Aktuelle News

Online-Marktplätze: Aus Händlersicht Fluch oder Segen?

Von: | 21. Juli 2014 | Studien & Märkte
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Das ibi research forscht mit seinem E-Business Competence Center regelmäßig zu E-Commerce-Themen. Solche Studien sind sehr wertvoll, weil sie – anders als das , was von Unternehmensseiten her oft als “Studie” verkauft wird – eben tatsächlich echte wissenschaftlich fundierte Studien sind.

Aktuell möchte das Institut herausfinden, wie stark der Einfluss der Online-Marktplätze wie Amazon Marketplace oder ebay auf die E-Commerce-Landschaft in Deutschland ist:

Sind Online-Marktplätze wie Amazon oder eBay für Online-Händler Fluch oder Segen?

lautet die Fragestellung der Umfrage, die aktuell dazu beitragen soll, das Thema zu beleuchten. Von Ihnen, unseren Lesern, wissen wir, wie kontrovers die Einstellungen zu und wie widersprüchlich die Erfahrungen mit den Marktplätzen ist. (weiterlesen …)

 

Neues Widerrufsrecht: Die meisten Top50-Händler von idealo übernehmen die Rücksendekosten im Widerrufsfall

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idealo hat ihre Top 50-Partnershops hinsichtlich der neuen Widerrufsregelungen untersucht und festgestellt: Bei den Rücksendekosten zeigen sich die meisten Shops großzügig, bestehen in der Regel aber auf die gesetzliche Rücksendefrist von 14 Tagen.

Nach dem neuen Gesetz müssen Onlinekunden seit dem 13. Juni selbst für die Retourenkosten in der Folge eines Widerrufs aufkommen. Shopbetreibern steht es jedoch frei, von dieser Regelung abzuweichen und die Rücksendekosten freiwillig zu übernehmen.

widerrufsrecht-statistik-ruecksendekosten1Über 90 Prozent der Händler übernehmen die Kosten im Widerrufsfall. Fast jeder Vierte (24 Prozent) davon bietet den kostenfreien Rückversand aber nur unter bestimmten Voraussetzungen an. 16 Prozent orientieren sich dabei an der alten Regelung, der sogenannten „40-Euro-Klausel“, und geben an, die Rücksendekosten auch weiterhin erst ab einem Warenwert von 40 Euro zu übernehmen. Die restlichen acht Prozent knüpfen die Kostenübernahme für die Rücksendung an andere Bedingungen, beispielsweise die Verwendung eines mitgesandten Retouren-Etiketts, das auf das zurückzuschickende Paket geklebt werden soll.

Acht von zehn der Shops bestehen auf die gesetzliche Widerrufsrist von 14 Tagen

widerrufsrecht-statistik-rueckgabefristEtwas weniger kulant zeigen sich die untersuchten Händler hinsichtlich der Überlegungsfrist, die Onlinebestellern eingeräumt wird. 78 Prozent halten an der gesetzlichen Widerrufsfrist von 14 Tagen fest. Eine freiwillig verlängerte Rückgabemöglichkeit bietet immerhin ein Viertel der Händler (24 Prozent) an, wobei die meisten (18 Prozent) ein 30-tägiges Rückgaberecht. Sechs Prozent der untersuchten Händler lassen ihren Kunden sogar 100 Tage Zeit, um bestellte Artikel zu retournieren.

Die komplette Studie gibt es bei idealo unter: http://www.idealo.de/presse/1222-das-neue-widerrufsrecht-in-der-praxis-was-wirklich-auf-onlinekunden-zukommt-und-was-nicht.html

 

ECC-Preismonitor Körperpflege & Kosmetik: Pure Player kratzen an der Vormachtstellung von Amazon Marketplace

Von: | 3. Juli 2014 | Studien & Märkte
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(Pressemitteilung): Der aktuelle ECC-Preismonitor zeigt: In der Branche Körperpflege & Kosmetik können Online-Marktplätze mit Sortimentsabdeckung punkten. Internet-Pure-Player mit konzentriertem Sortiment machen Amazon Marketplace Konkurrenz in Sachen Preisdynamik und Bestpreispolitik.

Der Online-Handel wird für die Branche Körperpflege & Kosmetik immer bedeutender: 2013 wurden rund 725 Millionen Euro online umgesetzt. Als Teilbereich des FMCG-Marktes (Fast Moving Consumer Goods) unterliegt die Branche einem hohen Preisdruck. „Der Handel mit Körperpflege- und Kosmetikprodukten ist ausgesprochen wettbewerbsintensiv und Konsumenten reagieren bei Gütern des täglichen Bedarfs ausgesprochen preissensibel“, so Sabrina Mertens, Leiterin des ECC Köln. „Preisanpassungen und dynamische Preisgestaltung haben in dieser Branche einen besonderen Stellenwert.“

Aus diesem Grund nimmt die zweite Ausgabe des ECC-Preismonitors in Zusammenarbeit mit PreisAnalytics die Top-Online-Produkte und die zugehörigen Preisstrategien im Bereich Körperpflege & Kosmetik genauer unter die Lupe. Wenig überrasc hend: Insbesondere Online-Marktplätze wie Amazon Marketplace oder MeinPaket sind in der Branche besonders sortimentsstark. Rund 82 Prozent der betrachteten Top-Online-Produkte können beim Branchenprimus Amazon erworben werden.

Online-Händler sind Amazon Marketplace auf den Fersen

Amazon Marketplace zeigt sich auch im Bereich Körperpflege & Kosmetik sehr preisdynamisch – doch die Konkurrenz schläft nicht. So passt Internet-Pure-Player Iparfumerie täglich die Preise von 32 Prozent der Top-Online-Produkte im Bereich Körperpflege & Kosmetik an – und liegt damit noch vor Amazon Marketplace (25 %). easyCOSMETICS erreicht die dritthöchste Preisdynamik und ist Amazon damit dicht auf den Fersen. In Sachen Bestpreis allerdings bleibt der Internetriese vorn: 15 Prozent aller Top-Online-Produkte können Konsumenten über den Marktplatz von Amazon zum Bestpreis erwerben. Dicht dahinter der Spezialanbieter easyCOSMETIC, der bei rund 13 Prozent der Top-Online-Produkte den Bestpreis erreicht. In der Kategorie der Damendüfte – die den größten Teil der Top-Online-Produkte ausmacht – liegt easyCOSMETIC in puncto Bestpreis sogar deutlich vor Amazon.

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Fussball WM kurbelt Nachfrage nach TV-Anlagen und Fanartikeln an

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(Pressemitteilung): Bei den deutschen Fußballfans laufen die Vorbereitungen für die WM in Brasilien auf Hochtouren. Um zuhause für die anstehende WM-Party gerüstet zu sein, kaufen sie online TV-Anlagen, Fanartikel, Partydekoration und Kühlgeräte. In den Produktgruppen TV-Geräte, Beamer und Lautsprecher hat sich dementsprechend die Online-Nachfrage drastisch erhöht. Im Vergleich zum Vorjahr stieg sie im Vorfeld der Weltmeisterschaft um 32 Prozent.

Noch eindrucksvoller ist die Entwicklung der Konversionsrate in den angebundenen Online-Shops: im Vergleich zum letzten Jahr kletterte sie im betrachteten Zeitraum um ganze 150 Prozent nach oben. Zudem investierten deutsche Fußballfans in neue Kühlgeräte und bescherten den deutschen Online-Händlern vor der WM eine Nachfragesteigerung von 46 Prozent. (weiterlesen …)

 

Deutsche Onlineshops sind am stärksten im Social Web vertreten

Von: | 28. Mai 2014 | Studien & Märkte
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Zwei Drittel der deutschen Internetnutzer sind in sozialen Netzwerken aktiv, 69 Prozent davon sogar täglich. Für Onlinehändler stellt das Tag für Tag eine hohe Reichweite in Aussicht.

Der Preisvergleicher idealo wollte wissen, welche Social Media Kanäle von Onlinehändlern bevorzugt genutzt werden, wie sich die Händler im europäischen Vergleich unterscheiden,und ob es branchenspezifische Besonderheiten in der Wahl der Kanäle gibt. Dazu wurden die Top 50 idealo Partnershops aus verschiedenen Ländern und Branchen hinsichtlich ihrer Social Media Präsenz untersucht – mit aufschlussreichen Ergebnissen. (weiterlesen …)

 

Logistiker sehen Wachstum im E-Commerce in 2014 um die Hälfte zurückgehen

Von: | 27. Mai 2014 | Studien & Märkte
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Die Umsatzzahlen des Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) für das 1. Quartal 2014, zeigen eine deutliche Wachstumsdelle für den E-Commerce-Markt. Handelskraft sah bereits im März eine Abflachung des Wachstums auf uns zu kommen.

Vor 14 Tagen veröffentlichte nun der Bundesverband Internationaler Express- und Kurierdienste e.V. (BIEK) in seiner KEP-Studie 2014 Zahlen zu Umsätzen und Sendungsvolumen ihrer Partner, wie DHL, Hermes, DPD etc. Die Studie hält diverse Kennzahlen bereit.

Mit am interessantesten ist dabei jedoch das Paketsendungsaufkommen im B2C. Bei dieser Zahl muss es sich um Bestellungen aus dem Versandhandel (Katalog, E-Commerce) handeln. Die Logistiker stellen dabei für 2013 ein Wachstum des Sendungsaufkommens von 9,1%, nach 9,2% in 2012 fest.

So weit, so gut. Nachdem der Wachstum von 9,1% ja den gesamten Versandhandel umschließt, dürfte die Quote für Online-Bestellungen noch deutlich höher ausfallen.

Für 2014 erwartet der BIEK jedoch nur noch ein B2C-Wachstum von 5,5%. Was in anderen Branchen immer noch Grund zur Freude wäre, gilt für die Versandhandels- bzw. die E-Commerce-Branche als enttäuschend.

Haben wir uns doch schließlich an zweistellige Wachstumsraten von bis zu 20% und mehr gewöhnt. So rechnen die Experten vom HDE-Verband und dem bevh für 2014 nach wie vor mit Steigerungsraten in Höhe von um die 15% für den Versandhandel gesamt bzw. sogar 24,8% (bevh) im E-Commerce-Bereich.
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Aktuelle Zahlen des bevh für Q1 2014 deuten auf deutliche Abkühlung des E-Commerce-Wachstums

Von: | 9. Mai 2014 | Studien & Märkte
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Gestern veröffentlichte der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) die Umsatzzahlen des 1. Quartals 2014 im Interaktiven Handel. Die ganzjährig laufende Verbraucherstudie „Interaktiver Handel in Deutschland“ wird dieses Jahr bereits zum zweiten Mal vom Marktforschungsinstitut GIM – Gesellschaft für Innovative Marktforschung – im Auftrag des bevh durchgeführt.

Im vergangenen Jahr verfeinerte der bevh das Studiendesign, die Stichproben und Erhebungsmethodik, um so noch aussagekräftiger für die Branche zu werden. Durch das aktualisierte Design können statistische Sprünge vermieden und eine ausgezeichnete Vergleichbarkeit der diesjährigen Quartalszahlen mit den Zahlen vom Vorjahr 2013 gewährleistet werden.

Das erste Quartal 2014

Im Zeitraum von Januar 2014 bis März 2014 erzielte die Branche der Online- und Versandhändler einen Umsatz von 11,1 Mrd. Euro (vgl. 1. Quartal 2013: 10,7 Mrd. €). Das entspricht einem Plus von 4,2 Prozent zum Zeitraum des Vorjahres.

Davon wurden 9,3 Mrd. Euro mit einem Anteil von 83,3 Prozent durch den E-Commerce erzielt (vgl. 1. Quartal 2013: 8,7 Mrd. € – Anteil von 81,5 Prozent). Auch hier liegt ein eindeutiges Plus in Höhe von 6,6 Prozent zum Vorjahreszeitraum vor.

Zahlen deuten auf deutliche Abkühlung des Wachstums 

Während des bevh in deren Pressemitteilung die Zahlen als Beleg für einen ungebremsten Erfolg und Wachstum des Interaktiven Handels sieht, deute ich das als deutliche Abkühlung des rasanten Aufstiegs im E-Commerce.

Sofern man den Zahlen genügend Gewicht einräumen möchte. Wie wir alle aus der Vergangenheit wissen, ist es ja schließlich kein leichtes Unterfangen für die vergleichsweise noch junge Branche E-Commerce zuverlässige Zahlen zu ermitteln.

Aber dennoch – wenn wir uns auf die bevh-Zahlen einlassen, kann ich beim besten Willen keinen ungebremsten Wachstum erkennen. Schließlich beträgt demnach der Wachstum im E-Commerce nur noch 6,9%, nach 38,1% (Q 1 2013) und 16,7% (Q1 2012) in den Vorjahren. Da der bevh im vergangenen Jahr u.a. die Erhebungsmethodik geändert hat, ist der letztjährige Wachstums-Ausreisser  von 38,1 % höchstwahrscheinlich diesem Umstand geschuldet. (weiterlesen …)

 

Studie „Shopping Environments 3.0“ erlaubt interessante Einblicke

Von: | 7. Mai 2014 | Studien & Märkte
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Das MEDIA ECONOMICS INSTITUT kommt in ihrer gestern veröffentlichten Studie Shopping Environments 3.0″ zum Ergebnis, dass ein digitales Comeback des stationären Handels möglich ist.

Darüber hinaus, bietet die Umfrage noch so die eine oder andere weitere Erkenntnis für (Online-)Händler bzw. möglicherweise sogar Überraschung gegenüber anderen Studien.

Die Inhalte dieser Studie basieren auf der persönlichen Befragung von 602 zufällig ausgewählten Passanten in hochfrequentierten Einkaufsstraßen der Kölner Innenstadt, welche an Wochenenden in der Vorweihnachtszeit 2013 durchgeführt wurden. Dabei stand die Frage im Mittelpunkt, wie Verbraucher am PoS mit ihrem Smartphone in Interaktion mit dem Händler treten wollen. Die Bedeutung von Social Media sowie digitalen Erlebnistreibern am PoS wurden ebenfalls untersucht.

Eine kostenlose Zusammenfassung der Studie, kann man unter www.shopping300.de herunterladen.

Wir haben dieses Executive Summary der Studie, noch einmal weiter auf die Aussagen komprimiert, welche für Online-Händler besonders interessant sein könnten. (weiterlesen …)

 

Montag und Sonntag sind die besten Online-Verkaufstage … im Winter

Von: | 29. April 2014 | Studien & Märkte
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Letzte Woche veröffentlichten wir eine vielbeachtete Studie “Zu welcher Tageszeit die Europäer online shoppen” des Preisvergleichers idealo.de. Interessant wäre für Online-Händler nun natürlich auch noch, an welchen Wochentagen der meiste Traffic bei idealo stattfindet, um daraus Ableitungen für das generelle Kaufverhalten im E-Commerce treffen zu können. Der Traffic von idealo ist unter anderem deshalb so interessant, da einerseits reichweitenstark und andererseits deren bald 150 Mio. Angebote querbeet durch nahezu alle Produktkategorien gehen.

Verteilung des Traffics auf idealo.de über die WochentageEt voilà – da ist die Auswertung dann schon auch. Demnach sind der Sonntag und der Montag die verkaufs- bzw. zumindest die reichweitenstärksten Tage.

Die Unterschiede innerhalb der Wochentage, hätte ich mir ehrlich gesagt etwas auffälliger erwartet. Interessant in diesem Zusammenhang aber auf jeden Fall noch der Hinweis von Anne-Laure de Noblet, Pressesprecherin bei idealo, dass Online-Shopping sehr wetterabhängig sei und zu anderen Jahreszeiten andere Ergebnisse zu erwarten sind. Im Sommer ist also mit anderen reichweitenstarken Tagen zu rechnen.

Link zu weiteren Studien von idealo: http://www.idealo.de/presse/studien.html

 

Zu welcher Tageszeit die Europäer online shoppen

Von: | 23. April 2014 | Studien & Märkte
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Kosten Verbraucher den 24-Stunden-Service der Onlinehändler in vollem Umfang aus oder gibt es bestimmte Stoßzeiten, in denen Onlinekunden besonders aktiv werden? Eine Infografik von Deutschlands größtem Preisvergleich idealo zeigt: Onlineshopping findet überwiegend abends statt.
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