Aktuelle News

Zalando und die 15 Händler

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Der Online-Modegigant versucht sich im Rahmen seiner #Integrated Commerce-Initiative an neuen Wegen und bindet stationäre Schuhgeschäfte in seine Logistikprozesse ein. Für die angeschlossenen Händler durchaus eine Chance – es gilt jedoch Vor- und Nachteile abzuwägen.

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Thomas Ganguin beim Packen eines Zalando-Pakets

Zalando ist in diesem Jahr auf Kuschelkurs zum stationären Handel. Im März gab die deutsche Online-Rakete die Kooperation mit dem stationären Modegeschäft im Berliner Einkaufszentrum „Alexa“ bekannt. Im Juni wurden Bodycheck und einige weitere Berliner Ladengeschäfte in die Zalando-App ZipCart eingebunden: ZipCart-Nutzer können seitdem Waren aus diesen Geschäft per Handy bestellen und bekommen sie noch am gleichen Tag per Kurier geliefert. Und Anfang Oktober sprach Zalando erstmals über ein Pilotprojekt in Kooperation mit dem Dienstleister Gaxsys, bei dem aktuell rund 15 angeschlossene stationäre Schuhgeschäfte Zalando-Bestellungen ausliefern. „#Integrated Commerce“ nennt Zalando diese neue Liebe zum Brick&Mortar-Business.

Ein Schatz, den es zu heben gilt: Der Warenbestand in den stationären Läden

Dahinter steckt natürlich keineswegs nostalgische Zuneigung zum guten alten Tante-Emma-Laden, sondern eine klare betriebswirtschaftliche Erkenntnis: Obwohl der E-Commerce-Anteil am Gesamt-Einzelhandelsumsatz immer weiter steigt, liegt der Großteil des B2C-Warenbestands weiterhin in den Lagern der stationären Händler. Warum also immer noch größere Logistikzentren auf der grünen Wiese bauen (die noch dazu für Same-Day-Delivery-Ambitionen oft ungünstig gelegen sind), wenn man stattdessen diesen stationären Warenschatz in 1a und 1b-Lagen für den eigenen Online-Marktplatz erschließen könnte. „Das ist die konsequente Weiterentwicklung des Zalando-Marktplatz-Modells in Richtung Vernetzung On-/Offline in Kombination mit Mobile Service und einer Same-Day-Delivery-Logistik“, meint der Omnichannel-Experte Hagen Fisbeck. „Ob Zalando nun Online- oder stationäre Händler auf seine Plattform nimmt, ist, was die Wettbewerbssituation angeht, ja letztlich egal – und andererseits eröffnet der stationäre Handel für Zalando viele weitere Möglichkeiten in Bezug auf Beratung, Versand oder Retourenbearbeitung.“ (Weiterlesen…)

 

Geschenke online oder offline? Verbraucher suchen nach der optimalen Lösung

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(Pressemitteilung) Auch in diesem Jahr wird der Anteil elektronischer Geschenke unter dem Weihnachtsbaum wieder sehr groß sein. Für lokale Fachgeschäfte ist die Weihnachtszeit die traditionell stärkste Umsatzzeit im Jahr und trotzdem können gerade stationäre Händler mit dem Weihnachtsgeschäft nicht zufrieden sein – denn gerade Produkte der Unterhaltungselektronik kaufen Verbraucher immer häufiger im Netz.

Dabei schätzen Konsumenten speziell bei Produkten aus dem Bereich Consumer Electronics & Elektro die Stärken beider Vertriebswege: Online die große Produktauswahl und im Fachhandel die Beratung. Für 57 Prozent der Bundesbürger sind beispielsweise Änderungs- und Reparaturservices stationärer Fachgeschäfte wichtig. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Online goes local – Mehrwerte regionaler Marktplätze aus Konsumentensicht“ des E-Commerce-Center Köln (ECC Köln) im Auftrag des Händlernetzwerks bepado. Die Ergebnisse der Studie liefern ein aufschlussreiches Bild über die Sphären „Onlinehandel“ und „stationärer Handel“, welche sich nicht, wie immer wieder propagiert wird, gegenseitig kannibalisieren, sondern gegenseitig befruchten können.
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Ausführliches Interview mit PopUp Berlin: Die einfachste Art stationäre Konzepte zu testen

Von: | 19. Mai 2014 | Local heroes
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Seitdem wir vor knapp fünf Jahren über den ersten Popup-Store des Streetfashion-Onlineshops Frontline berichteten, ist zu diesem Thema nicht mehr allzu viel passiert.

Klar, Frontline hat dieses Konzept seitdem ein paar Mal wiederholt und auch andere Pure Player nutzen diese Form der stationären Inszenierung vereinzelt. So nutzt Urbanara, ein Onlineshop für Wohnaccessoires, derzeit für fünf Monate rund 30 Quadratmeter Ladenfläche an der Shopping Mall „Bikini Berlin“ am Berliner Zoo.

Blickt man dagegen einmal in andere Länder, nimmt sich der aktuelle Umfang hierzulande jedoch mehr als spärlich aus. So hat der 2012 gegründete, amerikanische Gewerbeimmobilien-Vermittler Storefront erst kürzlich für seine Expansionspläne 7,3 Mio. Dollar Investorenkapital eingesammelt.

Auch die Händler in Großbritannien sind bei diesem Thema schon deutlich weiter. So haben sich dort, neben dem führenden Vermittler ‚We Are Pop Up’, bereits weitere Anbieter und eine Infrastruktur für Popup-Stores etabliert. Popup Staff vermittelt beispielsweise speziell für Popup Stores einsetzbares Verkaufspersonal. (Weiterlesen…)

 

Concept Malls als stationäre Antwort auf den E-Commerce-Boom

Von: | 16. April 2014 | Bunte Kiste
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Anders als manch anderer E-Commerce Experte glaube ich ja nicht daran, dass künftig 80% aller stationärer Händler überflüssig werden und noch weniger an die gar unterschwellig formulierten 100%-E-Commerce-Anteil.

Ich denke, da vergaloppiert sich so mancher bzw. vergisst dass auch für den stationären Handel, wenn auch langsam, neue Konzepte und Technologien entstehen und sich noch langsamer durchsetzen. Gleichzeitig ist das Konsumentenverhalten überhaupt nicht  abzuschätzen. Klar, momentan spricht alles für den Onlinehandel.

Doch wer kann schon vorhersagen, ob die Käufer dessen nicht eines Tages – zumindest teilweise – überdrüssig werden und sich wieder nach dem Shopping-Erlebnis in der City als Freizeitbeschäftigung sehnt? Auch klar, dass sich der Handel dafür einiges einfallen lassen und endlich mal aus den Pötten kommen muss. Aber ist der Schmerz nur groß genug …

Doch sehen wir es mal ganz pragmatisch – angenommen Sie suchen eine Schraube für spezielle Anforderungen. Im Baumarkt finden Sie diese nicht und im Internet auch nicht. Als Nicht-Schraubenfachmann tun Sie sich auch schwer nach dem richtigen Fachbegriff zu suchen. Da hilft nur eines, der Weg zum stationären Fachhandel.

In München, wäre das beispielsweise Schrauben Preisinger am Viktualienmarkt. Die führen natürlich fast alles an „normalen“ Schrauben. Beginnend ab 1mm Durchmesser. In fast allen gängigen Materialien. Dazu viele Sonder-Artikel im Schrauben-Bereich. Alles in allem ca. 40.000 verschiedene Artikel und ständig kommen neue hinzu.

Schaut man sich deren Website an, möchte man am liebsten davonlaufen und trotzdem ist deren Laden ständig rappelvoll mit Handwerkern und Privatpersonen. Und warum – erstens haben sie entweder jede Schraube oder kennen zumindest jede Schraube und können sie besorgen oder wissen wo man sie bekommen könnte. Und als bereits zitierter Nicht-Schraubenfachmann und auch Nicht-Handwerker, kann man deren Mitarbeiter einfach schildern, welches Problem man hat und sie finden  in der Regel die passende Schraube. Und dieser Laden, soll also künftig vom Internet abgelöst werden? – so, so. (Weiterlesen…)

 

SEO-Faktoren für lokale Unternehmen

Von: | 26. August 2013 | Local heroes,Marketing
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Der bekannte SEO-Dienstleister Moz (ehemals SEOmoz) veröffentlichte jüngst unter Experten eine Umfrage zu den wichtigsten Rankingfaktoren für lokale Suchen. Auffallend in den letzten Monaten ist der konstante Anstieg von Einblendungen lokaler Suchergebnisse in der organischen Suche bei Google, sowie der weiter steigende Anteil an Suchanfragen über mobile Geräte. Die vorgestellten Umfrageergebnisse bzw. Rankingfaktoren sollen haben lt. Moz insbesondere Moz das Ziel lokalen Kleinunternehmern, die nur über wenig Zeit verfügen, zu helfen, ihre Marketinganstrengungen/-aktivitäten zu priorisieren.

Umfrageergebnisse

Generelle Ranking-Faktoren

Als generell wichtigster Rankingfaktor für lokale Suchergebnisse gelten unter Experten die Inhalte des Google Places-Eintrags (19,6%). Gefolgt von den sog. On Page-Signalen der eigenen Website (18,8%). Anbei eine Übersicht der gesamten Verteilung:

19,6% Google Places-Eintrag (Kategorie, Suchbegriff im Titel, lokale Nähe etc.)
18,8% Onpage-Signale (Suchbegriffe im Titel, Domainauthorität etc.)
16,0% Externe lokale Signale (Häufigkeit der Nennungen bei „lokalen“ Seiten wie qype etc.)
14,4% Links (Bewertung der eingehenden Links, Ankertexte, Domainauthorität etc.)
10,3% Bewertungsignale
8,3% Personalisierung
6,3% Soziale Signale (Google+, Twitter, FAcebook etc.)
6,1% Userverhalten (Klickrate, Klicks über Handy, etc.) (Weiterlesen…)

 

eBay: neue Serviceoptionen für den stationären Einzelhandel

Von: | 19. August 2013 | Local heroes
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In der ersten von mehreren „eBay Hours“ Presseveranstaltungen hat das Unternehmen Einblicke in seine Strategie gegeben, lokale Händler zu unterstützen. Mit drei neuen Optionen möchte eBay den Wettbewerb für Einzelhändler in der „Revolution“ der Handelswelt konkurrenzfähig gestalten.

Termingebundene Zustellung mittels eBay Now

eBay Now, welches vergangenen Oktober eingeführt wurde, ist ein lokaler „Same Day Delivery“ Service (Service mit Auslieferung am selben Tag). Seit dem 8. August können Benutzer nun über die App für sie komfortable, termingebundene Warenanlieferungen nutzen.

Laut David Ramadge, Direktor von eBay Now, arbeitet die Mehrheit der Nutzer von 9 bis 17 Uhr. Trotz der Vorteile unmittelbarer Lieferung möchten Kunden in manchen Fällen ihre Warenlieferung zu Zeiten zugestellt bekommen, in denen sie wissen, dass sie zu Hause sind oder in ihrer Freizeit.

Die aktuellen Neuigkeiten wurden nach dem Start von eBay Now in verschiedenen Städten bekannt gegeben, darunter New York City und San Francisco, für die nahe Zukunft ist der Service auch für Chicago und Dallas geplant. (Weiterlesen…)