Aktuelle News

idealo mit neuem Marktplatz-Konzept?

Von: | 13. August 2014 | Marketing,Vertrieb
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(Pressemitteilung): Bei der täglichen Analyse von Millionen Produkt- und Preisdaten im E-Commerce sind die Datenexperten von PreisAnalytics auf eine spannende Entwicklung gestoßen. Deutschlands führende Preissuchmaschine www.idealo.de spielt mit dem Gedanken, sich zu einem Marktplatz zu entwickeln. „Nicht nur unsere internen Datenanalysen, sondern auch Gespräche mit Kunden zeigen, dass sich idealo mit einem möglichen Marktplatz-Konzept auseinandersetzt“, sagt Stefan Bures, Geschäftsführer PreisAnalytics.

Ein erster Test des neuen Konzepts ist bereits seit mehreren Wochen live. So können die Produkte einiger Händler bereits heute über den idealo-Marktplatz erworben werden. Dazu zählen u.a. Angebote der Gardena Premium Gartenschere BP 50 und des Gira Rauchmelder Dual Vds (siehe Screenshots unten). (weiterlesen …)

 

Wie bekommt man den Online-Lebensmittel-Handel aus der Nische?

Von: | 18. Juli 2014 | Vertrieb
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Foto einer DHL-Packstation mit Allyouneed-QR-Shop-Plakatierung

Eine der DHL-Packstationen mit Allyouneed-QR-Shop-Plakatierung. Foto: Allyouneed-Blog

Heutzutage kann man alles online verkaufen. Alles? Nunja, auch Lebensmittel werden im B2C bereits online gehandelt, doch dabei handelt es sich i.d.R. noch um einzelne Nischen bzw. vor allem  Dauerware abseits des Schnellverbrauchs. Der Durchbruch im Onlinehandel mit Lebensmitteln im Supermarkt-Stil lässt noch immer auf sich warten.

Dabei ist die Vision durchaus verführerisch: Die Generation Latte könnte ihre Wocheneinkäufe unterwegs im Lieblings-Cafe erledigen – und kommt man nach Hause, steht der ganze Kram bereits vor der Wohnungstür. In diese Richtung zielten beispielsweise die “QR-Shops” des koreanischen Tesco-Ableger Home Plus (wir berichteten).

Nun möchte Allyouneed.com nach diesem Beispiel den Lebensmittelhandel per Internet pushen. Dazu hat der 2011 gegründete Online-Supermarkt laut eigenem Blog jetzt in Berlin diverse DHL-Packstationen als QR-Supermarkt plakatiert: (weiterlesen …)

 

Adidas knickt im Kampf gegen Online-Händler ein

Von: | 2. Juli 2014 | Vertrieb
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Adidas gab dem Druck des Bundeskartellamts nach und lockerte seine Beschränkungen für Online-Händler. Schuhe, Kleidung und Sportgeräte von Adidas dürfen nun unter bestimmten Bedingungen wieder auf sogenannten offenen Marktplätzen verkauft werden, wie das Unternehmen mitteilte.

Den Verkauf auf diesen Marktplätzen, hatte der Konzern vor anderthalb Jahren per Richtlinien in ihren Bestimmungen verboten. Daraufhin hatte das Bundeskartellamt im vergangenen Jahr eine großangelegte Händlerbefragung gestartet und wegen einer möglichen Behinderung des Wettbewerbs zu ermitteln begonnen. Diese Untersuchung stehe “unmittelbar vor dem Abschluss”, sagte ein Sprecher. Sie könnte Signalcharakter auch für andere Hersteller haben, die ähnliche Praktiken verfolgen. Auch der kleinere Adidas-Konkurrent Asics war ins Visier der Wettbewerbshüter geraten.

Der Konzern machte jedoch deutlich, dass der Schritt nur ein Teilrückzug ist: Händler dürften die Produkte mit den drei Streifen nur dann auf offenen Marktplätzen verkaufen, “falls diese unsere qualitativen Kriterien für die Markenpräsentation erfüllen”. Was dieses konkret bedeutet, ist derzeit noch unklar.

Dennoch, war dies für Online-Händler sicherlich ein wichtiger Schritt in die für sie richtige Richtung, Hatte doch auch erst kürzlich das OLG Schleswig ein Urteil gegen Casio bestätigt, welche Online-Händlern ebenfalls Vertriebsbeschränkungen auferlegen wollte.

 

Lohnt es sich für Sie, die Rücksendekosten zu übernehmen?

Von: | 18. Juni 2014 | Vertrieb
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Die VRRL lastet die Rücksendekosten bei Widerruf seit dem 13.6.14 generell den Kunden auf. Dennoch übernehmen viele große Shops weiterhin freiwillig diese Kosten: Zu sehr sind die deutschen Kunden daran gewöhnt und zu stark wirkt sich dieser Faktor damit kaufentscheidend aus.

Für kleinere Shops bedeutet dies, dass sich dieser eigentliche Vorteil der VRRL für sie eventuell in einen Wettbewerbsnachteil verkehrt. Dabei tragen manche Shops tatsächlich schwer unter den Widerrufen der Kunden, bis zu 20,- Euro betragen die Kosten für  einen Widerruf im Schnitt! Wer wollte da freiwillig auch noch die Portokosten übernehmen?

Tatsächlich kann sich aber genau dies rechnen. Aber ob dies der Fall ist, muss für jeden Shop individuell ausgerechnet werden – keine einfache Aufgabe! Hier setzten Prof. Dr. Bernd Skiera, Siham El Kihal und Prof. Dr. Christian Schulze an und bauten einen

Retourenkosten-Kalkulator

Damit errechnen Sie schnell und einfach, wie teuer Sie die Retouren Ihrer Kunden zu stehen kommen – und ob es sich eventuell rechnen könnte, die Rücksendekosten freiwillig zu übernehmen! Sie benötigen dazu diese Werte aus Ihrem Controlling:

  • Durchschnittliche Retourenquote (%)
  • Durchschnittlicher Deckungsbeitrag pro Bestellung (Euro)
  • Durchschnittliche Prozesskosten pro retournierter Bestellung, ohne Versandkosten (Euro)
  • Durchschnittliche Akquisitionskosten/Werbekosten pro Bestellung Euro)
  • Anfallende Versandkosten pro Bestellung (Euro)
  • Vom Kunden bezahlte Versandkosten pro Bestellung (Euro)
  • Vom Kunden bezahlte Retourenkosten pro retournierter Bestellung (Euro)

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Kundenbindung im E-Commerce

Von: | 12. Juni 2014 | Vertrieb
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(Gastartikel): Der Gesamtumsatz des Onlinehandels steigt stetig. Doch noch immer lässt das Kundenmanagement bei vielen Shop-Betreibern zu wünschen übrig. Nach einer Faustregel ist es mindestens fünfmal so teuer, einen neuen Kunden zu gewinnen, als einem Bestehenden erneut etwas zu verkaufen. Daher lohnt auch beim Online-Handel die Pflege der Bestandskunden mindestens so sehr wie die Jagd nach neuen Käufern. Wir möchten Ihnen zeigen, wie Sie das Thema Kundenmanagement starten können.

kundenbindungHauptaufgaben des Customer Relationship Management (CRM) sind bekanntlich Kundengewinnung und Kundenbindung. Die erste Phase der Kundenbindung – die Kontaktaufnahme – ist gleichzeitig die unsicherste Phase. Die Unsicherheiten sind gerade im Online-Handel um ein Vielfaches größer, als im „echten Leben“. Umso wichtiger, dass Sie sich sprichwörtlich nicht hinter Ihrem Verkaufstresen verstecken. Deshalb: Ran an den Kunden …

Vorteil Bestandskunde

Kunden, die häufiger bei Ihnen einkaufen, bringen Ihnen – neben den geringeren Akquisekosten – noch weitere Vorteile: Ihre Preise und Konditionen sind bereits akzeptiert. Bestandskunden schauen nicht mehr auf jeden Euro, sondern sind froh, dass bei Ihnen alles in gewohnten Bahnen abläuft. Außerdem haben sie auch weniger Fragen und beschäftigen Ihren Kundendienst daher seltener. Bestandskunden kennen sich aus und die Kommunikation läuft schneller und zielgerichteter. Oft kaufen Bestandskunden mit der Zeit auch mehr, die Warenkörbe werden größer.

Was können Sie also tun, damit möglichst viele Ihrer Käufer zu Bestandskunden werden? (weiterlesen …)

 

bepado geht mit über 1000 Händlern an den Start

Von: | 19. Mai 2014 | Vertrieb
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Die shopware AG hat heute auf den Shopware Community Days die finale Version von bepado an den Start gebracht. Damit hat das Händlernetzwerk nun alle Testphasen hinter sich gelassen. Zum Start sind über 1000 aktive Händler im Netzwerk. Gleichzeitig hat die shopware AG vor mehr als 1.500 Zuschauern eine enorme Aufwertung des Funktionsumfangs bekannt gegeben, die Onlinehändlern und Lieferanten nun alle Prozesse im eCommerce erleichtert. Damit unterstreicht bepado den Anspruch, das  „Betriebssystem für den eCommerce“ zu sein, wie der Shopware-Vorstand ankündigte. Bisher befinden sich 2,5 Millionen Produkte in bepado.

„Die Devise von bepado lautet ,boost your business‘, weil wir Onlinehändlern und Lieferanten alle Möglichkeiten geben, sich zu vernetzen, zu handeln und gemeinschaftlich zu wachsen“, sagte bepado-Projektleiter Dietmar Hölscher während der Keynote. „Während der Entwicklungs- und Testphase in den vergangenen zwölf Monaten haben wir sehr schnell festgestellt, dass das ursprünglich als soziales Händler-Netzwerk angekündigte bepado weitaus mehr kann und viel mehr Tools entstanden sind, die Shopbetreiber sinnvoll nutzen können, um einen effizienten Onlinehandel zu betreiben“, so Hölscher weiter. Damit gebe es nun eine perfekte Lösung für Shopbetreiber, neue und größere Absatzmärkte zu erschließen, sich von Playern wie Amazon und eBay unabhängiger zu machen und am Ende den Ertrag zu steigern. (weiterlesen …)

 

Bundeskartellamt sieht Beschränkungen des Online-Vertriebs bei ASICS kritisch

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(Pressemitteilung): Nach vorläufiger Prüfung durch das Bundeskartellamt enthält das selektive Vertriebssystem von ASICS Deutschland, in dem Laufschuhe nur über autorisierte Händler an Endkunden verkauft werden, eine Reihe von schwerwiegenden Wettbewerbsbeschränkungen. Diese Bedenken treffen vor allem die weitgehende Behinderung des Internetvertriebs. ASICS Deutschland wurden die Bedenken des Bundeskartellamtes heute schriftlich mitgeteilt. Dem Unternehmen ist eine Frist zur Stellungnahme bis zum 10. Juni 2014 eingeräumt worden.

Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: „Es ist allgemein anerkannt, dass Hersteller ihre Händler nach bestimmten Kriterien auswählen dürfen und Qualitätsanforderungen aufstellen können. ASICS untersagt den Händlern allerdings den Vertrieb über Online-Marktplätze und die Unterstützung von Preisvergleichsmaschinen und schießt damit über das Ziel hinaus. Nach unserer vorläufigen Einschätzung dient das ASICS-Vertriebssystem in der jetzigen Form vorrangig der Kontrolle des Preiswettbewerbs im Online- sowie im stationären Vertrieb. Durch die umfangreichen Vorgaben des Herstellers wird der Wettbewerb unter den Händlern beim Vertrieb von ASICS-Laufschuhen beeinträchtigt. Zudem schränkt ASICS den Wettbewerb im Markt für Laufschuhe insgesamt stark ein, weil ASICS über eine starke Marktposition verfügt und auch andere große Laufschuhhersteller das Onlinegeschäft in ähnlicher Weise beschränken.“ (weiterlesen …)

 

Hält Amazon seine Marketplace-Händler für dumm?

Von: | 26. März 2014 | Vertrieb
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Diese Frage wirft sich unweigerlich auf, wenn man im, übrigens sehr lesenswerten, aktuellen ibusiness Executive Summary den Artikel “Sechs Wege aus Amazons Griff” liest. Für diesen Artikel konfrontiert der Autor Sebastian Halm Amazon mit dem häufig zu hörenden Vorwurf, Amazon würde gezielt Verkaufszahlen vom Marketplace, als auch dem Auftragsaufkommen aus der Logistiksparte auswerten. Und aus diesen Daten anschließend die Verkaufsschlager identifizieren und deren Lieferanten entsprechend kontaktieren.

Dem Autor nach, äußert sich Amazon, zur Vereinnahmung der erfolgreichen Produkte seiner Händler befragt, ein wenig verschwommen: Es streitet zwar ab, Daten aus Logistik und Webseite zusammenzuführen, da die Bereiche strikt getrennt seien. Es verweist jedoch klar darauf, dass die Daten erfolgreicher Produkte  nicht allein Amazon selbst offen zugänglich seien. (weiterlesen …)

 

Generiert Amazon jetzt 10 oder 20 Mrd. Euro Handelsumsatz in Deutschland?

Von: | 24. März 2014 | Vertrieb
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Lange Zeit hielt sich Amazon ja bedeckt, was Aussagen zu deren Umsätzen in Deutschland anbelangt. Im letzten Geschäftsbericht hatte Amazon nun angegeben, dass 2013 in Deutschland 7,57 Mrd. Euro (10,535 Mrd. US-$, Wechselkurs-Basis: 1 € = 1,39 US-$) Umsatz erzielt wurden. Dieser Umsatz entspricht jedoch nicht dem tatsächlich erzielten GMV (Gross Merchandise Value), da darin die Umsätze der Amazon-Händler nur in Form der Provisionen enthalten ist.

Da ja allgemein angenommen wird, dass ca. 1/3 des Umsatzes über Marketplace-Händler generiert wird, kam der bvh überschlagsweise auf einen Gesamtumsatz von über 20 Mrd. Euro. Dies würde gleichzeitig bedeuten, dass über Amazon ca. 50% des gesamten E-Commerce-Umsatzes generiert wird.

Die bvh-Berechnung ist ebenso simpel, wie nachvollziehbar und dennoch höchstwahrscheinlich  falsch. Der bvh rechnet wie folgt: 6,85 Mrd. Umsatz dividiert durch 3 = 2,25 Mrd. €, bei 15% mittleren Provisionssatz würde das 15 Mrd. Außenumsatz  für die Marketplace-Händler bedeuten.

Addiert man dies zu den Umsätzen eigentlichen Amazon-Händlerumsätzen hinzu, kommt man auf die ca. 20 Mrd. Euro Gesamtumsatz die über Amazon generiert werden. (weiterlesen …)

 

Neuigkeiten für gewerbliche eBay-Verkäufer

Von: | 11. März 2014 | Vertrieb
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eBay führt 2014 weitere Neuerungen für gewerbliche Verkäufer ein. Und dabei wird sich einiges ändern. Klar, es wird auch wieder Anpassungen in der Gebührenstruktur geben. Inwiefern sich diese jedoch negativ auswirken werden, überlasse ich gerne der profunderen Einschätzung der mitlesenden eBay-Powerseller. Da künftig auch die Versandkosten bei der Berechnung der erfolgsabhängigen Transaktionsgebühr berücksichtigt werden, kann dies durchaus eine Gebührenerhöhung von 20% und deutlich mehr bedeuten. Andererseits, zwingt dies einige Händler zur seriöseren Preiskalkulation (unnötig überhöhte Versandkosten werden quasi bestraft) und zugleich gibt es an anderen Stellen Gebührensenkungen, u.a. für eBay Shops und kostenfreie Zusatzbilder. Unterm Strich wird es sich jedoch wohl schon so ausgehen, dass die Gebühren insgesamt steigen werden.

Spannender finde ich persönlich jedoch die Frage, inwiefern es eBay mit den Änderungen gelingt mehr Händlerumsatz zu generieren. Und an dieser Stelle bin ich optimistisch, dass sich die vielen Änderungen positiv auf das Kaufverhalten auswirken.

Letztlich geht es für mein Verständnis bei den ganzen Änderungen vor allem darum, dem Käufer ein besseres Kauferlebnis und schnellere Kaufmöglichkeit zu ermöglichen. Diese Motivation zeigt sich einerseits durch eine Modernisierung des Shopdesigns und Integration der “inspirierenden” Kollektionen, die übrigens auch von Verkäufern zu verschiedensten Zwecken genutzt werden können. Andererseits, soll der Bestellprozess auf künftig nurmehr drei notwendige Schritte verkürzt werden.

Außerdem, sollen die Verkäufer künftig deutlich mehr Möglichkeiten zur Gestaltung ihres eBay-Shops haben.  Weiterer positiver Effekt – wird eine Transaktion vom Käufer nicht bewertet, geht eBay demnächst automatisch davon aus, dass der Kunde zufrieden war und lässt dies dementsprechend positiv in die Zufriedenheitsquote einfließen. (weiterlesen …)