Aktuelle News

Shoppen darf auch Spaß machen

Von: | 23. Juli 2015 | Marketing
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Im Online-Handel lässt sich vieles messen: Die Traffic-Quellen, die Verweildauer, die Conversion Rate und die Absprungrate jeder einzelnen Seite. Eines jedoch können Webanalyse-Tools nicht erfassen: Wie viel Spaß das Einkaufen bei einem Online-Shop macht! Dabei zählt das Einkaufserlebnis zu den wichtigsten Faktoren der Kaufentscheidung und bietet die Chance, sich vom Wettbewerb abzusetzen.

Content Commerce und Storytelling werden von vielen Experten schon seit Monaten als zwei der wichtigsten Trends im E-Commerce genannt. Die Kunden wollen nicht mehr nur in Online-Shops stöbern, die alle gleich aussehen und bei denen das Einkaufserlebnis nur darin besteht, Produkte in den Warenkorb zu legen und sie zu bestellen. Stattdessen wollen sie animiert, unterhalten, inspiriert und verführt werden! Jedes Produkt sollte möglichst seine eigene Geschichte erzählen, und jeder Online-Shop ein unverwechselbares Unikat sein.

Die Antwort vieler Online-Händler auf diese neuen Trends war:

  1. Shop-Blog einrichten und regelmäßig News veröffentlichen. Haken an das Thema Content Commerce!
  2. Die Produktdetailseiten mit mehr Bildern aufpeppen und die Produktbeschreibungen mit emotionalen Texten anreichern. Haken an das Thema Storytelling!

Tatsächlich aber ist es damit nicht getan, wenn man es sich tatsächlich als Ziel setzt, den eigenen Online-Shop zu einer Marke aufzubauen und das Einkaufen für die Kunden zu einem Erlebnis werden zu lassen.

“Online-Händler müssen ihre Kunden heute mehr denn je begeistern, Kaufanreize bieten und sie dazu bringen, zu denken: „Ich will/muss das kaufen“. Hat der Kunde Spaß beim Durchklicken und Shoppen auf der Seite, wird er das Produkt leichter kaufen. Auf diese Weise kann sich ein Shop von seinen Mitbewerbern deutlich abheben und es können sich dadurch wichtige wirtschaftliche Chancen ergeben“, erklärt die Content-Marketing-Expertin Eleonore Schelling.

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Das ist der wichtigste und einfachste Hebel für mehr Umsatz und vor allem Rendite

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Der Online-Handel hat sich aufgrund wachsender Bedeutung und zunehmendem Wettbewerb zu einen dynamischen Markt entwickelt. Auch die Erwartungen der Online-Kunden sind stark gestiegen. Als wichtiges Kaufentscheidungs-Kriterium gilt nach wie vor der Preis. Doch den passenden Preis festzusetzen, ist für Online-Händler nach wie vor ein Buch mit sieben Siegeln. Denn einfach nur den günstigsten Preis anzubieten, bringt zwar mehr Umsatz, aber nicht automatisch mehr Gewinn. Die siebte Ausgabe des kostenlosen Online-Händlermagazins shopanbieter to go zeigt praxisnah auf, welche Faktoren bei der Festsetzung des richtigen Preispunktes zum Erfolg führen.

Umsatzsteigerung und Optimierung der Shop-Funktionen – oft drehen sich die Gedanken der Online-Händler in der knappen Zeit neben dem Alltagsgeschäft um Themen wie diese. Doch als Basis des großen Ganzen wäre erst mal am wichtigsten, den optimalen Verkaufspreis herauszufinden. Denn die passende Preisstrategie entscheidet über den wirtschaftlichen Erfolg.

Der Preis entscheidet über Erfolg und Misserfolg

Es führt kein Weg daran vorbei: Um langfristig und erfolgreich mehr Marge und Gewinn zu erwirtschaften, müssen Online-Händler den optimalen Verkaufspreis finden.

Kurz und knapp sollten drei Fragestellungen den optimalen Preis bestimmen:

  1. Welchen Preis muss ich verlangen, um mein Geschäft rentabel führen zu können?
  2. Welche Preise kann ich verlangen, um wettbewerbsfähig zu bleiben?
  3. Welcher Preis ist aus Kundensicht der Beste?

Der Deckungsbeitrag des gesamten Warenkorbes muss pro Einkauf betrachtet werden. Und auch das Markenimage eines Shops spielt eine wichtige Rolle für die Preisstrategie. Auch gilt es, auf die wechselnden Marktgegebenheiten zeitnah zu reagieren.

Erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe, welche Strategien Experten erfolgreich einsetzen, um das Potential des Pricings profitabel einzusetzen. (Weiterlesen…)

 

So werden Handelsmarken zu Marken

Von: | 22. Juni 2015 | Marketing
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Eigenmarken etablieren anstatt Drittmarken zu verkaufen. Diesen Tipp hört man immer häufiger, wenn es darum geht, wie sich Online-Händler für den Markt der Zukunft rüsten können. Doch damit solche Handelsmarken zu erfolgreichen Bestsellern werden, müssen sie erst einmal zu Marken gemacht werden.

Warum als Verkäufer nur etablierte Markenprodukte verkaufen und sich so in eine endlose Reihe von Shops mit ähnlichen Sortimenten einreihen, wenn man doch mit eigenen Produkten zum konkurrenzlosen Anbieter werden kann? Eigenmarken, sogenannte Handelsmarken, können von Online-Händlern heutzutage relativ leicht ins Sortiment aufgenommen werden. Auf Private-Label-Messen wie der PLMA können die Händler Kontakte zu Herstellern knüpfen, die White-Label-Produkte anbieten. Diese werden nur noch vom Händler mit einer eigenen Handelsmarke versehen – fertig ist das Produkt, das exklusiv im Shop angeboten wird.

Informieren sich Shop-Betreiber über die Umstellung auf oder die Integration von Eigenmarken, beschäftigen sie sich in der Regel vor allem mit dem Thema Sourcing. Heißt: Wo bekomme ich es her? Was kostet es? Wie lange dauert die Produktion? Mit welcher Beschaffungszeit muss gerechnet werden? Die viel entscheidendere  Frage ist aber eigentlich eine andere: Wie mache ich meinen Kunden meine neue Handelsmarke schmackhaft?

Handelsmarken sind keine Selbstläufer

„Der größte Fehler ist sicherlich, die Handelsmarke als Selbstläufer anzusehen, der sich allein über den Preis verkauft. Auch bei Handelsmarken geht es nicht nur um den Preis, es geht wie immer auch um Vertrauen und um das Selbstwertgefühl des Käufers, das durch Cleverness bzw. die Smart Choice belohnt wird“, erklärt Alexander Krause, Geschäftsführer der Werbeagentur UNIBRAND im Experten-Interview in der März-Ausgabe von shopanbieter to go. Doch was genau versteht der Werbe-Experte unter „Smart Choice“?

Für den Erfolg von Handelsmarken sei es wichtig, dass die Kunden sie nicht als zweite Wahl wahrnehmen, sondern als günstige Alternative, bei der sie qualitativ keine Abstriche machen müssen. Krause nennt hierfür ein Beispiel:  „Bei Skoda weiß jeder, dass in den Autos VW-Teile verbaut sind. Der Kauf eines Skoda-Fahrzeugs stellt daher für viele die intelligentere, da günstigere Wahl dar – was von Skoda auch mit dem Claim „simply clever“ stark beworben wurde.“

Success-Story: Marke erfolgreich etabliert

Erfolgreich eine Eigenmarke im Sortiment platziert hat der Online-Shop Bike-Discount. Dessen Farrad-Marke Radon hat sich zum Beststeller entwickelt. Die entsprechende Marken-Website zählt inzwischen schon über 130.000 Facebook-Follower. „Es ist sehr beeindruckend, mit welcher Hingabe, Authentizität und Liebe zum Detail es diesem Online-Händler gelingt, bei allem, was sie für die Marke tun, das Gefühl „Wir leben unsere Marke“ mitzugeben“, erklärt Krause.

Bevor Online-Händler eine eigene Handelsmarke aufbauen, sollten sie zunächst einmal eine Marktanalyse durchführen. Wenn die emotionale Bindung zu bestehenden Marken hoch ist, wird es schwer, eine Handelsmarke erfolgreich zu etablieren. Als Beispiel nennt Krause die beliebte Schuhmarke Nike, die es Wettbewerbern schwer machen würde, eine eigene „No-Name“-Sneaker-Marke erfolgreich einzuführen. Ergibt die Markanalyse bezüglich der Relevanz möglicher Produkte , der Marge, der Brand-Wettbewerber und der Zielgruppe jedoch, dass eine Handelsmarke Potenzial habe, sollte der Händler im Sourcing prüfen, welche Preise und Qualität er anbieten könne. Nach dieser Erst-Recherche müsse dann entscheiden werden, ob Kunden und Händler von der Einführung einer Handelsmarke profitieren könnten.

Mit der Einführung einer Handelsmarke hat die eigentliche Arbeit für den Online-Händler aber erst begonnen: Er muss seinen Kunden verdeutlichen, warum die Handelsmarke eine „Smart Choice“ und keine zweite Wahl darstellt. Die Handelsmarke sollte also nicht einfach nur ins Sortiment integriert, sondern die Vorzüge der entsprechenden Produkte kommuniziert werden. „Als Faustregel lässt sich sagen, je bekannter und positiver aufgeladen der Händler, desto offener kann und sollte er seine Eigenmarken positionieren“, meint Krause.

Wie Online-Händler es schaffen können, Handelsmarken zu etablierten Marken aufzubauen und das eigene Sortiment zu individualisieren, erfahren Online-Händler im Experten-Interview in der fünften Ausgabe von  shopanbieter to go – dem Praxis-Magazin für Shop-Betreiber und E-Commerce-Entscheider.

 

So haben Online-Händler alle Marketingkanäle im Griff – [Sponsored Post]

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Preissuchmaschinen, Online-Marktplätze, Google AdWords und Google Shopping: Betreiber von Online-Shops bespielen inzwischen etliche Kanäle, um Traffic für den Shop oder direkten, zusätzlichen Umsatz zu generieren. Mit dem ChannelPilot (www.channelpilot.de) ist Steuerung der Produktdaten, die Anbindung, Pflege und Kontrolle dieser Kanäle zum Kinderspiel.

Wer als Online-Händler erstmalig auf die Idee kommt, seine Produkte auf Preisportalen zu bewerben, um neue Kunden anzulocken, wird überrascht sein, mit welchem Aufwand solch eine Anbindung verbunden ist. Zwar finden sich für die meisten Shopsysteme Plugins, die die Produktdaten direkt mit den Preisportalen verknüpfen, doch die Hauptarbeit ist damit noch längst nicht getan. Titel, Beschreibungen und Bilder müssen kontrolliert, Landing Pages, Klick- und Konversionsraten ständig überprüft werden. Außerdem muss der Shop auf jedem Preisportal noch ordentlich präsentiert werden. Wer bei diesen Aufgaben schludert, riskiert es, mit dem Preisportal Geld zu verlieren statt zu verdienen.

Jede Anbindung vergrößert das Aufgabengebiet

In der Praxis arbeiten die meisten Online-Händler nicht nur mit einem Preisportal zusammen, sondern mit mehreren. Und jedes dieser Portale hat andere Vorgaben bezüglich der Aufbereitung der Produktdaten. Wäre die Aufgabe damit noch nicht komplex genug, bespielen viele Shop-Betreiber noch weitere Kanäle. Google AdWords mit Google Shopping – Anzeigen greifen ebenfalls auf die Produktdaten des werbenden Shops zurück. Jeder Klick auf eine Werbeanzeige versursacht Kosten, weswegen es auch hier unerlässlich ist, dafür zu sorgen, dass alle Daten aktuell und richtig sind und die Besucher auf relevante Produktdetailseiten geführt werden.

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Neben den Marketing-Kanälen, die einem Online-Shop neue potenzielle Kunden zuführen sollen, arbeitet ein Großteil der Online-Händler auch mit Online-Marktplätzen wie Amazon oder eBay zusammen. Deren Besucher lassen sich zwar nur schwer zum eigenen Shop lotsen, sorgen dafür jedoch für zusätzlichen Umsatz, wenn die eigenen Produkte auf den Marktplätzen zum Verkauf angeboten werden. Auch hier können Angebote bequem über Schnittstellen direkt aus der Shop-Software eingestellt werden. Damit die zusätzlichen Vertriebskanäle Umsatz bringen, müssen jedoch die Preise der Mitbewerber ständig überwacht und die eigenen gegebenenfalls angepasst werden. Amazon und eBay haben schließlich nicht nur eine riesige Reichweite, sondern auch eine große Zahl aktiver Händler, die um diese Kundschaft wettstreitet!

Nimmt man all diese Aufgaben zusammen, müsste der Betreiber eines Online-Shops schon magische Kräfte oder Tentakel haben, um sämtliche Marketing-Kanäle gleichzeitig im Blick zu haben und sofort erkennen zu können, wenn irgendwo eingegriffen werden müsste. Magische Kräfte verspricht die cloudbasierte E-Commerce-Lösung ChannelPilot zwar nicht zu verleihen, doch eine Lösung des Problems bietet sie trotzdem. Sie bündelt die Kontrolle aller denkbaren Marketing-Kanäle nämlich unter einem Dach! (Weiterlesen…)

 

Warum Content Commerce, mit einem Praxisbeispiel

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Das Einkaufen im Internet boomt und der E-Commerce entwickelt sich weiter. Die heutigen Nutzer wollen mehr als nur Online-Shops mit allgemeinen Produktbeschreibungen. Sie wollen Shops, die beim Online-Einkauf ein Erlebnis schaffen, aber auch über Content unterhalten, beraten und inspirieren können. Durch die wichtige Verbindung von Content und Commerce ist eine neue Form des Online-Handels entstanden: Content Commerce.

Ziele Content Commerce

Das Ziel von Content Commerce ist es, mit Unterhaltungs- und Beratungs-Content dem Kunden einen Mehrwert zu bieten, ihn für sich zu gewinnen und sich damit vom Wettbewerb abzuheben. Dabei geht es auch um das Erhöhen der Google-Sichtbarkeit, denn Content-Commerce-Shops erscheinen häufiger bei Suchanfragen zu Kategorien und Produkten. Diese Online-Shops stellen dem Nutzer Zusatzinformationen, Erfahrungsberichte oder Beratungsvideos zur Verfügung. „Das Ergebnis: Der Nutzer fühlt sich abgeholt und er hält sich nicht nur länger auf der Seite auf, er weiß den Mehrwert zu schätzen, kauft eher, kehrt als Kunde wieder zurück und empfiehlt den Online-Shop vielleicht sogar weiter“ erklärt Simon Huck, Geschäftsführer der E-Commerce-Agentur CYBERDAY GmbH im Ratgeber zu Content Commerce. Dieser Zusatz-Content wird von Google honoriert, sorgt für mehr Traffic, mehr Conversions und letztendlich mehr Umsatz.

Markenaufbau: Qualitativ hochwertiger Content trägt zur Stärkung der Marke bei. Der Kunde ist dankbar, wenn er auf einer Seite zu bspw. Damenbekleidung nicht nur ein Kleid findet, sondern auch Kombinationsmöglichkeiten zum Kleid, nützliche und unterhaltsame Informationen dazu. Dies hat eine positive Auswirkung auf die Marke.

Steigerung von Umsatz und Konversion: Der für den Kunden nützliche Content mit bspw. Zusatzinformationen und Testberichten hilft ihm bei seiner Kaufentscheidung. Bekommt der Kunde während des Checkout-Prozesses Hilfestellung, etwa welches Kleid am besten zu welchem Figurtyp passt, dann ist nicht nur der Kunde zufrieden, auch der Umsatz und die Konversionen steigen. Die Retouren-Quote dagegen sinkt.

Emanzipation von Vertriebspartnern: Um gegen Amazon & Co. bestehen zu können, müssen Online-Shops heute mehr als eine Ansammlung von Produkten bieten. Derjenige Shop, der einen Verkäufer im Online-Shop ersetzen und mit Tipps und emotionalen Anreizen zu Käufen verführen kann, ist aus Kundensicht der richtige Online-Shop. Heutzutage kann von einem Amazon-Dilemma die Rede sein, denn einerseits kommt ein Shop kaum ohne eine Präsenz auf dem Marktplatz aus, andrerseits arbeitet er dadurch aktiv seinem gefährlichsten Konkurrenten zu.

Praxisbeispiel Content Commerce: www.incurvy.deincurvy

Content Commerce, auch Emotional Commerce genannt, ist der wichtigste Trend im Online-Handel 2015. Gemeint ist die unzertrennliche Kombination von Content und Commerce: Nutzerorientierte Lösungen, wertvolle Zusatzinformationen und spannende Unterhaltung werden, neben den klassischen Produktinformationen, in eine Seite integriert. (Weiterlesen…)

 

Shop Corner: Von Versandapotheken lernen

Von: | 11. Juni 2015 | Marketing
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Die Analyse „großer“ Online-Shops liefert oftmals interessante Ansätze, die auch für andere Shop-Betreiber sinnvoll sein können. Wir nehmen Versandapotheken unter die Lupe, um SEO-Potenziale aufzudecken.

Versandapotheken sind ein spannendes Shop-Segment, da es hier nur wenige Unterscheidungsmerkmale gibt: In der Regel führen stationäre Apotheken dieselben Produkte wie die Online-Shops, was eine Differenzierung über das Produktsortiment stark erschwert. Sicherlich gibt es auch einige Apotheken, die sich z. B. auf anthroposophische Medizin, Tierarzneimittel oder bestimmte chronische Krankheiten spezialisiert haben. Das „große Geschäft“ wird allerdings sicherlich mit den auf die Allgemeinheit ausgerichteten Versandapotheken gemacht. Und in diesem Geschäft ist die organische Sichtbarkeit sicherlich ein wichtiger Baustein, um relevante Marktanteile zu erobern und sich gegen Wettbewerber durchzusetzen.

Dieser Artikel wirft daher einen Blick auf unterschiedliche Versandapotheken – und darauf, wie diese Sichtbarkeit generieren.

Medpex: Testberichte wirken

Es ist wohl allgemein bekannt, dass sogenannter „unique content“ – also Inhalte, die es exklusiv auf einer Seite gibt – grundsätzlich in Bezug auf SEO hilfreich ist. Gerade bei Versandapotheken gibt es aber ein grundsätzliches Problem mit einzigartigen Inhalten: Zum einen gibt es eine schier unüberschaubare Anzahl an Produkten, sodass es gar nicht möglich wäre, für alle Produkte eigene Texte zu erstellen. Zum anderen gibt es bei Arzneimitteln auch Pflichtangaben, die auf der Produktdetailseite genannt werden müssen. Und zumindest dieser Teil einer Produktdetailseite ist dann nicht „unique“.

Medpex hat dafür eine sehr gute Lösung gefunden: Für jedes Produkt gibt es zwei Seiten. Zunächst gibt es die „normale“ Produktdetailseite (z. B. http://www.medpex.de/pilzerkrankungen/canesten-extra-bifonazol-p679629), die Produktbeschreibung, Anwendungsgebiet, Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und viele weitere Informationen anzeigt. Diese Inhalte sind in der Regel nicht „unique“.

Wie in Abbildung 1 zu sehen ist, gibt es aber für viele Produkte eine zusätzliche Seite mit Testberichten (z. B. http://www.medpex.de/testbericht/pilzerkrankungen/canesten-extra-bifonazol-p679629/). Auf dieser Seite sind dann Bewertungen der jeweiligen Produkte zu finden. Für viele Produkte gibt es auch eine zwei- oder sogar dreistellige Anzahl an Bewertungen, sodass zu vermuten ist, dass die Kunden hier aktiv aufgefordert wurden, das Produkt nach dem Kauf auch zu bewerten. Für Kunden scheint das Abgeben von Bewertungen auch durchaus Vorteile zu haben, wie man im „Leitfaden für Kundenmeinungen“ (http://www.medpex.de/help/customerReview.do) nachlesen kann:

„Generell gibt es 5 Bonuspunkte pro freigeschaltete Bewertung. Für ein Produkt, dessen letzte Bewertung länger als 1 Monat alt ist, werden 20 Bonuspunkte gutgeschrieben und für Produkte, die noch nie bewertet wurden, bedanken wir uns mit 50 Bonuspunkten.“

Abbildung 1: Viele Produkte verfügen über eine eigene Bewertungsseite

Abbildung 1: Viele Produkte verfügen über eine eigene Bewertungsseite

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Wirecard bietet mit Google AdWords neuen Premiumdienst für das Checkout Portal

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(Pressemitteilung): Die Wirecard AG bietet mit Google AdWords einen neuen Premiumdienst für das Checkout Portal, der vollautomatisierten Lösung zur Online-Zahlungsabwicklung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Marktplätze. Das Angebot wird künftig europaweit verfügbar sein und startet ab Juli 2015 in Deutschland. Für den deutschen Launch arbeitet Wirecard mit den zertifizierten AdWords-Experten, telegate Media und easymarketing, zusammen. Diese übernehmen die effiziente Planung und Steuerung individueller Kampagnen wie Werbeanzeigen, Retargeting, Google Shopping und mehr. Dadurch wird sowohl die Online-Sichtbarkeit als auch die Markenbekanntheit des Händlers erhöht und die Conversion-Rate gesteigert.

Michael Jäschke, Head of Channel Sales Deutschland, von Google Deutschland, sagt: „Wir freuen uns, dass Wirecard über unsere AdWords Premium-KMU-Partner seinen Kunden des Checkout Portals maßgeschneiderte Angebote für ihr Onlinebusiness anbietet. Unsere AdWords Premium-KMU-Partner verfügen über umfassendes Know-how für die Entwicklung, Einführung und Optimierung von AdWords-Kampagnen für Händler und kleine Unternehmen auf regionaler Ebene. Das ergänzt sich optimal mit dem Ansatz von Wirecard.“ (Weiterlesen…)

 

billiger.de in der Klickbetrugsfalle

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Wie eine Studie von Zulu5, einem Dienstleister für Fraud Protection im Online Advertising, belegt, nutzen verschiedene Preisvergleichsportale sogenannte Traffic-Zulieferer um ihren Händlern Besucher zuzuführen. Dabei handelt es sich in der Regel um andere Portale oder Webseiten. Mitunter, handelt es sich dabei jedoch auch um sog. Weiterleitungsseiten. Üblicherweise sind dies Webseiten die in der Vergangenheit existiert haben und geschlossen wurden oder Domains, die via Domainbörsen zum Verkauf angeboten werden.

Diese Webseiten weisen keinen eigenen Inhalt mehr auf, sondern leiten Besucher i.d.R. sofort an eine andere Ziel-Seite weiter. Für Advertiser stellen diese Weiterleitungsseiten einen einfachen und vor allem billigen Weg dar, Besucher auf eine andere Webseite zu bringen.

Dies bedeutet, dass der Händler (Ziel-Webseite) Besucher von Seiten bekommt, die eine ganz andere Seite besuchen wollten. Es bedarf nicht allzu viel Phantasie, sich vorzustellen, dass diese Besucher sicherlich nicht in dem Onlineshop kaufen werden. Außer Spesen, also nichts gewesen. Dass es sich bei diesen Weiterleitungsseiten häufig um ehemalige Porno- bzw. Sexseiten handelt, ist da schon beinahe egal.

Wie die Studie von Zulu5 zeigt, tut (oder tat) sich bei den untersuchten Weiterleitungsseiten billiger.de hier besonders hervor. Anbei ein typisches Beispiel der Weiterleitung:

zulu5 (Weiterlesen…)

 

Content Commerce in der Praxis: Wie CMS und Shop-System eine Einheit werden

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Während noch vor einiger Zeit Online-Shops und deren Content in „Parallelwelten“ existiert haben, die Shop-Software und die Inhalte weitgehend getrennt voneinander abgebildet und betrieben wurden, geht der Trend heute eindeutig in Richtung Verzahnung von Content und Shop-System. Erfahrungsgemäß gibt es grundlegende Unterschiede in den Anforderungen eines Content-Management-Systems und einer Shop-Software.

content-strategieIn einem Content-Management-System (CMS) werden Inhalte verwaltet, ein Shop-System ist eine Software, die die Basis eines Online-Shops mit all seinen Funktionalitäten bildet. Diese beiden konträren Systeme müssen für die Zukunft im Content Commerce zusammenwachsen, um relevante Inhalte mit Artikeln zu verknüpfen und das Managen beider Systeme zu vereinfachen. Die Verschmelzung von CMS und Shop-System soll Inhalte möglichst fließend in den Kaufbereich, also in den Online-Shop überführen.

Doch wie schaffen Online-Händler CMS und Shop-System miteinander zu verbinden? Dabei müssen sich Händler mit folgenden technischen Fragen befassen: Sollen CMS- und Shop-Software nebeneinander laufen? Soll das Shop-System die Führung übernehmen und der Content aus dem CMS geladen werden? Oder wird die Webseite überwiegend durch das CMS entwickelt und gepflegt?

Verschmelzung von Content und Online-Shop = Content Commerce

Im E-Commerce können zukünftig nur die Online-Shops bestehen, die qualitativ hochwertige und für den Kunden nützliche Inhalte bereitstellen. Denn nur dann können sich Online-Händler auf ihrem Fachgebiet als Experte positionieren und sich somit vom Wettbewerb absetzen.

Redaktionelle Beiträge sind dabei besonders wichtig, die technische Umsetzung aber auch. Dazu erläutert Simon Huck, Geschäftsführer der E-Commerce-Agentur CYBERDAY GmbH im Ratgeber Content Commerce: „Content ist König, doch die notwendige Technik dafür ist Königin“. Er beschreibt, dass E-Commerce nicht nur aus bspw. Entwickler-Perspektive betrachtet werden darf, sondern, dass Themen wie Online- und Content-Marketing für Entwickler genauso wichtig sind, wie für reine Content-Marketing-Agenturen. Hier ist eine ganzheitliche Betrachtung entscheidend.

Zunächst sollten Online-Händler eine klare Content-Strategie herausarbeiten, um dem Kunden langfristig wertvolle Zusatz-Inhalte zu bieten. Als nächstes gilt es, die Planungen auf die Technik und die Anforderungen von Händler und Kunde abzustimmen.

Content, der nur allgemeine Produktbeschreibungen und fade Informationen bietet, wird als langweilig empfunden und reicht nicht mehr aus. Inhalte mit interessanten Lösungsvorschlägen, wertvollen Tipps und Tricks, spannenden Videos etc. sind aus User-Sicht nützliche Inhalte und tragen zum Markenaufbau bei. Darüber hinaus erhöhen sich die Conversions und die Umsätze. Kunden sind dankbar, wenn sie auf einer Seite nicht nur das Produkt finden, sondern auch hilfreiche und unterhaltsame Informationen. Simon Huck empfiehlt außerdem auf Content zu setzen, der aus Kooperationen mit Bloggern oder „Influencern“ hervorgeht. (Weiterlesen…)

 

Die richtige Content-Strategie für Onlinehändler

Von: | 20. Mai 2015 | Marketing
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Um heutzutage aus Kundensicht als der richtige Online-Shop erfolgreich bestehen zu können, reicht eine schnöde und trockene Anhäufung von Produkten und Preisen schon lange nicht mehr aus. Auch gilt es, sich dauerhaft gegen die Übermacht von Amazon & Co. zu etablieren. Doch mit welchen Anreizen kann der Kunde zu Käufen verführt und die Conversion Rate erhöht werden? Der neue Praxisratgeber der CYBERDAY GmbH zeigt praxisnah auf, wie sich Online-Händler mit der passenden Content-Strategie effizient vom Wettbewerb differenzieren können. Und vor allem auch, was die besten technischen Voraussetzungen sind, damit es nicht zum finanziellen Desaster wird.

cover-content-strategieFrei nach dem Motto: „Bad content kills sales.“ (Nielsen) gilt es, bei der Erstellung von gutem Content grundsätzlich auf eine strategische Arbeitsweise zu achten, eine kundenorientierte Content-Marketing-Strategie als Ausgangsbasis festzulegen und die Vorgehensweise exakt auf die Kundenbedürfnisse abzustimmen.

Content Commerce gilt als das neue SEO, kann Besucher und Kunden begeistern und ist daher ein wichtiger Faktor für den Erfolg. Aber das ist leichter gesagt als getan. Denn die Frage ist ja: Wie geht das in der Praxis? Was sind spannende Inhalte? Welche Problematiken sind für den Kunden ausschlaggebend? Welche Themen locken Neukunden an? Wie Content Commerce strategisch als wertvolles Instrument zur Marktpositionierung und Kundenbindung eingesetzt werden kann, zeigen u.a. Expertengespräche und Praxisbeispiele des kostenlosen Ratgebers.  (Weiterlesen…)