Aktuelle News

Tablet-Warenkorbgrößen nähern sich denen des Desktops

Von: | 11. Mai 2015 | Payment
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Adyen-Chart Warenkorbgrößen

Warenkorbgrößen im Vergleich (Deutschland, April 2014). Quelle: Adyen Mobile Payment Index

Dass der “Onlinekauf vom Sofa aus” im Mainstream angekommen ist, belegen die aktuellen Zahlen des Adyen Mobile Payment Index. Im April hat hier der Einkauf via Tablet in Deutschland bei digitalen Gütern bereits den Kauf via Desktop übertroffen (siehe Grafik): Mit 32,26,- Euro sind die Tablet-Warenkörbe nun im Schnitt bereits zwei Euro größer als beim Einkauf via Desktop(31,19 Euro)  und fünf Euro größer als per Mobile Device (28,27 Euro). Dafür konnten allerdings die Mobilgeräte die höchte Steigerungsrate gegenüber dem Vorjahreszeitraum verbuchen (+37%). Das zeigt, dass sich bei den Smartphones noch deutlich mehr tut, während der “Sofa-Einkauf” bereits zur Normalität deutscher Onlineshopper gehört.

Doch auch beim Einkauf sonstiger Produkte wachsen die mobilen Warenkörbe: So enthielten die Warenkörbe bei Bestellungen via Tablet im April im Schnitt Produkte zum Preis von 95,- Euro und liegen damit nur noch acht Euro hinter den Durchschnittwerten von Desktop-Bestellungen. Zum Vergleich: Via Smartphone wurde im April im Schnitt für “nur” 82,- Euro bestellt. (Weiterlesen…)

 

Mehrere Optionen für Yapital

Von: | 26. Februar 2015 | Payment
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Wie das Handelsblatt unter Berufung auf Otto-Insider berichtet, sucht der Hamburger Konzern offensichtlich nach Investoren für sein Bezahlsystem Yapital. Otto will demnach ganz oder teilweise bei dem Cross-Channel-Payment-System aussteigen. Auch andere unternehmensnahe Kreise berichten uns: „Bei Yapital laufen auch schon seit Monaten Bänker und Berater durch die Räume, die einen Verkauf prüfen.“

Die Vermutung, dass Yapital  floppte, wie im Handelsblatt zu lesen ist, also naheliegend. Ganz so einfach sehe ich es jedoch nicht.

So wird mir von verschiedenen Seiten zugetragen, dass das Bezahlsystem technisch gut sei. Sie haben eine wertvolle Banklizenz usw. Es konnten ja auch etliche Handelspartner, u.a. Douglas oder Görtz gewonnen werden. Selbstverständlich gehören auch alle Otto-Töchter zu den Akzeptanzpartnern.

Was sicherlich fehlt, ist vor allem die breite Akzeptanz der Konsumenten. Ob dies aber daran liegt, dass Otto es nicht verstanden hat, das Produkt aus Kundensicht und damit möglichst einfach in der Bedienung zu entwickeln, kann und möchte ich nicht beurteilen. Wäre aber zumindest typisch deutsches Ingenieurswesen, wenn dies so ist.

Dennoch hat Yapital das Problem der fehlenden Akzeptanz nicht exklusiv für sich, sondern dies ist vor allem auch dem Thema M-Payment an sich geschuldet.

Was ist also die Ausgangssituation?

  • Proof of concept ist erfüllt
  • Markteintritt fehlt und kann erfolgreich nur mit einem Marketingbudget in mindestens gut zweistelliger Millionenhöhe erfolgen
  • Im Markt erwarten einen so gewaltige Konkurrenten wie Apple oder Google

Warum sollte Otto also nicht alleine deshalb Ausschau nach einem Partner oder im Zweifel auch Investor suchen?
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Wettbewerbsanalyse Preisvorteile sichern

PAYMENT 2015 – Wohin geht die Reise beim Bezahlen?

Von: | 26. Februar 2015 | Payment,Veranstaltungen
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Pressemitteilung): Die PAYMENT 2015, der 10. Kongress für Zahlungssysteme und Zahlungsprozesse feiert in diesem Jahr Jubiläum und beschäftigt sich erneut mit den aktuellsten Trends in der Zahlungsabwicklung und bei den Payment-Prozessen.

Wohin geht die Reise beim Bezahlen im Jahr 2015/2016?

Im Jubiläumsjahr der PAYMENT verspricht der Markt, nicht zu letzt auch aufgrund der Einführung von Apple Pay, weiter in Bewegung zu kommen. Die digitale Transformation stellt viele Händler vor eine große Chance, aber auch vor eine große Herausforderung. Durch den fortschreitenden technologischen Fortschritt werden sich neue Bezahltrends über alle Kanäle hinweg entwickeln – vom E-Geld über mobile Bezahlverfahren bis hin zu biometrischen Verfahren. Jeder Händler – stationär aber auch online – sollte sich rechtzeitig auf die Payment-Wünsche seiner Kunden vorbereiten und die Zahlungsabwicklung anpassen. (Weiterlesen…)

 

Noch nicht Standard: Ratenzahlung im Onlineshop

Von: | 6. Februar 2015 | Payment,Pressemitteilungen
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Den Umsatz steigern und neue Zielgruppen akquirieren… aber wie? Die Antwort: Mit Ratenkaufangeboten. Wer seinen Kunden die Zahlung in Raten gewährt, ist anderen Online-Händlern einen Schritt voraus.

Das zeigt die aktuelle Studie von ecommerce-leitfaden.de, die vier Faktoren ableitet, um den Ratenkauf erfolgreich einzusetzen:

  • „subtiles“, aber umfassendes Risikomanagement bei geringem Betreuungsaufwand für den Händler
  • das Produkt so flexibel und unkompliziert wie möglich anbieten
  • Ratenkauf als Komfort-Feature kommunizieren
  • Serviceorientierter Kundenumgang und transparent gestaltetete Vertragsbedingungen

Es zeigt sich, dass es seltener die begrenzten finanziellen Mittel sind, die den Ratenkauf für Kunden interessant macht. Umgekehrt stellen Händler fest, dass mit einem seriösen Partner ihr Ziel aufgeht: Über die Finanzierung lässt sich die Kaufentscheidung beeinflussen und der Erlös steigern. Darum haben wir uns mit dem Thema Ratenzahlung zur Umsatzsteigerung im kostenlosen pdf-Magazin shopanbieter-to-go beschäftigt und darin prägnant beschrieben, wie die Umsetzung gelingt.

 

Payment in Onlineshops – wo drückt der Schuh?

Von: | 27. Oktober 2014 | Payment
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Das Payment im Onlinehandel ist ein wichtiger strategischer Faktor. Es ist

  • Hebel zur Neukundengewinnung oder Konversionssteigerung,
  • ein entscheidender Faktor bei der Steuerung der Zahlungssicherheit und
  • für Händler oft teuer

Oder nicht? Haben Sie das Payment im Griff und alle Faktoren perfekt ausgesteuert: Den Kunden maximal entgegengekommen, Zahlungsstörungen minimiert, Ausfälle wirksam verhindert und Prozesskosten absolut im Griff?

Oder drückt vielmehr der Schuh hier deutlich, der Wettbewerb setzt Maßstäbe, aber dieselben Leistungen anzubieten wäre für Sie viel zu teuer?

Welche Zahlungsmethoden bieten Sie an und welche planen Sie anzubieten? Welche Kriterien sind für Sie bei der Auswahl von Zahlungsmethoden wichtig?

Machen Sie mit bei der laufenden wissenschaftlichen Studie zum Internet-Zahlungsverkehr IZ 2014 des ECC Köln.
Alle Teilnehmer erhalten eine Kurzauswertung der Ergebnisse und können zudem ein iPad gewinnen.

 

Zahlungsmittel im europäischen E-Commerce

Von: | 14. Oktober 2014 | Internationalisierung,Payment
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idealo hat untersucht, welche Bezahlmöglichkeiten in europäischen Onlineshops angeboten werden und wie sich die Länder dabei voneinander unterscheiden. Hierfür betrachtet idealo die Top50-Onlineshops seiner internationalen Preisvergleichsseiten in Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien, Spanien und Polen. Neben der europaweiten Verbreitung von Standardzahlungsmitteln wie Kreditkarte oder PayPal zeigt die Auswertung auch einige bemerkenswerte Unterschiede zwischen den Ländern auf.

Kreditkarte und PayPal führen das Zahlungsmittelangebot in Europa an

1-zahlungsmittel_deVon den beobachteten Zahlungsarten sind nur fünf in allen Ländern der Studie vertreten: Kreditkarte, Debitkarte, E-Payment-Anbieter, Vorkasse und erstaunlicherweise auch die Ratenzahlung. Ihre Verbreitung unterscheidet sich jedoch enorm von Land zu Land. Während beispielsweise die Zahlung per Vorkasse in nahezu jedem polnischen Shop (96 Prozent) möglich ist, bietet kaum ein britischer Shop (4 Prozent) diese Zahlungsoption an.

Europaweit am stärksten verbreitet sind die Zahlung per Kreditkarte und via E-Payment-Diensten. Als einzige der betrachteten Zahlungsoptionen werden sie von mehr als 70 Prozent Shops in jedem untersuchten Land angeboten. (Weiterlesen…)

 

Best practise: Der neue Rakuten Checkout

Von: | 21. Juli 2014 | Payment,Usability
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Vergangene Woche gab Rakuten bekannt, dass sie ihren Checkout überarbeiteten und zudem dabei auch um Zahlarten wie mpass, Barzahlen und Yapital ergänzt. So sei der neue Checkout einerseits für Käufer noch benutzerfreundlicher gestaltet und könne andererseits nun zahlreiche Hinweise auf mögliche Betrugsmuster erkennen, etwa wenn der Ausstellungsort einer Kreditkarte nicht mit der Adresse des Kunden übereinstimmt. Der neue Checkout kann dabei flexibel und schnell auf neue Betrugsmuster reagieren und die Erkennung verdächtiger Verhaltensmuster neu steuern.

Aus meiner Sicht ist der neue Checkout ein sehr gutes Beispiel dafür, um mittels einer hohen Klarheit und Einfachheit die Quote der Warenkorbabbrecher zu senken bzw. die Konversionsrate entsprechend zu steigern.

Auffallend, bei der Integration der neuen Zahlarten Yapital, barzahlen und mpass ist, dass Yapital an dritter Stelle noch vor Paypal aufgeführt wird. Üblicherweise, steuert man die Reihenfolge der Zahlarten ja vor allem anhand der Konversionsraten. Sicherlich nicht umsonst, steht bei Rakuten der Rechnungskauf an erster Stelle, gefolgt von der Lastschrift. Überraschend nun, dass die dem Konsumenten vergleichsweise unbekannte, da neue, Zahlart Yapital noch vor dem beliebten Paypal zur Auswahl angeboten wird. (Weiterlesen…)

 

SEPA-Lastschrift – Jetzt umstellen, darauf sollten Sie dabei achten!

Von: | 14. Januar 2014 | Payment
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Cyberday hat eine Checkliste zum kostenlosen Download bereitsgestellt, die für Händler in stark komprimierter Form die To-dos für die Umstellung des Shops vom alten Lastschriftverfahren auf die neuen SEPA-Basislastschriften beschreibt. Das ist sicherlich hilfreich für alle die, die noch immer über der Umstellung sitzen.

Während die einen das SEPA-Verfahren bereits erfolgreich nutzen (es läuft ja schon eine Weile!), sitzen andere noch immer an der Umstellung. Letztere können etwas aufatmen, denn folgt das Europäische Parlament sowie der EU-Rat den Vorschlägen der EU-Kommission, wird die Abschaltung der alten Lastschriftverfahren um ein halbes Jahr verschoben. Dies bietet einen zusätzlichen zeitlichen Spielraum, das neue Verfahren ausgiebig zu testen.

Dabei stecken die Probleme weniger darin, die Vorgaben des neuen Verfahrens rechtsgetreu umzusetzen – es sind vielmehr die Schwierigkeiten der Versandhandels-Realität, die die Umsetzung komplex machen. Vor allem die Problematik der (Waren-)Retouren oder nicht zugestellter Sendungen sorgen für Unsicherheit:

In der Regel werden sich Händler bei der Implementierung der SEPA-Lastschrift bei der Mandatserteilung durch den Kunden eine Verkürzung der Vorinformationsfrist (Pre-Notification) von standardmäßig 14 Tagen auf eine kürzere Frist von beispielsweise sieben Tagen bestätigen lassen. Damit können die Rechnungsbeträge bereits relativ zeitnah (im Beispiel eben sieben Tage nach Vorabinformation) vom Kundenkonto eingezogen werden.

Doch auch in solch einer verkürzten Zeitspanne können Retouren eingetreten sein. Dann wären allerdings die Vorabinformationen an den Kunden falsch und müssten berichtigt werden – schlimmer jedoch ist es, wenn wegen einer vergleichsweise langer Vorlagefristen einiger Banken der Einzugsauftrag zum Zeitpunkt der Retoure bereits bei der Bank liegt – Kunden dürften wenig Verständnis zeigen, wenn trotz Retoure volle Bestellsummen eingezogen werden.

Prinzipiell neu ist diese Situation aber nicht, denn auch beim alten Lastschriftverfahren konnte es zu ungünstigen Überschneidungen kommen. (Weiterlesen…)

 

SEPA: EU-Kommission plant längere Übergangsphase

Von: | 10. Januar 2014 | Payment
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Ganz Deutschland stöhnt über SEPA. Nachdem sie zunächst mehrfach vor Verzögerungen warnte, hat die EU-Komission nun das Stöhnen gehört – und zur Entlastung der angespannten Situation beschlossen, die Übergangsfrist zu verlängern.

Nach dem Willen der Kommission tritt SEPA damit zwar “pünktlich in Kraft” – allerdings wird den Banken erlaubt, übergangsweise noch sechs Monate länger – also bis zum 1. August 2014 – Überweisungen und Lastschriften in abweichenden Formaten (sprich nach herkömmlichen Muster) zu akzeptieren.

Dem entsprechenden Beschluss IP/14/6   09/01/2014 der EU-Kommission müssen noch das EU-Parlament und der EU-Rat zustimmen.

Herzlich aus Hürth
Nicola Straub

 

Cash ist King. Handlungsoptionen für Online-Händler

Von: | 20. Dezember 2013 | Payment
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(Gastartikel): Schon bei der Gründung eines Online-Shops müssen sich angehende Unternehmer Gedanken machen, wie sie ihr Vorhaben finanzieren wollen. Die klassischen Optionen bestehen hier aus Eigenkapital (meist knapp), Friends & Family, Business Angels und VCs. Aber auch im dann folgenden operativen Geschäft steht Liquidität im Zentrum allen Handelns. Mit Umsätzen ist zwar ein wichtiger Schritt getan, die Arbeit aber noch lange nicht beendet, denn am Ende zählt, was übrigbleibt.

Um sicherzustellen, dass Umsätze nicht nur auf dem Papier generiert werden sondern auch auf dem Konto eintreffen, stehen Unternehmen eine Vielzahl von Finanzinstrumenten offen. Eine oft genutzte Option, die direkt am Umsatz ansetzt, ist das Factoring. Hier schließt der Unternehmer einen Rahmenvertrag mit einem Factorer ab und verkauft diesem in der Folge seine Forderungen. Dafür erhält er sofort einen Großteil des Forderungsbetrags ausbezahlt, bei pünktlicher Bezahlung durch den Kunden fließt der Restbetrag. Es fallen allerdings Anbahnungsgebühren sowie Prüfgebühren für jeden Debitor an. Auf den Jahresumsatz ist eine Factoring-Gebühr zu entrichten, und für den Zeitraum der Vorfinanzierung wird ein Zins auf den vorfinanzierten Betrag fällig. Zwar gibt es verschiedene Möglichkeiten der Ausgestaltung, der Factorer übernimmt aber in der Regel auch das Ausfallrisiko der Forderungen.

Bei einem anderen Ansatz fassen Online-Händler Forderungen nur dann an, wenn sie nicht pünktlich bezahlt werden. Sie stehen dann vor der Qual der Wahl zwischen Abschreibung, eigenem Mahnwesen, Treuhandinkasso durch externen Dienstleister und Verkauf der Forderungen. Ersteres geht schnell, schmerzt aber am meisten. Die interne Mahnabteilung kostet, sofern sie nicht vollständig automatisiert ist, weiteres Geld. Bleiben Treuhandinkasso und Forderungsverkauf. (Weiterlesen…)