Aktuelle News

Schutz vor Google Penaltys

Von: | 1. September 2015 | Marketing
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

Der organische Suchmaschinen-Traffic zählt für die meisten Online-Shops zu den wichtigsten Besucherquellen, wie wir gerade erst wieder berichteten. Eine Google Penalty lässt die Sichtbarkeit eines Shops rapide absinken, was Besucher und folglich auch Umsatz kostet. Grund genug, um sich rechtzeitig vor einer Penalty zu schützen.

Wer mit seinem Online-Shop bei relevanten Suchanfragen auf den Top-Positionen gelistet ist, kann sich über jede Menge Besucher freuen, von denen anschließend möglichst viele zu Kunden konvertieren. Gute Google-Rankings sind also bares Geld wert. Nur ein Bruchteil der Suchmaschinen-Nutzer macht sich die Mühe, sich auch noch die Treffer auf den Seiten 2 und 3 anzuschauen.

Da die Rankings so wertvoll sind, ist es kein Wunder, dass viele Online-Händler und Website-Betreiber versuchen, beim Positionsklettern etwas nachzuhelfen. Nur die wenigsten halten sich beispielsweise strikt an die Google-Vorgabe, Do-Follow-Links zu kaufen. Solche Links, möglichst von renommierten Websites, sind für das eigene Ranking nach wie vor extrem wichtig. (Weiterlesen…)

 

OLG Hamm bestätigt: „angehängte“ Amazon-Händler haften für unzutreffendes Produktbild

Von: | 28. August 2015 | Marketing
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

Amazon-Händler haben technisch keinen Einfluss auf die Gestaltung des Marktplatzes, müssen für rechtswidrige Darstellungen aber dennoch haften. So erging es kürzlich einem Sonnenschirmverkäufer, der wegen der Verwendung eines irreführenden Produktbildes von einem Konkurrenten abgemahnt und letztendlich auch erfolgreich gerichtlich in Anspruch genommen wurde.

Beim „Anhängen“ auf Amazon ist Vorsicht geboten

Ein Amazon-Händler, der sich an bereits bestehende Angebote „anhängt“, macht sich die entsprechenden Inhalte zu eigen, so die gängige Spruchpraxis zahlreicher Gerichte. Das gilt auch für das Produktbild, das von dem Amazon-Händler hochgeladen wird, der den Artikel (mit derselben EAN bzw. GTIN) zuerst eingestellt hat. Entspricht das Foto nicht dem konkreten Angebot des nachfolgenden Verkäufers, etwa, weil es mehr oder etwas anderes zeigt, als tatsächlich verkauft wird, liegt eine irreführende geschäftliche Handlung im Sinne des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) vor.

Lieferumfang muss mit Artikelbild übereinstimmen

So entschied im konkreten Fall schon in erster Instanz das Landgericht (LG) Arnsberg (Urt. v. 05.03.2015, AZ: 8 O 10/15). Das Urteil wurde nun vom Oberlandesgericht (OLG) Hamm bestätigt (Urt. v. 04.08.2015, AZ: I-4 U 66/15). Der Fall betraf einen Sonnenschirmhändler, der sich an ein bereits bestehendes Angebot bei Amazon anhängte. (Weiterlesen…)

 

Shop Corner: Was man von Zalando lernen kann

Von: | 27. August 2015 | Marketing
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (2 votes cast)

Zalando ist in vielerlei Hinsicht ein Vorbild – da lohnt sich auch der SEO-Blick. Was macht Zalando in Bezug auf SEO alles richtig? Wie kann man sich dort als Shop-Betreiber inspirieren lassen?

Mit „Schrei vor Glück“ begann die Erfolgsstory von Zalando als Online-Shop für Schuhe und Mode. Innerhalb nur weniger Jahre hat sich das Unternehmen in den Top 10 der deutschen Online-Shops etabliert. SEO war mit Sicherheit einer der wichtigen Kanäle, die von Zalando sehr ernst genommen und professionell betrieben werden. Deshalb gibt es in dieser „Shop Corner“ einen Blick auf das, was Zalando in Bezug auf SEO alles macht – und was man daraus lernen kann.
(Weiterlesen…)

 

Händlerbund bietet LOCAL Paket für stationäre Händler an

Von: | 26. August 2015 | Marketing
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

(Pressemitteilung) Leipzig/Köln, den 25. August 2015 – Die Verknüpfung des Online- und Offline-Handels wird zunehmend wichtiger und stellt Einzelhändler vor neue Herausforderungen. Um sie dabei zu unterstützen, bietet der Händlerbund ab sofort das LOCAL Paket an.

Stärkung der Verknüpfung von online und offline

Verbraucher legen immer mehr Wert darauf, ihre Ware jederzeit und überall erhalten zu können. Click and Collect und 24-Stunden-Service ist längst keine Ausnahme mehr, sondern wird als immer selbstverständlicher angesehen. Um in dieser Entwicklung nicht nur Online-Händler, sondern auch stationäre Händler zu unterstützen, bietet der Händlerbund ab sofort das LOCAL Paket. Mit diesem erhalten Händler unter anderem eine rechtliche Absicherung in Form von anwaltlich erstellten AGB für den stationären Handel und einen Print-Katalog oder eine Beilage sowie eine Online-Präsenz. (Weiterlesen…)

 

Praxistipp: Mit diesem cleveren Tool steigern Online-Händler ihren Umsatz

Von: | 24. August 2015 | Marketing
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

Jeder, der online verkauft, kennt das folgende Szenario: Mühsam und vor allem kostspielig wird Traffic auf den Shop geleitet. 1.000 Besucher konnten überzeugt werden, das virtuelle Geschäft zu betreten. Der kalifornische Promoter namens Mr. Google stellte zudem sicher, dass die Besucher ein hohes Interesse an den Produkten haben. Schließlich haben die Besucher ihm vorher mitgeteilt, wonach sie suchen. Nun werden bestens vorbereitet die 1.000 geladenen Gäste begrüßt. Alles liegt genau da, wo es liegen muss. Es kann losgehen. Nur, warum kauft keiner?

In einem stationären Geschäft wäre man verdammt enttäuscht, wenn nicht mindestens 150 von den 1.000 einen Kauf tätigen würden. Schließlich sind Ihre Artikel ja genau das, was die Kundschaft sucht – dank Mr. Google.

Im Leben eines Online-Verkäufers ist die Realität aber eine ganz andere. Statt über 150 würde er sich schon über 50 Käufer freuen. Das entspricht einer Kauf-Conversion von 5%, was sensationell gut wäre. Die Wahrheit liegt aber leider bei düsteren 2% und darunter. Also maximal 20 Käufer würden generiert werden von 1.000 Besuchern. Das ist eine brutale Quote – gleichzeitig aber auch ein tolles Potenzial für mehr Geschäft.

Was also tun? Wie können Online-Händler ihre Kauf-Conversion steigern oder zumindest noch weitere Nutzen aus den Besuchern ziehen?

Mehr Nutzen für Onlineshops dank Onsite-Retargeting

An dieser Stelle macht es Sinn, das Tool von OptiMonk vorzustellen. OptiMonk ist eine international agierende Softwareschmiede mit Sitz in Ungarn, die mit dem Thema „Onsite-Retargeting“ in USA sehr erfolgreich ist. Onsite-Retargeting klingt kompliziert, heißt aber nichts anderes als die einmalige Chance zu nutzen, dem Besucher im eigenen Shop Inhalte auszuspielen, die ihn a) überzeugen zu kaufen oder b) sich für den Newsletter anzumelden.

Die Implementierung des Tools ist sehr einfach. Auch ohne Entwickler-Kenntnisse kann der JavaScript-Code in den Quellcode eingefügt werden. Für den Notfall gibt es ein Support-Team, das aushelfen kann. Kein Hexenwerk.

Damit im richtigen Moment die passende Botschaft an den Online-Besucher ausgespielt werden kann, nutzt OptiMonk die folgenden Informationen:

  • Welche Inhalte sind für die Besucher interessant?
  • Woher kommen die Besucher, bspw. von Facebook oder Google?
  • Liegt bereits etwas im Warenkorb?
  • Haben die Besucher schon die Landingpage besucht, die beworben werden soll?

(Weiterlesen…)

 

E-Commerce-Studie: Organischer Traffic weiterhin wichtigster Besucherkanal für Onlineshops

Von: | 19. August 2015 | Marketing,Studien & Märkte
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (1 vote cast)

Die Aufgesang Inbound Marketing GmbH hat die fünfte Auflage ihrer Online-Shop-Studie zum Einsatz von SEO (Suchmaschinenoptimierung), SEA (Suchmaschinenwerbung) und Social Media veröffentlicht. Die Analyse zeigt, mit welchen Werbestrategien 199 der umsatzstärksten Online-Shops Deutschlands arbeiten. Doch nicht nur die aktuellen diesjährigen Aktivitäten stehen dabei im Fokus. Ein Vergleich mit den Ergebnissen des Vorjahres ermöglicht der Studie darüber hinaus Trendaussagen.

Die wichtigsten Fakten: Die organischen Suchergebnisse bei Google verzeichnen noch einmal einen Anstieg um fast einen Prozentpunkt im Vergleich zum Vorjahr und sorgen in allen zwölf untersuchten Branchen für den größten Besucherzustrom (82,45 Prozent). Für den Traffic spielen zudem die Universal-Search-Ergebnisse eine immer wichtigere Rolle – hier betrug der Zuwachs einen ganzen Punkt von 9,03 auf jetzt 10,08 Prozent. Im Gegenzug dazu verliert Adwords signifikant – der Anteil am Gesamt-Traffic fällt von 9,3 auf 7,47 Prozent. Eine Trendausnahme bilden Shops der Branchen Arzneimittel und Medien, die mit Adwords erheblich mehr Besucher auf ihre Seiten ziehen als noch im Jahr zuvor.

Aufgesang_E-Commerce-Studie (Weiterlesen…)

 

Praxisratgeber: Onsite Retargeting – einfacher kann man seine Konversionsrate nicht steigern

Von: | 10. August 2015 | Marketing,Pressemitteilungen
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (1 vote cast)

Webseiten-Besucher sind von der manchmal überbordenden Flut an Pop-ups zunehmend genervt. Grund ist vor allem, dass diese etwas verkaufen wollen, was der Besucher gar nicht haben möchte. Onsite Retargeting dagegen zielt darauf ab, den Besuchern nur dann Angebote zu unterbreiten, wenn er tatsächlich Interesse hat. Die Praxis bescheinigt den sog. Exit-Intent-Pop-Ups großen Erfolg, bei geringem Aufwand und Kosten. Der kostenlose Praxisratgeber „Onsite Retargeting“ von OptiMonk und shopanbieter.de zeigt wie es gelingt, deutlich mehr Kunden oder Newsletter-Abonnenten zu gewinnen. Im Zuge der Veröffentlichung offeriert der Anbieter OptiMonk den Lesern ein unschlagbares Spezialangebot.

In den USA ist Onsite Retargeting längst ein etabliertes Instrument um Besucher, welche die Webseite oder den Onlineshop verlassen möchten, zurückzugewinnen. In Deutschland hat sich diese Marketingmaßnahme überraschenderweise noch nicht im gleichen Maße durchgesetzt. Obwohl Zahlen aus der Praxis den hohen Erfolg und damit die Akzeptanz beim Kunden bei gleichzeitig sehr überschaubaren Kosten belegen.

Dies wird von Csaba Zajdó, E-Commerce-Spezialist und Geschäftsführer von OptiMonk bestätigt:

Wir haben OptiMonk schon auf über 1000 Webseiten getestet und die Ergebnisse haben unsere Erwartungen weit übertroffen. Die Rate der Newsletter-Abonnements kann durch OptiMonk um 50-60 % erhöht werden, auch eine Zunahme um 400-500 % ist schon mehrmals vorgekommen. Bei Onlineshops kann die Rate der verlassenen Warenkörbe mit Hilfe von OptiMonk um bis zu 30 % reduziert werden.

Mit Onsite Retargeting können die Besucher gezielt angesprochen und Angebote unterbreitet werden. Um eine personalisierte Werbung auszuspielen, prüft die Software bereits in der einfachsten Ausprägung völlig automatisiert:

  • An welchen Inhalten sind die Besucher interessiert?
  • Woher kommen die Besucher, bspw. Facebook oder Google?
  • Haben sie schon etwas im Warenkorb oder nicht?
  • Haben sie schon die Landingpage besucht, die beworben werden soll?

Abhängig davon entscheidet die Onsite Retargeting-Software ob und was dem Besucher bei Verlassen der Webseite angeboten werden soll. Dabei kann es sich bspw. um eine Produktvorstellung handeln, einen Gutschein für Warenkorb-Abbrecher oder der Hinweis auf attraktive Inhalte und Angebote, um ihn vom Newsletter-Abonnement zu überzeugen. (Weiterlesen…)

 

Shoppen darf auch Spaß machen

Von: | 23. Juli 2015 | Marketing
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (1 vote cast)

Im Online-Handel lässt sich vieles messen: Die Traffic-Quellen, die Verweildauer, die Conversion Rate und die Absprungrate jeder einzelnen Seite. Eines jedoch können Webanalyse-Tools nicht erfassen: Wie viel Spaß das Einkaufen bei einem Online-Shop macht! Dabei zählt das Einkaufserlebnis zu den wichtigsten Faktoren der Kaufentscheidung und bietet die Chance, sich vom Wettbewerb abzusetzen.

Content Commerce und Storytelling werden von vielen Experten schon seit Monaten als zwei der wichtigsten Trends im E-Commerce genannt. Die Kunden wollen nicht mehr nur in Online-Shops stöbern, die alle gleich aussehen und bei denen das Einkaufserlebnis nur darin besteht, Produkte in den Warenkorb zu legen und sie zu bestellen. Stattdessen wollen sie animiert, unterhalten, inspiriert und verführt werden! Jedes Produkt sollte möglichst seine eigene Geschichte erzählen, und jeder Online-Shop ein unverwechselbares Unikat sein.

Die Antwort vieler Online-Händler auf diese neuen Trends war:

  1. Shop-Blog einrichten und regelmäßig News veröffentlichen. Haken an das Thema Content Commerce!
  2. Die Produktdetailseiten mit mehr Bildern aufpeppen und die Produktbeschreibungen mit emotionalen Texten anreichern. Haken an das Thema Storytelling!

Tatsächlich aber ist es damit nicht getan, wenn man es sich tatsächlich als Ziel setzt, den eigenen Online-Shop zu einer Marke aufzubauen und das Einkaufen für die Kunden zu einem Erlebnis werden zu lassen.

“Online-Händler müssen ihre Kunden heute mehr denn je begeistern, Kaufanreize bieten und sie dazu bringen, zu denken: „Ich will/muss das kaufen“. Hat der Kunde Spaß beim Durchklicken und Shoppen auf der Seite, wird er das Produkt leichter kaufen. Auf diese Weise kann sich ein Shop von seinen Mitbewerbern deutlich abheben und es können sich dadurch wichtige wirtschaftliche Chancen ergeben“, erklärt die Content-Marketing-Expertin Eleonore Schelling.

(Weiterlesen…)

 

Das ist der wichtigste und einfachste Hebel für mehr Umsatz und vor allem Rendite

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (1 vote cast)

Der Online-Handel hat sich aufgrund wachsender Bedeutung und zunehmendem Wettbewerb zu einen dynamischen Markt entwickelt. Auch die Erwartungen der Online-Kunden sind stark gestiegen. Als wichtiges Kaufentscheidungs-Kriterium gilt nach wie vor der Preis. Doch den passenden Preis festzusetzen, ist für Online-Händler nach wie vor ein Buch mit sieben Siegeln. Denn einfach nur den günstigsten Preis anzubieten, bringt zwar mehr Umsatz, aber nicht automatisch mehr Gewinn. Die siebte Ausgabe des kostenlosen Online-Händlermagazins shopanbieter to go zeigt praxisnah auf, welche Faktoren bei der Festsetzung des richtigen Preispunktes zum Erfolg führen.

Umsatzsteigerung und Optimierung der Shop-Funktionen – oft drehen sich die Gedanken der Online-Händler in der knappen Zeit neben dem Alltagsgeschäft um Themen wie diese. Doch als Basis des großen Ganzen wäre erst mal am wichtigsten, den optimalen Verkaufspreis herauszufinden. Denn die passende Preisstrategie entscheidet über den wirtschaftlichen Erfolg.

Der Preis entscheidet über Erfolg und Misserfolg

Es führt kein Weg daran vorbei: Um langfristig und erfolgreich mehr Marge und Gewinn zu erwirtschaften, müssen Online-Händler den optimalen Verkaufspreis finden.

Kurz und knapp sollten drei Fragestellungen den optimalen Preis bestimmen:

  1. Welchen Preis muss ich verlangen, um mein Geschäft rentabel führen zu können?
  2. Welche Preise kann ich verlangen, um wettbewerbsfähig zu bleiben?
  3. Welcher Preis ist aus Kundensicht der Beste?

Der Deckungsbeitrag des gesamten Warenkorbes muss pro Einkauf betrachtet werden. Und auch das Markenimage eines Shops spielt eine wichtige Rolle für die Preisstrategie. Auch gilt es, auf die wechselnden Marktgegebenheiten zeitnah zu reagieren.

Erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe, welche Strategien Experten erfolgreich einsetzen, um das Potential des Pricings profitabel einzusetzen. (Weiterlesen…)

 

So werden Handelsmarken zu Marken

Von: | 22. Juni 2015 | Marketing
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (1 vote cast)

Eigenmarken etablieren anstatt Drittmarken zu verkaufen. Diesen Tipp hört man immer häufiger, wenn es darum geht, wie sich Online-Händler für den Markt der Zukunft rüsten können. Doch damit solche Handelsmarken zu erfolgreichen Bestsellern werden, müssen sie erst einmal zu Marken gemacht werden.

Warum als Verkäufer nur etablierte Markenprodukte verkaufen und sich so in eine endlose Reihe von Shops mit ähnlichen Sortimenten einreihen, wenn man doch mit eigenen Produkten zum konkurrenzlosen Anbieter werden kann? Eigenmarken, sogenannte Handelsmarken, können von Online-Händlern heutzutage relativ leicht ins Sortiment aufgenommen werden. Auf Private-Label-Messen wie der PLMA können die Händler Kontakte zu Herstellern knüpfen, die White-Label-Produkte anbieten. Diese werden nur noch vom Händler mit einer eigenen Handelsmarke versehen – fertig ist das Produkt, das exklusiv im Shop angeboten wird.

Informieren sich Shop-Betreiber über die Umstellung auf oder die Integration von Eigenmarken, beschäftigen sie sich in der Regel vor allem mit dem Thema Sourcing. Heißt: Wo bekomme ich es her? Was kostet es? Wie lange dauert die Produktion? Mit welcher Beschaffungszeit muss gerechnet werden? Die viel entscheidendere  Frage ist aber eigentlich eine andere: Wie mache ich meinen Kunden meine neue Handelsmarke schmackhaft?

Handelsmarken sind keine Selbstläufer

„Der größte Fehler ist sicherlich, die Handelsmarke als Selbstläufer anzusehen, der sich allein über den Preis verkauft. Auch bei Handelsmarken geht es nicht nur um den Preis, es geht wie immer auch um Vertrauen und um das Selbstwertgefühl des Käufers, das durch Cleverness bzw. die Smart Choice belohnt wird“, erklärt Alexander Krause, Geschäftsführer der Werbeagentur UNIBRAND im Experten-Interview in der März-Ausgabe von shopanbieter to go. Doch was genau versteht der Werbe-Experte unter „Smart Choice“?

Für den Erfolg von Handelsmarken sei es wichtig, dass die Kunden sie nicht als zweite Wahl wahrnehmen, sondern als günstige Alternative, bei der sie qualitativ keine Abstriche machen müssen. Krause nennt hierfür ein Beispiel:  „Bei Skoda weiß jeder, dass in den Autos VW-Teile verbaut sind. Der Kauf eines Skoda-Fahrzeugs stellt daher für viele die intelligentere, da günstigere Wahl dar – was von Skoda auch mit dem Claim „simply clever“ stark beworben wurde.“

Success-Story: Marke erfolgreich etabliert

Erfolgreich eine Eigenmarke im Sortiment platziert hat der Online-Shop Bike-Discount. Dessen Farrad-Marke Radon hat sich zum Beststeller entwickelt. Die entsprechende Marken-Website zählt inzwischen schon über 130.000 Facebook-Follower. „Es ist sehr beeindruckend, mit welcher Hingabe, Authentizität und Liebe zum Detail es diesem Online-Händler gelingt, bei allem, was sie für die Marke tun, das Gefühl „Wir leben unsere Marke“ mitzugeben“, erklärt Krause.

Bevor Online-Händler eine eigene Handelsmarke aufbauen, sollten sie zunächst einmal eine Marktanalyse durchführen. Wenn die emotionale Bindung zu bestehenden Marken hoch ist, wird es schwer, eine Handelsmarke erfolgreich zu etablieren. Als Beispiel nennt Krause die beliebte Schuhmarke Nike, die es Wettbewerbern schwer machen würde, eine eigene „No-Name“-Sneaker-Marke erfolgreich einzuführen. Ergibt die Markanalyse bezüglich der Relevanz möglicher Produkte , der Marge, der Brand-Wettbewerber und der Zielgruppe jedoch, dass eine Handelsmarke Potenzial habe, sollte der Händler im Sourcing prüfen, welche Preise und Qualität er anbieten könne. Nach dieser Erst-Recherche müsse dann entscheiden werden, ob Kunden und Händler von der Einführung einer Handelsmarke profitieren könnten.

Mit der Einführung einer Handelsmarke hat die eigentliche Arbeit für den Online-Händler aber erst begonnen: Er muss seinen Kunden verdeutlichen, warum die Handelsmarke eine „Smart Choice“ und keine zweite Wahl darstellt. Die Handelsmarke sollte also nicht einfach nur ins Sortiment integriert, sondern die Vorzüge der entsprechenden Produkte kommuniziert werden. „Als Faustregel lässt sich sagen, je bekannter und positiver aufgeladen der Händler, desto offener kann und sollte er seine Eigenmarken positionieren“, meint Krause.

Wie Online-Händler es schaffen können, Handelsmarken zu etablierten Marken aufzubauen und das eigene Sortiment zu individualisieren, erfahren Online-Händler im Experten-Interview in der fünften Ausgabe von  shopanbieter to go – dem Praxis-Magazin für Shop-Betreiber und E-Commerce-Entscheider.