Storefront vermietet Pop-Up-Stores

Von: | 16. Juli 2013
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Dass Pure Player von Pop-Up-Stores marketingtechnisch in vielerlei Hinsicht profitieren können, haben diverse Aktionen von Ebay, Zalando, Urbanara und weiteren Online-Händlern bereits gezeigt. Wichtige Gründe für den temporären Verkauf in einer für einen kurzen Zeitraum angemieteten Ladenfläche sind u.a. eine Steigerung des Vertrauens bei weniger online-affinen Kunden, ein begehbares Markenerlebnis vor Ort, ein gelungener PR-Effekt und darüberhinaus die Möglichkeit zum Testen spezieller Promotionaktionen und der Kreation neuer Werbekampagnen.

Die Nachfrage nach Ladenflächen, die auch für kürzere Zeiträume zur Verfügung stehen, nutzt Storefront. Das von BusinessInsider bereits als „Airbnb für den Handel“ bezeichnete Unternehmen mit Sitz in San Francisco verhilft kleineren Unternehmen, Räumlichkeiten mit der Möglichkeit zur Kurz-Zeit-Miete zu finden. Storefront erhielt in einer aktuellen Finanzierungsrunde 1,6 Millionen Dollar und konnte nach eigenen Angaben mit seinem Angebot bereits über 100 Marken weiterhelfen.

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Die Gründer von Storefront hat die Idee inspiriert, den Start eines temporären Offline-Geschäfts möglichst einfach zu bewältigen. Die spannendste Erfahrung in der Launch-Phase von Storefront war zu Beginn die eigene Anmietung einer Ladenfläche für einen Monat in San Francisco und die daraus resultierenden Erfahrungen im vergangenen Dezember.

Als weitere Ziele sind die Expansion nach New York und eine persönlichere Betreuung geplant, um noch besser auf die jeweiligen Bedürfnisse und Events der Kunden eingehen zu können. Auch die Zwischennutzung und Untervermietung überschüssiger Ladenfläche in bestehenden Läden ist vorstellbar.

Weiterführende Informationen im Interview: http://www.businessinsider.com/storefront-airbnb-for-retail-2013-7

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Autorenfoto bewegt sich seit 1997 beruflich im Internethandel, gilt als E-Commerce Experte und verfügt über große gelebte Praxiserfahrung. Er ist Autor mehrerer Fachbücher und einer Vielzahl von Fachartikeln zu allen Aspekten des Onlinegeschäfts. Heute berät und begleitet er vor allem mittelständische Unternehmen im E-Commerce.
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