Aktuelle News

LG Frankfurt: „SOFORT Überweisung“ für Verbraucher unzumutbare Zahlart

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Das LG Frankfurt hat entschieden, dass die Zahlart „SOFORT Überweisung“ für den Verbraucher unzumutbar ist und daher in Webshops eine andere oder weitere Bezahlmethode – neben den gebührenpflichtigen – kostenlos angeboten werden muss.

Hintergrund: Verbraucherrechte Richtlinie

Mit Umsetzung der Verbraucherrechte-Richtlinie (VRRL) am 13.06.2014 wurde gesetzlich festgelegt, dass Online-Händler ihren Kunden, sofern es sich um Verbraucher handelt, mindestens eine Art der Zahlung kostenlos anbieten muss. Bei dieser gebührenfreien Zahlungsmethode muss es sich um eine „gängige und zumutbare“ handeln. Welche Bezahlarten diese Vorgaben erfüllen, müssen Gerichte entscheiden.

Weder gängig noch zumutbar: „Visa Electron“ und „MasterCard Gold“ (in bestimmter Version)

Das Oberlandesgericht (OLG) Dresden hat in seinem Urteil vom 03.02.2015 (AZ: 14 U 1489/14) bereits die Zahlung über „Visa Electron“ und eine bestimmte Version der „MasterCard Gold“ als unzumutbar und darüber hinaus auch als nicht „gängig“ eingestuft. Nun hat das Landgericht (LG) Frankfurt a.M. entschieden, dass auch die Zahlung mittels „SOFORT Überweisung“ für Verbraucher unzumutbar ist. Für Online-Händler haben die Urteile zur Folge, dass die genannten Zahlarten nicht die einzigen kostenlosen Möglichkeiten für den Verbraucher sein dürfen, seine Rechnung zu begleichen.

Preisgabe sensibler Finanzdaten gegenüber einem Dritten ist unzumutbar

Die Frankfurter Richter begründeten ihre Entscheidung damit, dass der Nutzer von „SOFORT Überweisung“ gezwungen ist, sensible Finanzdaten an einen Dritten weiterzugeben, der am eigentlichen Kaufprozess gar nicht beteiligt ist (nämlich die SOFORT GmbH). Anzugeben sind unter anderem PIN und TAN. Der Zahlungsdienstleister fragt nach Eingabe der Daten automatisiert die Gültigkeit der Angaben, den aktuellen Kontostand, die Umsätze der letzten 30 Tage, den Dispokreditrahmen, das Vorhandensein weiterer Konten samt deren Beständen ab, ohne den Nutzer zuvor darüber informiert zu haben. (Weiterlesen…)

 

Wirecard bietet mit Google AdWords neuen Premiumdienst für das Checkout Portal

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(Pressemitteilung): Die Wirecard AG bietet mit Google AdWords einen neuen Premiumdienst für das Checkout Portal, der vollautomatisierten Lösung zur Online-Zahlungsabwicklung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Marktplätze. Das Angebot wird künftig europaweit verfügbar sein und startet ab Juli 2015 in Deutschland. Für den deutschen Launch arbeitet Wirecard mit den zertifizierten AdWords-Experten, telegate Media und easymarketing, zusammen. Diese übernehmen die effiziente Planung und Steuerung individueller Kampagnen wie Werbeanzeigen, Retargeting, Google Shopping und mehr. Dadurch wird sowohl die Online-Sichtbarkeit als auch die Markenbekanntheit des Händlers erhöht und die Conversion-Rate gesteigert.

Michael Jäschke, Head of Channel Sales Deutschland, von Google Deutschland, sagt: „Wir freuen uns, dass Wirecard über unsere AdWords Premium-KMU-Partner seinen Kunden des Checkout Portals maßgeschneiderte Angebote für ihr Onlinebusiness anbietet. Unsere AdWords Premium-KMU-Partner verfügen über umfassendes Know-how für die Entwicklung, Einführung und Optimierung von AdWords-Kampagnen für Händler und kleine Unternehmen auf regionaler Ebene. Das ergänzt sich optimal mit dem Ansatz von Wirecard.“ (Weiterlesen…)

 

Tablet-Warenkorbgrößen nähern sich denen des Desktops

Von: | 11. Mai 2015 | Payment
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Adyen-Chart Warenkorbgrößen

Warenkorbgrößen im Vergleich (Deutschland, April 2014). Quelle: Adyen Mobile Payment Index

Dass der “Onlinekauf vom Sofa aus” im Mainstream angekommen ist, belegen die aktuellen Zahlen des Adyen Mobile Payment Index. Im April hat hier der Einkauf via Tablet in Deutschland bei digitalen Gütern bereits den Kauf via Desktop übertroffen (siehe Grafik): Mit 32,26,- Euro sind die Tablet-Warenkörbe nun im Schnitt bereits zwei Euro größer als beim Einkauf via Desktop(31,19 Euro)  und fünf Euro größer als per Mobile Device (28,27 Euro). Dafür konnten allerdings die Mobilgeräte die höchte Steigerungsrate gegenüber dem Vorjahreszeitraum verbuchen (+37%). Das zeigt, dass sich bei den Smartphones noch deutlich mehr tut, während der “Sofa-Einkauf” bereits zur Normalität deutscher Onlineshopper gehört.

Doch auch beim Einkauf sonstiger Produkte wachsen die mobilen Warenkörbe: So enthielten die Warenkörbe bei Bestellungen via Tablet im April im Schnitt Produkte zum Preis von 95,- Euro und liegen damit nur noch acht Euro hinter den Durchschnittwerten von Desktop-Bestellungen. Zum Vergleich: Via Smartphone wurde im April im Schnitt für “nur” 82,- Euro bestellt. (Weiterlesen…)

 

Mehrere Optionen für Yapital

Von: | 26. Februar 2015 | Payment
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Wie das Handelsblatt unter Berufung auf Otto-Insider berichtet, sucht der Hamburger Konzern offensichtlich nach Investoren für sein Bezahlsystem Yapital. Otto will demnach ganz oder teilweise bei dem Cross-Channel-Payment-System aussteigen. Auch andere unternehmensnahe Kreise berichten uns: „Bei Yapital laufen auch schon seit Monaten Bänker und Berater durch die Räume, die einen Verkauf prüfen.“

Die Vermutung, dass Yapital  floppte, wie im Handelsblatt zu lesen ist, also naheliegend. Ganz so einfach sehe ich es jedoch nicht.

So wird mir von verschiedenen Seiten zugetragen, dass das Bezahlsystem technisch gut sei. Sie haben eine wertvolle Banklizenz usw. Es konnten ja auch etliche Handelspartner, u.a. Douglas oder Görtz gewonnen werden. Selbstverständlich gehören auch alle Otto-Töchter zu den Akzeptanzpartnern.

Was sicherlich fehlt, ist vor allem die breite Akzeptanz der Konsumenten. Ob dies aber daran liegt, dass Otto es nicht verstanden hat, das Produkt aus Kundensicht und damit möglichst einfach in der Bedienung zu entwickeln, kann und möchte ich nicht beurteilen. Wäre aber zumindest typisch deutsches Ingenieurswesen, wenn dies so ist.

Dennoch hat Yapital das Problem der fehlenden Akzeptanz nicht exklusiv für sich, sondern dies ist vor allem auch dem Thema M-Payment an sich geschuldet.

Was ist also die Ausgangssituation?

  • Proof of concept ist erfüllt
  • Markteintritt fehlt und kann erfolgreich nur mit einem Marketingbudget in mindestens gut zweistelliger Millionenhöhe erfolgen
  • Im Markt erwarten einen so gewaltige Konkurrenten wie Apple oder Google

Warum sollte Otto also nicht alleine deshalb Ausschau nach einem Partner oder im Zweifel auch Investor suchen?
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PAYMENT 2015 – Wohin geht die Reise beim Bezahlen?

Von: | 26. Februar 2015 | Payment,Veranstaltungen
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Pressemitteilung): Die PAYMENT 2015, der 10. Kongress für Zahlungssysteme und Zahlungsprozesse feiert in diesem Jahr Jubiläum und beschäftigt sich erneut mit den aktuellsten Trends in der Zahlungsabwicklung und bei den Payment-Prozessen.

Wohin geht die Reise beim Bezahlen im Jahr 2015/2016?

Im Jubiläumsjahr der PAYMENT verspricht der Markt, nicht zu letzt auch aufgrund der Einführung von Apple Pay, weiter in Bewegung zu kommen. Die digitale Transformation stellt viele Händler vor eine große Chance, aber auch vor eine große Herausforderung. Durch den fortschreitenden technologischen Fortschritt werden sich neue Bezahltrends über alle Kanäle hinweg entwickeln – vom E-Geld über mobile Bezahlverfahren bis hin zu biometrischen Verfahren. Jeder Händler – stationär aber auch online – sollte sich rechtzeitig auf die Payment-Wünsche seiner Kunden vorbereiten und die Zahlungsabwicklung anpassen. (Weiterlesen…)

 

Noch nicht Standard: Ratenzahlung im Onlineshop

Von: | 6. Februar 2015 | Payment,Pressemitteilungen
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Den Umsatz steigern und neue Zielgruppen akquirieren… aber wie? Die Antwort: Mit Ratenkaufangeboten. Wer seinen Kunden die Zahlung in Raten gewährt, ist anderen Online-Händlern einen Schritt voraus.

Das zeigt die aktuelle Studie von ecommerce-leitfaden.de, die vier Faktoren ableitet, um den Ratenkauf erfolgreich einzusetzen:

  • „subtiles“, aber umfassendes Risikomanagement bei geringem Betreuungsaufwand für den Händler
  • das Produkt so flexibel und unkompliziert wie möglich anbieten
  • Ratenkauf als Komfort-Feature kommunizieren
  • Serviceorientierter Kundenumgang und transparent gestaltetete Vertragsbedingungen

Es zeigt sich, dass es seltener die begrenzten finanziellen Mittel sind, die den Ratenkauf für Kunden interessant macht. Umgekehrt stellen Händler fest, dass mit einem seriösen Partner ihr Ziel aufgeht: Über die Finanzierung lässt sich die Kaufentscheidung beeinflussen und der Erlös steigern. Darum haben wir uns mit dem Thema Ratenzahlung zur Umsatzsteigerung im kostenlosen pdf-Magazin shopanbieter-to-go beschäftigt und darin prägnant beschrieben, wie die Umsetzung gelingt.

 

Payment in Onlineshops – wo drückt der Schuh?

Von: | 27. Oktober 2014 | Payment
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Das Payment im Onlinehandel ist ein wichtiger strategischer Faktor. Es ist

  • Hebel zur Neukundengewinnung oder Konversionssteigerung,
  • ein entscheidender Faktor bei der Steuerung der Zahlungssicherheit und
  • für Händler oft teuer

Oder nicht? Haben Sie das Payment im Griff und alle Faktoren perfekt ausgesteuert: Den Kunden maximal entgegengekommen, Zahlungsstörungen minimiert, Ausfälle wirksam verhindert und Prozesskosten absolut im Griff?

Oder drückt vielmehr der Schuh hier deutlich, der Wettbewerb setzt Maßstäbe, aber dieselben Leistungen anzubieten wäre für Sie viel zu teuer?

Welche Zahlungsmethoden bieten Sie an und welche planen Sie anzubieten? Welche Kriterien sind für Sie bei der Auswahl von Zahlungsmethoden wichtig?

Machen Sie mit bei der laufenden wissenschaftlichen Studie zum Internet-Zahlungsverkehr IZ 2014 des ECC Köln.
Alle Teilnehmer erhalten eine Kurzauswertung der Ergebnisse und können zudem ein iPad gewinnen.

 

Zahlungsmittel im europäischen E-Commerce

Von: | 14. Oktober 2014 | Internationalisierung,Payment
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idealo hat untersucht, welche Bezahlmöglichkeiten in europäischen Onlineshops angeboten werden und wie sich die Länder dabei voneinander unterscheiden. Hierfür betrachtet idealo die Top50-Onlineshops seiner internationalen Preisvergleichsseiten in Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien, Spanien und Polen. Neben der europaweiten Verbreitung von Standardzahlungsmitteln wie Kreditkarte oder PayPal zeigt die Auswertung auch einige bemerkenswerte Unterschiede zwischen den Ländern auf.

Kreditkarte und PayPal führen das Zahlungsmittelangebot in Europa an

1-zahlungsmittel_deVon den beobachteten Zahlungsarten sind nur fünf in allen Ländern der Studie vertreten: Kreditkarte, Debitkarte, E-Payment-Anbieter, Vorkasse und erstaunlicherweise auch die Ratenzahlung. Ihre Verbreitung unterscheidet sich jedoch enorm von Land zu Land. Während beispielsweise die Zahlung per Vorkasse in nahezu jedem polnischen Shop (96 Prozent) möglich ist, bietet kaum ein britischer Shop (4 Prozent) diese Zahlungsoption an.

Europaweit am stärksten verbreitet sind die Zahlung per Kreditkarte und via E-Payment-Diensten. Als einzige der betrachteten Zahlungsoptionen werden sie von mehr als 70 Prozent Shops in jedem untersuchten Land angeboten. (Weiterlesen…)

 

Best practise: Der neue Rakuten Checkout

Von: | 21. Juli 2014 | Payment,Usability
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Vergangene Woche gab Rakuten bekannt, dass sie ihren Checkout überarbeiteten und zudem dabei auch um Zahlarten wie mpass, Barzahlen und Yapital ergänzt. So sei der neue Checkout einerseits für Käufer noch benutzerfreundlicher gestaltet und könne andererseits nun zahlreiche Hinweise auf mögliche Betrugsmuster erkennen, etwa wenn der Ausstellungsort einer Kreditkarte nicht mit der Adresse des Kunden übereinstimmt. Der neue Checkout kann dabei flexibel und schnell auf neue Betrugsmuster reagieren und die Erkennung verdächtiger Verhaltensmuster neu steuern.

Aus meiner Sicht ist der neue Checkout ein sehr gutes Beispiel dafür, um mittels einer hohen Klarheit und Einfachheit die Quote der Warenkorbabbrecher zu senken bzw. die Konversionsrate entsprechend zu steigern.

Auffallend, bei der Integration der neuen Zahlarten Yapital, barzahlen und mpass ist, dass Yapital an dritter Stelle noch vor Paypal aufgeführt wird. Üblicherweise, steuert man die Reihenfolge der Zahlarten ja vor allem anhand der Konversionsraten. Sicherlich nicht umsonst, steht bei Rakuten der Rechnungskauf an erster Stelle, gefolgt von der Lastschrift. Überraschend nun, dass die dem Konsumenten vergleichsweise unbekannte, da neue, Zahlart Yapital noch vor dem beliebten Paypal zur Auswahl angeboten wird. (Weiterlesen…)

 

SEPA-Lastschrift – Jetzt umstellen, darauf sollten Sie dabei achten!

Von: | 14. Januar 2014 | Payment
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Cyberday hat eine Checkliste zum kostenlosen Download bereitsgestellt, die für Händler in stark komprimierter Form die To-dos für die Umstellung des Shops vom alten Lastschriftverfahren auf die neuen SEPA-Basislastschriften beschreibt. Das ist sicherlich hilfreich für alle die, die noch immer über der Umstellung sitzen.

Während die einen das SEPA-Verfahren bereits erfolgreich nutzen (es läuft ja schon eine Weile!), sitzen andere noch immer an der Umstellung. Letztere können etwas aufatmen, denn folgt das Europäische Parlament sowie der EU-Rat den Vorschlägen der EU-Kommission, wird die Abschaltung der alten Lastschriftverfahren um ein halbes Jahr verschoben. Dies bietet einen zusätzlichen zeitlichen Spielraum, das neue Verfahren ausgiebig zu testen.

Dabei stecken die Probleme weniger darin, die Vorgaben des neuen Verfahrens rechtsgetreu umzusetzen – es sind vielmehr die Schwierigkeiten der Versandhandels-Realität, die die Umsetzung komplex machen. Vor allem die Problematik der (Waren-)Retouren oder nicht zugestellter Sendungen sorgen für Unsicherheit:

In der Regel werden sich Händler bei der Implementierung der SEPA-Lastschrift bei der Mandatserteilung durch den Kunden eine Verkürzung der Vorinformationsfrist (Pre-Notification) von standardmäßig 14 Tagen auf eine kürzere Frist von beispielsweise sieben Tagen bestätigen lassen. Damit können die Rechnungsbeträge bereits relativ zeitnah (im Beispiel eben sieben Tage nach Vorabinformation) vom Kundenkonto eingezogen werden.

Doch auch in solch einer verkürzten Zeitspanne können Retouren eingetreten sein. Dann wären allerdings die Vorabinformationen an den Kunden falsch und müssten berichtigt werden – schlimmer jedoch ist es, wenn wegen einer vergleichsweise langer Vorlagefristen einiger Banken der Einzugsauftrag zum Zeitpunkt der Retoure bereits bei der Bank liegt – Kunden dürften wenig Verständnis zeigen, wenn trotz Retoure volle Bestellsummen eingezogen werden.

Prinzipiell neu ist diese Situation aber nicht, denn auch beim alten Lastschriftverfahren konnte es zu ungünstigen Überschneidungen kommen. (Weiterlesen…)