Aktuelle News

Die Angst der Online-Händler vor Facebook-Marketing – und warum sie unbegründet ist [Sponsored Post]

Von: | 25. Juli 2016 | Marketing
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Jeder Online-Händler hat das Gefühl, er müsste es machen, aber kaum einer macht es richtig: Mit Facebook-Marketing kann man auch im E-Commerce viel erreichen – und viel falsch machen, weiß der Online-Marketing-Experte Stefan Stefanov.

facebook-pixabay-unknownAn dieser Erkenntnis führt für Online-Händler kein Weg mehr vorbei: Social Media ist ein fester Bestandteil des Alltags ihrer Kunden. Das aktuellste Zahlenmaterial zu diesem Thema stammt von der Inbound-Marketing- und Sales-Plattform HubSpot. Die hat im Rahmen ihrer Studie „The Future of Content Marketing“  weltweit 1.091 Internet-Nutzer zu ihren Online-Gewohnheiten befragt. Ergebnis: Für 76 Prozent der Befragten ist Facebook fast eine genauso wichtige Informationsquelle wie Suchmaschinen (79 Prozent). Und: Die Facebook-Nutzung unter den befragten Usern stieg im vergangenen Jahr um 57 Prozent an.

Viel Unsicherheit in den Unternehmen

Eine dermaßen engagierte, aufmerksame und noch dazu stark wachsende Nutzerschaft schreit förmlich danach, durch Marketing-Maßnahmen adressiert zu werden – das hat mittlerweile auch der Großteil der deutschsprachigen KMU eingesehen: Der Online-Marketing-Dienstleister ReachLokal hat Anfang Juli rund 200 kleine und mittelständische Unternehmen aus Deutschland und Österreich nach ihren Social-Media-Aktivitäten befragt: 76 Prozent der Befragten waren demnach auf Facebook zu Vermarktungszwecken aktiv. Das klingt auf den ersten Blick gar nicht schlecht – der Teufel steckt aber wieder mal im Detail: Denn fast die Hälfte aller Befragten waren sich nicht sicher, ob ihre Werbung auf Facebook überhaupt eine Wirkung erzielt. 20 Prozent waren sogar davon überzeugt, dass das Facebook-Marketing weder neue Kunden auf die Seite brachte noch den Umsatz steigerte. Und dann ist da auch noch die Angst vorm nächsten Shitstorm, die ein allzu aktives Engagement oft behindert.

Experten-Rat: Exakte Zielgruppendefinition und fleißiges Re-Targeting

stefan-stefanovDa steht also auf der einen Seite das enorme Potenzial von Social Media-Plattformen, auf denen Unternehmen ihre Kunden in einem beinahe familiären Umfeld antreffen, das noch dazu extrem gute Targeting-Möglichkeiten bietet. Auf der anderen Seite steht die große Unsicherheit auf Unternehmensseite: Was zum Teufel bringt das überhaupt alles? Diese Ambivalenz kennt auch der Online-Marketing-Experte Stefan Stefanov, der Online-Kurse zum Thema Facebook-Marketing anbietet – und er kann die Unsicherheit seiner Kunden nachvollziehen. „Es gibt dutzende Sachen, die man beachten muss und falsch machen kann, wenn es um Facebook Marketing geht“, so Stefanov. „Wenn man einmal weiß, wie alles zusammenhängt und funktioniert, ist es einfach, aber bis dahin kann es ein steiniger Weg werden.“ (Weiterlesen…)

 

Amazon Marketplace – die Geschichte von den Putzerfischen und dem Raubfisch

Von: | 15. Juli 2016 | Marketing
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whale-1417883_640Kurz vorm Wochenende: Im heutigen Artikel der IWB Amazon Marketplace: So lässt sich dort Geld verdienen, werden ein paar Expertenmeinungen zum Thema Vertrieb über Amazon vorgestellt.

Gleichzeitig werden ein paar erfolgreiche Marketplace-Händler kurz vorgestellt. Allen gemein ist, dass sie entweder Eigenmarken oder zumindest exklusive Produkte auf Amazon vertreiben. Was wiederum meine Meinung bestätigt, dass man in der Regel nur mit Eigenmarken bei Amazon richtig erfolgreich sein kann. Oder zumindest sehr nischige Produkte hat.

Da auch vom IWB-Autor befragt, habe ich die Situa­tion bei Amazon mit einer „Putzsymbiose“ unter ­Fischen verglichen:

„Der Putzerfisch braucht den Raubfisch zum Überleben, muss aber ständig Angst haben, von ihm gefressen zu werden. Es scheint für Händler genügend Platz zu geben, eine ‚Putzsymbiose‘ mit Amazon einzugehen. Die Gefahr gefressen zu werden, bleibt aber immer.“

 

Bildquelle:

CC0 Public Domaon, ImageDragon @ pixabay

 

Content-Marketing: Inhalte und Formate, die (nicht nur) für Shop-Betreiber wichtig sind

Von: | 6. Juli 2016 | Marketing
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Ziel- und planloses Schreiben führt nur selten zum Erfolg. In diesem Artikel werden die für Onlineshops wichtigsten Inhalte bzw. Formate beschrieben, die in der Praxis häufig gute Ergebnisse liefern. Bei Content-Marketing geht es im Grunde nie um die schiere Menge an Inhalten. Wer also ein Blog mit beliebigen Inhalten füllt, wird schnell merken, dass dabei keine für SEO wichtigen Signale entstehen: Weder werden so wichtige externe Links oder soziale Signale generiert, noch werden Rankings erreicht, die auch in Bezug auf den Umsatz wichtig sind.

Im Folgenden werden daher Inhalte/Formate vorgestellt, die in der Praxis gezeigt haben, dass sie bestimmte Ziele – externe Verlinkungen, soziale Signale, Rankings … – erreichen können. Das bedeutet natürlich nicht, dass diese in jedem Fall funktionieren. Auch bei erfolgreichen Content-Marketern kommt es immer wieder vor, dass eine sorgfältig geplante und gut umgesetzte Aktion die Ziele (zum Teil stark) verfehlt.

Falls eine bestimmte Maßnahme die gesetzten Ziele nicht erreicht, sollte man selbstkritisch sein und nach eigenen Fehlerquellen suchen. Vor allem aber gilt: Der stete Tropfen höhlt den Stein. Man sollte also nicht eine einzige Aktion realisieren und dann enttäuscht aufhören, wenn diese nicht das perfekte Ergebnis liefert. Gemäß der Logik „don’t put all your eggs in one basket“ sollten Online-Marketer je nach Zielsetzung auf unterschiedliche Maßnahmen setzen, um z. B. gleichzeitig Links und soziale Signale zu generieren.

Bei den im Folgenden beschriebenen Inhalten und Formaten ist auch wichtig, dass die Ziele nicht immer trennscharf zu realisieren sind. Mit anderen Worten: Ein Ratgeber, der nur für Links erstellt wird, kann natürlich trotzdem auch für den Aufbau der eigenen Marke dienen oder auch soziale Signale generieren.

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Der wahre ROI eines CRM-Systems – [Sponsored Post]

Von: | 29. Juni 2016 | Marketing,Sponsored Posts
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Oft sind Unternehmensausgaben ein emotionales Thema. In einigen Fällen tun Führungskräfte sofort ein Produkt auf Basis seines Preises pauschal ab, weil sie daran glauben, es sich nicht leisten zu können. In anderen Fällen besitzen sie eine vage Vorstellung davon, dass eine Ware „sich selbst trägt“. Dabei bemühen sie sich nicht um eine Berechnung des Produktwerts hinsichtlich höherer Produktivität, geringerer Kosten oder höherer Umsätze. Um den wahren Wert eines Produkts, einschließlich eines CRM-Systems, für Ihr Unternehmen festzustellen, ist es aber nötig, den wahren Return on Investment zu berechnen.

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Wie Sie Ihren ROI berechnen

Der Return on Investment (ROI) wird üblicherweise prozentual ausgedrückt. Er ist das Resultat einer einfachen Formel:

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Die Investitionskosten werden von der Rendite subtrahiert, dann durch die Investition geteilt. Zum Erreichen des Prozentwerts multiplizieren Sie Ihr Ergebnis mit 100.

Der ROI Ihres CRMs

Die Berechnung Ihrer Rendite auf ein CRM umfasst zwei Schlüsselfaktoren, wie die Anzahl an Arbeitsstunden, die das Produkt einspart, und die Ertragssteigerung, die es erzielen kann. Um dies mittels eines sehr einfachen Beispiels zu zeigen, nehmen wir Jana, Besitzerin eines kleinen Unternehmens, das Kerzen und Seifen herstellt und vermarktet. Sie hat einen Online-Shop und verkauft ihre Waren bei Festen und Bauernmärkten.

Jana fängt mit der Verwendung eines CRMs an, das ihr Unternehmen 59 € pro Monat kostet. Sie hat eine Hilfskraft, die die Kundenkontaktdaten immer per Hand in ihre Verteilerlisten eingegeben hatte. Das CRM ermöglicht ihr, die gesamten Kundendaten automatisch an derselben Stelle einzutragen. Dies spart ihr 5 Stunden pro Monat zum Satz ihrer Hilfskraft von 10 € pro Stunde ein.

Darüber hinaus fängt Jana an, ihr CRM zu nutzen, um Drip-Marketing-E-Mails zu senden. Ihre Kunden, die früher nur Nachrichten von ihr bekommen haben, wenn Jana Zeit hatte, erhalten heute freundliche E-Mails einen Monat nach dem Kauf, kurz vor ihren Geburtstagen und Jubiläen und auch einige Tage, bevor Jana einen Stand bei einer lokalen Veranstaltung hat. Ihre Profitabilität von zusätzlichen Umsätzen, die diesen Aktivitäten zugeschrieben wird, erhöht sich um 200 € pro Monat. Janas Investition in ein CRM erwirtschaftet eine Rendite von 423 %. (Weiterlesen…)

 

Abmahngefahr Kontaktformular – Datenschutzerklärung erforderlich

Von: | 14. Juni 2016 | Marketing
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protectedshops-logoGastartikel: Wer Kunden oder Interessierten ein Kontaktformular auf seiner Webseite zur Verfügung stellt, muss über die damit verbundene Datenerhebung, -speicherung und –nutzung informieren. Andernfalls liegt ein abmahnbarer Wettbewerbsverstoß vor.

Mit Urteil vom 11.03.2016 hat das Oberlandesgericht (OLG) Köln entschieden, dass Webseitenbetreiber, die ihren Besuchern ein Kontaktformular zur Verfügung stellen, eine Datenschutzerklärung bereithalten müssen, in der über die Erhebung, Speicherung und Nutzung der personenbezogenen Daten, die in die Maske eingegeben werden müssen, informiert wird (AZ: 6 U 121/15). Fehlt ein entsprechender Hinweis, liegt ein abmahnbarer Wettbewerbsverstoß vor.

Gesetzliche Informationspflicht

Betreiber von Webseiten sind Diensteanbieter im Sinne des Telemediengesetzes (TMG) und nach dessen § 13 verpflichtet, Webseitenbesucher (= Nutzer)

zu Beginn des Nutzungsvorganges über Art, Umfang und Zwecke der Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten … in allgemein verständlicher Form zu unterrichten, sofern eine solche Unterrichtung nicht bereits erfolgt ist.

Die Beklagte, die von einem Konkurrenten wettbewerbsrechtlich abgemahnt wurde, hatte diese Informationspflicht bezüglich des Kontaktformulars nicht erfüllt.

Wettbewerbsverstoß wegen fehlender Datenschutzerklärung?

Vor Gericht versuchte sie sich zum einen damit zu verteidigen, dass es sich bei der genannten Norm nicht um eine sog. „Marktverhaltensregel“ handelt, was aber Voraussetzung für ein wettbewerbsrechtliches Vorgehgen wäre. Zum anderen war sie der Auffassung, dass sich eine Aufklärung über die Datennutzung bei einem Kontaktformular erübrigen würde. Wie die dort eingegebenen personenbezogenen Daten (z.B. Name und E-Mail-Adresse) verwendet würden, nämlich zur Beantwortung der vom Nutzer gestellten Anfrage, sei offenkundig. (Weiterlesen…)

 

Handel im Jahr 2040

Von: | 24. Mai 2016 | Marketing
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24Zukunftsmusik: Wie kaufen und verkaufen wir Produkte im Jahr 2040? Mit dieser und vielen anderen Fragen hat sich der deutsche Trendforscher Sven Gábor Jánszky ausführlich beschäftigt. Als Leiter des 2b AHEAD-ThinkTanks lädt er seit 13 Jahren 250 Geschäftsführer und Innovationschefs der deutschen Wirtschaft ein. Diese entwerfen unter seiner Leitung Zukunfts-Szenarien und Strategieempfehlungen für die kommenden zehn Jahre.

robot-507811_1280Im zweiten Teil seiner aktuell erschienenen Trendanalyse „Artificial Intelligence“ hat Jánszky versucht, die Frage „Nehmen uns Computer die Arbeit weg?“ zu beantworten. Ein Teil dieser Analyse befasst sich damit, wie wir Produkte im Jahr 2040 kaufen und verkaufen werden.

Standard-Bereich verschwindet

Laut Jánszky verschwindet bis 2040 der große Standard-Bereich im Handel. Dieser bildet den mittleren Preis und die mittlere Qualität ab. Übrig bleiben nur die zwei Bereiche Economy und Premium. Denn aufgrund der wachsenden Digitalisierung verschieben sich die menschlichen Werte, sodass nicht mehr alle Entscheidungen auf Basis der gleichen rationalen Logik – dem Preis-Qualitäts-Vergleich – getroffen werden.

Diese Grundlage trifft nur noch für das Economy-Segment zu. „Die Kunden im Premium-Segment treffen ihre Kaufentscheidung nicht nach Qualität und Preis sondern nach deren Eignung als Identitätsmanager“, schreibt der Trendforscher und fügt hinzu: „Die Geschäftsmodelle der Zukunft werden diesen grundlegenden Wandel der Marktpyramide aufnehmen und die Verkaufsstrategien entsprechend verändern müssen.“

Wie Economy und Premium funktionieren

Zukünftig wird die Bedeutung von Technologien in Verkaufsprozessen steigen. Denn sie werden sich an die Bedürfnisse der Kunden anpassen – auch wenn sich diese verändern. „Die von den Geräten gegebenen Empfehlungen sind also nicht nur individuell verschieden, sondern auch situativ verschieden. Beides zusammen heißt: adaptiv“, schreibt Jánszky. (Weiterlesen…)

 

Überraschende und unerwartete Entwicklungen im E-Commerce

Von: | 23. Mai 2016 | Marketing
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Surprise: „Eigentlich habe ich immer gedacht, dass das Internet wieder ‚weg geht‘ oder zumindest in Deutschland verboten wird“, sagt Alexander Posselt, Leiter der Marketing-Abteilung bei myToys.de. Dabei waren bereits 1997 etwa 6 Millionen Computer weltweit mit dem Internet verbunden. „Irgendwann hatte ich mich daran gewöhnt und die anfänglichen Zweifel vertrieben. Bei den Mobil-Entwicklungen der letzten Jahre war es dann wieder da: dieses Gefühl, dass sich so etwas nie durchsetzen wird. Aber wieder falsch gedacht“, erklärt Posselt. Aber auch alle andere befragte Experten aus dem plentymarkets Jahrbuch des E-Commerce 2015 wurden im Laufe ihrer Karriere von so mancher Entwicklung überrascht.

Auf- und Abstiege

tree-200795_1280Alexander Posselt von myToys.de hat sich daran gewöhnt, dass das Internet in alle Bereiche vordringt. Dieses Paradigma ist aber nicht überall verbreitet, wie Dr. Björn Schäfers, Geschäftsführer der shopping24 internet group, verrät: „Dass man immer noch auf so viele Leute trifft, die davon überzeugt sind, dass das Internet ausgerechnet ihre Branche nicht beeinflussen wird und alles so bleibt wie es ist.“

Von der schnellen Verbreitung des Internets wurde aber auch Stefan Hamann, Gründer und Vorstand der shopware AG, überrascht: „Ich habe mich schon gewundert, mit welcher rasanten Geschwindigkeit das Internet eine ‚kritische Masse‘ erreicht hat und wie schnell Unternehmen aus den verschiedenen Teilbereichen gewachsen sind. Egal, ob Google, Facebook, Twitter, WhatsApp, oder wie sie alle heißen – da hat es wahnsinnig viele spannende Dinge gegeben in den letzten Jahren.“ Im Jahr 2012 hatten übrigens schon 85 Prozent der deutschen Haushalte einen Internetzugang – im EU-Durchschnitt waren es dagegen nur 76 Prozent.

Auch andere Experten haben nicht mit dem rasanten Wachstum der heutigen Internet-Giganten gerechnet: „Dass Facebook in so kurzer Zeit so mächtig wird und zu den Globalplayern im Internet aufsteigt. Nicht zu vergessen die Entwicklung von Google zum Quasi-Suchmaschinenmonopolisten – zumindest in Deutschland“, sagt Markus Müller, Geschäftsinhaber der System Com 99 e. K., und fügt hinzu: „Dass Google nebenbei in immer neue Bereiche vorstößt, kommt noch dazu. Vor 20 Jahren hat sicherlich niemand damit gerechnet, dass einmal ein Großteil der Bevölkerung das Internet im Westentaschenformat dabei hat und dass es für Kinder keine größere Strafe geben könnte, als ihnen das Smartphone wegzunehmen.“

Ähnlich geht es Dr. Sebastian Wieser, Gründer und Chief Visionary Officer bei der Mercateo AG: „Überrascht hat mich das Businessmodell von Google mit Keyword Advertising, das ich erst 2002 verstanden habe. Erstaunlich, wie wir vorher bei Mercateo ohne Google überhaupt überleben konnten.“ Mirko Platz, Geschäftsführer und Gründer von ChannelPilot Solutions, fügt hinzu: „Dass Dienste wie Tinder oder Snapchat so erfolgreich werden könnten. Das hätte ich mir niemals vorstellen können.“ Wie auch? Sonst hätten sich die Experten sicher auch an solch ein Projekt gewagt. (Weiterlesen…)

 

Top-Produkte pushen den Umsatz

Von: | 12. Mai 2016 | Marketing
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Der E-Commerce wächst und wächst, so viel ist schon einmal klar. Aber wie viel genau? Man weiß es nicht genau. Denn viele Studienergebnisse passen immer perfekt zu den Zielen der Auftraggeber. shopanbieter.de will es besser machen und hat dafür den kostenlosen trendreport erstellt. Diese Studie soll Trends und Entwicklungen im Online-Handel aufzeigen. Der folgende dritte Beitrag der Artikelserie zum trendreport zeigt, dass die Top-Produkte im Sortiment den Umsatz antreiben:

Um online die Topseller herauszufinden, ermittelt metoda die 100.000 nachfragestärksten Produkte auf Amazon und von anderen Preissuchmaschinen. Das Münchner Unternehmen unterteilt diese in thematisch zusammenhängende Kategorien. Anschließend werden die Produktpreise von den verschiedenen Anbietern erhoben und analysiert. Das Ergebnis bildet die Sortimentsabdeckung der Händler an den Schnelldrehern im E-Commerce ab. (Weiterlesen…)

 

Online-Marketing in der Praxis: Wie Connox hochwertige Produkte verkauft

Von: | 4. Mai 2016 | Marketing
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Das Image des Online-Handels wird oft auf „günstig“ und „bequem“ reduziert – dabei werden auch hochwertige Designer-Produkte über das Internet verkauft. Worüber man dabei in Bezug auf Online-Marketing nachdenken sollte, zeigt das Interview mit Connox.

Abbildung 1: Connox hat sich auf Wohnaccessoires und Möbelstücke spezialisiert.

Abbildung 1: Connox hat sich auf Wohnaccessoires und Möbelstücke spezialisiert.

Hallo Anja, kannst Du Dich und Deinen Arbeitgeber bitte kurz vorstellen?

Gern! Ich bin für das Content-Marketing bei Connox verantwortlich. Connox ist ein Onlineshop für Wohndesign. Wir verkaufen Designmöbel und Wohnaccessoires. Ursprünglich komme ich aus dem Bereich PR, habe Public Relations und Kommunikationsmanagement studiert. Dann bin ich über ein Inbound-Marketing-Traineeprogramm in einer Hannoverschen PR- und Online-Marketing-Agentur auf die Online-Schiene geraten.

Meine Arbeit bei Connox – dort bin ich seit 2014 – kombiniert heute beides: PR und SEO. So vernetzt und vielfältig wie das Content-Marketing ist auch mein Arbeitsbereich: Ich bin für unseren Wohndesign-Blog zuständig, betreue die Blogger, mit denen wir zusammenarbeiten, und unsere Social-Media-Kanäle. Auch Pressearbeit und Onpage-SEO gehören zu meinen Aufgaben. Gemeinsam mit meinen Kollegen aus Marketing und IT arbeite ich außerdem daran, connox.de nutzerfreundlicher zu gestalten.

 

Eure Produkte richten sich an eine sicherlich anspruchsvolle Kundschaft. Welche Auswirkungen hat das auf Eure Arbeit?

Das ist richtig, wir verkaufen Produkte aus dem Premiumsegment. Entsprechend gut informiert wollen unsere Kunden sein, bevor sie sich für ein Produkt entscheiden. Für uns bedeutet das, für jeden unserer 15.000 Artikel individuelle Texte mit umfassenden Informationen zu erstellen. Fakten zum Produkt, Hintergründe zum Entwurf und zur Verarbeitung, Beweggründe des Designers – all das hilft unseren Kunden bei ihrer Kaufentscheidung. Detailaufnahmen, Videos und 360°-Ansichten verschaffen ihnen einen möglichst realistischen Eindruck vom Produkt.

Das Thema Service ist bei uns nicht nur bei der Produktdarstellung allgegenwärtig. Wir versuchen bei allem, was wir tun, aus Sicht des Kunden zu denken. Customer Experience ist ein großes Thema. Unser Kundenservice ist via E-Mail, Telefon, Chat und WhatsApp erreichbar, in unterschiedlichsten Sprachen. Unsere Kunden können wahlweise am PC, via Tablet und Smartphone und seit letztem Jahr auch über unsere ConnoxApp einkaufen. Responsive ist unser Shop schon seit drei Jahren. Es bieten sich uns immer mehr technische Möglichkeiten, mit denen wir mögliche Barrieren abbauen können – und die nutzen wir. So kann jeder selbst entscheiden, über welche Kanäle und Medien er einkaufen oder mit uns in Kontakt treten möchte – wir schreiben das nicht vor.

 

Ist auch das Thema „Video“ für Euch relevant? Wie stark nutzt Ihr das?

Auf jeden Fall! Das ist ein großes Thema, bei mehreren tausend Artikeln aber auch eine Menge Arbeit. Daher greifen wir oftmals noch auf das Material der Hersteller zurück. Trotzdem: Gerade komplexere Produkte lassen sich am besten multimedial erklären. Mit Videos sind wir auch in der Lage, unseren Kunden Qualitätsunterschiede, Verarbeitungsmethoden und Hintergründe zum Entwurf zu vermitteln. Zurzeit sind mehr als 500 Videos auf unseren Shopseiten eingebunden.

Wir beschäftigen uns derzeit auch mit dem Thema Augmented Reality – eine schöne Möglichkeit, Produkte plastischer zu präsentieren.

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Anzeige von Konkurrenzprodukten innerhalb der Shop-Suchfunktion markenrechtswidrig

Von: | 27. April 2016 | Marketing
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protectedshops-logoGastartikel: Werden bei einer Produktsuche im Webshop Artikel von Konkurrenten angezeigt, obwohl der Kunde nach einer konkreten Marke gesucht hat, liegt eine Markenrechtsverletzung vor. Das Urteil des OLG Frankfurt a.M., das gegen Amazon erging, dürfte sich auf alle Shop-Betreiber auswirken.

Ein Hersteller von Sitzsäcken ging gerichtlich gegen Amazon vor, weil nach Eingabe seiner eingetragenen Marke in die Suchmaske auf „amazon.de“ auch Produkte von Konkurrenten in der Ergebnisliste angezeigt wurden. Die Suchfunktion von Amazon wurde bereits mehrfach gerichtlich angegriffen. Mit Urteil vom 11.02.2016 (AZ 6 U 16/15) hat das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main nun entschieden, dass ihre Funktionsweise zu Markenrechtsverletzungen führen kann.

Das war passiert

Gab man in die Suchmaske auf Amazon.de den Markennahmen des klagenden Unternehmens ein („Fatboy“), erschienen neben den entsprechenden Markenprodukten auch Angebote von Wettbewerbern. Denn die von Amazon eingesetzte Software durchsucht nicht nur die gesamte Plattform nach identischen Produktnamen oder Herstellern, sondern berücksichtigt ebenso vorangegangene Kundensuchen und verwandte Kaufentscheidungen anderer Kunden. Im Ergebnis werden dadurch auch Konkurrenzprodukte angezeigt.

Anzeige von Wettbewerbsprodukten trotz Markensuche

Die Klägerin sah darin eine Verletzung ihrer eingetragenen Marke und verlangte vom Marktplatzbetreiber Unterlassung. Sie warf Amazon vor, keine geeigneten und zumutbaren Vorkehrungen getroffen zu haben, um in der Ergebnisliste der Suchanfrage nach der konkreten Marke die Anzeige von Angeboten zu verhindern, die nicht vom Markenrechtsinhaber stammen. Amazon verteidigte sich damit, dass der durchschnittliche Onlineshopper bei der Eingabe eines Markennamens in die Suchmaske wisse, dass nicht nur unterschiedliche Produktgruppen in der Trefferliste angezeigt würden, sondern auch Artikel andere Hersteller.

OLG bejaht Markenrechtsverletzung

Dem folgte das OLG nicht. Die Richter waren vielmehr der Auffassung, dass ein Internetnutzer bei der Recherche nach einem bestimmten Markennamen Informationen und Angebote zu diesen spezifischen Produkten finden will. Fragt ein Kunde in einem Ladengeschäft den Verkäufer nach einer konkreten Marke, erwarte er, dass dieser ihm auch die entsprechenden Markenprodukte zeigt und nicht die der Konkurrenz. Schon gar nicht, wenn er nicht danach gefragt hat. (Weiterlesen…)