Das führende Soziale Netzwerk Facebook hat mit „Featured Stories“ ein neues Format für Werbekunden gestartet. Der Facebook-Dienst ermöglicht es Werbetreibenden, eigene Kurzhinweise, Mediendateien oder Angebote innerhalb des Sozialen Netzwerks zu platzieren. Das Besondere: „Featured Stories“ werden innerhalb der News-Feeds der Facebook-User angezeigt. Als das Netzwerk im vergangenen November unter dem Label „Sponsored Stories“ ein ähnliches Werbeformat einführte, war dieses dagegen noch auf den deutlich weniger zentralen Facebook-Ticker beschränkt. (weiterlesen…)
“50 Prozent aller Webshopbesucher bei Facebook eingeloggt” betitelt heute iBusiness eine kleine Notiz zu einer Untersuchung der Sociable Labs.
Sociable Labs bieten Anwendungen zur Social Media Integration, beispielseise um ein Teilen auf Facebook mit Gutscheinen zu belohnen o.ä. Entsprechend ist es nützlich, zu messen, wie viele Nutzer auch tatsächlich bei Facebook eingeloggt sind. Die Websiteanwendungen von Sociable Labs prüfen im Rahmen ihrer Controllingtools darum bei allen Nutzern den Facebook-Loginstatus, so lassen sich dann solche Statistiken erstellen:
On average in October, 50.8% of traffic was logged into Facebook while visiting our customers’ ecommerce sites. Across all customers, this rate ranged from approximately 40% to 60%.
[Im Durchschnitt waren im Oktober 50,8% allen Traffics während des Besuches auf den E-Commerce-Seiten unserer Kunden bei Facebook eingeloggt. Bei allen (unseren) Kunden betrug dieser Wert zwischen 40% und 60%.]
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Glücklicherweise ist schon lange nicht mehr die Rede davon, dass Onlinehandel künftig in Facebook stattfinden wird. Zumindest wollten uns dies diverse Berater und Anbieter weis machen. Klar, wird sich Facebook in diese Richtung weiterentwickeln. Doch noch ist offen, wann und wie intensiv dies tatsächlich geschehen wird. (weiterlesen…)
Nur wenige Tage nach dem Vorstoß des Datenschutz-Zentrums Schleswig-Holstein gegen die Facebook-Widgets, Fanpages und Like-Buttons habe sich mit den Aufsichtsbehörden in Rheinland-Pfalz, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachen erwartungsgemäß weitere Landes-Datenschutzzentren der Einschätzung angeschlossen, dass die Facebook-Funktionen deutsches Recht brechen. In NRW soll der Landtag über das Thema beraten, in Bremen “wünscht sich” die Datenschutzbeauftragte, dass die Facebook-Seite des Landes entfernt werde, berät aber noch über da konkrete Vorgehen. Die Datenschützer in Hamburg und Baden-Württemberg ’signalisieren’ angeblich ebenfalls Zustimmung zum Kurs des ULD-Chefs Thilo Weichert. (weiterlesen…)
Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz (ULD) fordert alle Stellen in Schleswig-Holstein auf, ihre Fanpages bei Facebook und Social-Plugins wie den “Gefällt mir”-Button auf ihren Webseiten zu entfernen. Nach eingehender technischer und rechtlicher Analyse kommt das ULD zu dem Ergebnis, dass derartige Angebote gegen das Telemediengesetz (TMG) und gegen das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) bzw. das Landesdatenschutzgesetz Schleswig-Holstein (LDSG SH) verstoßen. Bei Nutzung der Facebook-Dienste erfolgt eine Datenweitergabe von Verkehrs- und Inhaltsdaten in die USA und eine qualifizierte Rückmeldung an den Betreiber hinsichtlich der Nutzung des Angebots, die sog. Reichweitenanalyse. Wer einmal bei Facebook war oder ein Plugin genutzt hat, der muss davon ausgehen, dass er von dem Unternehmen zwei Jahre lang getrackt wird. Bei Facebook wird eine umfassende persönliche, bei Mitgliedern sogar eine personifizierte Profilbildung vorgenommen. Diese Abläufe verstoßen gegen deutsches und europäisches Datenschutzrecht.
Nutzertracking auch außerhalb der eigenen Seiten (weiterlesen…)
Der “I like” oder “Gefällt mir”-Button von facebook ist eine tolle Sache. Jedenfalls aus den Blickwinkeln von Marketing und Nutzerbindung. Und auch viele Nutzer schätzen den kleinen blauen Knopf, um Inhalte auf ihre Pinnwände zu transferieren.
Doch die Sache hat einen Haken, und der liegt im Datenschutz. Weil facebook mittels des kleinen Buttons eine Menge Daten sammelt – selbst von Nicht-facebook-Nutzern – müsste nach deutschem Datenschutzrecht eine entsprechende Einwilligung der Nutzer vorlieben: Und zwar von allen Besuchern der Webseiten, die den Button beinhalten. Doch facebook teilt nicht mit, welche Daten gesammelt werden: Das macht es für Websitebesitzer unmöglich, eine korrekte Datenschutzbelehrung zu formulieren. (weiterlesen…)
Der Einsatz des Facebook- “I like”-Buttons ist ja aus datenschutzrechtlicher Sicht leider problematisch. Leider, weil es natürlich eine tolle Sache ist, wenn Kunden Produkte auf einer solch frequentierten Plattform wie Facebook empfehlen können. Angesichts dieser Vorteile ist es wenig verwunderlich, dass trotz der ungeklärten Rechtslage sehr viele Shops diesen Button einsetzen.
Schade ist es aber, dass diese Shops (bis auf wenige Ausnahmen) dabei die Chance vertun, Einfluss auf die Darstellung der so ausgelösten Empfehlung zu nehmen, wie die Marketingexperten von bloofusion in einer Untersuchung herausfanden. (weiterlesen…)
Bei unseren letzten Artikeln haben wir uns ja sehr skeptisch gezeigt, was Facebook als die neue E-Commerce-Plattform angeht. Unserer Meinung nach, ist Facebook Kommunikations- und nicht Vertriebskanal. Auch konversionsKRAFT ist der Meinung, dass Facebook-Verkaufselemente nicht unbedingt der richtige Weg sind. Direkte Verkaufensansprache ist, so die Meinung, den Usern suspekt und bedient nicht ihre Erwartungshaltung. (weiterlesen…)