Aktuelle News

Kampf um die Produktsuche: Wie sich Google Shopping gegen Amazon positioniert

Von: | 20. Februar 2017 | Vertrieb
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Google hat 2016 nicht nur ausführlich an seiner Adwords-Strategie geschraubt. Auch bei Google Shopping gab es viele Änderungen, die die Suchmaschine für Händler um einiges attraktiver machen – und sie im Kampf gegen Amazon stärker machen sollen.

Der Deutschen liebsten Produktsuchmachine heißt schon seit einer ganzen Weile nicht mehr Google, sondern Amazon. Schon 2015 startete ein Drittel der deutschen Internetnutzer ihre Produktsuche direkt bei Amazon – nur knapp halb so viele gaben ihre Suchanfrage im Suchfeld von Google ein. In den USA gehört die Krone der Produktsuche schon länger Amazon. Aktuellen Studien zufolge sind es dort bereits mehr als 50 Prozent.

Doch wenn man sich die zahlreichen Änderungen, die Google an seinen Adwords, dem Format der organischen Suchergebnisse und vor allem an Google Shopping im letzten Jahr vorgenommen hat, genauer ansieht, wird klar: Die weltgrößte Suchmaschine ist nicht bereit, den Kampf um die lukrative Produktsuche einfach so verloren zu geben.

Google Shopping ist seit letztes Jahr in den SERPs deutlich präsenter.

Google Shopping ist seit letztes Jahr in den SERPs deutlich präsenter.

„Der Kampf zwischen Google und Amazon verläuft zwischen mehreren Fronten“, meint auch Alexander Dieser, Head of SEA bei der SEA-Agentur netzeffekt.

Searchmetrics via Nutzeffekt

Searchmetrics via Nutzeffekt

„Einerseits kämpfen die beiden Giganten um die Einbindung möglichst vieler Händler. Hier ist Amazon zwar mit seinem Marketplace-Programm deutlich im Vorteil. Aber Google hat 2016 angefangen, direkte Schnittstellen für den Produktexport ins Google Merchantcenter für die großen Shopsysteme anzubieten. Google will den Händler die Nutzung von Google Shopping also so leicht wie möglich machen.

Der zweite Kampf verläuft um die Nutzung durch die Endkunden. Auch hier ist Amazon bisher im Vorteil: Selbst wenn über Google gesucht wird, zieht beispielsweise eine Textanzeige von Amazon den Traffic sofort auf Amazon.de ab, wo die Kunden dann ihre Recherche fortsetzen. Nicht umsonst ist Amazon einer der größten Adwords-Kunden in Deutschland.“

Dem versucht Google eine deutliche Aufwertung seines Produktvergleichs Google Shopping entgegenzusetzen. So werden seit 2016 Google Shopping-Anzeigen in den Suchergebnissen deutlich häufiger angezeigt; auch zu generischen Suchanfragen, die nicht direkt auf ein Einkaufsbedürfnis schließen lassen, werden jetzt Google Shopping-Anzeigen eingeblendet. (Weiterlesen…)

 

Marktplatzreport: Amazon verdoppelt sein Sortiment in nur zwei Jahren auf 280 Mio. Artikel

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Wie Marketplace Analytics heute berichtet, hat sich das Sortiment von Amazon in Deutschland in nur etwas mehr als zwei Jahren glatt auf 280 Mio. Produkte verdoppelt. Interessanter als diese Zahl ist für Händler jedoch sicherlich, wie viele es in den einzelnen Kategorien sind.

Marketplace Analytics, Analyseplattform für Hersteller und Händler, um erfolgreicher auf Amazon zu verkaufen, ermittelte die aktuelle Sortimentsgröße bei Amazon Deutschland und kommt dabei auf 280 Mio. verschiedene Artikel. Dies entspricht beinahe einer Verdoppelung im Vergleich zum Artikelbestand von 2014. Bestätigt wird diese Entwicklung durch das neuseeländische Software-Unternehmen ExportX. Diese kamen im Dezember 2014 auf 141 Mio. Artikel, ein Jahr später waren es dann schon 237 Mio. Produkte. Im Dezember 2016 waren es, wiederum laut Marketplace Analytics, ca. 279 Mio. Artikel.

 

1701-amazon-sortiment

 

Unser eigenen Recherchen ergeben – Stand heute – einen aktuellen Bestand von etwas über 271 Mio. Produkten bei Amazon in Deutschland. Die Differenz zu Marketplace Analytics von unter drei Prozent (8 Mio.) sind vernachlässigbar, zumal wir diesen Wert auch zu einem anderen Zeitpunkt ermittelten.

 

Stärkstes Wachstum in 2015

Interessanter sind ja sowieso andere Dinge. Beispielsweise die Erkenntnis, dass der stärkste Sprung 2015 geschah. Nämlich um knappe 70%, von 141 auf 237 Mio. Artikel. Amazons Retailabteilung kann diese Steigerungsrate kaum geschafft haben. Also müssten sich doch die Marketplace-Händler dafür verantwortlich zeichnen. Leider haben wir keine Zahlen von 2014 gefunden, aber laut Wortfilter.de waren es Ende 2016 etwa 45% mehr Verkäufer, als im Vorjahr. Dies spricht für ein sehr dynamisches Wachstum, erklärt jedoch noch immer nicht den Artikelsprung 2015.

Wenn alle Zahlen einigermaßen stimmen, was der Fall sein dürfte, hätte es 2016 also zwar etwa anderthalb mal soviel  Marketplace-Händler gegeben, aber nur knapp 18% mehr Artikel. Scheint also, nicht so recht zusammen zu passen.

Franz Jordan von Marketplace Analytics, sieht denn auch verschiedene Gründe für das starke Wachstum, der letzten beiden Jahre:

  • Strategischer Ausbau durch Amazon
  • Amazon Marketplace zieht mehr Händler an
  • Vereinfachter europaweiter und internationaler Verkauf
  • Private Labeling mit FBA

Jede einzelne dieser Annahmen wird im Artikel von Marketplace Analytics natürlich ausführlich besprochen. (Weiterlesen…)

 

Amazon löscht Bewertungen

Von: | 28. November 2016 | Marketing
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Bereits seit längerem war klar, dass Amazon keine „anreizbasierten“ Bewertungen möchte. Und am letzten Dienstag hat die Plattform solche Bewertungen nun auch in Deutschland schlicht verboten. Doch nun geht Amazon noch einen Schritt weiter…

Aktuell sind die diversen „Bewertungsclubs“ sowie sonstige Anbieter von „Lösungen zum Bewertungsaufbau“ noch in heller Aufregung. Und auch manche Händler stehen vor dem Problem, was nun mit bereits bezahlten (bzw. anderweitig incentivierten), aber noch ausstehenden Bewertungen passieren soll, beispielsweise wie diese sinnvollerweise formuliert werden können.

Sterne an Wand

Währenddessen hat Amazon angefangen, nach dem Verbot als anreizbasiert identifizierte Bewertungen nun auch zu löschen: So wurden in den USA bereits zum 23. November über eine halbe Million Bewertungen gelöscht, wie techcrunch berichtet: (Weiterlesen…)

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Fake-Shops auf Amazon: Was Händler tun können

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Gefälschte und gehackte Marketplace-Shops auf Amazon verderben die Preise, verärgern die Kundschaft und diskreditieren seit Monaten die ehrlichen Händler. Für die gilt angesichts dieser Bedrohung: Ruhe bewahren, alle erkannten Fake-Shops an Amazon melden – und das Passwort zum eigenen Seller-Account mit allen Mitteln schützen.

Das Problem besteht seit Monaten: Auf Amazon locken gefälschte Marketplace-Shops mit absoluten Mondpreisen arglose Kunden an. Immer heißt es irgendwo im Angebot „Kontaktieren Sie mich vor dem Kauf“, angegeben ist eine dubiose E-Mail-Adresse, an die sich interessierte Kunden wenden sollen, um die Details des Verkaufs zu besprechen. Dass sie damit den relativ sicheren Hafen von Amazon und dessen geschützten Zahlungstransaktionen verlassen, ist vielen gar nicht bewusst. Arglos überweisen sie den geforderten, ach so günstigen Preis, auf ein meist ausländisches Konto und hoffen dabei auf ein unglaubliches Schnäppchen. Tatsächlich sehen sie weder Geld noch Ware je wieder.

Die Leidtragenden solcher Fake-Shops sind nicht nur die betrogenen Kunden, sondern auch die ehrlichen Händler: Denn ganz abgesehen von der beachtlichen Rufschädigung durch die schwarzen Schafe verderben die Mondpreise der betrügerischen Anbieter das allgemeine Preisniveau und heizen den ohnehin mörderischen Preiskampf auf Amazon weiter an. Das veranschaulicht treffend – und durchaus schockierend – eine aktuelle Analyse von Spottster. (Weiterlesen…)

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Marktplatzreport: Der große Umsatzvergleich zwischen Amazon und eBay

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Eine Auswertung der Umsatz-Zahlen von Amazon und eBay zeigt, dass Marktplatz-Händler bei Amazon jährlich im Durchschnitt einen Nettoumsatz von 115.711 € erzielen. Dieser liegt damit 2,6 mal so hoch, wie bei eBay.

ama-ebay-fotolia-ddgrigg-2

Der Traffic-Vergleich zwischen Amazon und eBay brachte im letzten Marktplatzreport ein überraschendes Ergebnis zutage. So stellte sich heraus, dass sich die beiden Marktplätze ein Rennen auf Augenhöhe liefern, wenn es um die Interessengewinnung für die jeweils angeschlossenen Händler geht. Dieses Mal möchten wir wissen, wie die Situation beim Umsatz aussieht. Liegen die beiden Marktplatzgiganten hier auch so nah beieinander oder kann einer der beiden gegenüber den Händlern klar punkten?

Zu diesem Zweck müssen wir neben dem GMV (Außenumsatz) auch wissen, auf wie viele Händler sich dieser Umsatz verteilt und wie hoch deren Anteil am gesamten Kuchen, sprich Umsatz, denn überhaupt ist.

Anzahl Händler je Marktplatz

Bei den Händlerzahlen bedienen wir uns der Erhebungen von Wortfilter. Mark Steier ermittelte im März diesen Jahres 135.000 registrierte Marktplatzhändler bei Amazon, die auf deren DE-Marktplatz handeln. Davon waren jedoch lediglich 55.310 (53,2% aus D) aktiv. Bestätigt werden diese Zahlen durch eine Analyse von Sistrix. Diese kamen im selben Erhebungsmonat auf 57.306 (50% aus D) Händler, die in den vorhergehenden vier Wochen bei Amazon Deutschland aktiv waren.

Für eBay Deutschland kommt Wortfilter auf 125.732 (70,3% aus D) Händler. Als aktive Händler zählen diejenigen, die innerhalb der letzten 30 Tage einen bewerteten Verkauf hatten.  Da Wortfilters Zahlen für Amazon durch die Auswertung Sistrix bestätigt wurden, dürfen wir davon ausgehen, dass auch die Zahlen zu eBay passen.

Nur kurz am Rand notiert: Laut Wortfilter kamen lediglich 53,2% aller aktiven Marketplace-Händler aus Deutschland. Bei eBay sind es immerhin 70,2% deutsche Händler.

 

 AmazoneBay
Händler in Deutschland55.310125.732
davon deutsche Händler53,2%70,3%
29.42488.390

 

Momentan ist es für unsere Berechnungen aber noch gar nicht so wichtig, wie viele Händler aus DE nun bei Amazon und eBay verkaufen. Kommt aber noch. Vorläufig können Sie diese Zahlen aber wieder vergessen. (Weiterlesen…)

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Marktplatzreport: Überraschendes Ergebnis beim Traffic-Vergleich Amazon und eBay

Von: | 24. Oktober 2016 | Marktplatzreport,Vertrieb
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Eine Auswertung der geschätzten Traffic-Zahlen von Amazon und eBay zeigen ein überraschend enges Rennen, wenn es um die Interessengewinnung für die jeweils angeschlossenen Händler geht.

ama-ebay-fotolia-ddgrigg-2

Da weder Amazon noch eBay konkrete Zahlen veröffentlichen, greifen wir für einen Traffic-Vergleich auf die mittlerweile meist erstaunlich treffsicheren Zahlen von Similarweb zurück.

Auf dem ersten Blick scheint es eine klare Sache zu sein. Amazon.de (408,3 Mio.) erzielt monatlich 70% mehr Traffic für seine Seiten als Gegenspieler eBay.de (240,1 Mio.).

amazon-ebay-similarweb

Auffallend noch, dass die beiden Marktplätze wiederum bei den Page Views je Visit und der Bounce Rate nah zusammen liegen, während bei der durchschnittlichen Verweildauer eBay die Nase vorne hat.

Dies wiederum, kann mehrere Gründe haben. Aber bevor wir hier zu sehr mutmaßen, lassen wir es lieber. Interessanter ist sowieso eine andere Betrachtung.

Nicht jeder Kunde kommt beim Händler an

Denn der bisherige Vergleich hilft Händlern zur Potenzialeinschätzung ja nur bedingt weiter. So betreibt Amazon einerseits ja auch selbst Handel und andererseits tummeln sich bei eBay auch private Verkäufer und Angebote. Diese Anteile müssen also rausgerechnet werden, da sie den am jeweiligen Marktplatz angebundenen Händlern keinen Umsatz bringen.

eBay spricht im aktuellen Handels-Update davon, dass 87% des Handelsvolumens weltweit über Festpreisangebote erwirtschaftet wird und dass 81% der bei eBay weltweit verkauften Produkte Neuware ist.

Wikipedia geht davon aus, dass jeder zweite Verkauf von gewerblichen Verkäufern getätigt wurde. Diese Aussage ist aber Stand 2010 oder sogar älter.

Daher gehe ich mal ganz nonchalant davon aus, dass dreiviertel der eBay-Verkäufe von gewerblichen Verkäufern abgewickelt werden. Das mag jetzt richtig sein oder auch nicht. Unsere Schätzung wird der Realität jedoch zumindest sehr nahekommen. Denn natürlich werden Neuware und Festpreisartikel überproportional häufig von gewerblichen Verkäufern angeboten.

Für Amazon schätzt man übrigens, dass 45% des Umsatzes Marketplace-Händlern zu Gute kommt. Diese Zahl können wir als einigermaßen gesichert annehmen. (Weiterlesen…)

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Einspruch: Vergesst eBay nicht!

Von: | 17. Oktober 2016 | Einspruch
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eBays Kampf gegen Amazon schien für manche verloren. Doch das Blatt könnte sich wenden, bzw. war nie so, meinen einige Marktplatz-Experten.

In den vergangenen Jahren hat eBay ordentlich auf die Mütze bekommen, bzw. musste scheinbar tatenlos zusehen, wie Amazon mit neuen Innovationen scheinbar immer müheloser davonzog. Die ganze Branche spricht scheinbar nur noch davon, wie man auf Amazon am erfolgreichsten verkaufen kann. Oder was man Amazons Dominanz entgegensetzen kann. Sogar auf der letztwöchigen Neocom 2016 gab es kaum einen Vortrag, der sich nicht mit Amazon beschäftigte. 

Selbst schuld, meinen einige. Schließlich hieß es bei eBay jahrelang nur: „Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln“. Mal waren sie Flohmarkt, dann wollten sie gewerblichen Verkäufern und Marken eine professionelle Plattform bieten, nur um etwas später wieder den Flohmarkt-Charakter zu betonen. Alles was angepackt wurde schien nur halbherzig oder gar nicht zu Ende gebracht zu werden. Und die Liste der Punkte auf der Unzufriedenheits-Skala von eBay-Händlern schien ständig  länger zu werden.

Soweit zumindest die Außenwahrnehmung. Das ist ja aber immer so eine Sache. Insgesamt konnte man aber durchaus den Eindruck gewinnen, dass sich Amazons volle Konzentration auf den Kunden in überdurchschnittlich hohe Wachstumszahlen auszahlt, während sich eBay selbstzufrieden vor allem mit sich selbst beschäftigt.  Als mache Amazon alles richtig und eBay alles falsch.

ebay-fotolia-ddgriggDie letzten Tage und Wochen lassen nun jedoch auch den Außenstehenden aufhorchen. Einerseits kündigt eBay selbst einige Neuerungen an, die in die richtige Richtung zu mehr Kundenkonzentration und Händlerunterstützung gehen. Andererseits springen einige Marktplatz-Experten dem Marktplatz-Pionier verbal massiv zur Seite.

eBays Weg zu mehr Kundennutzen und Händlerunterstützung

Bereits vor drei Monaten wurde bekannt, dass eBay mit seinem Top Pick ein Pendant zu Amazons Buy Box startet. Einhergehend mit der Ankündigung die Strukturierung seiner Produktdaten zu verbessern. Zumindest Zweiteres ist ein wichtiger Schritt zu mehr Kundennutzen. Auch wenn Händler damals monierten, dies führe nur dazu, dass eBay zur Amazon-Kopie verkomme, darf man Eines nicht vergessen: Alles was Umsatz bringt, ist schön. Für das Einkaufserlebnis der Kunden sind strukturierte Daten nun mal wichtig. Immerhin geht eBay ja einen etwas anderen Weg bei der Darstellung, wie nun bekannt wurde.

So bietet eBay dem Besucher verschiedene Einstiegsmöglichkeiten in ihre Produktwelt, siehe auch das Beispiel http://www.ebay.de/sch/Nikon-Digitalkameras/31388/bn_1383/i.html. EBay möchte nämlich erkannt haben, dass Konsumenten nicht ausschließlich nach den günstigsten Preisen suchen, sondern auch andere Kriterien bei der Produktsuche haben. Dies würde ich an dieser Stelle mal so unterschreiben.

Gleichzeitig erlauben es strukturierte Daten, eBay passgenauere Marketing-Maßnahmen und die Möglichkeiten zum Cross- und Upselling zu verbessern.

Außerdem hat eBay vor einigen Wochen damit begonnen, Produktbewertungen einzuführen. Auch dies ein wichtiger Punkt zu mehr Kundennutzen, sind diese doch ein wichtiger Anhaltspunkt zur Kaufentscheidung. Heute gibt es bereits mehr als 500.000 Produktbewertungen auf dem deutschen eBay-Marktplatz. Auch hier werden Kritiker bemängeln, dass dies nur von Amazon abgekupfert sei. Aber lieber gut kopiert als schlecht selbst gemacht. (Weiterlesen…)

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„Unternehmer der Zukunft“: Neues Förderprogramm rüstet kleine Händler für Digitalzeitalter

Von: | 6. Oktober 2016 | Unternehmer der Zukunft
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(Pressemitteilung): Amazon und WirtschaftsWoche haben heute das Förderprogramm „Unternehmer der Zukunft – lokal und um die Welt“ gestartet, das speziell kleine Händler für das Digitalzeitalter rüsten soll. Das Programm unterstützt Unternehmer dabei, im E-Commerce zu starten oder ihr bestehendes Online-Geschäft weiter zu entwickeln und international auszubauen. Ein Team aus E-Commerce-Experten, darunter Blogger von www.wortfilter.de und www.shopanbieter.de sowie erfahrene Amazon Marketplace-Verkäufer, bieten den Teilnehmern ein kostenloses dreimonatiges Coaching und führen sie durch das Programm. Die besten Händler werden mit dem „Unternehmer der Zukunft“-Award ausgezeichnet.transformationen-unternehmer-der-zukunft-590

„Wir freuen uns, engagierte kleine Händler mit einem großartigen Team aus E-Commerce-Experten zusammenzubringen, die zusammen über 100 Jahre Erfahrung im Auf- und Ausbau von Online-Businesses mitbringen“, sagt Dr. Markus Schöberl, verantwortlich für die Händler-Services bei Amazon im deutschsprachigen Raum und Initiator des neuen Programms.

Bewerbungen sind ab sofort bis zum 31. Dezember 2016 unter www.amazon.de/unternehmerderzukunft möglich. Bewerben können sich Unternehmen, die bis zu 20 Mitarbeiter beschäftigen – und zwar sowohl stationäre Händler, die bisher noch nicht im Internet gestartet sind, als auch Unternehmen, die online verkaufen, aber mehr Reichweite erzielen wollen. Um sich für die Teilnahme zu bewerben, verfassen Händler ein kurzes Anschreiben, in dem sie die größten Herausforderungen beschreiben, die sie auf dem Weg zum erfolgreichen Online-Geschäft sehen. Anhand dieser Kriterien wählen die Coaches des Programms sowie der Medienpartner WirtschaftsWoche die ersten 30 teilnehmenden Unternehmen aus. (Weiterlesen…)

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Amazon testet deutliche Layoutveränderungen

Von: | 5. September 2016 | Bunte Kiste
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Amazon ist bekannt dafür, alles, erstens wirklich ALLES im Sinne einer Konversionsoptimierung zu tun und dabei zweites Layoutanpassungen stets sehr behutsam vorzunehmen, z.B. indem eher mehrere kleine Teilschritte gegangen werden, als eine starke Veränderung.

Aktuell scheint der Marktplatz allerdings eine größere Veränderung am Layout der Produkt-Detailseite zu planen. Denn bereits mehrmals und von unterschiedlichen Standorten aus aufgerufen tauchte beim Stöbern auf Amazon.de zuletzt eine Detailseite auf, bei der die Position des Warenkorb-Buttons – insbesondere für Amazonverhältnisse – eine dramatische Positionsänderung erfahren hat:

Amazon Testlayout iPad

Amazon Produktdetailseite – Testlayout auf dem iPad (Hürth)…

Denn der wichtigste Button ist beim Testlayout von seinem angestammten Platz oben rechts auf der rechten Seite weit nach unten gerutscht, unter die Produkt-Auswahldetails. Der Screenshot links zeigt das Testlayout in der Tablet-Ansicht (iPad).

Das Ziel ist offenbar, zum einen die Produktbilder sowie die Schlagworte besser zur Geltung zu bringen; diese nehmen im veränderten Layout einen größeren Platz ein und wirken insgesamt kompakter und attraktiver. Auf dem Desktop werden dazu auch die Schlagworte auf drei Stück reduziert und die weitere Schlagwortabsätze erst nach Klick angezeigt. (Weiterlesen…)

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Der Amazon Dash Button – geht das rechtlich überhaupt?

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Amazon will Online-Bestellungen noch einfacher machen und testet derzeit in den USA den Dash-Button. Es handelt sich hierbei um einen kleinen Knopf, der an Haushaltsgeräten angebracht werden kann und über den per Knopfdruck einfach ein bestimmtes Produkt – etwa Waschmittel oder Kaffeebohnen – nachbestellt werden kann. Die Buttons sind mit einer Smartphone-App des Nutzers verbunden und lösen die Bestellung automatisch aus. Die Frage ist nur, ob der Dash-Button auch in Deutschland bzw. innerhalb der Europäischen Union (EU) rechtlich darstellbar wäre.amazon_dash_button2-590

Wer als Unternehmer innerhalb der EU Waren an Verbraucher verkauft, hat diverse Informationspflichten im Fernabsatz sowie Pflichten im elektronischen Geschäftsverkehr zu beachten. Hierher gehört etwa die Verpflichtung, den Verbraucher über sein Widerrufsrecht zu informieren oder den Bestellbutton mit „Zahlungspflichtig bestellen“ zu beschriften. Innerhalb Deutschlands sieht sich der Handel dabei dem Problem gegenüber, dass praktisch jeder Fehler bei der Erfüllung dieser Pflichten ein Wettbewerbsverstoß darstellt und etwa von Mitbewerbern, Verbraucherschutzverbänden oder der Wettbewerbszentrale kostenpflichtig abgemahnt werden kann. Bereits heute schwappt eine Abmahnwelle nach der anderen über den Onlinehandel hinweg und der Großteil der Händler ist schon jetzt in einem klassischen Onlineshop nicht in der Lage, diesen rechtssicher zu gestalten. Die Frage ist, wie das dann im Falle von Dash-Buttons auch in Deutschland funktionieren soll. (Weiterlesen…)

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