Facebook-Digest KW 41: Fehlende Strafen & neues Layout bei Ebay, dafür straft jetzt Amazon ab. Real läuft einfach, ein Trick verspricht Hilfe nach Verspätungsabsturz und am Ende bleibt: Zu viel Geld!

Von: | 18. Oktober 2017
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Facebook-Daumen

Willkommen zum Facebook-Digest der KW 41: Diese Woche sind die Sonderschichten für die Ebay-Änderungen erledigt. Das versprochene Abstrafen der Angebote, die die neuen Regeln nicht einhalten, bleibt allerdings (noch?) aus. Ärgerlich. Dafür sind die Listings jetzt besser. Also gruppierter. Ok, „besser“ ist dann auch eher „Ansichtssache“ (das Wortspiel muss einfach sein).

Zum Ausgleich der fehlenden Ebay-Abstrafungen hagelt es solche jetzt von Amazon. Zur Durchsetzung alter Regeln, erst einmal nur bei viel zu langen Titeln. Das reicht aber für neue Sonderschichten bei Multichannel-Händlern. Dabei haben manche beim Marketplace gerade ganz andere Probleme, unerklärliche Umsatzeinbrüche beispielsweise – oder auch „selbstgemachte“. Aus denen kommt man mit einem Trick evtl. schneller wieder heraus. Dann ist es ja auch schön, wenn man am Jahresende Geldprobleme hat – also im Sinne von „zu viel Geld übrig“.

Alles erledigt – wo bleiben die Strafen?

Uff, das waren anstrengende Wochen für Ebay-Händler. Aber wer will schon eine Abstrafung kassieren. Dann lieber fleißig und engagiert alles Geforderte fristgerecht umsetzen. Hier wurde sogar extra jemanden eingestellt dafür und das Kerngeschäft vernachlässigt – alles um sein Geschäft zu sichern und natürlich im guten Gefühl, dass man sich später freuen kann, wenn eine untätige Konkurrenz dann wie angekündigt mit schlechter Sichtbarkeit oder gar Schlimmerem abgestraft wird. Wenn dann aber diese angekündigten Strafen (erst einmal) ausbleiben, ist der Frust in der Wortfiltergruppe zu Recht groß. Zumal die nun fehlenden Kontaktdaten oft richtig Probleme machen und Händler, die ihre noch in den Angeboten haben, damit tatsächlich sogar einen großen Vorteil haben.

Schöne neue Welt

Dafür hat Ebay ja nun seine schöne neue Listingwelt präsentiert- so mit den gruppierten Angeboten etc. Das finden die einen prächtig. Die anderen weniger…

Amazon sorgt für Arbeit & Frust

Da ja alle Multichannel-Händler gerade eh noch von Ebay auf „fleißig“ gebürstet sind, hat sich nun auch Amazon etwas einfallen lassen. Auch hier ist man offenbar der Meinung, dass das dritte Quartal ein schöner Zeitraum ist, um seine Händler mit Extraaufgaben zu beschäftigen: „Es scheint los zu gehen“ mit den Sperrungen von Angeboten mit zu langem Titel. Vorerst – so vermeldet dieses Posting bei Amazon-SEO – sind nur Titel > 200 Zeichen betroffen. Und ja, es ist schon lange Richtlinie. Und ja, es war angekündigt. Dennoch: Als hätte man derzeit nix anderes zu tun… Und für den Fall, dass Amazon nun damit weitermachen möchte, seine Styleguides durchzusetzen, kann es nicht schaden, sich diese (wieder) einmal zu Gemüte zu führen. Bei Amazon-SEO gibt eine Zusammenstellung. Da hatte wohl einer eine Vorahnung?

Apropo „Nix zu tun“: Nachdem man sich in den letzten Wochen an Klagen über Umsatzeinbrüche bei Ebay gewöhnt hat, hört man nun dieselbe Klage über Amazon – beispielsweise hier bei Wortfilter.

Wie man nach Verspätungen aus dem Keller kommt

Überhaupt Amazon: Immer wieder mal kommt in den verschiedenen Gruppen das Thema auf, was man tun kann, wenn die Rate verspäteter Sendungen durch Systemfehler zu hoch geraten ist. Sh*t happens und so passiert immer wieder mal ein technischer oder menschlicher Fehler, in dessen Folge eigentlich pünktliche Sendungen als verspätet bei Amazon gemeldet werden: Zwei Systeme melden die Sendungen an Amazon oder ein Mensch drückt den Senden-Knopf doppelt – das Resultat ist in diesen Fällen meist eine Abstrafung wegen zu vieler zu später Sendungen. Auch wer einer Sperre entgeht, sieht die Verkäufe danach meist in den Keller gehen. Bis alles auf alten Stand ist, vergeht (mitunter viel) Zeit. Eine interessante Idee, um das Kellerdasein abzukürzen, verriet ein Kommentator in diesem Thread bei den Multichannel Rockstars.

Anfrage für Vendor: Freuen oder nicht?

Aber es gibt ja auch diese tollen Erlebnisse bei Amazon: Plötzlich ist da diese Anfrage bezüglich Vendor-Programm. Klasse. Oder etwa doch nicht? Was sind die Vor- und Nachteile und vor allem: Worauf sollte ich bei den Verhandlungen achten? Ein Thread bei Amazon-SEO gibt einige gute Hinweise.

Und die Bronzemedaille geht an…

Die Wortfilter-Gruppe fokussiert sich oft stark auf Amazon und (natürlich) Ebay. Interessant zu sehen, welche Plattform bei den Mitgliedern auf Platz drei rangiert, es ist – Trommelwirbel – real! Facebook-Shops tauchen in der Liste gar nicht auf. Logisch – oder geht da doch etwas? Versuch macht „kluch“ – und vielleicht erfahren hier bei Wortfilter dann auch, wie sich das Experiment entwickelt.

Hilfe, zu viel Geld

Das ist natürlich dann auch blöd, wenn man kurz vor Jahresschluss mit Gewinn da steht, den man im Grund nicht gebrauchen kann. Was wären denn dann die sinnvollsten Optionen…?

Herzlich aus Hürth
Nicola Straub

Bild: Mizter x94 via Pixabay

 

Autorenfoto widmet sich 1998 beruflich dem E-Commerce. Seit 2004 arbeitet sie freiberuflich als Beraterin für Webkonzepte und Onlinemarketing sowie Autorin für Artikel und Ratgeber (auch Ghostwriting) und Pressetexte. Besonders gern betreut sie Websites ganzheitlich von der Planung über die Realisierung bis zur fortlaufenden Content-Pflege und gibt Ihre Erfahrung in regelmäßigen Workshops zu Marketingthemen weiter.
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