Interne-Verlinkung ist so wichtig und nicht nur Backlinks sind für Google relevant

Von: | 25. Juli 2017
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bigstock--132868397Grundsätzlich wird die interne Verlinkung bei Seitenbetreibern häufig unterschätzt und vernachlässigt. Die interne Verlinkung hat unterschiedliche Aufgaben. Auf der einen Seite ist sie für die Auffindbarkeit von Links für Google relevant. Google findet so nicht nur themenrelevante Links, sondern eben auch neue, bisher unbekannte Seiten. Auf der anderen Seite sind interne Links wichtig, um dem User themenrelevante oder weiterführende Informationen zu bieten.

Google verfolgt das Ziel, Inhalte genau zu analysieren und dann entsprechend in den Index aufzunehmen. Damit Google vorhandene oder geänderte Inhalte erkennen bzw. auch auf neue Seiten hingewiesen werden kann, muss Google diese zunächst aufspüren. Das geschieht mit dem eigenen Crawler (Bot), der sehr schnell erfasst, um welche Seite es sich handelt und welche Unterseiten letztlich zur Hauptseite gehören.

Im E-Commerce spielt das Thema ebenfalls eine wichtige Rolle. Nicht selten hört man zu dem Thema, dass eine interne Verlinkung nicht so relevant wäre, da der Nutzer unnötig abgelenkt würde. Wer sich aber mit dem Thema intensiver auseinandersetzt, wird sehr schnell feststellen, wie wichtig eine interne Verlinkung ist.

Interne Links mit follow oder nofollow versehen?

Die Frage kommt immer mal wieder auf, dabei ist klar, dass interne Links immer nur auf follow gesetzt werden sollten. Mit einem internen Link gebe ich Google ja indirekt einen Hinweis auf die zusätzliche Themenrelevanz und wenn der Link auf „follow“ gesetzt ist, kann der Linkjuice / PageRank der Seite auch nur weitergeben werden. Daher ist es wichtig, wichtige Seiten häufiger zu verlinken und insgesamt von „nofollow“ Kennzeichnungen abzusehen.

Interne Verlinkung nicht nur für Google relevant

Wenn man als Shopbetreiber auf themenrelevante Seiten verlinkt, ist dies nicht nur für Google oder vielmehr für den Google Bot hilfreich. Auch der Nutzer profitiert davon, beispielsweise, wenn er seinen potenziellen Kunden mehr Informationen über die Herkunft oder Herstellungsart seines Produktes zur Verfügung stellt. Auch kann eine Checkliste oder eben weiterführende und hilfreiche Informationen den Kaufimpulse letztlich stärken. Die Nutzererfahrung wird gesteigert, da der potenzielle Kunde alle relevanten und wichtigen Informationen vor dem Kauf einsehen kann. Positiver Nebeneffekt ist, dass die Verweildauer auf der Webseite verlängert wird und Google dies ebenfalls positiv bewertet.

Ist der Kunde von morgen erst einmal überzeugt und hat alle notwendigen Informationen erhalten, wird er den Shop weiterempfehlen. Ob in seinem privaten Umfeld (Word of mouth) oder aber in den sozialen Medien wie Facebook, Twitter & Co. Und greift diese Kette erst einmal, kann zusätzlicher Besucherstrom eben über die Empfehlungskanäle generiert werden.

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Interne Verlinkung – so geht es!

Die interne Verlinkung ist wichtig, so viel haben wir gelernt. Ein paar Grundregeln gilt es zu beachten. Am Anfang steht die Analyse der vorhandenen Seiten. Hier sollte geschaut werden, welche Unterseiten den stärkten Trust haben. Diese sollten dann prominent verlinkt werden – von der Startseite, Navigation oder anderen relevanten Unterseiten. Und damit letztlich interne Links sinnvoll und zielführend eingesetzt werden können, gilt es sich ebenfalls inhaltliche Struktur der Webseite anzuschauen. Was gilt es also zu beachten:

  • interne Links sollten nur als „follow“ gekennzeichnet sein
  • Nur themenrelevante Links auf der Seite verwenden. Interne Links machen nur dann Sinn, wenn die verlinkte Seite auch tatsächlich zum Content passt
  • Im Content selbst kann man gerne „hart“ verlinken, also den Anchortext verwenden, der am eindeutigsten den Link beschreibt. Je neugieriger der gewählte Anchortext macht, desto besser
  • Idealerweise auf einer Seite, die über möglichst viele Besucher verfügt
  • Wenig Konkurrenz mit anderen Links (keine Klickwüsten)

Da sich die Struktur einer Webseite immer wieder ändern kann, gilt es sich genau zu überlegen, wie am besten vorzugehen ist und welche Unterseiten letztlich gestärkt werden sollen. Bei schnell wechselnden Produkten macht die interne Verlinkung auf die Produktdetailseite vielleicht weniger Sinn als auf die entsprechende Kategorieseite.

Weitere Tipps für die interne Verlinkung

Wer sich mit dem Thema interne Verlinkung weiter auseinandersetzen möchte, kann sich in dem Zusammenhang auch gerne den Podcast vom „SEOSENF“ anhören. Dort zeigt ein SEO-Experte, wie man an das Thema interne Verlinkung herangehen sollte und gibt wichtige und hilfreiche weitere Tipps zum Thema.

Fazit

Die interne Verlinkung ist nahezu genauso wichtig wie Backlinks. Wer relevant verlinkt, schafft eine positive Nutzererfahrung. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass die interne Verlinkung oftmals mit Willkür und ohne Konzept umgesetzt wird. Genau hier liegt das Geheimnis des Erfolges und die interne Verlinkung sollte daher eine recht hohe Priorität genießen.

Bild: Bigstockphoto, ZF Foto

Autorenfoto ist Gesellschafter und Geschäftsführer des SEO Tool Anbieters PageRangers GmbH. Mit PageRangers können Einsteiger wie Fortgeschrittene die Sichtbarkeit analysieren, die Webseite optimieren und Backlinks sichtbar machen. Thomas berät zudem KMUs im Bereich E-Commerce und Online-Marketing und ist Herausgeber des Ecommerce Blogs ecommerce-vision.de
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