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Status quo idealo Direktkauf

Von: | 15. Februar 2016 | Artikel & Interviews,Marketing
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Mit idealo Direktkauf bietet Deutschlands größter Preisvergleich seit Mai 2015 die Möglichkeit, Produkte direkt auf der Angebotsvergleichsseite beim gewählten Händler zu kaufen. Die Nutzer bestellen so das Produkt direkt über idealo, ohne den Online-Shop des Händlers aufzurufen.

In unserem Artikel zum Start von idealos Direktkauf hatten wir diese Funktion bereits ausführlich unter die Lupe genommen. Unsere seinerzeitige Empfehlung für Händler lautete, diese zusätzliche Möglichkeit unbedingt anzuschauen und zu prüfen, ob der idealo Direktkauf für das eigene Onlinegeschäft bzw. Strategie passt. Manch mitkommentierender Online-Händler sah dies allerdings anders und warnte vor einer zusätzlichen Abhängigkeit.

Nun, mehr als sechs Monate nach Start, ist es Zeit für ein erstes Resümee. Dazu haben wir nicht nur idealos Projektverantwortlichen für den Direktkauf, Jörn Rehse, befragt, sondern auch einen teilnehmenden Händler gebeten, seine Erfahrungen zu schildern.

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Einige Fakten von idealo vorweg:

  • Seit Sommer 2015 ist die Beta-Phase beendet. Seitdem befindet sich idealo Direktkauf im Roll-Out.
  • Heute sehen etwa 25% aller Visits auf idealo.de ein konkurrenzfähiges Direktkauf-Angebot. Ziel ist die komplette Abdeckung des idealo Kernsortiments bis Ende 2016.
  • Bis Jahresende 2015 waren knapp 150 Händler mit Direktkauf-Angeboten online. Darunter bekannte Händlernamen wie Notebooksbilliger, Comtech und Alternate.
  • Der idealo Direktkauf ist eine Option neben dem klassischen Leadout zum Shop, die besonders bei eng an idealo gebundene Endkunden Akzeptanz findet. Der idealo Direktkauf ist für diese Stammkunden ein Convenience-Feature im objektiven Preisvergleich, mit dem sie einen Medienbruch im Einkaufserlebnis vermeiden können.
  • Aktuell sind die Verkäufe über den Direktkauf zusätzliches Geschäft für die angeschlossenen Shops. Der Traffic auf der eigenen Seite der Shops bleibt bestehen.
  • Etwa ein Drittel aller Direktkäufe kommt von mobilen Geräten. Für viele Shops ist der Direktkauf in den Apps und im mobilen Web attraktiv, da die Shops in ihren eigenen mobilen Lösungen viel geringere Conversion-Raten haben als auf ihren Desktop-Seiten. Der idealo Direktkauf konvertiert Clicks in den Preisvergleich somit in den Apps besser als auf dem Desktop. Die mobilen Plattformen sind eine besondere Stärke des Direktkaufs. Der Direktkauf konvertiert jedoch auch den Traffic über Desktop kommend i.d.R. besser, als in den einzelnen Partner-Shops.
  • Shop-Onboarding ohne technische Anpassungen beim teilnehmenden Händler-Shop ist möglich. Wenn größere Volumina abgewickelt werden, kann der Shop über eine einfache API angebunden werden. Es gibt bereits Plug-ins z.B. für Oxid.

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