com/r/Beschaeftigung_im_Online_und_Versandhandel