Aktuelle News

Persönlichere Pakete senken die Retourenquote und steigern die Kundenbindung

Von: | 24. November 2016 | Marketing,Pressemitteilungen
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(Pressemitteilung): Online-Händler verschenken viel Potenzial in Sachen Kundenbindung, Branding und Retourensenkung, wenn sie beim Versand auf braune Kartons von der Stange setzen, warnen die Startups Adnymics und printmate.

Stellen Sie sich vor, es ist Weihnachten – und unterm Baum stehen nur braune Pappkartons. Kein Schleifchen, kein buntes Papier und keine persönliche Weihnachtskarte weit und breit. Dieses Gefühl der Ernüchterung kennen Online-Shopper zu genüge – schließlich müssen sie das bestellte Produkt, das sie doch freudig erwartet haben, in der Regel aus genau so einem unpersönlichen Versandkarton fischen, meistens nur begleitet von einer automatisierten Rechnung und einem Haufen uninteressanter Paketbeilagen, die oft sofort in den Papierkorb wandern.

Mehr als nur ein notwendiges Übel

Doch mit dieser Lieblosigkeit beim Versand verschenken Web-Händler viel Potenzial, warnen die Start-ups Adnymics und printmate. Schließlich stellt das Paket im digitalen Handel den einzigen physischen Kontakt zwischen Händler und Kunde dar – und der sollte positive Emotionen auslösen.

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„Das Paket kann viel mehr sein als nur ein notwendiges Übel“, betont Daniel Kirin, Head of Marketing bei Adnymics. „Es ist ein zusätzlicher Kanal für Branding, Bestandskundenmarketing und persönliche Beratung.“

Das Münchner Unternehmen hat sich auf individuelle Paketbeilagen spezialisiert. Basierend auf dem Surf- und Kaufverhalten der Online-Käufer stellt Adnymics persönliche Produktempfehlungen und individuellen redaktionellen Content als Beilage zusammen.

Das Ergebnis: Die Beilagen haben eine viel größere Relevanz für die Paketempfänger – und dadurch natürlich auch mehr Marketing-Erfolg. Paketbeilagen von Adnymics erzielen bis zu 13 Prozent höhere Konversionsraten und einen bis zu 300 Prozent höheren Warenkorbwert bei Wiederbestellern als der Shop-Durchschnitt. Das Partner-Unternehmen printmate setzt an anderer Stelle an und bedruckt die eigentliche Paket-Umverpackung mit individuellen Motiven.

„Das Paket ist die Visitenkarte des Online-Shops und beeinflusst die Produkt- und Unternehmenswahrnehmung immens“, bestätigt printmate-Gründer Julian Jost. (Weiterlesen…)

 

Neue Ausgabe shopanbieter to go: Professionelle Logistik als wettbewerbsentscheidender Faktor

Von: | 15. September 2015 | To go
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Ein Großteil des Aufwands nach einer Bestellung im Online-Shop entfallen auf die Logistik und das Fulfillment. Dieser breit gefächerte Themenkomplex bindet Ressourcen wie kaum ein zweiter und bietet Optimierungspotential an vielfältigen Punkten. Die unprofessionelle Organisation von Logistik und Organisation kostet Geld, frisst Zeit und schlägt sich im schlimmsten Fall mit abschreckender Wirkung bis zum Kunden durch. Die achte Ausgabe des kostenlosen Online-Händlermagazins shopanbieter to go zeigt praxisnah auf, wie es gelingt, Retouren, Versand und Logistik effizient zu steuern und als wichtigen Hebel für den Online-Erfolg zu nutzen.

Online-Kunden sind heutzutage verwöhnt – auch im Bereich Versand werden flexible Höchstleistungen von den Händlern verlangt. Zustellung spätestens zwei Tage nach Bestellung ist beinahe Pflicht. Schnelle Lieferung und Gratisversand – die Kundenzufriedenheit steht und fällt mit der Lieferung. Doch wie organisiert man den bestmöglichen Versand, der beim Kunden gut ankommt und dennoch bezahlbar bleibt? Als Basis ist hierfür eine belastbare Kalkulation mit realistischen Zahlen unabdingbar. Was kostet die Logistik tatsächlich? Wo zeichnen sich Fehler, wo Optimierungsmöglichkeiten ab? Und ist Outsourcing der Logistik eventuell eine kostengünstigere und bessere Alternative?

Retouren auch als Chance sehen

cover-ausgabe-8-250pxLogistik ist bekanntermaßen keine Einbahnstraße. Die Pakete müssen nicht nur schnell und kostendeckend zum Kunden, sondern häufig auch wieder retour zum Händler. Gründe gibt es dafür viele: Ware gefällt nicht, erfüllt die Erwartungen nicht, passt nicht. Retouren sind ein leidiges Thema für Online-Händler. Doch Warenrücksendungen aus der Perspektive der „Opferrolle“ zu betrachten hilft nicht weiter. Im Gegenteil: Retouren als Kunden-Kontaktpunkte stellen immer auch eine Chance dar, die es zu nutzen gilt. Darüber hinaus gibt es bereits im Vorfeld etliche Schrauben, die man drehen kann, um Retouren zu vermeiden oder zu steuern.

Erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe, welche Strategien Experten erfolgreich einsetzen, um die Retourenquote zu senken. Nutzen Sie die Praxistipps, welche die wichtigen Schritte zur Optimierung der Logistik übersichtlich auflisten. (Weiterlesen…)

 

Kundenfreundlichkeit im Web: Wer bleibt stur bei Retour?

Von: | 28. Juli 2015 | Studien & Märkte
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(Gastartikel): Jeder kennt es: Auf dem Foto im Onlineshop so verlockend, beim Auspacken Zuhause ernüchternd. Online-Shopping wird zur Gewohnheit in den Bereichen Beauty, Fashion, Elektronik, Freizeit und Haushalt. Umso wichtiger, dass Verbraucher ihre Rechte und Pflichten im Falle eines Widerrufes kennen. Für Unternehmer ist die Änderung des Verbraucherrechtes im Sommer 2014 die Gelegenheit, sich gegenüber Mitbewerbern durch Kulanz in die Herzen der Kunden zu spielen.

Kurz und bündig: Die einstige 40 €-Grenze gehört seit Juni 2014 der Vergangenheit an. Eine EU-Richtlinie führte zur Novellierung des deutschen Verbraucherrechtes zu Gunsten der Online-Händler. Nun muss der Kunde grundsätzlich die Kosten des Rückversandes tragen, wenn nicht der Onlineshop zuvor die Kostenübernahme erklärt hat. Darüber hinaus ist auf die rechtzeitige schriftliche oder telefonische Erklärung des Widerrufs innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Bestellung zu achten.

retour

Wer bleibt kulant?
Nach wie vor wird der Online-Shop die Kosten der Rücksendung tragen, sollte es sich um eine falsche, fehlerhafte oder beschädigte Lieferung handeln. Darüber hinaus gewähren laut einer Befragung durch das unabhängige Verbraucherportal Vergleich.org 76 Web-Shops die unproblematische Abwicklung bei Widerruf und übernehmen das Rückporto. Mit dabei Mode-Riese Zalando.de und Geräte-Gigant Mediamarkt.de. Vor allem namhaften Konzernen ist dieser Service also einige Kosten und Mühen wert.

Nichtsdestotrotz kann die Ware nicht sang- und klanglos auf den Rückweg gebracht werden. Nach der Gesetzesänderung hat der Verbraucher jetzt die Pflicht, den Widerruf ausdrücklich, jedoch nicht förmlich zu erklären. Viele Versender achten auch hier auf Bequemlichkeit, stellen entsprechende Formulare zur Verfügung oder bieten einen Telefon- und E-Mail-Service an. (Weiterlesen…)

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Forscher raten zur Retourenverkomplizierung um Retouren zu vermeiden

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Ein Forscherteam der Friedrich-Schiller-Universität Jena, beschäftigt sich bereits seit einigen Jahren mit präventivem Retourenmanagement. Wie etailment berichtet, rät das Forscherteam nun in einer aktuellen Studie, es dem Kunden möglichst umständlich zu machen. So sollten dem Paket keine Retourenscheine beigelegt und der Retourenprozess nicht erklärt werden.

Die Erfahrungen von etailment-Lesern scheinen diese empfohlene Vorgehensweise zu bestätigen:

Wir konnten unsere Retourenquote um ein Drittel senken, indem wir das Retourenformular (!) nicht mehr ins Paket legten. Und ja wir verzichten gerne auf die Klientel, der diese Retourenabwicklung zu kundenunfreundlich ist.

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Lohnt es sich für Sie, die Rücksendekosten zu übernehmen?

Von: | 18. Juni 2014 | Vertrieb
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Die VRRL lastet die Rücksendekosten bei Widerruf seit dem 13.6.14 generell den Kunden auf. Dennoch übernehmen viele große Shops weiterhin freiwillig diese Kosten: Zu sehr sind die deutschen Kunden daran gewöhnt und zu stark wirkt sich dieser Faktor damit kaufentscheidend aus.

Für kleinere Shops bedeutet dies, dass sich dieser eigentliche Vorteil der VRRL für sie eventuell in einen Wettbewerbsnachteil verkehrt. Dabei tragen manche Shops tatsächlich schwer unter den Widerrufen der Kunden, bis zu 20,- Euro betragen die Kosten für  einen Widerruf im Schnitt! Wer wollte da freiwillig auch noch die Portokosten übernehmen?

Tatsächlich kann sich aber genau dies rechnen. Aber ob dies der Fall ist, muss für jeden Shop individuell ausgerechnet werden – keine einfache Aufgabe! Hier setzten Prof. Dr. Bernd Skiera, Siham El Kihal und Prof. Dr. Christian Schulze an und bauten einen

Retourenkosten-Kalkulator

Damit errechnen Sie schnell und einfach, wie teuer Sie die Retouren Ihrer Kunden zu stehen kommen – und ob es sich eventuell rechnen könnte, die Rücksendekosten freiwillig zu übernehmen! Sie benötigen dazu diese Werte aus Ihrem Controlling:

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Ø-Retourenquote liegt bei 7%, die häufigsten Gründe und wie man diese vermeiden kann

Von: | 2. Juni 2014 | Backoffice & Logistik
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Für die jährliche KEP-Studie vom Bundesverband Internationaler Express- und Kurierdienste e.V. (BIEK), liefern deren Mitglieder wie DHL, Hermes, DPD auch Werte zum Retourenaufkommen. Diese Zahlen können also getrost als besonders nah an der Realität betrachtet werden. Für 2013 liegen die genauen Zahlen noch nicht vor, aber aus der KEP-Studie 2013 geht hervor, dass Online-Händler mit durchschnittlich 7% Retourenquote rechnen müssen.

Bei der Bewertung dieser Zahl ist laut BIEK zu berücksichtigen, dass nur vergleichsweise wenige Warengruppen eine hohe Zahl von Retourenpaketen zu verzeichnen haben („Bekleidung“, „Schuhe“). Bei anderen Commodities, wie bspw. elektronischen Geräten, sind Rücksendungen eher der Ausnahmefall.

Retourengründe oft einfach zu vermeiden

Schaut man sich nun einmal die, von Dialego AG bei einer Befragung von 1.000 Konsumenten, ermittelten Retourengründe an,  stellt man fest dass der Großteil mittels dreier Maßnahmen wohl größtenteils vermieden werden könnte:

  1. Bessere Produktbeschreibungen, bei Bekleidung zB. Angaben zum Schnitt und ob das Bekleidungsstück groß oder klein ausfällt
  2. Bessere, detailliertere und mehr Produktbilder
  3. Bessere Verpackung

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Umfrage: Sind Amazon-Käufer umtauschfreudiger als Onlineshop-Kunden?

Von: | 20. Februar 2014 | Vertrieb
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Vor einigen Tagen veröffentlichten wir im Artikel „Wie ein Onlinehändler seine Retourenquote erfolgreich auf unter 1% bringt“ ein paar Tipps zur Retourenvermeidung. Dabei verriet uns Onlinehändler Mark Richter von Wooden Affairs, wie es ihm gelingt seine Retourenquote auf unter 1% zu drücken. Gleichzeitig teilte er uns jedoch auch seine Beobachtung mit, dass Amazon-Käufer viel rücksendefreudiger wären.

Bei diesem Vertriebskanal beträgt die die Retourenrate im Schnitt bei 3%, also mehr als das Dreifache des normalen Rückgabeverhaltens. Er führt dies darauf zurück, dass es über diesem Kanal deutlich schwieriger wäre, eine persönliche Bindung zum Kunden aufzubauen.

Insgesamt geht in weniger als 1% aller Käufe die ausgelieferte Ware wieder an uns zurück. …. Anzumerken ist jedoch, dass Amazon-Käufer unsere Retourenquote insofern nach oben treiben, als dass diese in durchschnittlich 3% aller Verkäufe die bestellten Artikel zurückgeben. Wir stellen hier also durchaus einen Amazon-Effekt fest. Wir führen dies darauf zurück, dass die persönliche Kundenbindung über Amazon viel schwieriger zu erreichen ist. Eine Rolle spielt aber auch, dass bei Amazon generell ein möglicherweise umtauschfreudigeres Publikum angesprochen wird.

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Wie ein Onlinehändler seine Retourenquote erfolgreich auf unter 1% bringt

Von: | 17. Februar 2014 | Tipps & Tricks
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Derzeit ist viel über den richtigen Umgang mit Hochretournierern zu lesen. Onlinehändler halten dies ganz unterschiedlich: Amazon schließt diese unliebsame Klientel offensichtlich ohne Vorwarnung aus. C&A wiederum kontaktiert Kunden, die immer wieder ganze Bestellungen zurücksenden und sucht das Gespräch mit ihnen. Wohingegen Zalando an der Retoure als festes Serviceversprechen auch in solchen Fällen festhält.

Wie Trusted Shops bei einer Umfrage unter 350 Onlinehändlern herausgefunden hat, setzen zwei Drittel der deutschen Shopbetreiber auf den Ausschluss ihrer Kunden. Das virtuelle „vor die Tür setzen“ erfolgt von den meisten rigoros: Fast die Hälfte (46 Prozent) schließt ihre Hochretournierer aus, ohne sie vorher um eine Änderung ihres Retourenverhaltens zu bitten. So haben, der Umfrage nach, Online-Händler in den vergangenen 12 Monaten im Durchschnitt zwei Prozent ihrer Kunden ausgeschlossen.

Vermeiden ist besser als Ausschließen

Auch wenn die ab Juni in Kraft tretende EU-Verbraucherrechterichtlinie (VRRL) erlaubt, Kunden die Rücksendekosten unabhängig vom Warenwert aufzuerlegen verspricht dies nicht unbedingt Linderung für die Händler. So werden etliche Onlinehändler sicherlich auch dann noch einen stets kostenlosen Rückversand als Wettbewerbsvorteil anbieten, um Marktanteile zu gewinnen.

Versender großvolumiger/sperriger/schwerer Ware werden sich vermutlich sowieso schwer damit tun, dem Kunden Rücksendekosten von 40, 50 Euro und mehr für Palettenversand oder Speditionsware abzuverlangen.

Nach wie vor, bleibt also die Vermeidung von Retouren also die beste Strategie. Die Otto-Tochter Hermes schätzt die durchschnittliche Retourenquote im Onlinehandel übrigens auf 50 Prozent. Bei Textilien seien es auch einmal zwei Drittel, bei Möbeln dagegen weniger als zehn Prozent. Bezieht man jedoch die oben erwähnten Rücksendekosten für großvolumige Ware in die Betrachtung mit ein, sind Retouren für Möbelversender nicht weniger geschäftsgefährdend.

Retourenquote unter 1%, geht das denn überhaupt?

Foto Mark Richter - Wooden Affairs 2Wir wollten daher von Mark Richter, Gründer und Geschäftsführer von Wooden Affairs, einem Anbieter von Tischen aus altem, wiederverwendetem Holz, wissen wie bei ihm die Situation ist und mit welchen Maßnahmen es ihm gelingt seine Retourenquote sehr gering zu halten.

Mark Richter, hat die wichtigsten Punkte wie folgt zusammengefasst:

  1. Produktqualität
  2. Ausführliche Produktbeschreibungen und –fotos
  3. Richtige Auswahl der Logistikpartner
  4. Laufende Kommunikation während und nach dem Bestellvorgang
  5. Service, Service, Service

Wooden Affairs verkauft, wie bereits erwähnt, Tische aus altem, wiederverwendetem Holz. Die Planken stammen aus früheren Holzhütten und Bauernhäusern aus Indonesien.

Gebaut von erfahrenen Tischlern in kleinen Handwerksbetrieben ist jeder Tisch ein Einzelstück mit seinem eigenen Charakter. Alle online im eigenen Shop angebotenen Möbel sind lieferfertig auf Lager und sind besichtigungsbereit in einem Werkstatt-Showroom in München.

 Wie hoch liegt Ihre Retourenquote im Durchschnitt?

Insgesamt geht in weniger als 1% aller Käufe die ausgelieferte Ware wieder an uns zurück. Es handelt sich bei unseren Möbeln aus altem Holz aber auch um Einzelstücke, die man in dieser Form nur bei Wooden Affairs bekommt. Interessenten wählen Ihren persönlichen Wunschtisch oft gezielt aus, anhand von Fotos oder der Beschreibung der lagernden einzelnen Exemplare. Das bedeutet natürlich für uns einen hohen Aufwand. Wenn die Qualität stimmt, gibt man ein derart ausgesuchtes Stück dann aber auch nicht mehr her. Bei Massenartikeln, die überall erhältlich sind, ist diese Bindung natürlich schwieriger.

Anzumerken ist jedoch, dass Amazon-Käufer unsere Retourenquote insofern nach oben treiben, als dass diese in durchschnittlich 3%  aller Verkäufe die bestellten Artikel zurückgeben. Wir stellen hier also durchaus einen Amazon-Effekt fest. Wir führen dies darauf zurück, dass die persönliche Kundenbindung über Amazon viel schwieriger zu erreichen ist. Eine Rolle spielt aber auch, dass bei Amazon generell ein möglicherweise umtauschfreudigeres Publikum angesprochen wird.

Tisch aus altem Holz - Wooden Affairs - Tisch Tarian sepia b900

 Was tun Sie, um Retouren möglichst zu vermeiden?

Wir tun sehr viel zur Retourenvermeidung, da schon der Möbelversand mit Montage, ganz besonders aber auch mögliche Retouren äußerst aufwändig und kostspielig sind.

Der wichtigste Punkt ist höchste Qualität: Unsere Tische werden nach der Herstellung durch die indonesischen Schreiner und die Verschiffung nochmals in Deutschland von zwei Möbelrestauratoren endkontrolliert und nachpoliert, so dass keinerlei raue Stellen mehr vorhanden sind.

Viele meiner Mitbewerber kaufen Tische aus Altholz einfach irgendwo containerweise ein und versenden diese unbesehen weiter – dabei ist Holz ein Material, das ganz besondere Aufmerksamkeit braucht: Gerade altes Holz verändert sich noch einige Wochen lang, nachdem der Tisch schon fertig gebaut wurde. Der Tisch darf aber nicht wackeln, die Planken natürlich nicht reißen, und es sollen keine rauen Stellen und Späne mehr vorhanden sein, an denen man sich verletzen könnte. Das alte Holz muss so aufgearbeitet sein, dass seine Charakteristik schön herausgearbeitet ist und der Tisch die besondere Ausstrahlung des Holzes bewahrt – und er dabei trotzdem praktisch und problemfrei zu benutzen ist.

All dies bedeutend einen hohen Zusatzaufwand bei der Konstruktion, der Qualität und der Kontrolle, den wir aufbringen, um ein perfektes Möbelstück zu liefern. Die bei unseren Kunden eintreffenden Möbel und auch unser Service übertreffen regelmäßig sogar die Erwartungen, was wir aus zahlreichen begeisterten Kundenbewertungen erfahren. Dazu gehören aber auch ausgewählte und zuverlässige Logistikpartner, die pünktlich und nach Wunsch liefern und die Tische auch montieren – die Komfortlieferung mit Montage ist dabei für den Kunden komplett kostenlos.

Zur Retourenvermeidung dient natürlich auch eine genaue Produktbeschreibung. Ein Kunde, der bei uns einen Tisch bestellt, bekommt eine genaue Vorstellung von dem Tisch schon bei der Auswahl im Online Shop.

Während und nach dem Bestellvorgang sind dann Kommunikation und Service das A und O. Wir bemühen uns besonders darum, den Kunden möglichst rasch in die Komfortzone zu bringen, also den Auftrag zu bestätigen, zusätzlich zu beraten, die Lieferung zu vereinbaren und alle Informationen über den folgenden Ablauf zur Verfügung zu stellen, so dass er sich gut aufgehoben  fühlt und sicher sein kann, sich bei der Bestellung bei uns richtig entschieden zu haben.

Zu unserem Service gehört es beispielsweise auch, dem Kunden ausführliche Pflegehinweise für unsere Produkte an die Hand zu geben. Gleichzeitig erhält er bei Lieferung ein Set Filzunterlagen und einen Schraubenschlüssel in passender Größe, damit er bei Bedarf die Schrauben der Tischbeine schnell und unkompliziert selbst nachziehen kann. Beides kostet uns nicht viel, erhöht beim Käufer jedoch das Gefühl die richtige Kaufentscheidung getroffen zu haben. Wir stellen fest, dass unsere geschilderten Maßnahmen nicht nur dazu  beitragen, unsere Retourenquote gen Null zu bringen, sondern diese auch hinsichtlich Empfehlungsmarketing sehr wertvoll sind.

Werden Sie mit Realisierung der EU-Verbraucherrichtlinien künftig Rücksendekosten verlangen?

Auch wenn der Kunde bei unseren Produkten dafür möglicherweise sogar Verständnis aufbringen würde, werden wir auch künftig keine Rücksendekosten verlangen. Dies ist, unserer niedrigen Retourenquote wegen, auch gar nicht notwendig. Gleichzeitig gehört die kostenlose Rücksendung auch zu unserem Serviceversprechen und hebt uns vom Mitbewerb ab.

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Online-Shopper müssen Rücksendungen selbst bezahlen

Von: | 18. Juni 2013 | Backoffice & Logistik
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(Pressemitteilung): Die Retourenkosten sind für viele Online-Händler die Schattenseite des Online-Handels. Ende letzter Woche, am 13. Juni, hat der Bundestag ein Gesetz zur Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie verabschiedet. Das Gesetz regelt unter anderem die Pflicht zur Tragung der Rücksendekosten nach Ausübung des Widerrufsrechtes neu. Der Gesetzgeber legt fest: Online-Shopper müssen ab Juni 2014 ihre Rücksendungen selbst bezahlen. Für viele Online-Händler eine vermeintlich gute Nachricht, lässt sich so in Zukunft deutlich Geld sparen – insbesondere für Shopbetreiber in Branchen mit hohen Retourenquoten. So plant auch über die Hälfte (57 Prozent) der Online-Händler die Retourenkosten nicht für ihre Kunden zu übernehmen. (Weiterlesen…)

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‚Same Day Delivery‘ aus Kundensicht irrelevant?

Von: | 13. Juni 2013 | Marketing
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Das ECC Handel hat in einer Logistik-Studie in Zusammenarbeit mit Capgemini die Erwartungen zur Relevanz einzelner Erfolgsfaktoren in der Logistik und im Retourenmanagement untersucht. Während aktuell von vielen Seiten als neues heilsbringendes Thema zur Kundengewinnung die „Same Day Delivery“ – also die Lieferung am selben Tag bzw. binnen 24 Stunden – durch das (weltweite) E-Commerce-Dorf getrieben wird, drückt der reale Schuh im deutschen Versandhandel laut den Studienergebnissen ganz wo anders. Laut ECC Handel zeigt die Studie „Versand- und Retourenmanagement im E-Commerce“,

dass Konsumenten vor allem Wert auf versandkostenfreie Lieferungen und kostenfreie Retouren legen. Die Mehrheit der befragten Konsumenten (62,4 Prozent) erwartet für ihre Online-Einkäufe in den kommenden ein bis drei Jahren grundsätzlich versandkostenfreie Lieferungen für Standardbestellungen. Rund 44 Prozent erwarten darüber hinaus, dass auch eventuell anfallende Retouren für Online-Shopper kostenfrei sind.

Ergebnisse der Logistikstudie des ECC-Handels (Weiterlesen…)

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