metoda E-Commerce-Index: Urlaubszeit bremst Onlinekonsum

Von: | 12. Juli 2017
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Pressemitteilung: Ist das schon das Sommerloch? Im Juni hat der metoda E-Commerce-Index auf breiter Front nachgegeben. Mit schwachen Zahlen macht der Start in die Ferienzeit das kurze Zwischenhoch aus dem Mai vergessen. Weil die Nachfrage in Kategorien wie „Beauty“, „Drogerie“ oder auch „Baumarkt“ im Vergleich zum Vormonat stark nachgelassen hat, fällt der metoda E-Commerce-Index im Juni um fast 100 Punkte. Selbst das Boom-Segment „Garten“ lässt im Sommerloch Federn. Allein die Kategorie „Sport & Freizeit“ schafft etwas Stabilität und hält das Vormonatsniveau. Im Schnitt aller Kategorien ist ein Minus von 5,66 Punkten zu verzeichnen. Die Reise- und Ferienzeit setzt der E-Commerce-Nachfrage in Deutschland also gehörig zu.

Fünf Bundesländer haben sich bereits im Juni in die großen Sommerferien verabschiedet. Und auch wenn die bevölkerungsreichen Länder Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg erst Mitte/Ende Juli folgen werden, wirkt sich der frühe Ferienbeginn in Bremen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bereits auf die Nachfrage im E-Commerce aus. Der metoda E-Commerce-Index musste im Juni einige Rückschläge wegstecken und konnte daher die positiven Entwicklungen aus dem Monat Mai nicht konservieren. Stattdessen weist der Index mit einem Minus von 97 Punkten im Monatsvergleich das Sommerloch im E-Commerce anhand messbarer Parameter nach.

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Das schöne Mai-Wachstum ist indes im Juni in sich zusammengebrochen. Dennoch bleibt der Index insgesamt leicht über dem Referenzwert von 1.500 Punkten aus dem Januar 2017. Über alle 15 überwachten Kategorien hinweg wurde ein Indexwert von 1.506 Punkten erreicht, nach 1.603 im Vormonat. Diese Entwicklung zieht sich durch fast alle Kategorien. So ist im Monatsvergleich die Nachfrage in 14 von 15 Kategorien zurückgegangen. Der stärkste Einbruch wurde mit einem Minus von jeweils neun Punkten in den Kategorien „Auto“ sowie „Lebensmittel & Getränke“ gemessen. Doch auch Kategorien wie „Drogerie“, „Baumarkt“ und „Beauty“ bauten mit einem Minus von je acht Punkten überdurchschnittlich stark ab. Im Schnitt war im Juni ein Rückgang um 5,66 Punkte pro Kategorie zu verzeichnen.

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Dass es unterm Strich dennoch für ein Ergebnis über dem Referenzwert gereicht hat, liegt vor allem an zwei Kategorien. Denn obwohl auch „Garten“ um acht Punkte abgebaut hat, bleibt die Hit-Kategorie mit einem Indexwert von 269 Punkten auch im Juni die tragende Säule im E-Commerce-Geschäft. Stützend wirkte sich darüber hinaus aus, dass die Kategorie „Sport & Freizeit“ das positive Niveau des Vormonats halten konnte und bei konstant 115 Punkten eine Art Ankerfunktion innehatte.

Den Grund für das gute Abschneiden liefert ein Blick auf die Topseller-Listen. Strandtücher, Standlatschen, wasserdichte Handytaschen und Baseball-Caps zählen zu den stark nachgefragten Artikeln der Kategorie „Sport & Freizeit“. Noch nicht vorbei ist zudem der Fidget-Spinner-Hype. Zahlreiche Varianten der leichtgängigen Fingerübung finden sich nach wie vor unter den besonders stark nachgefragten Produkten.

„Das alljährliche Sommerloch ist im E-Commerce ein altbekanntes Phänomen“, so metoda-CEO Stefan Bures. „Nach den guten Werten im Mai kommt der harsche Einbruch nun umso plötzlicher. Erstmalig konnte der metoda E-Commerce-Index dabei das sommerliche Nachfrageloch im Detail vermessen. Interessant wird es, wenn im Juli mit Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg die bevölkerungsreichen Bundesländer in die Ferien starten.“

Zur Methodik:
Für den metoda E-Commerce-Index werden allmonatlich die Zahl der Bestellungen der insgesamt 1.500 nachfragestärksten Produkte in 15 Amazon-Hauptkategorien ermittelt und analysiert. Die Erhebung erfasst die Topseller der Kategorien „Auto“, „Baby“, „Baumarkt“, „Beauty“, „Bekleidung“, „Beleuchtung“, „Bürobedarf & Schreibwaren“, „Drogerie & Körperpflege“, „Elektronik“, „Garten“, „Haustier“, „Küche & Haushalt“, „Lebensmittel & Getränke“, „Spielzeug“ sowie „Sport & Freizeit“. Die monatlichen Ergebnisse werden mit den Basiswerten aus dem Januar 2017 verglichen. In jeder einzelnen Kategorie steht der Indexwert 100 dabei für das exakte Nachfrageniveau aus dem Januar 2017. Der Gesamtindex entspricht bei 1.500 Punkten der Januar-Nachfrage. Für die Berechnung erfasst und analysiert die innovative Marktforschungslösung Market Genius Monat für Monat mehrere Millionen Bestellvorgänge.

Hinweis: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung, die 1:1 übernommen wurde. Pressemitteilungen werden von uns weder auf sachliche Richtigkeit und Vollständigkeit überprüft, noch spiegeln diese unsere Meinung wider oder werden von uns inhaltlich bewertet.
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