Aktuelle News

Handelswelt 2020 – zwischen Online und Offline, Discount und Mehrwert

Von: | 14. April 2014 | Studien & Märkte
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Der Online-Handel hat zunehmend großen Einfluss auf die Handelsstrukturen in Deutschland. Tiefgreifende Veränderungen in der Handelslandschaft werfen verstärkt Fragen zur Zukunft des stationären Einzelhandels auf. Das IFH Köln hat nun erstmals in vier unterschiedlichen Szenarien berechnet, wie die Handelswelt im Jahr 2020 aussieht. Dabei wird die Zahl stationärer Geschäfte sinken. Bis 2020 rechnen die IFH-Experten – abhängig vom jeweiligen Szenario – mit 24.000 bis 58.000 Geschäften weniger in Deutschland.

Handel im Wandel: Zwischen Online und Offline, Discount und Mehrwert
Die IFH-Experten unterscheiden in der Studie zwischen zwei Online-Szenarien und zwei Offline-Szenarien. Während die Online-Szenarien „E-Basic 1.0“ und „E-Motion 1.0“ von weiterhin anhaltend hohen Wachstumsraten im Online-Handel ausgehen, wird in den Offline Szenarien „Discount 2.0“ und „City Revival 2.0“ der Online-Handel zwar weiterhin an Bedeutung gewinnen, aber nur noch abnehmende Wachstumsraten realisieren. Aggregiert betrachtet, wird der Online-Umsatzanteil am Einzelhandel 2020 zwischen zehn und 22 Prozent liegen. Darüber hinaus wird zwischen einer Discount- und einer Mehrwert-Perspektive unterschieden. Letztere zeichnet sich durch eine verstärkte Markenorientierung, Nachhaltigkeitsbemühungen und die Erschließung neuer Zielgruppen aus. Ein generelles Marktwachstum im Einzelhandel berechnen die IFH-Experten lediglich für das Mehrwert-Szenario „City Revival 2.0“. Die Verluste des stationären Einzelhandels liegen in den übrigen drei Szenarien zwischen minus 59 und minus vier Milliarden Euro. (weiterlesen …)

 

Amazon Marketplace in Preissuchmaschinen vorn

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Dynamische Preisgestaltung ist aktuell eins der heißesten Themen im Online-Handel. Gerade bei leicht vergleichbaren Markenprodukten ist der Wettbewerb um die vorderen Plätze in den Preissuchmaschinen hart umkämpft. Der neue ECC-Preismonitor des ECC Köln in Zusammenarbeit mit PreisAnalytics untersucht, welches die im Untersuchungszeitraum attraktivsten Markenprodukte im Online-Sektor (Top-Online-Produkte) sind, welche Händler die meisten dieser Top-Online-Produkte anbieten und welche Anbieter in Sachen Bestpreis und Dynamic Pricing vorne stehen. Die aktuelle Analyse zeigt, dass die Kategorie Consumer Electronics und Elektro mit 48 Prozent den größten Anteil der Top-Online-Produkte ausmacht. Gerade bei Produkten aus diesem Sortimentsbereich herrscht hohe Preistransparenz, sodass diese auch in besonderem Maße preissuchmaschinenrelevant sind.

Amazon Marketplace mit den häufigsten Preisanpassungen

In Sachen Dynamic Pricing liegt Amazon Marketplace bei den Top-Online-Produkten vorn und erlangt mit deutlichem Abstand zum Wettbewerb auch die Preisführerschaft in Suchmaschinen. Insgesamt 12 Prozent der definierten Top-Online-Produkte werden hier zum Bestpreis angeboten. Auch der Amazon Eigenhandel, redcoon und Jacob Elektronik setzen auf häufige Preisanpassungen. Vor allem Letzterer kann hiervon aber kaum profitieren: Obwohl der Elektronikhändler bei durchschnittlich 15 Prozent seiner gelisteten Top-Online-Produkte täglich die Preise ändert, erzielte er im Betrachtungszeitraum bei keinem Produkt den Bestpreis.

Die Preisstrategie von MeinPaket scheint hingegen besser aufzugehen: Obwohl MeinPaket die Preise deutlich seltener anpasst, landet der Online-Marktplatz von DHL neben dem Amazon Eigenhandel auf Platz zwei im Bestpreisranking. Wenig preisdynamisch aufgestellt sind aktuell die Shops von Otto, Hertie und shoppingfever.de. Obwohl sie es unter die Top 11 der Online-Shops mit der höchsten Sortimentsbreite schaffen, führen diese Händler nur wenige Preisanpassungen durch und können demnach auch nicht mit Bestpreisen in Preissuchmaschinen punkten. (weiterlesen …)

 

Verbraucherzentrale deckt auf: Wer mit dem Tablet einkauft, zahlt oft mehr

Von: | 3. April 2014 | Studien & Märkte
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Bekannt ist ja, dass immer mehr Online-Shops ihre Preise täglich, nach Uhrzeit oder Wochentag, ändern. Dass manche Shop-Betreiber ihre Preise über das vom Käufer genutzte Endgerät aussteuern, wurde bisher eher hinter vorgehaltener Hand berichtet. Aber schließlich gilt – wer ein Tablet besitzt, hat in der Regel ein besseres Einkommen und gilt als weniger preissensibel.

Die Verbraucherzentrale NRW hat nun untersucht, ob dies tatsächlich so ist und herausgefunden: Wer mit dem Handy oder dem Tablet im Internet einkauft, zahlt oft einen Aufschlag. Die Konsumentenschützer stießen bei ihren Tests immer wieder auf Ungereimtheiten bei Produkt- und Preisangaben: “Mal fehlten Angebote komplett, mal veränderten sich Preise irreführend wie von Geisterhand: von der Suchliste über die Detail-Darstellung über den Warenkorb bis hin zur Kasse.” In folgenden Fällen hat die Verbraucherzentrale NRW unterschiedliche Preise entdeckt: (weiterlesen …)

 

Einspruch: Amazon macht alle platt und wird zur obersten Händler-Pflicht

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So zumindest das Ergebnis der Studie „Interaktiver Handel in Deutschland 2013“ des bvh und deren Ableitung daraus. Für die Studie wurden rund 40.000 Privatpersonen aus Deutschland im Alter von über 14 Jahren im Zeitraum von Januar bis Dezember 2013 telefonisch und per Onlinefragebogen zu ihrem Ausgabeverhalten im Online- und Versandhandel und zu ihrem Konsum von digitalen Dienstleistungen (z.B. im Bereich Downloads oder Ticketing) befragt.

Zwei Drittel-Mehrheit für Marktplätze

amazon-overallBei den reinen Online-Umsätzen mit Waren in Höhe von 39,1 Mrd. Euro (brutto nach Retouren) lagen die Online-Marktplätze auf Rang eins mit einem Umsatz von 26,0 Milliarden Euro. Auf Platz zwei liegen die Multichannel-Versender mit einem Umsatz von 7,4 Milliarden Euro, gefolgt von den Internet-Pure-Playern mit einem Umsatz von 4,7 Milliarden Euro. (weiterlesen …)

 

Rabattschlacht im Internet zum Weihnachtsgeschäft ausgeblieben

Von: | 26. Februar 2014 | Studien & Märkte
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Üblicherweise beginnt mit Start des Weihnachtsgeschäfts auch die Zeit der Schnäppchenjäger. So konnten diese bisher darauf setzen, dass vor allem Internethändler ihre Preise teilweise drastisch senkten, um einen möglichst hohen Umsatz zu erzielen. Wie eine aktuelle Untersuchung von PreisAnalytics, einem der führenden Anbieter von Tools zur Markt- und Preisbeobachtung, der relevantesten Artikel in Deutschland zeigt, trat dieser Marktmechanismus im vergangenen Weihnachtsgeschäft jedoch nicht ein.

So ergab die Untersuchung von 50.000 in verschiedenen Preisportalen am häufigsten gesuchten Produkten, dass die Preise weitestgehend stabil blieben. Ein größerer Preisverfall war lediglich bei Produkten aus dem Mobilfunk, der digitalen Fotografie und der Unterhaltungselektronik beobachtbar. Wobei dieser auch hier, von Marke zu Marke stark differiert. (weiterlesen …)

 

Durchschnittliche Warenkörbe im europäischen Vergleich

Von: | 29. Januar 2014 | Studien & Märkte
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Einmal jährlich wertet der Shop Software-Anbieter ePages seine mehr als 80.000 Händler aus. Betrachtet werden nur Shops, die auch schon im gesamten Vorjahr im Geschäft waren.

Bemerkenswert hohe Umsatzgewinne gab es 2013 in Ländern mit ePages-Vertriebspartnern, die gerade viele junge, wachsende Onlineshops hinzugewinnen, etwa in der Schweiz (25 Prozent mehr Umsatz pro Shop) und Italien (59 Prozent). In Frankreich stiegen die Umsätze 2013 mit 7 Prozent ebenfalls spürbar. Das ergab die anonymisierte Auswertung einer Stichprobe von 3.200 ePages-Shops in den untersuchten Regionen.

Mobile Commerce: Anteil der mobilen Seitenzugriffe auf 11 Prozent verdoppelt

2013 war für die ePages-Händler auch ein entscheidendes Mobile-Commerce-Jahr. In den Shops hat sich der Anteil der mobilen Seitenzugriffe am gesamten Traffic in zwei Jahren mehr als verdoppelt, auf 11 Prozent. Zwar führt nicht jeder mobile Besuch zum Kauf, weil häufig zum Desktop gewechselt und weitergeshoppt wird. Jedoch ziehen die mobilen Umsätze bei ePages-Händlern an.

Wohin die Reise geht, zeigt der Vergleich zwischen Europa und den USA: In Europa erreichte der Umsatz über Smartphones und Tablets 2012 schon 17 Milliarden Euro. Das entspricht 5,5 Prozent des gesamten Online-Umsatzes, so der Branchenverband Ecommerce Europe. In Amerika liegt der M-Commerce-Anteil am Online-Umsatz bereits bei 10 Prozent, so das Analysehaus Comscore. „Europa wird beim M-Commerce schnell nachziehen und ähnlich starkes Umsatzwachstum erleben wie Amerika. Dank einer komplett überarbeiteten Smartphone-Version, die wir dieses Jahr eingeführt haben, sind ePages-Händler darauf bestens vorbereitet“, erklärt ePages-CEO Wilfried Beeck. (weiterlesen …)

 

Amazon mit dem größten Sortiment, aber selten den besten Preisen

Von: | 6. Dezember 2013 | Studien & Märkte,Vertrieb
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Den Namen Amazon, verbinden Endverbraucher häufig mit den Attributen „größtes Sortiment und günstigste Preise im Internet“. Wie eine aktuelle Untersuchung von PreisAnalytics, einem der führenden Anbieter von Tools zur Markt- und Preisbeobachtung, unter 3.500 der relevantesten Artikel in Deutschland zeigt, stimmt dies jedoch nur bedingt.

Analyse_Sortimentsabdeckung_und_BestpreiseSo ergab die Untersuchung von 3.500 in verschiedenen Preisportalen am häufigsten gesuchten Produkten, dass Amazon und Marketplace-Händler zu 83,2% diese Artikel auch tatsächlich im Sortiment führen. Die Marktführerschaft gelingt jedoch nur mit den Produkten der Amazon Marketplace-Händler. Amazon selbst findet sich mit einer Produktabdeckung von 56,7% auf dem dritten Platz wieder.

Bei den Preisen ist Amazon hingegen nur bei rund 4% der in dieser Erhebung untersuchten Produkte der Preisführer.

Einige der wichtigsten Untersuchungsergebnisse auf einem Blick 

  • Amazon und Marketplace-Händler decken 83,2% der wichtigsten Produkte ab
  • Amazon ist lediglich bei rund 4% der untersuchten Produkte am günstigsten
  • Amazon und Marketplace-Händler sind nur bei jedem zehnten der Produkte Preisführer
  • Amazon Marketplace-Händler bieten am häufigsten den niedrigsten Preis an
  • Die Marktplätze von Hitmeister und MeinPaket sind mit mehr Produkten als eBay und Rakuten in den Preisportalen vertreten
  • Hidden Champion Innova Handelshaus AG und Computeruniverse führen 40% der relevantesten Produkte im Sortiment
  • In der Sparte Auto & Motorrad erreichen Amazon und Marketplace-Händler 95% Sortimentsabdeckung, jedoch ebenfalls nur bei 4% der untersuchten Produkte die Preisführerschaft

Ausführliche Untersuchungsergebnisse, insbesondere zu einzelnen Kategorien, können bei PreisAnalytics GmbH angefordert werden.

Optimale Sortimentssteuerung wichtiger als Preisführerschaft

Die Untersuchungsergebnisse bestätigen die Erfahrungen von Stefan Bures, Geschäftsführer von PreisAnalytics: „Wir haben bereits vor längerem festgestellt, dass der billigste Preis selten das wichtigste Kriterium für eine Marktführerschaft ist. Deutlich zielführender ist es, für die am häufigsten nachgefragten Produkte eine möglichst hohe Sortimentsabdeckung zu erreichen. Gepaart mit optimalen, nicht zwingend günstigsten, Preisen erreichen Händler auf diese Weise nicht nur den bestmöglichen Umsatz, sondern auch eine Renditemaximierung.“

Methodik der Studie

PreisAnalytics wertete für die Studie die 3.442 meist gesuchten Artikel im November aus. Berücksichtigt wurde dabei die Schnittmenge der Bestseller-Listen zu den am häufigsten nachgefragten Produkten von marktführenden Preisportalen in Deutschland. Anschließend, wurden jeweils die zehn Onlinehändler aus den wichtigsten Branchen mit der größten Sortimentsabdeckung auf den Preisportalen untersucht.

 

Online-Händler sehen sich für 2014 in guter Wettbewerbsposition, Erwartungen aber schlechter als in 2013

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(Pressemitteilung): Die Anfang des Jahres überaus positiven Geschäftserwartungen der Online-Händler haben sich für 2014 abgeschwächt. Waren im März 2013 noch 83 Prozent der Shop-Betreiber der Meinung für die Zukunft gut gerüstet zu sein, sehen sich im November 2013 nur noch 58 Prozent der Händler in einer guten Ausgangslage für 2014. Das ist eines der Ergebnisse der von der Become Europe GmbH, einem der führenden Preisvergleichsanbieter weltweit, im November 2013 unter über 1.000 deutschen Online-Händlern durchgeführten Umfrage.

Welche Umsatzerwartungen hat der deutsche Online-Handel an das Weihnachtsgeschäft 2013 und wie mit welchen Marketingmaßnahmen versuchen die Händler vornehmlich, den X-MAS-Umsatz zu
steigern? Und: Sehen sich die Händler gut gerüstet für die Herausforderungen des Jahres 2014 und wie wollen sie z.B. dem Thema „Mobile“ begegnen? Become Europe, Tochterunternehmen der Become Inc. und weltweit führender Preisvergleichsanbieter mit Sitz in Silicon Valley, Kalifornien/USA, ist diesen Fragen nachgegangen und hat über 1.000 Shops aus dem Become-Netzwerk in Deutschland dazu befragt.

Hohe Umsatzerwartungen für das Weihnachtsgeschäft 2013

Der Handelsverband Deutschland (HDE) prognostiziert für das Weihnachtsgeschäft 2013 ein Umsatzwachstum von 15 Prozent für den Internet-Handel. Ähnlich positive Erwartungen hegen auch die deutschen Online-Händler: 63 Prozent der befragten Shop-Betreiber gehen von einem Umsatzwachstum aus, 13 Prozent erwarten keine Veränderung und sieben Prozent rechnen mit einem Umsatzrückgang. Nach der Höhe des Wachstums gefragt, erwarten knapp die Hälfte der Shops eine Steigerung um bis zu 25 Prozent. 15 Prozent der Händler gehen gar von einem höheren Umsatzplus als 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr aus. Gleichzeitig wird sich die Retourenquote nicht verändern. Im Gegensatz zur Mehrheit der Händler rechnen 15 Prozent mit einer Steigerung der Retouren und 13 Prozent mit einer Senkung. (weiterlesen …)

 

bvh korrigiert Umsatzerwartungen nach oben

Von: | 19. November 2013 | Studien & Märkte
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Heute vermeldete der bvh aktualisierte Umsatzzahlen für den Interaktiv- und Versandhandel. Auf der Auswertung der Zahlen der vergangenen drei Quartale korrigierte der bvh seine im Februar vermeldeten Prognosen für das Gesamtjahr nun deutlich nach oben. So erwartet er für 2013 nun einen Gesamtumsatz im Interaktivhandel von 48 Milliarden Euro (+22,2 Prozent zum Jahr 2012).  Rund 83 Prozent davon soll der Onlinehandel mit Waren ausmachen, der insgesamt auf einen Umsatz von 39,8 Milliarden Euro kommen soll (+44,2 Prozent zum Jahr 2012).

Chart der Umsatzprognose für 2013 (Quelle: bvh)Mit seinen optimistischen Prognosen reiht sich der bvh ein in eine ganze Reihe anderer Untersuchungen, die alle eine weiterhin deutlich positive Entwicklung des Konsumes – und dabei insbesondere auch des Einkaufens via Internet – vorhersagen.

Basis der aktuellen Prognose des bvh sind die Daten des dritten Quartals 2013, die – wie bereits die des 2. Quartals – überraschend gut ausfielen: (weiterlesen …)

 

Die Stärke der versetzten Jahreszeiten

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Manchmal können große Herausforderungen mit einer simplen Idee gemeistert werden. Was ich damit meine? Wir hören täglich neue Geschichten, die illustrieren, wie kreative Unternehmer im E-Commerce versuchen, sich in ihrem Segment zu behaupten.

Nehmen wir als Beispiel Birgit van den Beemt und Peter Blaas. Sie sind die Schöpfer und treibende Kraft hinter Perfectlybasics.nl und haben eine clevere Antwort gefunden auf die Frage: Wie nutzt man das saisonale Jahreshoch am besten für das Segment, in dem man wirtschaftet? Auch Raymond Tukker von Axi.com spielt mit dieser interessanten Frage.

Beispiel Mode

Der Shop von Perfectly Basics spiegelt die Leidenschaft für Mode in allen Facetten wider. Er ist stylish, aufgeräumt und verfügt über ansprechende Bilder. Das große Problem mit Mode-Webshops ist jedoch immer: Was stellt man mit den übrig gebliebenen Kleidungsstücken einer Kollektion an? Peters Antwort ist einfach: “Eigentlich brauchst du einen Shop in einem Land mit aus unserer Sicht versetzten Jahreszeiten wie in Australien. Wenn hier der Winter beginnt, fängt dort der Sommer an, so dass man die übrig gebliebenen Kleidungsstücke der Sommerkollektion dort verkaufen kann.” Ein guter Gedanke!

Aber wie stellt man das an? Eigentlich ist es gar nicht so schwierig. Was Sie brauchen, ist ein guter englischsprachiger Online-Shop und die Möglichkeit, nach Australien zu liefern. Rücksendungen können über eine lokale Niederlassung vor Ort erfasst werden und gehen schubweise an Sie zurück, oder aber werden an ein lokales Outletcenter verkauft. Darüber hinaus ist es wichtig, dass Sie passgenaues Marketing für den australischen Markt durchführen und über ausreichend Wissen hinsichtlich des lokalen Marktes verfügen. Lokaler Kundenservice ist ebenso eine großartige Maßnahme, um den Kunden einen an ihren Tagesrhythmus angepassten Service bieten zu können. Dies sind keine großen Hindernisse und Sie erweitern Ihr Zielpublikum um etwa 22 Millionen Menschen dort. (weiterlesen …)