Aktuelle News

Zielgruppen sind auch Menschen: die LimbicMap® im E-Commerce

Von: | 26. Februar 2015 | Marketing
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

(Gastartikel): Um eine erfolgreiche, für Kunden attraktive E-Commerce-Plattform zu betreiben, braucht es nicht nur einen technisch leistungsfähigen Shop und korrekte Produktinformationen. Onlineshop-Betreiber müssen ihre Zielgruppen und deren Bedürfnisse kennen. Denn von der Zielgruppe hängt es ab, welches Layout, welche Funktionen, welche Informationen und welche Botschaften eine verkaufsfördernde Wirkung erzielen. Eine interessante Möglichkeit, wie man seine Zielgruppen erfassen und beschreiben kann, stellt die LimbicMap® dar.

Standard Zielgruppendefinition

Zielgruppen werden normalerweise durch spezifische Merkmale charakterisiert. Je mehr Merkmale eine Gruppe teilt, umso präziser lässt sie sich fassen. Dazu gehören etwa demografische Merkmale, Wohnort, Lebensphasen,Jobpositionen oder Produkt- und Kaufinteressen. Zu den Merkmalen kommt man auf unterschiedlichste Arten und Weisen. Ein Blick auf das eigene Geschäftsmodell ist immer ein guter Start – richten sich die Leistungen etwa an Endverbraucher, Wiederverkäufer oder Unternehmen einer bestimmten Branche?

Beim Endverbraucher darf es ruhig auch mal etwas verspielter zugehen. Ist es aber ein B2B-Onlineshop sollte dieser nüchterner sein, was nicht gleichbedeutend mit langweilig sein muss.Hier gilt es,B2B-Zielgruppe weiter zu segmentieren und daraus entsprechende Inhalte und die passende Ansprache abzuleiten. UmfassenE-Commerce-Angebote etwa Finanzdienstleistungen, beispielsweise Leasingangebote für kostspielige Investitionsgüter, sollte der Auftritt auf jeden Fall Seriosität und Zuverlässigkeit ausstrahlen und die Inhalte das vermutlich hochkomplexe Produkt verständlich erklären.

Eine Maßnahme – unterschiedliche Wirkung

Die Wirkung der Ansprache kann je nach Kundengruppe unterschiedlich ausfallen. Ein Beispiel kann dersprichwörtliche Blick hinter die Kulissen sein, mit dem Ziel mehr Kundennähe zu erzeugen.Ein Unternehmenzeigt Bilder seiner Mitarbeiter, schautihnen in Videos bei der Arbeit über die Schulter oder bittet sie spannende, persönliche Eindrücke zu schildern. All das kann Nähe erzeugen.

Als privater Käufer findet man es bei kleinen Shops womöglich sehr schön zu wissen, dass man es trotz der Digitalisierung auf der anderen Seite des Bildschirms mit Menschen zu tun hat und die Bestellung zum Lebensunterhalt einer einzelnen Person beiträgt, anstatt einen anonymen Konzern zu unterstützen.Das kann ein starkes Handlungsmotiv sein. In größeren Unternehmen und im B2B-Sektor ist es so prinzipiell genauso möglich, Kundennähe herzustellen. Die Frage ist dann nur, in welchem Ausmaß Nähe auch gewünscht ist und als passend empfunden wird. Wollen Geschäftskunden wirklich wissen, dass der 26-jährige Junior-Consultant Thomas, der mit einem Bike zur Arbeit fährt und der Jüngste im Team ist, über die Leasingkonditionen einer Spritzgussanlage entscheidet? (Weiterlesen…)

 

User-Experience im E-Commerce: Emotionale Erlebniswelt schaffen

Von: | 17. Februar 2015 | Marketing
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

Die User Experience oder auch „Nutzererlebnis“ entscheiden immer mehr über Kundenzufriedenheit, Konversionsrate und Markenimage. Gute Gründe, das Thema Nutzer-Erfahrung in der E-Commerce-Landschaft unter die Lupe zu nehmen. Viele Online-Händler machen ihre Hausaufgaben offenbar gut. Online-Shops sind professioneller denn je und der Nutzer kommt meist schnell und unkompliziert zum Ziel: Er kauft.

Aber das reicht in der Regel nicht, damit der Onlineshop im Kopf des Käufers haften bleibt. Bietet der Shop-Betreiber ein emotionales Erlebnis, hat der User Spaß beim Durchstöbern des Online-Angebots oder wird er überrascht, kommt er gerne wieder. Der t3n-Beitrag „Langweilen Sie Ihre Nutzer nicht zu Tode – 11 Beispiele für unvergessliche Nutzererlebnisse im E-Commerce“ veranschaulicht das Thema User-Experience auf eine spannende Art und Weise.

Nutzerspaß und Usability

Eine gute Nutzererfahrung verlangt eine gute Usability. Interaktive Anwendungen auf Webseiten und Online-Shops müssen nicht nur funktionieren, sie sollten auch Spaß machen. Hier spricht man vom Joy of Use oder „Nutzerspaß“ – eine Erweiterung der klassischen Usability – der den Schwerpunkt auf Emotionen während der Nutzung legt. Das Ziel mit einem geschmackvollen und kreativen Design ist das Erreichen einer

  • höheren Verweildauer auf der Seite
  • Kundenzufriedenheit sowie
  • Kundenbindung.

Einige Händler halten sich verkrampft an traditionelle Usability-Regeln. So kann jedoch eine individuelle und neuartige Gestaltung der Seite nicht gelingen. Lassen Sie sich durch Usability-Guidelines nicht zu sehr in ein Korsett schnüren. Trauen Sie sich an emotionale Layouts und originelle Funktionen heran und erlangen Sie so mehr Aufmerksamkeit.

Der Vollständigkeit halber sind an dieser Stelle Begriffe, wie Utility (Nutzwert: „Was“ soll angeboten werden) und Accessibility (barrierefreier Zugang, Bedienkomfort) zu erwähnen, die die User Experience vervollständigen. Das Zusammenspiel von Accessibility, Utility, Usability und Joy of Use ergeben ein positives Nutzungserlebnis. (Weiterlesen…)

 

Wettbewerbsanalyse Preisvorteile sichern

Mehr Umsatz durch guten Content

Von: | 16. Februar 2015 | Marketing
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

cover-ausgabe-4-250Der Content entscheidet über den Erfolg eines Online-Shops. Er entscheidet, wie viele Besucher über die organische Suche gewonnen werden können. Er ist mit ausschlaggebend für die Conversion Rate. Er hilft beim Markenaufbau und bei der Bindung von Kunden. Er kann einen Shop unverwechselbar machen. Viele gute Gründe, um den Content des eigenen Online-Shops unter die Lupe zu nehmen und zu optimieren.

Content Commerce wird immer wieder als einer der aktuell wichtigsten Trends im Online-Handel genannt. Gemeint ist damit die Verschmelzung von Content und Commerce. Also von Inhalten im Web, die den Kunden unterhalten, informieren oder inspirieren sollen mit einem Online-Shop, der eigentlich eher funktional aufgebaut ist und dessen Content ansonsten fast ausschließlich aus Produktbeschreibungen besteht.

Online-Händler, die auf Content-Commerce setzen, verfolgen damit unterschiedliche Ziele.

  • Sie wollen erreichen, dass die Kunden länger auf den Shop-Seiten verweilen und sie zu Impulskäufen inspirieren.
  • Sie wollen ihren Shop von anderen abgrenzen, um der Vergleichbarkeit mit anderen zu umgehen. Die Abhängigkeit von Such- und Preissuchmaschinen wird verringert.
  • Mehr produkt- und kategorieunabhängiger Content bedeutet eine höhere Google-Sichtbarkeit. Und das wiederum sorgt für mehr Traffic. Besucher finden auch dann den Weg in den Shop, wenn sie nicht gezielt nach Produkten suchen, die im Shop angeboten werden.

Austauschbarkeit ist das große Problem

Derzeit suchen viele Online-Händler nach Strategien, mit denen die Zukunftsfähigkeit ihres Shops und die Umsatzrendite verbessert werden können. Problematisch ist für die Anbieter, dass das Internet ihnen zwar die Möglichkeit bereitstellt, ihre Waren weltweit zu verkaufen, sie gleichzeitig aber mit jedem anderen Shop in Konkurrenz treten müssen. Viele Kunden entscheiden sich erst für ein Produkt und suchen anschließend via Google oder über Preissuchmaschinen nach dem günstigsten Anbieter. Diese Kunden entscheiden also ausschließlich nach dem Preis, bei welchem Shop sie kaufen. Bei jedem Folgekauf findet erneut eine Preis-Recherche statt. Diese Kunden an sich zu binden, ist für einen Shop also faktisch kaum möglich.

Mit der Optimierung des Contents werden Schnäppchenjäger nicht als Kunden gewonnen werden können. Andere Besuchergruppen hingegen können sehr wohl erreicht werden. Und zwar nicht nur dann, wenn man auf Content Commerce umsteigt, sondern „nur“ seinen bestehenden Content optimiert! Kunden, die gezielt nach Produkten googeln, bekommen häufig auf den Ergebnisseiten sehr ähnliche Treffer präsentiert. Viele Händler nutzen Herstellerbilder in ihrer Produktbeschreibung und bieten ihren Kunden als Produktbeschreibung lediglich die Feature-Liste, die die Hersteller bereitstellen. Doch damit schaden sich die Shop-Betreiber selbst, wie André Morys, Gründer und Vorstand der Web Arts AG und Herausgeber des Blogs konversionsKRAFT.de erklärt: „Die Gleichartigkeit der diversen Angebote bei unterschiedlichen Shops senkt die Wahrscheinlichkeit, bei jedem dieser gleichartigen Shops zu bestellen. Psychologen nennen dies das „Kontrastprinzip“ – es genügt ein einzelner Anbieter, der sich nur leicht positiv aus der gleichartigen Masse hervorhebt, um eine Entscheidung des Konsumenten herbei zu führen.“

Den eigenen Content optimieren

Eigene Bilder statt Herstellerbilder zu produzieren und den Kunden bereitzustellen, kann also die Klick- und die Kaufwahrscheinlichkeit deutlich steigern. Auch in die Optimierung der Produkttexte zu investieren, lohnt sich für Shop-Betreiber, denn für die meisten Kunden sind technische Daten kein Impulsgeber zum Kauf. Sie suchen stattdessen nach Lösungen. Den Unterschied erläutert Morys an einem Beispiel: „Man könnte schreiben: Der Akku des XVL 900 Notebook besitzt 6.000 mAh dank Plasma-Transmitter-Technologie. Oder wir könnten schreiben: Das XVL 900 hat über 12 Stunden Akkulaufzeit – das sind 25% mehr als bei den meisten anderen Notebooks.“ Im zweiten Beispiel wäre der konkrete Nutzen für die Käufer offensichtlich. Sie bekommen ein Notebook mit einer langen Akkulaufzeit – und genau danach haben sie gesucht!

Was macht guten Content aus?

Mit gutem Content kann also die Kaufwahrscheinlichkeit von Besuchern, die sich eine Produktdetailseite anschauen, erhöht werden. Doch was zeichnet einen guten Content aus? Und wie können Online-Händler erkennen, ob ihr Content gut ist? Das hat Morys in zahlreichen A/B-Tests gemeinsam mit Shop-Betreibern in der Praxis getestet. Einfach den Kunden mehr Text in der Produktbeschreibung anzubieten, ist keine gute Lösung. Stattdessen ergaben sich nach Auswertung der Tests folgende Ergebnisse:

  • „Value:“ Features verkaufen nicht – es zählt die Lösung aus Kundensicht
  • „Proof:“ Konsumenten brauchen Beweise oder Belege
  • „Authentizität:“ Glaubwürdige Fotos haben besser funktioniert als Hochglanz-Marketing-Bilder

Wonach treffen Kunden Kaufentscheidungen?

Viele Shop-Betreiber glauben, ihre Kunden durch Fakten vom Kauf eines Produkts überzeugen zu können. Stattdessen läuft die menschliche Entscheidung, ob etwas gekauft werden soll oder nicht, aber nicht rational, sondern unbewusst ab. Vor dem geistigen Auge des Kunden entsteht ein Bild, wie er das Produkt nutzt. Wie das neue schwarze Kleid ausgeführt wird, wie gigantisch der aktuelle Blockbuster auf dem neuen Fernseher wirken würde, oder wie die Gartenarbeit mit dem neuen Laubbläser in Nullkommanichts erledigt wäre. Diese Bilder im Kopf der Kunden zu erzeugen ist die Aufgabe einer guten Produktbeschreibung. Einer Produktbeschreibung, die auf „Storytelling“ setzt.

Storytelling statt Feature-Auflistung

Das Ziel des Storytellings ist, ein Produkt oder eine Marke emotional aufzuladen. Der Kunde soll eine unbewusste Kaufentscheidung treffen, die anschließend durch rationale Fakten, die ebenfalls in der Produktbeschreibung auftauchen müssen, bestätigt wird. Marketing-Berater Christof Steinke hat für netzaktiv.de fünf wertvolle Tipps erarbeitet, worauf beim Storytelling immer geachtet werden sollte:

 

  1. Halte es einfach.Nicht zu viele Figuren, nicht zu viele Erklärungen.
  2. Halte es kurz.Im Web können die Leser sofort wegklicken, wenn es langweilig wird.
  3. Starte mit einem Kracher.Nur dann wird die Geschichte gelesen.
  4. Arbeite mit starken Bildern.Die besten Geschichten sind Bildergeschichten mit wenigen Worten.
  5. Mache es witzig.Wenn deine Leser lachen, hast du gewonnen

Content-Commerce: Best Practice

Wer als Shop-Betreiber auf Content-Commerce setzt, optimiert nicht nur einfach seine Produktbeschreibungen. Hier wird der komplette Shop-Aufbau auf den Kopf gestellt. Statt einer klassischen Navigation mit Kategorien und Produktgruppen, vermischen redaktionelle Inhalte und Shop-Elemente. Daraus entstehen komplette Themenwelten, in denen den Kunden Inhalte vorgestellt werden, zu denen die passenden Produkte mit einem Shop direkt gekauft werden können. Ein Beispiel hierfür liefert das digitale Fashion-Magazin von Conleys, das die Kunden mit News, Trends und Tipps versorgt und in diese Lifestyle-Welt passende Produkte einbindet, die mit einem Klick in den Warenkorb gelegt werden können.

Ein anderes Best Practice-Beispiel liefert Tambini. Hier finden Eltern Tipps, wie sie Geburtstagspartys ihrer Kinder organisieren können. Spiele, Bastelideen, Kuchenrezepte, Mottovorschläge: Tambini bietet alle erdenklichen Informationen. Die passenden Produkte können die Eltern nach der Lektüre direkt ordern!

tambini

Mehr zu den Themen Content Commerce und Storytelling finden Online-Händler in der aktuellen Ausgabe von shopanbieter to go, dem kostenlosen Online-Magazin für Shop-Betreiber und E-Commerce-Entscheider.

 

Kostenlose SEO-Tools: Die Google Webmaster-Tools sinnvoll nutzen

Von: | 13. Februar 2015 | Marketing
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

Eines der sinnvollsten kostenlosen SEO-Tools kommt von Google selber. Google weist immer gerne darauf hin, dass ihre Webmaster-Tools sehr wichtig sind, um die Website in Bezug auf die Suchmaschine gut aufzustellen. Der große Vorteil der Tools besteht vor allem darin, dass sie kostenlos sind und direkte Informationen von Google enthalten – anders als viele SEO-Tools, die nur eigene oder abgeleitete Daten liefern können. Deshalb ist es verwunderlich, dass es nach wie vor Unternehmen gibt, die die Webmaster-Tools nicht oder nur sporadisch nutzen.

logo-bloofusionMarkus Hövener, Geschäftsführer der SEO-/SEM-Agentur bloofusion, gibt in diesem Artikel einen schnellen Überblick, welche Funktionen aus den Google Webmaster-Tools gebraucht werden und warum.

Um die Webmaster-Tools nutzen zu können, müssen Website-Betreiber diese zunächst validieren, was verhindern soll, dass auf Daten fremder Website zugegriffen werden kann. Dafür gibt es verschiedene Optionen: Unter anderem lässt sich etwa ein bestimmter HTML-Code in die eigene Website einbauen, was bei einer fremden Website nicht möglich ist.

Sobald die Validierung erfolgt ist – die übrigens regelmäßig überprüft wird –, kann der Kontoinhaber auf viele Funktionen zugreifen, vor allem:

  1. Leistungs-Daten (Suchanfragen, Klickraten, …)
  2. Fehlermeldungen bzw. potenzielle Fehler (z. B. Seiten, die 404-Fehler liefern)
  3. Übermitteln von Website-Änderungen an Google (vor allem: Umzug der Domain)
  4. Meldungen von Google bei Abstrafungen oder kritischen Problemen (Hacking)
  5. Diagnostische Hilfsmittel (z. B. bei der internationalen Ausrichtung einer Website)

In der Tabelle finden sich alle derzeit verfügbaren Funktionen mit einer Einschätzung, wie oft diese genutzt werden sollten. Es empfiehlt sich ohnehin für alle Website-Betreiber, einen regelmäßigen (z. B. monatlichen) Check vorzunehmen, bei der alle relevanten Funktionen überprüft werden. Leider muss dazu gesagt werden, dass in der Regel keine klaren Handlungsanweisungen durch Google gegeben werden. Die Interpretation der Daten und die Ableitung sinnvoller To-dos nimmt einem die Suchmaschine leider nicht ab. Aus Platzgründen kann nicht auf jede Funktion in der Tiefe eingegangen werden.
(Weiterlesen…)

 

Zum Marketingerfolg mit der CAMPIXX:Week

Von: | 10. Februar 2015 | Marketing,Veranstaltungen
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

(Veranstaltungshinweis): Seinen Horizont erweitern und den Austausch zu Gleichgesinnten suchen: das bietet die CAMPIXX:Week 2015 allen Marketeers aus dem Online- und Kreativbereich. Die Weiterbildung in Berlin am Müggelsee von 9. – 15. März (ab 109 Euro/Tag) vereint umfassendes Lernen im Bereich Online Marketing sowie auf den angrenzenden Feldern des Offline Marketings zusammen mit einer Prise Spaß und Unterhaltung, um ihren Besuchern eine unvergessliche Woche zu bescheren. Inhalte der Thementage:

  • Neuromarketing
  • Media
  • Kreativität
  • Kommunikation
  • Inbound Marketing
  • Suchmaschinenoptimierung (SEO)

(Weiterlesen…)

 

Bing Ads: Viel Performance trotz geringer Reichweite

Von: | 10. Februar 2015 | Marketing
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 4.5/5 (2 votes cast)

Obwohl Microsoft schon seit 2006 und damit recht lange im Online-Anzeigengeschäft dabei ist, spielte die eigene Anzeigenplattform (vor allem in Europa) eine Außenseiterrolle: Das damals noch MSN adCenter genannte Anzeigenprogramm spielte vor allem Anzeigen von Yahoo! und eigene Anzeigen mit recht geringer Reichweite aus.

Im Jahr 2010 schlossen Yahoo! und Microsoft eine tiefergehende Partnerschaft und gründeten die Microsoft Search Alliance, mit der Microsoft Zugriff auf alle Anzeigenkunden des Partners Yahoo! bekam um diese in der eigenen Suche auszuspielen.

Der Startschuss für das im Folgenden beschriebene Anzeigenprogramm Bing Ads fand dann 2012 statt, als die Search Alliance in Yahoo! Bing Network und das adCenter in Bing Ads umbenannt wurde.

Nicht jeder dürfte in der Vergangenheit mit den Anzeigenprogrammen von Microsoft und Yahoo! in Kontakt gekommen sein, deren Versuche in Europa und Deutschland Fuß zu fassen, waren zögerlich und durch die geringe Reichweite nicht sehr interessant für die meisten Anzeigenkunden. Auch war die Usability der damit verbundenen Tools nicht sehr eingängig und rudimentär bzw. nicht übersetzt. Ein geringer Marktanteil verbunden mit schlechter Performance waren weitere Faktoren, die eine zeitaufwändige Einrichtung einer Kampagne, zumindest in Deutschland, nicht lohnenswert erscheinen ließen.

Glücklicherweise hat sich seitdem einiges zum Positiven verändert: Google ist zwar noch immer der unangefochtene Spitzenreiter in der Websuche und dem damit verbundenen Anzeigenmarkt, Yahoo! und Microsoft haben aber mittlerweile eine Alternative geschaffen, die trotz (oder gerade wegen) des noch geringen Marktanteils eine interessante Möglichkeit bietet, neue und relevante Besucher auf die eigene Webseite zu navigieren.

Martin Ritter, Geschäftsführer der WEBneo Internetagentur für Online Marketing, zeigt in diesem Artikel für wen sich Bing Ads lohnt und wie dieser Kanal von Online-Händlern erfolgreich eingesetzt werden kann.

Bing Ads heute

bing ads

Das Bing Ads Anzeigennetzwerk bietet die Möglichkeit eine (je nach Zielregion unterschiedlich) große Besuchergruppe zu erreichen, indem es Anzeigen in der Microsoft Suchmaschine Bing und im Yahoo!-Netzwerk ausspielt. Der Marktanteil des Konkurrenten Google beträgt zwar in den USA ca. 67% (Quelle: Searchengineland.com) und in Deutschland sogar über 90% (Quelle: Statista) , aber gerade die verbleibenden Anteile der Suchenden können durchaus interessant sein und eine lohnende Zielgruppe darstellen.

Eine besonders interessante Zielgruppe sind z. B. Benutzer, die am Arbeitsplatz mit Microsoft-Produkten und der Bing-Suche ausgestattet sind – gerade im B2B-Bereich ein sehr interessantes Segment, dessen Erschließung sich lohnen kann. Ein steigender Prozentsatz an Geräten wird mit Windows 8 betrieben, dort können Anzeigen sogar innerhalb der Windows-Suchfunktion ausgespielt werden und auch außerhalb des regulären Umfelds einer Websuche für Impressions und Klicks sorgen. Auch die ca. 7% Smartphone-User mit Windows Mobile Betriebssystem kommen als potentielle Empfänger der eigenen Werbeinhalte in Frage.

Zwar mögen die Zahlen bzw. Marktanteile den Eindruck einer geringen Verbreitung erwecken, aber mehr und mehr Nutzer können über das Bing Ads Netzwerk erreicht werden.

Eine weitere recht niedrig ausfallende Zahl macht Bing Ads für Werbetreibende aber besonders interessant: Der CPC (Cost per Click = Preis pro Klick auf eine Anzeige).

Aufgrund der teilweise (noch) wesentlich geringeren Konkurrenz bei der Anzeigenschaltung fallen insgesamt (je nach Branche teils deutlich) niedrigere CPCs an als in vergleichbaren Kampagnen bei Google AdWords. (Weiterlesen…)

 

Emotionale Gründe für eine Kaufentscheidung

Von: | 29. Januar 2015 | Marketing
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (1 vote cast)

Bei vielen Online-Shops begnügen sich die Betreiber bei der Beschreibung ihrer Produkte mit der Auflistung nüchterner Fakten. Dabei spielen rationale Gründe bei der Kaufentscheidung nur selten eine Rolle. Das „haben wollen“ steht im Vordergrund. Und um dieses Grundbedürfnis zu wecken, sollten Shop-Betreiber zu Geschichtenerzählern werden.

Wie viel Mühe sich Shop-Betreiber bei der Erstellung von Produktbeschreibungen geben, ist von Anbieter zu Anbieter sehr unterschiedlich. Zwei fiktive Beispiele: Während ein Elektronikhändler einen Philips-Fernseher mit „Ambilight: ja“ beschreibt, setzt ein anderer auf ausführlichere Informationen: „Verwandeln Sie Ihr Wohnzimmer in einen Kinosaal! Erleben Sie Fernsehen in einer neuen Dimension. Die patentierte Ambilight-Technologie projiziert die Farben des aktuellen Fernsehprogramms auf die Umgebungswand und befreit das Bild aus den Fesseln des Bildschirms. Noch größer, noch breiter, noch lebendiger! Entdecken Sie Fernsehen neu!“

Mit diesen konträren Beispielen lässt sich anschaulich demonstrieren, was in der Online-Marketing-Welt mit Storytelling gemeint ist. Storytelling, also das Erzählen von Geschichten, soll genutzt werden, um ein Produkt oder auch einen ganzen Shop emotional aufzuladen. Der fiktive Shop-Betreiber mit der Beschreibung „Ambilight: ja“ hätte wahrscheinlich nur die Chance, aufgrund eines Preisvergleichs durch ein günstiges Angebot Kunden zum Kauf zu animieren. Und zwar nur die Kunden, die sich bereits zum Kauf dieses speziellen Fernsehers entschieden haben. (Weiterlesen…)

 

Bereits über 65.000 Downloads unserer Wissensmagazine – Rechnungskauf, Vertrieb über Marktplätze und Einsteiger-Leitfaden am beliebtesten

Von: | 14. Januar 2015 | Marketing
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

Die E-Commerce-Branche kennt uns ja nicht nur wegen unserer regelmäßigen Blog-Beiträge, sondern auch unserer etlichen Wissensratgeber wegen. Diese wurden entweder in Buchform oder als Ratgeber und Whitepaper veröffentlicht. In den meisten Fällen nur zum kostenlosen PDF-Download angeboten, manchmal auch zusätzlich als Printversion verteilt und im einen Fall gibt es das Buch auch nur im Print.

In den letzten Jahren entstanden so insgesamt vier Bücher und etliche Ratgeber bzw. Whitepaper. Inhaltlich können wir wohl die gesamte Bandbreite des E-Commerce abdecken. Dies geht von Büchern für Einsteiger, über Ratgeber zu Payment, Recht, Inkasso, DDOS-Attacken, Marketing und Logistik oder Controlling. Oder auch unseren zweimonatigem Online-Händlermagazin shopanbieter to go.

Für unsere Ratgeber haben wir uns selbst von jeher drei Leitlinien auferlegt:

  1. Inhaltliche Tiefe, um Leitmedium für das jeweilige Thema zu werden
  2. Keine theoretischen Abhandlungen, sondern absolute Praxisnähe
  3. Das Werk muss für kleine und mittelständische Unternehmen gleichermaßen passen, also keine Abhandlung darüber wie es die ganz großen Player, bspw. Otto oder Zalando machen

Sicherlich vorteilhaft zur Erreichung unserer eigenen Maßstäbe ist, dass wir nicht nur aus dem operativen Tagesgeschäft kommen, sondern auch noch mit mindestens einem Bein in der Praxis stehen. Abgerundet wird unsere Praxiserfahrung durch etliche Hundert Gespräche mit Händlern, Anbietern, Agenturen und sonstigen Marktteilnehmern.

Dass es uns gelingt, unseren Ansprüchen gerecht zu werden, belegen die eindrucksvollen Abrufzahlen unserer Ratgeber. Die gestrige Prüfung unserer Analyse-Zahlen ergab, dass unsere Werke mittlerweile bereits 65.000 mal runtergeladen wurden. Und dies, obwohl einige Ratgeber nur unseren Newsletter-Abonnenten (Registrierung natürlich kostenlos) zum Download zur Verfügung stehen.

Hinzu kommen einige Tausend Print-Exemplare für einzelne Ratgeber.

Anbei eine Übersicht unserer drei Top-Ratgeber nach PDF Download-Zahlen:

Hier geht es zur Übersicht all unserer Veröffentlichungen und hier zu unserem  zweimonatigem Online-Händlermagazin shopanbieter to go.

E-Commerce-Anbieter profitieren vierfach
Sie sind Lösungsanbieter, Agenturen und Dienstleister im E-Commerce? – dann sollten Sie sich mit uns in Verbindung setzen. Schließlich erreichen Sie mit unseren Ratgebern gleich vier Ziele:

  1. Steigerung Bekanntheitsgrad
  2. Positionierung als kompetenter Ansprechpartner
  3. Leadgenerierung
  4. Content zur eigenen Nutzung/Verbreitung (Ratgeber gesamt, Expertengespräch, ggf. Success story)

Rufen Sie uns einfach unter Tel. Nr. +49 89 809 132 790 an oder senden Sie uns eine Mail an info@shopanbieter.de. Gerne senden wir Ihnen weitere Informationen zu.

 

Praxistipp Newsletter- bzw. Marketing-Planung (inkl. Linklisten zu Tools & Anlässen)

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

E-Mailmarketing lebt heutzutage von Anlässen. Dies gilt ganz besonders für Stand-alone-Mailings, mittlerweile aber auch für regelmäßige Newsletterausgaben. Denn auch diese benötigen heute einen “Anknüpfungspunkt”, um sich aus der Masse der täglichen Mails abzuheben. Es geht darum, in der Mail “eine Geschichte erzählen” zu können und die Geschichte benötigt einen Aufhänger. Diesen liefert dann der Mailinganlass.

Nun bietet jedoch nicht jeder Firmenalltag – noch weniger der Webshop-Alltag – regelmäßig spannende Anlässe, die für unterhaltsamen Geschichten taugen. Dann übernehmen externe Anlässe diese Rolle, allen voraus kalendarische Ereignisse. Diese können den unterschiedlichsten Kategorien entnommen werden:

  • Generelle Anlässe (Saisons): SSV, WSV, Eröffnung Freibadsaison
  • Sonstige Verkaufsaktionen: Happy Sunday…
  • Feiertage, Ferien etc.
  • Branchenbezogene Ereignisse: Messen, Preisverleihungen/Nominierungen (Nobelpreis, Autorenpreise etc.), Ranglisten-Ereignisse, “XY des Jahres-Benennungen”
  • Zielgruppenbezogene Ereignisse: “May the forth”…, Einschulungstermine etc.
  • Kundenindividuelle Ereignisse: Namenstage, Geburtstage der Kinder, aber auch “Kundenjubiläen” etc. (für individualisierte Mailings)
  • Regionale Anlässe: Wiesn-Anstich, Kieler Woche, Hafengeburtstag, aber auch regionale Wetterkapriolen o.ä.
  • Welttage des…: Es gibt eine unüberschaubare Zahl an offiziellen (durch die UN oder ähnliche Organisationen ausgerufene) und weniger offiziellen “Welttagen”.
  • Selbstdefinierte (erfundene) Ereignisse: “Eichkaterwoche”… – hier sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt!

(Weiterlesen…)

 

Checkliste Weihnachtsgeschäft V – Nachfassaktionen

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

Eine Weihnachts-Checkliste im Januar? Doch, doch, wir haben noch alle Tassen im Schrank: Schließlich gibt es auch im Januar noch Weihnachtsgeschäft, das abgegriffen werden kann. Da sind beispielsweise die Kunden, die zum Fest Geld geschenkt bekommen haben. Außerdem die Gutscheinkunden. Und dann noch alle die, die sich ihre Weihnachtswünsche stets erst nach Weihnachten erfüllen, um Geld zu sparen…

Daher gibt es heute noch einmal einige “To-dos” bzw. Tipps für Ihr Weihnachtsgeschäft.

(Weiterlesen…)