Aktuelle News

Presseschau KW37: Mond-Reichweiten bei Facebook, frische Millionen für Lesara, die neue EHI-Liste und ein Kaufhaus ohne Ware

Von: | 18. September 2017 | Presseschau
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Newspaper Press Run EndWillkommen zum Wochenrückblick von shopanbieter.de! Diese Woche gibt es alternative Fakten von Facebook, dessen Anzeigen mehr Menschen erreichen, als es tatsächlich gibt. Dafür sammelt Lesara ganz harte Fakten im Millionenbereich ein und hat große Expansionspläne. Die neue EHI-Liste der 100 größten deutschen Online-Shops liefert die übliche Mischung aus geschätzten und realen Fakten ohne Marktplatz-Umsätze, die dennoch eine gute Orientierung über den deutschen Online-Markt bietet.

 

Die Themen der Woche

Werbeanzeigen auf Facebook sollen ja eine großartige Reichweite haben. Mitunter sind die Werte aber nicht nur großartig, sondern schier unglaublich: Wie Heise Online berichtet, hat das australische Fachmedium Adnews herausgefunden, dass das soziale Netzwerk in einigen Ländern eine höhere Reichweite hat, als Menschen in den Ländern leben. So soll die Werbung auf der Plattform nach offiziellen Angaben rund zwölf Millionen deutsche Tweens (20-29 Jahre) erreichen. In Deutschland leben aber nur 9,2 Millionen Menschen in diesem Alter. Für andere Länder werden ähnliche Mondwerte angegeben. Und Facebook? Das erklärt, dass es sich bei den Angaben um Schätzungen handele, die nicht zum Vergleich mit der Bevölkerungsstatistik gedacht seien.

 

Einen Umsatz von 27,4 Milliarden Euro erwirtschafteten die deutschen Top 100 E-Commerce-Händler im vergangenen Jahr mit physischen Gütern, so die Studie „E-Commerce-Markt Deutschland 2017“ vom EHI Retail Institute. Ein Großteil fällt erneut auf die Top 3: Amazon.de (8,1 Milliarden Euro), Otto.de (2,7 Mrd. Euro) und Zalando.de (1,1 Mrd. Euro). Sie erzielen gemeinsam rund 12 Milliarden Euro Umsatz, das entspricht rund 44 Prozent des Gesamtumsatzes der Top 100. ->Etailment

 

Das Berliner Hype-Start-up Lesara hat eine weitere Finanzierungsrunde abgeschlossen und dabei 40 Millionen US-Dollar von neuen und bestehenden Investoren aus den USA und Großbritannien eingesammelt. Das frische Kapital soll in die strategische Entwicklung und die Expansion nach Schweden, Dänemark, Spanien, Belgien und Großbritannien gesteckt werden, berichtet FasionUnited.

 

Amazon.de bietet Prime-Kunden ab sofort eine kostenlose Babybox mit Produkten zum Ausprobieren an. Die Box ist in einer Auflage von 10.000 Stück verfügbar – also nur solange der Vorrat reicht. Enthalten sind zum Beispiel Artikel von Herstellern wie HiPP, Munchkin und NUK, insgesamt sollen die Warenproben einen Wert von über 30 Euro haben.

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Presseschau KW 36: DHL liefert für andere aus, Amazon startet Mode-Eigenmarke, ebay denkt über neue Suche nach

Von: | 11. September 2017 | Presseschau
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Newspaper Press Run EndWillkommen zum Wochenrückblick von shopanbieter.de! In der KW35 ist das Sommerloch definitiv vorbei: Erst ärgerte die DHL die Konkurrenz mit einem Pilotprojekt in Köln und Bonn, bei dem der Paketdienstleister neue Wege findet, um Hermes und Co. auf der letzten Meile die Arbeit wegzuschnappen. Dann startete Amazon mit großem Getöse seine eigene Modemarke „Find“ in Europa. Und ebay überlegt, das Weihnachtsgeschäft ein bisschen spannender zu machen, indem man kurz vor knapp eine neue Suchfunktion einführt. Ich hoffe, Sie sind alle gut erholt aus dem Urlaub zurück gekommen…

 

Die Themen der Woche

Die DHL will auf der letzten Meile jetzt auch die Pakte der konkurrierenden Paketdienstleister zustellen. In Rahmen eines Pilotprojekts in Köln und Bonn können Kunden eine Bestellung von einem anderen Paketdienst an eine „Wunschdepot-Adresse“ liefern lassen – und von dort aus übernimmt dann die DHL die Zustellung bis zum Kunden. Dafür müssen die Endkunden allerdings eine Extragebühr auf den Tisch legen.  ->Onlinehändler-News

 

Amazon macht Ernst in Sachen Mode: Seit letzter Woche ist unter Amazon.de/find die Herbst- und Winterkollektion der hauseigenen Modemarke „Find“ zu entdecken. Parallel dazu hat der Online-Marktplatz eine breit angelegte Werbekampagne für seine Eigenmarke in Deutschland, England, Frankreich und Spanien gestartet.

 

Welches Potenzial haben eigentlich Chatbots, der aktuelle heiße Sch…, der in der Branche so fleißig diskutiert wird und der beispielsweise in der Kundenkommunikation von Zalando, Lufthansa oder der Sparkasse schon zum Einsatz kommt? Bis jetzt ist die Ablehnung gegen die automatisierten Berater auf Kundenseite jedenfalls noch hoch, wie eine aktuelle Studie von YouGov zeigt.

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Presseschau KW 35: Amazon baut neues Logistik-Zentrum in Polen, Facebook verliert als Trafficbringer für Online-Shops an Bedeutung

Von: | 4. September 2017 | Presseschau
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Willkommen zum Wochenrückblick von shopanbieter.de! In der KW 35 gab Amazon den Bau eines neuen Logistikzentrums in Polen nahe der deutschen Grenze bekannt und Google ging einen Schritt auf die EU-Kommission zu und legte erste Vorschläge zu einer kartellrechtlich unbedenklichen Nutzung von Google Shopping vor. Und eine Studie von Aufgesang zeigt, wo der Traffic für Online-Shops eigentlich herkommt.

 

Die Themen der Woche

Ottos Miet-Programm Otto Now scheint gut zu laufen: Seit dem Start vor 9 Monaten wurde die Zahl der ausleihbaren Produkte von 80 auf 140 erhöht. Auch die einzelnen Sortimente wurden deutlich vertieft und die Miet-Konditionen ausgeweitet. Am meisten nachgefragt sind laut Otto Kaffee-Vollautomaten, Fernseher und Fitness-Geräte. Besonders erfreulich für Otto: Mit dem Miet-Service erreicht der Versender häufig Neukunden, die bisher noch nicht auf otto.de bestellt haben. >>>neuhandeln

 

Das Logistik-Startup Seven Senders hat eine Finanzspritze von 6,5 Millionen Euro erhalten. Zu den Investoren gehört auch René Köhler, Gründer von Internetstores (Fahrrad.de). Seven Senders versteht sich als zentrale Anbindungsplattform für lokale Paketdienstleister in ganz Europa. >>>deutsche-startups

 

Amazon baut im polnischen Kolbaskowo nahe der deutschen Grenze ein neues Fulfillment-Zentrum. Das Bauwerk soll 161.500 Quadratmeter umfassen und wird etwa 96 Millionen Euro kosten. 1.000 neue Arbeitsplätze sollen in dem Zentrum entstehen. >>>Panattoni Europe

 

Vendor oder Seller: Beide Amazon-Programme für Marketplace-Händler haben ihre Vor- und Nachteile. etailment gibt detaillierte Antworten auf die Frage, ob Seller die Einladung ins Vendor-Programm annehmen sollten – oder besser nicht.

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Presseschau KW34: Kartellamt vs. exklusive Vertriebskooperationen, Neues von Otto.now, Shoepassion im Interview mit Kassenzone

Von: | 29. August 2017 | Presseschau
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Willkommen zum Wochenrückblick von shopanbieter.de! In der KW 34 gibt das Bundeskartellamt vielen Online-Händler Grund zur Hoffnung: Der oberste Kartellwächter Andreas Mundt sieht es nämlich kritisch, dass manche Hersteller Händlern den Online-Vertrieb ihrer Produkte einerseits verbieten, andererseits aber exklusiv für denselben Online-Vertrieb mit Amazon zusammenarbeiten. Außerdem gibt es Einblicke in Ottos Miet-Commerce-Modell und eine Analyse zur Eigenmarkenstrategie von Amazon.

 

Die Themen der Woche

Dem Bundeskartellamt sind exklusive Vertriebskooperationen zwischen Marken-Herstellern und großen Internetplattformen wie Amazon ein Dorn im Auge, berichtet die FAZ. Immer wieder komme es vor, „dass große Hersteller Einzelhändlern den Online-Vertrieb über fremde Plattformen generell verbieten“, aber selbst mit Plattformen wie Amazon zusammenarbeiteten. Kartellamtspräsident Andreas Mundt verlangt eine Umkehr der Beweislast. Hersteller dürften den Online-Verkauf über Drittplattformen dann nur noch untersagen, wenn sie dafür stichhaltige Gründe anführen könnten.

 

Das Miet-Commerce-Portal Otto Now macht dem Hamburger Mutterkonzern viel Freude, verriet Otto-Sprecherin Linda Klein gegenüber neuhandeln. Deshalb wurde die Zahl der ausleihbaren Produkte von 80 auf 140 erhöht. Auch die Konditionen wurden überarbeitet, so können Kunden jetzt Produkte drei, sechs, 12 oder 24 Monate lang ausleihen. „Im Vergleich zu Kunden von Otto.de ist der Now-Kunde jünger und männlicher“, so die Sprecherin. „Unter den „Mietern“ befinden sich häufiger neue Kunden, die bisher nicht auf otto.de bestellt haben.“

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Presseschau KW 33: Facebook Marketplace kommt nach Deutschland, Martin Sinner verlässt MediaMarktSaturn, Paydirekt probiert‘s mit Zwangsregistrierungen, Tipps für den Umgang mit Account-Sperrungen bei Amazon

Von: | 21. August 2017 | Presseschau
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Willkommen zum Wochenrückblick von shopanbieter.de! In der KW 33 hat Facebook seinen virtuellen Flohmarkt „Marketplace“ nach Deutschland gebracht und dürfte damit in der ebay-Zentrale Heulen und Zähneklappern ausgelöst haben. Paydirekt wiederum ist über das Heulen und Zähneklappern schon hinaus und greift jetzt zu rabiaten Mitteln, um seine Nutzerzahlen endlich hochzukriegen. Und auf Internetworld gibt’s ein paar unangenehme Wahrheiten über den Umgang von Amazon mit auffälligen Händlern zu lesen.

 

Die Themen der Woche

Facebook bringt seine eigene Kleinanzeigen-Plattform „Marketplace“ nach Deutschland und 16 andere europäische Ländern. Über das Tool können Facebook-Nutzer gebrauchte Waren zum Verkauf anbieten oder in ihrer Umgebung nach gebrauchten Artikeln suchen. Die Plattform ist vor zehn Monaten in den USA, Australien und Großbritannien gestartet und verzeichnet bereits 550 Millionen Besucher pro Monat. Gebühren werden für die Nutzung des Marktplatzes nicht fällig, Facebook finanziert auch diesen Service über Werbeanzeigen. Da darf sich ebay Deutschland aber warm anziehen. ->Spiegel Online

 

Ein Online-Händler wurde vor Gericht abgemahnt, weil er eine zusammengefasste Darstellung all seiner Bewertungen, zusammengetragen von ausgezeichnet.org, in seinem Shop veröffentlichte. Dabei wurde die Formulierung „3.282 Bewertungen von mehreren Portalen“ verwendet. Die könne aber von Konsumenten falsch verstanden werden, argumentierte das Gericht – denn die Darstellung wirft die Bewertungen des Online-Shops sowie des Ebay-Shops und der Amazon Marketplace in einen Topf. Eine Bewertung sei aber nur in Zusammenhang mit einer konkreten Verkaufsseite aussagekräftig. Mark Steier hat die Einzelheiten des weitreichenden Urteils.

 

Martin Sinner hat die MediaMarktSaturn-Gruppe verlassen. Sinner war im Herbst 2014 zum Geschäftsführer der Group-internen Electronics Online Group aufgestiegen, in der MediaMarktSaturn die Aktivitäten seiner Online-Pureplayer bündeln wollte. Rund um den Elektronik-Versender Redcoon sollten weiter Online-Shops entstehen; aus den Plänen wurde aber nicht viel, wie neuhandeln zusammenfasst.

 

Der Niedergang von Paydirekt ist aktuell schmerzhaft mitanzusehen: Weil die Registrierungen der Bankkunden bei dem Online-Bezahldienst bisher weit hinter den Erwartungen zurückbleiben, zieht die an Paydirekt beteiligte Sparkassen-Finanzgruppe jetzt andere Saiten auf. Onlinebanking-Kunden zahlreicher Sparkassen bekommen derzeit eine Nachricht in ihr elektronisches Postfach mit der sie automatisch Paydirekt-Nutzer werden, falls sie nicht bis Anfang November widersprechen. Bist Du nicht willig, so wirst Du halt zwangsregistriert. Ob das hilft? ->BargeldlosBlog

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Presseschau KW28: Alibaba will Logistikzentrum in Bulgarien bauen, Amazon drängt an die Ladenkasse, erste Einzelheiten zu Zalandos Mitgliederprogramm Zalando Zet

Von: | 24. Juli 2017 | Presseschau
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Newspaper Press Run EndWillkommen zum Wochenrückschlick von shopanbieter.de! In der KW28 wurden die Expansionspläne von Alibaba Richtung Europa deutlich konkreter. Amazon versucht sich an einem stationären Payment-System. Von Zalando gab es erste Einblicke ins neue Mitgliederprogramm Zalando Zet. Und auf vielen Portalen wurde lebhaft über das Bewertungssystem respektive die Bewertungsflaute diskutiert.

 

Die Themen der Woche

Es ist der logische nächste Schritt für die Umsetzung von Alibabas Europa-Plänen: Der chinesische E-Commerce-Riese verhandelt derzeit über den Bau eines Logistikzentrums in Bulgarien. Da die Meldung, aus der t3n zitiert, aus einem offiziellen Statement der Regierung stammt, dürften die Verhandlungen schon weit gediehen sein. Sollte das Logistikzentrum gebaut werden, könnten Waren von dort in den gesamten EU-Raum versendet werden.

 

Amazon hat in den USA das neue Feature Amazon Pay Places eingeführt. Damit können Kunden auch an der stationären Ladenkasse bezahlen. Erster Partner ist die Restaurant-Kette TGI. Um stationär mit Amazon bezahlen zu können, müssen Kunden die mobile App des E-Commerce-Giganten installiert haben. ->Techcrunch

 

Zalando steht wohl kurz vor der Einführung seines neuen Treue-Programms, berichtet die Welt. Ähnlich wie bei Amazon Prime sollen Kunden für die Mitgliedschaft bei Zalando Zet einen festen Betrag bezahlen und dafür von bestimmten Privilegien profitieren. Die Teilnahme in den ersten drei Monaten ist kostenlos, danach kostet die Jahresmitgliedschaft moderate 19 Euro. Vorteile sind kürzere Lieferzeiten ohne Aufpreis und persönliche Stilberatung.

 

Der Chef des Bundeskartellamts Andreas Mundt hat sich gegen individuelle Preisanpassungen in Online-Shops ausgesprochen. „Wenn ich nicht weiß, was die anderen für ein Produkt bezahlen und die Preise von Person zu Person, von IP-Adresse zu IP-Adresse unterschiedlich sind, haben wir keine oder zumindest ganz andere Vergleichsmöglichkeiten als dies heute der Fall ist“, so Mundt. Auch 60 Prozent der Kunden wünschen sich laut einer Studie des NRW-Verbraucherministerium einheitliche Preise. ->Onlinehändler-News

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Presseschau KW28: Amazon zeichnet Unternehmer der Zukunft aus, US-Händler drängen nach Deutschland, Newsletter-Öffnungsraten sinken

Von: | 17. Juli 2017 | Presseschau
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Newspaper Press Run EndWillkommen zum Wochenrückblick von shopanbieter.de! In der KW28 erlauben wir uns ein kleines Schulterklopfen und freuen uns mit unserem Amazon-Förderprogramm-Mentee Freudentaler Kinderladen über die Auszeichnung zum Unternehmer der Zukunft in der Kategorie „Von Offline zu Online“.  Außerdem werfen wir einen Blick auf die Marketing-Power von Bing (wird unterschätzt), die Zukunft des Newsletter-Marketings (schwierig) und die Konkurrenz von Übersee (drängt auf den deutschen Markt).

 

Die Themen der Woche

Amazon hat unter den 23 Teilnehmern seines Förderprogramms „Unternehmer der Zukunft – lokal und um die Welt“ vier Händler besonders ausgezeichnet. Und – das freut das Mentorenherz – unser Mentee, der Freudentaler Kinderladen, ist dabei! Der Stuttgarter Babyfachmarkt hat in den letzten fünf Monaten ein Online-Sortiment entwickelt, drei zusätzliche Absatzkanäle im Internet geschaffen und exportiert ab sofort online in 24 Länder. 30 Prozent seines Gesamtumsatzes kommen jetzt aus dem Online-Kanal. Und Tobias Gellhaus, der rührige Inhaber des Freudentaler Kinderladens, ist noch nicht satt: Aktuell arbeitet er an einem bundesweiten Verleihservice für Kinderartikel. Mit soviel Unternehmergeist hat er sich den Hauptpreis in der Kategorie „Von Offline zu Online“ mehr als verdient – und ich bin stolz, ihn auf seinem Weg begleiten zu dürfen. Nach diesem hoffentlich verzeihbaren Eigenlob hier noch die anderen Sieger: Das Berliner Atelier Madame Jordan ist der beste Shop in der Kategorie Export, die Dresdner Windelmanufaktur gewinnt in der Kategorie Markenbildung und Ordeo.de aus Uelzen überzeugte in der Kategorie Marktplätze. Mehr Details im Handelsjournal.

 

Bing – was war das nochmal? Die zumindest in Deutschland ziemlich vernachlässigbare Suchmaschine von Microsoft? Ganz so ist es nicht, warnt die Internetworld – und erklärt Bing in einem Artikel zum unterschätzten Hidden Champion. Denn die Microsoft-Suche bringt es laut aktuellen ComScore-Zahlen in Deutschland immerhin auf einen Anteil von 12 Prozent an den monatlichen Suchanfragen; in den USA sind es sogar 33 Prozent. Das liegt auch an den iPhone-Nutzern: Denn wer mit Siri spricht, ruft im Safari-Browser dank einer Apple-Microsoft-Kooperation die Bing-Suche auf. Und da die Klickpreise auf Bing weit unter denen von Google liegen, ist der Kanal für Marketer zumindest einen Blick wert.

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Schlechte Nachrichten für E-Mail-Marketer liefert eine Langzeit-Benchmarkstudie von Optivo: Die Öffnungsraten von Newslettern sinken branchenübergreifend und liegen jetzt bei 26,78 Prozent pro Nutzer. 2014 lagen sie noch bei knapp 30 Prozent. ->adzine

 

Berlins aktuelles Hype-Startup Lesara hat innerhalb von 3 Jahren einen Verlust von 14,4 Millionen Euro angehäuft, berichtet deutsche-startups. Allein 10 Millionen davon dürften aus dem Jahr 2015 stammen.

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Presseschau KW27: Amazon startet Umsatzsteuer-Service, neuer Rückschlag für Paydirekt und Handmade-Marktplätze in der Krise

Von: | 10. Juli 2017 | Presseschau
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Newspaper Press Run EndWillkommen zum Wochenrückblick von shopanbieter.de! In der KW27 scheint sich die Frage nach dem Geschäftsmodell für Handmade-Marktplätze (außer sie heißen Amazon Handmade) zu stellen. Amazon hilft Händlern außerdem ab sofort bei der Umsatzsteuererklärung – für den kleinen Obulus von 400 Euro pro Jahr und Land sowie Zugriff auf sämtliche Geschäftsunterlagen. Paydirekt kommt beim Kunden weiterhin nicht an. Und Amazon verkauft jetzt auch noch Wein. Na dann Prost.

 

Die Themen der Woche

Amazon bietet seinen Händlern ab sofort Hilfe bei der Umsatzsteuererklärung an. Der Umsatzsteuer-Service kann im Seller Central aktiviert werden und kostet 400 Euro pro Jahr, gilt dann aber nur für Aktivitäten innerhalb eines Landes – aktuell steht der Service für Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, Polen und die Tschechische Republik bereit. Für 100 Euro extra pro Jahr können auch Transaktionen außerhalb von Amazon in die Umsatzsteuererklärung aufgenommen werden.

 

Die Handmade-Marktplätze kommen nicht aus der Krise: Dawanda musste letzte Woche 60 von insgesamt 230 Mitarbeitern entlassen und wird dieses Jahr nur ein sehr mageres Wachstum im niedrigen einstelligen Bereich zustande bringen. Gründerin Claudia Helming berichtet im Interview mit Internetworld von den Umwälzungen in ihrem Unternehmen. Konkurrent Etsy wiederum wird dieses Jahr 22 Prozent der Belegschaft entlassen (230 Mitarbeiter) und seine französische Tochter „A Little Market“ schließen, berichtet Onlinehändler-News.

 

Paydirekt, die eigentlich schöne Idee für eine Bezahllösung der deutschen Banken mit der vor allem aus Händlersicht mangelhaften Umsetzung, muss einen weiteren Rückschlag verkraften: Der Online-Shop Reuter, einer von Paydirekts Vorzeige-Partnern, hat das Bezahlsystem wieder abgeschaltet, berichtet das Handelsblatt. Die Kunden nutzten das Bezahlsystem einfach nicht.

 

Mit Featured Snippets können Händler ihre Website über Google besser platzieren als mit bezahlten Adwords-Anzeigen oder organischem Ranking, postuliert Mario Träger, Geschäftsführer der Agentur Webworks, auf Internetworld. Spannende These, die einen Blick wert ist.

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Presseschau KW26: Google muss Rekord-Bußgeld zahlen, Media-Saturn will Redcoon-Kauf rückabwickeln, Amazon Prime Day steigt am 11. Juli

Von: | 3. Juli 2017 | Presseschau
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Newspaper Press Run EndWillkommen zum Wochenrückblick von shopanbieter.de!

Die Kalenderwoche 26 hat der Internet-Branche einen neuen Rekord beschert: Die EU-Kommission hat Google wegen Ausnutzung seiner Marktmacht zu einem Bußgeld von sage und schreibe 2,42 Milliarden Euro verdonnert. Außerdem: Media-Saturn will Redcoon loswerden und der 3. Amazon Prime Day geht am 11. Juli über die Bühne.

 

Die Themen der Woche

Media-Saturn hat die Nase voll von Redcoon. Laut einem Bericht der Lebensmittelzeitung (via CRN) will die Elektronik-Kette den Kauf vor einem Schiedsgericht rückabwickeln. Dazu verklagt Media-Saturn die ehemaligen Geschäftsführer auf 300 Millionen Euro wegen 60 angeblichen Kartellrechtsverstößen, die bereits vor dem Kauf begangen worden sein sollen.

 

Dass der B2B-Handel in Sachen E-Commerce kräftig von B2C-Händlern lernt, ist bekannt. Dass dies auch aus Kundensicht der richtige Weg ist, zeigt erneut eine Studie von Creditreform, Six Payment Services und Ibi Research. Demnach stieg der Anteil der Online-Käufe bei 88 Prozent der befragten B2B-Unternehmen in den letzten Jahren deutlich an, und ebenso wie im B2C-Bereich spielt auch im B2B-Handel der mobile Kanal eine immer größere Rolle. –>Onlinehändler-News

 

Auf Hersteller von Luxus-Marken rollt ein ziemliches Problem zu, so eine Studie von EY, Keylens und Influx: Die Generation Z. Die erste Generation, die mit einem Smartphone in der Hand aufgewachsen ist, sei laut dem Forschungsbericht dezidiert markenuntreu, habe keinen Sinn für Status und wähle Produkt vornehmlich nach Funktionalität aus. Klingt irgendwie nach meiner höchst praktisch veranlagten Großmutter… –>Business Insider

 

Von Amazon SEO haben Sie sicher schon gehört. Und da ähnliche Prinzipien auch bei ebay gelten, um ein Produkt in den Suchergebnissen nach oben zu bringen, gibt es auch den Begriff „ebay SEO„. Florian Rötsch, Leiter E-Commerce bei Ecultor, einem erfolgreichen Marktplatzplayer für den Vertrieb von Displayschutzfolien, hat auf t3n ein paar einfache Tricks verraten, die jeder ebay-Händler sofort umsetzen kann.

 

Was macht eine gute Middleware aus? Das Cyberday-Blog erklärt am Beispiel von Channable für Magento ausführlich, was alles stimmen muss, damit Daten aus dem Online-Shop nahtlos in verschiedenste Vertriebskanäle weitergereicht und dabei auch noch so optimiert werden, dass ein Produkt sowohl auf Amazon als auch ebay oder bei idealo optimal gefunden wird.

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Presseschau KW25: Google testet Buy-Button und die Vermarktplatzung des Online-Handels geht weiter

Von: | 26. Juni 2017 | Presseschau
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A long row of folded newspapers at the end of a press run with a generic headline that reads breaking news on the front page on an isolated white background Willkommen zum Wochenrückblick von shopanbieter.de! In der Kalenderwoche 25 haben wir die Fortsetzung des Mega-Trends Online-Shop-goes-Marktplatz erlebt – auch Intersport und Rewe haben sich externen Partnern geöffnet. Amazon hat seine Prime-Kunden mit einer kostenlosen Lese-Flatrate beglückt und Google testet in den USA einen neuen Sargnagel für den klassischen Online-Shop. Ach, und fast alle Online-Händler werden von ihren Kunden unfair bewertet, finden Händler – aber das wussten Sie ja schon.

 

Die Themen der Woche

Amazon hat seinen Prime-Kunden schon wieder ein Geschenk gemacht: Das neueste Goodie zur Mitglieder-Gewinnung heißt „Prime Reading„. Damit können Prime-Nutzer Hunderte von E-Magazinen, E-Books, Comics und Kindle Singles kostenlos und unbegrenzt lesen. Die eBooks sollen dabei alle Genres abdecken, von Krimis bis Kinderbücher, unter den eMagazinen sind beispielsweise der Spiegel, Stern, Focus, Vogue oder Wired. Die Auswahl soll monatlich wechseln, berichtet Internetworld.

Rewe will bei seinem Online-Geschäft vom vielerorts gelobten Filial-Picking wegkommen. Der Vorgang sei ineffizient, da ein Supermarkt im Gegensatz zu einem E-Commerce-Lager nicht nach Pickwegen optimiert sei, so Johannes Steegmann, CMO bei Rewe Digital, auf der K5. Zudem sei zum Zeitpunkt der Bestellung nicht vorhersehbar, ob ein Produkt auch zum Zeitpunkt der Auslieferung in der Filiale noch vorrätig sei. Deshalb will Rewe in Zukunft in jeder Stadt regionale Lager mit regionalen Produkten nur für den Online-Handel aufbauen. –> Internetworld

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