Aktuelle News

Weihnachtsgeschäft, Black Friday, Cyber Monday: Was zieht?

Von: | 16. Oktober 2017 | Marketing
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Einkaufswagen mit ChristkugelnDas Jahresendgeschäft – und damit für den überwiegenden Teil der Onlinehändler die wichtigste Zeit des Jahres – beginnt bereits spürbar. Dabei hat sich der Zeitraum verändert: Statt wie früher allein auf das klassische Weihnachtsgeschäft im Advent, fokussieren sich die Verkaufsaktionen mittlerweile auch rund um die aus den USA zu uns ‚geschwappten‘ Aktionstage „Black Friday“ sowie „Cyber Monday“. Und für Marktplatzhändler kommen dann auch noch spezielle Aktionszeiten der Plattformen hinzu. Dies komplexiviert die Lagerbestandssteuerung.

Und wer zudem noch per FBA arbeitet, muss auch noch im Hinterkopf behalten, dass (manche) Amazon-Lager mittlerweile sehr lange Einbuchungsfristen haben. Es kann für die eigene Planung daher ganz sinnvoll sein, sich anzusehen, wie sich die Umsätze im Jahresendgeschäft in den letzten Jahre verteilt haben.

Schon öfter – beispielsweise auch in unserer Weihnachtsgeschäft-Checkliste – verweisen wir hier auf die Daten von idealo, die allerdings schon von 2016 älter sind:Nachfrageentwicklung bei idealo rund um das Weihnachtsgeschäft

Dennoch ist die Untersuchung von idealo wertvoll, denn sie zeigt nicht nur, dass das Weihnachtsgeschäft bereits zum Black Friday auf sehr hohem Niveau läuft, sondern erinnert auch daran, dass der Januar ebenfalls noch interessant ist.

Daten aus 2016

Dass sich die Bekanntheit des „Black Friday“ in den letzten Jahren laufend steigerte, zeigen allerdings auch neuere Daten, die Bürgel nach Analyse der Bonitätsabfragen im letzten Weihnachtsgeschäftes veröffentlicht hat. Die Bonitätsabfragen erfolgen im Bestellvorgang und ihre Anzahl bildet somit auch die Entwicklung der Bestellungen ab. (Weiterlesen…)

 

Schuldig oder nicht schuldig: Dominiert Google Shopping wettbewerbswidrig gegenüber anderen PSM?

Von: | 2. Oktober 2017 | Marketing
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Es war die Branchen-Nachricht der letzten Woche: Google wird seine hauseigene Produktsuchmaschine Google Shopping umstrukturieren. Der Suchdienst wird als eigenes Unternehmen ausgegliedert und wird damit zukünftig gleichberechtigt mit anderen Produktsuchmaschinen (PSM) um die Anzeigenfelder im Produkt-Fenster der Suchergebnisse mitbieten, die derzeit entweder als prominentes Fenster oberhalb der organischen Suchergebnisse oder rechts davon angezeigt werden.

Google Shopping Platzierungen-500x217

Quelle aller Bilder: Searchmetrics

Google Shopping-Konkurrenten wie Idealo oder Billiger.de dürften die Ankündigung wie einen Sieg feiern. Schließlich reagiert der Suchmaschinen-Primus damit auf die Rekordstrafe von 2,42 Milliarden Euro, zu dem die EU-Kommission das Unternehmen im Juli 2017 verdonnert hatte. Die Begründung damals: Google hat mit der prominenten Platzierung der Google-Shopping-Ergebnisse seiner eigenen Suchmaschine einen unzulässigen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen PSM verschafft.

Aber: Stimmt das denn? Hat Google Shopping in Sachen Sichtbarkeit wirklich gegenüber den Wettbewerbern deutlich profitiert, wie die EU argumentiert? Um eine Antwort auf diese strittige Frage zu finden (die EU-Kommission sagt ja, Google sagt nein und hat die Aufhebung des Urteils beantragt), die letztlich darüber entscheiden wird, ob Google die Rekordstrafe zahlen muss oder nicht, hat sich der SEA-Spezialist Searchmetrics einmal die Visibility-Zahlen der letzten Jahre ganz genau angesehen – und die Ergebnisse sind alles andere als eindeutig, wie die Internetworld schreibt.

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Idealo, Ladenzeile und Co: Welche Zukunftschancen haben Preisvergleichs-Modelle?

Von: | 28. September 2017 | Marketing
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Axel Springer will seine Mehrheitsbeteiligungen an den Preisvergleichportalen idealo.de und Ladenzeile.de (bzw. dessen Mutterunternehmen Visual Meta) nun doch behalten, berichtet meedia mit Verweis auf unternehmensinterne Kreise.

Bildquelle: bigstockphoto.com/ wsf-b

Bildquelle: bigstockphoto.com/ wsf-b

Durchaus eine Überraschung, hatte sich doch der Chef des Medien-Konzerns, Matthias Döpfner, schon im Frühjahr dieses Jahres nach möglichen Käufern für die Beteiligungen auf die Suche gemacht. Über die Gründe für den abgeblasenen Verkauf lässt sich nun trefflich spekulieren: Hat Axel Springer einfach keinen Käufer gefunden, der seine ambitionierten Preisvorstellungen (die Rede war von über 300 Millionen Euro für beide Firmen) erfüllen wollte – oder billigt das Medienunternehmen den Preisvergleichern doch eine bessere Zukunft zu als viele kritische Stimmen aus der Branche?

Grundsätzlich hat Axel Springer mit seinen Beteiligungen (jeweils rund 75 Prozent) in den letzten Jahren gute Geschäfte gemacht: Im letzten verfügbaren Jahresabschluss wies Idealo einen Umsatz von rund 70 Mio. Euro und einen EBIT von rund 30 Mio. Euro aus. Ladenzeile.de brachte es im selben Jahr auf einen Umsatz von 37 Mio. Euro und einen EBIT von rund 14 Mio. Euro. (Weiterlesen…)

 

Bilder-SEO: Mit optimierten Bildern bessere Rankings erzielen

Von: | 19. September 2017 | Marketing
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Das Optimieren des eigenen Online-Shops gehört zum Daily-Business eines Shopbetreibers. Bilder sind für Online-Shops nicht nur eine wichtige Präsentationsform, sie können auch zu einer echten Last werden, wenn diese nicht ausreichend für das Webangebot optimiert sind. Die Webseite baut sich nur langsam auf, der Nutzer ist genervt und verlässt im schlimmsten Fall die Webseite, bevor diese vollständig geladen wurde. Wer Produktbilder in seinem Online-Shop nicht optimiert, verschenkt wertvolles SEO-Potenzial!

Warum Produktbilder überhaupt optimiert werden sollten?

Produktbilder sind die Präsentationsform in deinem Shop. Somit ein zentrales Vehicle, wenn es um den Abverkauf der eigenen Produkte geht. Hinzu kommt, dass Webseiten mit Bildern bei Google besser ranken. Optimierte Bilder sind ein wichtiger Rankingfaktor, da sie nicht nur dem Nutzer helfen, ein Produkt besser zu verstehen, sie helfen Google auch, den Inhalt einer Webseite noch besser einzuordnen.

Produktbilder haben aber darüber hinaus auch eine ganz andere Bedeutung. Bilder können über die Bildersuche von Google zusätzlich organischen Suchtraffic auf die eigene Webseite bringen. Seit dem Update der Bildersuche ist der Traffic hier und da etwas rückläufig, dennoch sollte man diesen Aspekt nicht aus den Augen verlieren. Sehr gerne wird die Produktsuche von Nutzern für die erste Recherche verwendet und ist die Grundlage für die Kaufentscheidung. Daher ist es wichtig, dass Produktbilder nicht „von der Stange“ verwendet werden, sondern man eben auch ansprechende und hochwertige Bilder setzt. Denn so kann man sich differenzieren und insbesondere bei der Recherche in der Bilder-Suche sind Auffälligkeiten und eine tolle Bildsprache sehr von Vorteil.

Google Bildersuche

Ein weiterer, sehr wichtiges und häufig unterschätztes Kriterium bei einem Bild, ist die Dateigröße. Hier werden immer wieder Fehler gemacht. Dabei ist die Ladegeschwindigkeit (PageSpeed) ein weiteres wichtiges Ranking-Kriterium für Google, abgesehen von der schlechten Nutzererfahrung, wenn die Seite sich einfach langsam aufbaut. Ein wichtiger Aspekt ist, dass die Bildgröße nicht mit der Dateigröße verwechselt werden darf. Um eben ein schnelles Laden zu gewährleisten, sollten hochauflösende Bilder entsprechend komprimiert werden. Dateiformate wie .png, .jpg oder .gif helfen dabei. Mit der reinen Komprimierung aufgrund des richtigen Formates ist es aber meist nicht getan. Wer seine Bilder für Google und Nutzer zusätzlich nachbearbeitet, wird einen echten Vorteil haben.

Linktipps für Bildoptimierungs-Tools

Metadaten für Bildoptimierung wichtig!

Wenn das Bild komplett optimiert ist, sollte man den Dateinamen sehr sorgfältig wählen. Google versucht bereits anhand des Bildernamens den Inhalt besser zu verstehen. Daher ist es sinnvoll, wenn ihr einen weißen Schreibtisch anbietet, den Namen entsprechend zu verwenden. Beispiel: weisser-schreibtisch.jpg und nicht a123456.jpg. Umlaute, Großbuchstaben und Sonderzeichen sollten nicht im Namen vorkommen. Bindestriche erkennt Google als Leerzeile und sind somit eine gute Möglichkeit, den Bildnamen möglichst eindeutig und informativ zu gestalten.

Bilderoptimierung OnPage

Quelle: SEO Tool von PageRangers

Ein weiterer wichtiger Schritt im Rahmen der Bilderoptimierung ist die Verwendung eines Alt-Tags. Der Alt-Tag (Alternativtext), ist ein sehr wichtiger Parameter. Dieser wird angezeigt, wenn das Bild aus unterschiedlichen Gründen nicht dargestellt wird. Der Alt-Tag sollte das verwendete Produktbild näher beschreiben und dient letztlich auch für Google zur thematischen Einordnung des Bildes. (Weiterlesen…)

 

Curated Shopping als Geschäftsmodell: Funktioniert das Geschäft mit der Beratung?

Von: | 18. September 2017 | Marketing
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Letzte Woche rauschte eine Meldung über Nordstrom durch den US-amerikanischen und europäischen Branchen-Blätterwald, die für einiges Aufsehen sorgte: Die US-amerikanische Kaufhaus-Kette, sonst weder für ein Übermaß an Innovation noch für eine besonders einfallsreiche E-Commerce-Strategie bekannt, plant eine Revolution am PoS: das Kaufhaus ohne Waren. Da war vom Einkaufen der Zukunft die Rede, von Beratung statt Wühltisch, von einem gepflegten Einkaufserlebnis und der Rettung des stationären Kanals.

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Zu den Fakten: Am 3. Oktober eröffnet Nordstrom in West Hollywood mit dem „Nordstrom Local“ eine experimentelle Boutique, laut Wall Street Journal „eine Kreuzung aus Bar, Beauty-Salon und Personal-Shopping-Erlebnis“. Auf rund 280 Quadratmetern Fläche wird kein einziges Kleidungsstück präsentiert; stattdessen warten diensteifrige Mitarbeiter a.k.a. Stylisten auf ihren Einsatz. Mit Hilfe einer App stellen sie für jeden Kunden ein individuelles Outfit zusammen, dass dann stante pede aus den umliegenden Nordstrom-Filialen zur Anprobe angeliefert wird. Die Wartezeit können die Kunden an der zum Geschäft gehörenden Bar verbringen.

Nordstrom denkt mit dem Vorstoß ein Thema auf stationärer Ebene konsequent zu Ende, dass im Online-Retail-Bereich seit etwa 3 Jahren die Gemüter bewegt: das beratungsgestützte Einkaufen, kurz: Curated Shopping. Das verwundert nicht, schließlich hat Nordstrom schon 2014 mit Trunk Club den US-amerikanischen Vorreiter dieser Idee für geschätzte 350 Millionen Euro gekauft. „Nordstrom Local“ scheint nun die Konsequenz aus dieser spektakulären Übernahme zu sein.

Modomoto und Outfittery: Langer Atem in einem spitzen Markt

In Deutschland führten die Startups Modomoto und Outfittery die Idee, die Produkterstauswahl beim Modekauf einem Shopping-erfahrenen Stilberater zu überlassen, erstmals 2012 ein. Beide Unternehmen statten einkaufsmüde Männer stilsicher aus und konnten sich mit ihrem Geschäftsmodell über die Jahre am Markt etablieren, wenn auch mit sehr unterschiedlichen Methoden. Modomoto agierte eher bodenständig und nahm über die Jahre Fremdkapital im niedrigen einstelligen Millionenbereich auf. Die meisten Investoren kamen über eine Fusion mit dem Konkurrenten The Cloakroom ins Unternehmen. Insgesamt häufte Modomoto in 6 Jahren weniger als 3 Millionen Euro Verlust an. Umsatzzahlen veröffentlicht das Unternehmen nicht, es ist von „signifikant zweistelligen Millionenbeträgen“ die Rede. 2017 soll die Profitiabilität erreicht werden. Konkurrent Outfittery dagegen agiert eher nach Silicon Valley-Manier: In mehreren Finanzierungsrunden sammelte das Start-up über 50 Millionen US-Dollar ein, verbrannte bei der aggressiven Expansion aber auch über 32 Millionen Euro an Verlusten. 2015 (das sind die neuesten Zahlen, die Outfittery ausgibt) steigerte das Unternehmen den Umsatz um 93 Prozent auf 36 Millionen Euro und schrieb beinahe halb soviel Verluste. Von Profitabilität ist keine Rede. (Weiterlesen…)

 

Achtung, Old News: Jede fünfte Bewertung auf Amazon ist gefälscht? Nicht mehr.

Von: | 11. September 2017 | Marketing
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Auf t3n kocht gerade ein altes Thema wieder hoch, das immer wieder gern die Händler-Gemüter erregt: gefakte Bewertungen auf Amazon. Jochen G. Fuchs berichtet über eine Auswertung des Dienstleisters ReviewMeta, der rund sieben Millionen Bewertungen auf verschiedenen Amazon-Länderseiten anhand von 15 Kriterien auf ihre Glaubwürdigkeit hin untersucht hat. Ergebnis: Jede fünfte Bewertung ist entweder eine Gefälligkeitsbewertung, gekauft oder gefälscht.

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Diese Überschrift bietet natürlich genug Aufreger-Potenzial, um eine rege Diskussion auszulösen – siehe auch das Kommentarfeld unter dem t3n-Artikel. In der Hitze der Debatte kann leicht vergessen werden, dass hier eigentlich ein altbekanntes Thema neu aufgelegt wird: ReviewMeta hat seine Auswertung nämlich bereits im Juni 2016 (!) zum ersten Mal veröffentlicht.

Der damaligen Auswertung zufolge schnitten Produkte in incentivierten Reviews – also solchen Produktbewertungen, für die ein Kunde ein Produkt kostenlos zur Ansicht zur Verfügung gestellt bekommen hatte – um durchschnittlich 0,38 Sterne besser ab als in regulären Bewertungen. Dieser scheinbar kleine Unterschied wirke sich bereits deutlich auf das Ranking aus, warnte ReviewMeta damals.

Nun ist seit Juni 2016 in Sachen Bewertungs-Fakes auf Amazon eine Menge passiert. Der Online-Marktplatz hat das Problem erkannt und ging Ende letzten Jahres rigoros dagegen vor. Zunächst wurden incentivierte Produktbewertungen, bei denen Kunden ein vergünstigtes oder kostenloses Testprodukt im Gegenzug für ihre Bewertungen bekamen, im Rahmen einer neuen Richtlinie komplett verboten.

Zum Jahreswechsel zog Amazon dann die Konsequenz aus den neuen Regeln und löschte über Nacht zehntausende von Produktbewertungen, die den neuen Standards nicht mehr entsprachen. Manche Händler berichteten vom Verlust eines Drittels ihrer gesamten Bewertungen und massiven Einbrüchen beim Ranking.

Dass sich das harsche – und in Händlerkreisen viel beweinte – Vorgehen von Amazon gelohnt hat, zeigt ein Vergleich mit den Daten von ReviewMeta von vor einem Jahr. So nannte der Dienstleister in seiner Auswertung das Produkt „Rxvoit Noise Isolating Earbuds“ als Beispiel für einen besonders dreisten Einsatz von gefälschten Bewertungen. (Weiterlesen…)

 

Pinterest vs. Instagram – welchen Bilder-Kanal braucht ein Online-Shop?

Von: | 1. August 2017 | Marketing
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Junge Online-Shops und Eigenmarken-Start-ups machen immer öfter mit ihren Marketing-Erfolgen auf Instagram und Pinterest von sich reden. Was ist dran am neuen Social-Commerce-Hype – und wie unterscheidet sich der Nutzen der beiden größten Bildernetzwerke für Online-Shops?

Anfang Juli machte der hessische Sneakershop Asphaltgold mit beeindruckenden Zahlen von sich reden: Achtstellige Jahresumsätze macht das Unternehmen mit seinen zwei Stationärfilialen und dem Online-Shop – und ein großer Teil davon wird über die höchst aktiven Präsenzen in den sozialen Netzwerken realisiert. Auf Instagram hat Asphaltgold über 390.000 Abonnenten – und gehört damit zur Top 10 der erfolgreichsten deutschen Retail-Unternehmen auf dem Bildernetzwerk, die sonst vornehmlich von großen Unternehmen wie DM oder Zalando oder von den Shops bekannter deutscher Influencer wie Dagi Bee bestimmt wird:

Quelle: InfluencerDB

Quelle: InfluencerDB

Auch Kapten & Son, ein Online-Shop für Lifestyle-Produkte, findet sich in den Retail-Top10 von Instagram. Als einer der Vorreiter in Sachen Social Commerce sind die Münsterraner schon 2015 massiv auf Instagram eingestiegen und haben mittlerweile mit über 1000 Influencern zusammengearbeitet. 540.000 Abonnenten folgen den visuellen Auslassungen des Unternehmens aktuell. Besonders in der Startphase des Unternehmens „haben wir so viel Einfluss und Reichweite für wenig Geld bekommen“, sagte Kapten & Son-Gründer Artjem Weissbeck kürzlich gegenüber der WiWo.

Belgrade - July 11, 2014 Popular Social Media Icons On SmartphonDie Zahlen beeindrucken – aber verwundern sollten sie angesichts der enormen Wachstumsraten der sozialen Bilder-Netzwerke auf der ganzen Welt eigentlich nicht: Weltweit bringt es Instagram auf satte 400 Millionen Nutzer (4,2 Millionen in Deutschland). Das andere bildlastige soziale Netzwerk, Pinterest, versammelt immer noch beachtliche 100 Millionen Nutzer weltweit (in Deutschland schätzungsweise 3 Millionen). Vor allem in den letzten Jahren sind die Nutzerzahlen sprunghaft angestiegen. Andererseits: Als Traffic-Bringer für Online-Shops dagegen stagnieren sie seit einiger Zeit, zeigte Anfang des Jahres eine Studie von Pepper.com: 2015 trugen soziale Netzwerke 2,75 Prozent (274,18 Millionen Visits) zur Reichweite der zwanzig größten Online-Shops bei, 2016 waren es gerade einmal 0,03 Prozent beziehungsweise 36,59 Millionen Visits mehr. Die Frage für Shop-Betreiber lautet also: Wieviel Bildnetzwerk brauche ich – und wenn ja, welches? (Weiterlesen…)

 

Interne-Verlinkung ist so wichtig und nicht nur Backlinks sind für Google relevant

Von: | 25. Juli 2017 | Marketing
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bigstock--132868397Grundsätzlich wird die interne Verlinkung bei Seitenbetreibern häufig unterschätzt und vernachlässigt. Die interne Verlinkung hat unterschiedliche Aufgaben. Auf der einen Seite ist sie für die Auffindbarkeit von Links für Google relevant. Google findet so nicht nur themenrelevante Links, sondern eben auch neue, bisher unbekannte Seiten. Auf der anderen Seite sind interne Links wichtig, um dem User themenrelevante oder weiterführende Informationen zu bieten.

Google verfolgt das Ziel, Inhalte genau zu analysieren und dann entsprechend in den Index aufzunehmen. Damit Google vorhandene oder geänderte Inhalte erkennen bzw. auch auf neue Seiten hingewiesen werden kann, muss Google diese zunächst aufspüren. Das geschieht mit dem eigenen Crawler (Bot), der sehr schnell erfasst, um welche Seite es sich handelt und welche Unterseiten letztlich zur Hauptseite gehören.

Im E-Commerce spielt das Thema ebenfalls eine wichtige Rolle. Nicht selten hört man zu dem Thema, dass eine interne Verlinkung nicht so relevant wäre, da der Nutzer unnötig abgelenkt würde. Wer sich aber mit dem Thema intensiver auseinandersetzt, wird sehr schnell feststellen, wie wichtig eine interne Verlinkung ist.

Interne Links mit follow oder nofollow versehen?

Die Frage kommt immer mal wieder auf, dabei ist klar, dass interne Links immer nur auf follow gesetzt werden sollten. Mit einem internen Link gebe ich Google ja indirekt einen Hinweis auf die zusätzliche Themenrelevanz und wenn der Link auf „follow“ gesetzt ist, kann der Linkjuice / PageRank der Seite auch nur weitergeben werden. Daher ist es wichtig, wichtige Seiten häufiger zu verlinken und insgesamt von „nofollow“ Kennzeichnungen abzusehen.

Interne Verlinkung nicht nur für Google relevant

Wenn man als Shopbetreiber auf themenrelevante Seiten verlinkt, ist dies nicht nur für Google oder vielmehr für den Google Bot hilfreich. Auch der Nutzer profitiert davon, beispielsweise, wenn er seinen potenziellen Kunden mehr Informationen über die Herkunft oder Herstellungsart seines Produktes zur Verfügung stellt. Auch kann eine Checkliste oder eben weiterführende und hilfreiche Informationen den Kaufimpulse letztlich stärken. Die Nutzererfahrung wird gesteigert, da der potenzielle Kunde alle relevanten und wichtigen Informationen vor dem Kauf einsehen kann. Positiver Nebeneffekt ist, dass die Verweildauer auf der Webseite verlängert wird und Google dies ebenfalls positiv bewertet.

Ist der Kunde von morgen erst einmal überzeugt und hat alle notwendigen Informationen erhalten, wird er den Shop weiterempfehlen. Ob in seinem privaten Umfeld (Word of mouth) oder aber in den sozialen Medien wie Facebook, Twitter & Co. Und greift diese Kette erst einmal, kann zusätzlicher Besucherstrom eben über die Empfehlungskanäle generiert werden. (Weiterlesen…)

 

After Sales-Services – die unterschätzte Schöne im E-Commerce

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Für zu viele Händler ist der Kontakt mit dem Kunden immer noch mit dessen Klick auf den Kauf-Button abgeschlossen. Dabei ist gerade das, was danach passiert – der Versand, das Auspackerlebnis, der Kundenservice – für den Kunden der wichtigste Teil seines Online-Einkaufs. Best Practice-Cases von Online-Händlern zeigen, wie man After Sales richtig macht; und dass guter After Sales Service nicht nur das nebulöse Kundenvertrauen stärkt, sondern sich auch auf ganz messbare Kennzahlen niederschlägt.

Adnymics_Target Packaging-300x200Die häufigste Frage im Kundenservice jedes Online-Händlers lautet: Wo ist mein Paket? Die meisten Händler lagern die Beantwortung dieser Frage an den Versanddienstleister aus; schließlich weiß der doch am besten, wann er das Paket zustellen kann, richtig?

Richtig – und falsch. Denn die Frage ist für den Kunden von enormer Wichtigkeit, deshalb sollten Händler sie besser nicht aus der Hand geben. Satte 70 Prozent der Kunden öffnen E-Mails zum Versandstatus ihrer Bestellungen, die Klickrate liegt bei 30 Prozent.

Diese Aufmerksamkeitswerte sollten Händler nicht ungenutzt lassen. So wie der Berliner Versender Chal-Tec: Mit der Kommunikationslösung von parcellab informiert der Chal-Tec seine Kunden vollautomatisiert per E-Mail über Versandzeitpunkt, eventuelle Verspätungen und den genauen Lieferzeitpunkt und den Lieferort. Dadurch werden die wichtigsten Kundenanfragen pro-aktiv beantwortet und der Kunde muss sich nicht selbst an den Versender wenden und nachfragen.

Das Ergebnis: Seit August 2015 sank die Zahl der Kundenanfragen zum Thema Versand um 24 Prozent. Und die Versand-E-Mails von Chal-tec erreichen Klickraten von 88 Prozent. Außerdem nutzt Chal-tec parcelLab, um die Leistung und Qualität seiner Logistik-Partner zu messen. „Dadurch sind wir in der Lage, die verschiedenen Versandprozesse besser zu verstehen und unsere Dienstleister besser zu managen“, erklärt Sebastian Leiß, Business Process Manager bei Chal-tec. (Weiterlesen…)

 

Datenschutzproblem Dienstleister? – Teil 3

Von: | 11. Juli 2017 | Marketing
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Im ersten Teil der Artikelserie  hatten wir überlegt, welchen hohen Wert die Daten haben, die Händler über Dienstleister aggregieren — und wie schlimm es daher wäre, wenn diese Daten fahrlässig oder zufällig in falsche Hände kommen (oder gar böswillig missbraucht werden) würden. Der zweite Teil widmete sich der juristischen Situation rund um solche Daten, die ja nicht zu den vom Gesetz besonders geschützten „persönlichen Daten“ eines Händlers gehören, aber dennoch als Geschäftsgeheimnis schützenswert sind.

Das alles sollte dem einen oder anderen Händler doch zu denken geben, der bislang bei der Auswahl seiner Dienstleister auf die Thematik Datenschutz noch wenig geachtet hat. Doch es gibt noch ein ganz anderes Problem — und das hat Potential zum Supergau!

Im Zuge unserer Recherchen zu dieser Artikelreihe sprachen wir mit einigen Fachleuten. Darunter war auch Michael Gabrielides von AMALYZE. AMALYZE ist ein Tool für Amazon, das umfangreiche Recherchen zu Keywords & Ranking sowie Produktnischen etc. ermöglicht. Wie andere Dienstleistungs-Tools reichert somit auch AMALYZE Produkt- und Performancedaten für Händler an. Umso spannender war es für uns, einmal nachzufragen, wie Michael Gabrielides die Problematik Datensicherheit aus Sicht eines spezialisierten Dienstleisters einschätzt. (Weiterlesen…)