Aktuelle News

Experten-Webinar: Was ist mein Onlineshop wert und was muss ich bei einem Verkauf beachten?

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Die Frage nach dem Wert des eigenen Online-Shops treibt vermutlich jeden Shop-Betreiber um. Und das ist auch gut so!

Schließlich geht es für jeden Händler auch um die Schaffung von Unternehmenswerten. Daher sollte jeder Online-Händler mindestens einmal jährlich den Wert seines Shops ermitteln und dann mit den vorherigen Werten vergleichen.

Elementar wird diese Fragestellung, wenn sich Online-Händler mit dem Gedanken ihr mühsam aufgebautes Geschäft zu verkaufen. Dann aber kommen noch etliche weitere Unklarheiten und Fragen auf sie zu.

Bildquelle: tashatuvango by Bigstock

Bildquelle: tashatuvango by Bigstock

Unser Webinar wird sehr praxisnah aufzeigen, wie Online-Händler den Wert ihres Unternehmens ermitteln und wie sie den optimalen Verkaufspreis erzielen. Sie werden auch erfahren, wie ein Shopverkauf typischerweise abläuft und was schiefgehen kann. (Weiterlesen…)

 

Marktplatzreport: Amazons Marketplace-Händler verkaufen häufig mit Verlust

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Auf Amazons Marktplatz tobt der Preiskampf. Die Händler versuchen mit aller Macht, in die berüchtigte Buybox zu kommen. Nur das sorgt in der Regel für Umsatz. Die Folge: Viele Händler verkaufen ihre Produkte mit Verlust, wie der Repricer SellerLogic nun herausgefunden hat.

Die letzten Jahre hat Amazons Marktplatzgeschäft noch mal deutlich zugelegt. Immer mehr Händler entdecken Amazon als starken Umsatzbringer. Etablierte genauso wie Neueinsteiger. Abhängig vom Produkt kann es daher mitunter zig Anbieter geben. Den Umsatz heimst meist jedoch nur derjenige Händler ein, der in der berühmt-berüchtigten Buybox steht. Dies führt zu einem Hauen und Stechen unter den mitbietenden Händlern. Entscheidend dafür, wer den Platz an der Sonne ergattert, ist neben Faktoren wie Lieferzuverlässigkeit und Händlerbewertung, vor allem der Preis. Nicht verwunderlich daher, dass die Händler vor allem über den Preis versuchen, sich bei Amazon zu differenzieren.

Jedes fünfte Produkt spielt nicht einmal die Fixkosten ein

Unglücklich nur, dass dies stets zulasten der Marge geht. Der Repricer SellerLogic hat nun herausgefunden, dass sogar etwa jedes fünfte Produkt auf Amazons Marketplace mit Verlust verkauft wird. Auf Basis von knapp 584.000 Produkten untersuchte SellerLogic die Margensituation bei seinen Händlern und brachte erstaunliches zutage, wie das folgende Chart belegt.

Erläuterung zum Chart: Händler haben in SellerLogic die Möglichkeit, ihre Einkaufspreise und Kosten zu hinterlegen. Anhand dieser Angaben kann SellerLogic die Marge nach Abzug aller Amazon-Gebühren, Versandkosten und sonstigen unmittelbar mit dem Verkauf entstehenden Kosten ermitteln. Zu beachten ist ggf. noch, dass SellerLogic die Marge als Aufschlag auf den Einkaufspreis ermittelt. Bei der üblichen Vorgehensweise, die Marge auf den Verkaufspreis zu ermitteln, würde der prozentuale Wert noch deutlich niedriger liegen.

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Commerce Reporting Standard: minubo und Project A launchen Plattform für Branchenstandards im datengetriebenen Handel

Von: | 18. Juli 2017 | Businessplanung
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Pressemitteilung: Die Commerce Intelligence Company minubo und der Berliner Frühphaseninvestor Project A launchen mit dem Commerce R e p o r tin g S t a n d a r d eine Plattform, deren Ziel die Etablierung von Branchenstandards für datengetriebenes Arbeiten im Handel ist.

Bildquelle: bigstock.com/ Gustavo Frazao

Bildquelle: bigstock.com/ Gustavo Frazao

Zusammen mit erfahrenen Partnern wie dem bevh, Spryker, commercetools und shopanbieter.de soll ein Branchenstandard entwickelt werden, der ein einheitliches Modell aus Handelskennzahlen und KPIs für eCommerce-Unternehmen, den stationären Handel und vor allem Omni-Channel-Geschäftsmodelle bereitstellt. Auf diese Weise soll einerseits die datengetriebene Geschäftsoptimierung und andererseits ein einfacheres BranchenBenchmarking ermöglicht werden.

„Jedes Handelsunternehmen soll auf diesen Standard frei zugreifen und von den geteilten Best Practices profitieren können“, sagt Anne-Katrin Böhme, Leitung Marketing & Sales bei minubo und Co-Initiatorin des Projekts. „Ganz unabhängig davon, welche konkreten Technologien im Einsatz sind.“

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Wie Onlinehändler ihre Adwords-Kampagnen optimieren, um sofort Kosten zu senken

Von: | 24. April 2017 | Businessplanung,Marketing
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Über ›Die Renditemacher‹ beraten wir seit letztem Jahr Onlinehändler beim Controlling ihres Onlinegeschäfts. Unser wichtigster Hebel für die Ertragssteigerung: die Optimierung von Adwords-Kampagnen. In einem kostenlosen Ratgeber haben wir nun unsere Erfahrungen zusammengetragen und geben Händlern ganz konkrete Handlungsanweisungen zur Steigerung ihrer Adwords-Rendite.

Fotolia-Adwords-adiruch-na-chiangmai-350x234Google Adwords-Kampagnen gehören zum unverzichtbaren Marketingrüstzeug eines jeden Onlinehändlers. Die Nutzung der Textanzeigen der Suchmaschine ist einfach, flexibel und vielseitig einsetzbar. Seitdem Onlinehändler ihre Produkte bei Google Shopping nur noch kostenpflichtig bewerben können, ist die sichere Beherrschung von Adwords noch wichtiger geworden – und gerade an der mangelt es leider häufig.

Analysen zu Adwords-Kampagnen unserer Kunden von ›Die Renditemacher‹ haben gezeigt: Onlinehändler könnten bis zu 25 Prozent und mehr ihres Adwords-Budgets sparen, wenn sie ihre Kampagnen klug optimieren – ohne spürbare Umsatzeinbußen und innerhalb kurzer Zeit.

Stattdessen verlieren sich viele Händler im Klein-Klein der komplexen Adwords-Möglichkeiten
und übersehen die wichtigsten Stellschrauben.

»Der größte Fehler ist, kein oder ein schlechtes Reporting zu haben. Viele Händler achten bei ihrer Analyse vornehmlich auf Umsatz und Kosten – aber eben nicht auf die Verbindung zwischen diesen beiden Kennzahlen: die Rendite. Nichts ist gefährlicher, als eine aus dem Zusammenhang gerissene Zahl.«

Peter Höschl, Geschäftsführer von Renditemacher UG und Betreiber des Branchenportals shopanbieter.de

Zudem werden die verfügbaren Zahlen und Daten oft nur sehr oberflächlich ausgewertet – wenn überhaupt. Die wahren Schätze in Sachen Optimierung liegen in der Tiefe verborgen. So ist es beispielsweise möglich, dass eine Anzeigengruppe insgesamt gute Performance-Werte zeigt, einzelne Keywords in dieser Gruppe aber schlecht abschneiden. Geht man an diese Keywords ran, kann man die Kosten deutlich senken und damit den Ertrag der ganzen Anzeigengruppe steigern. (Weiterlesen…)

 

So erzielen Online-Händler höhere Erträge mit einfachen Maßnahmen

Von: | 27. März 2017 | Veranstaltungen
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Viele Online-Händler haben mit niedrigen Umsatzrenditen zu kämpfen. Selbst die meisten Big Player der Branche erwirtschaften bestenfalls Renditen im niedrigen einstelligen Prozenzbereich. Beim Ertrag zählt jeder Euro. Unser kostenloses Experten-Webinar Lager- und Sortimentsoptimierung oder „Im Lager liegt das meiste Geld rum“ am 4. April 2017 zeigt, wie sich mit kennzahlengestützter  Sortiments- und Lagerplanung nicht nur der Ertrag, sondern auch die Liquidität, deutlich steigern lassen.

Das Sortiment ist im E-Commerce eine Variable von hoher Bedeutung für Erfolg oder Misserfolg. Gut sortierte Online-Händler führen schnell einige Tausend Posten. Nicht alle davon zählen zu den lukrativen Schnelldrehern – sehr zum Leidwesen des Handels. Die Folge: Das Lager bindet viel zu viel Kapital mit Produkten die sich im Verhältnis zu schlecht verkaufen.

Wir hatten schon vor einiger Zeit skizziert, wie sich ein zu hoher Lagerbestand abbauen lässt. Unten eine beispielhafte Lagerwertanalyse eines typischen mittelständischen Online-Händlers. Jeder Punkt der Grafik repräsentiert ein Produkt im Lager. Das Chart bildet den Lagerwert an der vertikalen Achse, sowie den Umsatz an der horizontalen Achse ab.

Bildquelle: metoda, ein Spezialist für Echtzeit-Marktanalysen

Bildquelle: metoda, ein Spezialist für Echtzeit-Marktanalysen

Je weiter rechts sich ein Punkt befindet, desto höher der Umsatz. Desto höher darf auch deren Lagerwert sein. Die Realität sieht aber leider ganz anders aus. Eine große Anzahl von Produkten, die einen hohen Lagerwert darstellen, werden nur selten nachgefragt. Dieser hohe Lagerbestand muss dringend abgebaut werden, weil unnötig Kapital gebunden wird. Preisaktionen könnten hier ein probates Mittel sein.

Gleichzeitig sind einige stark nachgefragte Produkte aber nur in unzureichender Menge im Lager zu finden. Nachfrage und Lagerbestand stehen hier in keinem guten Verhältnis. Für den Einkauf sollte das ein Alarmsignal sein. Denn wenn die Topseller aufgrund fehlender Lieferfähigkeit nicht angeboten werden, geht der Kunde zur Konkurrenz. (Weiterlesen…)

 

Sieben Strategien für den Verkauf von Onlineshops

Von: | 21. September 2016 | Businessplanung,Marktplatz
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Lizenz: CC0 Public Domain, geralt @ pixabay

Lizenz: CC0 Public Domain, geralt @ pixabay

Heute erschien ein sehr gut recherchierter Artikel bei ibusiness für Online-Händler, die sich mit dem Gedanken tragen, ihren Online-Shop (irgendwann) zu verkaufen. Wir durften dafür unsere geballte Erfahrung rund um den Verkauf von Online-Shops einbringen.

Unsere Verkaufsbörse gibt es nun bereits seit 2008. Wie kürzlich aufgegriffen, ist in den letzten Monaten die Zahl der zu verkaufenden, professionell geführten Online-Shops mit einem Jahresumsatz von mindestens einer Million Euro stetig gestiegen.

Bestes Beispiel ist eine aktuelle Verkaufsofferte für einen Deko-Shop mit aktuell 7,5 Mio. Jahresumsatz. Disclaimer: Der Verkauf wird von uns bzw. unserem M&A-Berater begleitet.

Wir machten diese Anhäufung, umsatzseitig interessanter Online-Shops, vor allem an der sog. Wachstumsfalle fest. Für einen Artikel bei ibusiness haben wir dies noch etwas konkretisiert und verschiedene Verkaufsgründe skizziert:

  1. Der Shop lohnt sich langfristig nicht mehr.
  2. Die notwendigen Investments für weiteres Wachstum sind nicht zu stemmen.
  3. Der Besitzer verkauft aus Altersgründen.
  4. Der Betreiber will sich den Lohn für seine Mühen auszahlen lassen.
  5. Der Shop ist nicht das Kerngeschäft des Besitzers.

Im ibusiness-Artikel werden auch, sehr ausführlich, sieben Strategien für den erfolgreichen Verkauf aufgeführt. Allein dies macht den Artikel sehr lesenswert für jeden Shop-Betreiber. Denn seien wir uns doch mal ehrlich: Irgendwann trägt sich doch jeder mal mit dem Gedanken sein Unternehmen zu verkaufen. (Weiterlesen…)

 

SEO-Controlling für Online-Shops

Von: | 15. Juli 2016 | Businessplanung
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Google ist die wichtigste Traffic-Quelle für wohl fast alle deutschen Online-Shops. Deshalb ist eine hohe Sichtbarkeit bei den organischen Suchergebnissen bares Geld wert. Um die zu gewährleisten, gehört die permanente Suchmaschinenoptimierung eines Shops (SEO) zu den bedeutendsten Aufgaben. Doch wie lässt sich messen, um die Optimierungsmaßnahmen tatsächlich von Erfolg gekrönt waren?

Kaufleute haben konkrete Zahlen immer am liebsten. Man investiert 1.000 Euro in Werbemaßnahme A, lockt damit 500 zusätzliche Kunden in den Shop, die dort für 5.000 Euro einkaufen. Abzüglich Wareneinsatz und direkter wie indirekter Kosten bleibt ein Plus von 1.500 Euro übrig. Die Kampagne war ein Erfolg!

Solch eine konkrete Kosten-Nutzen-Rechnung ist bei der Suchmaschinenoptimierung eines Online-Shops schwierig. Auch hier wird zwar in der Regel eine Agentur beauftragt, die für einen Betrag X den Shop durchleuchtet, Optimierungsmaßnahmen vorschlägt und durchführt – doch der Erfolg lässt sich hier nicht so leicht messen.

Warum? Eine einfache Ursache-Wirkung-Rechnung lässt sich bei der Suchmaschinenoptimierung nicht durchführen.

Der Wunsch, Veränderungen messen zu können, ist verständlich und im Grundsatz auch richtig. Bei der Suchmaschinenoptimierung gibt es aber kaum KPIs, die „actionable“ sind. Das liegt u. a. auch daran, dass es niemals ein einzelner Faktor ist, der das Ranking ausmacht“, erklärt Markus Hövener, Gründer und Head of SEO bei Bloofusion.

So wirken sich entsprechende Veränderungen in der Google-Sichtbarkeit und bei wichtigen Keyword-Rankings nicht sofort aus, sondern oft erst Wochen oder Monate später. Wenn es dann Veränderungen gibt, lässt sich meist nicht exakt definieren, ob dafür die Optimierungen verantwortlich waren, andere flankierende Maßnahmen oder aber Updates des Google-Algorithmus. (Weiterlesen…)

 

Kennzahlen sind wie Zombies, keiner möchte sie um sich haben

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Controlling gilt als staubtrockene Materie und Kennzahlen sind wie Zombies. Keiner möchte mit ihnen zu tun haben. Dabei ist ein aussagekräftiges Controlling das A und O im E-Commerce. Das Problem ist nur, dass die wenigsten Online-Händler wissen, wie sie dabei vorgehen sollen. Die elfte Ausgabe des kostenlosen Online-Händlermagazins shopanbieter to go zeigt anhand von Praxisbeispielen auf, wie Online-Händler zum kennzahlengesteuerten Unternehmen und damit erfolgreicher werden.

zombie-woman-Fotolia-zea_leDer Online-Handel ächzt unter zu geringen Margen und dem Problem, sein Geschäft profitabel betreiben zu können. Dabei hat die Branche, unserer Beobachtung nach, in der Regel kein Margenproblem. Viele Online-Händler haben schlicht und ergreifend ihre Zahlen nicht im Griff. Und deshalb laufen ihnen die Kosten davon.

In Zeiten ständig steigender Umsätze fiel dies auch nicht weiter auf. Konnte diese Lücke durch die laufenden Mehreinnahmen doch lange Zeit kaschiert werden. Jetzt ist die Zahl der Internetnutzer jedoch gesättigt und der Wettbewerb deutlich schärfer geworden. Dies hat zur Folge, dass die Umsätze meist nicht mehr ausreichend schnell wachsen, um die zu hohen Kosten zu kompensieren. Umso wichtiger daher, seine Kosten in den Griff zu bekommen.

Online-Händler sind im Controlling überfordert

Der typische Shopbetreiber ist ein sehr guter Einkäufer und Verkäufer oder er ist E-Commerce-Experte. Aber Kaufleute sind die wenigsten. Dies hat zur Folge, dass sie ihre Zahlen vernachlässigen. Dabei ist es nicht so, dass sie nicht wollten. Aber sie wissen nicht wie.

Diese Unwissenheit führt dazu, dass Kennzahlen wie Zombies behandelt werden. Möglichst nur aus der Ferne beziehungsweise bestenfalls oberflächlich sehen. Das aktuelle operative Geschäft scheint stets dringlicher zu sein. Doch diese Handhabe führt für die Online-Händler in eine Sackgasse, aus der sie keinen Ausweg mehr finden. (Weiterlesen…)

 

Wie man ein Amazon Marketplace Business verkauft

Von: | 13. Januar 2016 | Businessplanung
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Wenn es um den Verkauf eines Onlinegeschäfts ging, war in unseren Artikeln bisher ja vor allem die Rede von Onlineshops. In einigen Fällen ist jedoch auch eine Amazon Verkäuferkonto von dieser Transaktion betroffen. Manche Händler verkaufen auch ausschließlich erfolgreich über Amazon, möchten dieses Geschäftsfeld nun jedoch verkaufen.

Um ein Amazon-Händlerkonto erfolgreich zu verkaufen, ist eine Menge Kleinarbeit im Vorfeld notwendig und der Händler muss herauszufinden, was sein Geschäft Wert und was ein fairer Preis ist. Soweit also wie gehabt und von uns bereits vielfach beschrieben. Einen wertvollen Anhaltspunkt bietet auch hier unser Praktikerverfahren zur Ermittlung eines Schätzwertes.

Interessanter an dieser Stelle ist jedoch die Fragestellung, was  Amazon von dem Ganzen hält.

Auf der einen Seite versteht Amazon, dass ein Händler Bewertungen und Kunden-Feedback mit viel Mühe aufgebaut hat, die für den neuen Amazon-Marktplatz-Interessenten wertvoll sind. Und das ohne viel Zeit aufzuwenden oder die Prozesse und das Know-how erst zu entwickeln, um diese Art von Kunden-Input zu bekommen.

Auf der anderen Seite möchte Amazon, dass jeder Händler es sich erst einmal verdient, die „Buy Box“ zu erwerben. Dies wird typischerweise durch anfängliche starke operative Leistung und das rechtzeitige Erfüllen von Aufträgen erreicht, obwohl dies auch mit der Verwendung von „Fulfillment by Amazon“ schnell erreicht werden kann.

Amazon will also, dass jeder neue Händler eines Verkäuferkontos bei Null anfängt und sich das Geschäft selbst erarbeitet – und das auf Grundlage der eigenen Leistung und nicht der des Vorbesitzers.

Das Ziel ist es auch, einen neuen, leistungsschwachen Anbieter zu vermeiden, der das Konto mit Buy Box Qualifikationen, ausgezeichneter Verkaufshistorie und Feedback einfach übernimmt. Aber genau diese Qualifikationen, die Verkaufshistorie und Bewertungen machen ein Händler-Konto für den Kauf so attraktiv. (Weiterlesen…)

 

Ein optimaler Lagerbestand als Schlüssel zum Erfolg

Von: | 5. Januar 2016 | Businessplanung
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Das Sortiment ist im E-Commerce eine Variable von hoher Bedeutung für Erfolg oder Misserfolg. Gut sortierte Fachhändler führen schnell einige Tausend Posten. Nicht alle davon zählen zu den lukrativen Schnelldrehern – sehr zum Leidwesen des Handels. Doch das Potential vermeintlicher Ladenhüter ist häufig höher als gedacht. Mit den richtigen Entscheidungen und Maßnahmen kann auch wenig nachgefragten Produkten neues Leben eingehaucht werden. Wir haben mit der metoda GmbH, eine einer der weltweit führenden Anbieter für Echtzeit-Marktforschung im E-Commerce, darüber gesprochen wie datengetriebene Sortimentsplanung gelingt, ohne dabei die Marge zu opfern.

Der Ladenhüter von heute ist der Absatzhit von morgen

Mit Ladenhütern abfinden muss sich heute kein Anbieter mehr. Die alte Weisheit, dass auf jeden Topf auch ein Deckel passt, hat selbstverständlich auch im Online-Handel ihre Gültigkeit und womöglich wurde dem passenden Kunden schlicht das richtige Angebot noch nicht unterbreitet. Doch den Preis an die Nachfrage anzupassen ist eine hohe Kunst, die schnell zulasten der Marge geht. Abhilfe schafft die moderne Datenanalyse. Sie stellt inzwischen auch dem Handel den Markt in einer zuvor nicht möglich gewesenen Transparenz dar. Anbieter wie der Münchner E-Commerce-Marktforscher metoda GmbH versprechen eine bessere Steuerung für mehr Umsatz und sichere Margen. Metoda-CEO Stefan Bures weiß: „Zu hohe Lagerbestände sind im Online-Handel nicht Ausnahme, sondern die Regel.“ Dass liegt auch daran, dass Trends und Trendprodukte zu erkennen im schnelllebigen Online-Business mehr erfordert, als das Bauchgefühl oftmals hergibt.

Bures empfiehlt eine gesunde Mischung. Denn selbstverständlich sind Marktkenntnis und das Verständnis davon, wie der eigene Kunde tickt, nach wie vor wichtige Richtlinien, die kein Händler völlig außer Acht lassen sollte. Doch wer sich darauf allein verlässt, steht häufig im Regen und droht, im Wettbewerb unterzugehen. „Unsere Marktforschung zeigt, dass der Online-Fachhandel im Schnitt lediglich 20 Prozent der jeweils aktuellen Topseller anbietet“, sagt Bures.

Ganz anders sei es bei Amazon.de: Über das eigene Sortiment und die Marketplace-Angebote kommt der Münchner Riese in den meisten Produktkategorien auf eine Abdeckung von nahezu 100 Prozent der jeweils relevanten Topseller.

Echte Topseller im Online-Fachhandel unterrepräsentiert

Ob ein solch hoher Wert für den selbstständigen Einzelhändler realisierbar ist, hängt sicherlich immer auch an der Umsatzgröße und den zur Verfügung stehenden Ressourcen ab. Signifikante Steigerungen bei Umsatz und Ergebnis sind aber laut Bures in jedem Fall möglich, wenn das Sortiment der tatsächlichen Nachfrage angepasst wird. Zunächst sollte der eigene Lagerbestand analysiert werden, um zu sehen, was die tatsächlichen Umsatzhits sind und wo über die Preisstellung womöglich mehr Agilität hineinzubekommen ist.

Lagerbestand-Analyse-small

Die Grafik zeigt, dass ein recht schmaler Korridor den optimalen Mix aus Lagerwert und Tagesumsatz festlegt. Hier liegen die tatsächlichen Verkaufshits, die eine gesunde Balance aufweisen und gute Erträge liefern. Bei Produkten oberhalb dieser Grenze sollte der Lagerbestand reduziert werden. (Weiterlesen…)