Mit Rabatten fängt man Schnäppchenjäger

Von: | 17. September 2008
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Es wird uns ja allerorten schon wieder der Abschwung prognostiziert. Dies wird die Schnäppchenjäger wieder verstärkt auf den Plan rufen. Mit welchen Texten man diese gezielt anlocken kann, verrät der Versandhausberater.

Dass Kunden auf das Prozent-Zeichen reagieren, ist unstrittig. Aber darum herum gibt es verschiedene Möglichkeiten, ein Angebot auszudrücken.

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Als da wären:

  • "20%, 30%, 50% Rabatt"
  • "20 – 50% Rabatt" "Mehr als 20% Rabatt"
  • "Bis zu 50% Rabatt"
  • "…für die Hälfte"
  • "Sie sparen mehr als…"
  • "Sie sparen bis zu…"

Wenn Sie allein die ersten vier nehmen, gibt es noch Mini-Tests. Sollten Sie z.B. gerade Nummern nehmen oder lieber mal 51 % schreiben? Außerdem können Sie in Verbindung mit bei Ihnen geführten Marken Beispielpreise nennen. Auch "XYZ € statt ABC €" kann den Rabatt zum Ausdruck bringen.

Die Click-Throughs und Conversions werden Ihnen sagen, welche Variante am besten funktioniert. Grundsätzlich wirkt "Bis zu 50 %" stärker als "Mehr als 20 %" und "20 – 50 %". Dabei geht es um den "Ankerpreis-Effekt", den ich im Blog mehrfach angesprochen habe ( http://www.mailorderportal.de/blog/artikel/article/gerader-oder-schiefer-preis.html, http://www.mailorderportal.de/blog/artikel/article/preisvergleich-und-vergleichspreis.html ).

Besonders interessant fand ich den Vorschlag es mal mit schiefen Prozentzahlen, wie 51 %, zu versuchen – ist bestimmt ein Hingucker.

Autorenfoto bewegt sich seit 1997 beruflich im Internethandel, gilt als E-Commerce Experte und verfügt über große gelebte Praxiserfahrung. Er ist Autor mehrerer Fachbücher und einer Vielzahl von Fachartikeln zu allen Aspekten des Onlinegeschäfts. Heute berät und begleitet er vor allem mittelständische Unternehmen im E-Commerce.
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4 Comments

  1. Dass solche platten Rabatt-Aktionen tödlich sein können, haben wir erst im letzten Newsletter lesen dürfen. Den einleuchtenden Mahnungen zum Trotz erfolgt nun die Empfehlung, doch wieder die Kugelschreibersammler zu bedienen?

    Kommentar by Mike — 23. September 2008 @ 08:59

  2. Ja stimmt, etwas widersprüchlich oder?

    Man sollte es aber auch von Branchen abhängig machen. Es gibt nun mal Waren, bei denen man sich nicht auf Preiskampf einlassen muss. Anderswo ist dieser nicht mehr wegzudenken, weil die Kundschaft gar nicht mehr anders kaufen würde.

    Auch in 100 Jahren wird keiner ein Auto zum Listenpreis kaufen. Mal vom Lambirgini abgesehen :)

    Wenn man es macht, sollte man die Wahl der richtigen Darstellung genau überdenken. Denn da liegen tatsächlich Welten zwischen, ob es nachher wirkt oder nicht. Dies wurde anhand Studien ja schon öfter beschrieben.

    Hier ein schickes Beispiel:

    http://www.autoworld24-shop.de/Atera_Relingtraeger_SIGNO_fuer_BMW_X3_mit_Reling_ab_Bj_2003-.html

    oder aus einem Demoshop:

    http://www.demo-shop.net/Bikini_SIN.html

    Ich denke wenn die Aufmachung stimmt, und der Kunde den Vorteil „gut erkennt“, dann ist das in vielen Bereichen eine Bereicherung, die sich letztendlich auch in Zahlen bemerkbar macht!

    Kommentar by Robert Zajonz — 23. September 2008 @ 09:59

  3. Solange die Hersteller nicht fähig sind, die Vorteile für den Kunden klar zu kommunizieren, wird es diese Rabatt-Branchen geben. Z.B. Telefonanschluss; hier ist ja die Ideenlosigkeit nicht mehr zu toppen, da bleibt nur der Rabatt und ein sauschlechter Service. Es würde aber zig Möglichkeiten geben, die Kunden anders zu überzeugen und den Preis an die zweite Stelle zu setzen.

    Kommentar by Mike — 23. September 2008 @ 10:43

  4. Aber das eine schliesst das andere ja nicht aus. Manchmal geht es halt nicht ohne Rabattaktion.

    Kommentar by shopanbieter.de — 23. September 2008 @ 14:10

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