Main navigation

to go: Zahlen, Daten und Fakten: Mobile Nutzung bei idealo

Zahlen, Daten und Fakten: Mobile Nutzung bei idealo

Mit bis zu zehn Millionen Besuchern pro Monat ist idealo das größte Preisvergleichsportal Deutschlands. Unserem Magazin erlaubte es einen Einblick in dessen mobile Zahlenwelt der zurückliegenden 24 Monate. Die Zahlen sind nicht nur für Online-Händler sehr aufschlussreich, sondern sollten auch Web-Agenturen interessieren.

Anteil mobiler Nutzer steigt rasant an
Innerhalb der letzten Monate verzeichnete die mobile Nutzung des Preisvergleichsportals idealo ein Wachstum von knapp 40 Prozent. Damit macht der Anteil mobiler Nutzer inzwischen über 30 Prozent aus. Auffallend ist, wie im nächsten Chart abgebildet, dass der Smartphone-Anteil überproportional steigt (+41,5%), während die Tablet-Nutzung „lediglich“ um 35,1% wächst.

In den Abendstunden dominiert das Tablet

Beim Vergleich mit den Zahlen von Rakuten hinsichtlich der mobilen Nutzung bei deren Marktplatz, fällt auf, dass auch bei idealo die Nutzung von Mobilgeräten ab den Feierabendstunden rasant ansteigt. Sie erreicht zwischen 21 und 22 Uhr ihren Höhepunkt. Smartphones werden tagsüber stärker genutzt als Tablets, die wiederum an den Abendstunden dominieren. Tagsüber ist für viele Nutzer weiterhin der PC die erste Wahl.

An den klassischen Arbeitstagen von Montag bis Freitag dominiert der PC bzw. das Notebook. Je näher das Wochenende rückt, desto stärker geht ihre Nutzung zurück und der Anteil von Smartphone- und Tablet-Usern steigt rasant an. Auch diese Ergebnisse zeigen eine Parallele zu den Rakuten-Zahlen.

Beliebte Shop-Kategorien mobiler Nutzer
Die meisten „klassischen“ Kategorien sind über alle Plattformen hinweg beliebt. Dazu gehören vor allem Produkte, deren Preise gerne verglichen werden wie Smartphones, LCD-Fernseher und Tablet-PCs. Im Vergleich zur herkömmlichen Desktop-Seite gibt es aber auch Kategorien, die von Mobilnutzern außergewöhnlich häufig aufgerufen werden und sogar den Anteil des Desktop-Pendants übertreffen. Hierzu gehören vor allem diverse Babyartikel, Schuhe und Spirituosen.

Der Unterschied zwischen einer besuchten Kategorie und dem Klick auf ein Angebot in einer Kategorie ist gering. Es scheint also keine klassischen „Recherche-Kategorien“ und „Kauf-Kategorien“ zu geben. So gibt es kein Anzeichen dafür, dass zum Beispiel potentielle Smartphone-Käufer ihr Mobilgerät nutzen, um unterwegs zu recherchieren und dann abends zu Hause auf dem PC den Kauf zu tätigen.

Prozentuale Verteilung der zehn am häufigsten aufgesuchten Kategorien über Mobilgeräte (Smartphones und Tablets)

 

 

 

 

 

 

 

Top-10-KategorienAufrufanteilWeiterleitung zum Partnershop
Smartphones  27 %  25 % 
LCD-Fernseher  18 %  13 % 
Tablet-PCs  12 %  13 % 
Sneakers  9 % 10 %
Notebooks 8 % 9 %
Kühlschränke 6 % 8 %
Laufschuhe 6 % 7 %
Parfüm und Eau de Toilette für Damen 5 % 6 %
Grills 5 % 5 %
Spiegelreflexkameras 5 % 5 %

Die meist verbreiteten Displayauflösungen von Smartphones und Tablets
In Zeiten boomender Smartphone- und Tabletverkäufe ist eine aktuelle Analyse der verwendeten Bildschirmauflösungen interessant. Dreiviertel der Nutzer verwenden ein Smartphone mit für den heutigen Standard geringer Auflösung. Nur fünf Prozent der Geräte haben Full-HD-Auflösung.

Bei den Tablets sind hingegen zwei Auflösungen dominant, welche Anzeichen auf einen hohen Geräteanteil von verschiedenen älteren iPad- und diversen Galaxy-Generationen schließen lassen. Die Bildschirmauflösung, sowohl von Smartphones als auch von Tablets, lassen allerdings keine Rückschlüsse auf die Displaygröße der Geräte zu, da der Trend über alle Größen hinweg zu höheren Auflösungen geht.

Displayauflösungen Tablets und Smartphones

Nutzung spezieller Funktionen (z.B. Barcode-Scanner)
Untersucht wurde für shopanbieter to go auch, ob spezielle Funktionen der idealo Shopping-App häufig genutzt werden. Sie bieten Nutzern mit Hilfe der geräteeigenen Ausstattung wie der Kamera die Möglichkeit, über alternative Bedienkonzepte noch schneller und einfacher Preise zu vergleichen. Obwohl Funktionen wie der Barcode-Scanner echte Mehrwerte für den Nutzer mit sich bringen, werden diese eher seltener genutzt. Dies könnte ein Anzeichen dafür sein, dass sich Verbraucher bei der Nutzung von Mobil-Apps zunächst auf das Kernangebot konzentrieren, das sie bereits von der klassischen Webseite kennen.

Die Zahlen wurden von Florian Kriegel, Senior eCommerce Redakteur bei idealo, interpretiert.

Nutzung spezieller Funktionen (z.B. Barcode-Scanner)
Untersucht wurde für shopanbieter to go auch, ob spezielle Funktionen der idealo Shopping-App häufig genutzt werden. Sie bieten Nutzern mit Hilfe der geräteeigenen Ausstattung wie der Kamera die Möglichkeit, über alternative Bedienkonzepte noch schneller und einfacher Preise zu vergleichen. Obwohl Funktionen wie der Barcode-Scanner echte Mehrwerte für den Nutzer mit sich bringen, werden diese eher seltener genutzt. Dies könnte ein Anzeichen dafür sein, dass sich Verbraucher bei der Nutzung von Mobil-Apps zunächst auf das Kernangebot konzentrieren, das sie bereits von der klassischen Webseite kennen.
Die Zahlen wurden von Florian Kriegel, Senior eCommerce Redakteur bei idealo, interpretiert.

Der vorliegende Text entstammt der dritten Ausgabe des kostenlosen Online-Händlermagazins shopanbieter to go.

Die vollständige Ausgabe mit allen Artikeln, kann hier kostenlos als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Bitte beachten: Der Original-Artikel im Magazin, enthält möglicherweise hilfreiche Grafiken, Abbildungen oder Charts, die hier nicht dargestellt werden.




Peter HöschlPeter Höschl bewegt sich seit 1997 beruflich im Internethandel, gilt als E-Commerce Experte und verfügt über große gelebte Praxiserfahrung. Er ist Autor mehrerer Fachbücher und einer Vielzahl von Fachartikeln zu allen Aspekten des Onlinegeschäfts. Heute berät und begleitet er vor allem mittelständische Unternehmen im E-Commerce.

Webseite: http://www.shopanbieter.de

to go: Wichtige SEO-Metriken kritisch hinterfragt

SEO-Metriken kritisch hinterfragen

Suchmaschinen – allen voran natürlich Google – sind für viele Shop-Betreiber ein wichtiger Traffic- und auch Umsatz-Kanal. Und wenn man so einen Kanal hat, will man ihn auch messen können. Aber wie aussagekräftig sind all diese Werte?

Bei den organischen Suchergebnissen gibt es viele Metriken, die abgerufen werden können – zum Teil über kostenpflichtige Tools. Dabei muss man sich natürlich fragen, ob diese Werte auch wirklich aussagekräftig sind, denn grundsätzlich erhebt man ja Metriken, um auf deren Basis auch Entscheidungen zu treffen.

In diesem Artikel werden daher einige der SEO-Metriken kritisch beleuchtet, die von vielen Shop-Betreibern genutzt werden.

Sichtbarkeitswerte
Es gibt einige Tools – vor allem von deutschen Anbietern -, die eine Vielzahl von Suchbegriffen beobachten und allwöchentlich für diese Suchbegriffe alle Google-Rankings mitschneiden. Aus diesen Einzelwerten (Website A ist für Suchbegriff B auf Platz 2 und für Suchbegriff C auf Platz 19) und Informationen zu den Suchvolumina (Suchbegriff B wird 1000x pro Monat gesucht, Suchbegriff C 1.000.000x pro Monat gesucht) sind die Tools dann in der Lage, einen Sichtbarkeitswert für die gesamte Website zu errechnen.

Tools wie SISTRIX, Searchmetrics, SEOlytics und XOVI berechnen diese Werte aber recht unterschiedlich, so dass sich die Werte von Tool zu Tool recht stark unterscheiden. Sicherlich hängt die Aussagekraft eines Indexwertes zu einem nicht unwichtigen Teil davon ab, wie viele Suchbegriffe beobachtet werden. In jedem Fall ist es aber so, dass die Tools immer nur einen recht geringen Teil der Suchbegriffe auswerten, die für eine Website auch wirklich wichtig sind. Es kann also rein theoretisch mit dem Indexwert nach unten gehen – und zeitgleich steigt die echte Besucheranzahl.

Sichtbarkeitswerte und deren Verläufe sind also nur bedingt aussagekräftig. Vor allem ist es gefährlich, bei Schwankungen der Sichtbarkeit aktionistisch zu werden. Denn wie man in der Abbildung sieht: Es kann im Chart dramatisch nach unten gehen, ohne dass sich das auf den realen Traffic auswirkt. Wer dann evtl. sogar Fehlentscheidungen trifft und eine vorher festgelegte Strategie über den Haufen wirft, kann sich deutlich Schaden zufügen.

PageRank
Viele Shop-Betreiber schauen immer noch auf ihren Google PageRank – ein Maß für die quantitative Verlinkung einer Website. Auch wenn es vielleicht einmal Zeiten gab, in denen dieser Wert noch eine gewisse Aussagekraft hatte, muss man ihm seit Jahren jegliche Relevanz abschreiben. Wenn man sich z. B. den PageRank-Verlauf von www.ladenzeile.de anschaut, sieht man einen Einbruch des Wertes am 6. Dezember 2013. Im Sichtbarkeitswert sieht man allerdings überhaupt keine Verbindung zu den Schwankungen beim PageRank – ein Indiz dafür, dass dieser Wert wirklich keine Relevanz mehr in der Praxis hat.

Linkdaten
Auch wenn der PageRank „tot“ ist, sind Links sicherlich noch lange nicht tot. Googles Ranking-Algorithmen werden immer noch maßgeblich von externen Verlinkungen beeinflusst, so dass man durchaus Linkdaten auswerten sollte. Eine gewisse Übersicht zeigt hier die Linkdatenbank Majestic SEO in Abbildung 3.

Dort erkennt man eines auf den ersten Blick: Die dunkelgrün markierten Stellen zeigen den jeweiligen „Gewinner“ für einen bestimmten Wert. Je nach Wert gewinnt aber mal www.zalando.de, mal www.deichmann.com. Es wäre also immer fatal, nur einen einzigen Wert zu betrachten und auf dieser Basis dann den Konkurrenzvergleich durchzuführen.

Die Zeiten, in denen es einfach nur um die Anzahl der Verlinkungen ging, sind definitiv vorbei. Viele der Zahlen, die man jedoch in Abbildung 3 sieht, beziehen sich nur auf rein quantitative Werte (z. B. „Referring domains“ = wie viele unterschiedliche Domains verlinken auf die jeweilige Website?). Ob es sich bei den Links aber um thematisch passende Links handelt, zeigen diese Zahlen nicht. Zwar versuchen die meisten Anbieter, die Links auch auf Werte wie „Trust Flow“ zu verdichten, um ihnen mehr Aussagekraft zu geben, aber die thematische Nähe wird auch dort nicht wiedergegeben.

Majestic SEO geht als wohl erste Linkdatenbank diesen Weg und zeigt auch an, für welche Themengebiete eine bestimmte Website verlinkt ist. Wie man in Abbildung 4 erkennen kann, ist Zalando offensichtlich für das Thema „Clothing“ am stärksten verlinkt.

Aber auch das ist nur ein Teil der Wahrheit. Denn eine thematisch passende Verlinkung kann man auch hinbekommen, wenn man sich von 200 Mode-Blogs Links einkauft. In den gängigen Tools würde eine solche Verlinkung als positiv bewertet. Google hingegen könnte wohl erkennen, dass es recht ungewöhnlich ist, wenn eine Website nur von Blogs verlinkt wird – und die Website in irgendeiner Form dafür abstrafen oder abwerten.

Gerade beim Thema Verlinkung zeigt es sich also, dass es zwar viele Werte gibt, die man sich anschauen kann, aber dass es jeweils auch Fälle gibt, bei denen z. B. Websites mit guten Werten schlechte Rankings generieren, weil sie z. B. gegen Google-Richtlinien verstoßen. Shop-Betreiber sollten sich also durchaus ihre eigenen Werte im Vergleich zur Konkurrenz anschauen, aber diese kritisch hinterfragen. Im Zweifel muss man sich ebenso die Links der Wettbewerber anschauen, um herauszufinden, ob es sich um „wirklich gute“ oder nur um „künstliche“ Links handelt.

Rankings
Viele Shop-Betreiber erheben auch Ranking-Daten für ihre Websites. Das ist zunächst einmal schwierig, weil es „das“ Ranking gar nicht mehr gibt. Google passt die Rankings an das Nutzerverhalten und die Suchhistorie eines jeden Suchenden an. Vor allem aber hat zusätzlich der Aufenthaltsort des Suchenden einen starken Einfluss auf die Suchergebnisse, wie man in Abbildung 5 sehen kann. So befindet sich für die Suchanfrage „steuerberater“ (ohne Ortsangabe im Suchschlitz) eine lokale Kanzlei auf Platz 3 der organischen Suchergebnisse. Suchende aus anderen Städten erhalten diese Suchergebnisse natürlich nicht, sondern jeweils auf deren Ort bezogene Websites.

Wer also Rankings misst, muss sich darüber im Klaren sein, dass er bestenfalls Rankings für einen nicht eingeloggten Benutzer ohne lokalen Bezug ermittelt. Ob irgendjemand anders dieses Ranking in dieser Form sehen können wird, ist allerdings unklar.

Und es gibt noch ein weiteres, viel grundlegenderes Problem: Ein Ranking bedeutet noch lange nicht, dass jemand auch auf ein Suchergebnis klickt. Und ein Klick bedeutet noch keine Conversion.

Das heißt nicht, dass man überhaupt keine Rankings ermitteln sollte. Die Rankings und deren Verlauf können durchaus Aussagekraft haben. Es muss eben nur klar sein, dass auch mit Top Rankings noch lange kein Geld verdient ist. Viele Shop-Betreiber beobachten zwar Rankings, aber oftmals Suchbegriffe, die für sie gar nicht umsatzrelevant sind. Und dann muss man sich natürlich schon fragen, ob das insgesamt sinnvoll ist.

Leider hat Google es deutlich erschwert bzw. unmöglich gemacht, dass man einer Conversion auch den dazugehörigen Suchbegriff zuordnen kann. Dank der sogenannten Not-provided-Lösung übermittelt Google kaum noch Suchanfragen an eine Website. Man kann sich zwar Daten über Umwege (z. B. Google Webmaster Tools) holen, aber leider kann man nicht mehr den direkten Weg „Suchanfrage führt zu Conversion“ messen.

Fazit
Bei eigentlich allen SEO-Metriken muss man grundsätzlich sehr vorsichtig sein. Denn eine eindimensionale Zahl kann kaum die Komplexität wiedergeben, die Googles Algorithmen mittlerweile haben.

Dennoch sollte man viele Metriken erheben, um rechtzeitig Fehlentwicklungen zu erkennen, um Konkurrenten bewerten zu können und um Maßnahmen gezielt zu steuern. Dabei muss man die Metriken aber immer kritisch hinterfragen und sich im Einzelfall auch „tiefer reinwühlen“, um die Entwicklung der Metriken besser verstehen zu können.

Der vorliegende Text entstammt der ersten Ausgabe des kostenlosen Online-Händlermagazins shopanbieter to go. Die vollständige Ausgabe mit allen Artikeln, kann hier kostenlos als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Bitte beachten: Der Original-Artikel im Magazin, enthält möglicherweise hilfreiche Grafiken, Abbildungen oder Charts, die hier nicht dargestellt werden.




Markus HövenerMarkus Hövener ist geschäftsführender Gesellschafter und Head of SEO der SEO-/SEM-Agentur Bloofusion. Darüber hinaus bloggt er zu SEO-Themen für die Internetkapitäne und ist Chefredakteur vom SEO-/SEM-Magazin suchradar.

Webseite: http://www.bloofusion.de

to go: Wichtige Kennzahlen für die Sortimentssteuerung aus dem Webcontrolling

Wichtige Kennzahlen für die Sortimentssteuerung aus dem Webcontrolling

Auch für die Sortimentsplanung kann man aus der eigenen Shop Software und einem gängigen Analysetool, wie Google Analytics, bereits sehr viele und aufschlussreiche Informationen beziehen. So können nicht nur die Renner- und Pennerprodukte ermittelt, sondern auch Veränderungen auf Kategorienebene betrachtet werden.

Was sind die besten Kategorien, nach Abverkäufen, Konversionsrate und Besucherzahlen? Auch die Retourenquoten je Produktgruppe oder zumindest je Kategorie sollten in die Betrachtung einfließen. Daraus lassen sich wertvolle Rückschlüsse für die Sortimentssteuerung ziehen.

Dies geschieht idealerweise in einem mehrstufigen Auswertungsverfahren, zum Beispiel in einer Gesamtbetrachtung des bisherigen Jahresverlaufs, dem Vergleich einer 5-Wochen-Periode und ggf. wöchentlichen Vergleichen zur Vorwoche. Diese Zahlen haben dann wiederum Auswirkungen auf die Marketingsteuerung, indem sie aufzeigen, welche Produktgruppen stärker gefördert werden sollten und welches Sortiment die meisten Neu- bzw. Stammkunden anzieht.

Auch der Vergleich von Absprung- und Konversionsrate wirken auf Marketing und Sortimentsteuerung zurück. Ein Beispiel: Gibt es Kategorien, die besonders oft als erste Seite des Onlineshops (z. B. über SEA-Kampagnen oder SEO-Ergebnisse) aufgerufen, danach aber besonders oft sofort wieder verlassen werden? Oder haben bestimmte Kategorien eine deutlich unterdurchschnittliche Konversionsrate?

Dies zeugt dann dafür, dass hier zwar ein grundsätzlich hohes Interesse besteht, die Besucher dann aber nicht das finden, was Sie suchen. Hier ist also ungenutztes Potential vorhanden, das genutzt werden kann. Möglicherweise liegt die Enttäuschung der Besuchererwartung an einem falschen Sortiment in diesen Kategorien, an schlechten Preisen oder schlicht und einfach an einer falschen Produktinszenierung, beispielsweise ungenügenden Texten oder Bildern.

Übersicht der wichtigsten Kennzahlen zur Sortimentssteuerung

  • Umsatz je Kategorie, besser je Produktgruppe (z.B. Kategorien zweiter Ebene)
  • Umsatz je Hersteller, Lieferant
  • Anzahl Verkäufe je Kategorie
  • Renner / Penner-Produkte, idealerweise je Kategorie
  • Anzahl verkaufte Produkte (welche Artikel bringen die meisten Kunden?)
  • Ø Retourenquote je Kategorie
  • Ø Konversionsrate je Kategorie
  • Ø Warenkorbhöhe je Kategorie
  • Anzahl Visits je Kategorie
  • Ø Bounce Rate je Kategorie

Der vorliegende Text entstammt der vierten Ausgabe des kostenlosen Online-Händlermagazins shopanbieter to go.

Die vollständige Ausgabe mit allen Artikeln, kann hier kostenlos als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Bitte beachten: Der Original-Artikel im Magazin, enthält möglicherweise hilfreiche Grafiken, Abbildungen oder Charts, die hier nicht dargestellt werden.




Peter HöschlPeter Höschl bewegt sich seit 1997 beruflich im Internethandel, gilt als E-Commerce Experte und verfügt über große gelebte Praxiserfahrung. Er ist Autor mehrerer Fachbücher und einer Vielzahl von Fachartikeln zu allen Aspekten des Onlinegeschäfts. Heute berät und begleitet er vor allem mittelständische Unternehmen im E-Commerce.

Webseite: http://www.shopanbieter.de

to go: Wettbewerbsvorteile durch Marktanalyse sichern

Wettbewerbsvorteile durch Marktanalyse sichern

Der vorliegende Text entstammt der ersten Ausgabe des kostenlosen Online-Händlermagazins shopanbieter to go. Die vollständige Ausgabe mit allen Artikeln, kann hier kostenlos als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Bitte beachten: Der Original-Artikel im Magazin, enthält möglicherweise hilfreiche Grafiken, Abbildungen oder Charts, die hier nicht dargestellt werden.




Peter HöschlPeter Höschl bewegt sich seit 1997 beruflich im Internethandel, gilt als E-Commerce Experte und verfügt über große gelebte Praxiserfahrung. Er ist Autor mehrerer Fachbücher und einer Vielzahl von Fachartikeln zu allen Aspekten des Onlinegeschäfts. Heute berät und begleitet er vor allem mittelständische Unternehmen im E-Commerce.

Webseite: http://www.shopanbieter.de

to go: Wer suchet, der findet

Wer suchet, der findet

Shopbetreiber investieren viel Arbeit und Geld, um Besucher in ihre Online-Shops zu locken. Oft sorgen dort dann aber mangelhafte Produktsuchfunktionen dafür, dass die gerade gewonnenen Kaufinteressierten den Online-Shop wieder frustriert verlassen.

„Wer suchet, der findet“ spricht der Volksmund. Doch leider gilt das für kaufwillige Online-Käufer nicht immer. Häufig ist daran die in den Online-Shops eingesetzte Suchtechnologie schuld, die mit den Anfragen potentieller Kunden nicht umgehen kann.

Konversionshebel interne Produktsuche

Für bis zu 80 % der Besucher ist die interne Produktsuche entweder der ausschließliche Navigationsweg oder zumindest eine wahrscheinliche Option. Im Online-Shop gilt die Suchfunktion daher als einer der wichtigsten Hebel um die Konversionsrate zu steigern.

Aktuelle Zahlen des Suchtechnologie-Anbieters FINDOLOGIC belegen eindrucksvoll die positiven Auswirkungen auf die Konversionsrate, sprich Umsatz, wenn sich Online-Händler nur etwas mit ihrer internen Shopsuche auseinandersetzen. So liegt bei einem Referenzshop die Wandlungsrate ohne Nutzung der Shopsuche bei durchschnittlich 1,26 Prozent. Nutzte der Shop-Besucher hingegen die interne Shopsuche von FINDOLOGIC in diesem Shop, erzielte dieser eine Konversionsrate von 8,72 Prozent und damit beinahe das Siebenfache!

Wer es also schafft, seine Besucher bereits bei ihrer Suche zu unterstützen und ihnen passende Ergebnisse zu liefern, wird deutlich mehr verkaufen. Denn viele Verkäufe werden direkt über eine Suchanfrage generiert. Dies liegt an der Nutzungsintention der Kunden: Nach wie vor wird das Internet vor allem für den Beschaffungskauf genutzt. Besucher wissen also meist genau, was sie möchten und deshalb dominiert die gezielte Suche nach Produkten.

Nutzer übertragen ihr gelerntes Suchverhalten auf Online-Shops

Dabei übertragen Nutzer ihr von den Suchmaschinen erlerntes Suchverhalten auf die Suche im Online-Shop. Umso frustrierender ist es dann, wenn das gewünschte Produkt nicht oder nicht auf Anhieb gefunden wird, weil die Shop-Suche versagt: Sie findet entweder nichts, zu viel, zu wenig, das Falsche oder aber zeigt die Ergebnisse unübersichtlich und schlecht sortiert an. Und wenn die Suche versagt, verlässt der Kunde den Shop und klickt zur Konkurrenz.

Die Suchfunktion im Online-Shop übernimmt also eine ganz zentrale Aufgabe – genau wie ein echter Verkäufer im Ladengeschäft, der durch guten Service und Beratung den Umsatz mitunter deutlich steigern kann.

Recherchetool für Einkauf, Marketing und Shop-Management

Und wie ein echter Verkäufer auch, kann die Suchtechnologie wertvolle Impulse für das Marketing, die Einkaufsabteilung und das Shop-Management geben. Schließlich ist die Suche das Ohr des Online-Händlers und erfährt am meisten über die Bedürfnisse des Kunden. Doch warum investieren so viele Webhändler in die Gewinnung von Kunden, lassen die teuer erkauften Besucher dann aber bei der Artikelsuche im Regen stehen? Meist liegt dies im mangelnden Wissen um die Bedeutung und die spezifischen Anforderungen shopinterner Suchfunktionen.

Aufklärung bieten nicht nur die nachfolgenden Artikel, Experten- und Händlergespräche in dieser Ausgabe des Magazins. Auch in unserem kostenlosen Whitepaper Umsatztreiber interne Produktsuche, das allen Interessierten kostenlos zur Verfügung steht, erfährt der Leser, worauf es ankommt, um mit vergleichsweise wenig Aufwand das Optimum aus dem Konversionstreiber interne Produktsuche herauszuholen. Gleichzeitig lernt er wertvolle Erkenntnisse aus dem Suchverhalten seiner Besucher zu ziehen, die er in allen Bereichen seines Tagesgeschäfts gewinnbringend einsetzen kann.

Der vorliegende Text entstammt der achten Ausgabe des kostenlosen Online-Händlermagazins shopanbieter to go.

Die vollständige Ausgabe mit allen Artikeln, kann hier kostenlos als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Bitte beachten: Der Original-Artikel im Magazin, enthält möglicherweise hilfreiche Grafiken, Abbildungen oder Charts, die hier nicht dargestellt werden.




Peter HöschlPeter Höschl bewegt sich seit 1997 beruflich im Internethandel, gilt als E-Commerce Experte und verfügt über große gelebte Praxiserfahrung. Er ist Autor mehrerer Fachbücher und einer Vielzahl von Fachartikeln zu allen Aspekten des Onlinegeschäfts. Heute berät und begleitet er vor allem mittelständische Unternehmen im E-Commerce.

Webseite: http://www.shopanbieter.de

to go: Wenn Adwords zu teuer werden – SEO für Onlineshops lohnt sich

Wenn Adwords zu teuer werden – SEO für Onlineshops lohnt sich

Der Onlinemarkt für Waren aller Art boomt und wächst in Deutschland jedes Jahr im zweistelligen Prozentbereich. Immer mehr Kunden kaufen ihre Ware bequem von Zuhause ein und nutzen die zahlreichen Angebote von Onlineshops immer intensiver.

Was für den Verbraucher entspannter Luxus ist, bedeutet aber für viele Shopbetreiber puren Stress. Denn mit wachsender Nachfrage explodiert förmlich auch das Angebot an neuen Shops, die teilweise wie Pilze aus dem Boden schießen und manchmal selbst großen Playern wie Amazon, Otto, eBay und Zalando Konkurrenz machen. Aber hier ergeben sich eben auch viele Chancen – ob etablierter Händler oder E-Commerce-Newcomer, denn in den letzten Jahren hat sich hinsichtlich des Suchmaschinenmarketings einiges getan.

Während sich die großen und mittleren Unternehmen bei Google Adwords ständig überbieten und damit die Klickpreise für Werbeanzeigen in der Suchmaschine und im Display-Netzwerk selbiger durch die Decke schießen, drängeln sich viele kleinere Shops und Verkaufsplattformen ohne großem Marketing-Budget in der organischen Suchergebnisausgabe von Google.

Adwords-Preise von fünf, zehn oder sogar 20 Euro pro Klick sind mittlerweile keine Seltenheit mehr, was viele Online-Händler weg vom Advertising und hin in die organische Optimierung treibt. Allerdings ist hier die Konkurrenz absolut gesehen noch deutlich größer. Onlineshops, die sich auf den vorderen klickstarken Suchergebnisplätzen behaupten wollen, sollten daher einiges beachten.

Google Updates für Onlineshops – Fluch oder Segen?
Die Suchmaschinenoptimierung (Englisch „Search Engine Optimization“, kurz SEO) ist ein Bereich im Onlinemarketing, der sich so stark und schnell verändert hat, wie kaum ein Zweiter. Während es früher noch ausreichte, möglichst viele und starke Links von anderen Seiten zu seiner eigenen zu setzen, so wäre nur diese Taktik allein heute fast schon der Todesstoß für eine Website.

Google wird immer besser darin, guten von schlechtem Inhalt zu unterscheiden. Die Lücken, die der Google-Suchalgorithmus früher aufwies, gibt es heute nicht mehr. Sich mit Tricks und zwielichtigen Methoden auf die vorderen Plätze in den Suchergebnissen zu mogeln, ist heute fast unmöglich geworden. Wer zu relevanten Themen gefunden werden will, der muss seine Hausaufgaben machen und die eigene Website auf die aktuellen Gegebenheiten anpassen.

Rollte Google in den vergangenen 5 Jahren große und bedeutende Updates an seinem Algorithmus zwei bis drei Mal im Jahr aus, so hat sich diese Frequenz heute enorm gesteigert und manchmal liegen nur noch wenige Tage zwischen zwei frappierenden Änderungen. Das bedeutet für Webseitenbetreiber vor allem jede Menge Arbeit und einen hohen zeitlichen Aufwand, denn nicht selten verlangt ein großes Google-Update weitreichende Umstrukturierungsmaßnahmen.

Doch während die einen Seiten- und Shopbetreiber ächzend in Arbeit versinken, erkennen andere neue Chancen und Möglichkeiten, die Rankings in den Ergebnislisten zu stürmen. Natürlich ist jedes Update seitens der Suchmaschine mit den bunten Buchstaben mit Arbeit verbunden. Wer aber einmal das System hinter Googles Algorithmus verstanden hat und weiß, wie die allgemeine Marschrichtung aussieht, der kann sich langfristig vorbereiten und mit den richtigen SEO-Maßnahmen sogar großen und alteingesessenen Shops in der organischen Suche Konkurrenz machen.

Content sind die neuen Links

Viele Seitenbetreiber gehen irrtümlich davon aus, dass SEO ebenfalls grundsätzlich sehr kostspielig ist und man statt Advertising sein Marketing-Budget nur anders ausgibt. Zugegeben: bis vor einigen Monaten war das auch tatsächlich der Fall, denn war der Content einer Website noch so gut – fehlten ausreichend starke und viele Backlinks, so blieben attraktive und klickstarke Plätze im Suchergebnis pure Illusion.

Und gerade die Backlinks von anderen Seiten durch Gastartikel, Käufe oder Miete von Links ließen sich die Anbieter und Agenturen fürstlich bezahlen. Einige Online-Plattformen gaben mehrere 10.000 Euro monatlich aus, um ihr Linkprofil aufzupolieren und damit im Google-Ranking voranzukommen.

Durch die letzten großen Google-Updates wie Pengiun, Hummingbird und Panda hat sich hier allerdings einiges getan und echter sowie guter Inhalt wird nun deutlich besser bewertet und sorgt für einen Ranking-Gewinn bei Google. Zwar sind starke Backlinks noch immer einer der wichtigsten Faktoren für die Suchmaschine und werden es vorrausichtlich auch noch einige Zeit bleiben, aber gerade durch die letzten Anpassungen des Panda-Filters können Seitenbetreiber auch ohne viele Linkverweise vorankommen.

Mit der richtigen Analyse und einem individuellen Optimierungskonzept konnten schon nachweislich stark umkämpfte Keywords ohne Linkbuilding erschlossen werden. Möglich macht dies der Panda-Filter, der den Content einer Website analysiert, vergleicht und bewertet. Ein stupides Wiederholen der entscheidenden Suchbegriffe allein nützt heute gar nichts mehr und kann bei übermäßiger Anwendung sogar schaden. Entscheidender ist es, dass man über den Tellerrand schaut und sich auch als Shopbetreiber die Frage stellt: Was will mein Kunde wirklich und was interessiert ihn? Denn genau das ahmt auch Google immer besser nach und kann durch intelligente Analyse-Methoden immer besser die Spreu vom Weizen trennen.

Verbessere deine Softskills – Google wird es dir danken
Beim Stichwort „Softskills“ würde man wohl kaum an Suchmaschinenoptimierung denken, aber genau darauf kommt es immer stärker an. Die sogenannten „weichen“ SEO-Faktoren spielen eine immer wichtigere Rolle und können oftmals das Zünglein an der Waage sein, wenn man den Sprung auf die erste Google-Suchseite mit wichtigen Keywords schaffen will.

Aber was genau sind diese weichen Faktoren eigentlich? Um es kurz zu beantworten: alles, was für den echten User wichtig ist. SEO ist schon lange keine rein technische Disziplin mehr, in der nur der virtuelle und nicht sichtbare Googlebot zählt. Gerade die weltweit bekannteste Suchmaschine räumt dem Faktor Mensch eine immer größere Bedeutung ein und bewertet unter anderem Werte wie die Verweildauer auf einer Seite, Absprung- und Klickraten sowie neue und wiederkehrende Besucher.

Die Logik dahinter ist eigentlich sehr simpel: fühlt sich ein Besucher auf einer Seite wohl, findet er seine Informationen oder Angebote, dann bleibt er länger, klickt häufiger und kommt auch auf einen zweiten und dritten Besuch wieder vorbei. Warum tut er das? Weil diese Seite genau das bietet, was er braucht. Stellt man sich jetzt vor, dass das hundert- oder tausendfach von anderen Besuchern ebenso passiert, dann registriert auch Google das und wertet es positiv. Was nützt im Vergleich dazu eine rein technisch optimierte Seite, die unhandlich, langsam oder unübersichtlich ist?

Der Benutzer würde sich nicht zurechtfinden und die Seite oder den Webshop schnell wieder verlassen. Das Resultat: das Suchergebnis-Ranking sinkt rapide. Das ist eben die Art von Google, die Spreu vom Weizen zu trennen. Wer also langfristig auf gute Inhalte und tolle, innovative Websites setzt, der hat dauerhaft gute Karten auf klickstarke Suchergebnisse.

Was ist guter Content – was muss ich bei Webshops beachten?

In vielen Markt- und Produktsegmenten ist der Konkurrenzdruck sehr groß. Hier sollte man sich als Händler die Frage stellen: Was grenzt mich von meinen Mitbewerben ab und was kann ich in meinem Shop besser machen? Ein entscheidendes Kriterium kann guter und einzigartiger Content sein. Denn während der Preis bei vielen Shops ähnlich ist, können Kunden durch tolle Inhalte begeistert und zum Kauf animiert werden und man steigert so auch noch die Chance, sein Ranking bei Google signifikant zu steigern. Hier fünf wichtige Tipps für Onlinehändler:

1. Ein Produkttext sollte nicht nur aus Zahlen und Fakten, sondern auch aus gut formulierten Sätzen bestehen, die zum Kauf animieren. Je nach Produkt lässt sich hier besonders viel oder manchmal nur wenig schreiben, aber eine Produktbeschreibung sollte aus mindestens 150 Worten (circa 1.000 Zeichen) bestehen – wenn es mehr wird, umso besser.

2. Texte sollen sich gut lesen lassen, aber auch wichtige semantische Keywords beinhalten. Man sollte also ein gutes Mittelmaß zwischen ausschmückenden Beschreibungen und wichtigen Suchphrasen finden. Alle 100 – 150 Worte lohnt es sich, eine Zwischenüberschrift einzufügen, die wiederum wichtige Keywords enthält.

3. Eine Produktbeschreibung sollte möglichst Fragen beantworten können, z.B. „Was kann ich mit dem Produkt (genau) machen?“ oder „Wie kann ich das Produkt verwenden und worauf sollte ich achten?“. Auf diese Weise begeistert man nicht nur den potentiellen Kunden, sondern auch die Suchmaschine. Google liebt gute Texte, die auch noch Antworten auf Fragen liefern und das sollte man als Onlineshop unbedingt nutzen.

4. Bei der Integration von Produktbildern ist unbedingt darauf zu achten, dass sowohl ein title- als auch alt-Tag vergeben wird. Letzterer ist gerade für die Suchmaschine besonders wichtig, daher ist es hier sinnvoll, den Produktnamen oder eine bestimmte Suchphrase als Bezeichnung zu verwenden. Auf diese Weise versteht der „blinde“ Googlebot schneller, was auf dem Bild zu sehen ist. Sowohl der Dateiname des Bildes, alt- und title-Tag sollten dabei einen erkennbaren Zusammenhang aufweisen, aber nicht identisch sein. Hier ein Beispiel für schwarze Damenstiefel: Dateiname „schwarze-damenstiefel-aus-leder.jpg“, title-Tag: „elegante Stiefel für die moderne Dame“, alt-Tag: „schwarze Lederstiefel für Damen“. Alle drei Elemente haben einen inhaltlichen Zusammenhang, sind aber dennoch verschieden.

5. Die Zeiten von Keyword-Stuffing sind eindeutig vorbei. Das bedeutet für den Content: kein sinnloses Streuen und Überfüllen mehr mit Suchbegriffen. Möchte man zu „schwarzen Damenstiefeln“ ranken, dann ist es ratsam, die Produktbeschreibung und Überschriften mit semantischen Abweichungen zu schreiben (wie im Beispiel mit dem Dateinamen, alt- und title-Tag), anstatt gebetsmühlenartig immer wieder das gleiche Keyword zu wiederholen. Im schlimmsten Fall kann genau das sogar zu einer Abstrafung führen.

Top 10 der häufigsten Content-Marketing-Fehler:

Guten Content zu produzieren ist nicht einfach. Nicht die Länge von Texten ist zwangsläufig entscheidend, sondern auch die Qualität. Content heißt aber nicht nur Buchstaben und Sätze, sondern auch Links, Bilder, Videos, Listen und Grafiken. Die Möglichkeiten sind vielfältig – diese aber falsch umzusetzen ebenso. Hier die Top 10 der häufigsten Fehler beim Content Marketing:

Mit gutem Beispiel voran
Einige Onlineshops haben für sich bereits die richtige Content-Strategie gefunden und leben das Prinzip Storytelling. Das Resultat sind dann nicht nur schöne Shops, sondern auch noch hochinformative und toll gestaltete Websites, welche Menschen und Suchmaschine gleichermaßen begeistern. Zwei Beispiele sind hier die Shops von whisky.de und deutschesee.de, von denen man eine Menge lernen kann.

Während die einen eine riesige Informationsquelle zum Thema „Whisky trinken“ aufgebaut haben und neben vielen Textinfos auch unterhaltsame YouTube-Videos im Shop integrieren, begeistern die anderen mit genialen Bilder sowie schmackhaften Fischrezepten und bewerben damit gleichzeitig ihren Lieferservice-Shop.

Ob Whisky oder Fisch: beide Shops sind grundverschieden und dementsprechend ist auch die Strategie des Content-Marketings anders: whisky.de setzt auf Tipps und Fachwissen, deutschesee.de auf Rezepte und Hintergrundinfos. Was beide allerdings gemeinsam haben, ist das AIDA-Prinzip: Attention (Aufmerksamkeit erzeugen), Interest (Interesse wecken), Desire (Verlangen aufbauen) und Action (zum Kauf animieren). Besser kann man es kaum machen.

Was kann man noch tun?
Ob kleiner Blog, Corporate Website oder umfangreicher Onlineshop – im Grunde gilt für alle das Gleiche: SEO ist keine einmalige Geschichte. Es ist dringend zu empfehlen, mindestens einmal pro Woche die Website auf Fehler und Potenzial zu prüfen und vor allem auch die Konkurrenz im Blick zu behalten, denn auch die schläft nicht.

Ein tägliches Keyword- und Ranking-Monitoring ist gerade für Shopbetreiber eigentlich ein Muss, denn im 15-Minutentakt aktualisiert Google seine Suchergebnisse. Manchmal geht schon der geringste Platzverlust mit Umsatzeinbußen einher.

Mit einem SEO-Tool kann man dies automatisch überprüfen und sich im Falle einer Negativentwicklung sofort per E-Mail oder SMS warnen lassen, um Gegenmaßnahmen einzuleiten und einen dauerhaften Ranking-Verlust zu verhindern. In jedem Fall aber ist auch Shopbetreibern, die heute bereits gut bei Google positioniert sind, zu raten, sich nicht auf ihren Lorbeeren auszuruhen. Denn mit dem nächsten großen Update können sich die Suchergebnisse komplett verändern – negativ wie positiv.

Der vorliegende Text entstammt der vierten Ausgabe des kostenlosen Online-Händlermagazins shopanbieter to go.

Die vollständige Ausgabe mit allen Artikeln, kann hier kostenlos als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Bitte beachten: Der Original-Artikel im Magazin, enthält möglicherweise hilfreiche Grafiken, Abbildungen oder Charts, die hier nicht dargestellt werden.

Ronny MarxRonny Marx ist leidenschaftlicher Online-Marketing-Experte. Als studierter Kommunikationsdesigner hater sich auf das Gebiet Web- und GUI-Design sowieSuchmaschinenoptimierung (SEO) fuer kommerzielleWebsites spezialisiert.

Webseite: http://www.onpagedoc.com

to go: Weniger Kaufabbrüche und mehr Umsatz durch „Feilschen“

Immer mehr Online-Shops bieten ihren Besuchern die Möglichkeit für ein Produkt einen Wunschpreis anzugeben. Für das Shoppen mit Wunschpreis gibt es mit Spottster auch schon das erste Shopping-Portal. Obwohl erst in 2013 gegründet, können Konsumenten bereits für die Produkte von 1.200 Online-Shops ihren Wunschpreis hinterlegen.

Doch nach wie vor scheuen viele Händler davor zurück, ihren Besuchern die Möglichkeit des Verhandelns einzuräumen. Neben traditionellen Gründen (der Kunde erwartet von seinem Gegenüber – dem Händler – einen fair kalkulierten Preis), liegt dies sicherlich auch am harten Wettbewerb hierzulande, der den Handel ohnehin zwingt, mit aggressiven Preisen zu arbeiten.

Und wer gibt schon gerne zu, dass in seiner Kalkulation noch Luft ist. Einige befürchten auch, dass Kunden dies als Einladung zur Untergrabung der eigenen Preispolitik betrachten. Das schreckt ab.

Verhandeln birgt Umsatzchancen
Richtig eingesetzt, bietet dieses Vorgehen allerdings eine sehr gute Chance auf Erhöhung des Absatzes. So beim Denn die Hemmschwelle zur Abgabe eines Wunschpreises ist in unserer Kultur eher hochist in der Regel sehr gering, egal ob dieser realistisch ist oder auch nicht. Dadurch hat der Händler den Kunden schon am Haken und kann mit ihm in Kontakt treten, um Preisangebote oder Zugaben zu unterbreiten.

Anbieter können einfach und gezielt (gewünschtes Produkt bekannt) mit dem User in Kontakt treten und ihm, schon bevor er zu einem Kunden wird, ein Angebot unterbreiten. Wichtig ist, dass dadurch ein Dialog entsteht. Es unterliegt dann auch dem eigenen Verhandlungsgeschick, was man aus diesem Verkaufsgespräch macht. Möglicherweise hat man ja noch ein Ausstellungsstück oder einen Rückläufer im Lager. Oder dem Kunden genügt auch eine kleinere Variante, oder …

Der vorliegende Text entstammt der ersten Ausgabe des kostenlosen Online-Händlermagazins shopanbieter to go. Die vollständige Ausgabe mit allen Artikeln, kann hier kostenlos als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Bitte beachten: Der Original-Artikel im Magazin, enthält möglicherweise hilfreiche Grafiken, Abbildungen oder Charts, die hier nicht dargestellt werden.

to go: Weniger Gefrickel, mehr Gewinn

Weniger Gefrickel, mehr Gewinn

Manche Dinge gehen mir einfach nicht in den Kopf. Online-Händler haben ja per se wenig Zeit, um sich neben dem operativen Geschäft um strategische Themen zu kümmern. Können sie dann doch mal Zeit abknapsen, drehen sich ihre Gedanken jedoch scheinbar am liebsten darum, wie sie mehr Umsatz machen können oder welche Funktionen ihr Onlineshop noch benötigt, damit eben dies gelingt.

Der Preis ist heiß

Statt ständig am Shop-Frontend rumzufrickeln, wäre es aber einfacher, mal ein paar sofort gewinnbringende Maßnahmen durchzuführen – bspw. den richtigen Verkaufspreis herauszufinden. Diesen sollten letztlich doch vor allem drei Fragestellungen bestimmen:

  1. Welchen Preis muss ich verlangen, um mein Geschäft rentabel führen zu können?
  2. Welche Preise kann ich verlangen, um wettbewerbsfähig zu sein?
  3. Welcher Preis ist aus Kundensicht der Beste?

 

Dabei geht es im ersten Fall um eine Wirtschaftlichkeitsberechnung, im zweiten Fall um Marktbeobachtung und drittens um Verkaufspsychologie. Das Schöne daran: Ist alles keine Raketenwissenschaft und mit vorhandenen Bordmitteln lässt sich schon einiges bewegen.

Möglicherweise genügt es sogar, sich diese und die vergangenen Ausgaben unseres Magazins shopanbieter to go nochmals durchzulesen. Denn zu allen drei Themen haben wir spätestens in dieser Ausgabe etwas gesagt.

Die Kunden wollen verführt werden

Unser zweites Schwerpunkt-Thema dieser Ausgabe, Erlebnis-Shopping, betrifft auf den ersten Blick nicht alle mitlesenden Online-Händler. So wird sich ein USB-Ladekabel nur schwerlich emotional aufladen lassen. Das Smartphone, welches daran gehängt werden soll, jedoch schon. Es ist keine Binsenweisheit, dass sich Produkte besser verkaufen lassen, wenn beim potentiellen Kunden auf emotionaler Ebene ein Kaufreflex ausgelöst wurde.

Ein einfacher Selbstversuch: Beobachten Sie sich beim nächsten Stadtbummel oder Stöbern in einem Ihrer Lieblings-Onlineshops einfach mal selbst.

Sie werden sicherlich etwas entdecken, was Sie nicht unbedingt benötigen, aber haben wollen. Sie werden auf rationaler Ebene sofort Gründe finden, warum diese Anschaffung sinnvoll ist. Sei es, dass es Ihr Leben erleichtert, angenehmer macht oder, besonders beliebt, Sie damit sogar Geld oder zumindest Zeit sparen.

Aber ganz ehrlich – Sie brauchen es nicht. Und doch, wahrscheinlich nur eine Hundertstel Sekunde vor dem krampfhaften Suchen nach rationalen Kaufgründen, war da auf emotionaler Ebene dieser „Haben wollen“-Reflex. Sie haben sich verführen lassen, alles andere ist nur Rechtfertigung vor sich selbst.

Also, verführen Sie Ihre Besucher und bringen Sie sie dazu, unvernünftig zu sein.

Der vorliegende Text entstammt der siebten Ausgabe des kostenlosen Online-Händlermagazins shopanbieter to go.

Die vollständige Ausgabe mit allen Artikeln, kann hier kostenlos als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Bitte beachten: Der Original-Artikel im Magazin, enthält möglicherweise hilfreiche Grafiken, Abbildungen oder Charts, die hier nicht dargestellt werden.

 

to go: Warum und wie Shop-Betreiber Blogs nutzen sollten

Warum und wie Shop-Betreiber Blogs nutzen sollten

Dass Blogs in Bezug auf SEO sinnvoll sind, hört man ja immer wieder. Aber stimmt das auch? Ist ein Blog für jeden Shop hilfreich? Und wie nutzt man so ein Blog optimal? In diesem Artikel wird zunächst geklärt, warum ein Blog eigentlich sinnvoll sein kann, um dann anhand einiger konkreter Beispiele herauszufinden, wie man es denn richtig macht.

Zunächst ist für diesen Artikel ein Fakt wichtig: Blogs sind keine Selbstläufer und verfügen auch nicht per se über besondere Kräfte. Ob man nun WordPress – das sicherlich beliebteste Blog-System – oder z. B. ein System nimmt, dass im Shop selber eingebaut ist, ist dabei auch nahezu egal. WordPress profitiert sicherlich davon, dass es eine gewaltige Anzahl an zum Teil nützlichen Erweiterungen gibt, die zum Teil auch in Bezug auf SEO helfen können. Aber: Es muss nicht WordPress sein. Es muss nicht mal ein Blog sein. Denn eigentlich kommt es eher darauf an, dass man Inhalte ablegen kann und dass andere Besucher der Website diese eigentlich auch kommentieren können. Im Folgenden wird dennoch immer das Wort „Blog“ benutzt.

Ein solcher Blog kann in Bezug auf SEO viele Vorteile bringen. Primär sind aber wohl die beiden folgenden Punkte zu nennen:

Der erste Punkt kann dabei eigentlich relativ schnell behandelt werden.

Das Blog für Inhalte nutzen

Ein Shop hat ja in der Regel Rubriken- und Produktseiten. Und diese Seiten decken dann eben auch bestimmte Suchbegriffe ab, z. B. Markensuchbegriffe oder generische Suchbegriffe. Einiges kann man aber mit so einem Shop nicht abdecken, z. B.

Für solche Inhalte bietet sich dann eben ein Blog an. Dabei muss aber natürlich klar sein, dass diese Suchbegriffe nicht immer alle wirtschaftlich relevant sind. Je nachdem, mit welcher Zielsetzung man schreibt, will man ja vielleicht auch, dass die Besucher auf dem Blog laden, dann in den Shop gehen und idealerweise auch dort etwas kaufen.

Wie gesagt: Dieses Ziel wird nicht immer zu erreichen sein. Wem dieses Ziel aber wichtig ist, der sollte seinen Fokus auf bestimmte Arten von Suchbegriffen legen, also z. B. die verkaufsvorbereitenden Suchbegriffe („testbericht + KATEGORIE“, „die besten KATEGORIE“, …).

Ermitteln kann man alle Suchbegriffe leicht über den Keyword Planner von Google (https://adwords.google.de/KeywordPlanner). Dort kann man einen oder mehrere Suchbegriffe eingeben und sich viele Wortkombinationen und artverwandte Wörter holen (siehe Abbildung 1). Diese Liste kann man z. B. in Excel importieren und dann priorisiert (z. B. nach Suchvolumen) abarbeiten.

Ein Beispiel für das, was mit so einer Strategie erreicht werden kann, ist in Abbildung 2 zu sehen. Wer in Google z. B. nach „Wassersportschuhe im Test“ sucht, findet schon auf der zweiten organischen Position das Blog von bergzeit.de. Und ein solcher Testbericht kann natürlich schon helfen, einen Besucher zunächst in das Blog zu lotsen, um ihn dann weiter an den Shop zu verweisen.

Blogs für Links

Wie gesagt: Blogs können auch noch anderen Zwecken dienen. So haben interessante Inhalte auch das Potenzial, so attraktiv für andere Website-Betreiber zu sein, dass diese auch auf das Blog verlinken und somit dem gesamten Shop helfen, gute organische Rankings zu erreichen.

Leider ist das in der Praxis aber gar nicht so einfach, wie eine Auswertung deutscher Shop-Blogs zeigt (siehe Abbildung 3). Für diesen Test wurden für bekannte Shops, die über ein eigenes Blog verfügen, ermittelt, wie viele der Blog-Beiträge mindestens eine Verlinkung erreicht haben. Das Ergebnis ist dabei recht ernüchternd, wenn man die Zahlen praxisnah übersetzt: Der Shop www.the-british-shop.de muss ca. 50 Beiträge schreiben, um dann einen Beitrag zu haben, der mind. eine Verlinkung besitzt. Oder mit anderen Worten: Die anderen 49 Beiträge haben keinerlei Verlinkung erreicht. Bei den anderen Shops ist das etwas besser, aber auch dort ist es mitnichten so, dass die Blogs „Linkmagnete sind“.

Das hat oftmals noch nicht einmal etwas mit Linkgeiz zu tun, sondern hat durchaus unterschiedliche Gründe. Und wenn man diese Gründe versteht, kann man auch relativ leicht zu einer Entscheidung kommen, ob man denn selber ein Blog zum Linkaufbau nutzen soll oder nicht.

Dafür sollte man aber zunächst einen Blick auf die folgende Tabelle werfen, in der einige der am besten verlinkten Beiträge der geprüften Blogs aufgeführt sind:

Art des BeitragsBeispiel
Reaktion auf negative Berichterstattung/Shitstormhttp://blog.zalando.de/team/2012/07/bericht-zdf-magazin-zoom/
Mildtätigkeithttp://blog.zalando.de/team/2010/04/2-000-paar-schuhe-fur-die-arche-berlin/
Aufruf an Blogger, Blog-Paradehttp://blog.fashionid.de/blogparade-my-fashionid-5476/
Infografikenhttp://blog.notebooksbilliger.de/die-historie-des-fingerabdrucksensors/
Community zur Mitarbeit aufrufenhttp://blog.notebooksbilliger.de/gebt-unserem-kind-einen-namen/
Lustiges (1. April, …)http://blog.notebooksbilliger.de/ab-sofort-einkaufen-mit-geld-zuruck-garantie/
Unternehmensnachrichtenhttp://blog.frontlineshop.com/fashion/frontlineshop-outlet-in-berlin/
Nachrichten aus der Politikhttp://blog.conrad.de/wird-das-gluehlampenverbot-gekippt/10423/
Gewinnspielehttp://blog.frontlineshop.com/music-and-culture/win-levis-commuter-x-boicut-x-vanmoof-custom-bike/
Lieferbarkeit neuer relevanter Produktehttp://blog.notebooksbilliger.de/samsung-galaxy-tab-10-1-weiss-ab-morgen-lagernd/

Dabei muss klar sein, dass in vielen Fällen diese Beiträge nicht nur wegen der Inhalte an sich funktionieren, sondern auch, weil die Shops es geschafft haben, eine loyale Leser-Basis (z. B. andere Blogger) aufzubauen. Gerade das Blog von notebooksbilliger.de ist dafür ein sehr gutes Beispiel.

Außerdem haben diese Shops natürlich Möglichkeiten, für ihre Beiträge über ihre Marketing-Kanäle (z. B. Social Media, E-Mail-Newsletter) Reichweite zu generieren und die Inhalte damit vielen Multiplikatoren anzubieten.

Mit anderen Worten: Wenn ein kleiner, bis dahin unvernetzter Shop, etwas über ein neues Samsung-Produkt schreibt oder Blogger zu einer Aktion aufruft, mag das wenig von Erfolg gekrönt sein. Wichtig ist also das alte Prinzip „steter Tropfen höhlt den Stein“. Shop-Betreiber müssen einen langen Atem haben und regelmäßig relevante Beiträge liefern.

Natürlich kann es helfen, über Seeding nachzudenken. Wer also besonders relevante Inhalte für ein bestimmtes Thema hat, kann diese Inhalte Multiplikatoren aktiv anbieten. Das kann per E-Mail, Telefon über soziale Netzwerke erfolgen, wenn diese direkt angesprochen werden sollen. Man kann aber auch z. B. Facebook-Werbung nutzen, um die Beiträge einer klar umrissenen Gruppe aktiv anzubieten.

Die Inhaltstypen „Community zur Mitarbeit aufrufen“ und „Aufruf an Blogger, Blog-Parade“ zeigen, in welche Richtung gute Beiträge gehen müssen: Es geht nicht nur darum, Informationen zu schreiben und zu „senden“, sondern das Blog als aktiven Rückkanal zu nutzen. Wenn sich z. B. Blogger angesprochen und wertgeschätzt fühlen, können daraus relevante Verlinkungen entstehen.

Die Checkliste: Kann mein Blog Links generieren?

Shop-Betreiber sollten sich zunächst fragen:

Falls diese Fragen positiv beantwortet werden können, sollten die folgenden Punkte bedacht werden:

Fazit

Ein Shop-Blog ist absolut kein Selbstläufer. Beide in diesem Artikel vorgestellten Ziele erfordern eine Analyse und dann das Umsetzen festgelegter Maßnahmen. Keine dieser Maßnahmen ist in der Regel leicht umzusetzen und erfordert oftmals auch einen langen Atem. Wenn man sich aber zielgerichtet an diese Maßnahmen setzt, kann man durchaus gute Rankings und auch thematisch passende Links generieren. Und das kann dann eben auch Spaß machen und durchaus umsatzrelevant sein.

Der vorliegende Text entstammt der vierten Ausgabe des kostenlosen Online-Händlermagazins shopanbieter to go.

Die vollständige Ausgabe mit allen Artikeln, kann hier kostenlos als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Bitte beachten: Der Original-Artikel im Magazin, enthält möglicherweise hilfreiche Grafiken, Abbildungen oder Charts, die hier nicht dargestellt werden.




Markus HövenerMarkus Hövener ist geschäftsführender Gesellschafter und Head of SEO der SEO-/SEM-Agentur Bloofusion. Darüber hinaus bloggt er zu SEO-Themen für die Internetkapitäne und ist Chefredakteur vom SEO-/SEM-Magazin suchradar.

Webseite: http://www.bloofusion.de