Aktuelle News

Lieferant wehrt sich gegen Amazon und bringt dass Jeff-Messer auf den Markt

Von: | 6. November 2014 | Vertrieb
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Dass es zwischen Amazon und Händler bzw. Lieferanten nicht immer ganz reibungslos abläuft, ist vielfach geschildert. Die Vorwürfe, wie der amazon watch-blog heute berichtet, welche ein Direktimporteur von Kochmessern auf seiner Protestseite „Jeff das Messer“ gegen Amazon erhebt und die teilweise offenbar vom Landgericht Regensburg in einem Urteil anerkannt wurden, wiegen jedoch schwer. Demnach soll sich Amazon auf mindestens fragwürdige Weise Zugriff auf ein von ihm importierten Messer verschafft haben, um selbst daran zu verdienen.

Betitelt als Wirtschaftskrimi, schildert Messer-Importeur Christian Romanowski in sieben Akten seine Erfahrungen mit Amazon, auf der Seite http://jeff-das-messer.de/ (more…)

 

Quo vadis Click & Collect – muss der Omni-Channel Hype vom Kunden her neu gedacht werden?

Von: | 15. Oktober 2014 | Vertrieb
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(Gastartikel von Speed4Trade): Multi-Channel, Cross-Channel, Omni-Channel, die Berichte überschlagen sich mit Channel-Superlativen, dass einem schwindlig wird. Doch was steckt eigentlich dahinter? Und was hat der Kunde davon? Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen, kommt man um eine kurze Definition der Begriffe nicht herum. Mehr-Kanal Handel, sprich Multi-Channel gab es eigentlich schon immer. Vor allem der Verkaufskanal Internet wurde dabei in der Vergangenheit oft als eigene Geschäftseinheit geführt. Silodenken der Abteilungen war die Folge. Der Kunde konnte seinen online gestarteten Kaufwunsch nicht offline im stationären Ladengeschäft fortsetzen und umgekehrt. Integration Fehlanzeige.

speed4tradeEine Omni-Channel-Strategie ist die konsequente Weiterentwicklung. Der von Forrester Research geprägte Begriff legt nun den Schwerpunkt auf die »Customer Experience« aus der Sicht des Kunden. Alle Kanäle sollen »Omni-«präsent und einheitlich sein: Online-Shop, Mobile, Kiosk-Systeme, Filiale und natürlich alle Social Media Kanäle. Der Kunde entscheidet wo er kauft, wie er kauft und wann er kauft. Ziel ist es, dem Kunden auf seiner »Customer Journey« beim Shopping ein perfektes Einkaufserlebnis zu gestalten – und ihn möglichst nicht an die Konkurrenz zu verlieren. Er soll auf allen Kanälen nur beste Erfahrungen machen, denn  »Experience« heißt eben nicht nur Erlebnis, sondern auch Erfahrung. Und gute Erfahrungen führen zu Vertrauen, aber dazu später mehr. (more…)

 

TV greift Amazons Geschäftsgebaren gegenüber Marketplace-Händler auf

Von: | 6. Oktober 2014 | Vertrieb
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Während kürzlich eine TV-Produktionsfirma (Ex-)Amazon-Händler für eine geplante ZDF-Reportage suchte,  ist ARD schon weiter und berichtete im Rahmen des plusminus-Formats, wie Marketplace-Händler von Amazon an die Kandare genommen und ggf. ausgebootet werden, indem Amazon erfolgreiche Produkte seiner Händler selbst verkauft. Diese “Gerüchte” kursieren ja bereits seit Jahren in der Branche. Soweit nichts Neues also. Ebenso wenig neu, das zynische Statement Amazons dazu, dass jeder die erfolgreichsten Amazon-Produkte doch selbst einsehen könne. Der Forderung von Interessenvertretern, das Kartellamt müsse hier regulierend einschreiten, wurde der Reportage zufolge übrigens von diesem eine Abfuhr erteilt.

Interessant jedoch durchaus, dass Amazon nun auch hinsichtlich seiner Händlerbeziehung in die Aufmerksamkeit der Medien gerät. Ob sich dadurch etwas für die Amazon-Händler ändert, bleibt getrost dahingestellt. Hier geht es zur Reportage in der ARD Mediathek.

Warum man den Kampf gegen Amazon & Co. nicht gewinnen, aber trotzdem erfolgreich sein kann, erläutert kürzlich Frank Noack von Happyshops in einem Interviewgespräch für die erste Ausgabe unseres kostenlosen Online-Händlermagazins shopanbieter to go.

 

 

Vision bepado – Betriebssystem für den E-Commerce

Von: | 25. August 2014 | Shopsysteme,To go,Vertrieb
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Facebook, Xing und Co. setzten bereits früh konsequent auf die Vernetzung ihrer Nutzer und der von ihnen erzeugten Daten – diese Funktion des Web als Plattform hat sich bislang im E-Commerce noch nicht durchgesetzt. Bereits im Oktober 2010 wunderten wir uns in unserem Trendbuch „Handel im Wandel – so nutzen Hersteller und Händler ihre Chancen“, dass man im E-Commerce von einer Adaption der Funktionsprinzipien des Web 2.0 noch weit entfernt ist.

Sämtliche gängigen Shopsysteme verfügen über eine Vielzahl an Schnittstellen u.a. zu Warenwirtschaftslösungen, Bezahldienstleistern und Logistikern. Schnittstellen zwischen den Shops sind jedoch noch lange nicht gängig. Das mag auf den ersten Blick vielleicht auch paradox klingen – schließlich ist es ja das Ziel der meisten E-Commerce-Betreiber, sich von ihrem Wettbewerbsumfeld abzugrenzen.

Doch gerade wenn es um die sich rapide ausbreitenden Hersteller- und Markenshops geht, hat man es oft nicht mit einer direkten Konkurrenz zu tun. Vielmehr würde die Einbindung des Sortiments der Hersteller das eigene Onlineangebot merklich attraktiver machen.

Clusterbildung für wirtschaftlichen Mehrwert

Heutzutage geht es bei der Shop-Integration vor allem noch um die Erweiterung des Sortiments von Onlineshops oder Shopping-Plattformen durch die Einbindung des Portfolios von Drittanbietern. In einem weiteren Schritt ist jedoch das Entstehen ganzer Shop-Netzwerke denkbar, bei denen sich Onlineshops autonom zu einem Cluster an thematisch komplementären E-Commerce-Angeboten zusammenschließen.

Der Zusammenschluss von Onlineshops muss grundsätzlich einen handfesten wirtschaftlichen Mehrwert für alle Parteien herbeiführen. Der Hauptnutzen eines Netzwerks liegt darin, die einzelnen Shops für die Kunden leichter zugänglich zu machen. Aus den einzelnen Webshops entsteht auf diese Weise eine Art „virtuelle Shopping-Mall“.

Am stärksten von dem Netzwerk profitieren dabei jedoch nicht unbedingt die Shops mit dem breitesten Kunden-Appeal. Vielmehr sind es gerade E-Commerce-Angebote, die sich eher am Rand des Netzwerks bewegen, die durch das Netzwerk-Prinzip die größten Erleichterungen im Hinblick auf den Zugang zum Kunden erzielen. In letzter Konsequenz erlauben es Shop-Netzwerke den beteiligten Händlern, die Abhängigkeit von Google oder Preisvergleichsportalen zu verringern und selbst gewissermaßen eine intermediäre Funktion zu übernehmen. (more…)

 

idealo mit neuem Marktplatz-Konzept?

Von: | 13. August 2014 | Marketing,Vertrieb
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(Pressemitteilung): Bei der täglichen Analyse von Millionen Produkt- und Preisdaten im E-Commerce sind die Datenexperten von PreisAnalytics auf eine spannende Entwicklung gestoßen. Deutschlands führende Preissuchmaschine www.idealo.de spielt mit dem Gedanken, sich zu einem Marktplatz zu entwickeln. „Nicht nur unsere internen Datenanalysen, sondern auch Gespräche mit Kunden zeigen, dass sich idealo mit einem möglichen Marktplatz-Konzept auseinandersetzt“, sagt Stefan Bures, Geschäftsführer PreisAnalytics.

Ein erster Test des neuen Konzepts ist bereits seit mehreren Wochen live. So können die Produkte einiger Händler bereits heute über den idealo-Marktplatz erworben werden. Dazu zählen u.a. Angebote der Gardena Premium Gartenschere BP 50 und des Gira Rauchmelder Dual Vds (siehe Screenshots unten). (more…)

 

Wie bekommt man den Online-Lebensmittel-Handel aus der Nische?

Von: | 18. Juli 2014 | Vertrieb
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Foto einer DHL-Packstation mit Allyouneed-QR-Shop-Plakatierung

Eine der DHL-Packstationen mit Allyouneed-QR-Shop-Plakatierung. Foto: Allyouneed-Blog

Heutzutage kann man alles online verkaufen. Alles? Nunja, auch Lebensmittel werden im B2C bereits online gehandelt, doch dabei handelt es sich i.d.R. noch um einzelne Nischen bzw. vor allem  Dauerware abseits des Schnellverbrauchs. Der Durchbruch im Onlinehandel mit Lebensmitteln im Supermarkt-Stil lässt noch immer auf sich warten.

Dabei ist die Vision durchaus verführerisch: Die Generation Latte könnte ihre Wocheneinkäufe unterwegs im Lieblings-Cafe erledigen – und kommt man nach Hause, steht der ganze Kram bereits vor der Wohnungstür. In diese Richtung zielten beispielsweise die “QR-Shops” des koreanischen Tesco-Ableger Home Plus (wir berichteten).

Nun möchte Allyouneed.com nach diesem Beispiel den Lebensmittelhandel per Internet pushen. Dazu hat der 2011 gegründete Online-Supermarkt laut eigenem Blog jetzt in Berlin diverse DHL-Packstationen als QR-Supermarkt plakatiert: (more…)

 

Adidas knickt im Kampf gegen Online-Händler ein

Von: | 2. Juli 2014 | Vertrieb
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Adidas gab dem Druck des Bundeskartellamts nach und lockerte seine Beschränkungen für Online-Händler. Schuhe, Kleidung und Sportgeräte von Adidas dürfen nun unter bestimmten Bedingungen wieder auf sogenannten offenen Marktplätzen verkauft werden, wie das Unternehmen mitteilte.

Den Verkauf auf diesen Marktplätzen, hatte der Konzern vor anderthalb Jahren per Richtlinien in ihren Bestimmungen verboten. Daraufhin hatte das Bundeskartellamt im vergangenen Jahr eine großangelegte Händlerbefragung gestartet und wegen einer möglichen Behinderung des Wettbewerbs zu ermitteln begonnen. Diese Untersuchung stehe “unmittelbar vor dem Abschluss”, sagte ein Sprecher. Sie könnte Signalcharakter auch für andere Hersteller haben, die ähnliche Praktiken verfolgen. Auch der kleinere Adidas-Konkurrent Asics war ins Visier der Wettbewerbshüter geraten.

Der Konzern machte jedoch deutlich, dass der Schritt nur ein Teilrückzug ist: Händler dürften die Produkte mit den drei Streifen nur dann auf offenen Marktplätzen verkaufen, “falls diese unsere qualitativen Kriterien für die Markenpräsentation erfüllen”. Was dieses konkret bedeutet, ist derzeit noch unklar.

Dennoch, war dies für Online-Händler sicherlich ein wichtiger Schritt in die für sie richtige Richtung, Hatte doch auch erst kürzlich das OLG Schleswig ein Urteil gegen Casio bestätigt, welche Online-Händlern ebenfalls Vertriebsbeschränkungen auferlegen wollte.

 

Lohnt es sich für Sie, die Rücksendekosten zu übernehmen?

Von: | 18. Juni 2014 | Vertrieb
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Die VRRL lastet die Rücksendekosten bei Widerruf seit dem 13.6.14 generell den Kunden auf. Dennoch übernehmen viele große Shops weiterhin freiwillig diese Kosten: Zu sehr sind die deutschen Kunden daran gewöhnt und zu stark wirkt sich dieser Faktor damit kaufentscheidend aus.

Für kleinere Shops bedeutet dies, dass sich dieser eigentliche Vorteil der VRRL für sie eventuell in einen Wettbewerbsnachteil verkehrt. Dabei tragen manche Shops tatsächlich schwer unter den Widerrufen der Kunden, bis zu 20,- Euro betragen die Kosten für  einen Widerruf im Schnitt! Wer wollte da freiwillig auch noch die Portokosten übernehmen?

Tatsächlich kann sich aber genau dies rechnen. Aber ob dies der Fall ist, muss für jeden Shop individuell ausgerechnet werden – keine einfache Aufgabe! Hier setzten Prof. Dr. Bernd Skiera, Siham El Kihal und Prof. Dr. Christian Schulze an und bauten einen

Retourenkosten-Kalkulator

Damit errechnen Sie schnell und einfach, wie teuer Sie die Retouren Ihrer Kunden zu stehen kommen – und ob es sich eventuell rechnen könnte, die Rücksendekosten freiwillig zu übernehmen! Sie benötigen dazu diese Werte aus Ihrem Controlling:

  • Durchschnittliche Retourenquote (%)
  • Durchschnittlicher Deckungsbeitrag pro Bestellung (Euro)
  • Durchschnittliche Prozesskosten pro retournierter Bestellung, ohne Versandkosten (Euro)
  • Durchschnittliche Akquisitionskosten/Werbekosten pro Bestellung Euro)
  • Anfallende Versandkosten pro Bestellung (Euro)
  • Vom Kunden bezahlte Versandkosten pro Bestellung (Euro)
  • Vom Kunden bezahlte Retourenkosten pro retournierter Bestellung (Euro)

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Kundenbindung im E-Commerce

Von: | 12. Juni 2014 | Vertrieb
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(Gastartikel): Der Gesamtumsatz des Onlinehandels steigt stetig. Doch noch immer lässt das Kundenmanagement bei vielen Shop-Betreibern zu wünschen übrig. Nach einer Faustregel ist es mindestens fünfmal so teuer, einen neuen Kunden zu gewinnen, als einem Bestehenden erneut etwas zu verkaufen. Daher lohnt auch beim Online-Handel die Pflege der Bestandskunden mindestens so sehr wie die Jagd nach neuen Käufern. Wir möchten Ihnen zeigen, wie Sie das Thema Kundenmanagement starten können.

kundenbindungHauptaufgaben des Customer Relationship Management (CRM) sind bekanntlich Kundengewinnung und Kundenbindung. Die erste Phase der Kundenbindung – die Kontaktaufnahme – ist gleichzeitig die unsicherste Phase. Die Unsicherheiten sind gerade im Online-Handel um ein Vielfaches größer, als im „echten Leben“. Umso wichtiger, dass Sie sich sprichwörtlich nicht hinter Ihrem Verkaufstresen verstecken. Deshalb: Ran an den Kunden …

Vorteil Bestandskunde

Kunden, die häufiger bei Ihnen einkaufen, bringen Ihnen – neben den geringeren Akquisekosten – noch weitere Vorteile: Ihre Preise und Konditionen sind bereits akzeptiert. Bestandskunden schauen nicht mehr auf jeden Euro, sondern sind froh, dass bei Ihnen alles in gewohnten Bahnen abläuft. Außerdem haben sie auch weniger Fragen und beschäftigen Ihren Kundendienst daher seltener. Bestandskunden kennen sich aus und die Kommunikation läuft schneller und zielgerichteter. Oft kaufen Bestandskunden mit der Zeit auch mehr, die Warenkörbe werden größer.

Was können Sie also tun, damit möglichst viele Ihrer Käufer zu Bestandskunden werden? (more…)

 

bepado geht mit über 1000 Händlern an den Start

Von: | 19. Mai 2014 | Vertrieb
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Die shopware AG hat heute auf den Shopware Community Days die finale Version von bepado an den Start gebracht. Damit hat das Händlernetzwerk nun alle Testphasen hinter sich gelassen. Zum Start sind über 1000 aktive Händler im Netzwerk. Gleichzeitig hat die shopware AG vor mehr als 1.500 Zuschauern eine enorme Aufwertung des Funktionsumfangs bekannt gegeben, die Onlinehändlern und Lieferanten nun alle Prozesse im eCommerce erleichtert. Damit unterstreicht bepado den Anspruch, das  „Betriebssystem für den eCommerce“ zu sein, wie der Shopware-Vorstand ankündigte. Bisher befinden sich 2,5 Millionen Produkte in bepado.

„Die Devise von bepado lautet ,boost your business‘, weil wir Onlinehändlern und Lieferanten alle Möglichkeiten geben, sich zu vernetzen, zu handeln und gemeinschaftlich zu wachsen“, sagte bepado-Projektleiter Dietmar Hölscher während der Keynote. „Während der Entwicklungs- und Testphase in den vergangenen zwölf Monaten haben wir sehr schnell festgestellt, dass das ursprünglich als soziales Händler-Netzwerk angekündigte bepado weitaus mehr kann und viel mehr Tools entstanden sind, die Shopbetreiber sinnvoll nutzen können, um einen effizienten Onlinehandel zu betreiben“, so Hölscher weiter. Damit gebe es nun eine perfekte Lösung für Shopbetreiber, neue und größere Absatzmärkte zu erschließen, sich von Playern wie Amazon und eBay unabhängiger zu machen und am Ende den Ertrag zu steigern. (more…)