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Der unbeliebte Lieblingsshop: Amazon polarisiert

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(Pressemitteilung): Der beliebteste und gleichzeitig unbeliebteste Webshop der deutschen Internet-Nutzer ist Amazon. Der mit Abstand am meisten bevorzugte Webshop ist selbst dann Amazon, wenn andere Webshops niedrigere Preise bieten. Unschlagbare Argumente für die Nutzer sind gute Auswahl und schnelle Lieferung. Parallel dazu ist Amazon der meistzitierte Shop, bei dem ungern eingekauft wird. Als Grund für die Reaktanz gaben die Nutzer Amazons Umgang mit Mitarbeitern an. Zu diesem Vorab-Ergebnis kommt die aktuelle Studie der Internet World Messe über Kundenerfahrungen in Webshops, die von Fittkau & Maaß Consulting durchgeführt wurde.

Rund 40 Prozent der deutschen Online-Nutzer haben einen Webshop, bei dem sie besonders gern bzw. oft einkaufen – auch wenn andere Online-Shops preisgünstiger sind. Bei den meisten von ihnen (57 Prozent) ist dies Amazon. Es folgen mit großem Abstand eBay (6 Prozent) und Zalando (3 Prozent). Was macht diese Webshops bei ihren Kunden so beliebt? Amazon-Einkäufer verweisen hier besonders häufig auf die schnelle Lieferung. Andere Webshops werden oft bevorzugt, weil sie aus Kundensicht ein breites, gutes Sortiment bieten. Wer beim Online-Kauf Amazon bevorzugt, legt besonders viel Wert auf einen einfachen Bestellvorgang. Zu den Amazon-Fans zählen überproportional Männer und einkommensstarke Personen. (Weiterlesen…)

 

Einspruch: Amazon wird schon bald 100% Marktanteil in Deutschland haben!

Von: | 13. Januar 2016 | Einspruch,Studien & Märkte
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Erst vor 1-2 Jahren war noch die Rede davon, dass Amazon schon bald 50% des deutschen E-Commerce-Umsatzes ausmachen wird. Dies wurde mittlerweile nun bereits von verschiedensten Seiten so oft wiederholt, dass diese seinerzeitige Schätzung mittlerweile scheinbar bereits als Wahrheit angenommen wird. Also nicht mehr als mögliche Entwicklung, sondern als hinzunehmende Tatsache.

Diese Tage lese ich nun, dass Amazon in den kommenden Jahren mehr als 75% des deutschen eCommerce ausmachen wird. Wahrscheinlich sogar noch mehr. Da bin ich gespannt, wie lange es nun dauert, bis diese Aussage von anderen aufgegriffen wird, um ein möglichst düsteres Bild zur Zukunft der Online-Händler zu malen.

Gleichzeitig frage ich mich, warum nicht gleich 100% Marktanteil für Amazon? Das lässt sich doch auch viel einfacher rechnen.

Amazon wird schon bald 100% Marktanteil in Deutschland haben

Daher sage ich es hier und jetzt, frank und frei, hoch und runter: Amazon wird schon bald 100% Marktanteil in Deutschland haben!

Lässt sich auch leicht sagen, kann eh niemand nachprüfen. Genauso wenig übrigens, wie all die anderen vermeintlichen Wahrheiten zu Amazons Marktanteil.

Ganz ehrlich? – ich weiß nicht, wie hoch Amazons Marktanteil in Deutschland ist. Aber das Interessante daran ist, dass es andere auch nicht wissen können.

Woher denn auch? In einer Zeit, in der wir doch noch nicht einmal wissen, wie viel Umsatz im Online-Handel überhaupt gemacht wird. Ja, und sogar regelmäßig darüber gestritten wird, wessen Zahlen denn nun falsch sind. Meist ohne dabei jedoch andere, zumal glaubwürdigere, Zahlen vorlegen zu können. Und wir wissen ja noch nicht einmal, wie viele Online-Händler es gibt. Geschweige denn, was ein Online-Händler überhaupt ist.

Um eine offene Frage von Martin Groß-Albenhausen, Geschäftsführer bei BVH-Services GmbH, sinngemäß zu zitieren: „Es gibt noch keine klare Definition, was ein Online-Händler überhaupt ist. Ist bspw. jemand, der seine Eigenmarke direkt aus Fernost bezieht und ausschließlich über Amazon FbA vertreibt, ein Online-Händler oder eher ein Importeur mit Direktvertrieb?

Und doch scheinen heutztage viele zu wissen, wie hoch Amazons Außenumsatz und deren Marktanteil ist. Komisch nur, dass ich keine, ich wiederhole keine, frei zugänglichen Zahlen kenne, die diese 50% Marktanteil wirklich nachhaltig belegen würden. Ich meine, natürlich kann das alles sein. Aber wir wissen es einfach nicht. Dann sollten wir aber bitteschön auch nicht so tun als ob.

Amazons Marktanteil vermutlich deutlich niedriger

Ich kann nur sagen, dass meine Recherchen einen ganz anderen und zwar niedrigeren Marktanteil ergeben.

Als Basis dienten mir vor allem die jährlichen EHI-Erhebungen zu den Umsätzen der Top1000-Shops, sowie die Ableitungen von Alexander Graf in seinem Kassenzone-Blog. – Vielen Dank dafür!

Die Basis von Alexander Graf, genauso wie bei den EHI-Erhebungen, ist Amazons Geschäftsbericht selbst. Der EHI schreibt in seiner Studie dazu: Der Gesamtumsatz Deutschland laut Geschäftsbericht beträgt 8,98 Mrd. Euro, enthält jedoch Service-Umsatz (insbesondere Marktplatz-Umsatz) sowie alle Exporte von amazon.de ins Ausland. Weiterhin sind die Umsätze der Shops de.buyvip.com und audible.de enthalten. Der Service-Umsatz, die Exporte sowie die weiteren Online-Shops wurden aus dem Deutschlandumsatz herausgerechnet.

Auf dieser Berechnungsgrundlage kommen die Analysten des EHI auf einen Umsatz in Höhe von 6,575 Mrd. Euro für das Eigengeschäft von Amazon.

Dies scheint mir schlüssig. Wichtig für unsere Fragestellung ist nun noch eine Schätzung des über Marketplace-Händler generierten Außenumsatzes. Hier folge ich grundsätzlich, da auch meine Einschätzung, gerne Alexanders Annahme: „15% durchschnittliche Marketplace-Provision und 40% Marketplace-Anteil am gesamten Außenumsatz.“  Wir haben die Tage jedoch erfahren, dass weltweit 45% der Amazon-Umsätze über Marketplace-Händler getätigt werden. Daher nehme ich diese der einfachheitshalber auch für Deutschland an.

Wenn also 6,575 Mrd. Euro 55% (100 minus 45% Marketplace-Anteil) sind, wäre der gesamte über Amazon abgewickelte Umsatz (Außenumsatz) knapp 12 Mrd. Euro:

6,575 Mrd. Euro (Amazon Eigengeschäft)            = 55%

5,375 Mrd. Euro (Amazon Marketplace)               = 45%

= 11,95 Mrd. Euro Außenumsatz            

In einem Kommentar bei Alexanders Beitrag kam ich bei einer ersten Rechnung noch auf 12,7 Mrd. Euro Außenumsatz. Hierbei hatte ich jedoch nicht alle im Geschäftsbericht offensichtlich enthaltenen Umsatzbestandteile (Buyvip und Exporte) berücksichtigt. Daher folge ich nun eher den EHI-Zahlen als Basis.

Und wenn wir nun von 35,18 Mrd. netto (ca. 42 Mrd. EUR brutto) gesamten E-Commerce-Umsatz in 2014 ausgehen, läge der Amazon bei 34% Anteil.

Aber, um es noch einmal zu betonen: Wir wissen weder die 35,18 Mrd. Euro, noch die 15% Ø-Marketplace-Provision, noch die 45% Marketplace-Anteil in Deutschland, noch die 6,575 Mrd. Euro Amazon Eigengeschäft. All diese Zahlen sind letztlich nur Annahmen oder besser gesagt Ableitungen und Annäherungen.

Dennoch sind diese hier vorliegenden Zahlen m.E. das Beste, was wir im Netz finden können. Und zumindest eines ist klar: Meine knapp 35% sind noch ziemlich weit weg von den oftmals kolportierten 50% Amazon-Anteil. (Weiterlesen…)

 

Zwischenstand zum 3. plentymarkets E-Commerce Geschaftsklimaindex: Auch nach Weihnachten hält sich die gute Stimmung!

Von: | 12. Januar 2016 | Studien & Märkte
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Seit einer Woche läuft die Umfrage zum 3. plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex. Aktuell bewerten 48,30% der Händler ihre derzeitige Lage als positiv. Damit hat sich der Wert gegenüber den 50% aus der Umfrage vom September auch nach dem Weihnachtsgeschäft kaum verändert.

Im Ausblick auf die nächsten sechs Monate zeigen sich die Händler etwas zurückhaltender als noch vor drei Monaten: 57,14% geben an, dass sie eine gute Geschäftslage für diesen Zeitraum erwarten. Dieses Ergebnis ist weiterhin deutlich positiv, allerdings etwas niedriger als die 64,20% vom September.

Wie schätzen Sie die Lage ein? Helfen Sie uns bei der Analyse und machen Sie mit:
https://de.research.net/r/3-plentymarkets-E-Commerce-Geschaeftsklimaindex

Als Dank verlosen wir unter allen Teilnehmern der Befragung zum 3. plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex 2 Kobo Glo HD E-Book-Reader im Wert von insgesamt 258 Euro, die unser Partner Rakuten zur Verfügung stellt. Die Umfrage läuft noch bis zum 15.01.2016.

 

plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex: Drei Minuten Zeit investieren und einen E-Book-Reader gewinnen!

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Es ist wieder so weit: der plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex geht in die dritte Runde. Unter den Teilnehmern werden diesmal 2 Kobo Glo HD E-Book-Reader im Wert von insgesamt 258 Euro verlost.

Mit dem plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex hat plentymarkets in Kooperation mit shopanbieter.de eine Umfrage ins Leben gerufen, um zu analysieren, wie kleine und mittlere Händler ihre Lage einschätzen: Sehen sie ihre aktuelle Situation nach dem Weihnachtsgeschäft positiv und wie blicken sie in die Zukunft?

Machen Sie mit und helfen Sie uns bei dieser Analyse: https://de.research.net/r/3-plentymarkets-E-Commerce-Geschaeftsklimaindex

3_geschaeftsklimaindex (Weiterlesen…)

 

Die deutsche E-Commerce Logistik 2015 in Zahlen

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Eine zentrale Anforderung an den E-Commerce ist eine funktionierende Logistik. Dabei geht es natürlich nicht nur darum, den Kunden zufriedenzustellen, auch wirtschaftlich muss die Lieferlösung der Zukunft sein. Denn genau daran arbeitet die Branche gerade fieberhaft. Die Internet World Messe hat die wichtigsten aktuellen Kennzahlen rund um die deutsche E-Commerce Logistik gebündelt und in einer Infografik zusammengefasst. Die Grafik gibt Aufschluss über Anforderungen und Erwartungen der deutschen Konsumenten, liefert einen Überblick über die interessantesten Zukunftslösungen und zeigt die größten Herausforderungen der Logistik-Branche.

Zunehmendes Paketaufkommen, Landflucht und ein allgemein steigendes Verkehrsaufkommen in den Städten erfordern neue Logistik-Konzepte und Ideen. Von den 2,8 Milliarden Paketen, die 2015 durch die deutsche Kurier-, Express- und Paketbranche in Deutschland verschickt werden, sind Expertenschätzungen zufolge rund 1,3 Milliarden dem E-Commerce zuzurechnen. Die Mehrheit der Paketflut wird dabei von DHL-Fahrern ausgefahren – und zwar zu den Kunden nach Hause.

Durchschnittlich zwei bis drei Prozent aller Pakete kommen wieder zurück. Im Modehandel sind es sogar deutlich mehr – hier liegt die Retourenquote bei 36 Prozent der Bestellungen bei mehr als 20 Prozent. Den Händler kostet ein retournierter Artikel durchschnittlich bis zu zehn Euro. Dabei wünscht sich der deutsche Online-Kunde ein einfaches und bequemes Retouren-Management. Für fast alle Web-Shopper ist zudem wichtig, dass Retouren versandkostenfrei sind und Rücksendeetiketten vom Versender bereitgestellt werden. Ein verlängertes Rückgaberecht und die Möglichkeit, Retouren in Filialen abzugeben, sind den meisten Konsumenten dagegen weniger bis gar nicht wichtig.

Der deutsche Online-Shopper stellt heute hohe Anforderungen an eine kundenorientierte Logistik: Rund die Hälfte der Konsumenten bricht daher Bestellungen ab, wenn die Lieferservices ihren Erwartungen nicht entsprechen. Hauptgründe sind zu teure Portogebühren, zu lange Lieferfristen, fehlende Lieferzeitgarantien sowie das Fehlen der bevorzugten Lieferoption. Seitens der Händler werden vor allem die Einhaltung der Lieferzeitversprechen und die Beschleunigung der Logistik-Prozesse als größte Herausforderung gesehen.

Insgesamt zeigt sich, dass der deutsche Konsument mit dem Status Quo der E-Commerce Logistik in Deutschland ganz zufrieden ist. Same-Day-Delivery ist für die meisten Online-Shopper reine Zukunftsmusik, und sie sind kaum bereit, für einen derartigen Service Mehrkosten in Kauf zu nehmen. Zudem erwarten sie eher Termintreue als eine 24-Stunden-Lieferung. (Weiterlesen…)

 

Händlerbund Weihnachtsstudie 2015 – Händler befürchten geringe Kauflust durch politische Entwicklungen

Von: | 8. Dezember 2015 | Studien & Märkte
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(Pressemitteilung): Der Händlerbund hat in seiner aktuellen Weihnachtsstudie Händler zu ihren Erwartungen, Vorbereitungen und Maßnahmen zum Weihnachtsgeschäft befragt. 261 Händler nahmen an der Umfrage teil.

Jeder Vierte rechnet mit Schwierigkeiten während des Weihnachtsgeschäfts 

Die politischen Entwicklungen scheinen auch den Online-Handel nicht unberührt zu lassen. Rund 23 Prozent der befragten Händler gaben an, dass sie mit Schwierigkeiten während des Weihnachtsgeschäfts rechnen. Dabei befürchten die Händler unter anderem eine geringere Kauflust der Kunden durch die politischen Entwicklungen. Zu den weiteren erwarteten Schwierigkeiten zählen unter anderem Lieferprobleme, erhöhte Retourenquote, technische Schwierigkeiten bei Marktplätzen/Handelsplattformen sowie Beschwerden von Last-Minute-Kunden.

Bundesvorsitzender Andreas Arlt: „Unsere Weihnachtsstudie zeigt deutlich, dass die politischen Entwicklungen nicht spurlos am Online-Handel vorbeigehen und Unsicherheiten entstehen. Umso wichtiger ist es, dass alle am Online-Handel Beteiligten sich dafür einsetzen, diesen Unsicherheiten entgegenzustehen!“  (Weiterlesen…)

 

Jetzt Kongresstickets gewinnen: plentymarkets startet Umfrage zu den Erfolgsmodellen im E-Commerce

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Entgegen der Meinung vieler Experten ist die angekündigte große Marktkonsolidierung im E-Commerce bisher ausgeblieben. Auch bei vielen plentymarkets-Händlern laufen die Geschäfte so erfolgreich wie eh und je. Aus diesem Grund will plentymarkets mit einer Umfrage den Erfolgsmodellen im E-Commerce auf die Spur kommen.

Unter allen Teilnehmern werden 5 Kongresstickets im Wert von je 99,- EUR verlost. Die Umfrage wird nur ungefähr 10 bis 15 Minuten in Anspruch nehmen: https://de.research.net/r/Erfolgsmodelle-im-E-Commerce

Das Ergebnis der Umfrage wird plentymarkets allen Händlern zur Verfügung stellen und auch auf dem nächsten Online-Händler-Kongress 2016 präsentieren. Damit möchte plentymarkets eine fundierte Orientierung geben, wie sich der Erfolg im E-Commerce steigern lässt. Auf dem Kongress werden auch viele Händler selbst zu Wort kommen und ihre Erfolgsgeschichte vorstellen.

„Es wäre sehr hilfreich, wenn die Händler ihr Erfahrungs- und Erfolgswissen mit uns teilen würden, damit wir es in einer kompakten Studie systematisch aufbereiten und der ganzen Händler-Community zur Verfügung stellen können, damit jedes Handelsunternehmen der aktuellen Marktsituation gemäß handeln kann und langfristig erfolgreich bleibt“, so Steffen Griesel, Geschäftsführer (CHRO) der plentymarkets GmbH.

plentymarkets hat in diesem Jahr mit der Einführung des E-Commerce Geschäftsklimaindex bereits ein Stimmungsbarometer für die Branche eingeführt, das durch die Studie zu den Erfolgsmodellen im E-Commerce perfekt ergänzt wird. Weitere Informationen: https://www.plentymarkets.eu/news/statistiken-umfragen/

Weitere Informationen zum plentymarkets Online-Händler-Kongress: http://www.plenty-kongress.com

 

Die Mär vom Black Friday und Cyber Monday

Von: | 24. November 2015 | Studien & Märkte
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Im Weihnachtsgeschäft liegt bei den Deutschen das Geld locker. Doch an welchen Tagen ist die Kauflaune am größten? Wann erzielen SEA-Kampagnen, Newsletter-Werbung und Co. die besten Ergebnisse? Wir neigen in den letzten Jahren ja immer mehr dazu blind dem Hype um Black Friday und Cyber Monday zu folgen. Entsprechende Meldungen  lassen uns denken, diese beiden Tage bzw. die Cyber Woche, welche durch den Cyber Monday eingeläutet wird, seien für Online-Händler die wichtigsten Tage im Jahr. Ob dies aber wirklich so ist, beantwortet uns das Preisportal idealo.de, das dem Online-Magazin shopanbieter to go erstmals Einblicke in seine Besucher- und Lead-Statistik gewährt hat. Wir stellen die wichtigsten Ergebnisse vor.

Mit bis zu zehn Millionen Besuchern pro Monat ist idealo das größte Preisvergleichsportal Deutschlands. Hier informieren sich die Deutschen über konkrete Produkte, stöbern nach Testergebnissen, suchen nach alternativen Angeboten und checken natürlich vor allem, welcher Shop den günstigsten Preis bietet. Das Besucheraufkommen und –verhalten auf idealo lässt Rückschlüsse auf den gesamten Online-Handel in Deutschland zu. Und gerade darum sind die idealo-Auswertungen, die in der aktuellen Ausgabe von shopanbieter to go, veröffentlicht wurden, für Händler so wertvoll.

Besucherzahlen und Klickverhalten bei idealo

Idealo veröffentlicht in dem  Online-Magazin Einblicke das Besucheraufkommen und das Klickverhalten über einen Zeitraum von der ersten Kalenderwoche 2014 bis zur 13. Kalenderwoche 2015. Absolute Zahlen wurden dabei nicht veröffentlicht, sondern eine prozentuale Entwicklung im Vergleich zum Jahresdurchschnitt. So lässt sich auf einen Blick erkennen, dass das Preisportal in der KW 50 die höchste Besucherzahl ausgewiesen hat: rund 25 Prozent mehr Nutzer als im Jahresdurchschnitt waren in dieser Woche auf dem Preisportal zu finden.

Passend dazu war auch die prozentuale Entwicklung der Leadouts (ca. + 37 Prozent) in dieser Woche am höchsten. Das bedeutet: Es haben nicht nur viele Nutzer die Preise verglichen, sondern auch auf die Angebote der angeschlossenen Online-Shops geklickt. Die Kaufbereitschaft war also in dieser Woche so hoch wie zu keiner anderen Zeit. (Weiterlesen…)

 

So hoch ist der Amazon-Umsatz (ungefähr)

Von: | 18. November 2015 | Studien & Märkte
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In den letzten paar Wochen gab es wieder etliche Spekulationen zur Frage: Wie hoch ist der Amazon-Umsatz inkl. Marketplace denn nun wirklich?

Aber eigentlich geht es um etwas anderes. Es geht um nichts weniger als eine Beurteilung darüber, ob der Online-Handel überhaupt noch Sinn macht oder nicht besser gleich Amazon und den großen Playern bzw. paar wenigen Category-Killern überlassen werden sollte.

Letztlich reden wir also von nichts weniger als der Existenz von schätzungsweise 400.000 Shop-Betreibern und deren Mitarbeitern. Eigentlich sogar von einer ganzen Industrie. Denn wo kein Online-Shop mehr benötigt wird, braucht es auch keine Shop-Software, keine Payment-Lösung, kein Marketing und auch keine Agenturen mehr.

Online-Händler sollten vor allem auf sich selbst schauen

Ich bin mir ja nicht sicher, ob sich der einzelne Händler überhaupt so sehr dafür interessiert, wie hoch der Amazon-Umsatz denn nun tatsächlich ist. Oder ob dieses Thema letztlich nur vor allem von uns, der Fachpresse und anderen Marktbegleitern, so heiß diskutiert wird.

Wenn es denn so ist: Recht so!

Klar, tut jeder Händler gut daran nach links und rechts zu schauen. Dies sollte jedoch nicht in eine Paranoia münden. Genau diese Gefahr besteht jedoch, je mehr davon zu lesen ist, wie groß und mächtig Amazon doch sei. Und wie chancenlos man selbst.

Ja, Amazon ist für beinahe alle Online-Händler ein gefährlicher Wettbewerber und man sollte diesen dementsprechend beobachten und im besten Fall auch von ihm lernen, seine Erfolgsfaktoren wo möglich adaptieren oder sich zumindest inspirieren lassen.

Es hilft aber nichts und ist auch völlig unnötig, angsterstarrt wie ein Karnickel vor der Schlange zu hocken und auf einen möglichst gnädigen Tod zu hoffen. Ein innovativer und professionell agierender  Händler hat m.E. – letztlich egal wie hoch sein Umsatz ist – meist nach wie vor gute Zukunftschancen. So meine Einschätzung, auch wenn  manch anderer Marktteilnehmer hier anderer Meinung sein könnte.

Mythos Amazon-Umsätze

Aber schauen wir uns die Schlange doch einfach mal etwas genauer an. Wie eingangs erwähnt, haben sich in den letzten Wochen einige Marktbegleiter ehrenwerter- und respektablerweise die Mühe gemacht herauszufinden, wie hoch der Handelsumsatz und dadurch Einfluss Amazons in Deutschland 2014 war.

Unten eine Übersicht, nebst Anmerkungen zur Berechnungsweise. Dazu muss man wissen, dass Amazon lediglich die Gesamtumsätze für Deutschland ausweist, ohne diese nach Geschäftszweig wie eigens Handelsgeschäft, Marketplace, AWS etc. aufzudröseln.

Es bleibt also zwangsläufig bei jeder Vorgehensweise Raum für Interpretation und Schätzung. Schwierig vor allem auch, da die durchschnittliche Höhe der Marketplace-Provisionen unbekannt ist. Hier gehe ich von 15% auf dem Nettoumsatz aus. (Weiterlesen…)

 

plentymarkets Geschäftsklimaindex: Händler noch positiver gestimmt

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beendet und die Ergebnisse zeigen, die Stimmung der Händler ist weiterhin positiv und hat sich im Vergleich zur Umfrage von Anfang Juli sogar deutlich verbessert.

Zum zweiten Mal startete Ende September die Umfrage zur Stimmung in der Branche, initiiert von plentymarkets in Zusammenarbeit mit shopanbieter.de. Der plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex entspricht üblichen Berechnungen zur Konjunkturerwartung: Die Teilnehmer bewerten ihre aktuelle Situation und ihre Geschäftslage in den nächsten sechs Monaten mit „gut“, „befriedigend“ oder „schlecht“. In die Berechnung fließt u.a. der prozentuale Anteil der positiven und negativen Bewertungen ein, am Ende ergibt sich daraus ein Wert zwischen -100 und +100.

Ergebnisse der Umfrage

Mit 50,47 liegt das Ergebnis dabei deutlich über den 30,33 Punkten der Umfrage von Anfang Juli.

Im Detail heißt das, dass 50% der Händler ihre aktuelle Lage als gut bewerten. Ihre Zukunft in den nächsten 6 Monaten sehen die Händler mit über 64% „gut“-Bewertungen sogar noch optimistischer. (Weiterlesen…)