Aktuelle News

Paketchaos: Geht es bereits los?

Von: | 4. Dezember 2017 | Backoffice & Logistik
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Pakete und kleines AutoDHL, Hermes, GLS, DPD: Es sind noch vier Wochen bis Weihnachten, aber alle Logistikunternehmen kommen offenbar jetzt bereits an ihre Grenzen. Heute morgen schrieb eine Paketshop-Inhaberin in einer Facebook-E-Commercegruppe, dass sie als Paketshopbetreiber ab sofort auch Pakete von Hermes und DPD annehmen müssen. Die beiden Dienste wurden die Auslieferung an die Privatkunden jetzt über DHL abwickeln.

Ihr Posting schließt sie mit dem Rat:

Passt eure Versandzeit an.

Konkret liefe es jetzt so, dass DPD und Hermes zwar in ihren Paketshops die Sendungen annähmen, der Hermes- bzw. DPD-Bote bringe diese dann von dort jedoch nicht zum eigenen Versandzentrum, sondern eben zum DLH-Paketshop zur weiteren Verteilung. Das würde bedeuteten, dass Versand und Auslieferung dann komplett über DHL erfolgt.

Einzelfall? Zeitlich begrenzt?

Diese Konstruktion würde darauf schließen lassen, dass sowohl Hermes als auch DPD hier sozusagen die Reißleine gezogen hätten, um aktuell keine neuen Sendungen (von Selbsteinlieferern)  in das eigene System zu bekommen. Es scheint zwar nur eine lokale Regelung zu sein und eventuell ist sie auch zeitlich befristet — vielleicht weil ein Regionalzentrum aus technischen oder Kapazitätsgründen in die Knie gegangen ist.

Dennoch zeigt es aber auf, wie groß die Logistikprobleme jetzt — vier Wochen vor Weihnachten — bereits sind. Denn ansonsten hätten Hermes und DPD regionale Probleme sicher aus eigenen Kräften auffangen können.

Man mag gar nicht daran denken, wie es in zwei Wochen aussehen wird. Händler tun darum gut daran, nicht nur logistisch mehrgleisig zu fahren und sehr genau zu überlegen, welche Versandzeiten sie realistisch versprechen können, sondern auch, zusätzliche Kapazitäten für das Beschwerdemanagement bereitzustellen.

Herzlich aus Hürth
Nicola Straub

Bildnachweis: ’siala‘ via Pixabay

 

Paketkollaps: Adé letzte Meile?

Von: | 20. November 2017 | Backoffice & Logistik
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Dieses Jahr könnte es in Sachen Weihnachtslogistik richtig eng werden. Die Paketdienstleister sind jetzt schon am Anschlag, tausende Stellen für Paketfahrer sind weiterhin unbesetzt und vor allem an belebten Standorten platzen die Packstationen aus allen Nähten. Und im Weihnachtsgeschäft werden wohl 30 Millionen Pakete mehr als im Vorjahr auf die Reise gehen.

Bild: josefkubes @ bigstock

Bild: josefkubes @ bigstock

Wenn es unterm Weihnachtsbaum also lange Gesichter gibt, sei das hauptsächlich die Schuld der Logistik-Dienstleister, argumentieren einige Branchenbeobachter. Für Jochen Krisch, der schon seit diesem Sommer vor einem Paketkollaps zu Weihnachten warnt, ist klar: DHL, Hermes und Co. haben die Wachstumsdynamik des E-Commerce seit Jahren unterschätzt – und werden jetzt von einer Welle überrollt, die sie nicht mehr beherrschen können. Andere Experten wie auch Claus Fahlbusch, CEO des Versandschnittstellen-Anbieters shipcloud, sind der Ansicht: In einem Tsunami kann man nicht surfen.

Herr Fahlbusch, 30 Millionen Pakete mehr werden in diesem Weihnachtsgeschäft auf die Reise gehen als letzten Jahr. Steuern wir auf einen Paketkollaps zu oder haarscharf dran vorbei?

Claus Fahlbusch: Ich gehe davon aus, dass wir nahe an den Kollaps herankommen. Wie nahe, hängt noch von der Wetterlage ab. Wenn es im Dezember viel Schnee und glatte Straßen gibt, kriegen wir es dieses Jahr wohl nicht mehr gewuppt und unterm Baum werden einige Päckchen fehlen. Die meisten Paketdienstleister sind mit ihren Kapazitäten komplett am Anschlag.

Aber warum? Die E-Commerce-Wachstumsraten sind doch seit Jahren stabil zweistellig, das steigende Paketvolumen war also leicht vorauszuberechnen.

Fahlbusch: Ich glaube schon, dass die Paketdienstleister versucht haben, sich auf das Volumen einzustellen, aber man trifft einfach auf eine physikalische Grenze. Man findet keine Fahrer mehr, die Straßen sind verstopft, auch Standorte für Paketshops oder Packstationen gibt es nicht wie Sand am Meer. Über natürliche Grenzen kommt man auch mit guter Planung nicht hinaus.

Naja, die DHL liegt in jedem Fall unter ihrer eigenen Planung, was die Zahl der Paketstationen angeht…

Fahlbusch: Mehr Paketstationen hätten das Problem auch nicht gelöst. Die sind platzmäßig begrenzt und nicht auf die Paketgrößen ausgerichtet, die heutzutage versendet werden. Jedes Windelpaket ist größer als die Standardfächer einer Packstation.

Aber was würde das Problem dann lösen?

Fahlbusch: Man könnte es zumindest deutlich entschärfen, wenn die letzte Meile in Zukunft an einem zentralen Sammelpunkt enden würde und nicht an der Haustür. Die Haustürlieferung mit ihren ganzen Unwägbarkeiten – der Fahrer kann nirgends parken, der Kunde ist nicht zuhause, Verkehrsströme behindert die Zustellung in kleinen Zeitfenstern etc. – wird auf Dauer nicht mehr funktionieren. Stattdessen könnte der günstige Versand zu einer Sammelstelle, sei es an der Tankstelle, im Supermarkt oder im Paketshop, von der der Kunde seine Pakete selbst abholt, der kostengünstige Standard werden – und die Einzelzustellung bis an die Haustür wird dafür zum teuren Extra-Service. (Weiterlesen…)

 

Der perfekte SEO-Relaunch: Der optimale Stage

Von: | 14. September 2017 | Backoffice & Logistik
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Ein Staging Server ist bei einem Relaunch-Projekt unerlässlich, damit man vor dem Go-Live der neuen Website alles prüfen kann. Doch was ist dabei genau zu beachten, damit der Stage z. B. nicht von Google indexiert wird?

Bildquelle: Bitstock, Hvostik

Bildquelle: Bitstock, Hvostik

Wer seine Website erneuern möchte, wird hierzu in der Regel einen Staging Server („Stage“) erstellen (lassen). So kann man auf die Website zugreifen und ihr beim Entstehen zusehen. Fehler werden ausgebessert, Inhalte werden hinzugefügt – solange, bis die Freigabe und damit der Go-Live erfolgen. In der Regel ist der Stage über eine eigene URL, häufig auch auf eigenem Server, abrufbar. Es bieten sich Subdomains wie neu.unternehmen.de oder kunde.agentur.de an.

Ein Stage ist aber vor allem wichtig, damit alle SEO-Anforderungen an die neue Website geprüft werden können, bevor diese live geht – und bevor eventuelle Fehler Schaden anrichten.

 

Alles prüfen!

Dabei ist wichtig, dass auf dem Stage alles so ist, wie es später auch auf der realen Website sein wird. Also:

  • Die robots.txt sollte die Anweisung zur Steuerung des Crawlers enthalten.
  • Das Robots-Meta-Tag sollte korrekt befüllt sein, um z. B. bestimmte Seiten von der Indexierung auszuschließen.
  • Für alle geänderten URLs sollte es 301-Umleitungen geben.
  • Die Canonical Tags sollten korrekt vorhanden sein (und natürlich noch auf den Stage selbst zeigen).
  • Bei internationalen Websites sollten die hreflang-Tags vorhanden sein.
  • Markup (schema.org …) sollte in den Seiten implementiert sein.
  • Die XML- und falls sinnvoll News-Sitemaps sollten für den Stage verfügbar sein.

Wenn also auf dem Stage alles implementiert ist, können die einzelnen Aspekte noch vor dem Go-Live optimal geprüft werden, z. B. mit den folgenden Tools:

  • Google Search Console (vor allem die Funktion „Abruf wie durch Google“, um das korrekte Rendering einer Seite zu überprüfen)
  • Screaming Frog SEO Spider (Crawling der gesamten Website, um Probleme zu finden, z. B. leere Seitentitel, irrelevante URL-Parameter …)
  • Google Test-Tool für strukturierte Daten (Überprüfung des Markup)
  • Tools zum Testen der hreflang-Tags (hreflang.ninja, hreflang.org …)

Überprüfung der Weiterleitungen

Vor allem das Austesten der URL-Weiterleitungen ist extrem wichtig, da sonst beim Go-Live massive Traffic- und Ranking-Einbußen drohen. Auf dem Stage sollten deshalb alle URL-Weiterleitungen existieren, die dann auch beim Go-Live wichtig sind. (Mehr dazu übrigens im nächsten suchradar.)

Zum Testen der Weiterleitungen bieten sich Tools wie httpstatus.io an, mit denen man max. 100 URLs gleichzeitig überprüfen kann. Größere Mengen können z. B. mit dem Screaming Frog SEO Spider überprüft werden. (Weiterlesen…)

 

Individualisierung vom Onlineshop ins Paket – dmexco 2017: Adnymics erfindet klassische Paketwerbung mit Onlinedaten neu

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Pressemitteilung: Auf der dmexco im September dreht sich alles um Kundenansprache in den aufregenden Zeiten der umfassenden Digitalisierung. Doch nicht nur Neuheiten wie Virtual Reality, Sprachassistenten oder Chatbots treiben die digitale Revolution voran; auch klassische Touchpoints zwischen Kunde und Händler wie das Paket erleben durch Digitalisierung und Personalisierung neuen Aufwind, wie das Münchner Start-up Adnymics mit seinem Auftritt beim Top-Event des Jahres in Köln beweist

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Der 13. und 14. September ist in sämtlichen Terminkalendern der gesamten digitalen Branche besetzt: Dann lädt die dmexco die Macher und Visionäre, Marketing- und Medienprofis, Techies und Kreative der Branche nach Köln ein. Unter dem Motto „Lightening the Age of Transformation“ kombiniert das unumstrittene Top-Event des Jahres die führende Messe für digitales Marketing mit einer außergewöhnlichen Konferenz. (Weiterlesen…)

 

After Sales-Services – die unterschätzte Schöne im E-Commerce

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Für zu viele Händler ist der Kontakt mit dem Kunden immer noch mit dessen Klick auf den Kauf-Button abgeschlossen. Dabei ist gerade das, was danach passiert – der Versand, das Auspackerlebnis, der Kundenservice – für den Kunden der wichtigste Teil seines Online-Einkaufs. Best Practice-Cases von Online-Händlern zeigen, wie man After Sales richtig macht; und dass guter After Sales Service nicht nur das nebulöse Kundenvertrauen stärkt, sondern sich auch auf ganz messbare Kennzahlen niederschlägt.

Adnymics_Target Packaging-300x200Die häufigste Frage im Kundenservice jedes Online-Händlers lautet: Wo ist mein Paket? Die meisten Händler lagern die Beantwortung dieser Frage an den Versanddienstleister aus; schließlich weiß der doch am besten, wann er das Paket zustellen kann, richtig?

Richtig – und falsch. Denn die Frage ist für den Kunden von enormer Wichtigkeit, deshalb sollten Händler sie besser nicht aus der Hand geben. Satte 70 Prozent der Kunden öffnen E-Mails zum Versandstatus ihrer Bestellungen, die Klickrate liegt bei 30 Prozent.

Diese Aufmerksamkeitswerte sollten Händler nicht ungenutzt lassen. So wie der Berliner Versender Chal-Tec: Mit der Kommunikationslösung von parcellab informiert der Chal-Tec seine Kunden vollautomatisiert per E-Mail über Versandzeitpunkt, eventuelle Verspätungen und den genauen Lieferzeitpunkt und den Lieferort. Dadurch werden die wichtigsten Kundenanfragen pro-aktiv beantwortet und der Kunde muss sich nicht selbst an den Versender wenden und nachfragen.

Das Ergebnis: Seit August 2015 sank die Zahl der Kundenanfragen zum Thema Versand um 24 Prozent. Und die Versand-E-Mails von Chal-tec erreichen Klickraten von 88 Prozent. Außerdem nutzt Chal-tec parcelLab, um die Leistung und Qualität seiner Logistik-Partner zu messen. „Dadurch sind wir in der Lage, die verschiedenen Versandprozesse besser zu verstehen und unsere Dienstleister besser zu managen“, erklärt Sebastian Leiß, Business Process Manager bei Chal-tec. (Weiterlesen…)

 

Gewusst-wie: Amazon Prime durch Verkäufer

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Pressemitteilung: Pünktlich zum Release des neuen Produkts „cateno für Prime durch Verkäufer“ veröffentlicht der E-Commerce-Experte cateno einen Ratgeber über das Amazon-Prime- durch-Verkäufer-Programm.

Bildquelle: bigstock.com/ dennizn

Bildquelle: bigstock.com/ dennizn

Mit 17 Millionen Amazon Prime Kunden in Deutschland ist das Amazon-eigene Kundenbindungsprogramm längst in aller Munde. Lange Zeit konnten Online-Händler nur Prime-Produkte anbieten, wenn diese auch den Amazon FBA Versand nutzten. Dies hat Amazon vor einiger Zeit geändert und so können Händler, die ihre Ware aus dem eigenen Lager heraus versenden, Produkte ebenfalls mit dem Prime Badge kennzeichnen. Der Service stellt für Online-Händler eine echte Chance zur Steigerung der Verkäufe dar, denn 70 Prozent der Prime-Kunden kaufen mehrmals im Monat über Amazon und bevorzugen Prime-Produkte bei der Kaufentscheidung!

Allerdings gibt es neben den strengen Regularien von Amazon selbst, auch weitere Stolpersteine die Online-Händler bei der Entscheidung, den Prime-Versand anzubieten, beachten sollten.

Im „Gewusst-Wie-Ratgeber“ beschreibt cateno, die verschiedenen Chancen und Risiken, die sich durch die Nutzung des Amazon Services ergeben und stellt die Synchronisationsschnittstelle „cateno für Prime durch Verkäufer“ vor. (Weiterlesen…)

 

E-Commerce-Verpackungen von Kartonplus: günstig ordern, einfach nachbestellen

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(Pressemitteilung): Hochwertige, in Deutschland produzierte Verpackungen zu günstigen Herstellerpreisen – das bietet die neue Kartonagenplattform Kartonplus. Ein einzigartiges Nachbestellungssystem mit Direktintegration in Händlersysteme rundet das Angebot des Start-ups ab.

kartonplusKartonagen sind für Onlinehändler unverzichtbares, alltägliches Arbeitsmittel. Sie sollen stabil, einfach in der Handhabung und möglichst günstig sein. Dennoch zahlen die meisten Onlinehändler nicht den besten Preis für ihr Verpackungsmaterial – weil sie ihre Kartonagen nicht direkt beim Hersteller, sondern von Zwischenhändlern kaufen. Kartonplus will das ändern. Die Verpackungsmittelplattform bringt Händler und Verpackungshersteller direkt zusammen. Auch Onlinehändler, die wenige Pakete im Monat versenden und deshalb normalerweise für den Direktvertrieb nicht in Frage kommen, profitieren mit Kartonplus von günstigen Herstellerpreisen.

Möglich wird das durch ein ausgeklügeltes Abwicklungssystem aus der Feder der beiden PaketPLUS-Gründer Dr. Alexander Schwinn und Bastian Mell. Das Paketbeilagensystem PaketPLUS wurde Ende 2015 komplett von Burda übernommen – jetzt melden sich die beiden Gründer mit einer ähnlich revolutionären Idee für die Umverpackung von Onlinesendungen zurück.

Herkömmliche Kartonagenanbieter haben in aller Regel stets nur bei einzelnen Produkten die Preisführerschaft inne. Zusätzlich unterliegen Kartonagen aufgrund ihrer Rohstoffabhängigkeit täglichen Preisschwankungen. Deshalb müssten sich Onlinehändler eigentlich bei fast jedem Einkauf von Verpackungsmaterialien erneut um einen kostengünstigen Lieferanten kümmern“, erläutert Bastian Mell das Grundproblem, das Kartonplus lösen will.

Dies ist für die Händler nicht nur zeit- sondern auch kostenintensiv und viele Händler scheuen den Mehraufwand. Bei uns dagegen bekommt der Händler stets nur die besten Preise aus unserem Herstellernetzwerk angeboten. Bei höchster Qualität aus Deutschland.

(Weiterlesen…)

 

KW-Commerce Insight: Herausforderungen und Risiken beim China-Import

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KW-Commerce, einer der größten Onlinemarktplatzhändler Deutschlands, gewährte kürzlich in einem Webinar umfassenden Einblick in seine Erfahrungen beim Sourcing und Import in und aus China.

Bild: HesselVisser @ pixabay

Bild: HesselVisser @ pixabay

An mittlerweile über 5 Mio. Kunden in 200 Ländern versendet KW-Commerce jährlich mehr als 25.000 Artikel – Tendenz steigend. Bei den Produkten handelt es sich vor allem um Zubehör für Smartphones und Tablets der Eigenmarken ›kwmobile‹ und ›kalibri‹. Seit Ende 2016 werden unter der Eigenmarke Navaris ebenfalls Produkte aus dem Bereich Home & Living angeboten.

Eines haben die verschiedenen Produktsegmente gemeinsam: Sie alle unterliegen einem schnellen Innovations- und kurzfristigen Verfügbarkeitszyklus. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund hat KW-Commerce ein Team von 30 Mitarbeitern in China aufgebaut, das u. a. die Bereiche Sourcing und Logistik im Reich der Mitte verantwortet.

In einem höchst informativen Webinar gab Jens Wasel, Mitgründer und Geschäftsführer von KW-Commerce, den Teilnehmern des Amazon-Förderprogramms ›Unternehmer der Zukunft‹ einen tief gehenden Einblick in seine Erfahrung beim Import aus China.

Inhaltlich wurden zwei große Themen behandelt:

  • Sourcing in China: Herausforderungen und Risiken
  • Logistik in China: Risiken, Gefahren und Lösungen

Sourcing in China: Herausforderungen und Risiken

Von KW-Commerce werden u. a. Produktmaße und Materialanforderungen, benötigte Zertifikate, ggf. notwendige Materialprüfungen, Lieferzeiten und Zielpreise genauestens vordefiniert.

Vor-Ort-Besichtigungen und ausführliche Lieferanten-Audits runden die Steuerung des Lieferantenauswahlprozesses seitens KW-Commerce ab. Zusätzlich prüfen Qualitätsmanager vor Ort während der Produktion und vor dem Versand die Ware in China.

Dadurch vermeidet man, dass die Ware erst bei Empfang geprüft werden kann und Qualitätsprobleme die Lieferung verzögern. Schließlich können zwischen Aufgabe einer Bestellung und Warenempfang mehrere Wochen vergehen. Bei notwendigen Rücksendungen würde sich so die Verfügbarkeit der Produkte entsprechend lange verschieben.

»Ist man nicht vor Ort präsent, wird vor allem die zweite Lieferung spannend. Beim ersten Mal verläuft vielleicht noch alles reibungslos. Aber in der zweiten Bestellung ist plötzlich die Qualität abweichend oder andere Faktoren entsprechen nicht den Produktanforderungen. Die Vielfalt der Fehlermöglichkeiten ist hierbei grenzenlos. Das ›kostet‹ nicht nur Nerven und Zeit, sondern vor allem auch Geld. Daher raten wir Händlern dringend, die Ware vor Ort zu begutachten. Hierfür stehen z. B. auch unabhängige Qualitätsprüfer/ Dienstleister zur Verfügung, die dies für einen übernehmen können«, so Wasels Erfahrung.

Letztlich empfiehlt sich, bereits vor einem Sourcing aus China abzuwägen, ob aus wirtschaftlichen und logistischen Gründen ein Sourcing in und aus China sinnvoll ist, man den Markt kennt und versteht, und ob mögliche Risiken betrachtet wurden und handelbar sind.

Logistik in China: Risiken, Gefahren und Lösungen

Doch auch beim Import aus China warten etliche Fallstricke auf den Händler. Da einige Lieferanten keine Exportlizenz besitzen, wird der Versand nach Deutschland in vielen Fällen über Transportagenten organisiert. Diese Agenten wiederum nutzen mögliche Grauzonen im Versand aus, die dem Empfänger ›teuer zu stehen kommen‹ können. Zum Beispiel bei Versandkosten können nicht eingeplante Zusatzaufwendungen, wie Hafengebühren im Importland, entstehen, wenn der Lieferant den Transport zusammen mit einem Agenten organisiert und diese Kosten vom Empfänger beglichen werden müssen.

Eine andere gefährliche Praxis kann darin bestehen, dem Kunden günstige Frachtraten, dann allerdings das Sendungsvolumen künstlich aufzublähen, indem der Agent nur Länge, Breite und Höhe eines jeden Versandkartons bspw. um jeweils einen Zentimeter erhöht. Dies genügt, um die Gesamtkosten für den Empfänger deutlich steigen zu lassen.

Es gibt jedoch noch weitaus mehr Fallen, wie Wasel zu berichten weiß:

»Man muss bedenken, dass chinesische Lieferanten mit gültiger Exportlizenz bei der Ausfuhr ihrer Waren die Umsatzsteuer vom Staat zurückbekommen. Sie können so günstigere Verkaufspreise anbieten, da sie keine Umsatzsteuer aufschlagen müssen. Leider aber nutzen einige Lieferanten diese Unwissenheit des Kunden aus und berechnen diesem dennoch die Umsatzsteuer.«

Ist die Ware nun endlich in Deutschland angelangt, sind aber noch längst nicht alle Hürden und Risiken genommen. So kann, laut Wasel, Unerfahrenheit im Zollbereich oftmals empfindliche Bußgelder nach sich ziehen und falsche Zolleinreihungen können zur Einleitung von Bußgeldverfahren, im Einzelfall auch zum Straftatvorwurf führen. Aber auch ein Negativeintrag im Gewerbezentralregister ist möglich.

»Ab gewissen Importschwellen können Zollprüfungen stattfinden. Hier werden Zolleinreihungen, aber auch Herkunfts- und Zahlungsnachweise geprüft. Deklarierte der Lieferant nun einen deutlich niedrigeren Warenwert, als tatsächlich bezahlt wurde, ist dies sehr leicht nachvollziehbar. Auch hier droht also Gefahr«, warnt Wasel.

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Fiege setzt auf intelligente Paketbeilagen – Erfolgreiche Kooperation zwischen Adnymics und Fiege

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Pressemitteilung:  Um sich im immer schärferen Wettbewerb zu differenzieren, setzen Onlinehändler zunehmend auf eine emotionale, personalisierte Kundenansprache – auch nach dem Klick auf den Kauf-Button. Dank einer Kooperation mit dem Münchner Start-up Adnymics können Kunden des weltweit operierenden Full-Service-Logistikdienstleisters Fiege diesen Trend ab sofort über den Onlineshop hinaus bis hinein ins Versandpaket abbilden.

Der international tätige Fulfillment- und Logistikanbieter Fiege hat eine Zusammenarbeit mit Adnymics gestartet, um seinen Kunden neue Services für individuelle Versandbeilagen anbieten zu können. Dafür integriert das Unternehmen, zu dessen E-Commerce-Kunden unter anderem Deichmann, Media-Markt und Zalando zählen, die Adnymics-Lösung „Target Packaging“ in seine Logistikprozesse. Mit der Hard- und Software-Lösung von Adnymics können Onlinehändler individuelle, passend auf den einzelnen Kunden personalisierte Paketbeilagen erstellen. Diese eignen sich beispielsweise für personalisierte, auf der Kaufhistorie des einzelnen Kunden beruhende Produktempfehlungen, incentivierte Gutscheinkampagnen oder individuell anpassbaren redaktionellen Content.

IntelligentePaketbeilagen_Adnym-500x333 (Weiterlesen…)

 

Kostenloser Ratgeber: Wie Online-Händler ihre Kunden mit dem perfekten ›Auspackerlebnis‹ glücklich machen

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Ein Online-Kauf endet nicht mit dem Klick auf den Bestell-Button, sondern mit der Lieferung – und nicht nur, weil es der Gesetzgeber so festgelegt hat. Auch für den Kunden ist der Moment des Auspackens der emotionale Höhepunkt seines Bestellprozesses. Online-Händler, die ihren Kunden in diesem Augenblick begleiten, steigern dadurch nicht nur deren Zufriedenheit, sondern auch die eigenen Umsätze.

Wie Online-Händler ihren Kunden das perfekte ›Auspackerlebnis‹ bieten, erklärt der kostenlose Ratgeber »Online-Händler-Guide: After-Sales-Services 2017« von Adnymics in Zusammenarbeit mit parcelLab und printmate.

Der deutsche E-Commerce ist in den letzten Jahren immer schöner geworden. Aufwendig gestaltete Shops im Flat Design, personalisierte Sortimente, großformatige Produktbilder, 360-Grad-Ansichten, ausgefeilte Beratungsfeatures – Online-Händler betreiben heute mehr Aufwand denn je, um ihre Besucher zum Klick auf den Kauf-Button zu bewegen.

Nur nach dem Klick ist alles wie gehabt: braune Versand-Kartons, unpersönliche Bestätigungsemails, rudimentäre Auswahlmöglichkeiten in Sachen Lieferung und dazu noch ein Haufen uninteressanter Paketbeilagen. Ausgerechnet im emotionalsten und für den Kunden wichtigsten Augenblick des Online-Kaufprozesses – nämlich beim Auspacken der Bestellung – verschenken Online-Händler weiterhin wertvolles Potenzial für intensive Kundenbindung, Markenbildung und zukünftige Umsätze.

Denn ein perfektes ›Auspackerlebnis‹ vermittelt nicht nur positive Emotionen, wie Vorfreude und Spannung.

»Es drückt auch die Wertschätzung aus, die der Online-Händler seinem Kunden entgegenbringt«, so Dominik Romer, Gründer und CEO Adnymics. »Und die sollte nicht mit dem Klick auf den Kaufbutton enden.«

Um Online-Händlern auf dem Weg zum perfekten ›Auspackerlebnis‹ zu helfen, hat das Münchner Start-up in Zusammenarbeit mit parcelLab und printmate einen kostenlosen Ratgeber zusammengestellt. Der »Online-Händler-Guide: After-Sales-Services 2017« zeigt Händlern, wie sie mit personalisierten Beilagen, individuellen Verpackungen und persönlichen Nachrichten rund um die Versandverfolgung ihre Marke stärken, die Kundenbindung verbessern, positive Bewertungen generieren und ihre Retourenquote senken.  (Weiterlesen…)