Aktuelle News

IFH-Experten erwarten rund 13 Prozent Online-Wachstum

Von: | 6. Oktober 2014 | Studien & Märkte
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Wäre vor lauter schlechter Nachrichten, seitens des bevh und EHI, bei uns beinahe untergegangen, sorry. Entgegen der vorgenannten Studien, sieht das Institut für Handelsforschung (IFH) für den E-Commerce in 2014 weiterhin optimistisch in die Runde. So wird der Online-Handel in Deutschland nach IFH-Berechnungen erstmals die 40-Milliarden-Euro-Grenze überschreiten können und landet voraussichtlich bei 42,8 Milliarden Euro. Damit würde der Online-Handel – wenn auch nicht mehr so stark wie in den Vorjahren – weiterhin zweistellig wachsen. 2013 lag das Wachstum im Vergleich zu 2012 bei rund 14 Prozent und auch für das laufende Jahr erwarten die IFH-Experten rund 13 Prozent Online-Wachstum.

Fast jeder zehnte Euro wird online ausgegeben
Ein Blick auf die Einzelhandelsanteile zeigt: Der Online-Handel ist fest im Alltag der deutschen Konsumenten verankert. 2013 betrug der Anteil des Online-Handels am Einzelhandel noch 8,4 Prozent – für 2014 rechnen die IFH-Experten mit 9,4 Prozent. (weiterlesen …)

 

In Berlin, Hamburg und Bremen leben die preisbewusstesten Kunden

Von: | 25. September 2014 | Studien & Märkte
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Das Gutschein-Portal Sparheld.de hat sich die Besucherzahlen seiner Seite genauer angeschaut und analysiert, aus welchem Bundesland die meisten Anfragen nach Rabattcodes und Gutscheinen stammen. Mit über 11% zeigt sich Berlin auch als die Hauptstadt für preisbewusstes Einkaufen im Internet. Dicht auf liegen Hamburg und Bremen. Im vorderen Mittelfeld befinden sich die Schwaben, welche im Volksmund als die sparsamsten Bundesbürger bekannt sind. Abgeschlagen auf den letzten beiden Rängen – mit rund 3,7% – liegen Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg.

Für die Sparheld-Betreiber ist dieses Ergebnis durchaus überraschend. Sagt man den, lediglich im Mittelfeld liegenden, Schwaben gemeinhin doch besondere Sparsamkeit nach. Spekulation ist jedenfalls, dass Berlin seinen Spitzenplatz womöglich lediglich seinen ca. 300.000 zugezogenen Schwaben zu verdanken hat. ;-)

Interessanter für Online-Händler ist da schon die Frage, was sie mit dieser Info anfangen können. Beispielsweise können sie ihre SEA-Kampagnen danach ausrichten, indem sie ihre Anzeigentexte danach ausrichten und je nach Region die Preiskarte ziehen oder Rabatte hervorheben. Im Shop selbst könnten sie, sofern die Technik das leisten kann, diese Erkenntnis nutzen um wahlweise Gutscheine einzuspielen. Oder im Newsletter-Marketing …. (weiterlesen …)

 

Die einzig wahre Wahrheit – Studien sind immer unscharf

Von: | 17. September 2014 | Businessplanung,Studien & Märkte
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Nachdem nun neben dem bevh auch das EHI in seinen Studien auf die Wachstumsbremse tritt, wird die Branche nun doch etwas unruhiger. Wurden die bevh-Zahlen mancherorts noch als Zahlenakrobatik kritisiert, scheint man nun zumindest etwas mehr aufzuhorchen. Schließlich handelt es sich doch um Ergebnisse aus der Studie Top1000-Shops in Deutschland mit genauen Umsatzangaben. Horcht, horcht.

Obwohl ja in Wirklichkeit nicht so viel passiert ist. Denn genauso wenig wie der bevh, kann auch das EHI den Anspruch auf die einzig wahre Wahrheit erheben. Diesen werden die beiden aber sicherlich auch gar nicht haben, wissen sie doch, dass es immer mindestens noch eine weitere wahre Wahrheit, meist sogar mehrere, gibt. Einen meist guten Anhaltspunkt zur Branchenentwicklung ergeben deren Studien dennoch allemal, wenn man sie denn richtig zu lesen bzw. interpretieren vermag.

Beispiel Top1000-Onlineshops in Deutschland 

Die darin enthaltenen Umsatzgrößen beruhen auf Unternehmensangaben oder Schätzungen. Und bei Schätzungen weiß man, dass diese stimmen können oder eben auch nicht. Es gibt manch Onlineshop-Betreiber aus der Liste der sich verwundert die Augen reibt, ob der genannten geschätzten Umsätze. Dennoch sind diese Schätzungen von Branchenexperten nichts grundsätzlich Schlechtes. Kann nur nicht immer stimmen, nicht mal meistens.

Gleichzeitig, stellt sich mir die Frage woher die Studienbetreiber wissen können welcher Onlineshop denn nun umsatzseitig genau in die Top1000-Liste gehört. Dennoch werden die Teilnehmer schon so einigermaßen da reingehören. Gleichzeitig gibt es aber sicherlich etliche, die einfach aus dem Raster bzw. Fokus fallen, obwohl sie da reingehören, Stichwort „hidden champions“. (weiterlesen …)

 

Auch EHI tritt auf die Wachstumsbremse im E-Commerce

Von: | 17. September 2014 | Businessplanung,Studien & Märkte
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Die Zahlen des bevh für die Quartale 1 und 2 dieses Jahres deuteten ja auf eine deutliche Abkühlung der Wachstums im E-Commerce hin. Was die einen aufschreckte, veranlasste die anderen zum Kopfschütteln ob der vermeintlichen Zahlenakrobatik des Branchenverbands. Nun legt das EHI nach Auswertung der Umsätze der Top 100 E-Commerce-Händler in Deutschland in 2013 nach und verpasst der Branche ebenfalls einen Dämpfer. Wachstum gibt es demnach vor allem für Amazon. Alle anderen stagnieren bzw. wachsen nur langsam.

So erwirtschafteten die Top 100 E-Commerce-Händler in Deutschland in 2013, bei einem Umsatz von 19,6 Mrd. Euro, ein Plus von knapp 7,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (18,2 Milliarden Euro). Lässt man Amazon aus der Betrachtung, betrage das Wachstum nur noch 2,8 Prozent, wie der Branchendienst ibusiness ermittelte.

Das Ergebnis sei jedoch nicht die Folge eines verengten Blickwinkels. Auch die Studie mit dem Ranking der 1.000 umsatzstärksten Onlineshops werde, laut EHI, diesen Trend bestätigen, berichtet etailment. (weiterlesen …)

 

Sonntag und Montag sind die verkaufsstärksten Wochentage im Onlinehandel

Von: | 10. September 2014 | Studien & Märkte,To go
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Das Online-Shoppingportal Hitmeister.de, mit über 13 Mio. Produkten von etwa 5.000 Händlern und mehr als 1,5 Mio. Kunden einer der größten deutschsprachigen Marktplätze, wertete für unser Magazin shopanbieter to go ihre Besucher- und Käuferströme in einer Langzeituntersuchung aus (Betrachtungszeitraum: 01.06.2012 – 31.05.2014).

Sonntag und Montag sind die stärksten Wochentage

Der Montag ist der kaufstärkste Tag, dicht gefolgt vom Sonntag und mit etwas Abstand dem Dienstag.

Insgesamt bewegen sich die Unterschiede der Wochentage von Montag bis Freitag jedoch in einem engen Korridor. Die deutliche Ausnahme bilden Freitag und Samstag, an denen die Zeit vermutlich für typische Wochenendaktivitäten wie Freizeit und Offline-Einkäufe genutzt wird.

Text 11 Bild 1 orders-visits-day (weiterlesen …)

 

affilinet ermittelt für Display-Werbung die niedrigsten Warenkörbe

Von: | 28. August 2014 | Studien & Märkte
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Vergangene Woche veröffentlichte das Partnerprogramm-Netzwerk affilinet in seinem Branchenindex auch eine Branchenauswertung für den Online-Versandhandel. Demnach liegt der durchschnittliche Warenkorb bei den über deren Partner vermittelten Sales bei 83,75 Euro. Eine Sonderauswertung zeigt nun die unterschiedlichen Warenkörbe je Werbemittel bzw. Geschäftsmodell der Partner. Diese zeigt ein eindeutiges Bild.

affilnet-warenkorb-nach biz-model

Während bei Content Websites der Warenkorb bei annähernd 120 Euro durchschnittlich liegt, beträgt dieser bei Banner-Werbung unter 60 Euro. (weiterlesen …)

 

Marktpreise in Deutschland am niedrigsten

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Unsere Leser erinnern sich möglicherweise – in unserem Internationalisierungsindex hatten wir ein ganzes Jahr lang jeden Monat die Marktsituation von jeweils sechs Produkte in bis zu zehn verschiedenen europäischen Ländern untersucht. Alle Produkte über einen Kamm geschert, ergab sich ein klares Bild: In Deutschland und UK war die Nachfrage am höchsten, die erzielbaren Preise jedoch am niedrigsten und die Marketingkosten, sprich der Wettbewerb, am höchsten.

Zu einem ähnlichen Ergebnis, kommt jetzt die eine Untersuchung vom Preisvergleicher idealo. Hierbei hat das Portal Daten seiner Preisvergleichsseiten in Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien herangezogen und die jeweils günstigsten Angebote identischer Produkte miteinander verglichen. Die Auswertung zeigt: Zum Teil sind erhebliche Preisunterschiede zwischen den Nationen zu beobachten. In der Studie sind die meisten günstigsten Onlineangebote hierzulande und in Italien zu finden. Leider, da ja an Verbraucher gerichtet, wurde in der Untersuchung nicht die Wettbewerbssituation beobachtet.

Hier geht es zu idealos Untersuchung

 

affilinet ermittelt steigende Warenkorbwerte auf durchschnittlich 83,75 Euro

Von: | 19. August 2014 | Studien & Märkte
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affilinet, das führende Affiliate Netzwerk in Deutschland, präsentiert ab sofort regelmäßig den affilinet Branchen Index. Darunter befindet sich auch eine Branchenauswertung für den Online-Versandhandel. Einmal pro Quartal vermitteln die Indizes einen Einblick in die Entwicklung der jeweiligen Branche.

Mit mehr als 1.800 Partnerprogrammen verfügt affilinet über eine repräsentative Datenbasis für Branchenauswertungen. Die Zahlen sollten also eine solide Einschätzung zum Online-Versandhandel bieten. Für das vergangene Quartal, ermittelte affilinet gestiegene Werte, wie Ulrich Bartholomäus, Geschäftsführer affilinet, berichtet: „Im online Versandhandel sind Warenkorbwerte mit 3% gegenüber dem Vorjahresquartal höher ausgefallen. Besonders Loyalty und Bonus Programme konnten Warenkörbe deutlich erhöhen (+22%).(weiterlesen …)

 

E-Commerce-Umsatz in Q2 2014 laut bevh um 5,2% deutlich zurückgegangen sein

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Vergangene Woche veröffentlichte der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) die Umsatzzahlen des 2. Quartals 2014 für den Interaktiven Handel. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zeigt sich bei deren Erhebung ein deutlicher Umsatzrückgang um 5,2%, von 10 auf 9,5  Mrd. Euro.

Gewohnt kritisch sieht Jochen Krisch in seinem Exciting Commerce-Blog die bevh-Zahlen, in seinem Artikel Umsatzeinbrüche: Wenn der b(e)vh für den E-Commerce schwarz sieht. Nachdem wir uns in der Vergangenheit bereits öfters mit den Zahlen des bevh intensiver beschäftigten, wollen wir die Zahlen heute einfach mal so stehen lassen. Der sehr ausführlichen Aufarbeitung der bevh-Studie von Dominik Grollmann bei ibusiness, kann sowieso nichts mehr hinzugefügt werden.

Die 5 umsatzstärksten Warengruppen in Q2 2014 in Millionen Euro lt. bevh-Studie

1.         Bekleidung                    2.614 (- 12,1 % zu 2013: 2.973)
2.         UE/Elektronikartikel          1.226 (+ 27,7 % zu 2013: 960)
3.         Bücher                        969 (- 23,6 % zu 2013: 1.268)
4.         Hobby und Freizeitartikel     665 (+ 30,6 % zu 2013: 509)
5.         Schuhe                        604 (- 44,0 % zu 2013: 1.078)

Große Umsatzsteigerungen im Vergleich zum 2. Quartal 2013 legten ebenfalls die Warengruppen Computer und Zubehör mit 574 Mio. Euro (+ 42,4 % zu 2013: 403 Mio. €), Möbel und Dekoration mit 437 Mio. Euro (+ 15,3 % zu 2013: 379 Mio. €) und Drogerie mit 345 Mio. Euro (+ 21,5 % zu 2013: 284 Mio. €) hin.

Trendwende oder Zahlendesaster?

Bei einer Einzelbetrachtung der Marktteilnehmer, ermittelt der bevh für die Interne Pure Player gar einen Umsatzrückgang von knapp 30%. Diese Gruppe ist lt. ECC Köln zwar tatsächlich am größten von einer Marktbereinigung bedroht, aber dass es so schnell geht, hätte wohl keiner gedacht.   Und bereits das erste Quartal mit einem Umsatzanstieg von „nur“ 6,6% verlief  den bevh-Zahlen nach, für die erfolgsverwöhnte Branche, eher enttäuschend.

Dennoch kein Grund zur Sorge, meint Christoph Wenk-Fischer, bevh-Hauptgeschäftsführer: „Dass sich das außergewöhnliche Tempo von 2013 etwas einbremst, ist kein Grund zur Sorge. Die Branche ist auf einem hohen Niveau stabil. Multichannel gewinnt an Bedeutung und auch digitale Dienstleistungen konnten weiter zulegen. Das zeigt, dass der Interaktive Handel nach wie vor in einem spannenden Entwicklungsprozess ist.“

Kann man so sehen, muss man aber nicht. Richtig ist natürlich, dass der vermeintliche Umsatzeinbruch in einem Quartal noch keinen Trend auslöst. Beunruhigend ist jedoch, dass mittlerweile sogar die Reichweite der meisten Top10-Shops rückläufig ist, mit Ausnahme von Amazon, ebay und den beiden Ausreißern Tchibo, sowie Lidl. (weiterlesen …)

 

Top10-Onlineshops verlieren in der Reichweite, Amazon und eBay gewinnen

Von: | 4. August 2014 | Studien & Märkte
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Nielsen Netviews ermittelt regelmäßig, auf Basis von 30.000 deutschen Nutzern mit Web-Zugang zu Hause oder im Büro, die beliebtesten Online-Shops in Deutschland. Anhand einer entsprechenden Hochrechnung, wird daraus die Anzahl an Nutzer ermittelt, die mindestens einmal im Monat die Marke besuchten. In den vergangenen Jahren, gab es bei den vertretenen Online-Shops keine große Veränderung. Klar, Neckermann ist vor einigen Monden komplett rausgefallen, da insolvent. Ansonsten tut sich da jedoch nicht viel. Sieht man sich die Zahlen jedoch über einen längeren Zeitraum an, bestätigt sich die These: Amazon und eBay wachsen weiterhin deutlich, mit jeweils um die 15 Prozent im letzten Jahr an mehr Besuchern. Umsatzseitig, könnte sich der Anstieg noch deutlich höher auswirken. Schließlich wird nicht ermittelt, wie oft die Besucher die Site im Monat besuchten. (weiterlesen …)