Aktuelle News

Warum asiatische Marktplatz-Händler Dumping-Preise anbieten können

Von: | 15. März 2017 | Finanzen & Steuern
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Über 800 Millionen Euro entgehen dem deutschen Fiskus Jahr für Jahr – weil Marktplatz-Händler aus Asien auf Amazon und Ebay massenhaft Produkte verkaufen und dabei weitgehend ungestraft die Umsatzsteuer hinterziehen. Während die deutsche Politik noch in Ausschüssen berät, was in der Angelegenheit zu tun sein könnte, führen die deutschen Verkäufer einen existenzbedrohenden Kampf gegen asiatische, Umsatzsteuer-befreite Kampfpreise.

Angebot eines asiatischen Händlers auf Amazon: Die Adresse ist im Impressum zu finden, eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer dagegen nicht.

Angebot eines asiatischen Händlers auf Amazon: Die Adresse ist im Impressum zu finden, eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer dagegen nicht.

Auf großen, international tätigen Marktplätzen wie Amazon und Ebay geraten Online-Händler zunehmend unter Preisdruck durch Konkurrenz aus Fernost: Vor allem in den Kategorien Accessoires, Haus & Garten sowie Elektronik werben asiatische Unternehmen mit unschlagbaren Kampfpreisen um die deutsche Kundschaft. Wie Internetworld.de berichtet, liegen die Gründe für die Dumping-Angebote nicht nur in geringeren Produktionskosten und niedrigeren Löhnen – sondern auch in der geringen Durchsetzungsfähigkeit der deutschen Finanzämter.

Denn die Händler aus China, Hongkong und anderswo hinterziehen bei ihren Geschäften in Deutschland die Umsatzsteuer – und zwar reihenweise und systematisch. Rund 800 Millionen Euro schmuggeln Marktplatzverkäufer aus Fernost Jahr für Jahr am deutschen Fiskus vorbei, schätzt Mark Steier, Betreiber des E-Commerce-Branchendienstes Wortfilter.de, der die Warenwerte und Umsätze der Asiaten analysiert hat.

5.500 Händler aus Asien verkaufen bei eBay.de, 5.100 bei Amazon.de, hat Wortfilter gezählt. Ein genauerer Blick ins Impressum deckt die Steuersünder unter ihnen schnell auf: Fehlt eine gültige Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, dann sind die Händler bei keinem deutschen Finanzamt gemeldet – und damit ist eine Steuerhinterziehung denkbar bis wahrscheinlich. Laut Steier trifft das auf „99,8 Prozent der asiatischen Händler“ zu. (Weiterlesen…)

 

Verkaufsbörse: Onlineshop und Onlinehandel mit eigener laufenden Uhrenmarke zu verkaufen

Von: | 15. März 2017 | Marktplatz
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Wrfel mit Brse(Anbietertext): Zum Verkauf ein Onlineshop in Verbindung mit einer eigenen Uhrenmarke. Es handelt sich hierbei um Armbanduhren aus Holz. Die Marke ist seit 2015 offiziell beim Deutschen Patent – und Markenamt angemeldet und wächst kontinuierlich. Leider müssen wir das Geschäft aus zeitlichen Gründen aufgeben.

Eckdaten:

  • Markteintritt: 2015
  • Sortiment / Branche: Schmuck / Uhren und Sonnenbrillen aus Holz
  • Umsatz: 08/2016 – 03/2017 100.000 EUR
  • Geringe Retourenquote
  • Shopsystem: Woocommerce, erstellt und betreut durch eine sehr bekannte Webdesign und Marketing Firma
  • Professionelle Fotos, Produktbeschreibungen und Einbindung diverser Zahlungsarten: PayPal, Rechnung, Vorkasse
  • Übergabe der Händler (Onlinehändler und Einzelhändler) die regelmäßig bestellen
  • Sehr gute Marktpräsenz durch klares „Branding“
  • Social-Media: Facebook und Instagram mit hoher Investition (ca. 30.000 Euro)
  • Radiowerbung und Zeitschriften sind gemacht worden
  • Margen Einzelhandel 100%, Margen Endkunden ca. 400%
  • Übernahme des Warenlagers
  • Einarbeitung ist selbstverständlich

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Wie zukunftssicher ist Ihr Online-Geschäft?

Von: | 14. März 2017 | Businessplanung
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Unser neuer Zukunfts-Check ermittelt die Zukunftsaussichten von Online-Shops, weist auf Probleme im aktuellen Geschäft hin und gibt konkrete Handlungsanweisungen für Verbesserungen.

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Seit über 7 Jahren betreiben wir jetzt unsere Verkaufsbörse und haben in dieser Zeit circa 500 Online-Shops auf ihrem Weg zu einem neuen Besitzer begleitet. Naturgemäß erhalten wir dadurch einen recht guten Einblick in die Kennzahlen der verschiedensten Unternehmen.

Unser Fazit aus all diesen Erfahrungen: Der überwiegende Teil der Shops wird zu spät verkauft. Die Besitzer haben ihrem eigenen wirtschaftlichen Niedergang in den meisten Fällen zu lange zugesehen, ohne etwas zu unternehmen. Oder sie waren einfach ausgelaugt und wollten am liebsten sofort verkaufen. Dadurch erzielten die angeschlagenen Shops häufig einen viel geringeren Verkaufspreis, als das mit etwas Vorlaufzeit der Fall gewesen wäre.

Aus diesen Erfahrungen heraus haben wir unseren „Zukunfts-Check“ entwickelt. Online-Händler sollten nicht nur das aktuelle Tagesgeschäft im Blick haben, sondern auch ihre Zukunftsaussichten: Wie zukunftssicher ist das eigene Geschäftsmodell? Wie entwickelt sich die eigene Branche? Was machen die Wettbewerber? Ist das Sortiment noch zeitgemäß? Wie entwickeln sich die Marketing-Kosten? Wenn zwischen Adwords buchen und Päckchen packen die Zeit fehlt, um detailliert die eigenen Kennzahlen unter die Lupe zu nehmen, dann kann unser Zukunfts-Check weiterhelfen. (Weiterlesen…)

 

metoda E-Commerce-Index fällt um 86 Punkte

Von: | 14. März 2017 | Studien & Märkte
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(Pressemitteilung): Der neue metoda E-Commerce-Index misst, wie sich die Nachfrage im deutschen E-Commerce entwickelt. Als Grundlage zieht E-Commerce-Marktforscher metoda die Absatzdaten der insgesamt 1.500 nachfragestärksten Produkte auf Amazon.de heran. Anhand der Schwankungen in den Amazon.de-Hauptkategorien zeichnet der metoda E-Commerce-Index die Nachfrageentwicklung nach.

Den Basiswert 100 bildet die Nachfrage in den Kategorien aus dem Januar 2017. Zusammengefasst stellt also ein Indexwert von 1.500 das exakte Nachfrageniveau aus dem Januar 2017 dar. Somit lässt der übergeordnete Indexwert die aktuelle Nachfrageentwicklung über ein breites Produktangebot erkennen. Die Detailauswertung im Kategorie-Index verdeutlicht hingegen die Entwicklung der Nachfrage in den einzelnen Kategorien. Sie zeigt u.a. saisonale Trends, Moden und Hits. Zur Berechnung des E-Commerce-Index werden über die Marktforschungslösung Market Genius mehrere Millionen Bestellvorgänge monatlich erfasst und analysiert.

Infografik_E-Commerce-Index_02_2017

Mit der ersten regulären Ausgabe lässt der metoda E-Commerce-Index die große Vorfreude der Deutschen auf den bevorstehenden Frühling erkennen. Um gleich 14 Punkte ist die Nachfrage in der Kategorie „Garten“ im Februar gesprungen. Mit diesem Ergebnis hat sich die Kategorie von der allgemeinen Marktentwicklung abgekoppelt und sticht mit dem stark positiven Nachfrageverlauf aus allen anderen Kategorien heraus.
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Experten-Webinar: Lager- und Sortimentsoptimierung oder „Im Lager liegt das meiste Geld rum“

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Bei der Auswertung von Online-Marketing-Kampagnen und Usability-Tests des Shop-Frontends setzen die meisten Shop-Betreiber auf Fakten. Anders sieht es jedoch bei der Sortimentssteuerung und Lagerplanung aus. Hier setzen Shop-Betreiber nach wie vor, viel zu häufig auf ihr Bauchgefühl.

Ein Gefühl, das fatale Folgen für den Online-Händler haben kann: Eine viel zu hoher Kapitalbedarf für Produkte die keiner kauft und fehlendes Geld für die Schnelldreher, die sich gut verkaufen. So werden auch Umsatz- und Gewinnpotentiale verschenkt.

 

Hochregal in einer Lagerhalle

 

Unser kostenloses Webinar wird Handlungsempfehlungen aufzeigen, wie Online-Händler ihr Lager, sowie Sortiment optimieren und so mehr Umsatz und höhere Erträge erzielen. Dabei werden Kosten gesenkt und hohe Kapitalbindungen durch Langsamdreher mit geringer Abverkaufsgeschwindigkeit vermieden.

Direkt zur Anmeldung

In diesem Webinar erklären wir:

(Dauer ca. 30 Minuten inkl. Fragerunde)

  • wie Sie Kennerprodukte identifizieren und schneller abverkaufen
  • wie Sie Ihre Top-Produkte ermitteln und eine ständige Verfügbarkeit sicherstellen
  • den Kapitalbedarf deutlich senken können
  • Übergeordnetes Ziel: Mehr Umsatz und höhere Erträge, ohne zusätzliches Marketingbudget zu benötigen

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Prognostizierte E-Commerce-Umsätze im Vergleich

Von: | 13. März 2017 | Studien & Märkte
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Auf der „Trend Arena“ der Internet World Messe diskutierten die wichtigsten Marktforscher erstmals gemeinsam am runden Tisch, wie der digitale Handel treffgenau vermessen werden kann. Bei der Podiumsdiskussion ging es auch um die Frage, wie groß der deutsche E-Commerce nun wirklich ist.

 Vergangenen Dienstag moderierte ich die Podiumsdiskussion ›Weg mit dem Zahlensalat‹ in der TrendArena auf der Internet World. Dabei waren die Verbandsvertreter des BEVH (Martin Groß-Albenhausen, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer), HDE (Stephan Tromp, Hauptgeschäftsführer), EHI (Lars Hofacker, Leiter des Forschungsbereichs E-Commerce), das IFH (Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer) sowie Prof. Dr. Gerrit Heinemann (Leiter des eWeb Research Center an der Hochschule Niederrhein) und Jan Griesel (CEO des Shopsystem-Anbieters plentymarkets).

Marktzahlen sind Leitplanken für die Branche

Um ihre digitale Handelsstrategie verlässlich planen zu können, brauchen Unternehmen verlässliche Marktdaten. Die aktuell verfügbaren Marktzahlen weichen je nach Herausgeber jedoch mitunter deutlich voneinander ab. Die Umsatzzahlen der Verbände sind umsatzsteuerbereinigt nahezu identisch. Alles Friede, Freude, Eierkuchen also, möchte man meinen. Da aber jeder ›E-Commerce-Umsatz‹ anders definiert, kommt letztlich doch wieder immer ein ganz anderer Wert heraus.

Das alles hilft dem Händler nicht weiter, wenn er Branchenzahlen als Entscheidungshilfe nutzen möchte. In der Diskussion ging es daher einerseits darum, Transparenz in die verschiedenen Methoden zu bringen und anderseits zu erörtern, wie man mit den Herausforderungen bei der Umsatzzuordnung nach Handelskanälen besser umgehen kann. Dieses Problem wird mit zunehmender Verschmelzung der Kanäle ja nur noch größer.

Schauen wir uns einmal an, wie hoch jeder Studienherausgeber den E-Commerce-Umsatz ansetzt und wie sich die einzelnen Zahlen zusammensetzen. Da dem EHI naturgemäß die 2016er Zahlen erst spät vorliegen, haben wir auch die Zahlen des Vorjahres (2015) aufgenommen.

 

e-commerce-umsatz-uebersicht

 

Wie wir sehen, sind die ersten Zeilen mit den Umsatz- und Wachstumszahlen nahezu identisch. Aber dann wird es interessant! Die einen haben Retouren bereits rausgerechnet, die anderen nicht. Wichtiger ist jedoch die Frage, welche Güter überhaupt berücksichtigt werden. Die einen bewerten E-Books und Downloads, die anderen zusätzlich noch Veranstaltungstickets, Bahnreisen und Mietwagen. Ganz andere beziehen gar nichts davon ein. Da beginnt dann das Tohuwabohu. (Weiterlesen…)

 

E-Commerce-Entwickler aufgepasst: code.talks commerce special 2017

Von: | 10. März 2017 | Veranstaltungen
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Zwei Tage lang Gespräche und Diskussionen zu Trends und Themen in der E-Commerce-Entwicklung: Das ist code.talks commerce special. Dieses Jahr trifft sich die Entwicklerszene am 27. und 28. April 2017 im CineStar Kino der KulturBrauerei in Berlin – und für shopanbieter.de-Leser gibt es 10 % Rabatt!

VortragshaltenderDas Programm der diesjährigen code.talks commerce special sieht rund 70 Sessions in 8 Thementracks – von Architecture, über BI Marketing bis Systeme oder IT-Organisation – vor. Die Einteilung nach unterschiedlichen Leveln hilft dabei, die idealen Veranstaltungen zu finden und die extra großen (Kino-) Leinwände stellen sicher, dass vorgestellter Code bis in die letzten Reihen optimal lesbar ist.

Auf den fünf code.talks Bühnen diskutieren sprechen zahlreiche nationale und internationale Top Speaker wie Philip Erler (Zalando SE), Florian Heinemann (Project A Ventures), Ulf Kirsten (Rocket Labs), Ben Marks (Magento Inc), Sebastian Betz (About You) und Dima Soroka (Oro Inc.).

Flankierend gibt es natürlich auch ein tolles Tech Entertainment Programm und wie jedes Jahr die legendäre After Conference Party, die die ideale Kulisse bietet zum entspannten Austausch und Kontakte knüpfen.

Die Highlights in Stichpunkten: (Weiterlesen…)

 

Ein Tag rund um eBay: Der eBay SellerDay am 07.04.2017 in Berlin- Sponsored Post

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Kaum ein Online-Händler kommt heutzutage um den Verkauf auf eBay herum. Was einst als Online-Auktionshaus begann, ist längst zu einer der wichtigsten Anlaufstellen für Kunden und Händler im digitalen Handel geworden. Aufgrund der hohen Relevanz veranstaltet der Händlerbund in Kooperation mit eBay einen Tag, an dem Händler, Brancheninsider und Interessierte tief in die Welt des Online-Marktplatzes abtauchen können:

Der eBay SellerDay findet am 7. April 2017 im Spreespeicher in Berlin statt. Diese außergewöhnliche und historische Eventstätte im Osthafen der deutschen Hauptstadt öffnet für die erste und bislang einzige Konferenz ihrer Art die Pforten und wartet dabei mit einem umfangreichen Programm auf.

Die Agenda: Vorträge, Workshops, Best Practise und Co.

Ein Blick auf die Agenda des eBay SellerDay zeigt auf Anhieb die Vielfalt der angebotenen Themen: Ob nun das kommende eBay Update, die mobile Optimierung, wichtige SEO Rankingfaktoren, die Internationalisierung, Umgang mit negativen Bewertungen, die Bedeutung von Bildern und Content oder auch erfolgversprechende Werbemaßnahmen und das rechtssichere Handeln – die Themen sind mannigfaltig und bieten sowohl Anfängern als auch erfahrenen Verkäufern jede Menge spannenden Input.

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Bei der Planung des eBay SellerDays wurde auf ein abwechslungsreiches Programm aus Referaten und Kurzvorträgen aber auch Workshops und Best Practise-Beispielen Wert gelegt. Dabei bietet sich für die teilnehmenden Online-Händler die Gelegenheit, sich vor Ort mit zahlreichen Branchenexperten aus den unterschiedlichsten Bereichen auszutauschen. (Weiterlesen…)

 

Mit personalisierten After-Sales-Services Kunden glücklich – Adnymics und parcelLab gemeinsam auf dem plentymarkets Kongress 2017

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(Pressemitteilung): Nach dem Klick auf den Bestell-Button fängt für erfolgreiche Online-Händler die Arbeit erst richtig an: Denn wer seine Kunden durch den Versandprozess und bis über die Ankunft des Pakets hinaus mit guten Services begleitet, steigert nicht nur die Zufriedenheit seiner Online-Käufer, sondern auch die eigenen Umsätze. Deshalb stellen die Münchner Start-ups Adnymics und parcelLab individuelle After-Sales-Services ins Zentrum ihres gemeinsamen Auftritts auf dem diesjährigen plentymarkets Kongress.

Der 17. März ist ein Pflichttermin für die E-Commerce-Branche: Dann steigt im Kongress Palais in Kassel der diesjährige Händler-Kongress des ERP-System-Anbieters plentymarkets. 40 Fachvorträge erwarten die rund 1.500 Teilnehmer des 10. plentymarkets Kongresses, 60 Aussteller werden das Event mit ihren Infoständen flankieren.

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Dazu gehören auch die beiden Münchner Start-ups Adnymics, ein Anbieter für personalisierte Paketbeilagen, und parcelLab, Entwickler einer individualisierbaren Paket-Tracking-Lösung. Zusammen wollen die beiden Unternehmen den Besuchern nahebringen, wie personalisierte After-Sales-Services aussehen können – und wie Online-Händler davon ganz konkret profitieren. (Weiterlesen…)

 

Kein Käuferschutz mehr: Google stampft Gütesiegel „Google Zertifizierte Händler“ ein

Von: | 7. März 2017 | Artikel & Interviews
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Noch in diesem Monat soll Googles Gütesiegel eingestellt werden. Stattdessen bietet Google Online-Händlern mit „Google Kundenrezensionen“ ein neues Programm – unter genauer Betrachtung ein mehr schlechter als rechter Ersatz für das etablierte Gütesiegel.

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Die Änderung dürfte für viele Online-Händler eine (unangenehme) Überraschung sein: Google stellt sein Gütesiegel „Google Zertifizierte Händler“ ein. Das berichtet Internetworld.de unter Berufung auf Information der Online-Marketing-Agentur Bloofusion. Bestehende Händler-Kontos sollen laut einer Support-Seite  bereits „Anfang März“ zu einem neuen Google-Programm für Händler migriert werden: „Google Kundenrezensionen“ (englisch: Google Customer Reviews) soll an die Stelle von „Google Zertifizierte Händler“ treten.

Auch wenn Google die Umstellung verharmlosend als „Programmaktualisierung“ kommuniziert: Für Nutzer des bisherigen Google-Gütesiegels sind die Änderung ziemlich einschneidend. So bietet „Google Kundenrezensionen“ keinen Käuferschutz mehr. Bisher garantierte Google einen Käuferschutz von bis zu 1.000 Euro pro Kunde und vermittelte im Streitfall zwischen Kunde und Händler. Gründe für die Rücknahme dieser vertrauensbildenden Maßnahme nennt Google nicht; bloofusion spekuliert, der Suchmaschinenprimus habe vielleicht den anfallenden Vermittlungsaufwand für das Programm unterschätzt. Auch das bisherige Shop-Gütesiegel, das im Markt einen durchaus respektablen Bekanntheitsgrad erreicht hat, fällt durch die Änderung weg. Es wird wohl ein neues Gütesiegel geben, aber noch ist nicht klar, wie das aussehen wird. Die Verwendung wird auf jeden Fall in Zukunft optional. (Weiterlesen…)