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Storefront vermietet Pop-Up-Stores

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Dass Pure Player von Pop-Up-Stores marketingtechnisch in vielerlei Hinsicht profitieren können, haben diverse Aktionen von Ebay, Zalando, Urbanara und weiteren Online-Händlern bereits gezeigt. Wichtige Gründe für den temporären Verkauf in einer für einen kurzen Zeitraum angemieteten Ladenfläche sind u.a. eine Steigerung des Vertrauens bei weniger online-affinen Kunden, ein begehbares Markenerlebnis vor Ort, ein gelungener PR-Effekt und darüberhinaus die Möglichkeit zum Testen spezieller Promotionaktionen und der Kreation neuer Werbekampagnen.

Die Nachfrage nach Ladenflächen, die auch für kürzere Zeiträume zur Verfügung stehen, nutzt Storefront. Das von BusinessInsider bereits als „Airbnb für den Handel“ bezeichnete Unternehmen mit Sitz in San Francisco verhilft kleineren Unternehmen, Räumlichkeiten mit der Möglichkeit zur Kurz-Zeit-Miete zu finden. Storefront erhielt in einer aktuellen Finanzierungsrunde 1,6 Millionen Dollar und konnte nach eigenen Angaben mit seinem Angebot bereits über 100 Marken weiterhelfen.

Die Gründer von Storefront hat die Idee inspiriert, den Start eines temporären Offline-Geschäfts möglichst einfach zu bewältigen. Die spannendste Erfahrung in der Launch-Phase von Storefront war zu Beginn die eigene Anmietung einer Ladenfläche für einen Monat in San Francisco und die daraus resultierenden Erfahrungen im vergangenen Dezember.

Als weitere Ziele sind die Expansion nach New York und eine persönlichere Betreuung geplant, um noch besser auf die jeweiligen Bedürfnisse und Events der Kunden eingehen zu können. Auch die Zwischennutzung und Untervermietung überschüssiger Ladenfläche in bestehenden Läden ist vorstellbar.

Weiterführende Informationen im Interview: http://www.businessinsider.com/storefront-airbnb-for-retail-2013-7

Unter dem Motto „Local Heroes“ veröffentlicht shopanbieter.de in regelmäßiger Folge Beispiele für die gelungene Verknüpfung von Onlinehandel und stationärem Geschäft. Ergänzt werden diese ausführlichen Artikel von kürzeren Nachrichtensplittern.

Denn wir glauben an den stationären Handel. Er muss nur endlich aus den Puschen kommen und das Internet nicht als Gefahr sondern als auch Chance verstehen. Wichtiger Impulsgeber sind hierfür möglicherweise die unter „Local Heroes“ vorgestellten Unternehmen und Ideen.

Lesen Sie zum Thema auch unser aktuelles und kostenfreies Buch Neue Helden braucht der Handel: Publikation „Local Heroes“ zeigt, wie der kanalübergreifende Handel von morgen aussieht.
Case Studies von Unternehmen wie beispielsweise mStore, Emmas Enkel, Fashion for Home, Mister Spex und MyMuesli verdeutlichen, wie Händler mit innovativen Handelskonzepten erfolgreiche Online-/Offline-Integration betreiben können.