Aktuelle News

Solr im eCommerce – Chance oder Risiko

Von: | 18. Mai 2015 | Studien & Märkte
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(Pressemitteilung FINDOLOGIC): Apache Solr, mittlerweile in Version 5 verfügbar, hat mit seinem Erscheinen den Markt für Suchlösungen stark verändert und vielen Unternehmen zum ersten Mal eine bezahlbare Option zur Implementierung einer eigenen On-Site Suche bereitgestellt.

Solr ist als „enterprise search platform“ auf grundlegende Funktionalitäten fokussiert – Import von Dokumenten, Analyse der Texte und Durchsuchen der Daten. Die Integration in bestehende Systeme – sowohl der Export der Daten in Richtung Solr als auch die Darstellung der Ergebnisse – liegen in der Verantwortung des Betreibers. Die Solr Suche und Relevanzberechnung ist bewusst sehr generisch gehalten, um möglichst breit einsetzbar zu sein. Das Finetuning für spezielle Einsatzzwecke kann Solr nicht leisten. Auf der einen Seite müssen bei einem CMS längere Texte sinnvoll gewichtet werden, in einem Online-Shop auf der anderen Seite ist eine zuverlässige Suche nach Artikelnummern entscheidend. Spezialisierte Suchanbieter können gezielt auf diese Bedürfnisse eingehen und fertige Lösungen liefern. Diese beinhalten bereits Schnittstellen für den Export der Daten aus bestehenden Systemen sowie die Integration der Suche und Ausgabe der Ergebnisse entsprechend dem Design der Seite. Auch ist die Relevanzberechnung natürlich bereits für den jeweiligen Einsatzzweck optimiert.

Eine nähere Betrachtung
Aus technischer Sicht sind für den Einsatz von Solr erhebliche Vorbereitungen und laufende Arbeiten nötig:

  • Es müssen Server für den Betrieb installiert und gewartet werden
  • Die Erreichbarkeit und Performance der Suche muss permanent überwacht werden
  • Updates für neue Features und Sicherheit müssen manuell eingespielt werden
  • Bei entsprechendem Wachstum muss das System mit weiteren Servern skaliert werden
  • Solr muss an den jeweiligen Einsatzzweck angepasst werden und stetig optimiert werden

Kostenabschätzung
Erfahrungsgemäß belaufen sich die Kosten einer eigenen, ernsthaften Implementierung von Solr für einen Online-Shop in etwa wie folgt:

  • 3 Entwickler * 3 Monate = 180 Manntage zur Integration und Individualisierung
  • 1 Entwickler laufend = 250 Manntage / Jahr zur Wartung und Weiterentwicklung
  • 3 Entwickler * 1 Monat = 60 Manntage bei Versionsupdates und neuen Features
  • Enthalten sind hier Aufwände für den Export der Daten zu Solr, Einrichtung der benötigten Infrastruktur, Ausgabe der Ergebnisse und Filter im Shop sowie Testen und Finetuning der Relevanz

Auch nach der erfolgten Implementierung muss Solr permanent gewartet und weiterentwickelt werden, bei einer entsprechenden großen Installation ist hier mit einer Vollzeitstelle zu rechnen. Aufgrund der Komplexität von Solr ist das Verständnis der Suchergebnisse oft schwierig, das Finetuning erfordert viel Aufwand und Erfahrung. Dies führt dazu, dass oft nur Einzelfälle auf Kosten anderer Suchanfragen optimiert werden, so dass die Suche immer Schwächen aufweist. (Weiterlesen…)

 

Die Elektronikbranche weiter auf Vormarsch im Online-Handel

Von: | 18. Mai 2015 | Studien & Märkte
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(Pressemitteilung): Eine gemeinsame Analyse von metoda und CLEVIS Research deckt auf: die Elektronikbranche im Onlinehandel bietet zwar die am meisten gefragtesten Produkte, wird aber hauptsächlich von wenigen Key Playern getrieben. Während das Umsatzvolumen im deutschen Handel stagniert, wächst der deutsche E-Commerce seit mehreren Jahren mit einem zweistelligen Prozentsatz, Tendenz steigend. Davon kann vor allem die Consumer Electronics-Branche profitieren, die im Vorjahr überdurchschnittlich in die Höhe geschossen ist.

Die Unterhaltungselektronik hat sich als eine der wichtigsten Umsatzquellen des deutschen Onlinehandels etabliert. Der Online-Anteil dieser Branche deckt inzwischen knapp ein Drittel des Umsatzes ab, mit stark wachsender Tendenz. “Laut Prognosen wird der Onlineumsatz an Elektronikgeräten in den USA bis 2018 jährlich um über 12% steigen. Eine Entwicklung, die auch für den deutschen Markt nicht unwahrscheinlich ist.“ versichert Ludwig Preller, Geschäftsführer von CLEVIS Research. Elektrogeräte sind ungeschlagen die Produktkategorie mit dem größten Anteil am Onlinehandel in Deutschland. Dieses Potential haben nicht nur Pure Player wie Amazon für sich entdeckt: Die Onlineshops stationärer Fachhändler belegen laut einer Studie der IFH Köln mittlerweile einen Marktanteil von über 40%. In 2014 wurden auf diesem Weg fast 13 Milliarden Euro umgesetzt – ein Plus von über 15% im Vergleich zum Vorjahr.

Der Trend zum Onlineverkauf ist deutlich spürbar. Über 50% der Deutschen kaufen beispielsweise ihre Smartphones, Flachbildfernseher oder Tablets am liebsten über das Internet. Doch der Elektronik-Markt ist hart umkämpft. Bekannte Marken wie Siemens, Sony, HP oder Panasonic spielen dabei eine immens wichtige Rolle. “Ein wichtiges Wettbewerbskriterium ist der Preis. Konsumenten bevorzugen den Internetverkauf, weil Vergleiche direkt möglich sind und günstige Preise dort leichter auffindbar sind.” so Stefan Bures, Geschäftsführer von metoda. (Weiterlesen…)

 

Wettbewerbsanalyse Preisvorteile sichern

Von wegen “Sex sells” – Mann statt Frau sollte es bei Anzeigen heißen

Von: | 28. April 2015 | Marketing,Studien & Märkte
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Internet World Business bzw. der Technologieanbieter Rocket Fuel, war der perfekten Online-Anzeige auf der Spur und stellte fest, wie diese aussehen sollte: Roter Hintergrund, männliches Gesicht, Animation und das Logo unten links.

Hier geht es zum ganzen Artikel bei Internet World Business.

 

Einheitsbrei oder persönliche Empfehlung?

Von: | 23. April 2015 | Studien & Märkte
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Newsletter können nerven. Newsletter können aber auch tatsächlich interessante Neuigkeiten aufzeigen. Wichtig ist, was der Newsletter beinhaltet. Brauner Einheitsbrei à la „das passt schon irgendwie“ versus schillernde, persönliche Empfehlungen.

Softwarehersteller Epoq Internet Services hat in einem A/B-Test für Design3000 untersucht, welche Auswirkungen personalisierte Produktempfehlungen im Vergleich zu einfachen Topsellern im Newsletter haben. Dazu bekamen Kunden, mit bestehender Daten-Historie, Newsletter mit in Echtzeit berechneten, personalisierten Empfehlungen. Die Vergleichsgruppe erhielt einheitlich aktuelle Topseller des Shops.

Die Ergebnisse sind eindeutig und atemberaubend: mit Personalisierung lässt sich eine Umsatzsteigerung um 150 Prozent erreichen! Auch bei der Konversionsrate (plus 65 %) und der Klickrate (plus 46 %) sind deutliche Steigerungen möglich.

Quelle: epoq

Quelle: epoq

Weitere Informationen und den Link zur Kurzstudie finden Sie hier.

 

Händlerbund-Umfrage: Jeder dritte Online-Händler plant Oster-Aktionen

Von: | 1. April 2015 | Studien & Märkte
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Das Osterfest steht vor der Tür und für viele Händler bedeuten die Feiertage Anlass für besondere Oster-Aktionen. Eine Studie des Händlerbundes zeigt, was sich Online-Händler vom Ostergeschäft erhoffen.

Rund jeder Dritte der befragten Online-Händler plant besondere Aktionen zum Osterfest. Vor allem Rabattaktionen werden von den Händlern genutzt: 42 Prozent gaben an, Rabatte zum Fest bieten zu wollen. Gut jeder Fünfte (21 Prozent) möchte seine Web-Präsenz mit Hasen, bunten Eiern und Osternestern schmücken und fast genauso viele Händler (19 Prozent) planen österliche Werbeanzeigen. (Weiterlesen…)

 

Händlerbund Studie: Fast jeder dritte Händler von Abmahnungen betroffen

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(Pressemitteilung): Der Händlerbund hat in einer aktuellen Studie herausgefunden, dass fast jeder dritte Händler im Jahr 2014 von Abmahnungen betroffen war.

Für die Studie wurden 503 Online-Händler befragt, wobei 29 Prozent 2014 mindestens eine Abmahnung erhielten. Jeder fünfte der befragten Online-Händler wurde sogar häufiger abgemahnt. (Weiterlesen…)

 

“Zukunftsthemen im E-Commerce 2015″: netz98 veröffentlicht neue Trendanalyse zu Multichannel und E-Commerce

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Quelle: möller horcher

Quelle: möller horcher

Mainz, 10. März 2015
Die digitale Transformation stellt nicht nur traditionelle Wirtschaftsbereiche vor Herausforderungen.

Auch der E-Commerce unterliegt einem massiven Change-Prozess. Umso weiter die Digitalisierung voranschreitet, und sich unser Leben immer mehr im Virtuellen abspielt, desto mehr wandelt sich der E-Commerce von einem Kanal zur wichtigsten Handelsform – und das dank Multichannel- und B2B-Boom in immer mehr Branchen.

Die Mainzer E-Commerce-Agentur netz98 new media GmbH hat sich in der sechsten Trendanalyse “Zukunftsthemen im E-Commerce” mit dem digitalen Wandel und zahlreichen anderen Innovationsthemen beschäftigt. (Weiterlesen…)

 

Nur 7 Prozent mehr DHL-Pakete in 2014 – wer also verschickt den zweistelligen E-Commerce-Wachstum?

Von: | 12. März 2015 | Studien & Märkte
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Wie DHL gestern bei der Präsentation des Geschäftsberichts berichtete, ist deren Paketvolumen 2014 in Deutschland um sieben Prozent gestiegen.

dhl-paket-volumen-2014

Dieser DHL-Wachstum passt gut zur damaligen Prognose des Bundesverbandes Internationaler Express- und Kurierdienste e.V. (BIEK). Dieser erwartete in seiner KEP-Studie 2014 für das vergangene Jahr, ein um 5,5 Prozent (2013: 9,1 Prozent) höheres B2C-Sendungsvolumen ihrer Partner wie DHL, Hermes oder DPD.

Interessant, dass der bevh vergangene Woche genau diese 7 Prozent Wachstum beim Onlinehandel mit Waren im Jahr 2014 ermittelte. (Weiterlesen…)

 

Nachlese zu den bevh-Zahlen für 2014

Von: | 9. März 2015 | Studien & Märkte
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Olaf Groß vom shopbetreiber-blog hat am Freitag eine lesenswerte Nachlese in Form eines Kommentars “Krieg der Zahlen” zu den jüngst veröffentlichten bevh-Zahlen für 2014 veröffentlicht.

 

Vertrauen im Onlinehandel: Mit diesen Trust-Signalen werben Europas Onlineshops

Von: | 5. März 2015 | Studien & Märkte
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Die Seriosität und Qualität eines Onlineshops zu beurteilen ist für Nutzer nicht immer leicht. Um dem entgegenzuwirken, setzen viele Händler gezielt vertrauensbildende Maßnahmen wie Gütesiegel oder Kundenbewertungen auf ihrer Homepage ein. Sie dienen als Orientierung für neue oder zögerliche Shopbesucher und sind längst ein fester Bestandteil des europäischen E-Commerce.

Deutschlands größter Preisvergleich idealo wollte wissen, welche vertrauensbildenden Maßnahmen am häufigsten auf der Homepage zum Einsatz kommen und hat Onlineshops aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien und Polen untersucht*. Die Auswertung zeigt erstaunlich große Unterschiede zwischen den Ländern und kann auch das Klischee vom sicherheitsbesessenen Deutschland nur zum Teil bestätigen. (Weiterlesen…)