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Rechnungskauf baut Spitzenposition aus

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(Pressemitteilung): Deutsche Kunden zahlen ihre Onlinekäufe am liebsten erst nach Erhalt der Ware, und Händler stellen sich zunehmend darauf ein. Der Kauf auf Rechnung baut damit seine Spitzenposition als umsatzstärkste Zahlungsart im E-Commerce weiter aus. Paypal muss erstmals leichte Einbußen hinnehmen, auch die Lastschrift verliert an Beliebtheit. Deutliche Zuwächse verzeichnet die Kreditkarte, so die ersten Ergebnisse der diesjährigen EHI-Studie „Online-Payment 2016“, die die EHI-Expertin Dorothee Frigge heute auf dem EHI Kartenkongress in Bonn vorstellt.

Fotolia_92611663_marco2811_Am liebsten per Rechnung
29 Prozent der E-Commerce-Umsätze* werden per Rechnung erzielt. Der Kauf auf Rechnung behauptet damit seine Marktführerschaft und baute diese im Vergleich zum Vorjahr (28 Prozent) leicht aus. Onlinehändler reagieren auf diesen Bedarf und bieten diese Zahlungsart immer häufiger an. Im Jahr 2015 waren es 66,4 Prozent der Top-1.000-Onlinehändler. (Weiterlesen…)

 

Payment: Kostenfaktor und Umsatzhebel – Sponsored Post

Von: | 30. November 2015 | Payment
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Das Payment ist im Online-Handel eines der wichtigsten Erfolgsfaktoren. Durch möglichst niedrige Kosten bei der Zahlungsabwicklung können Shopanbieter ihre Marge sichern. Gleichzeitig müssen sie jedoch ihren Kunden einen attraktiven Zahlungs-Mix anbieten, um eine hohe Conversion Rate zu sichern. Diese beiden Ziele unter einen Hut zu bekommen, ist die Herausforderung einer professionellen Payment-Lösung.

Wenn Kunden in einem Online-Shop Produkte in den Warenkorb legen und den Checkout aufrufen, heißt das noch lange nicht, dass sie auch tatsächlich etwas kaufen. Viele springen in letzter Minute ab, ohne ihren Einkauf abzuschließen. Mögliche Kaufabbruchgründe können zum Beispiel sein:

  • Über Preisvergleich günstigeren Anbieter gefunden
  • Zweifel bekommen, ob der Kauf wirklich nötig ist
  • Keine konkrete Kaufabsicht gehabt
  • Der Check-out ist unübersichtlich
  • Technische Probleme
  • Kein akzeptables Zahlungsmittel gefunden
  • Nur geklickt, um Höhe der Versandkosten zu checken

Um die Conversion Rate im Online-Shop zu verbessern, muss es das Ziel der Shopanbieter sein, möglichst viele dieser Kaufabbruchgründe zu beseitigen. Hilfreich dabei ist es, den Check-out zu verschlanken. Jede Sekunde und jeder Schritt, der zwischen dem Klick auf „Zur Kasse“ und der „Bestellbestätigung“ liegt, erhöht die Wahrscheinlichkeit eines Kaufabbruches. Impulskäufer verlieren die Lust, weil ihnen die Bestellung zu aufwändig ist. Schnäppchenjäger kommen ins Grübeln, ob sie das Produkt woanders nicht noch günstiger bekommen könnten. Und vernunftgesteuerte Kunden denken darüber nach, ob sie die Produkte auch wirklich brauchen – und schlafen lieber noch eine Nacht darüber!

So senken Händler die Kaufabbruchquote

StudiendeckblattPaymentimE-Um die Kaufabbruchrate möglichst gering zu halten, gilt es also, den Checkout möglichst kurz, kompakt und übersichtlich zu halten. Auch technische Probleme gilt es unbedingt zu vermeiden. Wirklich entscheidend ist es aber, den Kunden einen attraktiven Zahlungs-Mix anzubieten. In einer Payment-Studie des ECC Handel Köln haben 53,7 Prozent aller befragten Kaufabbrecher angegeben, dass sie kein für sie akzeptables Zahlungsmittel gefunden hätten.

Wer den Umsatzhebel in seinem Online-Shop ansetzen will, sollte den Kunden also unbedingt die Zahlungsarten anbieten, die sie präferieren.

„Dabei geht es jedoch nicht darum, möglichst viele Bezahlverfahren anzubieten, sondern vielmehr die richtigen zur Verfügung zu stellen. Da sich die Präferenzen in den Zielgruppen unterscheiden, sollte man die Auswahl stets im Hinblick auf das jeweilige Geschäftsmodell treffen“, erklären die Experten des Payment-Spezialisten Heidelpay.

Heidelpay ist ein führendes Zahlungsinstitut für Online-Paymentverfahren. Das 2003 gegründete Unternehmen deckt das komplette Leistungsspektrum in Sachen elektronische Zahlungsabwicklung ab: vom Processing der Transaktionen über die Vergabe der Akzeptanzstellenverträge bis hin zum Monitoring und Risk Management. (Weiterlesen…)

 

Aus für Yapital

Von: | 24. November 2015 | Payment
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Wie unter anderem die Nachbarn von den Onlinehändler News berichten, wird sich Yapital zum 31.1.2016 vom Endkundenmarkt zurückziehen. Grund sei das mangelnde Interesse am mobile Payment seitens der Konsumenten. Gleichwohl soll der Geschäftsbetrieb von Yapital als E-Geld-Institut aufrechterhalten werden, da Yapital zumindest im B2B-Bereich präsent bleiben soll.

Wie wir bereits im Februar berichteten, wurde längere Zeit versucht Yapital zu verkaufen bzw. einen strategischen Partner zu finden. Dieser hätte quasi Reichweite zum Konsumenten hin in die Hochzeit einbringen sollen.  Was nun aber offensichtlich ebenfalls scheiterte.

Weiterführende Links:

https://www.shopanbieter.de/news/archives/8804-mehrere-optionen-fuer-yapital.html

https://www.onlinehaendler-news.de/payment/21049-aus-fuer-yapital-otto-group.html

http://neuhandeln.de/kaum-kundeninteresse-otto-gruppe-beerdigt-yapital/

 

payolution bringt mit der Monatsrechnung eine altbewährte Zahlungsart in den Online-Handel

Von: | 13. Oktober 2015 | Payment
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(Pressemitteilung): Das Anschreiben lassen war früher eines der wichtigsten Kundenbindungsmaßnahmen. Es schaffte Vertrauen zwischen Händler und Käufer, war bequem, einfach und bot finanzielle Erleichterung für einen gewissen Zeitraum, wie beispielsweise bis zum Monatsende, bis das Gehalt da war. Für den Online-Handel stellte das jedoch bisher ein zu großes Risiko dar. Das Vertrauen zum Kunden ist durch die ausschließlich virtuelle Beziehung nicht gegeben und die Gefahr eines Zahlungsausfalls oder einer Zahlungsverzögerung sorgt für Verunsicherung.

Payolution_Monatsrechnung_3payolution hat ein neues Konzept für den Online-Handel in der D-A-CH Region entwickelt und das Anschreiben neu definiert: die moderne Variante des Online-Einkaufs in Form ihres neuen Produktes der „Monatsrechnung“. Innerhalb eines Monats werden im Rahmen der Monatsrechnung mehrere Kaufbeträge zusammengefasst und gesammelt abgerechnet. Dadurch können Kaufimpulse unmittelbar unterstützt und bedient werden. Der White Label Ansatz garantiert eine enge Kundenbindung an die Marke des Händlers, denn für den Kunden ist im Checkout nicht ersichtlich, dass die Abwicklung des Zahlungsvorgangs über einen Drittanbieter erfolgt. (Weiterlesen…)

 

Die wichtigsten Zahlungsarten im europäischen Online-Handel

Von: | 12. Oktober 2015 | Payment
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Wer seine Waren nicht nur in Deutschland, sondern auch an Kunden in anderen Ländern verkaufen möchte, sollte sich mit den Besonderheiten jedes Ziellandes auseinandersetzen. So zeigen sich beispielsweise schon bei der Auswahl der beliebtesten Zahlungsarten deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Nationen.

Man kann auch in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt! Warum sollte man sich als Online-Händler auf Deutschland als Zielmarkt beschränken, wenn man seine Waren weltweit verkaufen kann? Zumindest eine Expansion in die wichtigsten EU-Nachbarländer sollten Shopanbieter in Betracht ziehen, denn hier warten jede Menge potenzieller Kunden. Zudem sorgt das inzwischen weitgehend vereinheitlichte EU-Recht im Versandhandel dafür, dass die Hürden für eine Internationalisierung  niedrig sind.

epages-studieUm erfolgreich international zu verkaufen, genügt es jedoch nicht, einfach nur Sub-Shops in den entsprechenden Landessprachen anzubieten. Um in jedem Länder-Shop eine optimale Conversion Rate zu erzielen, ist es wichtig, den jeweiligen Kunden die Zahlungsarten zur Auswahl anzubieten, die sie bevorzugen. Was bei den Deutschen beliebt ist, muss nämlich nicht zwangsläufig auch in Italien funktionieren. ePages hat in seinem Whitepaper „Erfolgreich international verkaufen – Europäische E-Commerce-Märkte im Überblick“ unter anderem analysiert, welche Zahlungsarten in den wichtigsten Zielländern besonders beliebt sind.

Unter die Lupe genommen wurden dabei neben Deutschland Großbritannien, Spanien, Frankreich und Italien. Und das sind die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

Deutschland

Deutsche Kunden zahlen bevorzugt per Rechnung und per PayPal. Lange Zeit war der Rechnungskauf alleiniger Spitzenreiter, doch seit kurzem hat der Online-Bezahldienst PayPal in der Käufergunst gleichgezogen. Nicht ganz unschuldig daran dürfte die Umstellung auf IBAN-Kontonummern sein. Durch die langen Kontonummern ist das Überweisen von Rechnungsbeträgen deutlich mühseliger als zuvor. Auf Platz 3 liegt – mit deutlichem Abstand – die Bezahlung per Lastschrift. (Weiterlesen…)

 

Rechnungskauf bei Online-Shops: Die Nachteile des Outsourcings

Von: | 11. September 2015 | Payment
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Der Kauf auf Rechnung ist die am häufigsten eingesetzte Zahlungsart beim Online Shopping. Folglich bieten immer mehr Shops das kundenfreundliche Bezahlverfahren an. Viele Händler sourcen dabei die Abwicklung und das Ausfallrisiko an Anbieter wie Billsafe oder Klarna aus. Dies bringt eine ganze Reihe an Vorteilen mit sich, bspw. klar kalkulierbare Kosten und kein Ausfallrisiko. Dennoch, sollten Online-Händler, zur Entscheidungsfindung, zumindest auch die Nachteile mit dem Nutzen abwägen.

Online-Kunden kaufen am liebsten per Rechnung. Dann nämlich haben sie die Sicherheit, erst dann zahlen zu müssen, wenn die Ware angekommen ist und für gut befunden wurde. Kein Wunder also, dass laut einer Payment Studie des ECC Köln 79,1 Prozent der Verbraucher den Rechnungskauf als ihr Lieblings-Bezahlverfahren angeben. Bei den Händlern ist der Rechnungskauf hingegen weniger beliebt. Hier liegt er nur auf Platz 4.

  1. Vorkasse: 87,7 Prozent
  2. PayPal: 79,2 Prozent
  3. Sofort-Überweisung: 64,4 Prozent
  4. Rechnung: 57,6 Prozent

ZahlungsmethodenDen vergleichsweise schlechten Ruf hat der Rechnungskauf bei den Händlern aus zwei Gründen:

Erstens gilt die Bezahlvariante als teuer aufgrund des vermeintlich hohen Ausfallrisikos und der Kosten für die Rechnungsabwicklung und das interne Mahnwesen. Zweitens steht der Rechungskauf in Verdacht, mit einer hohen Retourenquote einherzugehen.

Um zumindest das Problem möglicher Zahlungsausfälle und –störungen zu umgehen, setzen viele Händler auf externe Anbieter, die die komplette Rechnungsabwicklung und das Zahlungsausfallrisiko übernehmen und dafür eine fixe und/oder variable Disagio verlangen.

Nachteile des Outsourcings

Was auf den ersten Blick verlockend klingt, bringt für Online-Händler in der Praxis möglicherweise einige Nachteile mit. (Weiterlesen…)

 

LG Frankfurt: „SOFORT Überweisung“ für Verbraucher unzumutbare Zahlart

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Das LG Frankfurt hat entschieden, dass die Zahlart „SOFORT Überweisung“ für den Verbraucher unzumutbar ist und daher in Webshops eine andere oder weitere Bezahlmethode – neben den gebührenpflichtigen – kostenlos angeboten werden muss.

Hintergrund: Verbraucherrechte Richtlinie

Mit Umsetzung der Verbraucherrechte-Richtlinie (VRRL) am 13.06.2014 wurde gesetzlich festgelegt, dass Online-Händler ihren Kunden, sofern es sich um Verbraucher handelt, mindestens eine Art der Zahlung kostenlos anbieten muss. Bei dieser gebührenfreien Zahlungsmethode muss es sich um eine „gängige und zumutbare“ handeln. Welche Bezahlarten diese Vorgaben erfüllen, müssen Gerichte entscheiden.

Weder gängig noch zumutbar: „Visa Electron“ und „MasterCard Gold“ (in bestimmter Version)

Das Oberlandesgericht (OLG) Dresden hat in seinem Urteil vom 03.02.2015 (AZ: 14 U 1489/14) bereits die Zahlung über „Visa Electron“ und eine bestimmte Version der „MasterCard Gold“ als unzumutbar und darüber hinaus auch als nicht „gängig“ eingestuft. Nun hat das Landgericht (LG) Frankfurt a.M. entschieden, dass auch die Zahlung mittels „SOFORT Überweisung“ für Verbraucher unzumutbar ist. Für Online-Händler haben die Urteile zur Folge, dass die genannten Zahlarten nicht die einzigen kostenlosen Möglichkeiten für den Verbraucher sein dürfen, seine Rechnung zu begleichen.

Preisgabe sensibler Finanzdaten gegenüber einem Dritten ist unzumutbar

Die Frankfurter Richter begründeten ihre Entscheidung damit, dass der Nutzer von „SOFORT Überweisung“ gezwungen ist, sensible Finanzdaten an einen Dritten weiterzugeben, der am eigentlichen Kaufprozess gar nicht beteiligt ist (nämlich die SOFORT GmbH). Anzugeben sind unter anderem PIN und TAN. Der Zahlungsdienstleister fragt nach Eingabe der Daten automatisiert die Gültigkeit der Angaben, den aktuellen Kontostand, die Umsätze der letzten 30 Tage, den Dispokreditrahmen, das Vorhandensein weiterer Konten samt deren Beständen ab, ohne den Nutzer zuvor darüber informiert zu haben. (Weiterlesen…)

 

Wirecard bietet mit Google AdWords neuen Premiumdienst für das Checkout Portal

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(Pressemitteilung): Die Wirecard AG bietet mit Google AdWords einen neuen Premiumdienst für das Checkout Portal, der vollautomatisierten Lösung zur Online-Zahlungsabwicklung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Marktplätze. Das Angebot wird künftig europaweit verfügbar sein und startet ab Juli 2015 in Deutschland. Für den deutschen Launch arbeitet Wirecard mit den zertifizierten AdWords-Experten, telegate Media und easymarketing, zusammen. Diese übernehmen die effiziente Planung und Steuerung individueller Kampagnen wie Werbeanzeigen, Retargeting, Google Shopping und mehr. Dadurch wird sowohl die Online-Sichtbarkeit als auch die Markenbekanntheit des Händlers erhöht und die Conversion-Rate gesteigert.

Michael Jäschke, Head of Channel Sales Deutschland, von Google Deutschland, sagt: „Wir freuen uns, dass Wirecard über unsere AdWords Premium-KMU-Partner seinen Kunden des Checkout Portals maßgeschneiderte Angebote für ihr Onlinebusiness anbietet. Unsere AdWords Premium-KMU-Partner verfügen über umfassendes Know-how für die Entwicklung, Einführung und Optimierung von AdWords-Kampagnen für Händler und kleine Unternehmen auf regionaler Ebene. Das ergänzt sich optimal mit dem Ansatz von Wirecard.“ (Weiterlesen…)

 

Tablet-Warenkorbgrößen nähern sich denen des Desktops

Von: | 11. Mai 2015 | Payment
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Adyen-Chart Warenkorbgrößen

Warenkorbgrößen im Vergleich (Deutschland, April 2014). Quelle: Adyen Mobile Payment Index

Dass der „Onlinekauf vom Sofa aus“ im Mainstream angekommen ist, belegen die aktuellen Zahlen des Adyen Mobile Payment Index. Im April hat hier der Einkauf via Tablet in Deutschland bei digitalen Gütern bereits den Kauf via Desktop übertroffen (siehe Grafik): Mit 32,26,- Euro sind die Tablet-Warenkörbe nun im Schnitt bereits zwei Euro größer als beim Einkauf via Desktop(31,19 Euro)  und fünf Euro größer als per Mobile Device (28,27 Euro). Dafür konnten allerdings die Mobilgeräte die höchte Steigerungsrate gegenüber dem Vorjahreszeitraum verbuchen (+37%). Das zeigt, dass sich bei den Smartphones noch deutlich mehr tut, während der „Sofa-Einkauf“ bereits zur Normalität deutscher Onlineshopper gehört.

Doch auch beim Einkauf sonstiger Produkte wachsen die mobilen Warenkörbe: So enthielten die Warenkörbe bei Bestellungen via Tablet im April im Schnitt Produkte zum Preis von 95,- Euro und liegen damit nur noch acht Euro hinter den Durchschnittwerten von Desktop-Bestellungen. Zum Vergleich: Via Smartphone wurde im April im Schnitt für „nur“ 82,- Euro bestellt. (Weiterlesen…)

 

Mehrere Optionen für Yapital

Von: | 26. Februar 2015 | Payment
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Wie das Handelsblatt unter Berufung auf Otto-Insider berichtet, sucht der Hamburger Konzern offensichtlich nach Investoren für sein Bezahlsystem Yapital. Otto will demnach ganz oder teilweise bei dem Cross-Channel-Payment-System aussteigen. Auch andere unternehmensnahe Kreise berichten uns: „Bei Yapital laufen auch schon seit Monaten Bänker und Berater durch die Räume, die einen Verkauf prüfen.“

Die Vermutung, dass Yapital  floppte, wie im Handelsblatt zu lesen ist, also naheliegend. Ganz so einfach sehe ich es jedoch nicht.

So wird mir von verschiedenen Seiten zugetragen, dass das Bezahlsystem technisch gut sei. Sie haben eine wertvolle Banklizenz usw. Es konnten ja auch etliche Handelspartner, u.a. Douglas oder Görtz gewonnen werden. Selbstverständlich gehören auch alle Otto-Töchter zu den Akzeptanzpartnern.

Was sicherlich fehlt, ist vor allem die breite Akzeptanz der Konsumenten. Ob dies aber daran liegt, dass Otto es nicht verstanden hat, das Produkt aus Kundensicht und damit möglichst einfach in der Bedienung zu entwickeln, kann und möchte ich nicht beurteilen. Wäre aber zumindest typisch deutsches Ingenieurswesen, wenn dies so ist.

Dennoch hat Yapital das Problem der fehlenden Akzeptanz nicht exklusiv für sich, sondern dies ist vor allem auch dem Thema M-Payment an sich geschuldet.

Was ist also die Ausgangssituation?

  • Proof of concept ist erfüllt
  • Markteintritt fehlt und kann erfolgreich nur mit einem Marketingbudget in mindestens gut zweistelliger Millionenhöhe erfolgen
  • Im Markt erwarten einen so gewaltige Konkurrenten wie Apple oder Google

Warum sollte Otto also nicht alleine deshalb Ausschau nach einem Partner oder im Zweifel auch Investor suchen?
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