Aktuelle News

Erfolgreich werben auf Preisportalen

Von: | 25. Juni 2015 | Tipps & Tricks,To go
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Letzte Woche erschien die aktuelle Ausgabe des Händlermagazins Dream von Rakuten.de  mit vielen interessanten Themen. Darunter der Rakuten “Shop of the Year”, die Entwicklung der europäischen Rakuten-Marktplätze und rechtliche Hinweise zu Produktbildern.

Auch shopanbieter.de war mit einem Artikel zum Thema „Erfolgreich werben auf Preisportalen“ vertreten.

Die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst:

  • Kosten und Nutzen dieses Marketing-Kanals sind sehr genau kalkulierbar.
  • Nicht nur Shops, die eine Billigpreis-Strategie fahren, können von diesem Kanal profitieren. Auch „weiche Faktoren“, wie die Zertifizierung durch ein Gütesiegel, ein ansprechendes Shop-Design, viele Zahlungsmöglichkeiten oder eine gute Usability spielen bei der Shop-Auswahl eine große Rolle.
  • Preisportale bieten mehr als „nur“ einen Preisvergleich. Viele Portale bieten inzwischen auch eine ausführliche Produktberatung und viele Filtermöglichkeiten für möglichst exakt passende Produktvorschläge.

Außerdem vier wichtige Erfolgsstrategien:

  • Auf der ersten Ergebnisseite erscheinen: Nicht ganz vorn, aber auf der ersten Seite gelistet werden
  • Präsent in Angebotslücken: Vorrangig Produkte listen, die andere nicht anbieten
  • Präsent auf „Hochpreis“-Preisportalen: In Preisportalen listen, die generell eher höherpreisige Anbieter führen
  • Fokussierte Präsenz und präsent in Nischen: Nur in bestimmten, thematisch eng ausgerichteten Preisportalen listen

Viele weitere Tipps zur Platzierung des eigenen Shops in Preisportalen finden Sie in Ausgabe 2 von shopanbieter to go.

 

 

Neuauflage des Handbuchs Vertrieb über Marktplätze jetzt kostenlos runterladen

Von: | 22. April 2015 | Tipps & Tricks
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Die enorme Reichweite der etablierten Marktplätze ist genauso wenig weg zu diskutieren, wie die Tatsache, dass alleine über Amazon mittlerweile wohl beinahe jeder zweite Euro über die Online-Ladentheke rollt. Der enormen Wachstumsraten wegen schätzen Branchenkenner, dass Amazon seinen Anteil am deutschen E-Commerce-Umsatz schon bald auf 60 – 70 Prozent hochschrauben könnte. Nicht jeder Online-Händler muss seine Produkte über Marktplätze verkaufen. Doch jeder Händler benötigt eine Marktplatzstrategie und muss prüfen, wie er mit dieser Dominanz der Marktplätze umgeht und sich im Markt klar positioniert.

Unser kostenloses Handbuch für den Vertrieb über Marktplätze, wurde jetzt aktualisiert und um weitere, neuen Daten und hilfreiche Tipps ergänzt!

Der Ratgeber bietet nicht nur einen praxisnahen Überblick über Chancen und Vorteile von Online-Marktplätzen, sondern auch wertvolle Experten-Tipps und Insights für ein besseres Ranking in den Marktplätzen und damit mehr Umsätzen.

Meinung der Redaktion: Muss man gelesen haben!

Link zum kostenlosen Ratgeber

 

Shop Corner: Von Otto.de lernen

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Wer sich über ein SEO-Tool wie SISTRIX die Verteilung der organischen Rankings von otto.de auf URL-Ordner anzeigen lässt, sieht schnell, welchen Anteil unterschiedliche Ordner am Sichtbarkeitsindex haben. Rubriken wie /moebel/ und /damenmode/ haben einen sehr hohen Anteil, während ein Ordner wie /neuheiten/ nahezu keine Sichtbarkeit aufweist.

Bei der Analyse fällt der Ordner /shoppingtipps/ auf, der die zweithöchste Sichtbarkeit hat, aber nicht wie andere zu einer der Hauptkategorien gehört. In Abbildung 1 ist der Verlauf der drei genannten wichtigsten Ordner im SISTRIX-Sichtbarkeitsindex zu sehen.

Abbildung 1: Die drei Ordner mit der höchsten Sichtbarkeit auf otto.de

Abbildung 1: Die drei Ordner mit der höchsten Sichtbarkeit auf otto.de

Verlinkt wird diese Sektion mit „Shopping“ über dem Suchfeld, so dass sie hinsichtlich der internen Verlinkung gut abschneidet (jede Seite der Website verweist auf deren Hauptseite). Die Seiten in der Sektion sind in einer zweistufigen Struktur gegliedert. So gibt es dort eine „Oberrubrik“ wie „Baby-Ausstattung“ (https://www.otto.de/shoppingtipps/baby-ausstattung/). Unter dieser Seite befinden sich dann „Unterrubriken“, z. B. für „Geuther Türschutzgitter“ (https://www.otto.de/shoppingtipps/baby-ausstattung/geuther-tuerschutzgitter/).

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Alles gut mit Eigenmarke?

Von: | 16. März 2015 | Tipps & Tricks,To go
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Eigenmarken gelten als des Online-Händlers neues Glück. Doch erfolgreich geeignete Produkte identifizieren, sourcen und vermarkten, will gelernt sein. Die fünfte Ausgabe des kostenlosen Online-Händlermagazins shopanbieter to go beleuchtet alle Aspekte der Königsdisziplin Handelsmarke und zeigt praxisnah auf, wie Online-Händler Eigenmarken gewinnbringend auf den Markt bringen.

Verstärkter Wettbewerb um die aktuell nur gering anwachsende Käuferschar und die damit verbundene Preisspirale nach unten führen zu höheren Marketingkosten und sinkenden Rohmargen. Kurzum: die Rendite ist im Keller. So gilt es (wie immer), geeignete Optionen zu identifizieren, um sich effizient zu positionieren und vom Wettbewerb deutlich zu differenzieren. Wie Eigenmarken und Kundenservice strategisch als wertvolle Instrumente zur Marktpositionierung und Kundenbindung eingesetzt werden können, zeigen die vielfältigen Praxisbeispiele, Tipps und Handlungsempfehlungen in der aktuellen Ausgabe des Online-Händlermagazins shopanbieter to go.

Heilsbringer Eigenmarke?

Der Online-Handel steckt schon länger im Dilemma, dass immer mehr Online-Anbieter dieselben Produkte anbieten. Eigene Handelsmarken können Online-Händlern wertvolle Wettbewerbsvorteile und üblicherweise höhere Gewinnspannen verschaffen.

Stephan Meixner von neuhandeln.de führt fünf Gründe für Eigenmarken auf:

  1. Eigenmarken führen aus der Vergleichbarkeit
  2. Eigenmarken können die Margen verbessern
  3. Schutz vor Direktvertrieb der Marken
  4. Eigenmarken führen aus der Lieferantenabhängigkeit
  5. Eigenmarken stärken die Kundenbindung

cover-shopanbieter-to-go-5Doch sind Eigenmarken automatisch als Allheilmittel gegen den zunehmenden Wettbewerb zu sehen? Eigenmarke um jeden Preis? Wie komplex ist die Herausforderung Eigenmarke?

Es lauern eben auch eine Menge Fallstricke. Welche Risiken sind bei Eigenmarken zu beachten? Wie gelingt eine erfolgreiche Markenbildung und wie kann eine klare Positionierung umgesetzt werden? Wie etabliert man seine Eigenmarke langfristig? Mit welchen Schritten es gelingen kann, am Ende mit der eigenen Marke mehr zu verdienen, zeigt das Themendossier „Eigenmarken“. Anerkannte Experten in ihren Gebieten geben in diversen Praxisartikeln detaillierte Einblicke zu Markenbildung, Strategien, Sourcing und rechtlichen Aspekten. (Weiterlesen…)

 

Beim Versandapotheker aponeo.de gehen 20% der Orders telefonisch ein

Von: | 19. Februar 2015 | Tipps & Tricks
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Ich rate allen Händlern ja immer wieder, ihre Telefonnummer prominent im Onlineshop einzublenden. Alleine schon als vertrauensbildende Maßnahme. Genauso wie sie auch Ihre Über uns-Seite nicht vernachlässigen sollten. Hier gehört eine Beschreibung des Unternehmens, eine Historie und Bilder des Teams und wenn vorhanden des stationären Geschäfts rein. Leider verhallen meine Worte noch viel zu oft in des Online-Händlers Ohren, wie das Echo am Königssee – klingt schön, aber irgendwann ist es weg.

phone-260409_640In einem Interview mit Kassenzone, erläutert aponeo.de-Gründer Konstantin Primbas nun u.a., dass jede fünfte Bestellung in seiner Versandapotheke (Jahresumsatz 2014: 36 Mio. netto) übers Telefon eingeht. Dies liegt natürlich vor allem darin begründet, dass viele aponeo-Kunden altersbedingt nicht unbedingt als Digital natives zu bezeichnen sind. Aber eines können sie, nämlich telefonieren. Auch klar, dass nicht jeder Onlineshop eine vergleichbare Altersstruktur hat. Ist aber egal, es gibt tausend Gründe seine Telefonnummer prominent einzubinden.

Mir fallen aber nur zwei ein, die dagegen sprechen:

  1. Sie sind Amazon oder ähnlich groß
  2. Sie wollen keinen Umsatz machen

 

 

Tipps to go: So finden eBay-Händler raus, welche Bilder noch die neuen eBay Standards erfüllen

Von: | 28. April 2014 | Tipps & Tricks
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Die Produktabbildungen bei eBay werden von vielen Online-Händlern als zusätzliche Informationsfläche genutzt. Das ist seit einiger Zeit bzw. wird demnächst nicht mehr möglich sein. So verbieten die neuen Foto-Richtlinien von eBay zusätzliche Marketing-Texte und Grafiken im Bild. Angebote, die nicht den neuen Richtlinien entsprechen, können entfernt werden oder werden zumindest stark beschränkt.

Wie in den Verkäufer-News im Frühling 2013 angekündigt wurden bereits im Herbst vergangenen Jahres neue Bilderstandards eingeführt. Für neue Funktionen bei eBay, wie die Kollektionen oder die eBay Shops im neuen Look, ist deren Einhaltung unerlässlich.

So muss eine Seite des Artikelfotos nun mindestens 500 Pixel lang sein. Dies gilt für die Bilder neu eingestellter und wiedereingestellter Artikel sowie für überarbeitete Angebote. Darüber hinaus dürfen die Bilder weder Rahmen, Text noch grafische Elemente enthalten.

Ab Mai 2014 müssen „Gültig bis auf Widerruf“-Angebote alle neuen Bilderstandards erfüllen, um automatisch erneuert zu werden. Seit einigen Wochen wird das erste Artikelbild immer als Galeriebild in den Suchergebnissen angezeigt. Vergewissern Sie sich also, dass Sie dieses Bild Ihren Käufern in den Suchergebnissen zeigen möchten und dass es den Standards entspricht.

Trick ermöglicht eine einfache und unkomplizierte Prüfung

eBay-Händler sollten deshalb ihren Produkt-Katalog daraufhin überprüfen, ob alle Aufnahmen den neuen Richtlinien entsprechen. Aber welche Bilder genau fallen denn nun durchs Raster? – für Online-Händler mit mehreren Tausend laufenden Angeboten und Produktbildern, ist diese Frage mitunter sicherlich schwer zu beantworten. Dafür gibt es sicherlich Software zur Bildanalyse (Software-Tipps in den Kommentaren herzlich willkommen!) , aber einfacher, schneller und noch dazu kostenlos geht es möglicherweise mit folgendem Trick.  (Weiterlesen…)

 

Tipps to go: Marktrecherche einfach gemacht

Von: | 9. April 2014 | Tipps & Tricks
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Es gibt Unmengen an Möglichkeiten und Tools zur Marktanalyse – von kostenlos und einfach bis hin zu professionell und kostenpflichtig. Für den einfachen Recherchestart bietet es sich an, zunächst auf kostenlose, aber dennoch leistungsfähige Mittel zurückzugreifen. So bietet Google ein ganzes Set an Tools, mittels derer man sowohl Absatzpotential, als auch Marktpreissituation ermitteln kann.

Das Suchvolumen ermitteln

Zur Analyse, ob Produkte im Internet – und wenn ja in welcher Häufigkeit – nachgefragt werden, hilft eine Recherche des entsprechenden Suchvolumens. So kann ein Eindruck davon gewonnen werden, welches Potenzial ein bestimmtes Sortiment im Internet überhaupt hat. Das leicht zu bedienende, kostenlose Google Keywordplanner des Suchmaschinenmarktführers Google ermöglicht es, das durchschnittliche Suchvolumen pro Monat für un­terschiedliche Begriffe – für die Marktanalyse also für genererische Begriffe, Produktnamen oder Marken – zu ermitteln.

Trends und saisonale Effekte erkennen

Darüber hinaus ist es auch im laufenden Betrieb nicht nur entscheidend zu wissen, was wie oft ge­sucht wird, sondern auch wann es gesucht wird. Beispielsweise, um einzuschätzen, wann die Nachfrage nach bestimmten Artikeln voraussichtlich am höchsten sein wird. Gerade beim Einstieg in den Onlinehandel liegen meist noch keine Erfahrungswerte vor, in welchem Monat die Nachfrage nach bestimmten Produkten am höchsten sein wird. Diese Informationen sind aber entscheidend, um sich rechtzeitig mit Lagerware eindecken zu können – und auch, um Marketingaktionen zeitlich treffsicher zu planen.

Antworten hierzu liefert das Google-Werkzeug „In­sights for Search“. Hier lassen sich verschiedene Filter einstellen, die eine zeitliche, lokale und thematische Eingrenzung des Suchverhaltens erlauben. (Weiterlesen…)

 

Wie ein Onlinehändler seine Retourenquote erfolgreich auf unter 1% bringt

Von: | 17. Februar 2014 | Tipps & Tricks
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Derzeit ist viel über den richtigen Umgang mit Hochretournierern zu lesen. Onlinehändler halten dies ganz unterschiedlich: Amazon schließt diese unliebsame Klientel offensichtlich ohne Vorwarnung aus. C&A wiederum kontaktiert Kunden, die immer wieder ganze Bestellungen zurücksenden und sucht das Gespräch mit ihnen. Wohingegen Zalando an der Retoure als festes Serviceversprechen auch in solchen Fällen festhält.

Wie Trusted Shops bei einer Umfrage unter 350 Onlinehändlern herausgefunden hat, setzen zwei Drittel der deutschen Shopbetreiber auf den Ausschluss ihrer Kunden. Das virtuelle „vor die Tür setzen“ erfolgt von den meisten rigoros: Fast die Hälfte (46 Prozent) schließt ihre Hochretournierer aus, ohne sie vorher um eine Änderung ihres Retourenverhaltens zu bitten. So haben, der Umfrage nach, Online-Händler in den vergangenen 12 Monaten im Durchschnitt zwei Prozent ihrer Kunden ausgeschlossen.

Vermeiden ist besser als Ausschließen

Auch wenn die ab Juni in Kraft tretende EU-Verbraucherrechterichtlinie (VRRL) erlaubt, Kunden die Rücksendekosten unabhängig vom Warenwert aufzuerlegen verspricht dies nicht unbedingt Linderung für die Händler. So werden etliche Onlinehändler sicherlich auch dann noch einen stets kostenlosen Rückversand als Wettbewerbsvorteil anbieten, um Marktanteile zu gewinnen.

Versender großvolumiger/sperriger/schwerer Ware werden sich vermutlich sowieso schwer damit tun, dem Kunden Rücksendekosten von 40, 50 Euro und mehr für Palettenversand oder Speditionsware abzuverlangen.

Nach wie vor, bleibt also die Vermeidung von Retouren also die beste Strategie. Die Otto-Tochter Hermes schätzt die durchschnittliche Retourenquote im Onlinehandel übrigens auf 50 Prozent. Bei Textilien seien es auch einmal zwei Drittel, bei Möbeln dagegen weniger als zehn Prozent. Bezieht man jedoch die oben erwähnten Rücksendekosten für großvolumige Ware in die Betrachtung mit ein, sind Retouren für Möbelversender nicht weniger geschäftsgefährdend.

Retourenquote unter 1%, geht das denn überhaupt?

Foto Mark Richter - Wooden Affairs 2Wir wollten daher von Mark Richter, Gründer und Geschäftsführer von Wooden Affairs, einem Anbieter von Tischen aus altem, wiederverwendetem Holz, wissen wie bei ihm die Situation ist und mit welchen Maßnahmen es ihm gelingt seine Retourenquote sehr gering zu halten.

Mark Richter, hat die wichtigsten Punkte wie folgt zusammengefasst:

  1. Produktqualität
  2. Ausführliche Produktbeschreibungen und –fotos
  3. Richtige Auswahl der Logistikpartner
  4. Laufende Kommunikation während und nach dem Bestellvorgang
  5. Service, Service, Service

Wooden Affairs verkauft, wie bereits erwähnt, Tische aus altem, wiederverwendetem Holz. Die Planken stammen aus früheren Holzhütten und Bauernhäusern aus Indonesien.

Gebaut von erfahrenen Tischlern in kleinen Handwerksbetrieben ist jeder Tisch ein Einzelstück mit seinem eigenen Charakter. Alle online im eigenen Shop angebotenen Möbel sind lieferfertig auf Lager und sind besichtigungsbereit in einem Werkstatt-Showroom in München.

 Wie hoch liegt Ihre Retourenquote im Durchschnitt?

Insgesamt geht in weniger als 1% aller Käufe die ausgelieferte Ware wieder an uns zurück. Es handelt sich bei unseren Möbeln aus altem Holz aber auch um Einzelstücke, die man in dieser Form nur bei Wooden Affairs bekommt. Interessenten wählen Ihren persönlichen Wunschtisch oft gezielt aus, anhand von Fotos oder der Beschreibung der lagernden einzelnen Exemplare. Das bedeutet natürlich für uns einen hohen Aufwand. Wenn die Qualität stimmt, gibt man ein derart ausgesuchtes Stück dann aber auch nicht mehr her. Bei Massenartikeln, die überall erhältlich sind, ist diese Bindung natürlich schwieriger.

Anzumerken ist jedoch, dass Amazon-Käufer unsere Retourenquote insofern nach oben treiben, als dass diese in durchschnittlich 3%  aller Verkäufe die bestellten Artikel zurückgeben. Wir stellen hier also durchaus einen Amazon-Effekt fest. Wir führen dies darauf zurück, dass die persönliche Kundenbindung über Amazon viel schwieriger zu erreichen ist. Eine Rolle spielt aber auch, dass bei Amazon generell ein möglicherweise umtauschfreudigeres Publikum angesprochen wird.

Tisch aus altem Holz - Wooden Affairs - Tisch Tarian sepia b900

 Was tun Sie, um Retouren möglichst zu vermeiden?

Wir tun sehr viel zur Retourenvermeidung, da schon der Möbelversand mit Montage, ganz besonders aber auch mögliche Retouren äußerst aufwändig und kostspielig sind.

Der wichtigste Punkt ist höchste Qualität: Unsere Tische werden nach der Herstellung durch die indonesischen Schreiner und die Verschiffung nochmals in Deutschland von zwei Möbelrestauratoren endkontrolliert und nachpoliert, so dass keinerlei raue Stellen mehr vorhanden sind.

Viele meiner Mitbewerber kaufen Tische aus Altholz einfach irgendwo containerweise ein und versenden diese unbesehen weiter – dabei ist Holz ein Material, das ganz besondere Aufmerksamkeit braucht: Gerade altes Holz verändert sich noch einige Wochen lang, nachdem der Tisch schon fertig gebaut wurde. Der Tisch darf aber nicht wackeln, die Planken natürlich nicht reißen, und es sollen keine rauen Stellen und Späne mehr vorhanden sein, an denen man sich verletzen könnte. Das alte Holz muss so aufgearbeitet sein, dass seine Charakteristik schön herausgearbeitet ist und der Tisch die besondere Ausstrahlung des Holzes bewahrt – und er dabei trotzdem praktisch und problemfrei zu benutzen ist.

All dies bedeutend einen hohen Zusatzaufwand bei der Konstruktion, der Qualität und der Kontrolle, den wir aufbringen, um ein perfektes Möbelstück zu liefern. Die bei unseren Kunden eintreffenden Möbel und auch unser Service übertreffen regelmäßig sogar die Erwartungen, was wir aus zahlreichen begeisterten Kundenbewertungen erfahren. Dazu gehören aber auch ausgewählte und zuverlässige Logistikpartner, die pünktlich und nach Wunsch liefern und die Tische auch montieren – die Komfortlieferung mit Montage ist dabei für den Kunden komplett kostenlos.

Zur Retourenvermeidung dient natürlich auch eine genaue Produktbeschreibung. Ein Kunde, der bei uns einen Tisch bestellt, bekommt eine genaue Vorstellung von dem Tisch schon bei der Auswahl im Online Shop.

Während und nach dem Bestellvorgang sind dann Kommunikation und Service das A und O. Wir bemühen uns besonders darum, den Kunden möglichst rasch in die Komfortzone zu bringen, also den Auftrag zu bestätigen, zusätzlich zu beraten, die Lieferung zu vereinbaren und alle Informationen über den folgenden Ablauf zur Verfügung zu stellen, so dass er sich gut aufgehoben  fühlt und sicher sein kann, sich bei der Bestellung bei uns richtig entschieden zu haben.

Zu unserem Service gehört es beispielsweise auch, dem Kunden ausführliche Pflegehinweise für unsere Produkte an die Hand zu geben. Gleichzeitig erhält er bei Lieferung ein Set Filzunterlagen und einen Schraubenschlüssel in passender Größe, damit er bei Bedarf die Schrauben der Tischbeine schnell und unkompliziert selbst nachziehen kann. Beides kostet uns nicht viel, erhöht beim Käufer jedoch das Gefühl die richtige Kaufentscheidung getroffen zu haben. Wir stellen fest, dass unsere geschilderten Maßnahmen nicht nur dazu  beitragen, unsere Retourenquote gen Null zu bringen, sondern diese auch hinsichtlich Empfehlungsmarketing sehr wertvoll sind.

Werden Sie mit Realisierung der EU-Verbraucherrichtlinien künftig Rücksendekosten verlangen?

Auch wenn der Kunde bei unseren Produkten dafür möglicherweise sogar Verständnis aufbringen würde, werden wir auch künftig keine Rücksendekosten verlangen. Dies ist, unserer niedrigen Retourenquote wegen, auch gar nicht notwendig. Gleichzeitig gehört die kostenlose Rücksendung auch zu unserem Serviceversprechen und hebt uns vom Mitbewerb ab.

 

Best Practice-Analyse der Warenkorb-Gestaltung

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Die Jungs und das Mädel von konversionKRAFT haben im Dezember die Warenkörbe der “Top-100 deutschen Onlineshops” analysiert und die Ergebnisse zu einem Vergleichsindex (Benchmark) zusammengestellt. Dabei ist eine sogenannte “Best-Practice-Übersicht” herausgekommen. Sie stellt dar, welche Faktoren heutzutage in den Warenkörben von Top-Onlineshops eingesetzt werden.

Beispielsweise lauten die Beschriftungen auf den “zur Kasse”-Buttons zumeist “zur Kasse”, gefolgt von “zur Kasse gehen”. Allerdings schon an Postiion drei finden sich dann individuelle Benennungen. So weit, so trivial, wobei es schon angenehm ist, die üblichen Benennungen einmal komprimiert zusammengestellt zu sehen! Interessant wird es dort, wo es um den Einsatz genereller Konversionsfaktoren geht.

Dazu wurden insgesamt folgende sieben konversionsrelevante Themen rund um den Warenkorb untersucht: (Weiterlesen…)

 

Praxistipps um mehr Umsatz auf Amazon Marketplace zu erzielen

Von: | 25. November 2013 | Marketing,Tipps & Tricks,Vertrieb
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Im Zusammenhang mit Amazons Preisparität wollten wir von unseren Lesern vergangenes Jahr wissen, inwiefern diese von Amazon wirtschaftlich abhängig sind. Dabei zeigte sich, dass bereits jeder Dritte der teilnehmenden Amazon-Händler mehr als 50% seines gesamten Online-Umsatzes über Amazon Marketplace erzielt. Ein weiteres knappes Drittel generiert über Amazon immerhin noch bis zu 30% und mehr ihres Umsatzes mit Amazon.

Kein Wunder also, dass sich diese Händler fragen, wie sie den Vertriebskanal Amazon optimieren können. Wertvolle Praxistipps für Marktplätze im Allgemeinen, gibt unser vergangene Woche in Zusammenarbeit mit eBay erschienener Leitfaden „E-Commerce leicht gemacht“. Der engen Zusammenarbeit bei dieser Publikation mit eBay wegen, finden sich hier vor allem viele Tipps für „die Mutter aller Marktplätze“.

Nicolo Viegener, Country Manager DACH bei ChannelAdvisor, erläutert in einem kürzlich erschienenen Artikel, hingegen die wichtigsten Punkte zur bestmöglichen Ausschöpfung der Produktplatzierung bei Amazon. Mit freundlicher Genehmigung des Autors, können wir dessen Praxistipps veröffentlichen. (Weiterlesen…)