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Das Innovations-Dilemma des klassischen Möbelhandels im eCommerce

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Gastartikel: Der Bestellboom im Internet hat längst die Möbelwelt erreicht. Es herrscht Goldgräberstimmung im Online-Möbelhandel. Doch die etablierten Möbelriesen tun sich schwer mit dem neuen Geschäftsfeld. Die großen Online-Umsätze sichern sich momentan vor allem junge Unternehmen und Spezialanbieter. Doch warum sind die Branchengrößen noch nicht auf Erfolgskurs? Wann startet die Expedition eCommerce bei den Möbelgiganten?

snail_Maria_pixabay_250Nach Angaben des Bundesverbandes des Deutschen Möbelhandels (BVDM) lag in der Möbelbranche der Online-Anteil am Gesamtumsatz 2015 erst bei rund 6 Prozent. Für 2020 gehen die Prognosen des IFH Instituts für Handelsforschung bereits von satten 20 Prozent aus. Beste Aussichten also für den Möbelhandel.

Gewinner der Stunde sind vor allem Firmen wie Home24, fashion4home, Livingo oder Westwing – also Unternehmen, die im Schnitt nicht älter als 5 Jahre sind. Doch wo bleiben die großen Namen des traditionellen Möbelhandels? Außer IKEA und OTTO sind kaum bekannte Branchengrößen in den Top-Rankings vertreten. Wie kann das sein? Haben die etablierten Unternehmen »nur« den Trend verpasst oder sitzt das Problem tiefer?

Kosten- und Organisationsstrukturen verhindern Innovationen

Besonders die Möbelriesen tun sich schwer mit neuen Geschäftsfeldern wie dem eCommerce. Die Ursachen dafür beschreibt Clayton M. Christensen in seinem Buch “The Innovator’s Dilemma – Warum etablierte Unternehmen den Wettbewerb um bahnbrechende Innovationen verlieren.” Gerade weil Unternehmen in ihrem Stammgeschäft erfolgreich sind, scheitern sie bei disruptiven Innovationen. (Weiterlesen…)