Aktuelle News

Pinterest vs. Instagram – welchen Bilder-Kanal braucht ein Online-Shop?

Von: | 1. August 2017 | Marketing
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Junge Online-Shops und Eigenmarken-Start-ups machen immer öfter mit ihren Marketing-Erfolgen auf Instagram und Pinterest von sich reden. Was ist dran am neuen Social-Commerce-Hype – und wie unterscheidet sich der Nutzen der beiden größten Bildernetzwerke für Online-Shops?

Anfang Juli machte der hessische Sneakershop Asphaltgold mit beeindruckenden Zahlen von sich reden: Achtstellige Jahresumsätze macht das Unternehmen mit seinen zwei Stationärfilialen und dem Online-Shop – und ein großer Teil davon wird über die höchst aktiven Präsenzen in den sozialen Netzwerken realisiert. Auf Instagram hat Asphaltgold über 390.000 Abonnenten – und gehört damit zur Top 10 der erfolgreichsten deutschen Retail-Unternehmen auf dem Bildernetzwerk, die sonst vornehmlich von großen Unternehmen wie DM oder Zalando oder von den Shops bekannter deutscher Influencer wie Dagi Bee bestimmt wird:

Quelle: InfluencerDB

Quelle: InfluencerDB

Auch Kapten & Son, ein Online-Shop für Lifestyle-Produkte, findet sich in den Retail-Top10 von Instagram. Als einer der Vorreiter in Sachen Social Commerce sind die Münsterraner schon 2015 massiv auf Instagram eingestiegen und haben mittlerweile mit über 1000 Influencern zusammengearbeitet. 540.000 Abonnenten folgen den visuellen Auslassungen des Unternehmens aktuell. Besonders in der Startphase des Unternehmens „haben wir so viel Einfluss und Reichweite für wenig Geld bekommen“, sagte Kapten & Son-Gründer Artjem Weissbeck kürzlich gegenüber der WiWo.

Belgrade - July 11, 2014 Popular Social Media Icons On SmartphonDie Zahlen beeindrucken – aber verwundern sollten sie angesichts der enormen Wachstumsraten der sozialen Bilder-Netzwerke auf der ganzen Welt eigentlich nicht: Weltweit bringt es Instagram auf satte 400 Millionen Nutzer (4,2 Millionen in Deutschland). Das andere bildlastige soziale Netzwerk, Pinterest, versammelt immer noch beachtliche 100 Millionen Nutzer weltweit (in Deutschland schätzungsweise 3 Millionen). Vor allem in den letzten Jahren sind die Nutzerzahlen sprunghaft angestiegen. Andererseits: Als Traffic-Bringer für Online-Shops dagegen stagnieren sie seit einiger Zeit, zeigte Anfang des Jahres eine Studie von Pepper.com: 2015 trugen soziale Netzwerke 2,75 Prozent (274,18 Millionen Visits) zur Reichweite der zwanzig größten Online-Shops bei, 2016 waren es gerade einmal 0,03 Prozent beziehungsweise 36,59 Millionen Visits mehr. Die Frage für Shop-Betreiber lautet also: Wieviel Bildnetzwerk brauche ich – und wenn ja, welches? (Weiterlesen…)

 

Social Media für Online-Händler – machen oder sein lassen?

Von: | 22. April 2015 | Artikel & Interviews
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tree-200795_1280Social Media ist in aller Munde. Darin und darüber spricht man. Klar, dass gerade Onlinehändler, die ihre Produkte ohne persönlichen Kontakt an die Kunden bringen müssen, ebenfalls mitmischen möchten. Doch welche Möglichkeiten bieten Social Media-Kanäle im Bereich Kundenservice und -bindung?

Darüber hat Sven-Olaf Peeck, Gründer und Geschäftsführer der crowdmedia GmbH im Interview mit shopanbieter.de gesprochen. Gemeinsam mit seinem Team unterstützt er Unternehmen bei allen operativen und strategischen Fragestellungen des digitalen Marketings: von der Konzeption über die Erstellung von Inhalten bis zur Werbeschaltung.

Sven-Olaf Peeck erklärt, dass Onlinehändler über Social Media vor allem die Möglichkeit haben Support-Kanäle bereitzustellen. Die Verbreitung eines Erklär-Videos über YouTube, Facebook und Co. bietet Reichweitenpotenial. Im Umkehrschluss benötigt man jedoch auch Ressourcen, die den entsprechenden Content erstellen, Kanäle pflegen und mit den Kunden interagieren.

Zunächst sieht er die Herausforderung für Händler darin, die richtige Plattform zu identifizieren. Neben Facebook, das mit monatlich 28 Millionen deutschen Benutzern natürlich zuerst ins Auge fällt, gibt es unzählige Plattformen und Netzwerke, von Foren und Blogs über YouTube bis zu Pinterest. The Conversation Prism von Brian Solis zeigt deutlich, wie viele Variationen von Social Media es gibt.

Zum Einen ist es von Bedeutung die passende Plattform für seine Produkte zu finden. Pinterest oder Instagram zum Beispiel werden bei stark bildgetriebenen Themen wie Mode, Reisen oder Handwerk wichtig.

Unerlässlich ist zum Anderen die Frage nach dem Mehrwert, den man seinen Kunden durch Social Media Auftritte bieten kann. Wenn man es nicht schafft seinem Kunden durch einen Blog, Facebook oder jede andere Plattform einen Mehrwert zu generieren, sollte man lieber die Finger davon lassen. Dabei kommt es keineswegs darauf an, alles selbst zu machen – Kooperationen mit anderen Bloggern, die das „Thema schon spielen“, bieten beispielsweise eine gute Möglichkeit sein Produkt außerhalb des eigenen Shops in Szene zu setzen. (Weiterlesen…)

 

Die häufigsten Fragen und Antworten zum Datenschutz im Onlineshop

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Bei jedem Kauf in einem Onlineshop fallen beim Händler Kundendaten an: Name, Adresse, E-Mailadresse, Kreditkartenummer usw. Die datenschutzrechtlichen Pflichten für Internethändler im Umgang mit den Kundendaten sind in §§ 11 ff. Telemediengesetz (TMG) geregelt. Danach ist der Kunde immer über die Erhebung und Verwendung seiner Daten zu unterrichten. In bestimmten Fällen ist außerdem die vorherige Einwilligung des Kunden zur Datenerhebung und –Verwendung erforderlich.

Können Händler wegen Verletzung der datenschutzrechtlichen Regelungen abgemahnt werden?

Die Verletzung datenschutzrechtlicher Pflichten konnte nach bisheriger Rechtsprechung nicht abgemahnt werden (Beispiel: Beschluss Kammergericht Berlin zum Like-Button von Facebook vom 29.04.2011, Az. 5 W 88/11. Die Pflichten im Datenschutz wurden früher nicht als sog. Marktverhaltensregeln im Sinne des Wettbewerbsrechts angesehen worden, so dass Abmahnungen unzulässig waren. Nach einem aktuellen Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Hamburg vom 27.6.2013 (Az. 3 U 26/12) sieht das jetzt anders aus: Die Richter entschieden, dass das Fehlen einer korrekten Datenschutzinformation wettbewerbswidrig ist. Damit ist erstmals von einem hochrangigen Gericht entschieden, dass Verstöße im Bereich Datenschutz doch abgemahnt werden können.

In dem Fall hatte auf einer Internetseite, mit der Kunden über eine Werbeaktion zu einer Registrierung animiert wurden, die Information über die Erhebung und Verwendung der personenbezogenen Daten gefehlt. Das OLG Hamburg entschied, dass die Informationspflicht nach § 13 TMG doch eine Marktverhaltensnorm darstelle, deren Verstoß eine wettbewerbsrechtliche Abmahnung auslösen könne. Die Vorschrift schütze nach Art. 10 der EU-Datenschutzrichtlinie 95/46/EG auch die wettbewerbliche Entfaltung von Mitbewerbern, indem einheitliche und gleiche Wettbewerbsbedingungen geschaffen würden.

Nach dem Hamburger Urteil sollten Onlinehändler zur Vermeidung von Abmahnungen das Datenschutzkonzept ihrer Shops prüfen. (Weiterlesen…)

 

Social Media-Recht im kostenlosen E-Mail-Kurs

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Am Einsatz von Social Media kommt keiner mehr vorbei; schließlich ‚unterhalten‘ sich Menschen auch über Unternehmen, wenn diese selbst nicht aktiv auf den Plattformen vertreten sind. So schützt nicht einmal ein Heraushalten aus den sozialen Netzen wirksam vor einem Güllegewitter, wie schon mancher erleben musste .

Und wer aktiv Social Media Marketing betreibt, steht vor Rechtsfragen unterschiedlichster Natur:

Wie sieht es mit Bild- und Namensrechten aus? Welche Haftungsrechte gelten für die eigenen Seiten, beispielsweise wenn Nutzer anfangen, sich untereinander zu beschimpfen? Wie dürfen Gewinnspiele auf Facebook gestaltet sein – und wie nicht? Wie und wo muss ein Impressum aussehen in den Sozialen Netzen? Was mache ich bei einem Güllegewitter (Shitstorm)? (Weiterlesen…)

 

Nutzen Sie Social Media für Ihr Onlinegeschäft?

Von: | 9. Juli 2012 | Studien & Märkte
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Laut einer kürzlich durchgeführten Umfrage von Bitkom nutzt bereits fast die Hälfte der deutschen Unternehmen bereits Social Media mit stetig steigender Bedeutung.  Der Technologieanbieter intelliAd möchte mit seiner aktuellen Social Media Umfrage: Wohin geht der Trend? daher wissen, welches soziale Netzwerk bei der geschäftliche Nutzung die Nase vorn hat und welche Ziele Werbungtreibende mit Social Media verfolgen. (Weiterlesen…)

 

Wie Social Sites ihr Geld verdienen

Von: | 31. Mai 2012 | Studien & Märkte
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Kurz nach dem alles andere als glänzenden Börsengang von Facebook stellt die Infografik „How Social Sites Make Money“ des amerikanischen Internetproviders USBundles anschaulich dar, wo weiterhin die Achilles-Ferse der Social Media Dienste liegt: In der Monetarisierung. So beziehen 77 Prozent den größten Teil ihrer Einnahmen aus dem Werbegeschäft. Für populäre Mikro-Dienste wie Twitter und Foursquare stellen Anzeigen sogar nach wie vor die einzige Einnahmequelle dar. Erst 7 Prozent der Sozialen Netzwerke setzen auf eine Kombination der Monetarisierungskanäle, allerdings sucht eine zunehmende Anzahl an Social Sites nach neuen Einnahmequellen. Wie diese aussehen könnten, zeigen die folgenden Beispiele:

Web Apps: Für Facebook stellen Apps – vor allem in Form von populären Games – neben Werbeanzeigen eine weitere Monetarisierungsmöglichkeit dar. Auch Google hat Web Apps inzwischen als eine mögliche Einnahmequelle entdeckt. (Weiterlesen…)

 

„Soziale Suche“ von Google in Deutschland gestartet

Von: | 15. Juni 2011 | Marketing
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Wir hatten schon über den Einzug von „User Signals“ in die Suchergebnisse berichtet. Bereits im Mai hatten Microsoft und Facebook in den USA die Verknüpfung von Suchergebnissen mit dem individuellen Sozialen Graphen vorgemacht, indem Bing zu den Suchergebnissen einblendet, welche Links von bei Facebook – und hier vor allem von ‚Freunden‘ – besonders gemocht werden.

Demselben Prinzip folgt die „Soziale Suche“ von Google, die nun auch in Deutschland gestartet ist: (Weiterlesen…)

 

Facebook Shop – ganz oder gar nicht

Von: | 8. Januar 2011 | Marketing
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Seit Ende letzten Jahres wird eine neue Sau im Dorf gesichtet- der Facebook Shop soll es richten und Umsatz sowie Zukunft sichern. Denn eines ist klar, wenn man den Protagonisten Glauben schenken darf: Die soziale Vernetzung schreitet zügig voran und schon in naher Zukunft wird jedermann und jederfrau nur noch über soziale Netzwerke seine Freundschaften pflegen. Manch einer ruft 2011 bereits als f-commerce-Jahr aus. Warum also nicht seinen eigenen Onlineshop einstampfen und sich auf die weit über 500 Millionen Facebook-Nutzer konzentrieren? (Weiterlesen…)

 

Social Media Marketing – die Gretchenfrage & zwei Ratgeber

Von: | 10. Dezember 2010 | Marketing
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„Nun sag, wie hast du’s mit dem Social Media Marketing? Du bist ein herzlich guter Mann, allein ich glaub, du hältst nicht viel davon.“ (1)

Ok, ok, ich habe etwas am Original herumgepfuscht. Allerdings verhält es sich mit dem Social Media Marketing ähnlich wie mit der Religion: Man muss zu einem Teil (noch) schlicht an die (direkte) Wirksamkeit glauben (auch wenn die Controllingmethoden laufend weiter verfeinert werden). Und man muss einfach der Typ dazu sein, um es erfolgreich betreiben zu können.

Aber allein schon weil die Religion das Social Media Marketing boomt, ist es für Shopbetreiber ausgesprochen interessant, denn Händler müssen dort sein, wo ihre Kunden sind. (Weiterlesen…)

 

SEO-Experiment: Website nur via facebook/twitter pushen

Von: | 3. Mai 2010 | Marketing
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SEO United berichtet über die erstaunlichen Ergebnisse eines SEO-Experimentes, das Peter Suttner der Dreamland GmbH & Co. KG gemacht hat. Die Aufgabe: Eine niegelnagelneue Domain unter einem der heutzutage meistgenutzten Suchbegriffe (nein, nicht DER! ;-)) zu ranken – allein über facebook und twitter. (Weiterlesen…)