Aktuelle News

Warum Geiz anderswo gar nicht so geil ist: Studie beweist erhebliche Preisunterschiede im internationalen Online-Handel

Von: | 4. Juli 2017 | Internationalisierung
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Warum im eigenen Vorgarten bleiben, wenn das Gute liegt – gleich nebenan: So könnte das Händler-Fazit aus einer aktuellen Studie von Pepper.com zum internationalen Preisniveau im Online-Handel lauten. Denn der mörderische Preiskampf, sei es mit der Konkurrenz aus der gleichen Liga oder mit dem übermächtigen Amazon, ist in anderen Ländern bei weitem nicht so erdrückend. Ein Blick über die Grenzen kann sich also für jeden Händler lohnen.

Business

So günstig wie in Deutschland ist Online-Shopping fast nirgends, berichtet Internetworld. Für die Analyse haben Tester der Social-Commerce-Gruppe Pepper.com 240 Produkte aus 15 Warengruppen ausgewählt und die zugehörigen Preise von Amazon in Deutschland, China, Mexiko, Kanada, Italien, Großbritannien, Spanien, Frankreich, USA, Indien und Japan miteinander verglichen.

Das Ergebnis: Durchschnittlich 59 Euro hätten deutsche Konsumenten für eines der getesteten Produkte ausgeben müssen – knapp sieben Euro weniger als der internationale Durchschnitt. Durchaus erschütternd: Nur in China gibt es die gleichen Produkte zu noch günstigeren Preisen (Durchschnittspreis: 51,41 Euro) als in Deutschland. Andere Staaten wie Italien (63,68 Euro), Großbritannien (64,19 Euro), Spanien (64,53 Euro), Frankreich (65,01 Euro), und die USA (68,28 Euro) erfreuen ihre Händler mit einem deutlich höheren Preisniveau.

Am oberen Ende der Preisskala liegen Indien (83,88 Euro) und Japan (102,80 Euro). Besonders ins Gewicht fiel die deutsche „Geiz ist geil“-Mentalität in den Kategorien Drogerie/Körperpflege und Sportartikel – da unterboten die bundesdeutschen Billigheimer sogar das durchschnittliche Preisniveau des Schwellenlands China. Etwas moderater fällt das deutsche Preisniveau dagegen in den Kategorien Computerhardware, Herrenmode, Koffer und Taschen, Modeschmuck, und Videospiele aus.

Pepper.com Preisvergleich Online-Shopping

Die deutsche Schnäppchen-Jägerei wird besonders offensichtlich, wenn man die Durchschnittspreise in den einzelnen Ländern in Relation zu den dort herrschenden Durchschnittsgehältern setzt. Demnach hätten chinesische Konsumenten für eines der getesteten Produkte durchschnittlich 8,76 Prozent ihres monatlichen Brutto-Gehalts zahlen müssen – deutsche Kunden dagegen nur 1,72 Prozent. (Weiterlesen…)

 

E-commerce Berlin: Hier wird die Agenda von den Internetnutzern gewählt

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(Pressemitteilung): Schon am 2. Februar 2017 findet in Station Berlin die E-commerce Berlin Expo statt. Auf der Konferenz kommen Experten der Branche zusammen, die ihr Wissen teilen und miteinander austauschen. Mittlerweile stehen die ersten Experten fest, die auf der Konferenz auftreten, u.a. Erik Meierhoff (Rakuten Europe), Malte Will (Google), Karsten Köhler (HubSpot), Zoltan Maklary (Notebooksbilliger.de) und 25 andere (siehe ecommerceberlin.com/#speakers).

E-commerce Expo Berlin 2017Die Teilnehmer der Veranstaltung können selbst wählen, welche Themen für sie am wichtigsten sind und wen sie in Berlin live sehen wollen. Hierfür wurde letzte Woche die erste Etappe des „Call for Papers-Wettbewerbes“ abgeschlossen, bei der sich über 200 Branchenführer für die Konferenz angemeldet haben. In den acht Kategorien finden sich bekannte Weltmarken wie Klarna, IBM, Shopware, Yandex Money oder Idealo, sowie Technologie-Startups wie Aircall (customer support), beaconsmind (beacon technology), parlamind (artifical intelligence) czy Segmentify (smart recommendations). Die vollständige Liste findet sich unter ecommerceberlin.com/presentations.

Die E-commerce Expo ist das größte Event der Branche in Berlin. Während der zweiten Edition werden über 90 Aussteller und 3000 Besucher erwartet. (Weiterlesen…)

 

E-Commerce Berlin Expo 2017 am 02.02.2017

Von: | 28. September 2016 | Veranstaltungen
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(Pressemitteilung) E-commerce Capitals kündigt die E-Commerce Berlin Expo 2017 an, eine Folgeveranstaltung der erfolgreichen EXPO in 2016 mit 2.000 Besuchern, 60 Ausstellern und Vorträgen von Unternehmen wie Google, Samsung und Zalando. Der Event bietet Geschäftsmöglichkeiten für das gesamte E-commerce Ökosystem – von Händlern und Plattformen über Hosting-Provider, Betrugsprävention-, Bezahlsystem- bis hin zu Marketing-Lösungsanbietern.

Die Veranstaltung findet in STATION BERLIN am 2. Februar von 10:00 bis 17:00 Uhr statt und wird aus einem Ausstellungs- und Präsentationsteil bestehen, letztere mit führenden E-commerce Experten. Besucher können sich online registrieren; die Teilnahme ist kostenlos. Insgesamt wird mit 3.000 Besuchern gerechnet. Für Aussteller sind 90 Ausstellungsflächen vorgesehen und damit 50% mehr als bei der diesjährigen Veranstaltung. (Weiterlesen…)

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GER-ITA: Im E-Commerce-Vergleich „gewinnt“ Deutschland gegen Italien

Von: | 1. Juli 2016 | Internationalisierung
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Ausschnitt aus der GER-ITA-InfografikAnlässlich der laufenden Europameisterschaft im Fußball haben die E-Commerce-Experten von Lengow die Kerndaten der E-Commerce-Märkte in den Ländern zusammengestellt, deren Nationalmannschaften im Viertelfinale aufeinander treffen: Die Anzahl der Onlineshopper, die Pro-Kopf-Ausgaben, die Nutzung mobiler Geräte etc. wurden dabei als Spielzüge umgedeutet. Das Spiel Deutschland gegen Italien geht aus E-Commerce-Sicht dabei dann 3:2 aus, Frankreich gewinnt gegen Island (und hier müsste man sagen, erstaunlicherweise „nur“) 3:0 und eine Begegnung von Portugal und Polen endete aus Onlinehandels-Sicht anders als beim gestrigen Langstreckenspiel mit einem Ergebnis von 3:1 für Polen!

Das mag nicht weltbewegend sein und geht natürlich nicht tief genug, um eine echte Recherche von Marktdaten für eine Internationalisierungstrategie zu ersetzen. Nett ausgedacht und unterhaltsam ist umgesetzt es aber allemal. Und damit sind diese Infografiken auch ein schönes Beispiel dafür, dass man aufmerksamkeitsstarke aktuelle Ereignisse als wirksame Aufhänger für so ziemlich alle Themen nutzen kann – solange man ein nur eine gute Idee hat.

Herzlich aus Hürth
Nicola Straub

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Risikoarm in neue Märkte: Salesupply und metoda machen die Internationalisierung planbar

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(Pressemitteilung)Damit die Internationalisierung nicht zum unkalkulierbaren Risiko wird, bietet Fulfillment-Spezialist Salesupply mit der Internationalen EAN-Analyse eine datenbasierte Entscheidungsgrundlage für den expansionswilligen Online-Handel an. Aufstrebende Unternehmen können so ihr Risiko minimieren, denn mit einer datengetriebenen Expansionsstrategie bleiben unschöne Überraschungen weitgehend aus.

flaggen_James_DeMars_pixabay_250Ist der Heimatmarkt erst einmal erobert, lockt im Online-Handel die Internationalisierung als logischer nächster Schritt. Neue Märkte versprechen mehr Umsatz und höhere Gewinne. Leichtfertig sollte die Internationalisierung allerdings nicht angegangen werden. Sind die relevanten Marktkennzahlen wie Preise und Angebote oder die Wettbewerbssituation unbekannt, kann die Internationalisierung schnell zu einem kostspieligen Abenteuer werden. Wer erfolgreich international durchstarten will, benötigt daher detaillierte Informationen aus den potentiellen Zielmärkten. Die beiden E-Commerce-Spezialisten Salesupply aus Duisburg und metoda aus München schließen die weißen Flecken auf der E-Commerce-Landkarte und stehen dem Online-Handel mit einem innovativen Serviceangebot zur Seite. Die Internationale EAN-Analyse von Salesupply kartographiert zuverlässig Zielmärkte und Produktkategorien und macht die Internationalisierung mit validen Marktfakten planbar. So wird sichtbar, wo sich der Einstieg wirklich lohnt. (Weiterlesen…)

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Die wichtigsten Zahlungsarten im europäischen Online-Handel

Von: | 12. Oktober 2015 | Payment
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Wer seine Waren nicht nur in Deutschland, sondern auch an Kunden in anderen Ländern verkaufen möchte, sollte sich mit den Besonderheiten jedes Ziellandes auseinandersetzen. So zeigen sich beispielsweise schon bei der Auswahl der beliebtesten Zahlungsarten deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Nationen.

Man kann auch in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt! Warum sollte man sich als Online-Händler auf Deutschland als Zielmarkt beschränken, wenn man seine Waren weltweit verkaufen kann? Zumindest eine Expansion in die wichtigsten EU-Nachbarländer sollten Shopanbieter in Betracht ziehen, denn hier warten jede Menge potenzieller Kunden. Zudem sorgt das inzwischen weitgehend vereinheitlichte EU-Recht im Versandhandel dafür, dass die Hürden für eine Internationalisierung  niedrig sind.

epages-studieUm erfolgreich international zu verkaufen, genügt es jedoch nicht, einfach nur Sub-Shops in den entsprechenden Landessprachen anzubieten. Um in jedem Länder-Shop eine optimale Conversion Rate zu erzielen, ist es wichtig, den jeweiligen Kunden die Zahlungsarten zur Auswahl anzubieten, die sie bevorzugen. Was bei den Deutschen beliebt ist, muss nämlich nicht zwangsläufig auch in Italien funktionieren. ePages hat in seinem Whitepaper „Erfolgreich international verkaufen – Europäische E-Commerce-Märkte im Überblick“ unter anderem analysiert, welche Zahlungsarten in den wichtigsten Zielländern besonders beliebt sind.

Unter die Lupe genommen wurden dabei neben Deutschland Großbritannien, Spanien, Frankreich und Italien. Und das sind die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

Deutschland

Deutsche Kunden zahlen bevorzugt per Rechnung und per PayPal. Lange Zeit war der Rechnungskauf alleiniger Spitzenreiter, doch seit kurzem hat der Online-Bezahldienst PayPal in der Käufergunst gleichgezogen. Nicht ganz unschuldig daran dürfte die Umstellung auf IBAN-Kontonummern sein. Durch die langen Kontonummern ist das Überweisen von Rechnungsbeträgen deutlich mühseliger als zuvor. Auf Platz 3 liegt – mit deutlichem Abstand – die Bezahlung per Lastschrift. (Weiterlesen…)

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PrestaShop für Entwickler und Agenturen

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(Sponsored Post): E-Commerce-Entwickler schätzen seit jeher Open Source-Systeme, da diese Freiheiten in der Entwicklung von innovativen Funktionalitäten und Modulen bieten, die andere Systeme in der Regel nicht leisten können. Denn der freie Quellcode ist nicht nur „free“ im Sinne von kostenfrei, er kann von Entwicklern auch frei – den eigenen Anforderungen nach – genutzt und verändert werden.

Aber auch Entscheidern scheint die Freiheit von Kosten der Open Source-Lösung zunächst als einer der wichtigsten Faktoren. Open Source-Systeme bieten diesen jedoch auch handfeste strategische Vorteile, wie Unabhängigkeiten, Flexibilität, Innovation und oft eine hohe Internationalität.

PrestaShop international führendes Open Source-Shopsystem

Zur Implementierung, Konfiguration, Gestaltung etc. greifen Shop-Betreiber dann in der Regel auf Agenturen zurück, die sich entweder auf das jeweilige Open Source-Shopsystem spezialisiert haben oder diesen Kunden bereits seit vielen Jahren betreuen und nun vor der Aufgabe stehen, ein geeignetes Shopsystem zu evaluieren und sich darin einzuarbeiten. So kommt es, dass auch Kreativagenturen plötzlich vor der Aufgabe stehen, ein Shopsystem betreuen zu müssen.

Wie beispielsweise die Agentur Scholz & Volkmer, die seit 20 Jahren interaktive Anwendungen für meist große Unternehmen wie Coca Cola, Lufthansa oder Deutsche Bahn entwickeln. Diese setzen auch für ihren in Eigenregie betriebenen lokalen Marktplatz KIEZKAUFHAUS auf PrestaShop, einem international führenden Open Source-Shopsystem. Mittlerweile zählt das Unternehmen aus Frankreich mehr als 250.000 Online-Shops, die die kostenfreie Software nutzen. PrestaShop wird weltweit in 65 Sprachen und 160 Ländern als Shopsystem eingesetzt und gilt damit aktuell als eine der internationalsten E-Commerce-Lösungen auf dem Markt.

Fabian Kretschmer, der seit 2013 als Entwickler bei Scholz & Volkmer tätig ist, begründet die Entscheidung für PrestaShop in einem Interview für den Praxisratgeber Open Source-Shopsysteme wie folgt:

„Nach einer gründlichen Evaluierung der Anforderungen an ein Shopsystem kamen eine Handvoll quelloffener Shopsysteme zur Auswahl. Diese wurden anhand der Funktionalitäten, die bereits „out of the box“ verfügbar sind, verglichen und zusätzlich darauf geachtet, dass diese möglichst angenehme Design-Patterns für etwaige Erweiterungen bieten. Aufgrund eines recht straffen Timings kam der Aspekt einer geringen Einrichtungsdauer für ein lauffähiges Grundsystem dazu. Nach Betrachtung all dieser Kriterien entschieden wir uns für PrestaShop und sind damit auch sehr zufrieden.“

(Weiterlesen…)

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Internationalisierung mit Open Source-System PrestaShop

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(Sponsored Post): Im Online-Handel herrscht harter Wettbewerb, der im Laufe der letzten Jahre immer härter geworden ist – im Kampf um Kunden, Verkäufe und Marktanteile. Mittlerweile können nur die Online-Shops überleben, die mit den E-Commerce-Trends gehen und zu 100% kundenorientiert agieren. Obendrein sollten Shop-Betreiber auf Internationalisierung setzen. In der Regel besteht im Ausland eine bessere Wettbewerbs-, Kosten- und Margenstruktur, die den Online-Händlern die Chance bietet, Umsätze zu steigern und Wettbewerbsvorteile zu sichern. Dies haben nicht nur internationalen Wettbewerbsanalysen eindrucksvoll belegt.

wettbewerb-international

Doch die Expansion ins Ausland ist eine Herausforderung und benötigt eine genaue Planung und ausgeklügelte Strategie sowie eine perfekt funktionierende technische Grundlage. Hier bietet das Open Source-Shopsystem PrestaShop mit seinem einfachen Einstieg in den E-Commerce eine passende Lösung und zahlt sich insbesondere bei internationalen Projekten aus. Der Grund dafür ist die auf Open Source basierende Strategie von PrestaShop und der damit verbundenen globalen Community aus Entwicklern, Agenturen, Partnern und natürlich den Händlern.

Bei PrestaShop existieren für nahezu alle relevanten Sprachen fertige Sprachpakete und in der Regel sind Erweiterungen für landesspezifische Dienstleister wie Payment, Logistik, Online Marketing oder Käuferschütz verfügbar. Dies bedeutet für den Händler einen schnelleren Roll-out von Ländershops und eine einfachere Adaption an die lokalen Anforderungen. Dabei steht immer das Ziel im Vordergrund, dem Endkunden das gleiche Einkaufserlebnis zu bieten, dass er von einem lokalen Shop gewohnt ist. Die Grundlage hierfür schafft PrestaShop durch seinen umfassenden Addon-Store mit über 5000 Erweiterungen – von Templates bis zur ERP-Anbindung – welche ständig erweitert werden. Um dabei die internationale Entwickler-Community zusätzlich zu unterstützen, hat PrestaShop vor wenigen Wochen einen Integration Fund in Höhe von $1 Million initialisiert. (Weiterlesen…)

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7 Tipps für die Internationalisierung im E-Commerce

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UEC_ebook_International Handeln_0415_Titel(Pressemitteilung): Internationalisierung ist ein weltweiter Trend im E-Commerce und bietet Online-Händlern die Chance, ihre Umsätze zu steigern. Doch die Expansion ins Ausland ist auch eine Herausforderung, die viele Shop-Betreiber unterschätzen.

Das Problem: Es gibt kein Schema F und keine allgemeingültige Best Practice. Ob Sprache, Kultur, Handelsrecht, Bezahlvorlieben oder Infrastruktur – jedes Land tickt anders. Die folgenden Tipps von United E-Commerce zeigen, worauf Händler bei der Internationalisierung ihres Online-Shops achten sollten:

 

  1. Geeignete Zielländer auswählen

Nicht jedes Land eignet sich gleichermaßen als Ziel Ihres Expansionsvorhabens. Nehmen Sie daher die vor Ort vorherrschenden Bedingungen zuvor genau in Augenschein: Neben der wirtschaftlichen Situation im Land, dem Währungssystem, der logistischen und technischen Infrastruktur sowie den geltenden Rechtsvorschriften sind es vor allem sprachliche und kulturelle Unterschiede, die es zu beachten gilt. Expandieren Sie daher zunächst in die Länder, die sich sprachlich und kulturell nicht zu sehr von Deutschland unterscheiden. Wenden Sie sich erst nach und nach Ländern zu, die eine komplexere Anpassung Ihres Online-Shops erfordern.

  1. Global denken, lokal handeln

Die globale Idee, Ihr Angebot auch außerhalb von Deutschland zu präsentieren, bedarf einer lokal orientierten Umsetzung: Bringen Sie Ihre bestehenden Prozesse und Systeme – im Zuge einer Prozessharmonisierung – in Einklang mit den Anforderungen der Zielländer. Dabei ist lokale Expertise immer von Vorteil und hilft, die nationalen Besonderheiten zu berücksichtigen. Entscheidend ist aber, dass die Verantwortungsbereiche und Zuständigkeiten hier und im Zielland klar definiert sind.

  1. Infrastruktur sicherstellen

Die technische und die logistische Infrastruktur sind die Grundpfeiler des E-Commerce. Besonders für Online-Händler, die neu im jeweiligen Land sind, ist es wichtig, große Latenzen und lange Ausfallzeiten der Shop-Website zu vermeiden. Greifen Sie gegebenenfalls auf IT-Infrastrukturen vor Ort zurück, zum Beispiel auf ein sogenanntes Content Delivery Network (CDN). Sorgen Sie aber nicht nur dafür, dass der Datentransport reibungslos erfolgt, auch der Warenversand an den Kunden sollte schnell, kostengünstig und nachvollziehbar sein.

  1. Inhalte und Produkte länderspezifisch managen

Die Anpassung eines Online-Shops an die Zielländer ist maßgeblich für den Erfolg der Internationalisierung. Eine bloße Übersetzung der Inhalte ist dabei längst nicht ausreichend. Mit Hilfe eines Product Information Managements (PIM) können Sie nicht nur das Sortiment länderspezifisch anpassen, sondern auch alle Produktdaten – Beschreibungen einschließlich Verkaufsargumenten, Maßeinheiten und Bildmaterial – auf einer zentralen Plattform ver­walten und für bestimmte Märkte bereitstellen. In jedem Fall sollten Sie alle Übersetzungen von einem Muttersprachler prüfen lassen – am besten von jemandem mit Branchenkenntnis.

  1. Vertrauen im Zielmarkt aufbauen

Das Vertrauen potenzieller Kunden zu gewinnen, ist entscheidend, um mit einem Online-Shop international erfolgreich zu sein. Um dies zu erreichen, sollten Sie alle rechtlichen Standards einhalten: Impressum, AGBs, Liefer- und Zahlungsbedingungen sind dem Zielland anzupassen, Einfuhrbestimmungen und Kennzeichnungspflichten zu berücksichtigen. Zudem lässt sich die Vertrauenswürdigkeit des eigenen Online-Shops im Ausland erhöhen, wenn er mit einem Gütesiegel zertifiziert wurde.

  1. Online-Shop international gestalten

Bei der Gestaltung des Online-Shops gibt es von Land zu Land Unterschiede, was als übersichtlich und komfortabel angesehen wird. Qualitative Usability-Tests im Zielland geben am besten Aufschluss darüber, wie die Zielgruppe vor Ort tickt. Die Reihenfolge der Felder in Eingabemasken sowie Lieferoptionen und Zahlungsarten sollten den nationalen Gewohnheiten und Vorlieben entsprechen. Bei der Suche und der Navigation gilt es, die landessprachlichen Eigenheiten zu berücksichtigen – eine sprachunabhängige Technologie minimiert den Anpassungsaufwand.

  1. Internationales Marketing betreiben

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Ratgeber: Mehrwertsteuern und der grenzüberschreitende Onlinehandel in der EU

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Gastartikel: Die neuen Mehrwertsteuergesetze der EU sind in diesem Jahr in Kraft getreten. Aber was hat sich eigentlich für wen verändert? Für Anbieter, die ins europäische Ausland verkaufen, gibt es eine Reihe Dinge, auf die man nun besonders achten muss. Wir fassen die wichtigsten Regeln, Hintergrundwissen und Tipps für Sie zusammen.

Offene Grenzen, freier Verkehr von Waren und Dienstleistungen: Die Europäische Union und ihr Einheitsmarkt scheint ein wahres Mekka für Onlinehändler und Anbieter von Dienstleistungen. Das positive Handels-Klima in der EU hat sich vor allem durch die Harmonisierung vieler Gesetze sowie eine sich kontinuierlich verbessernde Infrastruktur für Telekommunikation und Logistik entwickelt. So haben sich die Voraussetzungen für Onlinehändler im letzten Jahrzehnt stark verbessert. Die Mehrwertsteuer jedoch unterscheidet sich in vielen Ländern, und oftmals ist es die Aufgabe des Verkäufers, herauszufinden welcher Steuersatz in dem anderen Mitgliedstaat für seine Produkte oder Dienstleistungen zutrifft. Hinzu kommt das in vielen Ländern darüber hinaus noch individuelle, ermäßigte Steuersätze gelten nach deren nationalem Recht.

Für wen ändert sich nun etwas?Mwst EU Ecommerce
Verkaufen Sie Güter online im Ausland? Dann ändert sich nichts für Sie. Sie müssen nach wie vor Ihre Mehrwertsteuer gemäß der europäischen Mehrwertsteuerregelung für den Distanzhandel berechnen und abführen. Mehr dazu unter Punkt 1 in diesem Artikel. Verkaufen Sie elektronische Dienstleistungen wie zum Beispiel Musik-und Filmdownloads, Software, Onlinekurse oder Apps an private Kunden? Dann müssen Sie ab sofort die Mehrwertsteuerregelung des Landes anwenden in dem sich ihr Kunde befindet. Für Verkäufer an Geschäftskunden gilt nach wie vor die Umkehrung der Steuerschuldnerschaft, d.h. der Rechnungssteller berechnet keine Mehrwertsteuer. Die Veränderung betrifft also vor allem Verkäufer von elektronischen Dienstleistungen ins Ausland. Mehr dazu unter Punkt 2 in diesem Artikel.

Warum trifft die Regelung dann Unternehmen wie Amazon und Ebay, die doch größtenteils Waren verkaufen?
Amerikanische Riesen wie Amazon und Ebay haben sich bei der Eröffnung ihrer europäischen Hauptsitze für Luxemburg entschieden, da dort ein sehr niedriger Mehrwertsteuersatz von 3 Prozent auf digitale Dienstleistungen gilt. Für den Verkauf von etwa Ebooks ist dies sehr günstig. Dieser Vorteil fällt unter der neuen Regelung weg. Ab jetzt müssen die Steuersätze des Landes angewendet werden wo der Verbraucher ansässig ist. In Spanien zum Beispiel beträgt die Mehrwertsteuer für Ebooks 21 Prozent. Darüber hinaus hat Amazon lediglich seinen luxemburgischen Hauptsitz als Verkäufer von Produkten registriert – die britische Niederlassung etwa ist offiziell nichts weiter als ein „logistischer Dienstleister“. Die in Großbritannien abzutragende Umsatzsteuer fiel demnach stets extrem klein aus. Während Länder wie Frankreich und Großbritannien schon lange gegen dieses „Steuerdumping“ gewettert haben, war dies für Luxemburg eine Goldgrube: 2013 wurden bei einem BIP von 43 Milliarden Euro ganze 950 Millionen Euro allein durch E-Commerce Mehrwertsteuern eingenommen. Die EU hat diesem Spiel nun ein Ende bereitet.
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