Aktuelle News

4 Conversion Killer die Online-Händler vermeiden sollten

Von: | 23. Februar 2017 | Artikel & Interviews
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Gastartikel: Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Die Marketing Maßnahmen haben gut funktioniert und der Online Shop ist gut besucht. Dennoch bleiben die vielen Sales aus. Genau diese Situation kennen viele Webseitenbesitzer, Online Marketing Manager und Shop Besitzer nur zu gut! Der Clou ist: Häufig sind es kleine Änderungen die vorgenommen werden müssen um die Conversion Rate und somit auch die Leads und Sales zu erhöhen. In diesem Artikel sind fünf Conversion Killer, die Sie vermeiden sollten.

Conversion Killer 1: Slideshows

Gerne genutzt und bekannt: Slideshows werden auf vielen Internetseiten eingebunden. Besonders beliebt sind Slideshows um auf mehrere Angebote oder Leistungen hinzuweisen!

Das Problem solcher Slider liegt in ihrer Grundfunktion und die Positionierung. Denn auf der Startseite wird durch das Wechseln der verschiedenen Bilder Besucher von einem auf das andere Thema gelenkt. Eine wirkliche Nutzerführung kann nicht erreicht werden und die Intention des Users wird unterbrochen.

Sie haben eine Aktion oder ein Produkt worin sie eine gute Marge haben? Die so genannte CashCow? Wunderbar! Platzieren Sie das Angebot auf der Startseite mit einem Bild! Hat das Bild seine emotionale Wirkung beim Nutzer erreicht, kann sich dieser mit weiteren Handlungen wie dem Lesen des zugehörigen Textes oder dem Klick auf das entsprechende Produkt widmen. (Weiterlesen…)

 

Usability versus User Experience, oder: Wie ich meinen Shop so gestalte, dass meine Kunden ihn gut finden UND darin einkaufen

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Modernes Shopdesign umfasst mehr als ein schnödes Abhaken aller Usability-Regeln. Stattdessen ist Individualität und Einzigartigkeit gefragt – und ein rundes Branding, das aus Bildern, Farbauswahl, Typografie und Produkttexten besteht. Ein kostenloser Ratgeber zum Thema User Experience-Design gibt Shopbetreibern Ideen an die Hand.

Usability, also die Wissenschaft davon, wie ein Online-Shop gestaltet sein muss, damit er für seine Kunden gut zu bedienen ist, überlassen heute viele Shop-Betreiber gern ihrem Shopsystem. Das Standard-Template wird schon wissen, wo die wie großen Buttons sitzen müssen, welche Schriftart am besten lesbar ist und wie ein Warenkorb gestaltet sein muss, damit sich die Besucher zurechtfinden. Schließlich ist man ja in erster Linie Verkäufer, nicht Web-Designer.

Und tatsächlich haben die meisten Shopsysteme in Sachen Usability in den vergangen Jahren enorme Fortschritte gemacht. Die meisten Templates entsprechen den gängigen Vorgaben der Usability-Päpste und folgen den gelernten Mustern des E-Commerce. Die Navigation ist logisch, die Produktdetailseite schlüssig, der Checkout-Prozess informativ. So finden sich Kunden in ihnen meistens intuitiv zurecht.

Webdesign-Trend Flat Design: Große Bilder, reduzierte Layout

Webdesign-Trend Flat Design: Große Bilder, reduzierte Layout

Der Nachteil dieser zunehmenden Professionalisierung: Viele Shops sehen sich zum Verwechseln ähnlich, weil sich ihre Betreiber zu wenig mit dem Thema Design auseinandersetzen und kritiklos das Standardtemplate übernehmen. Ein echter Nachteil in einer E-Commerce-Welt, in der nur diejenigen gegen Amazon bestehen können, die mit Einzigartigkeit herausstechen. Denn wer seine Kunden nicht ausschließlich über den niedrigsten Preis anziehen und halten will, für den reicht Usability allein nicht aus.

Statt dessen ist „User Experience“ gefragt. Der Unterschied in Kurzform: In einem Shop mit guter Usability findet sich ein Kunde gut zurecht – in einem Shop mit guter User Experience hält er sich gerne auf. (Weiterlesen…)

 

Amazon-Förderprogramm „Unternehmer der Zukunft“: Coaching-Tag in Landsberg

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Zwischen Nougat-Schokolade und Mandarinentrüffeln trafen zwei der Teilnehmer am Amazon-Förderprogramm „Unternehmer der Zukunft“ in Landsberg am Lech auf ihren Expertencoach Patrick Hallinger. Der Know-How-Transfer ist wie nach Plan in vollem Gange.

Die Schokoladen-Manufakteure und Unternehmer-Coaches Karin und Patrick Hallinger

Seit Anfang 2017 läuft das Unternehmer-Förderprogramm „Unternehmer der Zukunft“, dass Amazon und Wirtschaftswoche, unterstützt von Shopanbieter.de und Wortfilter ins Leben gerufen haben. Bisher trafen die 23 Jung-Unternehmer, die aus über 200 Bewerbern für die Teilnahme ausgewählt wurden, vornehmlich in Video-Coachings auf die ihnen zugewiesenen Mentoren, allesamt erfahrene und erfolgreiche Amazon Marketplace-Händler. In Landsberg am Lech wurde das Förderprogramm jetzt ein Stückweit persönlicher; denn in seiner Schokoladenmanufaktur traf Förder-Coach Patrick Hallinger, der seit 2011 gemeinsam mit seiner Frau selbst produzierten Edelschokoladen über Amazon in die halbe Welt verkauft, auf seine beiden Trainees: Andreas Greipl und Andreas Kratzer. (Weiterlesen…)

 

Wenn SAP den Omnichannel retten soll

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Derzeit ist die Diskussion um Omnichannel wieder in vollem Gange. Für die einen der goldene Lösungsweg, um den stationären Handel zu retten, für die anderen nichts weiter als ein Groschengrab. Aber es hilft ja nichts, leere Innenstädte und der digitale Wettbewerb fordern Antworten. ›Etailment‹ hat darüber mit ihren Experten gesprochen.

Die Tage lud etailment zum Meinungsaustausch über Banken, Immobilien und dem Omnichannel ein. Bei der Frage »Wie stemmt man den Wandel (im Handel)?« gab Lothar Schäfer, Vorstandsvorsitzender von Adler Moden, einer Ex-Metro-Tochter, eine durchaus interessante Antwort:

»Das ist vor allem nicht trivial für stationäre Handelsunternehmen. Selbst Vorzeigeunternehmen haben teils veraltete Warenwirtschaftssysteme. Diese Systeme muss man mit viel Aufwand auf SAP umstellen – der Horror jedes IT-Leiters und Finanzchefs. Hat man das nicht, bekommt man die Omnichannelfähigkeit nicht hin.«

Fotolia_108942221_rettungsring_romolo_tavani_300x211E-Commerce ist schnelllebig und fordert agile, flexible Software. Daher wäre ich nicht sofort auf SAP gekommen, wenn es um ein Heilmittel für den Omnichannel von alt eingesessenen, taumelnden Handelsunternehmen geht.

Alexander Graf, Herausgeber von kassenzone.de und CEO von Spryker Systems, kennt, auch ob seiner Vita, nicht nur die Handelswelt, sondern spätestens mit Spryker, auch die Anforderungen an eine moderne IT-Landschaft und deren Herausforderungen bestens.

In seinem Interview mit uns, erläutert er unter anderem, wo er die Probleme für die alten Handelsunternehmen und wie er die Sache mit dem Omnichannel sieht.

Alexander, der Vorstandsvorsitzende von Adler Moden glaubt, ohne SAP kann Omnichannel nicht funktionieren. Wie siehst Du das – ist SAP die richtige Entscheidung für diese Händler?

Viele alte Handelsunternehmen haben mit SAP/IBM & Co. vor ca. 20 Jahren die ersten großen Elektrifizierungsprojekte begonnen, allerdings ging es dabei ›nur‹ um die Verbesserung der Warenwirtschaft und des Debitorenmanagements. Die kundenorientierten Kompetenzen waren und sind oft jedoch noch sehr dezentral und papierlastig organisiert.

Nun kommt mit dem Thema Omnichannel etwas in die Unternehmen, was ein hohes Maß an Datenkontrolle (bspw. wo welche Ware liegt) verlangt und gleichzeitig eine hohe Automatisierung und Elektrifizierung der Marketingwerkzeuge erfordert. Wenn beides noch nicht vorhanden ist, denkt man als Manager eines Unternehmens natürlich zuerst an die ohnehin schon seit Jahren laufenden SAP/IBM-Projekte und möchte das Problem auch dort lösen.

Warum ist das so? 

In dieser Situation kommen unglücklicherweise zwei Missverständnisse zusammen. Auf der einen Seite sehen viele Manager von Handelsunternehmen ihre IT-Investitionen weiterhin als Teil des Cost Centers, also nur als Supportfunktionen für die restlichen Handelsaktivitäten. Es fehlt ihnen das Verständnis, wie in einer digitalen Welt Nachfrage entsteht und gehalten wird. Kein Unternehmen der digitalen Welt würde seine IT Strategie an einem der großen Enterprise-Anbieter festmachen, sondern dort nur punktuell einkaufen und kritische Funktionen selbst entwickeln.

Das ist für viele Handelsunternehmen oft gar nicht vorstellbar. Aber das Problem verschwindet dadurch nicht. Also investiert man lieber in Produkte, die nicht weiterhelfen können, anstatt gar nicht zu investieren. (Weiterlesen…)

 

Sieben Siegel 2017 – Was jetzt den E-Commerce umkrempelt

Von: | 8. Februar 2017 | Artikel & Interviews
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Buch V - 7 SiegelGastartikel: Die digitale Wirtschaft ist längst den Kinderschuhen entwachsen; der Onlinehandel schon seit vielen Jahren das am stärksten und nachhaltig wachsende Handelssegment. Dieser durchschlagende Erfolg des E-Commerce beruht auf einer großen Offenheit für neue Märkte und Technologien sowie der Fähigkeit zu schnellem Wandel. Indes kam und kommt keineswegs jeder Onlinehänder mit diesem permanenten Wandel mit, es geht das Schauderwort vom „Shopsterben“ um. Dass die Kurve trotzdem nachhaltig nach oben geht, liegt an den vielen neuen Playern, neuen Märkten und der Verhaltensänderung der Konsumenten, die auf die Ablösung alter Strukturen drängen und Neues fordern.

Mit der Markteinführung des iPhones vor über zehn Jahren ist der Mobile Commerce zwar nicht von einem Tag auf den anderen durch die Decke gegangen. Aber wenn heute selbst die Mehrheit der geschäftlichen Offline-Einkäufer den Kauf digital vorbereitet, zeigt sich wie durchschlagend und unaufhaltsam die Welle der Entwicklung rollt. Trendwatch ist also für jeden Marketing- und E-Commerce-Leiter Pflicht und nicht nur Kür. Nachfolgend werden die sieben wichtigsten Trend verraten.

B-to-B auf dem Vormarsch

Der Handel zwischen Unternehmen (das B2B-Geschäft) verlagert sich mit der Digitalisierung der Beschaffungsprozesse in den Online-Kanal und wächst dabei rasant. Allein für diesen klassischen B2B-Versandhandel hat der E-Commerce Verband bevh ein Volumen von 8 Mrd. Euro Umsatz erhoben – andere Geschäftsmodelle nicht mit eingerechnet. Das wirkt sich auch auf die Lieferanten- und Servicestrukturen aus, denn für diesen Wandel wird kräftig investiert: 9% des Jahresumsatzes sollen es laut Forrester Research dieses Jahr sein – ein Drittel mehr als im Vorjahr.

Beispielhaft für diese Entwicklung ist der E-Commerce-Gigant Amazon: Seit Mitte Dezember ist nun auch in Deutschland die B2B-Plattform Amazon Business live. Jetzt ist es allerhöchste Zeit, um sich mit Geschwindigkeit und Qualität noch Marktanteile zu sichert. (Weiterlesen…)

 

Sicherheit für Online-Shop-Betreiber: kleine Malware, großer Schaden

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(Gastartikel): Gerade um die Weihnachtszeit werden Verbraucher und Online-Shop-Betreiber wieder verstärkt gewarnt: Sehen Sie sich vor Malware vor! Diese Warnung sollte jedoch das ganze Jahr über gelten und vor allem etwas spezifiziert werden, damit sich sowohl die Unternehmens- als auch die Verbraucherseite effizienter schützen kann.

grafik-fuer-gastbeitrag-shopanbieter-200Malware: aktuelle Meldungen

Online-Shops sind ein sehr beliebtes Ziel für Malware-Angriffe! Daten wie Kreditkartennummern können direkt zu finanzstarken Erfolgen von Cyberkriminellen führen. Aber auch der Verkauf von Verbraucherdaten ist leider zu einem lukrativen Geschäft verkommen.

Im Oktober etwa stieß ein Sicherheitsforscher, der unter dem Pseudonym „Gwillem“ bekannt ist, darauf, dass fast 6.000 Online-Shops Opfer von Malware-Attacken seien. Kreditkarten-Skimmer seien dazu eingesetzt worden, Kreditkartendaten zu stehlen. Die Sicherheitslücken in den verschiedenen Shopsystemen würden als Einfallstor genutzt werden und die eingesetzte Malware zeige sich immer geschickter im Abgreifen von Daten.

Ransomware hielt viele Unternehmen und Verbraucher dieses Jahr in Schach – Tendenz steigend, davon kann man leider ausgehen. Diese tückische Bedrohung verschlüsselt Daten, um sie erpresserisch gegen Lösegeld wieder zu entschlüsseln. Daten sind das Gold unserer Zeit: ohne Daten kein Shop, kein Versand, keine Kunden, keine Einnahmen. Locky war und ist hier federführend, andere Erpressungstrojaner zogen nach.

Schadsoftware: die unterschätzte Gefahr

Erkundigt man sich bei der Geschäftsleitung zum Thema Malware, hört man oft diese oder ähnliche Worte: „Wir sind bestens geschützt, wir nutzen eine Anti-Viren-Suite, die alle Arbeitsplatz-Rechner abdeckt.“ Klar: eine solche Suite ist ein Anfang. Allerdings kann sie keinen hundertprozentigen Schutz bieten:

Programme können nicht jeden neuen Schädling zuverlässig sofort entdecken und in den jeweiligen Virendefinitionen erfassen. Für diese Virendefinitionen sind regelmäßige Updates Voraussetzung, und das Patch-Management lässt vielfach zu wünschen übrig.

Es bleibt also ein Restrisiko. Bei Ihnen als Shop-Betreiber bleiben genau genommen zahlreiche Risiken: Sicherheitslücken in dem von Ihnen verwendeten Shopsystem können genauso als Einfallstor dienen wie unzureichend abgesicherte Datenbanken oder schwache Passwörter von Kunden, die einfach geknackt werden und somit Zugang zu Kunden-Accounts liefern. (Weiterlesen…)

 

Das machen Händler in 2025

Von: | 19. Dezember 2016 | Artikel & Interviews
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In den letzten Wochen ging es viel um den Handel 2025 oder sogar 2041. Die vielen verschiedenen Meinungen dazu, lassen sich auf ein paar wenige Nenner zusammenbringen: Die Handelswelt wird immer komplexer, das künftige Konsumentenverhalten immer weniger vorhersehbar und wie der Handel in 25 Jahren (2041) aussieht, weiß man nicht. Aber wie es in den nächsten Jahren weitergehen wird, können wir schon sagen. 

Auftaktveranstaltung für den Blick in die Zukunft war die iBusiness Zukunfthing Anfang November in München. Bei dieser wurde in verschiedenen Arbeitsgruppen versucht, ein Bild für 2041 zu zeichnen. Dabei ging es nicht nur um den Handel, sondern auch um weitere spannende Themen, wie die (digitale) Zukunft Deutschlands in den kommenden 25 Jahren aussehen wird.

Die Handelsgruppe war sehr heterogen mit verschiedenen Experten besetzt. Dies hatte den Vorteil, dass viele verschiedene Sichtweisen und Erkenntnisse in die Diskussion eingebracht wurden.

Die Moderatorin Verena Gründel, von iBusiness, hat die Gesprächsergebnisse anschließend wie folgt zusammengefasst:

  1. Der E-Commerce wird schon heute immer komplexer. Aus ursprünglich einem Geschäftsmodell, dem klassischen Onlinehändler mit Desktop-Shop-Frontend, sind inzwischen unzählige verschiedene geworden.
  2. Zum anderen wird das Thema Crosschannel immer wichtiger, die Kanalvielfalt nimmt zu und der Kunde erwartet ein grenzenloses Einkaufserlebnis auf allen Kanälen.
  3. Außerdem bewegt der massive Druck, unter dem die Onlinehändler stehen, den E-Commerce. Die Konsolidierung rückt dem Handel auf den Leib. Niedrige Margen, teures Marketing, kaum Kundenbindung, Austauschbarkeit der Shops, Vergleichbarkeit der Produkte und die Preistransparenz machen den Anbietern das Leben schwer.

iBusiness selbst prognostiziert übrigens, dass der interaktive Handel in 25 Jahren einen Marktanteil von rund 45 Prozent erreicht. Weitere Einschätzungen gibt es bei iBusiness nachzulesen. (Weiterlesen…)

 

Interview mit Project A: Kundenzentriertheit und Multi-Channel-Logik sind die Schlüssel zum Erfolg

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Bernard Bruck vom bekannten Frühphasen-Investor Project A unterstützt, im Rahmen des Amazon Förderprogramms, Händler als Coach beim Einstieg in den Online-Handel. Im Interview mit shopanbieter.de gibt er wertvolle Tipps aus seiner Praxiserfahrung mit erfolgreichen E-Commerce-Start-ups. Er erzählt auch, was es mit Bargeld-Kuverts und Screenshots von Webshops, beim Start des B2B Marktplatzes Contorion, auf sich hatte.

Das Amazon Förderprogramm „Unternehmer der Zukunft“ startete bereits im Oktober mit der Bewerbungsphase. Diese läuft bis zum 31.12.2016. Ziel des Programms ist es, kleine Unternehmer für die digitale Welt zu rüsten. Als Coaches sind gestandene Marktplatz-Händler an Bord, wie KW-Commerce, Chal-tec oder Kavaj. Abgerundet wird die Riege der aktivem Marketplace-Händler von Mark Steier und mir.

bernard_bruckAber auch der Frühphasen-Investor Project A, vertreten durch Florian Heinemann und Bernard Bruck, ist als Mentor dabei. Mit Letzterem tauschte ich mich beim Kick-off-Treffen Anfang November in Berlin etwas intensiver aus und konnte mich so von seinen vorzüglichen Kenntnissen im E-Commerce überzeugen.

Im Interview bekräftigt Bernard, wie wichtig für Online-Händler der absolute Kundenfokus ist, wenn sie erfolgreich sein möchten. Aber auch, dass es sich niemand leisten können sollte, seine Bestandskunden zu vernachlässigen, und sie ihren E-Commerce-Ventures immer empfehlen, die schiere Reichweite der verschiedenen Marktplätze zu nutzen. Und natürlich wird das Rätsel mit dem Bargeld-Kuvert gelöst.

 
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Zalando und die 15 Händler

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Der Online-Modegigant versucht sich im Rahmen seiner #Integrated Commerce-Initiative an neuen Wegen und bindet stationäre Schuhgeschäfte in seine Logistikprozesse ein. Für die angeschlossenen Händler durchaus eine Chance – es gilt jedoch Vor- und Nachteile abzuwägen.

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Thomas Ganguin beim Packen eines Zalando-Pakets

Zalando ist in diesem Jahr auf Kuschelkurs zum stationären Handel. Im März gab die deutsche Online-Rakete die Kooperation mit dem stationären Modegeschäft im Berliner Einkaufszentrum „Alexa“ bekannt. Im Juni wurden Bodycheck und einige weitere Berliner Ladengeschäfte in die Zalando-App ZipCart eingebunden: ZipCart-Nutzer können seitdem Waren aus diesen Geschäft per Handy bestellen und bekommen sie noch am gleichen Tag per Kurier geliefert. Und Anfang Oktober sprach Zalando erstmals über ein Pilotprojekt in Kooperation mit dem Dienstleister Gaxsys, bei dem aktuell rund 15 angeschlossene stationäre Schuhgeschäfte Zalando-Bestellungen ausliefern. „#Integrated Commerce“ nennt Zalando diese neue Liebe zum Brick&Mortar-Business.

Ein Schatz, den es zu heben gilt: Der Warenbestand in den stationären Läden

Dahinter steckt natürlich keineswegs nostalgische Zuneigung zum guten alten Tante-Emma-Laden, sondern eine klare betriebswirtschaftliche Erkenntnis: Obwohl der E-Commerce-Anteil am Gesamt-Einzelhandelsumsatz immer weiter steigt, liegt der Großteil des B2C-Warenbestands weiterhin in den Lagern der stationären Händler. Warum also immer noch größere Logistikzentren auf der grünen Wiese bauen (die noch dazu für Same-Day-Delivery-Ambitionen oft ungünstig gelegen sind), wenn man stattdessen diesen stationären Warenschatz in 1a und 1b-Lagen für den eigenen Online-Marktplatz erschließen könnte. „Das ist die konsequente Weiterentwicklung des Zalando-Marktplatz-Modells in Richtung Vernetzung On-/Offline in Kombination mit Mobile Service und einer Same-Day-Delivery-Logistik“, meint der Omnichannel-Experte Hagen Fisbeck. „Ob Zalando nun Online- oder stationäre Händler auf seine Plattform nimmt, ist, was die Wettbewerbssituation angeht, ja letztlich egal – und andererseits eröffnet der stationäre Handel für Zalando viele weitere Möglichkeiten in Bezug auf Beratung, Versand oder Retourenbearbeitung.“ (Weiterlesen…)

 

Einschätzung zu einem Jahr Magento 2

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Gastartikel: Warum Magento 2? – Technologien, Produkte und Services, Märkte und Absatzkanäle, Kunden und ihre Erwartungen – Handel und B2B-Vertrieb sehen sich in allen Bereichen mit einem äußerst schnellen Wandel konfrontiert. Diese Dynamik stellt immer öfter auch den klassischen E-Commerce mit seinen monolithischen Shopsystemen vor unüberwindbare Hürden.

Die Lösung sind heute flexibel skalierende E-Commerce Plattformen, die sich an jede Herausforderung anpassen. Systeme wie Magento 2, die es Unternehmen erlauben, frei zu handeln anstatt nur mühsam auf Veränderungen zu reagieren.

Status Quo

Mit seiner mehrschichtigen Architektur und den erweiterbaren Service Layern folgt Magento 2 einem innovativen Softwarekonzept, mit dem sich E-Commerce-Plattformen realisieren lassen, die eine schnelle Time-to-Market mit individuellen Kundenwünschen verbinden. Die durchgängige Modularisierung macht Magento 2 flexibler und anpassbarer als viele andere E-Commerce-Lösungen und trägt entscheidend zum Erfolg der Software bei. Aktuell wurde Magento 2 bereits 700.000-mal heruntergeladen, 6.700 Projekte sind zurzeit online und es werden täglich mehr. Auf einer Magento 2 Themenseite fassen wir die Erfahrungen aus einem Jahr zusammen und geben Einblick in eines der modernsten Shopsysteme am Markt. Interessierte können sich hier auch für eine Livedemonstration des Shopsystems Magento 2 anmelden. (Weiterlesen…)