Aktuelle News

300 Stunden Arbeit und 4m Excel Tabelle

Von: | 30. Juni 2015 | Pressemitteilungen
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(Pressemitteilung):   Die Bewerbungsphase des Shop Usability Awards 2015 läuft auf Hochtouren. Bekannte Größen wie Zalando und Aboutyou haben sich längst registriert. Auch Weltneuheiten, wie der erste Anbieter mit Frischetheke www.live-frischetheke.de, der Laden bei dem man sich auch im Internet erst einmal anstellen muss, bewerben sich und hoffen mit ihrem außergewöhnlichen Konzept auf viele Punkte in der Kategorie „Innovativster Shop“. shopusabilityaward_LOGO

Alle Bewerber in den zwölf Kategorien und den zwei Sonderkategorien „Bester Markenshop“ sowie „Innovativster Shop“ werden anhand eines ausgefeilten Kriterienkatalogs im ersten Schritt von Usability Experten analysiert und entsprechend der Gewichtung werden Punkte vergeben. Im letzten Jahr dauerte die Bewertung der knapp 500 Bewerber etwa 300 Stunden und ergab eine 4m lange Excel Tabelle!  

Kriterium: Look & Feel (30% Gewichtung)

Das subjektive Empfinden über Professionalität und Vertrauenswürdigkeit eines Online-Shops hängt stark vom Look & Feel des Shops ab. Der erste Blick entscheidet über Vertrauenswürdigkeit und Professionalität und wird innerhalb des Kriteriums Look & Feel mit 60% gewichtet. Dabei wird der Shop sowohl auf einem Desktoprechner als auch auf einem Smartphone getestet. Zur positiven Bewertung trägt ein klar ersichtliches Gestaltungsraster, eine angenehme Farbgebung und eine professionelle Produkt- und Aktionsdarstellung bereits auf der Startseite bei. Ein professioneller Online-Shop hat ein Logo, das nach Usability-Standards links oben platziert und mit der Startseite verlinkt ist. Diese Kriterien werden mit 10% innerhalb des Kriteriums Look & Feel gewichtet. Der User soll durch das Look & Feel, Logo, Shopnamen oder einzelne Abbildungen sofort den Geschäftsinhalt des Online-Shops erkennen. Die Relevanz der Erkennbarkeit wird hier mit 30% gewichtet.

Kriterium: Elemente zur Vertrauensschaffung (10% Gewichtung)

Durch eine optimale Darstellung der Glaubwürdigkeit muss Vertrauen geschafft werden. So wird geprüft, ob Shops ein bekanntes Gütesiegel wie z.B. Trusted Shops, EHI oder TÜV integriert haben (30% Gewichtung) und die Möglichkeit zulassen, dass User den Shop bewerten können und Bewertungen direkt im Shop angezeigt werden (70%). Eine Kundenbewertung wird mit 3 Punkten belohnt, keine Bewertung mit 0 Punkten. Ein Gütesiegel wird mit 2 Punkten belohnt, mehr Gütesiegel mit 3 Punkten. Kein Gütesiegel mit 0 Punkten.

Kriterium: Kundeninformationen zum Shop (10% Gewichtung)

Der User soll im Shop ausführlich informiert werden, um eine positive Entscheidung für den Shop treffen zu können. Allgemeine Informationen in einem Service-Bereich oder Über uns-Bereich werden genauso positiv bewertet wie ein strukturierter Footer. Dabei wird die Auffindbarkeit der Versandkosten über einen eindeutigen Link „Versandkosten“ mit 30%, die Auffindbarkeit von Zahlungsmöglichkeiten mit detaillierten Informationen mit 30%, ein übersichtlicher „Über uns“-Bereich mit Informationen zum Unternehmen mit 25% und die Anzeige der Kontaktmöglichkeiten mit 15% bewertet. (Weiterlesen…)

 

Test der Händlerstimmung: Umfrage für den neuen plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex startet mit Verlosung

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Unter allen Teilnehmern der Befragung zum plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex wird ein kostenloses plentymarkets ERP-System für eine Laufzeit von 12 Monaten im Wert von 1.956 EUR verlost.

Die Zeiten im E-Commerce für kleine und mittlere Händler sind rauer geworden. 90% der Online-Händler sollen es laut E-Commerce-Center Köln sein, die in den nächsten Jahren „aufgrund extrem niedriger Margen“ nicht überleben werden. Grund genug, die Stimmung der Händler regelmäßig zu testen und die Marktentwicklung zu beobachten, denn obwohl momentan der Marktkonsolidierung das Wort geredet wird, fehlt in den aktuellen Studien eine Analyse, wie die Händler selbst die eigene Zukunft sehen und mit der gegenwärtigen Marktsituation umgehen.

Diese Lücke soll demnächst der plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex füllen, der in Kooperation mit shopanbieter.de durchgeführt wird. Die Umfrage soll einen Überblick über das aktuelle und zukünftige Geschäftsklima der Online-Händler geben. Der plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex wird alle drei Monate erhoben. Die Befragung ist einfach gehalten und thematisiert kurz und knapp die zukünftige Geschäftsentwicklung. Erhoben werden außerdem Branche und Mitarbeiterzahl.

„Es ist unser Ziel, mit dem plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex ein Stimmungsbarometer zu etablieren, dass den Online-Händlern verlässliche prognostische Beurteilungen der zukünftigen Marktentwicklung erlaubt“, so Steffen Griesel, Geschäftsfüherer (CHRO) der plentymarkets GmbH.

Alle Interessenten an der Befragung für den plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex können hier mitmachen: https://de.surveymonkey.com/r/plentymarkets-e-commerce-geschaeftsklimaindex

Unter den Teilnehmern der Befragung wird ein kostenloses plentymarkets ERP-System für eine Laufzeit von 12 Monaten im Wert von 1.956 EUR verlost. Darin enthalten sind die mtl. Grundgebühr, ein Paket über 500 mtl. Aufträge und mtl. 15 min. kostenloser Support.

 

Erfolgreich werben auf Preisportalen

Von: | 25. Juni 2015 | Tipps & Tricks,To go
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Letzte Woche erschien die aktuelle Ausgabe des Händlermagazins Dream von Rakuten.de  mit vielen interessanten Themen. Darunter der Rakuten “Shop of the Year”, die Entwicklung der europäischen Rakuten-Marktplätze und rechtliche Hinweise zu Produktbildern.

Auch shopanbieter.de war mit einem Artikel zum Thema „Erfolgreich werben auf Preisportalen“ vertreten.

Die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst:

  • Kosten und Nutzen dieses Marketing-Kanals sind sehr genau kalkulierbar.
  • Nicht nur Shops, die eine Billigpreis-Strategie fahren, können von diesem Kanal profitieren. Auch „weiche Faktoren“, wie die Zertifizierung durch ein Gütesiegel, ein ansprechendes Shop-Design, viele Zahlungsmöglichkeiten oder eine gute Usability spielen bei der Shop-Auswahl eine große Rolle.
  • Preisportale bieten mehr als „nur“ einen Preisvergleich. Viele Portale bieten inzwischen auch eine ausführliche Produktberatung und viele Filtermöglichkeiten für möglichst exakt passende Produktvorschläge.

Außerdem vier wichtige Erfolgsstrategien:

  • Auf der ersten Ergebnisseite erscheinen: Nicht ganz vorn, aber auf der ersten Seite gelistet werden
  • Präsent in Angebotslücken: Vorrangig Produkte listen, die andere nicht anbieten
  • Präsent auf „Hochpreis“-Preisportalen: In Preisportalen listen, die generell eher höherpreisige Anbieter führen
  • Fokussierte Präsenz und präsent in Nischen: Nur in bestimmten, thematisch eng ausgerichteten Preisportalen listen

Viele weitere Tipps zur Platzierung des eigenen Shops in Preisportalen finden Sie in Ausgabe 2 von shopanbieter to go.

 

 

Verkaufsbörse: Online Shop für Mode und Accessoires mit Lagerbestand, Kundenstamm und Händlerkontakt

Von: | 23. Juni 2015 | Marktplatz
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(Anbietertext): Wir verkaufen unseren voll einsatzfähigen und aktiven Online Shop für Mode und Modeaccessoires, sowie einem kleinen Sortiment an Wohnaccessoires.

Der Shop ist seit September 2010 online und perfekt für alle, die einen gut aufgebauten und voll etablierten Online Shop im Bereich Mode, Mode- und Wohnaccessoires betreiben möchten. Das Preisniveau liegt im mittleren bis hohem Segment.

Es handelt sich um einen eigenständigen Shop mit eigenen Lieferanten (kein Drop-Shipping Konzept). Mit den bestehenden Lieferanten kann das Sortiment beliebig erweitert werden und bietet noch viele Ausbaumöglichkeiten.

Im Kaufpreis enthalten:

  • Domain sowie Logos und Grafiken
  • Betrieben wird der Online Shop mit der Shopware Version 4.1.3 inkl. diverser Plug-Ins
  • Eingebundene Zahlungsarten: PayPal, Vorkasse, Nachnahme, Sofort- Überweisung, Kreditkarte
  • Beschreibungen und Bilder von über 700 aktiven Artikel in der Datenbank
  • Zertifizierung durch Trusted Shop Reputation 4,95/5,00
  • Kundenstamm ca. 4500 Einträge
  • Bestehender Lagerbestand (kann mit übernommen werden)
  • Zusätzlicher Verkauf auf Amazon
  • Responsive Anpassung für Smartphones
  • Gut gepflegte Facebook Seite
  • Versandpartner DHL
  • E-Mail-Marketing Software, Newsletter versenden mit CleverReach
  • Google Analytics
  • Umsatz 2014 ca. 116.000,- €

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Paketzustellung neu gedacht: pakadoo und shipcloud sind gemeinsam auf Innovationskurs

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(Pressemitteilung): Der Hamburger Shipping Service Provider shipcloud kooperiert ab sofort mit pakadoo – einem von der LGI Logistics Group International aus dem Baden-Württembergischen Herrenberg betriebenen, innovativen Logistik-Service. Von dieser Partnerschaft können Online-Shopper, deren Arbeitgeber und Onlineshop-Betreiber gleichermaßen profitieren.

Das Problem ist bekannt. Die online bestellte Ware wird genau während der Zeit geliefert, in der die Empfänger selber arbeiten. Ineffektive Mehrfachzustellungen und damit verbundene Mehrkosten sind eine Folge. Aber auch die Alternative, die Sendung beim Nachbarn oder im Paketshop zu deponieren, verursacht Aufwand und Mühe und kostet den Kunden am Ende Zeit, Geld und Nerven.

Die Lösung heißt pakadoo work-life logistics und funktioniert ganz einfach. Arbeitgeber definieren einen sogenannten pakadoo point im Unternehmen. Dorthin können sich die Arbeitnehmer ihre Pakete schicken lassen und bequem während der Arbeitszeit abholen. Sobald ein Unternehmen einen pakadoo point eingerichtet hat, können sich die Mitarbeiter auf der pakadoo-Website anmelden und erhalten eine persönliche pakadoo-ID. Beim Onlineeinkauf muss lediglich die Firmenadresse und diese PAK-ID eingegeben werden. Sobald das Paket am pakadoo point angeliefert worden ist, erhält der Mitarbeiter eine E-Mail-Benachrichtigung. (Weiterlesen…)

 

UK-Händler AO fühlt sich den deutschen Händlern um Jahre voraus

Von: | 23. Juni 2015 | Vertrieb
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Der Pure-Player Appliances Only (kurz: AO) aus UK verkauft auf der Insel seit 15 Jahren Waschmaschinen, Kühlschränke, Musik-Anlagen, Computer und TV-Geräte etc. Und gilt damit als einer der erfolgreichsten Online-Händler im Vereinigten Königreich. Seit acht Monaten verkauft er seine weiße und braune Ware nun auch in Deutschland. Auch wenn AO dieser Markteintritt bisher etwa elf Mio. Pfund kostete, zeigt sich deren Deutschland-Chef Kevin Monk in einem Interview mit der Wirtschaftswoche sehr zufrieden:

AO hat in Deutschland innerhalb von sechs Monaten ein Umsatzvolumen erreicht, das es in Großbritannien erst nach sieben Jahren erreichte.

Deutschland Servicewüste

aoMöglicherweise beflügelt dies die Phantasie. Monk zeigt sich jedenfalls sehr selbstbewusst und ist sich sicher, dass sein Unternehmen den deutschen Online-Händlern um Jahre voraus sei. Dies läge vor allem daran, dass Online-Händler aus UK bereits sehr früh einem harten Wettbewerb ausgesetzt waren und daher vor allem auch hinsichtlich Kundenservice deutlich professioneller als deutsche Konkurrenten seien.  So seien die deutschen Konsumenten hinsichtlich Service von den deutschen Händlern nicht sonderlich verwöhnt.

Dies können wir durchaus bestätigen. Wir beleuchteten in unserer fünften Ausgabe  des kostenlosen Online-Händlermagazins shopanbieter to go ja das Thema Kundenservice ausführlich. Unsere Recherchen zeigten tatsächlich deutliches Optimierungpotential auf.

Ob Händler aus UK wirklich besser als deutsche Online-Händler im E-Commerce aufgestellt sind, wollten wir von Henning Heesen, Deutschland-Chef der Salesupply AG, wissen. Als Internationalisierungsprofi muss er es ja wissen:

Das kann man so pauschal nicht ganz sagen. Denn im Payment läuft UK den deutschen Händlern beispielsweise um Jahre hinterher. Dort gibt es als Zahlart nach wie vor eigentlich nur die Kreditkarte.

Englische Händler sind aber in der Tat deutlich servicegetriebener als deutsche Online-Händler. Der Innovationsgrad ist generell höher. Hier heizt die „Nähe“ zu den USA den Wettbewerb stark an. Dieser übermäßige Wettbewerb zwingt die Unternehmen zu einer starken Berücksichtigung der Customer Lifetime Values (CLV). Hier wiederum hat Kundenservice die oberste Priorität.

Es dreht sich dabei jedoch nicht um die Beratung an sich, sondern eher um das Thema Service. Deutsche Kunden informieren sich gerne vorher, er liest sich alle Informationen erst durch oder fragt den Kundenservice-Berater aus. Nach dem Kauf werden fast keine Fragen mehr gestellt. In der UK, aber auch in Holland wird erst einmal bestellt und nur angerufen wenn danach noch Fragen auftauchen.

„Preis, Verfügbarkeit, Kundenservice“, benennt AO-Deutschland-Chef Monk in der Wirtschaftswoche den Dreiklang, mit dem er deutsche Händler ausstechen will. AO verspricht nicht nur eine große Produktauswahl, sondern gibt auch eine Niedrigpreisgarantie: Gibt es das Produkt bei einem anderem Händler günstiger, wird der Preis angeglichen. (Weiterlesen…)

 

So werden Handelsmarken zu Marken

Von: | 22. Juni 2015 | Marketing
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Eigenmarken etablieren anstatt Drittmarken zu verkaufen. Diesen Tipp hört man immer häufiger, wenn es darum geht, wie sich Online-Händler für den Markt der Zukunft rüsten können. Doch damit solche Handelsmarken zu erfolgreichen Bestsellern werden, müssen sie erst einmal zu Marken gemacht werden.

Warum als Verkäufer nur etablierte Markenprodukte verkaufen und sich so in eine endlose Reihe von Shops mit ähnlichen Sortimenten einreihen, wenn man doch mit eigenen Produkten zum konkurrenzlosen Anbieter werden kann? Eigenmarken, sogenannte Handelsmarken, können von Online-Händlern heutzutage relativ leicht ins Sortiment aufgenommen werden. Auf Private-Label-Messen wie der PLMA können die Händler Kontakte zu Herstellern knüpfen, die White-Label-Produkte anbieten. Diese werden nur noch vom Händler mit einer eigenen Handelsmarke versehen – fertig ist das Produkt, das exklusiv im Shop angeboten wird.

Informieren sich Shop-Betreiber über die Umstellung auf oder die Integration von Eigenmarken, beschäftigen sie sich in der Regel vor allem mit dem Thema Sourcing. Heißt: Wo bekomme ich es her? Was kostet es? Wie lange dauert die Produktion? Mit welcher Beschaffungszeit muss gerechnet werden? Die viel entscheidendere  Frage ist aber eigentlich eine andere: Wie mache ich meinen Kunden meine neue Handelsmarke schmackhaft?

Handelsmarken sind keine Selbstläufer

„Der größte Fehler ist sicherlich, die Handelsmarke als Selbstläufer anzusehen, der sich allein über den Preis verkauft. Auch bei Handelsmarken geht es nicht nur um den Preis, es geht wie immer auch um Vertrauen und um das Selbstwertgefühl des Käufers, das durch Cleverness bzw. die Smart Choice belohnt wird“, erklärt Alexander Krause, Geschäftsführer der Werbeagentur UNIBRAND im Experten-Interview in der März-Ausgabe von shopanbieter to go. Doch was genau versteht der Werbe-Experte unter „Smart Choice“?

Für den Erfolg von Handelsmarken sei es wichtig, dass die Kunden sie nicht als zweite Wahl wahrnehmen, sondern als günstige Alternative, bei der sie qualitativ keine Abstriche machen müssen. Krause nennt hierfür ein Beispiel:  „Bei Skoda weiß jeder, dass in den Autos VW-Teile verbaut sind. Der Kauf eines Skoda-Fahrzeugs stellt daher für viele die intelligentere, da günstigere Wahl dar – was von Skoda auch mit dem Claim „simply clever“ stark beworben wurde.“

Success-Story: Marke erfolgreich etabliert

Erfolgreich eine Eigenmarke im Sortiment platziert hat der Online-Shop Bike-Discount. Dessen Farrad-Marke Radon hat sich zum Beststeller entwickelt. Die entsprechende Marken-Website zählt inzwischen schon über 130.000 Facebook-Follower. „Es ist sehr beeindruckend, mit welcher Hingabe, Authentizität und Liebe zum Detail es diesem Online-Händler gelingt, bei allem, was sie für die Marke tun, das Gefühl „Wir leben unsere Marke“ mitzugeben“, erklärt Krause.

Bevor Online-Händler eine eigene Handelsmarke aufbauen, sollten sie zunächst einmal eine Marktanalyse durchführen. Wenn die emotionale Bindung zu bestehenden Marken hoch ist, wird es schwer, eine Handelsmarke erfolgreich zu etablieren. Als Beispiel nennt Krause die beliebte Schuhmarke Nike, die es Wettbewerbern schwer machen würde, eine eigene „No-Name“-Sneaker-Marke erfolgreich einzuführen. Ergibt die Markanalyse bezüglich der Relevanz möglicher Produkte , der Marge, der Brand-Wettbewerber und der Zielgruppe jedoch, dass eine Handelsmarke Potenzial habe, sollte der Händler im Sourcing prüfen, welche Preise und Qualität er anbieten könne. Nach dieser Erst-Recherche müsse dann entscheiden werden, ob Kunden und Händler von der Einführung einer Handelsmarke profitieren könnten.

Mit der Einführung einer Handelsmarke hat die eigentliche Arbeit für den Online-Händler aber erst begonnen: Er muss seinen Kunden verdeutlichen, warum die Handelsmarke eine „Smart Choice“ und keine zweite Wahl darstellt. Die Handelsmarke sollte also nicht einfach nur ins Sortiment integriert, sondern die Vorzüge der entsprechenden Produkte kommuniziert werden. „Als Faustregel lässt sich sagen, je bekannter und positiver aufgeladen der Händler, desto offener kann und sollte er seine Eigenmarken positionieren“, meint Krause.

Wie Online-Händler es schaffen können, Handelsmarken zu etablierten Marken aufzubauen und das eigene Sortiment zu individualisieren, erfahren Online-Händler im Experten-Interview in der fünften Ausgabe von  shopanbieter to go – dem Praxis-Magazin für Shop-Betreiber und E-Commerce-Entscheider.

 

TV-Doku: Die Macht von Amazon (gegenüber Marketplace-Händlern)

Von: | 19. Juni 2015 | Bunte Kiste,Vertrieb
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Wir hatten vor einiger Zeit ja für eine TV-Produktion des ZDF nach Amazon Marketplace-Händlern gesucht. Diese Sendung wurde im ZDF nun unter dem Titel “Die Macht von Amazon” ausgestrahlt und ist in deren Mediathek abrufbar. Inhaltlich bietet die Doku nichts, was die meisten nicht schon einmal gehört hätten:

  1. Amazon achtet sehr genau darauf, möglichst immer in der Buybox zu sein, auch wenn sie etwas teurer als der günstigste Marketplace-Anbieter ist.
  2. Um dies sicherzustellen, wird auf Preisänderungen seitens Marketplace-Händlern schon nach wenigen Minuten reagiert.
  3. FbA-Artikel werden mit der eigenen Ware von Amazon gemischt eingelagert und unkontrolliert verschickt. Kein Wunder also, dass Amazon oft genug selbst Plagiate verschickt.
  4. Amazon greift ihren FbA-Händlern in die Tasche in das Lager wenn sie selbst Ware nicht mehr vorrätig haben oder der Lieferant / Hersteller sie nicht beliefern möchte.
  5. Wenn Amazon Verkäuferkonten sperrt, kann sie 90 Tage und länger deren Guthaben einbehalten.

Neu war für mich:

  • Im Fall von betrügerischen Käufen über Amazon gibt es kein Geld für die Verkäufer. So eine Art Amazon-Zahlungsgarantie gibt es also nicht.
  • Fast 40% der eingelagerten Ware in einem vom Filmteam besuchten Logistiklager ist FbA-Ware.
  • Dass sich Amazon bei ihren FbA-Händlern bedient, wurde bereits öfters berichtet. Dass Amazon diese Ware seinen FbA-Händlern dann jedoch als “verloren” oder “beschädigt” meldet nicht.

Link zur Doku: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2423490/#/beitrag/video/2423490/Die-Macht-von-Amazon

 

So haben Online-Händler alle Marketingkanäle im Griff – [Sponsored Post]

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Preissuchmaschinen, Online-Marktplätze, Google AdWords und Google Shopping: Betreiber von Online-Shops bespielen inzwischen etliche Kanäle, um Traffic für den Shop oder direkten, zusätzlichen Umsatz zu generieren. Mit dem ChannelPilot (www.channelpilot.de) ist Steuerung der Produktdaten, die Anbindung, Pflege und Kontrolle dieser Kanäle zum Kinderspiel.

Wer als Online-Händler erstmalig auf die Idee kommt, seine Produkte auf Preisportalen zu bewerben, um neue Kunden anzulocken, wird überrascht sein, mit welchem Aufwand solch eine Anbindung verbunden ist. Zwar finden sich für die meisten Shopsysteme Plugins, die die Produktdaten direkt mit den Preisportalen verknüpfen, doch die Hauptarbeit ist damit noch längst nicht getan. Titel, Beschreibungen und Bilder müssen kontrolliert, Landing Pages, Klick- und Konversionsraten ständig überprüft werden. Außerdem muss der Shop auf jedem Preisportal noch ordentlich präsentiert werden. Wer bei diesen Aufgaben schludert, riskiert es, mit dem Preisportal Geld zu verlieren statt zu verdienen.

Jede Anbindung vergrößert das Aufgabengebiet

In der Praxis arbeiten die meisten Online-Händler nicht nur mit einem Preisportal zusammen, sondern mit mehreren. Und jedes dieser Portale hat andere Vorgaben bezüglich der Aufbereitung der Produktdaten. Wäre die Aufgabe damit noch nicht komplex genug, bespielen viele Shop-Betreiber noch weitere Kanäle. Google AdWords mit Google Shopping – Anzeigen greifen ebenfalls auf die Produktdaten des werbenden Shops zurück. Jeder Klick auf eine Werbeanzeige versursacht Kosten, weswegen es auch hier unerlässlich ist, dafür zu sorgen, dass alle Daten aktuell und richtig sind und die Besucher auf relevante Produktdetailseiten geführt werden.

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Neben den Marketing-Kanälen, die einem Online-Shop neue potenzielle Kunden zuführen sollen, arbeitet ein Großteil der Online-Händler auch mit Online-Marktplätzen wie Amazon oder eBay zusammen. Deren Besucher lassen sich zwar nur schwer zum eigenen Shop lotsen, sorgen dafür jedoch für zusätzlichen Umsatz, wenn die eigenen Produkte auf den Marktplätzen zum Verkauf angeboten werden. Auch hier können Angebote bequem über Schnittstellen direkt aus der Shop-Software eingestellt werden. Damit die zusätzlichen Vertriebskanäle Umsatz bringen, müssen jedoch die Preise der Mitbewerber ständig überwacht und die eigenen gegebenenfalls angepasst werden. Amazon und eBay haben schließlich nicht nur eine riesige Reichweite, sondern auch eine große Zahl aktiver Händler, die um diese Kundschaft wettstreitet!

Nimmt man all diese Aufgaben zusammen, müsste der Betreiber eines Online-Shops schon magische Kräfte oder Tentakel haben, um sämtliche Marketing-Kanäle gleichzeitig im Blick zu haben und sofort erkennen zu können, wenn irgendwo eingegriffen werden müsste. Magische Kräfte verspricht die cloudbasierte E-Commerce-Lösung ChannelPilot zwar nicht zu verleihen, doch eine Lösung des Problems bietet sie trotzdem. Sie bündelt die Kontrolle aller denkbaren Marketing-Kanäle nämlich unter einem Dach! (Weiterlesen…)

 

Die Kamera ist tot, es lebe das Smartphone

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(Pressemitteilung): Der deutsche Markt für mobile Devices ist hart umkämpft – mit Samsung an der Spitze. Doch die Anbieter streiten nicht nur untereinander um Marktanteile, sie erobern dank der immer weiter entwickelten Technik auch zunehmend andere Segmente. Eine aktuelle Studie von metoda deckt auf: Zu den Leidtragenden zählen insbesondere die Hersteller von (Digital-) Kameras.

Manch einem geht die Dauerpräsenz von Smartphones und Tablets inzwischen gehörig auf die Nerven. Das trifft möglicherweise auch auf die Kamerahersteller zu, denen Anbieter mobiler Devices zunehmend das Leben schwer machen. Einer aktuellen Erhebung des E-Commerce Marktresearch-Unternehmens metoda zufolge laufen Smartphones herkömmlichen Fotokameras nämlich den Rang ab. Die Hersteller orientieren sich am Bedarf der Kunden und statten ihre mobilen Endgeräte mit immer besseren Kameras aus. Für viele Nutzer sind zusätzliche Kameras überflüssig, zumal das Handy bereits ständiger Begleiter ist.

Smartphones stellen Spezialisten in den Schatten

Auch wenn die Bedeutung von Tablet-PCs in der jüngeren Vergangenheit schon wieder etwas abnimmt, die Relevanz mobiler Endgeräte hat seit 2013 im Vergleich zu Kameras enorm zugenommen. Insbesondere für Handys ohne Vertrag gilt: Sie spielen bei den Kaufentscheidungen der Konsumenten eine immer größere Rolle, wobei der Launch des iPhone 6 im Herbst 2014 einen zusätzlichen Schub gebracht hat. Auf Platz zwei rangieren seit rund eineinhalb Jahren Tablet-PCs, die zu Weihnachten 2013 einen enormen Boom erlebten.

Größte Verlierer sind der Relevanzanalyse von metoda zufolge Systemkameras, bei denen sich die Gunst der Nutzer am schlechtesten entwickelt hat (siehe Abbildung 1). In den Folgemonaten verlor dieser Gerätetyp deutlich an Bedeutung, inzwischen spielen Systemkameras die geringste Rolle unter allen untersuchten Geräten. Etwas besser, aber immer noch deutlich schlechter als Smartphones und Tablet-PCs, schneiden digitale Kompakt- sowie digitale Spiegelreflexkameras ab. Doch auch bei diesen Gerätetypen ist ein klarer Verfall der Martrelevanz zu beobachten.metoda_Abb. 1_Skalierte Relevanz (Weiterlesen…)