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billiger.de in der Klickbetrugsfalle

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Wie eine Studie von Zulu5, einem Dienstleister für Fraud Protection im Online Advertising, belegt, nutzen verschiedene Preisvergleichsportale sogenannte Traffic-Zulieferer um ihren Händlern Besucher zuzuführen. Dabei handelt es sich in der Regel um andere Portale oder Webseiten. Mitunter, handelt es sich dabei jedoch auch um sog. Weiterleitungsseiten. Üblicherweise sind dies Webseiten die in der Vergangenheit existiert haben und geschlossen wurden oder Domains, die via Domainbörsen zum Verkauf angeboten werden.

Diese Webseiten weisen keinen eigenen Inhalt mehr auf, sondern leiten Besucher i.d.R. sofort an eine andere Ziel-Seite weiter. Für Advertiser stellen diese Weiterleitungsseiten einen einfachen und vor allem billigen Weg dar, Besucher auf eine andere Webseite zu bringen.

Dies bedeutet, dass der Händler (Ziel-Webseite) Besucher von Seiten bekommt, die eine ganz andere Seite besuchen wollten. Es bedarf nicht allzu viel Phantasie, sich vorzustellen, dass diese Besucher sicherlich nicht in dem Onlineshop kaufen werden. Außer Spesen, also nichts gewesen. Dass es sich bei diesen Weiterleitungsseiten häufig um ehemalige Porno- bzw. Sexseiten handelt, ist da schon beinahe egal.

Wie die Studie von Zulu5 zeigt, tut (oder tat) sich bei den untersuchten Weiterleitungsseiten billiger.de hier besonders hervor. Anbei ein typisches Beispiel der Weiterleitung:

zulu5 (Weiterlesen…)