Aktuelle News

Presseschau KW3: Zalando wächst plangemäß, Tom Tailor setzt auf Spryker, About You erhöht Stammkapital um 100 Mio. Euro

Von: | 22. Januar 2018 | Presseschau
GD Star Rating
loading...

Newspaper Press Run EndWillkommen zum Wochenrückblick von shopanbieter.de! In der KW3 versetzte Rubin Ritter den Zalando-Aktionären einen ordentlichen Dämpfer, als er klarstellte, dass für den Berliner Modehändler auch 2018 das Wachstum, nicht die Profitabilität im Fokus steht. Spryker protzte mit einem ersten Großkunden, About You erhöhte sein Stammkapital und Amazon baut bei Hannover in aller Heimlichkeit ein großes Sortierzentrum. Außerdem sorgte der weltgrößte Marktplatz mit neuen Bewertungslöschungen mal wieder für hitzige Diskussionen unter den deutschen Amazon-Händlern.

Die Themen der Woche

Zalando hat seine Wachstumsziele 2017 erreicht: Der Umsatz stieg um bis zu 23,7 Prozent auf bis zu 4,5 Milliarden Euro. 2018 will das Berliner Unternehmern weiter auf starkes Wachstum setzen und dafür in das Thema Personalisierung investieren. Auch vom anstehenden Einstieg ins Kosmetikgeschäft verspricht sich Zalando eine Menge. Der Fokus auf Wachstum geht aber zu Lasten der Profitabilität. „Wir gehen nicht von einer steigenden Marge aus“, sagte Vorstandsmitglied Rubin Ritter. ->Internetworld

Die E-Commerce-Software Spryker hat im letzten Jahr eine Menge mediale Aufmerksamkeit bekommen – doch bisher mangelte es dem Neuling noch an aussagekräftigen Anwendungsbeispielen. Das ändert sich jetzt: Tom Tailor hat mithilfe von superReal auf Spryker relauncht.

About You hat das Stammkapital um 100 Millionen Euro erhöht, berichtet Exciting Commerce. Alle neu ausgegebenen Anteile gingen an Otto-Gesellschaften und nicht an neue Kapitalgeber. Zu den Hintergründen wollte die Otto-Tochter letzte Woche noch keine Angaben machen.

Home24 soll im Sommer dieses Jahres an die Börse gehen. Der Vorstand des Online-Möbelhändlers führt nach Informationen des manager magazin bereits Gespräche mit potenziellen Investoren und stellt das Unternehmen intern börsengerecht auf. Die Vorbereitungen sollen eine Erst-Emission ab Frühsommer möglich machen. ->Spiegel Online (Weiterlesen…)

 

Presseschau KW2: Widerstand gegen Amazon wächst, Tchibo startet Miet-Commerce-Angebot, österreichischer Gerichtshof kassiert Amazons AGB

Von: | 15. Januar 2018 | Presseschau
GD Star Rating
loading...

Newspaper Press Run EndWillkommen zum Wochenrückblick von shopanbieter.de! In der KW 2 proben nach Birkenstock zwei weitere Marken den gerichtlichen Aufstand gegen Amazon. Tchibo startet in das Abenteuer Miet-Commerce. Die Betreiberin von WirkaufenDeinAuto.de erhält ein stattliches Investment von 460 Millionen Euro. Und der Oberste Gerichtshof von Österreich hat Amazon ordentlich für dessen AGB abgewatscht.

 

Die Themen der Woche

Der Widerstand gegen Amazon wächst: Nachdem Birkenstock den Marktplatz Ende letzten Jahres mit großem Getöse verließ, wagen jetzt auch kleinere Player den Aufstand, berichtet die t3n: Der Taschenhersteller Ortlieb klagt gegen die Listung von Konkurrenzprodukten bei der Eingabe des Suchbegriffs „Ortlieb“ auf Amazon. Und der Massagematten-Hersteller Gofit aus Österreich klagt dagegen, dass sein Markenname in der Autovervollständigung der Amazon-Suchmaschine auftaucht.

Die Gebrauchtwagen-Plattform Auto1, Betreiberin von WirkaufenDeinAuto.de, erhält ein Investment von satten 460 Millionen Euro, berichtet unter anderem die Internetworld. Das Geld stammt vom „Vision“-Investitionsfond des japanischen Technologiekonzerns Softbank. Mit dem frischen Kapital wird Auto1 mit 2,9 Milliarden Euro bewertet.

Die Anforderungen an die Intralogistik, also an die Lagerprozesse im E-Commerce, steigen immer weiter an. Schlauere Software und mehr Automatisierung bieten neue Ansätze für eine noch schnellere erste Meile. Etailment hat den State-of-the-art in Sachen Intralogistik in einem neuen Whitepaper zusammengefasst.

Tchibo wird sein schon länger angekündigtes Miet-Commerce-Angebot für Kindermode am 23. Januar starten. Rund 50 Artikel können zum Start unter www.tchibo-share.de gemietet werden. (Weiterlesen…)

 

Presseschau KW 1: Karstadt holt Jens Diekmann und Marco Werner, Ohrfeigen für Amazon, Butlers will 2018 schwarze Zahlen schreiben, Whole Foods in der Schweiz?

Von: | 8. Januar 2018 | Presseschau
GD Star Rating
loading...

Newspaper Press Run EndWillkommen zum Wochenrückblick von shopanbieter.de! In der ersten Kalenderwoche des neuen Jahres glänzten vor allem die Multichannel-Dickschiffe mit frischen Plänen. Karstadt will sein Digitalgeschäft mit zwei prominenten Neuzugängen aufbessern, Butlers will nach abgeschlossenem Insolvenzverfahren noch dieses Jahr zurück in die schwarzen Zahlen und Douglas denkt über Same-Day-Lieferung nach. Währenddessen lässt sich Amazon in der Schweiz gerade Markenrechte für seine Bio-Ladenkette Whole Foods schützen.

 

Die Themen der Woche

Mit zwei prominenten Personalien will Karstadt sein Digital-Geschäft stärken: Jens Diekmann, bisher Direktor Crosschannel bei der Parfümeriekette Douglas, hat zum 1. Januar das strategische Projektmanagement und die Leitung des Bereichs Crosschannel bei Karstadt übernommen. Außerdem steigt Marco Werner, der schon bei Tchibo und Fressnapf für das Digitalgeschäft verantwortlich zeichnete, als Chief Digital Officer bei Karstadt ein. ->Internetworld

Der Textil-Discounter Lesara gehörte zu den Gewinnern des Jahres 2017. Über 100 Millionen Euro Umsatz macht das Berliner Start-up mittlerweile in über 20 Ländern. Aber was macht Lesara eigentlich so erfolgreich, hat sich etailment gefragt – und vier einfache Erfolgsregeln eruiert.

Die neue Douglas-Chefin Tina Müller will das Digitalgeschäft des Parfümeriekonzerns ausbauen. Geplant ist unter anderem ein Schnell-Lieferservice für Kosmetik in Deutschland, erfuhr die WirtschaftsWoche aus Branchenkreisen. Vorbild sei der französische Markt, wo Douglas bereits eine Zwei-Stunden-Lieferung anbietet.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Insolvenzverfahrens richtet sich die Einrichtungskette Butlers neu aus. Das Ambiente in den Filialen soll hochwertiger werden, wie Gründer Wilhelm Josten im Gespräch mit der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» ankündigte. Gleichzeitig sucht das Unternehmen neue Absatzkanäle – auch über Online-Marktplätze wie Amazon und Ebay sowie über die Online-Shops von verschiedenen Handelsketten. Schon in diesem Jahr will Butlers wieder schwarze Zahlen schreiben.

Das im Dezember viel beschworene Paketchaos zu Weihnachten ist anscheinend ausgeblieben, berichtet unter anderem die Internetworld. Und auch die auf Facebook geschilderten Erfahrungen der Händler hören sich weitgehend undramatisch an. Der überwiegende Teil der Pakete kam pünktlich an, die Laufzeit war teilweise leicht erhöht, größere Probleme blieben – von Schwierigkeiten in den DHL-Versandzentren in Bremen und Hamburg abgesehen – aber aus. Zu verdanken haben das die Paketdienstleister wohl einerseits ihrer Planung – und andererseits einem einsichtigen Sankt Petrus: Dank eines milden Wintereinstiegs und weitgehend schnee-freier Straßen gab es für die Paketlaster wenig Probleme.

Wie wichtig ist eine App für den E-Commerce-Erfolg? APPSfactory hat in einer Studie zu dieser Frage das Pferd von hinten aufgezäumt: Zwei Drittel der 100 umsatzstärksten deutschen Online-Shops haben eine App – aber jeder der Top-10-Shops ist in den App-Stores vertreten. Fazit: Eine App macht vielleicht nicht unbedingt erfolgreich – aber jeder, der erfolgreich ist, hat eine App. ->OnetoOne

In einem Paket, in das die gedruckten Brockhaus-Gesamtausgaben der letzten zwei Jahrzehnte passen würde, liegt eine Zahnbürste und jede Menge Verpackungsmaterial? Dieses Verpackungs-Gebaren von vielen Online-Händlern schadet Zustellern, Verbrauchern und Umwelt. Deshalb müsse das das Paket der Zukunft optimiert werden, fordert der bevh. ->FR

(Weiterlesen…)

  Kommentieren und Teilen: Kommentare (0)
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading...
 

Presseschau KW 51/52: Finanzamt nimmt China-Händler ins Visier, Autoteilemann gibt auf, Birkenstock schießt weiter gegen Amazon, massive Probleme in DHL-Zentren von Hamburg und Bremen

Von: | 2. Januar 2018 | Presseschau
GD Star Rating
loading...

Newspaper Press Run EndWillkommen zum Wochenrückblick von shopanbieter.de! Auch über die für Sie hoffentlich erholsamen Feiertage hat sich in der Branche einiges getan: Das deutsche Finanzamt hat den FBA-Lagerbestand und das Amazon Payments-Guthaben von diversen chinesischen Händlern auf Amazon.de beschlagnahmt, beim Ebay-Urgestein Autoteilemann gehen die Lichter aus und Birkenstock beschießt Amazon mit einstweiligen Verfügungen. Und was ist mit dem Paketchaos? Das fiel weniger schlimm aus als befürchtet, aber die DHL musste nach intensiven Nachfragen doch zugeben, dass es in den Zustellzentren von Hamburg und Bremen zu massiven Problemen kam. Händler müssen sich also auf vermehrte Retouren in den deutschen Norden einstellen.

 

Die Themen der Woche

Zwischen den Jahren hat das deutsche Finanzamt durchgegriffen und viele große chinesische Amazon.de-Händler ins Visier genommen, hat Wortfilter erfahren. Die Händler wurden suspendiert, ihr FBA-Lagerbestand und ihr Amazon Payments-Guthaben wurden beschlagnahmt.

Der Ebay-Händler Autoteilemann GmbH hat aufgegeben, meldete Mark Steier in seinen Morning News. Das Unternehmen wollte mit hohen Investitionen ins Shopsystem und in die Logistik aus der Wachstumsfalle kommen; ein stiller Teilhaber hat aber die nötigen Mittel nicht zur Verfügung gestellt. Die Folge: Lagerabverkauf, Entlassungen und am 1.1. gingen die Lichter endgültig aus.

Birkenstock ist mit Amazon noch nicht fertig: Das Unternehmen hat erneut eine einstweilige Verfügung gegen Amazon erwirkt. Der Online-Marktplatz darf keine Tippfehler-Werbung bei Google schalten, die einen Bezug zur Marke Birkenstock hat, entschied das LG Düsseldorf. ->SWR

Achtung, hörenswert: Jochen Krisch und Marcel Weiß widmen sich in den Exchanges diesmal Rakuten und der spannenden Welt der Marktplätze: Welche Marktplätze waren vor 5 Jahren relevant, welche sind es heute (Wer hätte vor 5 Jahren auf Zalando getippt?), und wohin wird uns die Marktplatzexplosion in den kommenden 5 Jahren führen?

Amazon verkauft seine beiden Dortmunder Fulfillment-Zentren an die in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässige Investment Firma Gulf Islamic Investments (GII). 144 Millionen US-Dollar sollen die beiden Zentren der arabischen Investmentfirma wert gewesen sein. ->Wortfilter

 

Die Diskussion der Woche

Das erwartete Paketchaos vor Weihnachten ist für viele Händler ausgeblieben. Doch überdurchschnittlich viele Zustell-Reklamationen kamen aus dem Norden Deutschlands. Offenbar hatte die DHL eine massive Störung in den Paketzentren Hamburg und Bremen – kommunizierte das aber nicht an die Händler. Die sind jetzt die Angeschmierten, die mit enttäuschten Kunden und erhöhten Retourenquoten umgehen müssen. ->Wortfilter

(Weiterlesen…)

  Kommentieren und Teilen: Kommentare (0)
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading...
 

Presseschau KW 50: Amazon will Ladengeschäfte in Deutschland eröffnen, Online-Handel startet stark ins Weihnachtsgeschäft, Beate Uhse ist insolvent

Von: | 18. Dezember 2017 | Presseschau
GD Star Rating
loading...

Newspaper Press Run EndWillkommen zum Wochenrückblick von shopanbieter.de! In der KW 50 geht es für den Online-Handel in den Weihnachtsendspurt – und wenn der genauso gut läuft wie die Zahlen des bevh über die ersten 9 Wochen des 4. Quartals für den Start vermuten lassen, dann dürften die meisten Händler recht zufrieden ihren Glühwein unterm Baum genießen. Aber keine Presseschau ohne Amazon-Schockmoment: Deutschland-Chef Ralf Kleber hat quasi im Vorbeigehen angekündigt, dass Amazon in Deutschland Ladengeschäfte eröffnen wird. Kein schönes Weihnachten erlebt wiederum ein Urgestein des Versandhandels: Die Erotikkette Beate Uhse ist insolvent.

 

Die Themen der Woche

Der Online- und Versandhandel ist mit einem Plus von 9,1 Prozent zum entsprechenden Vorjahreszeitraum in die heiße Phase des Weihnachtsgeschäfts gestartet, wie Zahlen des bevh zu den ersten 9 Wochen des 4. Quartals 2017 zeigen. Mit einem Wachstum von jeweils mehr als 25 Prozent auf den entsprechenden bereits starken Vorjahreszeitraum haben die Warengruppen Computer, Unterhaltungselektronik und Spielwaren das Weihnachtsgeschäft der Onlinehändler in Deutschland seit Oktober beflügelt.

Nach Otto steigt nun auch Conrad Electronic in den Miet-Commerce ein. Unter dem Motto „Mieten per Mausklick“ können sich Verbraucher im Onlineshop des Multichannel-Händlers ausgewählte Produkte gegen Gebühr ausleihen. Die Abwicklung erfolgt durch das Berliner Startup Grover, berichtet neuhandeln. Otto wiederum zeigt sich nach einem Jahr Miet-Commerce sehr zufrieden mit seinem Angebot Otto Now, schreibt die Internetworld.

Lange hat es sich angekündigt, jetzt ist es eingetreten – Beate Uhse, das Flensburger Urgestein der Versand-Erotik, ist insolvent. Das Unternehmen will sich nun in Eigenregie sanieren. Hintergrund der Insolvenz ist eine gescheiterte Umschuldung. Beate Uhse krankt seit Jahren an der starken Konkurrenz aus dem Internet. ->Kölner Stadt-Anzeiger

Amazon könnte in UK Probleme mit der britischen Werbeaufsichtsbehörde ASA bekommen, falls versprochene Liefertermine rund um die Weihnachtszeit nicht eingehalten werden. Der Behörde liegen bereits einige Beschwerden von Prime-Kunden vor, die länger auf ihre Pakete warten mussten als erwartet. Die Behörde erwäge eine Untersuchung, berichtet der Guardian.

(Weiterlesen…)

  Kommentieren und Teilen: Kommentare (0)
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading...
 

Presseschau KW 49: Amazon wegen Produktfälschungen unter Druck, neue EU-weite Regelungen für den Online-Handel, EuGH-Entscheidung zu Vertriebsverboten

Von: | 11. Dezember 2017 | Presseschau
GD Star Rating
loading...

Newspaper Press Run EndWillkommen zum Wochenrückblick von shopanbieter.de! In der KW 49 treibt der Paketbomber weiterhin sein Unwesen. Daimler verklagt Amazon wegen Produktfälschungen – und Birkenstock will ab Januar gar nichts mehr mit dem Online-Marktplatz zu tun haben. Die EU-Finanzminister haben sich auf europaweite Regeln für den Online-Handel verständigt, die so manchem Händler das Leben leichter machen werden und schrittweise bis 2021 in Kraft treten sollen. Und die fahrenden Pop-Up-Stores von Amazon – die „Treasure Trucks“ – fahren wohl bald auch auf deutschen Straßen.

Die Themen der Woche

Der Paketbomber, der mehrere Millionen Euro von der DHL erpressen will, ist weiterhin auf freiem Fuß.  Jetzt will das Bundesinnenministerium die Paketstationen des Logistikers mit Videoüberwachung ausstatten, um dem Erpresser auf die Spur zu kommen. Die DHL rät mittlerweile „nur Sendungen von bekannten Absendern“ anzunehmen. Für Online-Händler, die über DHL versenden, heißt das: Gute Versandkommunikation ist noch wichtiger als sonst! ->heise

Auf Amazon.com sollen gefälschte Mercedes-Benz-Radkappen verkauft worden sein. Deshalb hat Daimler Klage eingereicht. Was nach einer klaren Sache klingt, könnte allerdings den Marktplatz nachhaltig verändern – denn der Beklagte ist kein externer Händler, sondern Amazon selbst. Und Daimler fordert in der Klage ordentliche Präventiv-Maßnahmen gegen Rechtsverletzungen, erklärt die t3n. Daimler ist übrigens nicht allein mit seinen Klagen über mangelhaften Markenrechtsschutz auf Amazon: Birkenstock hat heute Morgen bekannt gegeben, dass man die direkte Belieferung an Amazon ab 1. Januar einstellen werde – wegen dem zu laxen Vorgehen Amazons gegen minderwertige Produktfälschungen.

Die EU-Finanzminister haben sich letzte Woche nach langen Beratungen – die vor allem von deutscher Seite immer wieder verzögert wurden – auf einfachere Regeln für den inter-europäischen Online-Handel geeinigt. Die wichtigsten Änderungen hat Shopbetreiber-Blog.de zusammengefasst: Online-Händler dürfen künftig eine einzige Steuererklärung für die gesamte EU abgeben. Die Mehrwertsteuerbefreiung für geringwertige Waren von außerhalb der EU fällt weg. Und große Online-Marktplätze müssen künftig dafür sorgen, dass die Mehrwertsteuer von Verkäufer aus Nicht-EU-Ländern, die aus Warenlagern innerhalb der EU versenden, abgeführt wird.

Warum wirken die meisten Shops auf Konsumenten wie monotone, technische, gleichaussehende Templates mit den gleichen Bildern, Texten und Funktionen? Weil es einfacher und billiger ist, das Standard-Template zu benutzen. Wer sich bei der Produktinszenierung aber ein bisschen mehr Mühe gibt, setzt sich von der Konkurrenz aber erfolgreich ab, meint Konversionskraft – und rät zur Inszenierung in fünf Schritten.

PayPal muss ab 09.01.2018 kostenfrei für Kunden sein – das teilte der Payment-Dienstleister seinen Händlern diese Woche mit. Der bei manchen Händlern immer noch beliebte 1,9% Aufschlag für die Paypal-Zahlung ist somit endgültig Vergangenheit. ->Onlinehändler-News

Distributoren erheben massive Vorwürfe gegen Amazon: Rechnungen bleiben unbeglichen, werden wegen angeblicher Lieferverstöße gekürzt, Waren verschwinden trotz dokumentierter Zustellung. Gegenüber der der Distributionsbranche nahe stehenden CRN lassen Grossisten ihrem Frust freien Lauf – allerdings alle unter dem Deckmantel der Anonymität. Von vielen beschriebenen Problemen kann so mancher Amazon-Händler ein Liedchen singen. (Weiterlesen…)

  Kommentieren und Teilen: Kommentare (0)
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading...
 

Presseschau KW 48: Marktplätze sollen für fehlende Umsatzsteuer geradestehen, Hermes will Preise erhöhen, Ikea wächst online um 30 Prozent

Von: | 4. Dezember 2017 | Presseschau
GD Star Rating
loading...

Newspaper Press Run EndWillkommen zum Wochenrückblick von shopanbieter.de! In der KW 48 gab es Neues in Sachen Umsatzsteuerbetrug auf den Marktplätzen. Außerdem brachte die Aufregung über den Paketkollaps neue Stilblüten hervor und Ikea seifte die Möbel-Pure-Player mit seinem E-Commerce-Wachstum ordentlich ein. Und ein Amazon-Händler berichtete im Interview detailliert, was es kostet, sich von Amazon zu emanzipieren.

 

Die Themen der Woche

Der Kampf gegen den Umsatzsteuerbetrug auf Marktplätzen schreitet voran: Die Länder-Finanzminister wollen dafür sorgen, dass Amazon und Ebay für die fehlende Umsatzsteuer der auf den Plattformen aktiven Händler geradestehen sollen. Ähnlich geht bereits Großbritannien gegen den massenhaften Umsatzsteuerbetrug vor. ->Internetworld

Hermes will zum Weihnachtsgeschäft 2018 seine Preise mit einem Weihnachtszuschlag belegen. „Der Preis, den der Handel bereit ist für ein Paket zu zahlen, ist schlichtweg nicht auskömmlich“, begründet Hermes-Geschäftsführer Frank Rausch den Schritt gegenüber der „Wirtschaftswoche„.

Ein spannendes Interview auf Internetworld.de gab letzte Woche Anlass für angeregte Diskussionen: Darin beschreibt Christian Pietsch von Gusti-Leder sehr detailliert, wie er seinen Amazon-Anteil am Gesamtumsatz von über 90 Prozent auf unter 50 Prozent gedrückt hat – und welche Investitionen dafür nötig waren. Sein Fazit dennoch: Es hat sich gelohnt.

Zur guten Suchmaschinen-Optimierung im E-Commerce gehört auch richtiges Aufräumen: Wie man mit Produktseiten umgeht, die nicht mehr benötigt werden, zeigt E-Commerce-Vision.

Ikea Deutschland hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 304 Millionen Euro Online-Umsatz erwirtschaftet, schreibt der „Spiegel“. Der Möbelriese steigerte sein Online-Geschäft damit um satte 30,7 Prozent. Zum Vergleich: Home24 erwirtschaftete 2016 243 Millionen Euro und wuchs um 4,3 Prozent.

Die erste Kerze brennt schon und Ihr Shop sieht noch nicht weihnachtlich genug aus? Best-of-Commerce hat zehn Features aufgelistet, mit denen Online-Händler ihrem Webshop auch in der letzten Minute noch ein weihnachtliches Etwas verleihen. (Weiterlesen…)

  Kommentieren und Teilen: Kommentare (0)
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading...
 

Presseschau KW 47: Zahlen zur Abmahnpraxis, Probleme aller Art bei Amazon, europäische Kunden dürfen nicht mehr ausgeschlossen werden

Von: | 27. November 2017 | Presseschau
GD Star Rating
loading...

Newspaper Press Run EndWillkommen zum Wochenrückblick von shopanbieter.der! In der KW47 hat die EU-Kommission ein neues Regelpaket vorgelegt, mit dem die Rechte der europäischen Online-Käufer gestärkt werden sollen. Übersetzt für Online-Händler heißt das: Es wird nicht mehr möglich sein, ausländische Käufer vom Kauf auszuschließen. Bei Amazon haben die technischen Probleme in dieser Woche nicht die Händler, dafür aber die Kunden erwischt. Und sämtliche Apotheken-Partner wurden vorübergehend aus dem Verkäuferportal geworfen. Außerdem veröffentlichte Trusted Shops spannendende Zahlen: Mehr als jeder zweite Shop-Betreiber wurde in den vergangenen 12 Monaten mindestens einmal abgemahnt – Sie auch?

 

– Die Themen der Woche –

Der EU-übergreifende Einkauf soll in Zukunft die Regel werden. Ein entsprechendes Gesetzespaket der EU will die Rechte der inter-europäischen Kunden stärken. So wird es Händlern künftig nicht mehr möglich sein, ausländische Käufer von ihren Angeboten auszuschließen, teilte die EU-Kommission am Dienstag mit. ->Spiegel Online

Nach monatelanger Vorbereitung hat die DHL für die Einzelhändler aus der Bonner Innenstadt und dem näheren Einzugsbereich einen lokalen Online-Marktplatz freigeschaltet. Rund 90 City-Kaufleute machen zum Start mit, berichtet der General-Anzeiger Bonn.

Der Insolvenzverwalter von Unister, Lucas Flöther, soll mehr als 100 Millionen Euro von Google zurückfordern, berichtet die Internetworld. Damit würden Geschäfte von Unister zwischen Zahlungsunfähigkeit und Insolvenzantrag angefochten. Es gebe gerichtsfeste Belege, dass Unister bereits 2014 zahlungsunfähig war, den Insolvenzantrag aber bis 2016 verschleppte.

Auch die Großen können mal irren: Weder als Fleek noch wie zuletzt als „Fleek by Zalando“ fand Zalandos Fleek-App so rechten Anklang. Jetzt hat der Mode-Versender das Aus der App bekanntgegeben, meldet Exciting Commerce.

Auf 300 Millionen Menschen wird Chinas Mittelklasse in den kommenden zehn Jahren anwachsen, prognostizieren Marktforscher. Elena Gatti, Managing Director DACH von Azoya, erklärt auf Internetworld.de, wie der Cross-Border-Online-Handel nach China funktioniert. (Weiterlesen…)

  Kommentieren und Teilen: Kommentare (0)
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading...
 

Presseschau KW46: Auszahlungsprobleme angeblich gelöst, Tipps für die Produktpräsentation auf Amazon, Umsatzsteuer-Nachforderungen von DPD und Amazon

Von: | 20. November 2017 | Presseschau
GD Star Rating
loading...

Newspaper Press Run EndWillkommen zum Wochenrückblick von shopanbieter.de! In der KW46 wurden die Auszahlungsprobleme bei Amazon angeblich gelöst (manch ein Händler hat aber anderes zu berichten) und Marketplace-Verkäufer die via „Prime durch Verkäufer“ versenden, mussten sich angesichts hoher Umsatzsteuer-Nachforderungen erst mal setzen. Auch die unsichere Logistik-Lage verunsichert die Händler im Weihnachtsgeschäft weiterhin – da kommen ein paar Tipps, was jeder Händler selbst tun kann, um die Pakete möglichst pünktlich unter den Baum geliefert zu kriegen, gerade recht.

 

 Die Themen der Woche 

Die Auszahlungsprobleme bei Amazon sollten eigentlich ein Ende haben: Der Online-Marktplatz hat nach eigenen Angaben den Technikfehler, der zu den Problemen führte, behoben. „Alle Zahlungen an die betroffenen Verkäufer wurden durchgeführt“, teilte das Unternehmen mit. Allerdings dürfte es noch etwas dauern, bis das Geld überall auf den Konten der Händler eingetroffen ist. Ach ja: Die entstandenen Überziehungszinsen durch die verspäteten Zahlungen will Amazon offenbar nicht ersetzen, berichtet das Handelsblatt. Und auf Facebook kursieren schon wieder Händlerberichte über neue Auszahlungsfehler.

 

Lesara steuert inzwischen die 100-Millionen-Euro-Marke in Sachen Umsatz an. Im dritten Geschäftsjahr wuchs der Mode-Discounter um 175 Prozent auf 80 Millionen Euro. In der Runrate lag Lesara im Oktober erstmals über 100 Mio. Euro. ->Exciting Commerce 

 

Ein weiterer Online-Supermarkt in München und Berlin will Amazon Fresh Paroli bieten. Getnow ist bereits seit einem Jahr unter dem Radar unterwegs und hat 15.000 Family & Friends-Bestellungen abgewickelt. Jetzt geht das junge Unternehmen zusammen mit seinem Kooperationspartner Metro Cash & Carry auf Angriff. Das Start-up punktet mit dem hochwertigen Sortiment des Großhändlers (an das vor allem in Sachen frisches Gemüse und Fisch die Standard-Supermärkte nicht heranreichen) und einer Lieferzeit, die mit 90 Minuten an Amazon Fresh und Prime Now heranreichen. ->t3n 

 

Amazons Marktplatz-Templates erlauben Marken in Sachen Design keine kreativen Extravaganzen. Doch mit dem richtigen Content steigt die Customer Experience. Wie Präsentation auf Marktplätzen richtig geht, verrät Tim Böker von Kommerz auf Internetworld.de 

 

Wie bekommen Shops ihre Logistik und die Prozesse rund um die letzte Meile in den Griff – und zwar zu einer Hochlastphase wie dem Weihnachtsgeschäft? Logistik-Kommunikations-Experte Parcellab hat für ibusiness sieben Tipps zusammengestellt.

(Weiterlesen…)

  Kommentieren und Teilen: Kommentare (0)
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading...
 

Presseschau KW 45: Fabel-Umsätze am Single’s Day, Weihnachtsgeschäft verschiebt sich immer mehr in die Cyber Week, deutsche Logistik steht wegen E-Commerce vor der Belastungsgrenze

Von: | 13. November 2017 | Presseschau
GD Star Rating
loading...

Newspaper Press Run EndWillkommen zum Wochenrückblick von shopanbieter.de! In der KW 45 musste sich manch ein Beobachter die Augen reiben angesichts von 25,3 Milliarden US-Dollar, die Alibaba an einem einzigen Tag (!), nämlich dem chinesischen Shopping-Event Single’s Day, umgesetzt hat. Aber auch in Europa verschiebt sich das klassische Weihnachtsgeschäft der Online-Händler immer mehr in Richtung der US-amerikanischen Schnäppchen-Tage Black Friday und Cyber Monday. Und da die deutschen Logistiker dieses Jahr offenbar noch mehr als bisher mit der weihnachtlichen Paketflut zu kämpfen haben, ist das vielleicht gar nicht so schlecht – für Händler und Kunde. Denn ein Ende November bestelltes Geschenk wird es wohl auf jeden Fall rechtzeitig unter den Baum schaffen.

 

Die Themen der Woche

Wenn man sich als deutscher Online-Händler mal so richtig klein fühlen will, kann man sich die Single’s Day-Bilanz von Alibaba anschauen. 25,3 Milliarden US-Dollar wurden allein am 11.11. über die Plattformen des chinesischen Online-Riesen umgesetzt. Da kriegt nicht nur Mark Steier den Mund kaum noch zu.

Der Marktplatz-KIX von ECC Köln und eBay nimmt Black Friday und Cyber Monday unter die Lupe und zeigt unter anderem: Die zweite Novemberhälfte, in der die Aktionstage stattfinden, wird wichtiger für den Weihnachtsumsatz der Onlinemarktplatzhändler. Sechs von zehn Befragten, die an der Cyber Week teilnehmen, haben dadurch ihre Gesamtumsätze in der Weihnachtszeit erhöht. Jeder vierte Marktplatz-KIX-Teilnehmer befürchtet aber, die Cyber Week gehe zunehmend auf Kosten des restlichen Weihnachtsgeschäfts. ->Wortfilter

Rakuten möchte auch ein wenig Prime-Feeling bieten und sortiert seine Satelliten nun in den „Club Rakuten“. Für 19,90 Euro jährlich gibt es kostenlosen Hin- & Rückversand, mehr Superpunkte auf alle Einkäufe, Rakuten.tv und exklusive Shopping-Aktionen.

Amazon.com experimentiert im US-amerikanischen Weihnachtsgeschäft aktuell mit dem Pricing. Der Marktplatz hat die Preise einiger Produkte, die von Drittanbietern verkauft werden, eigenmächtig gesenkt. Die betroffenen Händler bekommen dennoch den von ihnen geforderten Preis, Amazon erstattet ihnen die Differenz. Offenbar reagiert das Unternehmen damit auf den herrschenden Preisdruck; Walmart versucht sich gerade recht aggressiv über den Preis gegenüber Amazon zu positionieren. Händler, die nicht wollen, dass Amazon an ihrem Pricing herumspielt, müssen per Opt-Out-Verfahren aussteigen. ->Onlinehändler-News

Seit rund sechs Monaten ist Amazon Fresh auf dem deutschen Markt aktiv. Peer Schader vom Supermarktblog zieht nach zehn Bestellungen Bilanz. Sein Ergebnis: In Sachen Liefergeschwindigkeit zum verlangten Lieferpreis absolut unschlagbar, kostenlose Ersatzartikel, problematische Warenverfügbarkeit, massive Preisschwankungen, chaotische Abrechnung. Alles in allem eine Kampfansage mit viel Luft nach oben.

Die Debatte um die Steuervermeidung durch asiatische Online-Händler, die in Deutschland verkaufen, zieht weiter Kreise. Letzte Woche diskutierten darüber auch die EU-Finanzminister bei ihrem Treffen in Brüssel. 50 Milliarden Euro, die der EU jährlich an nicht abgeführter Mehrwertsteuer entgehen, sind ja nicht gerade Peanuts. Eine Entscheidung fiel aber wieder nicht, der Vorschlag der EU-Kommission blieb umstritten. ->Saarbrücker Zeitung

Bis zum Black Friday, dem inoffiziellen Startschuss ins Weihnachtsgeschäft, sind es noch fast zwei Wochen hin, aber schon im Vorfeld sorgt der Termin für Streit: Die Internetseite black-friday.de, die an dem Schnäppchen-Tag besonders günstige Angebote verschiedener Online-Händler listet, hat eine Einstweilige Verfügung gegen die „Super Union Holdings Ltd.“, die Markeninhaberin der Marke Black Friday, und deren Lizenznehmerin Black Friday GmbH erwirkt. Es ist die nächste Runde in einem seit über einem Jahr andauernden Markenrechtsstreit. ->Wortfilter

(Weiterlesen…)

  Kommentieren und Teilen: Kommentare (0)
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading...
 
Ältere News anzeigen »